[go: up one dir, main page]

DE3312532A1 - Verfahren zur polymerisation von isobutylen - Google Patents

Verfahren zur polymerisation von isobutylen

Info

Publication number
DE3312532A1
DE3312532A1 DE19833312532 DE3312532A DE3312532A1 DE 3312532 A1 DE3312532 A1 DE 3312532A1 DE 19833312532 DE19833312532 DE 19833312532 DE 3312532 A DE3312532 A DE 3312532A DE 3312532 A1 DE3312532 A1 DE 3312532A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
liquid
hydrocarbons
temperature
condensate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833312532
Other languages
English (en)
Inventor
Marshall W. Abernathy jr.
Kenneth C. Big Spring Tex. Jurgens jr.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cosden Technology Inc
Original Assignee
Cosden Technology Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cosden Technology Inc filed Critical Cosden Technology Inc
Publication of DE3312532A1 publication Critical patent/DE3312532A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F10/04Monomers containing three or four carbon atoms
    • C08F10/08Butenes
    • C08F10/10Isobutene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

PATENTANWALT
DR. RICHARD KNBSSL
Wklenmayerstr. 4b
D-8000 MÜNCHEN TeLÖ89j295l25
7. April 1983 DE 88 Dr.K/sch
Cosden Technology, Inc., Wilmington, Delaware/V.St.A.
Verfahren zur Polymerisation von Isobutylen
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf die katalytische Polymerisation von Isobutylen in der flüssigen Phase. Sie bezieht sich insbesondere auf ein Polymerisationsverfahren/ bei dem eine wirksame Ableitung der in der hochexothermen Polymerisationsreaktion erzeugten Wärme gewährleistet ist.
Polymere von Isobutylen sind allgemein bekannt. Diese verhältnismäßig niedermolekularen Polymere reichen von leicht viskosen, öligen Flüssigkeiten bis zu sehr viskosen Flüssigkeiten, die eine starke Klebrigkeit aufweisen. Sie werden beispielsweise als Schmierölzusätze, elektrisch isolierende Öle, Träger für Düngemittel, Kompressorschmiermittel und Zusätze für verschiedene Klebstoffe, Dichtmassen und Kosmetika verwendet. Isobutylene werden technisch durch kontinuierliche Polymerisation von Isobutylen, das sich, üblicherweise mit anderen Olefinen, in einem C--C,--Kohlenwasserstoffgemisch befindet, hergestellt. Das in einem solchen Gasgemisch befindliche Isobutylen wird in Gegenwart eines Katalysators bevorzugt polymerisiert, indem die verflüssigte C~-Cj--Beschickung mit einer vorher festgelegten konstanten Temperatur im Bereich von -40 bis +52°C und mit einem Druck von 0 bis 1034 kPa durch einen Reaktor hindurchgeführt wird. Es kann zwar ein Festbettkatalysator verwendet werden, der bevorzugte Katalysator besteht jedoch aus fein zerteilten Aluminiumchloridteilchen mit einer kritischen Teilchengröße, die in dem verflüssigten Beschickungsgemisch, das durch den Reaktor hindurchströmt, suspendiert sind. Dabei wird gleichzeitig eine verhältnismäßig kleine Menge Chlorwasserstoff als Promotor oder Wasser, tert-Butylchlorid oder ein anderer Stoff, der den Promotor bildet, eingebracht. Nach der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch kontinuierlich abgezogen, wobei das Polymerprodukt abgetrennt und gereinigt wird und wobei der zurückgewonnene Katalysator und die nichtumge-
setzten Kohlenwasserstoffe zur Beschickung zurückgeleitet werden.
Die Polymerisationsreaktion verläuft stark exotherm. Die Angelegenheit wird noch dadurch verkompliziert, daß die Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur während der Reaktion nötig ist, da Änderungen in der Reaktionstemperatur das Molekulargewicht und die Viskosität des hergestellten Polyisobutylens beeinflussen. Die Temperaturregelung einer solchen exothermen und bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten ablaufenden kontinuierlichen Reaktion ist außerordentlich schwierig. Bei älteren Verfahren werden die verschiedensten Kühlarten für das Reaktionsgemisch verwendet. Gemäß der US-PS 2 957 930 wird ein Teil des Gemischs der Reaktionszone kontinuierlich abgeführt, durch Kontakt abgekühlt und wieder zum Reaktor zurückgeleitet. Gemäß der US-PS 3 119 werden Kühlschlangen im oberen Dampfraum des Reaktors angeordnet, um während der Reaktion gebildete Dämpfe abzukühlen und zu kondensieren, wobei das flüssige Kondensat zur Reaktionszone zurückgeleitet wird. Zwar haben sich die bekannten Verfahren zur Kontrolle der exothermen Reaktion, die in den erwähnten beiden Patentschriften beschrieben sind, sowohl vom technischen als auch vom kommerziellen Standpunkt aus als erfolgreich erwiesen, aber die erforderlichen Kühlsysteme sind wegen des hohen Energieverbrauchs teuer.
Ziel der Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Verfahrens zur kontinuierlichen katalytischen Polymerisation von Isobutylen in der flüssigen Phase unter Anwendung eines wirksamen Mittels zur Kontrolle der Reaktionstemperatur.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung ein kontinuierliches Verfahren zur katalytischen Polymerisation von Isobutylen in der flüssigen Phase vorgeschlagen, wobei das Isobutylen sich in einem C2-C1-- und vorzugsweise C.-Kohlen-
