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DE3318762C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3318762C2
DE3318762C2 DE3318762A DE3318762A DE3318762C2 DE 3318762 C2 DE3318762 C2 DE 3318762C2 DE 3318762 A DE3318762 A DE 3318762A DE 3318762 A DE3318762 A DE 3318762A DE 3318762 C2 DE3318762 C2 DE 3318762C2
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DE
Germany
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compound
infection
compounds
activity
compositions
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE3318762A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3318762A1 (de
Inventor
Luigi Dr. Pavia It Garlaschelli
Franco Dr. Gozzo
Luigi Mailand/Milano It Mirenna
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Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
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Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE3318762A1 publication Critical patent/DE3318762A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3318762C2 publication Critical patent/DE3318762C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/08Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D263/16Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D263/18Oxygen atoms
    • C07D263/20Oxygen atoms attached in position 2
    • C07D263/26Oxygen atoms attached in position 2 with hetero atoms or acyl radicals directly attached to the ring nitrogen atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die fungizide Verbindung N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N- methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on, deren Verwendung bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen bei Nutzpflanzen sowie fungizide Zusammensetzungen, die sie als aktiven Bestandteil enthalten.
In der BE-PS 8 85 117 werden fungizide Verbindungen der Klasse von N-Aryl-N-acyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-onen beschrieben, zu der auch die Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel gehören
in welcher R, R¹ und R², die gleich oder voneinander verschieden sind, ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
Während der Untersuchungen der in der obigen Patentschrift genannten Verbindungen, insbesondere der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) wurde festgestellt, daß die Stellung der Substituenten R, R¹ und R² am aromatischen Ring von besonderer Bedeutung ist, und daß von den Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen mindestens eine der o-Stellungen unsubstituiert ist und die eine gute fungizide Wirksamkeit besitzen, insbesondere die Verbindung N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl- 3-amino-1,3-oxazolidin-2-on überraschenderweise eine deutlich überlegene fungizide Aktivität besitzt.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verbindung N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2--on der Formel II
Die Verbindung II hat eine besonders hohe fungizide Aktivität und kann als solche oder in Form einer geeigneten Zusammensetzung bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen in landwirtschaftlichen Nutzpflanzen verwendet werden.
Die Herstellung der Verbindung II erfolgt nach den bereits in der BE-PS 8 85 117 beschriebenen Reaktionen. Wiederholt man das dort beschriebene Verfahren, ausgehend von 2-Methyl-5- chlorphenylhydrazin, dann erhält man die Verbindung II in guter Ausbeute in Form eines dicken Öls mit einem Brechungsindex η₅₀=1,5375 bei 50°C. Nach Kristallisation aus Ethylacetat plus Ligroin erhielt man die Verbindung II in Form eines weißen kristallinen Feststoffs mit einem F. von 69-70°C.
IR Analyse (Hauptabsorptionsbanden): 2930, 1175, 1710, 1490, 1410, 1130 und 1035 cm⁻¹.
Wie bereits erwähnt, besitzt die Verbindung II eine hohe fungizide Aktivität, die sich insbesondere gegen Fungi der Klasse der Phycomyceten richtet. Aus den folgenden Beispielen geht hervor, daß die fungizide Aktivität der Verbindung II den anderen Verbindungen der Formel I, in welchen mindestens eine der o- Stellungen des aromatischen Rings unsubstituiert ist, oder Verbindungen, in denen beide o-Stellungen nicht substituiert sind, deutlich überlegen ist.
Die Verbindung II ist mit den Pflanzen, die vor dem Angriff phytopathogener Fungi geschützt werden sollen, vollständig verträglich und zeigt eine geringere Phytotoxizität als viele der in der oben genannten BE-PS beschriebenen Verbindungen. Die Verbindung entwickelt kurative sowie präventive Wirkung und zeigt erhebliche systematische Eigenschaften. Aufgrund all dieser Eigenschaften kann die Verbindung II sowohl zur Verhütung eines Angriffs der Nutzkulturen durch wichtige phytopathogene Fungi, die insbesondere zu folgenden Arten gehören: Peronospora, Phytophthora, Plasmopara, Pseudoperonospora und Pythium, sowie zur Heilung von Erkrankungen verwendet werden, die durch diese Fungi verursacht werden.
