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DE3306768A1 - Photographischer traeger - Google Patents

Photographischer traeger

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DE3306768A1
DE3306768A1 DE19833306768 DE3306768A DE3306768A1 DE 3306768 A1 DE3306768 A1 DE 3306768A1 DE 19833306768 DE19833306768 DE 19833306768 DE 3306768 A DE3306768 A DE 3306768A DE 3306768 A1 DE3306768 A1 DE 3306768A1
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DE
Germany
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alkyl
carbon atoms
content
paper
ketene dimer
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DE19833306768
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English (en)
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DE3306768C2 (de
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Tetsuro Fujinomiya Shizuoka Fuchizawa
Shigehisa Tamagawa
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Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Publication date
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/03Non-macromolecular organic compounds
    • D21H17/05Non-macromolecular organic compounds containing elements other than carbon and hydrogen only
    • D21H17/17Ketenes, e.g. ketene dimers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/775Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of paper
    • G03C1/79Macromolecular coatings or impregnations therefor, e.g. varnishes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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Description

- 3 Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen photographischer Träger und insbesondere einen wasserfesten photograph!sehen Träger. Die Erfindung bezieht sich besonders auf einen wasserfesten photographischen Träger, der vor einer Verschmutzung durch eine Entwicklungslösung am Randbzw. Kantenteil, der durch den Schneidvorgang erzeugt wird, im wesentlichen frei ist»
Als photographischer Träger ist bereits ein Barytpapier verwendet worden, das aus Papier besteht, das mit einer-Barytschicht, die hauptsächlich Bariumsulfat enthältp
auf einer Oberfläche beschichtet worden 1st» In neuerer Zeit ist jedoch ein wasserfester photographischer Träger entwickelt worden, der ein Papierblatt enthält, welches auf beiden Seiten mit einem hydrophoben Polyolefin beschichtet worden ist. Dieser neue Träger soll den Anforderungen von Schnellentwicklungsprozessen in automatischen Systemen genügen. Derzeit sind die meisten Ba=- rytpapiere durch einen solchen wasserfesten photograph!- sehen Träger ersetzt worden.
Obgleich die wasserfesten Polyolefinschichten suf beiden Oberflächen vorgesehen sind, kann der bekannte "fasserfeste photographische Träger immer noch durch die Entwicklungslösung am Rand- bzw. Kantenteil, der durch den Schneidvorgang erzeugt wird, verschmutzt werden» Dies ist darauf zurückzuführen, daß die hydrophilen Holzbreifasern bzw. Holzpulpefasern, die das Papierblatt bilden, durch die Entwicklungslösung vom freigelegten Rand- bzw. Kantenteil in das Papierblatt hineingezogen werden können. Die auf diese Weise erzeugte Rand- bzw. Kantenverschmutzung kann zwar zufriedenstellend vermindert
werden, indem man das entwickelte photographische Papier längere Zeit mit Wasser wäscht, doch steht eine derartige Verlängerung des Waschvorgangs naturgemäß im Gegensatz zu dem Erfordernis der Verringerung der Entwicklungszeit. Aus diesem Grunde sind ernsthafte Untersuchungen zur Verhinderung des Eindringens der Entwicklungslösung aus dem Rand- bzw. Kantenteil durchgeführt worden.
Derzeit ist es bereits bekannt, die Eindringung der Entwicklungslösung dadurch zu verhindern, daß man in das Papierblatt ein Leimmittel einarbeitet. Im Hinblick auf das spezielle Gebiet der photographischen Papiere treten aber notwendigerweise verschiedene Begrenzungen hin-
sichtlich des für diesen Zweck verwendbaren Leimmittels auf. So sollte z.B. das zu verwendende Leimmittel gegenüber einer Eindringung sowohl einer alkalischen Lösung als auch eines Alkohols, wie des am meisten verwendeten Benzylalkohols, wirksam sein. Beide Substanzen sind in einer Entwicklungslösung enthalten. Dazu kommt noch, daß das Leimmittel den Weißgrad des photographischen Papiers nicht verschlechtern sollte und auch keinerlei nachteilige Effekte auf das auf dem photographischen Papier hergestellte Bild ausüben sollte, z.B. keinen Nebel bzw. Schleier erzeugen sollte. Demgemäß sind Leimmittel, wie sie üblicherweise zum Verleimen von Papier verwendet werden, wie Kolophoniumleimmittel und Petroleumharzleimmittel zum Verleimen eines Papierblatts für den pho-
tographischen Träger nicht geeignet.
Aufgrund dieser Umstände ist bereits eine Anzahl von speziellen Leimmitteln zur Verwendung in photographisehen Trägern vorgeschlagen worden, wie z.B. Fettsäureseifen gemäß der JA-PS 47(1972)-26 96I, Wachse gemäß der US-PS 3 241 968 und ein Alkylketen-Dimeres gemäß der
8306768
JA-AS 51(1976)-132 622. Diese Leimmittel werden jedoch aufgrund der Tatsache, daß sie bestimmte Nachtelle haben, nicht als zufriedenstellend angesehen«. So ist z,B« ein Fettsäureselfen-Leimmittel zwar wirksam, um die Eindringung des Alkohols zu verhindern,, es ist aber gegenüber einem Eindringen der alkalischen Lösung i^enlger wirksam= Dazu kommt noch, daß die Fettsäureseife \?on der Qualität des Wassers, das bei der Papierherstellung verwandet wird, beeinflußt werden kann. So fällt beispielsweise die Fettsäureseife in hartem Wasser auSj, v/odurch für das Papierblatt nur schlechte Leimeffekte erzielt werden und/oder der Papierherstellungsprozeß nachteilig beeinflußt wird. Wachsleimnil ttel sind zwar zur Verhinderung des Eindringens des Alkohols relativ wirksam doch sind sie zur Verhinderung des Eindringens der- alkalischen' Lösung nur wenig wirksam, wie es auch bei d©r Fett= säureseife der Fall ist. Andererseits Ist das Alkylketen·» Dimere dazu wirksam, das Eindringen einer alkalischen Lösung, die in einer Entwicklungslösung enthalten ist9 zu verhindern, während diese Substanz aber hinsichtlich des Verhinderns des Eindringens des Alkohols extrem schlecht ist. Dazu kommt nochs daß die zufriedenstellende Verhinderung des Eindringens der alkalischen Lösung durch das Alkylketen-Dimere nur in dem Fall erzielt wird, daß eine relativ groß© Menge eines Xons<3F"/Iemmgs~» mittels, d.h. eines Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrln-Harzes, zusammen mit dem Alkylketen-Dimeren verwendet wird. Aus alledem ergibt sichj, daß bislang ein Eiifrdedenstellendes Leimmittel für die Verwendung In ©Seem photographischen Träger noch nicht bekannt isto
Angesichts der obengenannten Nachteile des Standes der Technik ist bis jetzt eine Anzahl von Verbesserungen vorgeschlagen worden. Die meisten der vorgeschlagenen Verbesserungen umfassen jedoch ziemlich komplizierte Stufen zur Einarbeitung der Leimmittel und sie erfordern relativ hohe Kosten, da diese Verbesserungen die Ver-
-ει wendung einer Kombination von mehreren Leimmitteln beinhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen photographisehen Träger zur Verfügung zu stellen, der dazu imstande ist, das Eindringen sowohl einer alkalischen Lösung als auch eines Alkohols in das Papierblatt zu verhindern, wodurch die Erzeugung eines photographischen Papiers ermöglicht wird, welches im wesentlichen von einer Kanten- bzw. Randverschmutzung frei ist, d.h. welches Papier im wesentlichen davon frei ist, durch eine Entwicklungslösung am Rand- bzw. Kantenteil verschmutzt zu werden.
Der angestrebte photographische Träger soll weiterhin einen hohen Weißgrad haben und der hohe Weißgrad soll selbst bei Langzeitlagerung aufrechterhalten werden.
Der angestrebte photographische Träger soll zur Herstellung eines photographischen Papiers verwendet werden können, das im wesentlichen von einer Rand- bzw. Kantenverschmutzung frei ist und das weiterhin von nachteiligen photographischen Eigenschaften, wie z.B. einer
Nebel- bzw. Schleierbildung, frei ist. 25
Schließlich soll der angestrebte photographische Träger weniger teuer sein und er soll von den Nachteilen des Standes der Technik frei sein.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Gegenstand der Erfindung ist daher ein photographischer Träger, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er ein Papierblatt enthält, welches auf beiden Oberflächen mit einem Polyolefin beschichtet ist, wobei das Papierblatt ein Alkylketen-Dimergemisch enthält, dessen Alkylkettenzusammensetzung durch die folgende Gleichung:
+ [C18] + 1Q[C20 und mehr] > LC1^ und weniger] ~* ~~ =
definiert ist, wobei [C^ und weniger] den Gehalt an Alkyletten mit 14 Kohlenstoffatomen und weniger bedeutet, [Cvjg] den Gehalt an Alkyletten mit 16 Kohlenstoffatomen bedeutet, [C18] den Gehalt an Alkylketten mit 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und [C20 und mehr] den Gehalt an Alkylketten mit 20 Kohlenstoffatomen und mehr bedeutet, und wobei die Gehalte der Alkylketten in Zahlen-% des Gesamt-Alkylkettengehalts der Alkylketen-Dimerzusammensetzung ausgedrückt sind.