. 6.
Wasserstoffgemisch befindet, bei welchem die Aufrechterhaltung der erwünschten konstanten Temperatur des Reaktionsgemische dadurch erleichtert wird, daß man nichtumgesetzte Kohlenwasserstoffe in der Reaktionszone in einer ausreichenden Menge verdampft, daß die in der exothermen Reaktion erzeugte Wärme abgeführt wird, die verdampften Kohlenwasserstoffe komprimiert und kondensiert, um ein flüssiges Kondensat zu bilden, das sich unter einem Druck und einer Temperatur befindet, die höher liegen als diejenigen in der Reaktionszone, den Druck über dem Kondensat in einem solchen Ausmaß verringert, daß die Temperatur des flüssigen Kondensats auf diejenige der Reaktionszone herabgesetzt wird, während gleichzeitig ein Teil der in dem Kondensat enthaltenen Kohlenwasserstoffe verdampft, die verdampften Kohlenwasserstoffe abtrennt und das flüssige Kondensat zur Reaktionszone zurückführt.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Fig. 1 näher erläutert, die ein Fließbild des erfindungsgemäßen kontinuierlichen Verfahrens zur Polymerisation von Isobutylen zeigt.
Gemäß der Zeichnung werden frische flüssige Kohlenwasserstoffbeschickung und Katalysator über eine Leitung 1 zu einem Reaktor 2 geführt, der auf eine geeignete Temperatur und einem geeigneten Druck gehalten wird, um die gewünschte Polymersorte zu erzielen. Um eine gute Dispersion des Katalysators in der flüssigen Reaktionsmasse aufrechtzuerhalten, wird ein Teil des flüssigen Reaktionsgemischs kontinuierlich über eine Leitung 3 abgezogen und mit Hilfe einer Pumpe 4 zurück zum Reaktor 2 geleitet. Normalerweise ist die Kreislaufgeschwindigkeit umgefähr 10mal so groß wie die Zuführungs geschwindigkeit der frischen Beschickung. Flüssiges Produktpolymer und nichtumgesetztes flüssiges Material werden kontinuierlich an der Oberseite der Flüssigkeitszone der Reaktions
masse über eine Leitung 5 abgezogen. Aus diesem abgezogenen Material wird das gewünschte Polymer abgetrennt, das dann gereinigt und gewonnen wird. Dämpfe, die sich im oberen Teil der Reaktionszone als Folge der exothermen Reaktion gebildet haben, werden über eine Leitung 6 mit einer solchen Geschwindigkeit abgezogen, daß die Dampftemperatur annähernd gleich der Reaktionstemperatur bleibt. Die so abgetrennten Dämpfe betreten einen Trennbehälter 7, um mitgerissene Flüssigkeiten zu entfernen, die über eine Leitung 8 zum Polymerabtrennsystem gerichtet werden. Gegebenenfalls können die mitgerissenen Flüssigkeiten aber auch zum Reaktor zurückgeführt werden.
Die Dämpfe aus dem Trennbehälter 7 strömen über eine Leitung 9 zu einem Kompressor 10 und zu einem Kühler 11, und das flüssige Kondensat, welches eine Temperatur und einen Druck über denjenigen im Reaktor aufweist, wird in einem Aufnahmebehälter 12 gesammelt. Dieser Aufnahmebehälter wird voll Flüssigkeit gehalten. Beim normalen Betrieb reicht der Flüssigkeitsspiegel sogar bis zum Kühler.
Das flüssige Kondensat vom Aufnahmebehälter 12 fließt über eine Leitung 13 zu einem Entspannungsbehälter 14. Im Entspannungsbehälter 14 wird der Druck in geregelter Weise mit Hilfe eines Ventils 18 herabgesetzt, um die Temperatur des flüssigen Kondensats auf die Reaktionstemperatur zu senken und bei diesem Wert zu halten. Flüssiges Kondensat aus dem Entspannungsbehälter 14 wird mit Hilfe einer Pumpe 15 durch eine Leitung 16 zum Reaktor zurückgeführt. Dämpfe aus dem Entspannungsbehälter 14 werden durch eine Leitung 17 in den Dampfabstrom aus dem Reaktor eingeführt.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wurde Polyisobutylen mit einem Molekulargewicht von 940 in der Weise hergestellt, wie es oben beschrieben wurde.
_ gr _
Der frische Beschickungsstrom war ein C.-Kohlenwasserstoffgemisch, das 20 Gew.-% Isobutylen und annähernd 20 ppm H2O enthielt. Der Beschickungsstrom wurde auf eine Temperatur von 180C abgekühlt. Eine Katalysatoraufschlämmung wurde hergestellt aus 3 Volumina Polyisobutylen mit einer Viskosität von 400 bis 600 SSU bei 99°C und 1 Volumen feinteiligen Aluminiumtrichloridteilchen.
Die Katalysatoraufschlämmung und das flüssige zurückgeführte Kohlenwasserstoffkondensat wurden mit einem frischen Beschickungsstrom vereinigt und kontinuierlich in die Unterseite des Reaktors eingeführt. Der Strom zum Reaktor bestand aus annähernd 50,2 Teilen frischer Beschickung, 0,2 Teilen Katalysatoraufschlämmung und 49,6 Teilen zurückgeführtem flüssigen Kohlenwasserstoffkondensat, wobei alle Teile in Gewicht ausgedrückt sind. Die gesamte frische Beschickung zum Reaktor betrug annähernd 189 l/min. Um die Katalysatordispersion aufrechtzuerhalten, wurde Flüssigkeit kontinuierlich vom oberen Teil des Reaktors abgezogen und zum Einlaß für die frische Beschickung zurückgeführt, und zwar mit einer Geschwindigkeit von annähernd 2082 l/min. Ein flüssiger Produktstrom wurde vom oberen Teil des Reaktors kontinuierlich abgezogen, aus welchem anschließend das gebildete Polyisobutylen entfernt und gereinigt wurde.
