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DE2856871A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung kontinuierlich bestickter stoffe - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung kontinuierlich bestickter stoffe

Info

Publication number
DE2856871A1
DE2856871A1 DE19782856871 DE2856871A DE2856871A1 DE 2856871 A1 DE2856871 A1 DE 2856871A1 DE 19782856871 DE19782856871 DE 19782856871 DE 2856871 A DE2856871 A DE 2856871A DE 2856871 A1 DE2856871 A1 DE 2856871A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
pins
web
embroidery
fabric web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782856871
Other languages
English (en)
Inventor
David Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMB TEX CORP
Original Assignee
EMB TEX CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMB TEX CORP filed Critical EMB TEX CORP
Publication of DE2856871A1 publication Critical patent/DE2856871A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/08Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
    • D05C9/10Work holders or carriers
    • D05C9/12Holding or stretching arrangements for the base fabric in embroidery work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

-S-
PATENTANWÄLTE 2S56871
RAINER-ANDREAS PAUL-ALEXANDER
Telefon 0 8161/6 20 91 I/MUMCM O \A/API/Cn Schneggstr. 3-5, Postfach 1729
Telex: 526 547 pawa d Γ\ U Π N ti IN Ot VV AUlXtK
Teiegr. PAWAMUC-FREISING dipl-ing. . dipl-inq. u. oipl.-wirtsch.-inq. D-8050 FREISING / MÖNCHEN
Emb-Tex Corporation 16 EM 0101 2/ko
Travelers Rest, South Carolina 29690 USA
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlich bestickter Stoffe
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlicher, saumloser Längenabschnitte von besticktem Stoff, wobei aufeinanderfolgende, zusammenhängende Längenabschnitte eines Grundstoffes in Querrichtung bestickt werden.
Stickmaschinen bekannter Bauart arbeiten an relativ langen Stoffbahnabschnitten. Die Maschine nimmt eine Länge von beispielsweise 13,7 m auf und bestickt diesen Stoffbahnabschnitt in Querrichtung. Nach Beendigung des Stickvorganges wird die Stoffbahn entfernt und ein weiterer Stoffbahnabschnitt von beispielsweise 13,7 m Länge vom Ausgangs-Stoffballen abgeschnitten, wonach der Stickvorgang erneut abläuft. Zum Besticken einer Länge von 13#7 m muß jedoch tatsächlich eine Länge von 14,3 m in die Maschine eingespannt werden, wobei je 0,30 m an jedem Ende für die Einspannung und dgl. erforderlich sind und nicht bestickt werden können. Diese Endabschnitte stellen somit Abfall dar.
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Am Ende des Stickvorganges müssen die Bahnabschnitte wieder zusammengenäht werden, um wieder einen Stoffballen zu ergeben. Zusätzlich zu den etwa 0,6 m an Abfall in Form unbestickten Stoffes fällt häufig weiterer Abfall an. Wenn beispielsweise ein spezielles Kleidungsstück eine bestickte Stofflänge von 1,2 m erfordert, so ergibt sich eine Aufeinanderfolge von elf Stickmustern in einem Bahnlängenabschnxtt zuzüglich weiterer 0,30 m an Stickfläche. Diese 0,30 m an Stickfläche können zwar dadurch nutzbar gemacht werden, daß der nächste Längenabschnitt unmittelbar angenäht oder angeheftet wird, jedoch können solche Nähte unerwünscht sein. Zumindest ist ein Nähvorgang erforderlich.
Um die Leistung der Maschine zu erhöhen, sind bereits Stickmaschinen geschaffen worden, die an Stoffbreiten von bis zu etwa 3,6 m arbeiten. Da die Stoffe wie Gewebe normalerweise nicht in solchen extremen Breiten angeliefert werden, werden dabei drei Stoffbahnabschnitte mit etwa 14,3 m Länge und je 1,2 m Breite mit ihren Längsrändern aneinandergenäht, um eine 3»6 m breite Stoffbahn dieser Länge zu bilden, und diese wird bestickt. Danach müssen die Längenabschnitte wieder an ihren Längsrändern getrennt und an ihren Querrändern vernäht werden, um die gewünschten großen Längen an besticktem Stoff mit 1,2 m Breite zu erhalten.
