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DE3311984A1 - Stickmaschine - Google Patents

Stickmaschine

Info

Publication number
DE3311984A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
feed plate
needle
feed
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833311984
Other languages
English (en)
Inventor
Ikuo Nagoya Aichi Tajima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Original Assignee
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP57060213A external-priority patent/JPS58175585A/ja
Priority claimed from JP6004882A external-priority patent/JPS58177684A/ja
Priority claimed from JP6599182A external-priority patent/JPS604300B2/ja
Application filed by Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd filed Critical Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Publication of DE3311984A1 publication Critical patent/DE3311984A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/02Presser-control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

I. I iJ ö
European Patent Attorneys Zugelassene Vertreter vor dem Europäischen Patentamt
Dr. ph«. G. Henkel. München Dipl.-Ing. J. Renning. Berlin Dr. rer. nat L. Feiler. München Dipl.-Ing. W. Hänzel. München Dipl.-Phys K H. Meinig. Berlin Dr Ing A. Butenschön. Berlin
Kurfürstendamm 170 D-IOOO Berlin 15
Tel 030/8812008-09 Telex. 0529802 hnkld Tpiegramme: Seilwehrpatent
3tf. März 1983 Bt/gb
133 213 VGN
TOKAI KOGYO MISHIN KABUSHIKI KAISHA
Ushiyama-cho, Kasugai-shi, Alchi-ken, Japan
Stickmaschine
Stickmaschine
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stickmaschine und insbesondere auf eine Vorrichtung zur Zuführung eines Stoffes, auf äen ein Muster von der Stickmaschine gestickt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung umfaßt die Stickmaschine einen Tisch, auf dem der zu bearbeitende Stoff ausgebreitet ist, eine Vielzahl von oberhalb des Tisches angeordneten, zueinander parallel liegenden Köpfen, die jeweils eine Nadel aufweisen, einen auf dem Tisch angeordneten Rahmen, der horizontal längs der X- und Y-Achsen der kartesischen Koordinaten mit der Nadel als Ursprung abhängig von von einer Steuereinheit erzeugten Signalenzur Zuführung des Stoffes bewegbar ist, eine horizontal unter dem Stoff liegende Zuführungsplatte, die synchron mit dem
Rahmen in dessen Richtung bewegbar ist und unabhängig in ihre Ausgangslage zurückkehrt und ein senkrecht bewegbares Stoffandrückteil, das die Nadel umgibt und horizontal in jede Richtung um die Nadel herum verschiebbar ist und unabhängig in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Wenn der Rahmen horizontal verschoben wird, bewegen sich die Zuführungsplatte und das Stoffandrückteil synchron in die gleiehe Richtung, wobei das Stoffandrückteil herabgelassen ist und mit der Zuführungsplatte in der Weise zusammenarbeitet, daß der Stoff um die Nadel herum straff gehalten wird. Vor der nachfolgenden horizontalen Verschiebung des Rahmens bewegt sich das Stoffandrückteil nach oben und läßt den Stoff um die Nadelstellung herum los, wonach die Zuführungsplatte und das Stoffandrückteil in ihre jeweilige Ausgangslage zurückkehren. Die Zuführungsplatte wird durch einen Längs- und Quervorschubinotor angetrieben, die in Abhängigkeit von den Signalen der Steuereinheit gesteuert werden. Es können mechanische Mittel zur Rückführung der Zuführungsplatte vorgesehen sein und in diesem Fall ist eine Rücklauf welle mit dem Vorschubmotor für die Verschiebung der Rückführungsplatte verbunden, und wenn die Zuführungsplatte bewegt wird, teilt der Vorschubmotor die Drehung der Rücklaufwelle mit. Nach der Drehung wird die Rücklaufwelle in umgekehrter Richtung durch einen Antrieb, der ständig rotiert und mit der Rücklaufwelle verbunden ist, gedreht, wobei diese umgekehrte Drehung den Antrieb zur Rückführung der Zuführungsplatte bildet. Wenn die Zuführungsplatte während des
-κι Herablassens des Stoffandrücktelles bewegt wird, wird das Stoffandrückteil horizontal um die Rotationsachse der Nadel herum aufgrund der Bewegung der Zuführungsplatte verschoben und kehrt zentripetal zu der Rotationsachse der Nadel zurück, wenn es nach oben bewegt wird, um den Stoff loszulassen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zuführungsvorrichtung für eine Stickmaschine zu schaffen, die geeignet ist, einen Stoff in Übereinstimmung mit dem zu stickenden Muster vorzulegen. Außerdem soll ein Rückführungssystem für eine Zuführungsplatte einer Stickmaschine vorgesehen werden, die die gegen die untere Fläche des Stoffes stoßende Zuführungsplatte nach jeder horizontalen Bewegung in genau ihre Ausgangslage zurückführt, wobei der horizontal auf dem Tisch in straffern Zustand um die Nadelstellung herum zwischen Zuführungsplatte und Stoffandrückteil gehaltene Stoff synchron zugeführt werden soll. Dabei soll der Stoffandrückmechanismus für die Stickmaschinejden Vorgang der wiederholten Zuführung des Stoffes sauber und genau durch- ■ führen, wobei die Genauigkeit der Bewegung des Stoffes verbessert werden soll.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnendnen Merkmale des Hauptanspruchs in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
Die vorliegende Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Be-
"λ" * * " O J> 1 1 2/ © *+ 1 eine Aufsicht auf ein bevorzugtes Aus
1 Schreibung näher erläutert. Es zeigen führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig. 2 einen Schnitt längs der Schnittlinie
II-II nach Fig. 1,
5 Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Y-Teiles
der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der
Fig. 1,
10 Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der
Fig. 3,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Stoffandrück
teils der vorliegenden Erfindung
15 Fig. 7 eine Ansicht des Stoffandrückteils,
8 einen Schnitt längs der Schnittlinie
Fig. III-III der Fig. 7,
Fig. 9 beispielhaft eine Ansicht auf Stick
20 stiche,
Fig. 10 eine Aufsicht auf den Hauptteil der Ma
schine mit einem modifizierten Antriebs
Fig. system für die Zuführungsplatte
11 einen senkrechten Schnitt einer Rück
25 führungsvorrichtung zur Rückführung
Fig. der Zuführungsplatte der vorliegenden
Erfindung und
12 einen Schnitt längs der Linie XI-XI
30 der Fig. 11
Fig.