Im Reaktor wurde ein konstanter Flüssigkeitsspiegel aufrechterhalten. Die exotherme Reaktion erzeugte Dämpfe aus nichtumgesetzten Kohlenwasserstoffen in der oberen Dampfzone des Reaktors. Der Druck im Reaktor wurde auf 165 kPa gehalten. Die Temperatur im ganzen Reaktor, einschließlich der Dampfzone, wurde durch kontinuierlichen Abzug der gebildeten Kohlenwasserstoffdämpfe auf 180C gehalten. Diese Dämpfe strömten zum Trennbehälter, wo mitgerissene Flüssigkeit abgetrennt wurde. Diese wurde dem flüssigen Reaktorstrom zugegeben, der abgezogen und zum Polymerabtrennsystem ge-
schickt wurde.
Die Kohlenwasserstoffdämpfe strömten dann zum Kompressor und zum Kühler, der mit Wasser gekühlt wurde und ein Kondensat mit einem Druck von 414 kPa und einer Temperatur von 410C erzeugte, das im Hochdruckaufnahmebehälter gesammelt wurde. Um den Aufnahmebehälter voll mit Flüssigkeit zu halten, erstreckte sich der Spiegel des flüssigen Kondensats zurück bis zum Kühler.
Das flüssige Kondensat wurde dann zum Entspannungsbehälter geleitet. Der Druck wurde geregelt herabgesetzt, um die Temperatur des flüssigen Kondensats auf 180C zu bringen. Das flüssige Kondensat wurde zum Beschickungssystem des Reaktors zurückgeführt, und die Dämpfe wurden zum Dampfabstrom des Reaktors zurückgeleitet.
Das erfindungsgemäße kontinuierliche Verfahren'zur Polymerisation von Isobutylen kann je nach der Art des gewünschten Polymers abgewandelt werden. Es kann eine Beschickung von Isobutylen in einem C^-Cn-Kohlenwasserstoffgemisch verwendet werden. Bevorzugte Resultate werden bei Verwendung eines Beschickungsstroms erhalten, der im wesentlichen aus C.-Kohlenwasserstoffen besteht. Der Isobutylengehalt einer solchen Beschickung kann ebenfalls beträchtlich verändert werden, wobei der Rest der C.-Kohlenwasserstoffe aus Butan und anderen Butenen besteht= Besonders brauchbare Isobutylen konζentrationen für ein bestimmtes Molekulargewicht (MG) des Polymers sind wie folgt:
Molekulargewicht Gew.-% Isobutylen
340 . 18
940 20
2700 22
38 0C min
18 0C max
2 0C
IiO-
Auch die·Reaktionstemperatur kann beträchtlich verändert werden. Temperaturen im Bereich von ungefähr -4O0C bis ungefähr 520C. Bevorzugte Temperaturen liegen im Bereich von ungefähr 2°C bis ungefähr 52°C. Sie richten sich nach der Sorte des gewünschten Polymers gemäß der .folgenden Tabelle
Molekulargewicht Reaktortemperatür
340 940 2700
Schließlich kann auch der Reaktionsdruck beträchtlich verändert werden. Im allgemeinen liegen die Drücke im Bereich von ungefähr 0 bis 345 kPa, obwohl auch Drücke bis zu 1034 kPa verwendet werden können.
Der bevorzugte Katalysator für die Reaktion besteht aus feinen Aluminiumtrichloridteilchen, die mit HCl aktiviert sind und die entweder eingespritzt oder in situ gebildet werden, beispielsweise durch Reaktion des Katalysators mit Wasser, das in der Kohlenwasserstoffbeschickung enthalten ist. Der Katalysator kann in zweckmäßiger Weise als Aufschlämmung von Aluminiumtrichlorid in flüssigem Polyisobutylen eingespritzt werden. Die Katalysatoraufschlämmung kann entweder in den Kohlenwasserstoffbeschickungsstrom zum Reaktor oder gesondert direkt in die Unterseite des Reaktors eingespritzt werden.
Zwar wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ein fluidisiertes Katalysatorbett verwendet, aber das hier beschriebene neue Verfahren ist auch auf ein Polymerisationsverfahren anwendbar, bei dem ein Festbettkatalysator verwendet wird.
. Kh-
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der Dampfabstrom aus dem Reaktor komprimiert und kondensiert, um ein flüssiges
Kondensat herzustellen, dessen Druck und dessen Temperatur über denjenigen liegt, die im Reaktor aufrechterhalten werden. Im allgemeinen ist für die meisten herzustellenden
Polymersorten ein flüssiges Kondensat mit einer Temperatur von mindestens 410C und einem Druck von mindestens 414 kPa geeignet. Die Temperatur- und Druckbedingungen des Kondensats müssen derart sein, daß durch Entspannung ausreichend Dämpfe gebildet werden, daß die Temperatur des flüssigen
Kondensats auf Reaktionstemperatur gesenkt wird. Die Abtrennung der verdampften Kohlenwasserstoffe und die Rückführung von ausschließlich flüssigem Kondensat zur Reaktions zone mit Reaktionstemperatur erleichtert die Temperaturkontrolle im Reaktor. Die zurückgeführte Menge Kondensat richtet sich nach der herzustellenden Polymersorte. Für niedermolekulare Polymere nähert sich die Geschwindigkeit der
Kondensatrückführung der Geschwindigkeit der frischen Beschickung, während im Falle von hochmolekularen Polymeren
die Rückführungsgeschwindigkeit nur ein Drittel der Beschickungsgeschwindigkeit betragen kann. Bei der bevorzugten Durchführungsform dieses Verfahrens werden die verdampften Kohlenwasserstoffe, die bei der Entspannungsstufe gebildet werden, in den Dampfabstrom aus dem Reaktor zurückgeführt.
Leerseite