Aufgrund der besonderen Aktivität dieser Verbindung sind sehr geringe Anwendungsdosen ausreichend, die in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Art der zu schützenden Kultur, Art und Ausmaß der vorauszusehenden oder erfolgten Pilzinfektion, klimatischen (Witterungs-) Faktoren und Umweltbedingungen, zwischen 1 bis 100 g/ha betragen können. Für praktische Zwecke sind Zusammensetzungen zweckmäßig, die den aktiven Bestandteil enthalten und vor der Verwendung mit Wasser verdünnt werden.
Gemäß der üblichen Formulierungspraxis können mit der Verbindung II als aktivem Bestandteil Zusammensetzungen in Form eines flüssigen oder emulgierbaren Konzentrats, trockenen oder benetzbaren Pulvers hergestellt werden. Diese Zusammensetzungen enthalten neben Verbindung II inerte flüssige oder feste Träger und wahlweise andere Zusätze, wie Emulgatoren, oberflächenaktive Mittel, Netzmittel oder Suspendiermittel.
Gegebenenfalls kann man die fungiziden Zusammensetzungen auch mit anderen aktiven, in der Landwirtschaft wirksamen und mit Verbindung II verträglichen Substanzen mischen, wie z. B. Herbiziden, Düngemitteln, Biostimulatoren oder anderen Fungiziden.
Als besonders zweckmäßig für spezielle Anwendungsarten erweist sich die Koformulierung der Verbindung II mit anderen, sog. "Deck"-Fungiziden. Diese Fungizide gehören zu den folgenden Klassen: Alkylen-bis-dithiocarbamate, Kupfersalze oder -oxide, N-Halogenalkylthio-imide. Beispiele dieser Fungizide sind z. B. die folgenden Generika: Zineb, Maneb, Mancozeb, Nabam, Kupferoxychlorid, Captan, Captfol und Folpet.
Versuchsbericht
Die erfindungsgemäße Verbindung II N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)- N-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on und die Verbindung Nr. 6 von BE-PS 8 85 117 wurden nebeneinander bei abnehmenden Dosierungen (in %) getestet.
Die Aktivität der Testverbindungen gegenüber den Schädlingen Plasmopara viticola und Peronospora tabacina wurde mit den in den Beispielen 1 und 2 der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Verfahren bestimmt.
Nach der Inkubationszeit wurde der Infektionsgrad nach einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollkommen infizierte Pflanze) bewertet.
Die Wirkung gegen die Schädlinge bei den angegebenen Dosen ist als Verminderung der Pilzinfektion in % ausgedrückt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Die folgenden Anwendungsbeispiele veranschaulichen die Erfindung.
Beispiel 1 Kurative Wirkung gegen Plasmopara viticola bei Reben Allgemeines Verfahren
Blätter von Reben cv. Dolcetto, die in Töpfen in einer konditionierten Umgebung von 25°C und 60% relativer Feuchtigkeit gezüchtet wurden, wurden auf der Unterseite mit einer wäßrigen Suspension von Konidien von Plasmopara viticola (B.) Berl et de Toni (200 000 Konidien/ml) besprüht. Nach einer Verweilzeit von 24 Stunden in einer feuchtigkeitsgesättigten Umgebung bei 21°C wurden die Pflanzen in drei Gruppen unterteilt. Die Pflanzen jeder Gruppe wurden dann durch Besprühen beider Blattseiten mit dem in einer wäßrig- acetonischen Lösung (Aceton=20 Vol.-% gelösten Produkt 1, 2 bzw. 3 Tage nach dem Infektionsdatum behandelt. Nach beendeter Inkubationszeit von 7 Tagen wurde das Ausmaß der Infektion nach einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet.