35
3311884
"* W —
In den Pig. 1 bis 5, in denen eine Mehrkopf-Stickmaschine als Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen Tisch der Maschine mit einer Vielzahl von parallel zueinanderliegenden darüber angeordneten Köpfen H (einige von ihnen sind zur besseren Übersicht nicht gezeigt) . Sie sind mit senkrecht zu dem Tisch 1 liegenden Nadeln 2 versehen, die in den Köpfen η vertikal beweglich sind. Ein drehbarer und vertikal beweglicher Ansatz N ist mit jeder Nadel 2 verbunden.
Mehrere Nähauflager 3 sind parallel zueinander und gegenüber der entsprechenden Nadel 2 getrennt von dem Tisch 1 angeordnet. Jedes Nähauflager 3 ist mit einem unteren Nähmechanismus versehen, der in Zusammenarbeit mit der Nadel 2 den Nähvorgang durchführt, um die Stickstiche zu machen.
Ein rechteckiger Rahmen 4 ist horizontal beweglich auf dem Tisch 1 angeordnet. In diesem Ausftihrungsbeispiel weist der Rahmen ein vorderes und ein hinteres Rahmenteil 4a, 4b und Stickrahmen 5 auf, die jeweils aus einem inneren und einem äußeren Ring 5a und 5b bestehen und horizontal zwischen den Rahmentellen 4a und 4b in einer dem jeweiligen Kopf H gegenüberliegenden Stellung gehalten werden, um so den zu bestickenden Stoff ausgebreitet zu halten (siehe Fig. 2).
Eine langgestreckte Zuführungsplatte 6 ist quer über alle Nähauflager 3, vom linken bis zum
rechten, horizontal verschiebbar auf ihren oberen Oberflächen angeordnet. Die Zuführungsplatte 6 liegt unter dem durch jeden Stickrahmen 5 ausgebreiteten Stoff und hat in jedem einem Kopf gegenüberliegenden Bereich ein inneres Loch 6a, durch das die Nadel 2 hindurchgeführt werden kann, und ein äußeres Loch 6b konzentrisch zum inneren Loch 6a (siehe Fig. und 5).
Bezugsziffer 7 bezeichnet einen ersten Längsvorschubmotor mit einer Ausgangswelle 7a, die mit einer quer angeordneten Antriebswelle 8
verbunden ist (siehe Fig. 1 und 3). 15
Ein Paar Antriebsrollen sind auf der Antriebswelle 8 angeordnet und ein Paar angetriebene Rollen 11 sind im unteren Bereich des rechten Rahmenteils 4c des Rahmens 4 gelagert. Ein Riemen 9 ist um jede der Antriebsrollen 10 und der entsprechenden angetriebenen Rollen 11 geschlungen. Eine Verbindungsplatte 12 ist auf dem oberen Band des Riemens im Bereich des lin ken Endes (wie in der Zeichnung gesehen) befestigt. Die Verbindungsplatte 12 weist ein aus ihrer Oberfläche herausragendes Befestigungselement 13 auf, das mit dem rechten Rahmenteil 4c des Rahmens 4 derart im Eingriff steht, daß der Rahmen 4 und der Antriebsrie-
men 9 als Einheit bewegt wird.