Claims (6)

Patentansprüche
1. Verfahren zur kontinuierlichen katalytischen Polymerisation von Isobutylen in der flüssigen Phase, wobei das Isobutylen sich in einem Kohlenwasserstoffgemisch befindet, bei welchem Verfahren die Kohlenwasserstoffbeschickung kontinuierlich in eine Reaktionszone eingeführt wird, die einen Polymerisationskatalysator enthält und auf konstante Temperatur- und Druckbedingungen gehalten wird, und bei welchem ein Teil des flüssigen Reaktionsgemischs kontinuierlich abgezogen wird, um das darin enthaltene Polyisobutylen zu gewinnen, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Reaktionstemperatur dadurch aufrechterhalten wird, daß man nichtumgesetzte Kohlenwasserstoffe in der Reaktionszone in einer ausreichenden Menge verdampft, daß die durch die exotherme Reaktion gebildete Wärme abgeführt wird, die verdampften Kohlenwasserstoffe kontinuierlich abtrennt, komprimiert und kondensiert, um ein flüssiges Kondensat mit einem Druck und mit einer Temperatur herzustellen, die höher liegen als diejenigen in der Reaktionszone, den Druck über dem Kondensat soweit verringert, daß ein Teil der Kohlenwasserstoffe im Kondensat verdampft, wodurch die Temperatur des flüssigen Kondensats auf diejenige der Reaktionszone verringert wird, die verdampften Kohlenwasserstoffe abtrennt und das flüssige Kondensat zur Reaktionszone zurückführt.
2„ Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator zusammen mit der Kohlenwasserstoffbeschickung kontinuierlich in die Reaktionszone eingeführt und in einem fluidisierten Zustand gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die KohlenwasserstoffbeSchickung ein Gemisch aus C n -Cc-Kohlenwasserstoffen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenwasserstoffbeschickung im wesentlichen aus C«-Kohlenwasserstoffen besteht.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator aus Aluminiumtrichlorid besteht.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionstemperatur im Bereich von ungefähr 2 bis ungefähr 520C gehalten wird.
DE19833312532 1982-04-07 1983-04-07 Verfahren zur polymerisation von isobutylen Withdrawn DE3312532A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/366,116 US4400493A (en) 1982-04-07 1982-04-07 Polymerization of isobutylene