Das Erfordernis des Vernähens und der Auftrennung beeinträchtigt die Wirtschaftlichkeit sehr stark, die mit der Verwendung breiterer Stoffbahnen angestrebt wird. Bei der Arbeit mit einer 14,3 m langen Stoffbahn, sei sie 1,2 m oder 3,6 m breit, ergeben sich darüberhinaus große Maschinenstillstandszeiten in Form von Rüstzeiten, wenn die Bedienungsperson die Stoffbahn in Position bringt und sich mehrfach über die gesamte Maschinenbreite bewegen muß, um eine saubere Positionierung der Stoffbahn und der Haltemittel hierfür sicherzustellen.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Stickverfahren und eine Stickmaschine zu schaffen, bei denen Längenabschnitte der Stoffbahn nicht geschnitten werden müssen. Darüberhinaus soll erreicht werden, daß sich minimale Stillstandszeiten zwischen Bearbeitungslaufen und minimaler Rüstaufwand ergeben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe vorrichtungstechnisch im Prinzip dadurch gelöst, daß eine übliche Stickmaschine mit einer Einrichtung zum Durchstechen des Stoffes zur Durchführung von Stickgarn mit einem speziellen Gestell für die Positionierung und die Förderung der Stoffbahn versehen wird. Das Gestell ist mit entsprechenden Einrichtungen versehen, um die Stoffbahn von einem Vorrat aufzunehmen, sie über die Breite der Stickmaschine zu einem Bereich zu fördern, wo die Bestickung erfolgen kann, die Stoffbahn in Längsrichtung und Querrichtung im Bereich der Stickbearbeitung einer vorbestimmten Spannung zu unterwerfen, die Stoffbahn nach der Bestickung freizugeben und die Garne abzutrennen, die sich zwischen der Stickmaschine und dem bestickten Gewebe erstrecken, um so die Stoffbahn für eine Weiterförderung und Anlieferung des nächsten, unmittelbar benachbarten unbestickten Abschnittes in den Arbeitsbereich freizusetzen.
Auf diese Weise wird die Stoffbahn ohne Unterbrechung, also unmittelbar aneinander anschließend in aufeinanderfolgenden Längenabschnitten bestickt, ohne ein Erfordernis für Schnitte oder Verbindungen durch Nähen, und ohne daß in der erläuterten Weise Abfall anfällt.
Die Einrichtung zur Positionierung und Förderung umfaßt ein Endlosband, welches in Bandlängsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Stifte trägt, die an.der Stoffbahn entlang einer Webkante, vorzugsweise der oberen Webkante, angreifen. Wenn die Maschine erstmals in Betrieb genommen wird, so hängt die Bedienungsperson das Vorderende der von einem Ballen abgerollten Stoffbahn
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an einigen der Stifte ein. Dann wird der Riemen oder das Endlosband betätigt und zieht die Stoffbahn quer über die Maschinenbreite. Durch eine geeignete Einrichtung werden die Stifte nacheinander in die Webkante eingedrückt. Hierzu ist vorteilhaft eine Rolle mit einer penetrierbaren Oberfläche, beispielsweise eine Drahtbürstenrolle vorgesehen, wobei die Stifte durch die Stoffbahn hindurch gegen die Rolle gesteckt werden, die somit die hintere Abstützung für die Stoffbahn bildet und ein einwandfreies Eindringen der Stifte in die Stoffbahn gewährleistet. Die Stifte können normalerweise vertikal ausgerichtet sein, also parallel zur Ebene der Stoffbahn. Dann ist eine Umlenkeinrichtung vorgesehen, welche das Endlosband in der Nähe des Stoffbahneinlasses derart umlenkt, daß sich die Stifte kurzzeitig horizontal, also quer zur Stoffbahn erstrecken und so in die Stoffbahn eindringen können. Dann wird das Endlosband wieder freigegeben, so daß die Stifte in ihre vertikale Stellung zurückkehren können. Dadurch wird die Webkante horizontal ausgerichtet, jedoch hängt der Rest der Stoffbahn vertikal.
An dem in Durchlaufrichtung hinteren Ende der Maschine ist eine Abhängeeinrichtung vorgesehen, welche die Webkante von den Stiften löst. Hierzu ist vorteilhaft ein ortsfestes Führungsteil beispielsweise mit einer geneigten Oberfläche vorgesehen, welche die Webkante von den Stiften abhebt, wenn das Endlosband und die Stifte am Führungsteil vorbeilaufen.