Die Bezugsziffer 14 bezeichnet einen ersten Querschubraotor, der ein Paar aus beiden Enden
herausragenden Ausgangswellen 14a aufweist, 35
3311914
und jede Welle 14a ist mit einer längs angeord neten Antriebswelle 15 verbunden. Auf den Antriebswellen 15 sind Antriebsrollen 17 angeordnet, und angetriebene Rollen 18 sind im
unteren Bereich des hinteren Rahmenteils 4b des Rahmens 4 gelagert. Ein Treibriemen 16 ist um jede Antriebsrolle 17 und die entsprechende angetriebene Rolle geschlungen. Eine Verbindungsplatte 19 ist auf dem oberen Band des Riemens 16 an seinem vorderen Bereich befestigt. Die Verbindungsplatte 19 weist ein aus der oberen Oberfläche hervorstehendes Befestigungselement 20 auf, das jeweils mit dem vorderen und hinteren Rahmenteil 4a und 4b des Rahmens 4 in Eingriff steht, so daß der Rahmen 4 und der Riemen 16 in Querrichtung als eine Einheit bewegt wird.
Wenn eine Steuereinheit (nicht in der Zeichnung dargestellt) die auf ein Band oder ähnliches gespeicherten Bewegungsdaten X und Y ausliest und X- und Y-Signale erzeugt, "die sie dem ersten Längs- und dem ersten Quervorschubmotor 7, 14 zuführt, so dreht sich der
Längsvorschubmotor 7 abhängig von dem erhaltenen X-Signal vorwärts oder rückwärts und bewegt den Rahmen 4 mit einer Bewegung X entsprechend dem X-Signal längs der X-Achse des kartesischen Koordinatensystems, das auf dem Tisch angenommen wird und dessen Nullpunkt die Rotationsachse J der Nadel 2 ist. Der erste Quervorschubmotor 14 rotiert abhängig von dem ihm zugeführten Y-Signal vorwärts oder rückwärts und bewegt den Rahmen 4 mit einer Bewegung Y entsprechend dem Y-Signal längs der
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- vf -
Y-Achse der Koordinaten. Daher wird der Stoff horizontal bewegt, um die Nadelstellung h1 zu dem Stoff zu verschieben, wobei die folgende Abwärtbewegung der Nadel einen Stich von dem Koordinatenpunkt (X,Y) zum Ursprung hO (0,0) durchführt (siehe Fig. 9) .
Bezugsziffer 21 bezeichnet einen zweiten Längsvorschubmotor, der die Zuführungsplatte 6 längs der X-Achse bewegt, und Bezugsziffer 22 bezeichnet einen zweiten Quervorschubmotor, der die Zuführungsplatte längs der Y-Achse bewegt. Der zweite Längsvorschubmotor 21 weist eine Ausgangswelle 21a auf, auf der eine Antriebsrolle 23 angeordnet ist. Ein Treibriemen 26 ist um die Antriebsrolle 22 und um eine rechts von der Antriebsrolle 23 (wie in der Zeichnung dargestellt) gelagerte angetriebene RoI-
angeordnet
Ie 25/ Der Riemen 26 wird abhängig von dem X-Signal durch den zweiten Längsvorschubmotor 21 angetrieben. Der zweite Quervorschubmotor 22 hat eine Ausgangswelle 22a, auf der die Antriebsrollen 27 angeordnet sind, und jeweils eine angetriebene Rolle 28 ist hinter jeder Antriebsrolle 27 gelagert. Ein Treibriemen 30 ist um jede Antriebsrolle 27 und die entsprechende angetriebene Rolle 28 geschlungen und wird abhängig von dem Y-Signal durch den zweiten Quervorschubmotor 22 angetrieben.
Eine Verbindungsplatte 31 ist auf dem oberen Lauf jedes Treibriemens 26 und 30 befestigt. Die Verbindungsplatte 31 weist in einem Endbereich Haltebolzen 32 auf, die die Verbindungsplatte 31 mit der unteren Fläche der Zufüh-
- Vt -
rungsplatte 6 verbindet. Daher ist die Zuführungsplatte 6 über die Verbindungsplatte 31 mit den Treibriemen 26 und 30 verbunden, so daß sie längs der X- und Y-Achse bewegt werden kann.
Wenn X- und Y-Signale ausgegeben werden, so werden diese Signale dem zweiten Langsvorschubmotor 21 und dem zweiten Quervorschubmotor zugeführt und sie werden bezüglich dem ersten Langsvorschubmotor 7 und dem ersten Quervorschubmotor 14 synchron angetrieben. Die mit dem Rahmen 4 synchronisierte Zuführungsplatte 6 wird in X- und Y-Richtung entsprechend
■^ den Bewegungen des Rahmens 4 verschoben. Wenn die Nadel nach einem Stich nach oben geht, werden -X- und -Y-Signale, die die inversen Signale von X und Y sind, dem zweiten Langsvorschubmotor 21 und dem zweiten Quervorschubmotor 22 zugeführt, um sie abhängig von den -X- und -Y-Signalen in die entgegengesetzte Richtung anzutreiben, und die ZufÜhrungsplatte 6 wird längs der X- und Y-Achsen durch den jeweiligen Rücklauf -X und -Y bewegt, die den Verschiebungen X und Y entsprechen, so daß sie in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen einen Stoffandruckmechanismus. Bezugsziffer 33 bezeichnet eine senkrecht bewegbare Hubstange, die mit dem oberen und unteren Ende eines an einem Kopf H befestigten Haltearms 34 verbunden ist. Ein Verbindungsbolzen ist horizontal an dem Mittelteil der Hubstange 33 befestigt und Halteglieder 36A und 36B sind oberhalb und unterhalb
des Verbindungsbolzens 35 an der Hubstange befestigt und ragen in die zu dem Verbindungsbolzen 35 entgegengesetzte Richtung.