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3312532A1 true DE3312532A1 (de) 1983-10-20

Family

ID=23441732

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833312532 Withdrawn DE3312532A1 (de) 1982-04-07 1983-04-07 Verfahren zur polymerisation von isobutylen

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4400493A (de)
JP (1) JPS58183630A (de)
AR (1) AR231145A1 (de)
BE (1) BE896309A (de)
CA (1) CA1183554A (de)
DE (1) DE3312532A1 (de)
FR (1) FR2524896A1 (de)
GB (1) GB2118198B (de)
IN (1) IN157577B (de)
IT (1) IT1163242B (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300155A1 (de) * 1983-01-05 1984-07-05 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von isobutylenpolymerisaten
US4982045A (en) * 1986-12-12 1991-01-01 Exxon Chemical Patents Inc. Fixed bed process for polymerizing liquid butenes
US4939314A (en) * 1988-12-19 1990-07-03 Mobil Oil Corporation Method for on-stream low-pressure regeneration of an oligomerization catalyst from a fluid-bed reactor operating at high pressure with hydrocarbons in a non-liquid phase
US5840259A (en) * 1993-04-05 1998-11-24 Catalytic Distillation Technologies Boiling point reactor with heat removal
CN1123582C (zh) * 1996-05-24 2003-10-08 英国石油化学品有限公司 聚合烯烃的方法
DE60045897D1 (de) 1999-09-16 2011-06-09 Tpc Group Llc Verfahren zur herstellung von polyolefinprodukten
US6562913B1 (en) 1999-09-16 2003-05-13 Texas Petrochemicals Lp Process for producing high vinylidene polyisobutylene
US6884858B2 (en) 1999-10-19 2005-04-26 Texas Petrochemicals Lp Process for preparing polyolefin products
US7037999B2 (en) * 2001-03-28 2006-05-02 Texas Petrochemicals Lp Mid-range vinylidene content polyisobutylene polymer product and process for producing the same
US6858188B2 (en) * 2003-05-09 2005-02-22 Texas Petrochemicals, Lp Apparatus for preparing polyolefin products and methodology for using the same
US6992152B2 (en) * 1999-10-19 2006-01-31 Texas Petrochemicals Lp Apparatus and method for controlling olefin polymerization process
US20100298507A1 (en) * 2009-05-19 2010-11-25 Menschig Klaus R Polyisobutylene Production Process With Improved Efficiencies And/Or For Forming Products Having Improved Characteristics And Polyisobutylene Products Produced Thereby
CN111094367A (zh) 2017-07-13 2020-05-01 阿朗新科德国有限责任公司 具有改进的温度控制的异丁烯聚合物的生产方法
EP3943518A1 (de) 2020-07-22 2022-01-26 Indian Oil Corporation Limited Polymerisationskatalysatorsystem und verfahren zur herstellung von hochreaktivem polyisobutylen