Querliegende Spannführungen sind an dem in Durchiaufrichtung vorderen und hinteren Ende der Maschine vorgesehen, um die Stoffbahn unter geeigneter Längsspannung zu halten. Darüberhinaus trägt der Widerstand der zur Befestigung der Stoffbahn an den Stiften dienenden Einrichtung wie der Drahtbürstenrolle dazu bei, die Stoffbahn im Zuge der Befestigung an den Stiften unter Längsspannung zu setzen.
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Um die Stoffbahn unter eine vorbestimmte Querspannung zu setzen und sicherzustellen, daß sie faltenfrei vorliegt, ist ein Band vorgesehen, welches sich parallel zur Längsrichtung der Stoffbahn erstreckt und mit im Abstand voneinander angeordneten Stiften zur Erfassung der gegenüberliegenden Webkante des Stoffes versehen ist. Das Band wird durch eine Mehrzahl von im Abstand voneinander liegenden Blattfedern abgestützt, die ihrerseits an Halterungen gelagert sind, die um eine Stange oder Welle schwenkbeweglich zwischen einer Ruhestellung und einer an der Stoffbahn angreifenden Arbeitsstellung gelagert sind. Wenn das Band von der Rückseite her der Stoffbahn angenähert wird, nähert sich von der Vorderseite des Gewebes her eine Rolle mit einer federnd nachgiebigen Oberfläche. Die Rolle dient zur Glättung der Stoffbahn und zugleich als Abstützung der Stoffbahn bei ihrer Erfassung durch die Stifte. Anschließend wird die Rolle wieder in ihre Ruhestellung überführt. Danach bewegen die Blattfedern unter Verkürzung das Stiftband nach unten und erteilen so der Stoffbahn eine Querspannung. Diese Spannung kann je nach Bedarf vorbestimmt und eingestellt werden.
Sodann erfolgt die Bestickung in üblicher Weise, wonach die Stickfäden in ebenfalls üblicher Weise von Hand oder durch geeignete Messer geschnitten werden, um die Stoffbahn für eine anschließende Bewegung freizugeben.
Sodann werden die Blattfedern entspannt, so daß sie sich längen und das Stiftband anheben, so daß die Querspannung in der Stoffbahn abgebaut wird, obwohl die untere Webkante immer noch von den Stiften des Bandes erfaßt ist. Das Band wird sodann in Richtung auf die Rückseite der Maschine bewegt, wobei die Stifte die Stoffbahn mitnehmen. Ein horizontaler Faden oder Draht, der sich über die gesamte Maschinenbreite erstreckt, wird sodann derart abgesenkt, daß er die Stoffbahn nach unten aus dem Bereich der Stifte stößt, wonach der Faden oder
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Draht wieder in seine Ruhestellung zurückgeführt wird.
Sodann werden die vor und hinter dem Arbeitsbereich der Stickmaschine liegenden Spanneinrichtungen oder Spannführungen entlastet oder in eine Ruhestellung überführt und das Stiftband, welches an der oberen Webkante angreift, in Bewegung gesetzt. Hierdurch wird die Stoffbahn weitergefördert und durch einen Führungsteil von den Stiften abgenommen, wonach die bestickte Stoffbahn auf einem Warenbaum oder Stoffballen aufgenommen werden kann. Auf diese Weise wird ein neuer Abschnitt der Stoffbahn für die weitere Bestickung positioniert.
Wenn die in Durchlaufrichtung hintere Spanneinrichtung in Stellung gebracht ist, kann sie visuell oder automatisch eingestellt werden, um sicherzustellen, daß die neue Stickfläche sauber an der bereits fertigen Stickfläche ansetzt, ohne daß sich eine sichtbare Trennlinie zwischen beiden Flächen ergibt. Dadurch erhält der Stoff auf dem fertigen Stoffballen das Aussehen einer kontinuierlichen, ununterbrochenen Länge einer bestickten Ware.
Die Spanneinrichtungen vor und hinter dem Stickbereich zur Erzeugung der Längsspannung können durch Gummiglieder gebildet sein, die gegen eine Stützfläche angedrückt werden und in allen Richtungen einstellbar sind. Es können jedoch auch übliche Zuggatter oder sonstige übliche Einrichtungen für eine Zugspannungsbeaufschlagung von Stoffbahnen verwendet werden, und selbst die Streckwirkung durch die Drehung des Warenbaums ergibt Spannung.
Das Endlosband oder der Riemen, der die Stifte für die obere Webkante trägt, ist flexibel und trägt im wesentliehen vertikale Stifte. Die dem Endlosband an der Befestigungsstelle der Stoffbahn mit den Stiften gegenüberliegend angeordnete Drahtbürstenrolle ist antriebslos und dreht durch die Bewegung des Bandes. Die Rolle,
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welche die Stoffbahn in Querrichtung glättet und als Widerlager für das Eindringen der Stifte des anderen Bandes in die untere Webkante dient, ist bevorzugt aus Velcro hergestellt, könnte jedoch ebenfalls eine Bürsten-
5 oder Drahtoberfläche aufweisen.
Die unteren Maschinenelemente können in ihrer Höhenlage einstellbar gehalten sein, um eine Anpassung an unterschiedliche Stoffbahnbreiten zu ermöglichen. Die Stoffbahnlänge ist je nach Bedarf frei wählbar, und gegen Ende der Verarbeitung eines Stoffballens kann das Vorderende eines neuen Stoffballens am rückwärtigen Ende des bearbeiteten Stoffballens angenäht werden, so daß die Maschine kontinuierlich arbeiten kann und kein erneutes Einsetzen eines vorderen Stoffbahnendes in die Maschine durch die Bedienungsperson erforderlich ist. In ähnlicher Weise kann auch ein Übergang auf eine andere Farbe oder ein anderes Gewebe oder ein anderes Stickmuster jederzeit erfolgen, ohne daß die Maschine neu gerüstet werden müßte.
Die verschiedenen Antriebe können mechanisch und/oder elektrisch arbeiten, wobei verschiedene Elemente durch Pneumatikzylinder angetrieben werden können. 25
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnung, insbesondere in Verbindung mit den Ansprüchen.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit einem Teil des Gestelles einer üblichen Stickmaschine,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung mit weiteren Einzelheiten,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
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Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß Linie 5-5 in Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß Linie 6-6 in Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt gemäß Linie 7-7 in Fig. 1,
Fig. 8 einen Schnitt gemäß Linie 8-8 in Fig. 1,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß Linie 9-9 in Fig. 1 und
Fig. 10 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus Fig. 1 zur Veranschaulichung der Einrichtung zur registerhaitigen Ausrichtung der Linie, entlang der der folgende Stickvorgang beginnen soll.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Längenabschnitt einer Stoffbahn bezeichnet, die bestickt werden soll und sich von einem Abwickelballen 12 zu einem Warenbaum oder Aufwickelballen 14 erstreckt. Selbstverständlich kann die Abwicklung und Aufwicklung der Stoffbahn 10 in jeder üblichen und geeigneten Weise erfolgen. In der Zeichnung von rechts nach links läuft die Stoffbahn 10 vom Abwickelballen 12 durch eine Spanneinrichtung 16, wird an einem Rand, im Beispielsfalle dem oberen Rand durch Stifte 18 und am anderen Rand durch Stifte 20 über die Maschinenbreite gehalten und läuft über eine weitere Spanneinrichtung 22 auf den Aufwickelballen 14. Dieses Gestell ist am Gestell einer üblichen Stickmaschine E angesetzt, so daß die Stoffbahn 10 zu vorbestimmten Zeiten in der üblichen Weise bestickt werden kann.
An der oberen Seite der Darstellung in Fig. 1 und in vergrößerter Darstellung in Fig. 2 ist ein riemenartiges flexibles Endlosband 26 veranschaulicht, welches die Stifte 1 8 zur Halterung des oberen Randes der Stoffbahn 10 trägt. Das Endlosband 26 ist über Umlenkrollen 28 und 30
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geführt, die geeignete Nuten zur Aufnahme der nach innen vorspringenden Stifte 18 aufweisen. Der obere Rand der Stoffbahn 10 liegt nur geringfügig über dem unteren Trum des Endlosbandes 26, wobei die Stoffbahn 10 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise das rückwärtige Ende des Endlosbandes berührt. Die Stoffbahn 10 wird an einer Drahtbürste 32 vorbeigeführt, die um eine vertikale Achse frei beweglich gelagert ist, wobei in Fig. 2 die Stoffbahn 10 zur Verdeutlichung im Bereich der Drahtbürste 32 nicht dargestellt ist. Unmittelbar gegenüberliegend zur Drahtbürste 32 ist eine Führung 34 in Form einer Führungsrolle vorgesehen. Das Endlosband 26 läuft über die Führung 34 und wird dabei um 90° umgelenkt, so daß die Stifte 18 in die Drahtbürste 32 vorspringen. Dadurch durchdringen die Stifte 18 die Webkante und halten und tragen die Stoffbahn 10 mit sich, wenn das Endlosband 26 bewegt wird und der von den Stiften 18 erfaßte Bereich der Webkante aus dem Bereich der Führung 34 herausläuft. An der in der Zeichnung linken Seite der Führung 34 ist die obere Webkante nicht mehr vertikal, sondern liegt horizontal. Eine antriebslos um eine horizontale Achse umlaufende Drahtbürste 36 dient zur Sicherung einer satten Anlage der Webkante gegen das Endlosband 26 mit voller Erfassung durch die Stifte 18.
An der linken Seite der Darstellung in Fig. 2 ist benachbart zur Umlenkrolle 30 eine nach oben geneigte Führungsfläche 38 unmittelbar hinter der Reihe der Stifte 18 veranschaulicht. Wenn somit die an den Stiften 18 hängende Stoffbahn in Richtung auf die Umlenkrolle 30 läuft, läuft sie auf die geneigte Oberfläche 38 auf, welche die Webkante anhebt und aus dem Eingriff der Stifte 18 aushebt, wodurch die Webkante wieder in ihre senkrechte Stellung gelangt.
Bei Aufnahme des Betriebs der Maschine führt die Bedienungsperson die Stoffbahn 10 somit durch die Spanneinrichtung 16 und hängt den oberen Rand auf einigen der in
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der Zeichnung rechten Stifte 18 ein. Das Endlosband 26 wird betätigt und trägt die Stoffbahn 10 in Durchlaufrichtung über die gesamte Maschinenbreite, wonach die Bedienungsperson von Hand das Vorderende der Stoffbahn auf den Aufwickelballen 14 aufwickelt. Sodann kann die Stoffbahn 10 bestickt werden und wird, wenn ein Arbeitslauf für eine Bestickung beendet ist, weitergefördert, so daß der nachfolgende Längenabschnitt für eine Bestickung exakt ausgerichtet ist. Dadurch werden unraittelbar aufeinanderfolgende Abschnitte der Stoffbahn 10 registerhaltig und kontinuierlich mit Stickflächen versehen.
Um eine einwandfreie Bestickung zu gewährleisten, ist es jedoch erforderlich, daß die Stoffbahn 10 eben und faltenfrei sowie unter geeigneter Querspannung gehalten ist, wozu die im unteren Bereich in der Darstellung gemäß Fig. 1 und in Fig. 7 vergrößert veranschaulichte Einrichtung dient. Dabei erstreckt sich eine Stange 40 über die gesamte Breite der Maschine und ist um ihre Längsachse drehbeweglich gelagert. An in Abstand voneinander liegenden Stellen über die Länge der Stange 40 sind vorspringende Blattfedern 42 mit ihren Unterenden an der Stange 40 befestigt und umgeben die Stange 40 infolge der Führung in einer Abdeckung 44 über einen Teil ihres Umfanges. Das obere Ende jeder Blattfeder 42 ist an einer Querstange 46 parallel zur Stange 40 befestigt, die nach unten vorspringende Stifte 20 trägt. Wenn die Stange 40 zusammen mit der Abdeckung 44 dreht, so bewegen sich die Blattfedern 42 mit der Stange 46 und den Stiften 20 zwischen den in Fig. 9 strichpunktiert und mit ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellungen. Die Stifte 20 sind in ihrer Ruhestellung hinter der Stoffbahn 10 gemäß Darstellung in Fig. 1 und erstrecken sich nach vorne. Die erläuterte und in Fig. 9 veranschaulichte Schwenkbewegung bringt die Stifte 20 in Berührung mit der unteren Webkante der Stoffbahn 10.
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In derselben Höhenlage wie die Stifte 20, jedoch an der Vorderseite der Stoffbahn 10 ist eine Rolle 48 mit einer Oberfläche beispielsweise aus Velcro angeordnet. Wenn die Stoffbahn 10 mit den Stiften 20 in Berührung gelangt, so dreht die Velcro-Rolle und bürstet gewissermaßen die untere Webkante auf die Stifte 20. Hierdurch wird die Stoffbahn 10 geglättet und gleichzeitig ein sicherer Angriff der Stifte 20 gewährleistet. Danach wird über einen Hebelmechanismus 49 die Stange 40 in der Darstellung gemäß Fig. 4 im Uhrzeigersinn gedreht, ohne daß eine entsprechende Drehung der Abdeckung 44 erfolgt. Hierdurch werden die Blattfedern 42 weiter um die Stange 40 herum gewunden und der ausragende freie Abschnitt der Blattfedern 42 verkürzt, so daß die Stange 46 mit den Stiften 20 nach unten gezogen wird und dadurch die Stoffbahn 10 streckt oder wenigstens spannt. Die Stoffbahn 10 ist nun glatt und unter einer vorbestimmten Spannung, so daß die Stickbearbeitung erfolgen kann.
Am Ende der Stickbearbeitung erstrecken sich hunderte von Stickgarnen zwischen der Stickmaschine E und der Stoffbahn 10, und diese Garne müssen geschnitten werden, bevor die Stoffbahn 10 weiterbewegt werden kann. Darüberhinaus werden zwar die Stifte 18 über die Maschinenbreite bewegt, sind jedoch die Stifte 20 in Durchlaufrichtung der Stoffbahn 10 ortsfest. Somit ist es erforderlich, die Stickgarne zu schneiden und die Stoffbahn 10 von den Stiften 20 abzuhängen, bevor ein erneuter Arbeitsgang der Bestickung erfolgen kann. Die Stickgarne können je nach
Bedarf in der üblichen Weise von Hand durch die Bedienungsperson abgeschnitten werden, oder es kann hierzu eine spezielle Schneidvorrichtung vorgesehen sein, die nicht näher veranschaulicht ist.
Die Einrichtung zum Aushaken der Stifte 20 aus der Stoffbahn 10 ist in Fig. 9 näher veranschaulicht. Am Ende eines Stickarbeitsganges wird die Stange 40 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, so daß die Stifte 20 in der strich-
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λ/ 4<*
punktiert veranschaulichten Stellung sind. Hierdurch wird die untere Kante der Stoffbahn 10 in der Darstellung gemäß Fig. 1 etwas nach hinten verlagert, so daß die Stoffbahn 10 geneigt ist. Dadurch schneidet die Ebene der Stoffbahn 10 den Bewegungsweg einer Freigabevorrichtung wie eines Drahtes oder einer Stange 50, die sich quer über die Maschinenbreite erstreckt und an ihren Enden mit einem Paar von Führungsstücken 51 verbunden ist, welche pneumatisch angetrieben in schienenartigen Führungen 52 nach unten und anschließend wieder nach oben laufen können. Wenn die Führungsstücke 51 in den Führungen 52 nach unten bewegt werden, wird auch die Stange 50 nach unten bewegt und trifft auf die Stoffbahn 10 auf, wobei eine weitere Vorwärts- oder Abwärtsbewegung der Stange 50 die untere Webkante aus dem Eingriff der Stifte 20 stößt. Hierdurch wird die Stoffbahn 10 von den Stiften 20 frei, so daß sie bei Betätigung des Endlosbandes 26 bei gleichzeitiger Abwicklung vom Abwickelballen 12 auf den Aufwickelballen 14 aufgewickelt werden kann und dadurch eine neue, noch unbestickte Fläche der Stoffbahn 10 in die Stickstellung gebracht wird.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Spanneinrichtung 22 eine Mehrzahl von Greiffingern 54 angeordnet, die vertikal übereinander entlang einer vertikalen Registerstange 56 liegen. Die Registerstange 56 zeigt die vertikale Linie an, an der der folgende bestickte Längenabschnitt der Stoffbahn beginnt, und diese Linie sollte registerhaltig zum Ende der unmittelbar vorangegangenen Stickfläche verlaufen. Da das Ende des vorhergehend bestickten Abschnittes der Stoffbahn 10 nicht exakt gegenüber der Registerstange 56 ausgerichtet sein kann, stellt die Bedienungsperson von Hand die einzelnen Greiffinger 54 und damit die von ihnen gehaltenen Gewebebereiche ein, um eine solche Ausrichtung zu erzielen. Sodann kann der nächste Stickarbeitsgang beginnen.
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λ/β
Wenn ein Abwickelballen 12 fast leer ist, kann das rückwärtige Ende der abgewickelten Stoffbahn 10 an das Vorderende der Stoffbahn eines folgenden Ballens angenäht werden, so daß die Arbeit der Maschine ohne erneute Rüstarbeiten weiterlaufen kann. Umgekehrt kann am Aufwickelende die Stoffbahn geschnitten werden, wenn eine vorbestimmte Länge aufgewickelt worden ist, oder es kann die Naht zwischen aufeinanderfolgenden Stoffbahnlängen geschnitten werden, um die ursprünglichen Stoffbahnlängen wieder herzustellen, die in der üblichen Weise weiterverarbeitet werden können.