Ein Schwingarm 37 ist mittels eines Bolzens an dem Kopf H befestigt und ist entgegengesetzt zu der Hubstange 33 schwenkbar beweglich. Der Schwingarm 37 wird anliegend an einen Nokken geschwenkt, der an einer ständig rotierenden, die Nadel und andere Elemente antreibenden Hauptwelle 38 angeordnet ist. Die Schwenkbewegung des Schwingarmes 37 bewirkt eine senkrechte Bewegung der Hubstange 33 über den Verbindungsbolzen 35, wobei eine Feder zusammengedrückt und entspannt wird, die den oberen Teil der Hubstange umfaßt.
Ein Doppelgelenk 41 ist zwischen dem oberen und unteren Halteglied 36A und 36B senkrecht angeordnet und besteht aus einem oberen und unteren Teil, die über Stifte 42 miteinander verbunden sind, und ist in jede Richtung schwenkbar beweglich. Das obere Ende des oberen Teils ist in das obere Halteglied eingelassen, während das untere Ende des unteren Teils locker in ein Loch 43 eingesteckt ist, das in dem unteren Halteglied 36B vorgesehen ist, so daß eine schwenkbare Bewegung des unteren Teils um den Gelenkpunkt des oberen Teils herum möglich ist.
Der untere Teil des Doppelgelenks 41 ist mit seinem unteren Ende an ein federndes Element 44 befestigt, das im Ausführungsbeispiel als Spiralfeder ausgebildet ist. Wenn das untere
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Ende des federnden Elementes horizontal verschoben und dann losgelassen wird, kehrt das federnde Element 44 aufgrund seiner Federkraft zentripetal zurück und wird senkrecht gehalten.
Ein ringförmiges Stoffandruckteil 45 ist zur Zuführungsplatte 6 gegenüberliegend vorgesehen und ist Über einen Andruckbtigel mit dem unteren Ende des federnden Elementes 44 befestigt.
Das Stoffandruckteil 45 wird derart auf der Oberfläche der Zuführungsplatte verschoben, daß der Mittelpunkt des Loches des Stoffandruckteils 45 auf der Rotationsachse J der Nadel liegt, die senkrecht durch das Loch bewegt wird, wobei der Ansatz N senkrecht auf die Nadel gesteckt ist und senkrecht und rotierend bewegbar ist. Wenn das Stoffandruckteil "45 in Verbindung mit der Hubstange 33 absinkt, hält es zusammen mit der Zuführungsplatte 6 den Stoff fest, wobei es den Bereich um die Nadelstellung herum umgibt. Wenn die Zuführungsplatte bewegt wird, wird das Stoffandruckteil 45 horizontal entsprechend der Bewegung der Zuführungsplatte unter dem Einfluß der Federverformung des federnden Elementes 44 verschoben, um den Stoff mit dem in straffem Zustand gehaltenen Bereich um die Nadelstellung herum vorzulegen, während, wenn das Stoffandruckteil 45 in Verbindung mit der Hubstange 33 hochgeht, wird der Stoff aus dem straff gehaltenen Zustand entlassen und das Andruckteil kehrt aufgrund der Federkraft des federnden Elementes 44 automatisch zentripetal in
die Rotationsachse J zurück. 35
- rf-
Wenn während des Arbeitsvorganges die Nadel hochgehtrund die Steuereinheit X- und Y- Signale erzeugt, drehen sich der erste Längsvorschubmotor 7 und der erste Quervorschubmotor 14 und bewegen den Rahmen und folgerecht wird der Stoff in die Richtung der Bewegung der X- und Y-Achsen entsprechend den X- und Y-Signalen vorgelegt, und auch der zweite Längsvorschubmotor 21 und der zweite Quervorschubmotor 22 drehen sich derart, daß die Zuführungsplatte 6 synchron in die vorgegebene Richtung bewegt wird. Die ständige Rotation der Hauptwelle 38 läßt ein Heruntergehen des Stoffandruckteils 45 über die Hubstange 33 zu, bis es gegen die Zuführungsplatte 6 gedrückt wird, wobei es dann in die vorgegebene Richtung zusammen mit der Zuführungsplatte, wobei der Stoff um die Nadelstellung herum straff zwischen dem Andruckteil 45 und der Zuführungsplatte 6 gehalten wird, bewegt wird.
Wenn die Nadel niedergeht, wird das Stoffandruckteil 45 durch die ständige Rotation der Hauptwelle 38 nach oben bewegt, läßt den Stoff
2^ los und kehrt zentripetal von der Stellung, in die das Andruckteil 45 zum Vorlegen des Stoffes verschoben wurde, unter dem Einfluß der Federkraft des federnden Elementes 44 zu der Rotationsachse J zurück, und zur gleichen Zeit werden der zweite Längs- und Quervorschubmotor 21,22 durch die -X- und -Y-Signale der Steuereinheit umgekehrt angetrieben, wodurch die Zuführungsplatte 6 von der verschobenen Stellung in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Wenn daher der Stoff vorgelegt wird, ist
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er ausgebreitet, wobei der äußere Teil durch den Stickrahmen 5 und der Teil um die Nadelstellung herum straff gehalten wird, so daß eine genaue Vorlage des Stoffes erreicht wird. Selbst in Fällen von elastischem Gewebe, wie gewirktem Stoff, kann der Stoff frei von Zuftihrungsfehlern oder ungleichmäßiger Zuführung durch Spannen des Stoffes während des Zuführungsvorganges vorgelegt werden. Daher wird die Genauigkeit des auf den Stoff gestickten Musters stark verbessert.
Da der zweite Längs- und der zweite Quervorschubmotor 21, 22 sich abhängig von den Signalen der Steuereinheit drehen und die Zuführungsplatte längs der X- und Y-Achsen in der Weise verschieben, daß sie nach jeder Bewegung in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, können ein genauer Zuführungswinkel und eine genaue Bewegung des Stoffes erreicht werden,und daher ■verursachen sich wiederholende Zufuhrungsvorgänge keine Addition von Zuführungsfehlern, wodurch die Reproduzierbarkeit des Stickmusters verbessert wird und Abweichungen zwischen den Stickmustern werden verringert.
Da außerdem das Stoffandruckteil 45 gleichförmig und zwangsläufig beide der entgegengesetzten zusammengesetzten Vorgänge durchführt, die in dem zusammengesetzten Vorgang des Haltens des Stoffes um die Nadelstellung herum und seiner Vorlage und in dem zusammengesetzten Vorgang des Loslassens des Stoffes und des Zurückkehrens bestehen, wird die Vorlage, beziehungsweise zuftihrungsgenauigkeit bei den sich wiederho-
- vf -
lenden Zuführungsvorgangen stark verbessert.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen ein modifiziertes Antriebssystem für die Zuführungsplatte entsprechend der vorliegenden Erfindung. Dabei muß ausgeführt werden, daß die Zuführungsplatte nach Fig. 10 über mechanische Mittel in ihre Ausgangsposition zurückkehrt,während die in Fig. 1 gezeigte Zuführungsplatte elektrisch angetrieben ist.
In Fig. 10 ist der Tisch der Maschine mit der Bezugsziffer 51 bezeichnet. Die Nähauflager 52 sind parallel zueinander auf der oberen Flä-
1^ ehe des Tisches 51, den oberhalb des Tisches 51 parallel zueinander vorgesehenen Köpfen gegenüberliegend, angeordnet und führen Stiche in Zusammenarbeit mit nicht gezeigten Nadeln durch, die senkrecht an bestimmten Stellen bewegbar sind. Ein rechteckiger auf dem Tisch 51 angeordneter Rahmen 53 ist horizontal beweglich und dient zum Halten des Stoffes im ausgebreiteten Zustand auf dem Tisch, jedem
Kopf H gegenüberliegend.
25
Eine längsgestreckte Zuführungsplatte 54 ist innerhalb des Rahmens 53 auf dem Tisch 51 vorgesehen und horizontal längs der oberen Flächen der Nähauflager 52 bewegbar. Die Zuführungsplatte 54 wird mit der unteren Oberfläche des durch den Rahmen 53 gehaltenen Stoffes in Kontakt gebracht. Ein vertikalbewegbares Stoffandruckteil 82 ist oberhalb der Zuführungsplatte 54 vorgesehen und das Herunterlassen des Stoffandruckteiles 82 ist mit der Bewegung der Zufüh-
rungsplatte synchronisiert, wodurch der Stoff tun die Nadelstellung herum zwischen Zuführungsplatte 54 und Stoffandruckteil 82 straff gehalten ist, so daß eine horizontale Zuführung des Stoffes während der Bewegung der Zuführungsplatte 54 möglich ist.
"Be2ug.szif.fer 55 bezeichnet einen Längsvorschubmotor, der dazu geeignet ist, den Rahmen 53 längs der X-Achse des kartesichen Koordinatensystems zu bewegen, das auf dem Tisch 51 mit der Rotationsachse J der Nadel als Nullpunkt angenommen wird, wobei der Längsvorschubmotor abhängig von dem durch eine Kontrolleinheit (nicht dargestellt) erzeugten X-Signal numerisch gesteuert wird.