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2957930A (en) * 1956-08-27 1960-10-25 Cosden Petroleum Corp Process for the production of polyisobutylene
US3119884A (en) * 1958-03-27 1964-01-28 Cosden Oil & Chem Co Reactor and method for polymerizing olefins
GB860376A (en) * 1959-07-24 1961-02-01 Petrochemicals Ltd Improvements in or relating to the cooling of reaction mixtures
US3681304A (en) * 1970-07-29 1972-08-01 Firestone Tire & Rubber Co Process for the polymerization of conjugated dienes
US3894998A (en) * 1973-01-11 1975-07-15 Du Pont Multiple stage reactor system
DE3010870A1 (de) * 1980-03-21 1981-10-01 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur polymerisation von isobutylen
GB2069369B (en) * 1981-02-06 1984-04-18 Sumitomo Chemical Co Method and apparatus for removal of heat from an olefin polymerization reactor
NL8100643A (nl) * 1981-02-11 1982-09-01 Stamicarbon Werkwijze voor het afvoeren van warmte uit vloeiende mengsels bevattende een polymeriseerbaar monomeer en een werkzame polymerisatiekatalysator, werkwijze voor het polymeriseren van een polymeriseerbaar monomeer, en inrichting voor polymerisatiereakties.

Also Published As

Publication number Publication date
IT1163242B (it) 1987-04-08
GB2118198B (en) 1984-12-19
JPH0373528B2 (de) 1991-11-22
BE896309A (fr) 1983-09-29
GB8308534D0 (en) 1983-05-05
US4400493A (en) 1983-08-23
IN157577B (de) 1986-04-26
IT8320489A0 (it) 1983-04-07
FR2524896A1 (fr) 1983-10-14
AR231145A1 (es) 1984-09-28
CA1183554A (en) 1985-03-05
JPS58183630A (ja) 1983-10-26
GB2118198A (en) 1983-10-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3312532A1 (de) Verfahren zur polymerisation von isobutylen
DE3107360C2 (de)
DE2850540C2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von Altöl
DE69931837T2 (de) Hydroentschwefelung von Kohlenwasserstoffölen
DE1119438B (de) Verfahren zum Raffinieren von schwefelhaltigen schweren OElen
DE2817084C2 (de) Verfahren zum Entfernen saurer Gase aus einem diese enthaltenden Gasgemisch
DE2517231C2 (de)
CH542276A (de) Verfahren zur Trennung eines heissen gemischtphasigen Konversionsproduktes
DE2617125A1 (de) Kontinuierliches verfahren zur herstellung von gemischen von olefincopolymerisaten mit verschiedenen molekulargewichten
DE2934679A1 (de) Verfahren zur trennung eines gemischtphasigen kohlenwasserstoffhaltigen reaktionsproduktauslaufes
DD158795A5 (de) Verfahren zur herstellung einer normalerweise festen geloesten kohle
DE1567574A1 (de) Verfahren zur Verminderung von Wasserstoffverlusten bei Hochdruckverfahren
EP0209665B1 (de) Verfahren zur Kohlehydrierung mittels Sumpfphase- und katalysator-Festbetthydrierung
DE2346742C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Kohlenstoffpartikeln aus einer wäßrigen Dispersion
DE1948428C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von NH tief 3 und H tief 2 S aus einer leichte Kohlenwasserstoffe, Wasserstoff sowie H tief 2 S und NH tief 3 enthaltenden Ausgangslösung
DE2655259A1 (de) Verfahren zum ingangsetzen eines aufwaerts-wirbelbettreaktors
DE2737192A1 (de) Verfahren zur kohlehydrierung bei erhoehten temperaturen
DE2638388C3 (de) Verfahren zum Ingangbringen und Stillegen einer Reaktionszone eines katalytischen Kohlenwasserstoffumwandlungsverfahrens
DE3047507A1 (de) Verfahren zur katalytischen hydro-verfluessigung von kohle
DE2227740A1 (de) Kohlenwasserstoffumwandlungsverfahren
DE1770787A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Durchfuehrung einer Loesungspolymerisation
DE1279268C2 (de) Verfahren zur hydrierenden raffination von koksbildenden kohlenwasserstoffdestillaten
AT231043B (de) Verfahren zur Herstellung eines Kohlenwasserstoffproduktes
DE1103494B (de) Verfahren zur katalytischen hydrierenden Entschwefelung von entasphaltierten, hochsiedenden Kohlenwasserstoffoelen
DE972327C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen und deren sauerstoffhaltigen Derivaten durch Kohlenoxydhydrierung ueber Eisenkatalysatoren

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee