DE3318762C2 - - Google Patents
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- C07D263/02—Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
- C07D263/08—Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
- C07D263/16—Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
- C07D263/18—Oxygen atoms
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Description
Die Erfindung betrifft die fungizide
Verbindung N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-
methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on, deren Verwendung
bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen bei Nutzpflanzen sowie
fungizide Zusammensetzungen, die sie als aktiven Bestandteil
enthalten.
In der BE-PS 8 85 117 werden fungizide Verbindungen der Klasse
von N-Aryl-N-acyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-onen beschrieben,
zu der auch die Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel gehören
in welcher R, R¹ und R², die gleich oder voneinander verschieden
sind, ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine
Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
Während der Untersuchungen der in der obigen Patentschrift
genannten Verbindungen, insbesondere der Verbindungen der allgemeinen
Formel (I) wurde festgestellt, daß die Stellung der Substituenten
R, R¹ und R² am aromatischen Ring von besonderer
Bedeutung ist, und daß von den Verbindungen der allgemeinen Formel (I),
in denen mindestens eine der o-Stellungen unsubstituiert ist
und die eine gute fungizide Wirksamkeit besitzen, insbesondere
die Verbindung N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl-
3-amino-1,3-oxazolidin-2-on überraschenderweise eine
deutlich überlegene fungizide Aktivität besitzt.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verbindung
N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2--on
der Formel II
Die Verbindung II hat eine besonders hohe fungizide Aktivität
und kann als solche oder in Form einer geeigneten Zusammensetzung
bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen in landwirtschaftlichen
Nutzpflanzen verwendet werden.
Die Herstellung der Verbindung II erfolgt nach den bereits in
der BE-PS 8 85 117 beschriebenen Reaktionen. Wiederholt man
das dort beschriebene Verfahren, ausgehend von 2-Methyl-5-
chlorphenylhydrazin, dann erhält man die Verbindung II in guter
Ausbeute in Form eines dicken Öls mit einem Brechungsindex
η₅₀=1,5375 bei 50°C. Nach Kristallisation aus Ethylacetat
plus Ligroin erhielt man die Verbindung II in Form
eines weißen kristallinen Feststoffs mit einem F. von 69-70°C.
IR Analyse (Hauptabsorptionsbanden): 2930, 1175, 1710, 1490, 1410, 1130 und 1035 cm⁻¹.
IR Analyse (Hauptabsorptionsbanden): 2930, 1175, 1710, 1490, 1410, 1130 und 1035 cm⁻¹.
Wie bereits erwähnt, besitzt die Verbindung II eine hohe
fungizide Aktivität, die sich insbesondere gegen Fungi der
Klasse der Phycomyceten richtet. Aus den folgenden Beispielen
geht hervor, daß die fungizide Aktivität der Verbindung II
den anderen Verbindungen der Formel I, in welchen mindestens eine der o-
Stellungen des aromatischen Rings unsubstituiert ist, oder Verbindungen,
in denen beide o-Stellungen nicht substituiert sind, deutlich überlegen ist.
Die Verbindung II ist mit den Pflanzen, die vor dem Angriff
phytopathogener Fungi geschützt werden sollen, vollständig
verträglich und zeigt eine geringere Phytotoxizität als viele
der in der oben genannten BE-PS beschriebenen Verbindungen.
Die Verbindung entwickelt kurative sowie präventive Wirkung
und zeigt erhebliche systematische Eigenschaften. Aufgrund
all dieser Eigenschaften kann die Verbindung II sowohl zur
Verhütung eines Angriffs der Nutzkulturen durch wichtige
phytopathogene Fungi, die insbesondere zu folgenden Arten
gehören: Peronospora, Phytophthora, Plasmopara, Pseudoperonospora
und Pythium, sowie zur Heilung von Erkrankungen verwendet
werden, die durch diese Fungi verursacht werden.