Im Betrieb der Maschine zieht somit eine Bedienungsperson den vorderen Rand der Stoffbahn 10 von dem Abwickelballen 12, führt den Vorderrand durch die Spanneinrichtung 16 und hängt ihn von Hand an der oberen Webkante bei einigen Stiften 18 ein. Sodann wird das Endlosband 26 betätigt, welches die Stifte 18 und damit die Stoffbahn 10 über die gesamte Maschinenbreite mitnimmt. An dem in Durchlaufrichtung hinteren Ende nimmt die Bedienungsperson das vordere Ende der Stoffbahn 10 und führt es durch die Spanneinrichtung 22 sowie auf den Aufwickelballen 14· Bei der Bewegung des Endlosbandes 26 erfaßt die sich abwickelnde Stoffbahn 10 neue Stifte 18 und wird auf diese durch die Drahtbürste 32 aufgedrückt, während der in Durchlaufrichtung vordere Bereich der Stoffbahn 10 mittels der Führungsschiene 38 von den Stiften 18 abgehoben wird.
Die Stange 40 wird gedreht, um die Stifte 20 in Berührung mit dem unteren Rand der Stoffbahn 10 zu bringen, wobei die Velcro-Rolle 48 schwenkt und als Abstützung für die Stoffbahn 10 wirkt, während die Stifte 20 in diese eindringen. Die Rolle 48 dreht dabei und glättet
*" die Stoffbahn 10 durch sanften Zug von oben nach unten. Die Rolle 48 wird sodann wieder in die Ruhestellung überführt, also geschwenkt oder gemäß dem in Fig. 3 eingezeichneten Doppelpfeil verschoben, und die Stange 40
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wird gedreht, um so die freie Länge der Blattfedern 42 zu verkürzen und dabei die Stoffbahn 10 in Querrichtung unter Zug zu setzen. Sodann erfolgt in der üblichen Weise die Bestickung.
Am Ende des Stickarbeitsganges werden die Stickgarne vom Gewebe geschnitten, wird die Stange 46 geschwenkt, um die Stoffbahn 10 zu neigen, werden die Blattfedern 42 wieder verlängert oder ausgefahren und wird die Freigabevorrichtung 50 betätigt, um den unteren Rand der Stoffbahn 10 von den Stiften 20 zu stoßen, und wird die Freigabevorrichtung 50 schließlich wieder in ihre ursprüngliche Ruhestellung zurückgeführt. Sodann wird das Endlosband 26 betätigt, um das soeben bestickte Gewebe aufzuwickeln und neues Gewebe abzuwickeln, wird das Endlosband 26 gestoppt, werden die Greif finger 54 von Hand einzeln eingestellt, um Registerhaitigkeit zu gewährleisten, wird die untere Kante der Stoffbahn 10 erneut durch die Stifte 20 erfaßt, und wird der erläuterte Arbeitsgang wiederholt.
Die verschiedenen Einrichtungen der Maschine können mit einzelnen motorischen Antrieben, Getriebezügen, Riemenantrieben wie V-Riemen usw. betätigt werden, jedoch hat sich eine pneumatische Antriebsverbindung zu einem gemeinsamen Hauptantrieb als zufriedenstellend erwiesen.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern sind vielfache Abwandlungen und Abänderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung im wesentlicher endloser Längen von besticktem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoffbahn von einem Vorrat wie einer Rolle oder einem Ballen zu einem Arbeitsbereich für die
    Bestickung gefördert wird, daß die Stoffbahn im Arbeitsbereich in Querrichtung unter Spannung gehalten wird, daß die Stoffbahn bestickt wird, daß die Stickgarne geschnitten werden, daß die Stoffbahn
    freigegeben wird, daß die Stoffbahn derart weitergefördert wird, daß ein neuer, unbestickter Längenabschnitt in den Arbeitsbereich gelangt, und daß
    das Vorderende des unbestickten Längenabschnittes
    im Arbeitsbereich derart ausgerichtet wird, daß die nachfolgende Stickarbeit kontinuierlich an die vorherige Stickarbeit anschließt.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung im wesentlichen endloser bestickter Stoffe an einer Stickmaschine,
    mit welcher eine Stickarbeit in eine Stoffbahn einbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Posi-