In der folgenden Tabelle 1 sind die Daten der kurativen Aktivität der Verbindung II gegen P. viticola im Vergleich zu Daten von weiteren 7 Verbindungen (A, B, C, D, E, F und G) der Formel I aufgeführt. Die Daten der Tabelle I zeigen deutlich, daß die Verbindung II eine den Vergleichsverbindungen deutlich überlegene fungizide Aktivität aufweist. Außerdem ist die fungizide Aktivität der Verbindung II auch absolut hoch, weil noch äußerst niedrige Dosen (0,0005%) dieser Verbindung eine volle Aktivität zeigen (mit einer 100%igen Verringerung der Fungusinfektion).
Tabelle 1
Kurative Aktivität gegen P. viticola bei Reben in den angegebenen Dosen, ausgedrückt als % Verminderung der Fungusinfektion
Beispiel 2 Kurative Wirkung gegen Peronospera tabacina bei Tabakpflanzen Allgemeines Verfahren
Blätter von Tabakpflanzen, cv. Burley, die in Töpfen in einer konditionierten Umgebung gezüchtet wurden, wurden auf der Blattunterseite mit einer wäßrigen Suspension der Konidien von Peronospera tabacina Adam (200 000 Konidien/ml) besprüht. Nach einer Verweilzeit von 6 Stunden in einer feuchtigkeitsgesättigten Umgebung wurden die Tabakpflanzen in zwei Gruppen unterteilt und zur Inkubation des Fungus in einer konditionierten Umgebung von 20°C und 70% rel. Feuchtigkeit gestellt. Nach 24 bzw. 48 Stunden vom Zeitpunkt der Infektion erfolgte die jeweilige Behandlung der ersten und zweiten Gruppe, indem beide Blattseiten mit dem Testprodukt in wäßrig-acetonischer Lösung (Aceton=20 Vol.-%) besprüht wurden Nach der Inkubationszeit von 6 Tagen wurde das Ausmaß der Infektion nach einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet.
In der folgenden Tabelle 2 sind die Daten der kurativen Aktivität gegen P. tabacina der Verbindung II im Vergleich zu 7 anderen Verbindungen der Formel I (A bis G) aufgeführt. Daraus ist ersichtlich, daß die Verbindung II eine gegenüber den Vergleichsverbindungen deutlich überlegene fungizide Aktivität besitzt und daß diese vom absoluten Standpunkt aus äußerst hoch ist, weil auch sehr niedrige Dosen (0,0005%) noch immer eine vollständige Aktivität zeigen (100%ige Verminderung der Fungusinfektion).
Tabelle 2
Kurative Aktivität gegen P. tabacina bei den angegebenen Dosen, ausgedrückt als % Verminderung der Fungusinfektion
Beispiel 3 Präventive Wirkung gegen Plasmopara viticola bei Reben Allgemeines Verfahren
Rebenblätter von cv. Dolcetto, die in einer konditionierten Umgebung in Töpfen gezüchtet wurden, wurden auf der Blattoberseite mit dem in einer wäßrig-acetonischen Lösung von 20% Aceton (Vol./Vol.) gelösten Testprodukt besprüht. Dann wurden die Pflanzen in eine konditionierte Umgebung gestellt. Zwei Serien von Pflanzen wurden getrennt auf ihren Blattunterseiten nach 1 bzw. 7 Tagen vom Tag der Behandlung mit einer wäßrigen Suspension von Plasmopara viticola Konidien (200 000 Konidien/ml) besprüht; nach 24stündiger Verweilzeit in einer feuchtigkeitsgesättigten Umgebung wurden sie zurück in die konditionierte Umgebung gestellt. Nach 7tägiger Inkubationszeit wurde das Ausmaß der Infektion gemäß einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet.
Die Verbindung II zeigte eine den in Tabelle 1 aufgeführten Vergleichsverbindungen überlegene, präventive Wirkung. Weiterhin ist die präventive Wirkung der Verbindung gegen P. viticola auch absolut äußerst hoch, weil noch sehr geringe Dosen (0,005%) eine vollständige Inhibierung (100%) der Fungusinfektion ergab, sowohl, wenn die künstliche Infizierung nach 1 Tag und nach 7 Tagen nach der Behandlung erfolgte.
