DE3328240A1 - Reibungskupplungsvorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge, mit einr scheibe oder platte und mit einem ausruecklager vom gezogenen typ - Google Patents
Reibungskupplungsvorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge, mit einr scheibe oder platte und mit einem ausruecklager vom gezogenen typInfo
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Description
Ι Beschreibung
Die Erfindung betrifft die Mechanismen einer Reibungskupplung
insbesondere für ein Kraftfahrzeug, in welchen ein Ktfpplungsausrücklager axial zu einer Scheibe oder Platte
■ angeordnet ist, wobei die Scheibe oder Platte in der Mitte des Kupplungsmechanismus befestigt ist und um eine Zentralbohrung
eine Vielzahl radialer, zentripedaler Finger aufweist, auf welchen das Ausrücklager vorgesehen ist, um
XO mittels einer Auflagerschale oder Kupelle, die im Inneren
des Mechanismus vorgesehen ist, einzuwirken.
Bekanntlich ist eine Platte oder Scheibe der vorstehend beschriebenen Art in der Mitte eines Kupplungsmechanismus
zwischen einer Abdeckung und einer Druckplatte an zwei kreisförmigen Kontaktzonen unterschiedlichen Durchmessers
vorgesehen. Sie wirkt in der sogenannten Ruhestellung in Richtung eines größeren Zwischenraumes zwischen der Abdeckung
und der Druckplatte. Dieses bewirkt nach Zwischenschaltung
einer Reibplatte zwischen der Druckplatte und einer Gegendruckplatte, die an der Abdeckung angeordnet ist, ein Einklemmen
und eine Drehverbindung der Reibplatte mit der Gegendruckplatte, welche im allgemeinen über die Kurbelwelle
eines Motors angetrieben wird; das ist der Eingriff der Kupplung. Ein Ausrücklager bewerkstelligt das Auskuppeln
dieser Kupplung, indem es,hier durch Zug,auf die Scheibe
oder Platte einwirkt, derart, den Druck auf die Druckplatte herabzusetzen und dann aufzuheben; wenn sie dann zwischen
der Druckplatte und der Gegendruckplatte nicht mehr eingeklemmt ist, wird die Reibscheibe nicht mehr drehangetrieben.
Es ist außerdem bekannt, daß die Kupplungsausrücklager sich im wesentlichen aufgliedern in ein Betätigungselement zum
Betätigen eines Steuerorgans, welches im allgemeinen als Gabel bezeichnet wird, und aus einem Antriebselement zum
Einwirken auf die Finger einer Scheibe odor Platte; fliese Elemente sind, obwohl frei für eine Drehbewegung, in Axialrichtung
über ein Kugelwälzlager gekoppelt. Die klassischen
Kupplungsausrücklager ordnen sich tatsächlich in zwei große Kategorien ein, wonach sie über die Finger einer Platte oder
Scheibe durch Druck (Druckausrücklager) oder über Zug (Zugausrücklager) einwirken. In ersterem Fall ist das Ausrücklager
vollständig außerhalb des Kupplungsmechanismus und seine axiale Positionierung hinsichtlich der Platte oder
Scheibe erfordert folglich nachträgliche Montagearbeiten beim Zusammenbau der Kupplungsvorrichtung zwischen dem
Motor einerseits und dem Getriebe andererseits beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug.
Bei einem die Erfindung betreffenden Zugausrücklager erweisen sich die Montagearbeiten als heikler, da das Betätigungselement
dieses Ausrücklagers sich dann im Inneren des Kupplungsmechanxsmus befindet, während das Antriebs element
sich zum Teil im Inneren befindet (Auflagerschale oder Kupelle), zum Teil im Äußeren des Kupplungsmechanismus
(zur Kopplung mit dem Betätigungselement), wobei ein Teil die Scheibe in Axialrichtung durchsetzt, begünstigt durch
eine Zentralbohrung zum Verbinden der beiden Teile. Die Montagearbeit des Ausrücklagers einerseits und des Kupplungsmechanismus andererseits müssen deshalb parallel ausgeführt
werden, so daß diese Teile vor ihrem endgültigen Einbau zwischen dem Motor und der Kurbelwelle nur als vormontierte
Anordnung transportiert und/oder gelagert werden können.
Das erfordert einerseits eine große Lagerhaltung und andererseits
große Vorsichtsmaßnahme in der Lagerhaltung hinsichtlich der bedeutenden Risiken einer Beschädigung der heiklen
Übergangsflächen zwischen den beiden Teilen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu beheben
und den Zusammenbau und die getrennte Lieferung jeder der beiden Teile zu ermöglichen. Die Erfindung hat außerdem
zum Ziel, die Montagearbeit eines auf Zug ansprechenden Ausrücklagers beträchtlich zu vereinfachen und el Ie Herstellungskosten
wesentlich zu verringern.