    tionierung der Stoffbahn (10) im Arbeitsbereich der Stickmaschine (E) und zur Weiterförderung der bestickten Stoffbahn (10) ein Arbeitsgestell vorgesehen ist, welches Aufnahmemittel zur Aufnahme der Stoffbahn (10) aus einem Vorrat (Abwickelballen 12), Fördermittel (Endlosband 26) zur Bewegung der Stoffbahn (1O) über die Breite der Stickmaschine (E) zu deren Arbeitsbereich, Spannmittel (Stange 40, Blattfedern 42, Stange 46) zur Erzeugung einer vorbestimmten Spannung der Stoffbahn (10) im Arbeitsbereich und Freigabemittel für die Stoffbahn (10) nach der Bestickung aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel einen Endlosförderer (26) aufweisen, der sich über die gesamte Breite der Stickmaschine (E) erstreckt, weiterhin eine Mehrzahl von ersten Stiften (18), welche sich von dem Endlosförderer (26) aus erstrecken und in dessen Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, eine Einrichtung zur Erfassung eines ersten Randes der Stoffbahn mit den ersten Stiften (18) und eine Einrichtung zum Antrieb des Endlosförderers (26) aufweist, so daß der Endlosförderer (26) durch Mitnahme an den ersten Stiften (18) die Stoffbahn (1O) mitnimmt und der erste Rand der Stoffbahn (10) dauernd durch weitere erste Stifte (18) erfaßt wird, wenn ein neuer Längenabschnitt der Stoffbahn (1O) die Einrichtung zur Erfassung des ersten Randes der Stoffbahn mit den Stiften erreicht.
  4. 4· Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (38) zur Abnahme der Stoffbahn (1O) von den ersten Stiften (18) an dem in Durchiaufrichtung hinteren Ende des Endlosforderers (26).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosförderer (26) im we-
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    sentlichen horizontal angeordnet ist, wobei die ersten Stifte vertikal vorspringen, daß die Einrichtung zur Erfassung der Stoffbahn mit den ersten Stiften (18) den Endlosförderer (26) derart umlenkt, daß die ersten Stifte (18) über einen Teil der Endlosbahn des Endlosförderers (26) in der Nähe seines in Durchlaufrichtung vorderen Endes wenigstens annähernd horizontal vorspringen, und daß eine Einrichtung (32) zum Aufbürsten des ersten Randes der vertikal hängenden Stoffbahn (10) auf die horizontal vorspringenden ersten Stifte (18) vorgesehen ist, wobei-bei der Rückkehr des Endlosförderers (26) in die Horizontalstellung und damit der ersten Stifte (18) in die Vertikalstellung der Rand der Stoffbahn (10) sicher durch die ersten Stifte (18) gehalten ist, wobei die Stoffbahn (10) von den ersten Stiften (18) herabhängt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel eine Mehrzahl von über die Breite der Stickmaschine (E) angeordneten zweiten Stiften (20) in der Nachbarschaft des zweiten Randes der Stoffbahn (10), eine Einrichtung zum Verschwenken der zweiten Stifte (20) zum Durchstechen und Halten des zweiten Randes der Stoffbahn (10) und eine Einrichtung zur Bewegung der zweiten Stifte (20) nach deren Erfassung der Stoffbahn (10) im Sinne einer Spannung der Stoffbahn aufweisen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabemittel ein Freigabeteil (50) aufweisen, welches sich horizontal über die Breite der Stickmaschine (E) erstreckt, weiterhin eine Führung (52) zur Führung des Freigabeteiles (50), eine Einrichtung zur Bewegung der zweiten Stifte (20) derart, daß der zweite Rand der Stoffbahn (10) die Führungsbahn des Freigabeteiles (50) überfährt, und eine Einrichtung zur Bewegung des Freigabeteiles (50) in der Führung (52) aufweist, welche das Freigabeteil (50)
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    auf die Stoffbahn (10) auftreffen läßt und die Stoffbahn (10) aus ihrer Eingriffsstellung mit den zweiten Stiften (20) drückt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (54) zur Ausrichtung des hinteren Endes eines bestickten Flächenabschnittes der Stoffbahn (10) gegenüber der Stickmaschine (E) derart, daß der nächste zu bestickende Flächenabschnitt nach seiner Bestickung kontinuierlich an den vorangehenden Flächenabschnitt anschließt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabeeinrichtung eine in Durchiaufriehtung nach oben ansteigende Führung (38) aufweist, welche die Stoffbahn (1O) aus dem Eingriff mit den ersten Stiften (18) aushebt.
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