Aufgrund der besonderen Aktivität dieser Verbindung sind sehr
geringe Anwendungsdosen ausreichend, die in Abhängigkeit von
verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Art der zu schützenden
Kultur, Art und Ausmaß der vorauszusehenden oder erfolgten
Pilzinfektion, klimatischen (Witterungs-) Faktoren und Umweltbedingungen,
zwischen 1 bis 100 g/ha betragen können.
Für praktische Zwecke sind Zusammensetzungen zweckmäßig, die
den aktiven Bestandteil enthalten und vor der Verwendung mit
Wasser verdünnt werden.
Gemäß der üblichen Formulierungspraxis können mit der Verbindung
II als aktivem Bestandteil Zusammensetzungen in Form
eines flüssigen oder emulgierbaren Konzentrats, trockenen
oder benetzbaren Pulvers hergestellt werden. Diese Zusammensetzungen
enthalten neben Verbindung II inerte flüssige
oder feste Träger und wahlweise andere Zusätze, wie Emulgatoren,
oberflächenaktive Mittel, Netzmittel oder Suspendiermittel.
Gegebenenfalls kann man die fungiziden Zusammensetzungen auch
mit anderen aktiven, in der Landwirtschaft wirksamen und mit
Verbindung II verträglichen Substanzen mischen, wie z. B. Herbiziden,
Düngemitteln, Biostimulatoren oder anderen Fungiziden.
Als besonders zweckmäßig für spezielle Anwendungsarten erweist
sich die Koformulierung der Verbindung II mit anderen,
sog. "Deck"-Fungiziden. Diese Fungizide gehören zu den
folgenden Klassen: Alkylen-bis-dithiocarbamate, Kupfersalze
oder -oxide, N-Halogenalkylthio-imide. Beispiele dieser Fungizide
sind z. B. die folgenden Generika:
Zineb, Maneb, Mancozeb, Nabam, Kupferoxychlorid,
Captan, Captfol und Folpet.
Die erfindungsgemäße Verbindung II N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-
N-methoxyacetyl-3-amino-1,3-oxazolidin-2-on und die Verbindung
Nr. 6 von BE-PS 8 85 117 wurden nebeneinander bei abnehmenden
Dosierungen (in %) getestet.
Die Aktivität der Testverbindungen gegenüber den Schädlingen
Plasmopara viticola und Peronospora tabacina wurde mit den in
den Beispielen 1 und 2 der vorliegenden Anmeldung beschriebenen
Verfahren bestimmt.
Nach der Inkubationszeit wurde der Infektionsgrad nach einer
Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine
vollkommen infizierte Pflanze) bewertet.
Die Wirkung gegen die Schädlinge bei den angegebenen Dosen ist
als Verminderung der Pilzinfektion in % ausgedrückt. Die
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Die folgenden Anwendungsbeispiele veranschaulichen die Erfindung.
Blätter von Reben cv. Dolcetto, die in Töpfen in einer konditionierten
Umgebung von 25°C und 60% relativer Feuchtigkeit
gezüchtet wurden, wurden auf der Unterseite mit einer
wäßrigen Suspension von Konidien von Plasmopara viticola
(B.) Berl et de Toni (200 000 Konidien/ml) besprüht.
Nach einer Verweilzeit von 24 Stunden in einer feuchtigkeitsgesättigten
Umgebung bei 21°C wurden die Pflanzen in drei
Gruppen unterteilt. Die Pflanzen jeder Gruppe wurden dann
durch Besprühen beider Blattseiten mit dem in einer wäßrig-
acetonischen Lösung (Aceton=20 Vol.-% gelösten Produkt 1, 2 bzw. 3 Tage
nach dem Infektionsdatum behandelt. Nach beendeter Inkubationszeit
von 7 Tagen wurde das Ausmaß der Infektion nach
einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für
eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet.
In der folgenden Tabelle 1 sind die Daten der kurativen Aktivität
der Verbindung II gegen P. viticola im Vergleich zu
Daten von weiteren 7 Verbindungen (A, B, C, D, E, F und G)
der Formel I aufgeführt. Die Daten der Tabelle I zeigen deutlich,
daß die Verbindung II eine den Vergleichsverbindungen
deutlich überlegene fungizide Aktivität aufweist. Außerdem
ist die fungizide Aktivität der Verbindung II auch absolut
hoch, weil noch äußerst niedrige Dosen (0,0005%) dieser Verbindung
eine volle Aktivität zeigen (mit einer 100%igen
Verringerung der Fungusinfektion).
Blätter von Tabakpflanzen, cv. Burley, die in Töpfen in einer
konditionierten Umgebung gezüchtet wurden, wurden auf der
Blattunterseite mit einer wäßrigen Suspension der Konidien
von Peronospera tabacina Adam (200 000 Konidien/ml) besprüht.
Nach einer Verweilzeit von 6 Stunden in einer feuchtigkeitsgesättigten
Umgebung wurden die Tabakpflanzen in zwei Gruppen
unterteilt und zur Inkubation des Fungus in einer konditionierten
Umgebung von 20°C und 70% rel. Feuchtigkeit gestellt.
Nach 24 bzw. 48 Stunden vom Zeitpunkt der Infektion erfolgte
die jeweilige Behandlung der ersten und zweiten Gruppe, indem
beide Blattseiten mit dem Testprodukt in wäßrig-acetonischer
Lösung (Aceton=20 Vol.-%) besprüht wurden Nach der Inkubationszeit
von 6 Tagen wurde das Ausmaß der Infektion nach
einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für
eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet.
In der folgenden Tabelle 2 sind die Daten der kurativen Aktivität
gegen P. tabacina der Verbindung II im Vergleich zu 7
anderen Verbindungen der Formel I (A bis G) aufgeführt. Daraus
ist ersichtlich, daß die Verbindung II eine gegenüber den
Vergleichsverbindungen deutlich überlegene fungizide Aktivität
besitzt und daß diese vom absoluten Standpunkt aus äußerst
hoch ist, weil auch sehr niedrige Dosen (0,0005%) noch immer
eine vollständige Aktivität zeigen (100%ige Verminderung der
Fungusinfektion).
Rebenblätter von cv. Dolcetto, die in einer konditionierten
Umgebung in Töpfen gezüchtet wurden, wurden auf der Blattoberseite
mit dem in einer wäßrig-acetonischen Lösung von 20%
Aceton (Vol./Vol.) gelösten Testprodukt besprüht. Dann wurden
die Pflanzen in eine konditionierte Umgebung gestellt. Zwei
Serien von Pflanzen wurden getrennt auf ihren Blattunterseiten
nach 1 bzw. 7 Tagen vom Tag der Behandlung mit einer wäßrigen
Suspension von Plasmopara viticola Konidien (200 000 Konidien/ml)
besprüht; nach 24stündiger Verweilzeit in einer
feuchtigkeitsgesättigten Umgebung wurden sie zurück in die
konditionierte Umgebung gestellt. Nach 7tägiger Inkubationszeit
wurde das Ausmaß der Infektion gemäß einer Skala von 100
(für eine gesunde Pflanze) bis 0 (für eine vollständig infizierte
Pflanze) bewertet.
Die Verbindung II zeigte eine den in Tabelle 1 aufgeführten
Vergleichsverbindungen überlegene, präventive Wirkung. Weiterhin
ist die präventive Wirkung der Verbindung gegen P. viticola
auch absolut äußerst hoch, weil noch sehr geringe
Dosen (0,005%) eine vollständige Inhibierung (100%) der
Fungusinfektion ergab, sowohl, wenn die künstliche Infizierung
nach 1 Tag und nach 7 Tagen nach der Behandlung erfolgte.
In Töpfen in einer konditionierten Umgebung gezüchtete Tabakpflanzen,
cv. Burley, wurden durch Besprühen beider Blattseiten
mit dem Testprodukt in einer wäßrig-acetonischen
Lösung von 20% Aceton (Vol./Vol.) behandelt. Zwei Serien
der Pflanzen wurden nach 1 bzw. 7 Tagen durch Besprühen
der Blattunterseite mit einer wäßrigen Suspension von Peronospora
tabacina Adam Konidien (200 000 Konidien/ml) behandelt.
Nach 6stündiger Verweilzeit in einer feuchtigkeitsgesättigten
Umgebung wurden die behandelten Pflanzen in eine bei 20°C
und 70% rel. Feuchtigkeit konditionierte Umgebung zur Fungusinkubation
gestellt.
Nach 6tägiger Inkubationszeit wurde das Ausmaß der Infektion
nach einer Skala von 100 (für eine gesunde Pflanze) bis 0
(für eine vollständig infizierte Pflanze) bewertet. Auch bei
diesem Test zeigt die Verbindung II eine den Vergleichsverbindungen
von Tabelle I deutlich überlegene fungizide Aktivität
(vgl. Beispiel 1). Außerdem ist die präventive Wirkung
gegen P. tabacina der Verbindung II auch absolut äußerst hoch,
weil die Verbindung auch bei Verwendung sehr niedriger Dosen
(d. h. 0,0005%) eine Fungusinfektion (100% Verminderung)
vollständig inhibiert, ob nun die künstliche Infizierung 1 Tag
oder 7 Tage nach der Behandlung erfolgt.
Die folgenden Beispiele beziehen sich auf fungizide Zusammensetzungen,
die die Verbindung II allein oder in Verbindung
mit Mancozeb als aktiven Bestandteil enthalten (Trivialname
für Zink- und Mangan-ethylen-bis-dithiocarbamat). In den folgenden
Beispielen wurden die folgenden Abkürzungen verwendet:
DMF = N,N-Dimethylformamid
Xylol = handelsübliche Mischung von Xylolisomeren
Ca-DBS = Calcium-dodecylbenzolsulfonat
COH-ETO = Polyoxyethyliertes hydriertes Rizinusöl
SO-ETO = polyoxyethyliertes Sorbitan-oleat
NF-ETO = polyoxyethyliertes Nonylphenol
Na-DSS = Natriumdialkylsulfosuccinat
Na-LS = Natriumlignosulfonat
Na-NS = Natrium-alkylnaphthalinsulfonat
Xylol = handelsübliche Mischung von Xylolisomeren
Ca-DBS = Calcium-dodecylbenzolsulfonat
COH-ETO = Polyoxyethyliertes hydriertes Rizinusöl
SO-ETO = polyoxyethyliertes Sorbitan-oleat
NF-ETO = polyoxyethyliertes Nonylphenol
Na-DSS = Natriumdialkylsulfosuccinat
Na-LS = Natriumlignosulfonat
Na-NS = Natrium-alkylnaphthalinsulfonat
| Beispiel 5 | |
| Zusammensetzung im emulgierbaren Konzentrat (EC) | |
| Bestandteile | |
| Gew.-% | |
| A - Verbindung II | |
| 5 bis 40 | |
| B - Lösungsmittel | 40 bis 90 |
| C - oberflächenaktives Mittel | 5 bis 20 |
Geeignete Lösungsmittel B sind: aromatische und alkyl-aromatische
Kohlenwasserstoffe, Ketone, Ester, DMF und Mischungen
derselben.
Geeignete oberflächenaktive Mittel C sind: polyoxyethyliertes
Nonylphenol, polyoxyethylierte Triglyceride, polyoxyethylierte
Fettsäuren, Natrium-, Calcium- oder Triethanolammoniumdodecylbenzolsulfonat
und Mischungen derselben.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte durch Lösen
der Verbindung II im Lösungsmittel und anschließendes Einmischen
des oberflächenaktiven Mittels. Die folgende Tabelle
3 zeigt Beispiele der Zusammensetzungen im emulgierbaren
Konzentrat.
| Beispiel 6 | |
| Zusammensetzung im benetzbaren Pulver (WP) | |
| Bestandteil | |
| Gew.-% | |
| A - Verbindung II | |
| 5 bis 50 | |
| B - Netzmittel | 0,5 bis 5 |
| C - Suspendierungsmittel | 1 bis 5 |
| D - Träger | 40 bis 93,5 |
Geeignete Netzmittel B sind; polyoxyethyliertes Nonylphenol,
Natriumalkylnaphthalinsulfonat, Natrium-dialkylsulfosuccinat
und Mischungen derselben.
Geeignete Suspendierungsmittel C sind: Natrium-, Calcium-
oder Aluminiumlignosulfonat, Natriumalkylnaphthalinsulfonat
kondensiert mit Formaldehyd, Maleinsäureanhydrid-Diisobutylen-
Copolymerisate und Mischungen derselben.
Geeignete Träger D sind: Diatomeenerde, Kaolin, CaCO₃, SiO₂
und Mischungen derselben.
Die Herstellung der Zusammensetzungen in Form benetzbarer
Pulver erfolgte durch Vermahlen der Mischung der Bestandteile
in einer geeigneten Mühle bis zur angegebenen Teilchengröße.
Die folgende Tabelle 4 gibt die Zusammensetzung benetzbarer
Pulver.
| Beispiel 7 | ||
| Zusammensetzung in Form benetzbarer Pulver aus Verbindung II in Verbindung mit Mancozeb | ||
| Bestandteile | ||
| Gew.-% | ||
| A - Verbindung II | ||
| 3 bis 8 | ||
| B - Mancozeb | 65 | |
| C - Netzmittel 0,5 bis 5 @ | D - Suspendierungsmittel | 1 bis 5 |
| E - Träger | 17 bis 30,5 |
Geeignete Netzmittel, Suspendierungsmittel und Träger sind
oben in Beispiel 6 aufgeführt.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte nach dem in
Beispiel 6 angegebenen Verfahren. In der folgenden Tabelle
5 ist die Zusammensetzung der benetzbaren Pulver angegeben.
| Beispiel 8 | ||
| Zusammensetzung in Form konzentrierter Suspensionen aus Verbindung II zusammen mit Mancozeb | ||
| Bestandteil | ||
| Gew.-% | ||
| A - Verbindung II | ||
| 1,5 bis 4 | ||
| B - Mancozeb | 32,5 | |
| C - oberflächenaktives Mittel 5 bis 20 @ | D - Lösungsmittel | 43,5 bis 61 |
Geeignete oberflächenaktive Mittel und Lösungsmittel sind in
Beispiel 5 aufgeführt.
Die Herstellung der Zusammensetzungen erfolgte durch Lösen
von Verbindung II im Lösungsmittel und Einmischen des oberflächenaktiven
Mittels. In der erhaltenen Mischung wurde
Mancozeb unter Rühren bis zur Erzielung einer homogenen Mischung
suspendiert. In der folgenden Tabelle 6 sind Beispiele
der Zusammensetzung konzentrierter Suspensionen aus Verbindung
II mit Mancozeb aufgeführt.
Die Zusammensetzung der Beispiele 5 bis 8 wurden im Freien
gegen Plasmopara viticola an Reben gegen fungizide Wirksamkeit
getestet. Alle Zusammensetzungen zeigten gemäß der hohen
Aktivität der Verbindung II in Laboratoriumsversuchen eine
ausgezeichnete fungizide Aktivität.
Claims (2)
1. N-(2-Methyl-5-chlorphenyl)-N-methoxyacetyl)-3-amino-
1,3-oxazolidin-2-on.
2. Verwendung der Verbindung gemäß Anspruch 1 als
Fungizid.
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ID=11182826
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH656381A5 (fr) | 1986-06-30 |
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