Die Erfindung schlägt zu diesem Zweck eine Reibungs-
kupplungsvorrichtung insbesondere für Kraftfahrzeuge vor,
in welcher ein Kupplungsausrücklager axial verschiebbar gegenüber einer Platte oder Scheibe angeordnet ist, wobei
die Platte oder Scheibe in der Mitte eines Kupplungsmechanismus
angeordnet ist und um eine Zentralbohrung eine Vielzähl radialer, zentripetaler Finger aufweist, auf
welchen das Ausrücklager vorgesehen ist um mittels einer Auflagerschale oder Kupelle auf Zug einzuwirken, wobei die
Vorrichtung gekennzeichnet ist durch die Gestaltung der IQ Finge*1 der Platte oder Scheibe, zum Freigeben
der Auflagerschale oder Kupelle,mit einem Durchgang
quer durch die Platte oder Scheibe in einer Durchgangsrichtung, welche gegenüber der Mittelebene der Finger
der Platte oder Scheibe geneigt ist.
Auf diese Weise muß die Montage des Ausrücklagers und insbesondere
des Antriebselementes nur beiderseits der Scheibe oder Platte vorgenommen werden und die Montagearbeit des
Kupplungsmechanismus und des besagten Ausrücklagers kann unabhängig voneinander durchgeführt werden. Eine derartige
Durchyangsöffnung kann gemäß der Erfindung durch Ausschneiden
einiger Finger und/oder durch elastische Verformung und/oder plastische Verformung der Finger vorgenommen werden. Diejenigen
der verformten Finger, welche nicht von der Auflagerschale am Ende des Durchgangs durch diesen hinter der Durchgangsöffnung
gekreuzt sind ,dienen vorteilhafterweise zum Festhalten des Ausrücklagers gegen die Platte oder Scheibe.
Der Zusammenbau eines gezogenen Ausrücklagers nach der
Erfindung kann unabhängig von dem Zusammenbau des Kupplungsmechanismus erfolgen ,und die Erfindung macht sich den Vorteil
zunutze und schlägt außerdem vor, gezogene Ausrücklager zu schaffen, indem sie eine Hülse vorschlägt, die eine axiale
Verlängerung und eine Auflagerschale oder Kupelle an dem Antriebselement eines Druckausrücklagers bildet. Daraus
resultiert eine merkliche Verringerung der Herstellungskosten, da die Ausrücklager verstärkt standardisiert werden
können als die aus dem Stand der Technik bekannten ,und da
-δι der Aufbau der gezogenen Ausrücklager sich nur von dem der
Druckausrücklager im allerletzten Arbeitsgang unterscheidet, Die Hülse kann einstückig sein oder nicht und ihre Verbindung mit dem Antriebselement bei einem Druckausrücklager
wirkt sich aus bei dem Vorgang der Verbindung und/oder der Sperrung.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, die beispielsweise und nicht
einschränkend anhand der beigefügten Zeichnung erfolgt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt entlang der Linie I-I von Fig. 2
eines Teils einer erfindungsgemäßen Platte oder
IQ Scheibe mit einer schematischen Darstellung eines
Ausrücklagers während der Montage; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Scheibe oder Platte nach
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Scheibe, oder Platte, Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Scheibe
oder Platte von Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers, Fig. 6 einen Schnitt einer zweiten Ausführungsform eines
Fig. 5 einen Schnitt einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers, Fig. 6 einen Schnitt einer zweiten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers und
Fig. 7 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers.
Bei den in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung weist eine Platte oder Scheibe 10 eine Vielzahl
von radialen Fingern 11 auf, welche zentripetal hervorragen von einer nicht gezeigten äußeren Krone, die eine
Belleville-Scheibe bildet. Die innere Schnittfläche dieser
Finger bestimmt eine kreisförmige Bohrung mit einem Durchmesser D . Es ist bekannt, daß eine Scheibe oder Platte
in Ruhestellung eine kegelstumpfartige Gestalt analog der
einer Belleville-Scheibe aufweist, und daß die in den Fig.
1 bis 4 gezeigte abgeplattete Gestalt, die als neue gekuppelte
Stellung bezeichnet wird, Vorspannungen ergibt, die Vor der Montage dieser Scheibe oder Platte in einem
Kupplüngsmechanxsmus und in die Anordnung des besagten Mechanismus der Gegendruckplatte eingebracht wurde nach
der Zwischenschaltung zwischen die Gegendruckplatte und die Druckplatte des Mechanismus einer Reibscheibe mit neuen
Reibbelägen.
XO Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Scheiben oder Platten
sind vorgesehen, um mit den Kupplungsausrücklagern des gezogenen Typs zusammenzuwirken. Diese Ausrücklager, wie
sie schematisch in den Fig. 1 bis 4 mit dem Bezugszeichen 20 dargestellt sind, weisen dafür eine axiale, ringförmige
Verlängerung 21 auf,1 die in einer Querschulter 22 endet, welche mit der besagten Verlängerung und dem Rest des Ausrücklagers einen ringförmigen Hals begrenzt, der gegen das
Äußere geöffnet ist und zur Aufnahme der inneren Enden Hi der Finger der Platte oder Scheibe vorgesehen ist. D, und
D sind die äußeren Durchmesser der axialen Verlängerung bzw. der Querschulter 22. Wie weiterhin aus Fig. 1 zu ersehen
ist, weist letztere eine axiale Verstärkung 22a in Richtung des Körpers des Ausrücklagers auf, die dazu bestimmt
ist, an einer schmalen kreisförmigen Zone seine Anlage über die Finger der Platte oder Scheibe zu verringern;
e gibt das Ausmaß eines axialen Platzbedarfs der Querschulter an. Diese Größe ist gleich der Stärke der Schulter in dem
in Fig. 1 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel.
Wie in den Fig. 1 und 2 oder 3 und 4 gezeigt ist, ist eine erfindungsgemäße Platte oder Scheibe aufgrund ihres
klassischen axialsymmetrischen Aufbaus angeordnet, aus
einer Durchgangsöffnung in einer Richtung DP mit geeigneter
die
Neigung gegenüber der Mittelebene der Finger,/senkrecht zur
verläuft
Achse der Platte oder Scheibe/auszukoppeln. Diese Durchgangsoff
nung ist dazu bestimmt, die Durchquerung der Scheibe oder Platte durch ein Ausrücklager vom gezogenen Typ zu
ermöglichen. Sie weist für diesen Zweck senkrecht zur vor-
-ΙΟΙ erwähnten Durchdringungsrichtung eine Kontur im Inneren
auf, in welcher insgesamt ein Diametralschnitt der Querschulter 22, auch Auflagerschale oder Kupelle genannt,
eingefaßt v/erden kann, d.h., daß die Abmessungen größer sind als die Größen D und e der Schulter. Es ist ersichtlich, daß
die Durchgangsöffnungmit der Achseäer Platte oder Scheibe
im Inneren des Kupplungsmechanismus zusammenfällt, in dessen Mitte sie befestigt ist.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
wird eine solche Durchgangsöffnung erhalten durch ein Absenken wenigstens einiger der Finger 11' gegen das
Innere des Kupplungsmechanismus hin, welche im Inneren eines Winkelsektors mit der Bpgenwexte cc- symmetrisch zur
Ebene der Richtung der Durchdringung der Achse der Platte oder Scheibe vorgesehen sind. Infolge der Steifheit der
Finger der Platte, die für die erheblichen Beanspruchungen,
Welche dort bei den Vorgängen des Ausrückens und des Wiedererforderlich
ist, einrückens auftreten,/kann die vorerwähnte Senkung wenigstens
einiger der Finger erhalten werden durch einfache elastische
Verformung Verformung der Finger und/oder durch vorangehende plastische/
in Axialrichtung; diese letztere führt zu einer permanenten winkligen Ablenkung gegenüber ihrer herkömmlichen Orientierung.
Es ist ersichtlich, daß diese Verformung bei den äußersten Fingern 11'a, welche im Inneren des winkligen Sektors der
Durchdringung angeordnet sind, einen Maximalwert aufweist, welcher von diesen ausgehend geringer wird und einen Minimalwert annimmt an dem Finger oder den Fingern 11'b, welche
dazwischenliegen oder gerade beiderseits der Symmetrieebene (die bereits definiert wurde) des Winkelsektors angeordnet
sind.
Es zeigt sich, daß für eine Schlitzweite e' an den Enden
der gegebenen Finger ein optimaler Wert für die Neigung β der Durchgangsöffnung existiert, bei welcher die Verformung
der äußeren Finger minimal ist; diese minimale Verformung, ist umso geringer, je größer e1 ist.
Es ist".' außerdem ersichtlich, daß ein erhöhter Wert für
die Neigung (3 der Durchgangsöffnung dazu führt, daß nur die äußeren Finger verformt werden ohne Verformung der
Mittelfinger 11b, während ein geringer Wert von β zu einer
■ ί - «
Verformung einer großen Anzahl von Fingern führt. In der
Praxfls ist der Winkel /3 klein, entsprechencP^inem spitzen
Winkel von einigen Graden, unter Berücksichtigung verschiedener vorhandener Teile im Inneren des Mechanismus
insbesondere wenn es sich um eine Zweischeibenkupplung handelt, aber es zeigt sich, daß es zur Ausbildung der
Durchgangsöffnung ausreicht, eine geringe Anzahl von Fingern 2u verformen: Die zwei äußersten Finger und evtl.
zwei oder vier dazwischenliegende Finger; die Elastizität der Finger im Falle einer permanenten Verformung sichert
den Rest der erforderlichen winkligen Verbiegung. Genauer gesagt ist erfindungsgemäß aber eine Anzahl i'rgendweIcher
der Finger des Winkelsektors verbogen.
Die Montage eines Ausrücklagers 20 vom gezogenen Typ in eine Platte .oder Scheibe 10, in welcher eine derartige
Durchgangsöffnung ausgebildet ist, weist die nachstehend
beschriebenen Schritte auf, die schematisch anhand von Fig. 4 dargestellt sind, die aber auch aus den Fig. 1 bis
3 ersichtlich sind:
1. Man neigt die Achse des Ausrücklagers unter einem Winkel β gegenüber der Achse der Platte oder Scheibe und ordnet
die Auflagerschale oder Kupelle 22 in der Verlängerung der Durchgangsöffnung an: Die zwei vorgenannten Achsen
sind dann koplanar mit der Durchdringungsrichtung (siehe auch die strichpunktierte Linie in den Fig. 1
und 2) ;
2. Man verschiebt die Auflagerschale oder Kupelle 22 in
der Öffnung in der Eindringrichtung DP bis zu
der Berührung der axialen Vorlänaerung
X und X1 -μ
deä Ausrücklagers mit/der Finger lld, die symmetrisch
sind zu dem oder den Fingern 11'b;
3. Man richtet durch Schwenkung des Ausrücklagers um seine Berührungszone bei XX1 mit dem oder den Fingern 11b die
Achse des Ausrücklagers gerade, bis die Parallelität mit der Achse der Platte oder Scheibe wieder hergestellt
ist; wegen der Elastizität der Finger verengt sich die Durchgangsöffnung wieder und verhindert jedes unbeabsichtigte
spätere Entweichen der Auflagerschale 22 von der Außenseite der Finger 11 und der Kupplung;
4. Man verschiebt das Ausrücklager in umgekehrter Richtung zur Eindringrichtung, bis sich seine Achse mit der
Achse der Scheibe oder Platte überlagert (das in ausgezogenen Linien in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausrücklager),
beispielsweise mit Hilfe des Zentrierwerkzeugs der Reibplatte.
Vorzugsweise wird das Ausrücklager in dieser letzten Stellung gehalten; dazu reicht aus, ein Zwischenstück anzuordnen.
Es zeigt sich darüber hinaus nach den Fig. 5 und 7, daß das Festhalten des Ausrücklagers in der Arbeitsstellung
vorteilhafterweise durch einige Finger, und insbesondere die äußersten Finger 11'a,gewährleistet werden kann.
Es ist klar, daß die Verschiebung der Auflagerschale oder
Kupelle in der Durchgangsöffnung in Richtung DP der Eindringung
nicht unbedingt bis zu einem Kontakt der axialen Verlängerung 21 des Ausrücklagers mit den Fingernlld
erfolgen muß. Eine derartige Verschiebung kann entsprechend des verfügbaren Raumes vor einem derartigen Kontakt beendet
werden und das Geraderichten des Ausrücklagers kann dann ohne Berührung mit den Fingern lld erfolgen.
Ein derartiges Montageverfahren ist tatsächlich pur möglich
unter der Voraussetzung, daß gewisse räumliche bedingungen des Ausrücklagersund der Platte oder
Scheibe verwirklicht sind.
Man hat offensichtlich: D,< D <D ,
b a c
Man hat ebenfalls: «C<180°
Es ist außerdem erforderlich, daß die axiale Dimension der
Verlängerung 21 ausreichend ist, damit letztere mir den
Fingern lld der Scheibe oder Platte in Berührung gelangt, ohne daß vorher der Körper des Ausrücklagers 20 bei Λ gegen
die Oberfläche besagter Finger anstößt. Es ist ersichtlich, daß,, je langer die axiale Verlängerung 21 ist, d.h. je
größer der Abstand zwischen der Verdickung 22a und dem AusrückläCfer
ist, desto größer β sein kann.
Schließlich ist es erforderlich, daß die Ausrichtung der
Achse des Ausrücklagers möglich ist, d.h. daß bei einer Berührung mit X, X' der Finger lld mit der axialen Verlängerung
21, die Auflagerschale oder Kupelle nicht die Punkten
Y und Y1 überdeckt, welche die am weitesten links in Fig.
2 gezeigten Anschläge der äußersten Finger 11'a bilden.
Es ist ersichtlich, daß bei Vernachlässigung der Neigung /3. für einen durch den Konstrukteur festgelegten Durchmesser
D, man wenigstens haben muß
n.n DC " Db
Da> Db + 2
so daß ein Richten des Ausrücklagers möglich ist. Unter Berücksichtigung der üblichen Dimensionen von Kupplungsausrücklagern
des gezogenen Typs und zugehörigen Platten oder ° Scheiben stellt man fest, daß es vorteilhaft ist, für oi.
einen Wert zu wählen aus einem Bereich zwischen 100 und 150° ,und insbesondere einen Wert von 120 .
Aus praktischen Gründen kann es vorteilhaft sein, '.vie es
in Fig. 3 gezeigt ist, bogenförmige Ausschnitte 15a, 15b,
16a und 16b an den äußersten Fingern 11'a und 1Io dos
Winkelsektors mit der Bogenlänge oC bzw. an dessen Komplerr.entärbog.en
(21^ -°Q vorzusehen. Die Anwesenheit derartiger
Ausschnitte, die örtlich e' vergrößern, ermöglicht aas Froi-
legen einer Durchganqsöff nuncj für ein Aunrürkl iq<-r mt ^r
einem geringen Neigungswinkel β der Eindr i nqrichtung , ohr,·,·
daß dazu eine permanente Vorl'ormunq ,in den äuß'Tst.i-n Fingern
11'a vorgesehen werden muß. Es ist zu bemerken, <iaß di.'·
-I 4-
r <h\-/.a dienen, dor Druckplatte des Kupplungsmechanismus
die Auskuppelkräfte zu übertragen, die an das Antriebsolemont
des Ausrücklagers angelegt werden; das Lösen zwischen der Reibscheibe und der Druckplatte ist in gleichem
Maße besser , wie die Anzahl der aktiven Finger erhöht ist. Demzufolge entspricht, wie untenstehend klar wird, eine
geringe Anzahl verformter Finger einem verhältnismäßig großen Wert von (3>
. Aber ein derartig "erhöhter" Wert ist wegen der Anwesenheit der anderen Teile der Kupplung neben
IQ der Scheibe nicht immer möglich, weswegen zuweilen derartige
Ausschnitte erforderlich sind. Letztere sind auf derselben Seite einer Diametralen durch die Scheibe oder Platte angeordnet
.
]_5 Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen drei Ausführungsformen eines
Kupplungsausrücklagers vom gezogenen Typ nach der Erfindung. Unter Berücksichtigung, daß dank der Anordnung der Durchgangsöffnung
quer zu den Fingern der Scheibe oder Platte die Montage eines Ausrücklagers 20 vom gezogenen Typ auf
letztere nach dem Zusammenbau erfolgen kann, ist die Konzeption dieser Ausrücklager vom gezogenen Typ beträchtlich
vereinfacht. Es reicht aus, auf das Wälzlager eines klassischen Druckausrücklagers wirtschaftlicher eine Hülse
aufzustecken, die eine axiale Verlängerung und eine Querschulter
aufweist, die eine Auflagerschale oder Kupelle bilden. Die Herstellung derartiger Ausrücklager ist
sichtlich standardisiert, da es ausreicht, nur Druckwälzlager vorzusehen, und die Ausrücklager vom gezogenen Typ
gegenüber dem Stand der Technik nicht mehr ein spezielles Fließband für das Wälzlager erfordern sondern nur eine Veränderung
in der Reihenfolge des Zusammenbaus. Daraus ergibt sich eine spürbare Verringerung der Kosten und eine Erhöhung
der Arbeitstakte.
Aus Fig. 5 (6 oder 7) ist zu ersehen, daß das Ausrücklager 20 (120 oder 220) vom gezogenen Typ, das dort gezeigt ist,
ausgehend von einem Wälzlager 33 (133, 233) eines Druckausrücklagers
erhalten wird und auf herkömmliche Weise ein
Betätigungselement 31 (131oder 231) zur Betätigung eines Steuerorgans,wie z.B. eine Gabel,und ein Antriebseiement
(132 oder 2 32) aufweist, das mit diesem axial verbunden aber frei drehbar ist mittels des Kugelwälzlagers 33 (133 oder 233),
dessen innerer Ring 34 (134 oder 234) Teil des Antriebselementes 32 bildet, während der äußere Ring 35 (135 oder
235) axial mit dem Rest des Betatigungselementes 31 (131 oder 231) mittels einer Haube 36 (136 oder 236) verbunden
ist. Die Einzelheiten dieser klassischen Ausrücklager 30 bilden nicht Teil der Erfindung und sind deshalb nicht
näher erläutert.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel weist
eine einstückige Hülse 25 gleichzeitig die axiale Verlängerung 21 und die Querschulter 22 auf; sie ist auf das Antriebselement 32 klemmend auf die Innenfläche des letzteren aufgesteckt
mittels einer trichterförmigen Erweiterung längs eines kegelstumpfförmigen Verbindungsstückes 37 mir
dem Antriebsring 34. Die axiale Verlängerung 21 weist eine ringförmige Falzung 26 auf, die radial nach außen gerichtet
ist uiid gegen welche der Antriebsrand 32a des Antriebs-,nzeir,-elementes
32 ansteht. Die Schulter 22 weist,wie/Fig. 1,-eine
axiale Ausbauchung 22a auf zur Anlage an die Finger 11 dor Scheibe oder Platte.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird das Ausrücklager
20 an der Scheibe oder Platte 10 durch Anklemmen der axialen Ausbauchung 22a der Schulter 22 zwischen den
nicht verformten oder infolge der auftretenden Kräfte in
zurückgekehrten Finger ihre Ausgangsstellung/einerseits,und wenigstens zwei
Fingern Hf, welche in Axialrichtung durch die Auflagerschale 22 nach der Montage des Ausrücklagers auf die Scheibe
andererseits, oder Platte nicht zurückgeführt wurden,/festgehalten, um
jegliche Drehung des Ausrücklagers gegenüber der Scheibe oder Platte zu verhindern. Ks sind vorteil ha f t οπν··ί :;ο ;:'.·-··:
äußere Finger 11 'a, welche bosagtormaßen höher siru: al.;
es bei diesen war, welche dor maximalen Verformung -.>ntf3pr'"-chon.
Es kann außerdom vorteil h,i [ "|- ru^in, '-in'Ti '\<-r firi'i'-r 11Ί '■>
>
: .."■--■ -..-.* ο ο L υ L· *4 U
Xu vc-rformon, daß dia Klemmung dar Schul tor 22 durch die
Fingar der Scheibe zwischen drei Zonen nahe im gleichen
Abstand über die Länge der ringförmigen axialen Ausbauchung 22a gewährleistet ist. Dieser gleiche Abstand ist optimal,
wenn Φ gleich 120° ist«
Es ist ersichtlich, daß die nicht in ihre Ausgangslage
zurückgekehrten Finger 11£ unterschiedlich aus den Fingern 11a und lld ausgewählt sein können, ohne den Bereich der
Erfindung zu verlassen; ihre Anzahl ist beliebig und sie
sind vorteilhafterweise gleichmäßig winklig verteilt. Unter dem Gesichtspunkt, daß diese Finger nicht
an der Übertragung der Kupplungskräfte beteiligt sind,wird
ihre Anzahl vorzugsweise niedrig gehalten.
Die Hülse 25 ist in Fig. 5 als ein Stück aus Buckelblech (en tole emboutie) gezeigt. Das ist vorteilhaft hinsichtlich
der Einfachheit der Herstellung," es ist aber nicht unbedingt erforderlich.
Fig. 6 zeigt ein Ausrücklager vom gezogenen Typ 120, das
ausgehend von einem Druckausrücklager erhalten wird, dessen Betätigungselement 131 einerseits aus einer Muffe 131a
y sich
besteht, an welcher/quer verlaufend ein Lagerschild 131b
erstreckt, das fest mit der Muffe verbunden ist und eine axiale Anlagefläche für den äußeren Ring 135 des Wälzlagers
133 bildet, und andererseits aus einem Teil 138, das nachstehend
der Einfachheit halber als Anlagestück bezeichnet wird, welches in Axialrichtung eine Hülse 138a aufweist
und in Radialrichtung an jedem Ende der Hülse Kragen 138b und 138c. Bei dieser Ausführungsform wird die Hülse
über ihren Kragen 138b gegen das Lagerschild 13lb über die Haube 136 festgehalten, welche ringförmig über die Anordnung
Lagerschild 131b-=Kragen 138b gepreßt ist. Gewöhnlich sind
die Muffe 131a und das Lagerschild 131b aus Kunststoffmaterial
und das Anlagestück 138 ist aus Metall» Im Falle eines Druckausrücklagers ist der Kragen 138b geeignet für
die Einwirkung eines Steuerorgans. Es ist zu bemerken, daß
3323240
im Falle eines selbstzentrierenden Ausrücklagers mit selbstzentrier
endem Festhalten eine gewellte elastische Unterlegscheibe
139 in Axialrichtung zwischen dem Lagerschild 131b
ist und dem Ring 135 zwischengelegt/ Eine Hülse 125, die ähnlich stark ist wie die Hülse 25 von Fig. 5,ist über eine Kerbverbindung
auf das Antriebselement 132 des Ausrücklagers aufgesteckt.
Der Halt der Hülse 125 und damit des vollständigen Ausrücklagers
120 auf den Fingern 11 der Scheibe oder Plar-e 10 wird hier mittels eines Kragens 40 zum Zentrieren und zur
Queranlage gewährleistet, der an seiner inneren Umfangsflache
zwischen dem Antriebsrand 132a und der Falte 126 der Hülse 125 eingezwängt ist. Der Kragen 40 weist in
Nähe seines äußeren ü rangs eine ringförmige Ausbauchung 41 zur Anlage eines elastischen torischen Elementes 50 auf.
Wie in Fig. 6 dargestellt ist, weist dieses elastische Element 50 im Querschnitt die Form eines Zirkumflexes auf.
Auf diese Weise enthält seine Kontaktzone mit den Fingern 11 keine Kante, was das Einbringen der Scheibe oder Platte
erleichtert, da ein Verhaken mit dem Rand der Scheibe oder Platte vermieden wird. Es ist ersichtlich, daß es ausreicht,
an diesem herkömmlichen Druckausrücklager die Hülse 125 und den Kragen 40 aufzustecken, um ein Ausrücklager vom gezogenen
Typ zu erhalten. In diesem Fall ist der Kragen 138c geeignet für einen Eingriff des Steuerorgans 140, wie
in Fig. 6 dargestellt.
Fig, 7 zeigt eine Anordnung einer nicht einstückigen Hülse.
Die Hülse 225 ist hier gebildet aus einem Anlagekragen 222 und einem geschlitzten Rohr 221, das eine Randleiste 228
aufweist, während das Antriebselement eine zentripetale Hohlkehle 232b aufweist, deren Querschnitt komplementär
ist zu dem der Randleiste 228. Das Rohr weist in Nähe dos
Randes, der der Randleiste 228 gegenüberliegt, oin>- quorgerichtete
Ausbauchung 227 auf, die oino Vorrinq : rv:r.q dvrs
Außendürchmessers bis auf einen Wert aufweist, dor -jl^ich
ist dem Durchmesser der Zontra!bohrung dor: \\rr\·]. -η:: ,<?.2.
Dor Zusammenbau dor Hülse vollzieht sich zuerst durch die
ola:-:tirjche Montage des Rohres 221 und der Randleiste 228
in der Hohlkehle 232b des Antriebselementes. In einem zweiten Schritt wird der Kragen 222 um den Rand des Rohres
221 angelegt, bis er gegen die Ausbauchung 227 ansteht und dann wird dieser Rand über den äußeren Umfang des Kragens
222 geklemmt, wodurch die Steifigkeit der Anordnung der Hülse gewährleistet wird.
Der Halt der Hülse auf den Fingern der Platte oder Scheibe wird auf die anhand Fig. 5 beschriebene Art und Weise
gewährleistet.
Obwohl die Ausführungsformen der in den Fig. 5 bis 7 beschriebenen
Druckausrücklager in der Anordnung herkömmlich sind, schlägt die Erfindung außerdem vor, die Haube 236
auf dem Betätigungselement 231 mittels Einstanzungen 236a zu sichern, die bestimmt sind, in Axialrichtung eine umfangsmäßige,
unterbrochene Verstärkung 231 vorzusehen, die gegen die Querschulter ansteht, welche die Haube an den
Halteenden des äußeren Ringes des Wälzlagers 233 aufweist. Diese Befestigungsart hat sicher eine weitere Anwendung.
Es ist klar, daß die Ausführungsformen der Scheibe oder Platte und des Ausrücklagers einer Kupplungsvorrichtung
nach der Erfindung, die anhand der Fig. 1 bis 7 gezeigt sind, nur beispielsweise beschrieben worden sind, und daß zahlreiche
andere Varianten beispielsweise durch Kombination der vorerwähnten Merkmale von dem Durchschnittsfachmann
vorgenommen werden können, ohne aus dem Erfindungsbereich zu führen. So können wenigstens einige der Finger ihre
inneren Enden auf einem oder mehreren Umfangskreisen verschiedenen
Durchmessers und verschobenen Mittelpunkten als di-i der anderen Finger angeordnet haben. Ebenfalls kann ein
Richten des Ausrücklagers ungeachtet der Größe des Durchmessers
D möglich sein.
a
a
wird
Folglich/ wenn nach der Berührung der Finger lld bei XX1
Folglich/ wenn nach der Berührung der Finger lld bei XX1
mit der axialen Verlängerung 21 bei der Ausrichtung die Schale oder Kupelle die Punkte YY1 abdeckt, es möglich
., ein derartiges Abdecken mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen zu verhindern.
·, indem
Beispielsweise/die inneren Enden der Finger des Winkel-
sektots <*· auf einem Umfang mit dem Durchmesser D angeordnet
werden bei dem Ausrichten des Ausrücklagers ,der größer ist als
Dc " Db
^k + ■■*—'
' dessen Mittelpunkt, der auf der Halbierenden
D 2
D-D des Winkels oO liegt, um den Wert in Richtung
der Finger lld verschoben ist gegenüber dem Mittelpunkt der Kfeisbohrung mit dem Durchmesser D der nicht in
dem Sektor ot- liegenden gewöhnlichen Finger.
Es ist ersichtlich, daß diese Stellung dazu führt, Material von den Fingern des Sektors zu entfernen, wobei dieses
Entfernen von Material sehr wichtig ist für die äußeren Finger II1a und unwesentlich oder sogar Null bei den Fingern
11'b. Es ist außerdem ersichtlich, daß anstelle eines
alleinigen Einbiegens einiger Finger gegen das Innere des Kupplungsmechanismus die Durchgangsöffnung für die Auflagerschale
oder Kupelle durch die Scheibe
ebenfalls erhalten werden kann durch
Hochbiegen eines Teils oder aller plastisch verformbarer Finger, was im Falle einer Mischung beider Typen plastischer
Verformung zu maximalen Verformungen führen kann, die sehr viel schwächer sind als die bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. Eine Durchgangsöffnung nach der Erfindung kann
außerdem mit einem einfachen Schnitt von Ausnehmungen versehen
sein, ohne permanente Verformungen von Fingern, wobei diese Ausnehmungen in irgendeiner Anzahl joder der Finger
vorhanden sind.
Gleichfalls ist ersi chtl i cn, daß, ein nach Fiq. 1 di>·
Scheibe eine Π ncho Grijtnlt. ,nil w<>i .st, di·- .il:. γπ·ι·-.;
bozeichnet wird (embrayee neuf)
Kuppeln/ die Montage des Ausrücklagers nach dem Zusammenbau des Mechanismus mit der Druckplatte erfolgt und es möglich
ist, die Montage des Ausrücklagers auf den Mechanismus vor dem Zusammenbau mit der Druckplatte durchzuführen, wobei
der Mechanismus dann in seine als Lagerung bezeichnete Stellung gebracht ist und die Platte oder Scheibe dann
eine kegelstumpfförmige Gestalt aufweist. Deshalb versteht
man hier als Mittelebene der Finger die Ebene senkrecht zu der Achse der Scheibe oder Platte, welche durch die Kante
der inneren Enden der Finger verläuft und den vorgenannten
kegelstumpfförmigen Abschnitt begrenzt.
Claims (16)
- Reifcftingskupplungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge., mit einer Scheibe oder Platte und mit einem Ausrüeklager vom gezogenen TypAnsprüche1, ) Reibungskupplungsvorrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug , in welcher ein Kupplungsausrücklager (20) axial verschiebbar gegenüber einer Platte oder Scheibe (10) angeordnet ist, wobei die Scheibe oder Platte in der Mitte eines Kupplungsmechanismus angeordnet ist, und um eine Zentralbohrung eine Vielzahl radialer, zentripetaler Finger (11) aufweist, auf welchen das Ausrück-D-8000 Müncben 2 POB 26 02 47 Kabel: Telefon Telecopier Infotec 6400 B TelexIsartorolatz 6 D-8000 München 26 Muebopat 089/221483-7 GII+ III (089)2296 43 5-24285O O L O Z. 4 Ülager vorgesehen ist, um mittels einer Auflagerschale oder Kuppelle (22) auf Zug einzuwirken, gekennzeichnet durch die Gestaltung der Finger (H1) der Platte oder Scheibe zum Freigeben der Auflagerschale mit ei-nem Durchgang quer durch die Platte oder Scheibein einer Durchgangsrichtung (DP), welche yeycmüber der Mlttoltiböne der Finger (11) der platt© oä,®r Scheibe geneigt ist.
- 2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Gestaltung den Schnitt zweier bogenförmiger Freigabeausschnitte (15, 16) aufweist, welche auf derselben Seite einer Diametralen der Platte oder Scheibe angeordnet sind.
- 3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestaltung eine plastische Verformung einiger Finger (11') in Axialrichtung aufweist.
- 4. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestaltung eine elastische Verformung einiger Finger (11, 11') in Axialrichtung aufweist.
25 - 5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (111), die plastisch verformt sind, zum Inneren des Kupplungsmechanismus hin gebogen sind und aus der Mitte eines WInkelsektors ausgewählt sind, dessen Scheitelwert ÖL zwischen 100° und 150° liegt.
- 6. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitelwert Gt des Winkelsektors etwa gleich 120° ist.
- 7. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekerthzeichnet, daß wenigstens zwei Finger (11f) der Platte oder Scheibe die Auflagerschale gegen die anderen Finger (11) einklemmen, welche zwischen der Auflagerschale(22) und dem Körper des Ausrücklagers (20, 120, 220) angeordnet sind.
- 8. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekerthzeichnet, daß wenigstens ein Teil (lla) der ersten Finger (11f) durch plastische Verformung zu der Freigabe aus dem Durchgang beiträgt.
- 9. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden (11i) der Finger der Platte oder Scheibe auf wenigstens zwei versetzten Umkreisen angeordnet sind.
- 10. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wälzlager (33, 133, 233) des Ausrücklagers (20, 120, 220) ein Axiaidrucklager ist und daß an einem der Ringe des Lagers eine Hülse (25, 125, 225) angebracht ist, welche eine axiale Verlängerung der Auflagerschale bildet.
- 11. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (25, 125) aus einem einzigen Stück besteht.
- 12. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (25, 125) aus Buckelblech ist.
- 13. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (25, 125) über eine Bördelung im Inneren des inneren Ringes des Wälzlagers (33, 133) aufgesteckt ist, auf welchem sie sich über einekegelstumpfartige Ausweitung (37, 137) einerseits und durch eine radiale ringförmige Falte (26, 126) andererseits abstützt, weichein der axialen Verlängerung (21, 121) ausgebildet sind.
5 - 14* Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer verlaufender (40) Zentrier- und Abstütz-Kragen zum Festklemmen zwischen dem Antriebselement (132) und der ringförmigen Falte (126) angeordnet ist, dereinen ringförmigen Versatz zum Abstützen eines elastischen torischen Elements (50) aufweist zum Klemmen der Finger (11) der Platte oder Scheibe gegenüber der Auflagerschale (122).
- 15· Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische torische Element (50) die Form eines Zirkumflexes aufweist.
- 16. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse sich aus einem geschlitzten Rohr (221) und einem Auflagerkragen (222) zusammensetzt,daß das Antriebselement des Ausrücklagers eine ringendförmige zentripetale Nut (232b) aufweist/ daß das geschlitzte Rohr (221) an einem kreisförmigen Rand einen quer umgebogenen Rand (228) aufweist zum Eingriff in die Nut und an seinem anderen kreisförmigen Randeine radiale Einbuchtung (227)zum Abstützen und Festklemmen des inneren ümfangs des Kragens (222).
30
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