Der Längsvorschubmotor 55 weist eine Ausgangswelle 55a auf, die mit einer Antriebswelle
^0 verbunden ist. Auf die Antriebswelle 56 sind Antriebsrollen 57 gesteckt und angetriebene Rollen 58 sind in dem unteren Bereich des rechten Rahmenteils des Rahmen 53 gelagert. Ein Treibriemen 59 ist um jede Antriebsrolle 57
2^ und die entsprechende angetriebene Rolle 58 geschlungen, und eine Verbindungsplatte 60 ist auf dem oberen Lauf des Riemens 59 befestigt. Die Verbinäungsplatte 60 ist über einen Haltebolzen 61 mit ihrem linken End© an dem rechten
^0 Rahmenteil 53a des Rahmens 53 befestigt. Da der Rahmen 53 und die Verbindungsplatte 60 über den Haltebolsen 61 miteinander verbunden sind, wird der Rahmen 53 längs der X-Achse über den Riemen 59 während der Rotation des
^5 Längsvorschubmotors 55 bewegt.
Ein Quervorschubmotor 62 ist vorgesehen, der den Rahmen 53 auf dem Tisch 51 längs der Y-Achse bewegt und dessen Rotation abhängig vom Y-Signal der STeuereinheit numerisch gesteuert wird.
Der Quervorschubmotor 62 hat eine Ausgangswelle 62a, die mit einer Antriebswelle 63 verbunden ist. Eine Antriebsrolle 64 ist auf die Antriebswelle 63 gesteckt, und eine angetriebene Rolle 65 ist gegenüber der Antriebsrolle 64 gelagert. Ein Treibriemen 66 ist um die Antriebsrolle 64 und die angetriebene Rolle 65 geschlungen und eine Verbindungsplatte 67 ist auf dem oberen Lauf des Riemens 66 befestigt. Die Verbindungsplatte 67 ist jeweils über einen Haltebolzen 68 mit dem vorderen und hinteren Rahmenteil des Rahmens 53 befestigt. Da der Rahmen 53 und die Verbindungsplatte 67 zur gemeinsamen Bewegung über die Haltebolzen 68 verbunden sind, wird der Rahmen 53 längs der Y-Achse über den Riemen 66 während der Rotation des Quervorschubmotors 62 bewegt. Hier werden die Synchronbewegungen längs der X- und Y-Achsen zusammengesetzt, um den Stoff horizontal einer bestimmten Stickposition zuzuführen.
Im folgenden wird das Antriebssystem zur Zuführung und zum Zurückbewegen der Zuführungsplatte 54 beschrieben. Da das Antriebssystem zum Verschieben der Zuführungsplatte 54 längs der X-Achse den gleichen Aufbau wie das zum Verschieben der Zuführungsplatte längs der Y-Achse aufweist, bezieht sich die folgende Erklärung nur auf das Antriebssystem zur Zuführungs längs
3311SS4
der X-Achse.
Insbesondere die Figuren 11 und 12 zeigen eine Rückführungsvorrichtung P, die in der Nähe des Längsvorschubmotors 55 aus Fig. 10 vorgesehen ist. Sie weist ein Gehäuse 70 und zwei Verriegelungswellen 69A und 69B auf, die drehbar links und rechts parallel durch das Gehäuse 70 hindurch angeordnet sind. Die ständige Rotation der Hauptwelle (nicht gezeigt) wird auf die linke Verriegelunggwelle 69 über ein Zahnrad 71 übertragen, das am vorderen Ende der linken Verriegelungswelle 69A angeordnet ist. Linke und rechte Zahnräder 72A und 72B sind in der Weise auf den mittleren Bereich der linken und der rechten Verriegelungswelle 69A und 69B aufgesteckt, daB sie ineinandergreifen. Die Drehung der linken Verriegelungswelle 69A wird über die Zahnräder 72A und 72B auf die rechte Verriegelungswelle 69B in umgekehrter Richtung übertragen.
Ein Vordernocken 73A ist vor dem rechten Zahnrad 72B parallel zu ihm vorgesehen, und ein
Hinternocken 73B ist hinter dem linken Zahnrad 72B parallel zu ihm angeordnet. Der Vorder- und Hinternocken 73A, 73B weisen jeweils einen dicken Bereich 73a und einen dünnen Bereich 73b auf und sind beidseitig versetzt. Eine drehbare Rücklaufwelle 74 läuft durch das Gehäuse 70 in seinem oberen mittleren Bereich parallel zu den linken und rechten Verriegelungswellen 69A und 69B.
Wie aus Fig. 10 zu entnehmen ist, ist die Rück-
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- al -
laufwelle 74 über eine Verbindungswelle 75 mit einer Rücklaufrolle 76 verbunden, die sich zusammen drehen. Eine Kupplung 77 ist auf der Antriebswelle 56 angeordnet und wird abhängig vom X-Signal betätigt. Eine Treibrolle 78 ist locker auf der Antriebswelle 56 angeordnet und kann mit der Kupplung 77 gedreht und ausgekuppelt werden. Ein Treibriemen 79 ist um die Rücklaufrolle 76 und die Treibrolle 78 geschlungen.
Daher ist die Rücklaufwelle 74 Über den Treibriemen 76 ausklinkbar mit dem Längsvorschubmotor 55 verbunden. Eine Verbindungplatte ist mit dem oberen Lauf des Riemens 79 verbunden und mit dem rechten Ende der Zuführungsplatte 54
-1·5 über ein Befestigungsteil 80a verbunden, so daß Rücklaufwelle 74 und Zuführungsplatte 54 über die Verbindungsplatte 80 zur Durchführung einer gemeinsamen Bewegung verbunden sind. Wenn sich der Längsvorschubmotor 55 dreht, wird die Kupplung 77 durch das X-Signal für die Steuerung der Drehung des Längsvorschubmotors 55 gespeist und überträgt die Drehung der Antriebswelle über den Treibriemen 76 zu der Zuftihrungsplatte 54. Die Zuführungsplatte 54 wird synchron mit den Bewegungen des Rahmens 53 längs der X-Achse verschoben, und die Rücklaufwelle 74 wird folglich über den Treibriemen 79 um einen Winkel proportional zur Bewegung der Zuführungsplatte 54 gedreht.
Wie aus Fig. 11 und 12 zu erkennen ist, ist ein vorderer und hinterer Schwenkarm 81A und 81B auf der Rücklaufwelle 74 angeordnet, die jeweils in Bezug auf den Vorder- und Hinternokjcen 73A und 73B entgegengesetzt schwenkbar
-ΑΙ sind. Die Beziehung zwischen der Drehung des Vorder- und Hinternochens 73A und 73B und der Schwenkbewegung des linken und rechten Schwenkarmes 81A und 81B wird in der Weise umgesetzt, daß eine Bewegung der Zuführungsplatte 54 Schwenkbewegungen des vorderen und hinteren Schwenkarmes 81A und 81B bewirkt, wobei die unteren Bereiche der Schwenkarme 81A und 81B gegen die dünnen Bereiche 73b des Vorder- und Hinternockens 73A und 73B anstoßen. Wenn der Längsvorschubmotor 55 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird und die Zuführungsplatte 54 in die positive Richtung längs der X-Achse bewegt und folglich die Rücklaufwel-Ie 74 in die ührzeigerrichtung gedreht wird, wird der nach links geneigte und gegen den dünnen Bereich 73b des Hinternockens 73B anstoßende hintere Schwenkarm 81B durch die Umfangsvergrößerung des dicken Bereiches 73a des Hinternockens 73B nach rechts gedrückt bis er senkrecht steht , und die Rücklaufwelle 74 wird durch den Drehwinke], der proportional zu der Bewegung der Zuführungsplatte 54 ist, in die Richtung entgegengesetzt dem Uhrzelgersinn umgekehrt. Die umgekehrte/aef Rücklaufwelle 74 bewegt den Treibriemen 79, wobei der treibende Teil die mit der Rücklaufwelle 74 verbundene Rücklaufrolle 76 und der angetriebene Teil die Treibrolle 78 ist, die leerlaufend aus der nach der Bewegung der Zuführungsplatte 54 entregten Kupplung 77 ausgeklinkt ist. Die Zuführungsplatte 54 kehrt dann in ihre Ausgangsposition vor der nachfolgenden Bewegung zurück.
Wenn im Gegenteil der Längsvorschubmotor 55 in die Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gedreht wird und entsprechend die Zuführungsplatte in die negative Richtung längs der X-Achse bewegt, wird der nach rechts geneigte vordere Schwenkarm 81A in der gleichen Weise durch den dickeren Bereich 73a des Vordernokkens 73A in die Uhrzeigerrichtung gedrückt und die Rücklaufwelle 7 4 wird umgekehrt. Die umgekehrte Drehung der Rücklaufwelle 74 bewirkt eine Rückführung der Zuführungsplatte 54 über den Treibriemen 79 in seine Ausgangsposition.
Die Zuführungsplatte 54 wird gleichzeitig in die Y-Richtung verschoben und kehrt in gleicher Welse wie bei der Verschiebung längs der X-Achse durch das Antriebssystem für die Y-Verschiebung mit einer Rückführungsvorrichtung F1 zurück. Daher wird die Zuführungsplatte 54 in eine aus den Verschiebungen längs der X- und Y-Achse zusammengesetzte Richtung bewegt.
Der oben beschriebene Mechanismus, bei dem die Zuführungsplatte 54 über den mit ihr verbundenen Treibriemen bewegt wird, arbeitet wie folgt. Der Längsvorschubmotor 55 ist mit der Rücklaufwelle 74 in der Weise verbunden, daß die Drehung des Längsvorschubmotors 55 der Rücklaufwelle 74 die Drehung mitteilt, und die Rücklaufwelle 74 ist mit der Hauptwelle in der Weise verbunden, daß die Rücklaufwelle 74 nach der Drehung durch die ständige Rotation der Hauptwelle umgekehrt wird. Die umgekehrte Drehung der Rücklaufwelle 74 bewirkt ein Zurückziehen
f» * KI-
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-M-der Zuführungsplatte über den Treibriemen 79.
Die Zuführungsplatte 54 wird bewegt um den Stoff zuzuführen, der um die Nadelstellung herum in Zusammenhang mit dem Stoffandruckteil 82 straff gehalten wird und nach jeder Bewegung kehrt die Zuführungsplatte 54 in ihre Ausgangsposition für den folgenden Zuführungsvorgang zurück. Dadurch kann eine Reihe von Zuführungsvorgängen genau und zuverlässig wiederholt werden, wobei präzise Muster auf die Stoffe unterschiedlichen Materials gestickt werden.