Beispiel 4 Präventive Wirkung gegen Peronospora tabacina bei Tabak Allgemeines Verfahren
In Töpfen in einer konditionierten Umgebung gezüchtete Tabakpflanzen, cv. Burley, wurden durch Besprühen beider Blattseiten mit dem Testprodukt in einer wäßrig-acetonischen Lösung von 20% Aceton (Vol./Vol.) behandelt. Zwei Serien der Pflanzen wurden nach 1 bzw. 7 Tagen durch Besprühen der Blattunterseite mit einer wäßrigen Suspension von Peronospora tabacina Adam Konidien (200 000 Konidien/ml) behandelt. Nach 6stündiger Verweilzeit in einer feuchtigkeitsgesättigten Umgebung wurden die behandelten Pflanzen in eine bei 20°C und 70% rel. Feuchtigkeit konditionierte Umgebung zur Fungusinkubation gestellt.
Nach 6tägiger Inkubationszeit wurde das Ausmaß der Infektion nach einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet. Auch bei diesem Test zeigt die Verbindung II eine den Vergleichsverbindungen von Tabelle I deutlich überlegene fungizide Aktivität (vgl. Beispiel 1). Außerdem ist die präventive Wirkung gegen P. tabacina der Verbindung II auch absolut äußerst hoch, weil die Verbindung auch bei Verwendung sehr niedriger Dosen (d. h. 0,0005%) eine Fungusinfektion (100% Verminderung) vollständig inhibiert, ob nun die künstliche Infizierung 1 Tag oder 7 Tage nach der Behandlung erfolgt.
Die folgenden Beispiele beziehen sich auf fungizide Zusammensetzungen, die die Verbindung II allein oder in Verbindung mit Mancozeb als aktiven Bestandteil enthalten (Trivialname für Zink- und Mangan-ethylen-bis-dithiocarbamat). In den folgenden Beispielen wurden die folgenden Abkürzungen verwendet:
DMF = N,N-Dimethylformamid
Xylol = handelsübliche Mischung von Xylolisomeren
Ca-DBS = Calcium-dodecylbenzolsulfonat
COH-ETO = Polyoxyethyliertes hydriertes Rizinusöl
SO-ETO = polyoxyethyliertes Sorbitan-oleat
NF-ETO = polyoxyethyliertes Nonylphenol
Na-DSS = Natriumdialkylsulfosuccinat
Na-LS = Natriumlignosulfonat
Na-NS = Natrium-alkylnaphthalinsulfonat
Beispiel 5
Zusammensetzung im emulgierbaren Konzentrat (EC)
Bestandteile
Gew.-%
A - Verbindung II
5 bis 40
B - Lösungsmittel 40 bis 90
C - oberflächenaktives Mittel 5 bis 20
Geeignete Lösungsmittel B sind: aromatische und alkyl-aromatische Kohlenwasserstoffe, Ketone, Ester, DMF und Mischungen derselben.
Geeignete oberflächenaktive Mittel C sind: polyoxyethyliertes Nonylphenol, polyoxyethylierte Triglyceride, polyoxyethylierte Fettsäuren, Natrium-, Calcium- oder Triethanolammoniumdodecylbenzolsulfonat und Mischungen derselben.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte durch Lösen der Verbindung II im Lösungsmittel und anschließendes Einmischen des oberflächenaktiven Mittels. Die folgende Tabelle 3 zeigt Beispiele der Zusammensetzungen im emulgierbaren Konzentrat.
Tabelle 3
Zusammensetzung im emulgierbaren Konzentrat
Beispiel 6
Zusammensetzung im benetzbaren Pulver (WP)
Bestandteil
Gew.-%
A - Verbindung II
5 bis 50
B - Netzmittel 0,5 bis 5
C - Suspendierungsmittel 1 bis 5
D - Träger 40 bis 93,5
Geeignete Netzmittel B sind; polyoxyethyliertes Nonylphenol, Natriumalkylnaphthalinsulfonat, Natrium-dialkylsulfosuccinat und Mischungen derselben.
Geeignete Suspendierungsmittel C sind: Natrium-, Calcium- oder Aluminiumlignosulfonat, Natriumalkylnaphthalinsulfonat kondensiert mit Formaldehyd, Maleinsäureanhydrid-Diisobutylen- Copolymerisate und Mischungen derselben.
Geeignete Träger D sind: Diatomeenerde, Kaolin, CaCO₃, SiO₂ und Mischungen derselben.
Die Herstellung der Zusammensetzungen in Form benetzbarer Pulver erfolgte durch Vermahlen der Mischung der Bestandteile in einer geeigneten Mühle bis zur angegebenen Teilchengröße. Die folgende Tabelle 4 gibt die Zusammensetzung benetzbarer Pulver.
Tabelle 4
Zusammensetzung in Form benetzbarer Pulver
Beispiel 7
Zusammensetzung in Form benetzbarer Pulver aus Verbindung II in Verbindung mit Mancozeb
Bestandteile
Gew.-%
A - Verbindung II
3 bis 8
B - Mancozeb 65
C - Netzmittel 0,5 bis 5 @ D - Suspendierungsmittel 1 bis 5
E - Träger 17 bis 30,5
Geeignete Netzmittel, Suspendierungsmittel und Träger sind oben in Beispiel 6 aufgeführt.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte nach dem in Beispiel 6 angegebenen Verfahren. In der folgenden Tabelle 5 ist die Zusammensetzung der benetzbaren Pulver angegeben.
Tabelle 5
Beispiel 8
Zusammensetzung in Form konzentrierter Suspensionen aus Verbindung II zusammen mit Mancozeb
Bestandteil
Gew.-%
A - Verbindung II
1,5 bis 4
B - Mancozeb 32,5
C - oberflächenaktives Mittel 5 bis 20 @ D - Lösungsmittel 43,5 bis 61
Geeignete oberflächenaktive Mittel und Lösungsmittel sind in Beispiel 5 aufgeführt.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte durch Lösen von Verbindung II im Lösungsmittel und Einmischen des oberflächenaktiven Mittels. In der erhaltenen Mischung wurde Mancozeb unter Rühren bis zur Erzielung einer homogenen Mischung suspendiert. In der folgenden Tabelle 6 sind Beispiele der Zusammensetzung konzentrierter Suspensionen aus Verbindung II mit Mancozeb aufgeführt.
Tabelle 6
Zusammensetzung in Form konzentrierter Suspensionen
Die Zusammensetzung der Beispiele 5 bis 8 wurden im Freien gegen Plasmopara viticola an Reben gegen fungizide Wirksamkeit getestet. Alle Zusammensetzungen zeigten gemäß der hohen Aktivität der Verbindung II in Laboratoriumsversuchen eine ausgezeichnete fungizide Aktivität.

Claims (2)

1. N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl)-3-amino- 1,3-oxazolidin-2-on.
2. Verwendung der Verbindung gemäß Anspruch 1 als Fungizid.
DE19833318762 1982-05-27 1983-05-24 N-(2-methyl-5-chlorphenyl)-n-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on und dieses enthaltende, fungizide zusammensetzungen Granted DE3318762A1 (de)

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IT21507/82A IT1152196B (it) 1982-05-27 1982-05-27 Composto fungicida

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DE3318762A1 DE3318762A1 (de) 1983-12-01
DE3318762C2 true DE3318762C2 (de) 1991-10-24

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DE19833318762 Granted DE3318762A1 (de) 1982-05-27 1983-05-24 N-(2-methyl-5-chlorphenyl)-n-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on und dieses enthaltende, fungizide zusammensetzungen

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HU (1) HU191843B (de)
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FR2527604B1 (fr) 1986-11-14
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Legal Events

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