In diesem Ausführungsbeispiel wird die Bewegung der Zuführungsplatte 54 in den Drehwinkel der Rücklaufwelle 74 umgesetzt und die umgekehrte Drehung der Rücklaufwelle 74 entsprechend dem Winkel bewirkt eine genaue Rückführung der Zuführungsplatte 54 zu ihrem Ausgangspunkt.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf einige bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben wur-
2^ de, ist es selbstverständlich, daß Änderungen und Modifizierungen gemacht werden können, ohne den Erfindungsgedanken, der durch die beigefügten Ansprüche bestimmt ist, zu verlassen.
Leerseite

Claims (4)

Ansprüche
1. Stickmaschine mit einem Tisch, auf dem der zu bestickende Stoff ausgebreitet ist, mit einer Vielzahl oberhalb des Tisches angeordneten, zueinander parallel liegenden Köpfen, die jeweils eine Nadel zur Durchführung der Stickstiche auf dem Stoff aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse der Nadel (2) der Ursprung der X-, Y-Achsen des kartesischen Koordinatensystems bezüglich des Tisches (1,51) ist, daß ein Rahmen (4,53) auf dem Tisch (1,51) angeordnet ist, der abhängig von von einer Steuereinheit erzeugten Signalen zur Zuführung des Stoffes horizontal in X- und Y-Richtung verschiebbar ist, daß eine horizontal unter dem Stoff liegende Zuführungsplatte (6,54) vorgesehen ist, die sich horizontal in die Richtung, in die sich der Rahmen (4,53) verschiebt,bewegt und unabhängig in ihre Ausgangslage zurückkehrt, daß ein senkrecht bewegbares Stoffandrückteil (45,82) vorgesehen ist, das die Nadel (2) umgibt und mit der Zuführungsplatte (6,54) derart zusammenarbeitet, daß der Stoff um die Nadel herum straff gehalten wird, und das horizontal in jede Richtung rund um die Nadel (2) bewegbar ist und unabhängig in seine Ausgangslage zurückkehrt, daß bei horizotaler Bewegung des Rahmens (4,53) die Zuführungsplatte (6, 54) und das Stoffandruckteil (54, 82) sich synchron in die gleiche Richtung mit dem Rahmen bewegen, daß das Stoffandrück-
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teil (45,82) zum Loslassen des Stoffes im Bereich der Nadel (2) vor einer darauffolgenden Horizontalbewegung des Rahmens nach oben bewegbar ist und daß die Zuführungsplatte (6,54) und das Stoffandrückteil (45,82) in ihre jeweilige Ausgangsposition zurückkehren .
2. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen von den Signalen der Steuereinheit gesteuerten Längsvorschubmotor (21) aufweist, der die Zuführungsplatte (6) in die X-Richtung verschiebt und sie in ihre Ausgangsposition zurückbewegt, und daß ein von den Signalen der Steuereinheit gesteuerter Quervorschubmotor (22) vorgesehen ist, der die Zuführungsplatte (6) in die Y-Richtung verschiebt und sie in ihre Ausgangsposition zurückbewegt #
3. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Längsvorschubmotor (55) zur Verschiebung der Zuführungsplatte (54) in die X-Richtung vorgesehen ist, daß ein Quervorschubmotor (62) zur Verschiebung der Zuführungsplatte (82) in Y-Richtung vorgesehen ist, daß eine erste Rückführungsvorrichtung F zur Rückführung der Zuführungs- platte (54) in ihre Ausgangsposition vorgesehen ist, die eine erste Rücklaufwelle (74) aufweist, deren eines Ende operativ mit dem Längsvorschubmotor (55) und deren anderes Ende mit einem ständig rotierenden Antrieb für die Stickmaschine verbunden ist, und daß
eine zweite Rückführungsvorriqhtung F1 zur Rückführung der Zuführungsplatte (54) in ihre Ausgangsposition vorgesehen ist, die eine zweite Rücklaufwelle (74)aufweist, deren eines Ende operativ mit dem Quervorschubmotor (62) und deren anderes Ende mit einem ständig rotierenden Antrieb für die Stickmaschine verbunden ist, und daß die erste und zweite Rücklaufwelle nach der Drehung durch den Längs- und Quervoschubmotor in ihrer Drehrichtung umkehrbar sind und nach der Umkehrung den Antrieb zur Rückführung der Zuführungsplatte in ihre Ausgangsposition bilden.
4. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsplatte (6,54) während des Heruntergehens des Stoffandrtickteils (45,82) bewegt wird, daB das Stoffandrückteil (45,82) entsprechend der Bewegung der Zuführungsplatte (6,54) horizotal um die Rotationsachse der Nadel (2) herum verschoben wird, wobei es bei der Hochbewegung zum Loslassen des Stoffes zentripetal zu
5 der Rotationsachse der Nadel zurückkehrt.
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