Erfindungsgemäß wird ein Alkylketen-Dimergemisch mit einer speziell definierten Alkylkettenzusammensetzung als Leimmittel verwendet.
Vie oben bereits susgeführt, ist es bekannt, daß ein Alkylketen-Dimeres als Leimmittel bei der Papierherstellung verwendbar ist. Nach Untersuchungen der Erfinder stellt das handelsübliche Alkylketen-Dimere ein Gemisch von Alkylketen-Dimeren mit Alky!ketten mit 14 und weniger Kohlenstoffatomen (wobei das C1^-Alkylketen-Dimere vorherrschend ist) und einem Alkylketen-Dimeren mit einer Alkylkette mit 16 Kohlenstoffatomen im Zahlenverhältnis von ungefähr 1 s 1 dar. Genauer gesagt, das handelsübliche Alkylketen-Dimere ist ein Gemisch aus Alkylketen-Dimeren mit Alkylketten, bei denen beide Alkylketten eines Alkylketen-Dimeren 14 oder weniger Kohlenstoff atome haben, Alkylketen-Dimeren mit Alkylketten, von denen eine Alkylkette 14 oder weniger Kohlenstoffatome hat, und die andere Alkylkette 16 Kohlenstoffatome hat, und einem Alkylketen-Dimeren, bei dem beide Alkylketten 16 Kohlenstoffatome haben, wobei das (Zahlen)-
Verhältnis ungefähr 1:2:1 beträgt. Aus diesem Verhältnis wird insgesamt das obengenannte Verhältnis von
-ΟΙ ungefähr 1 : 1 zwischen der Anzahl der Alkylketten mit 14 und weniger Kohlenstoffatomen und der Anzahl der Alkylketten mit 16 Kohlenstoffatomen erhalten.
Von den Erfindern wurde eine Vielzahl von Alkylketten-Dimeren mit unterschiedlichen Alkylkettenzusammensetzungen hinsichtlich ihrer Verleimungseffekte gegen eine Entwicklungslösung untersucht. Es wurde dabei festgestellt, daß ein Alkylketen-Dimergemisch mit einer durch die obige Gleichung [i] definierten Alkylkettenzusammensetzung gegenüber einer Entwicklungslösung einen herausragenden Verleimungseffekt hat. Dieser herausragende Verleimungseffekt gegenüber einer Entwicklungslösung ist aufgrund der allgemeinen Leimungseigenschaften, beispielsweise des Stöckigt-Leimungsgrades, des alkalischen Leimungsgrades und der Wasserabsorptionsfähigkeit (Cobb-Test), nicht vorhersehbar.
Die obige Gleichung [ij, die die Alkylkettenzusammensetzung definiert, zeigt einen Wert an, der erhalten wird, wenn man die Summe der Zahlen der Alkylketten mit C. g, C. Q, CpQ und mehr Kohlenstoffatomen mit oder ohne einen bestimmten Koeffizienten durch die Anzahl der kylketten mit C1^ und weniger Kohlenstoffatomen dividiert (dieser dividierte Wert wird nachstehend als "A-Wert" bezeichnet). Dieser Wert ist nicht kleiner als 1. In der Gleichung [i] nimmt der Koeffizient mit der Erhöhung der Anzahl der Kohlenstoffatome, die in der Alkylkette enthalten sind, zu. Dies weist darauf hin, daß
der Verleimungseffekt gegen eine Entwicklungslösung durch die Länge der Alkylketten stark beeinflußt wird. Die derzeitige Tendenz, die durch die Alkylkettenlänge gegeben wird, ist beim Verleimungseffekt nur gegen eine Entwicklungslösung charakteristisch, wobei eine Variierung der Alkylkettenlänge andere allgemeine Leimungseffekte zu einem extrem niedrigen Grad beeinflußt.
Das erfindungsgemäß verwendete Alkylketen-Dimere wird vorzugsweise dem Papierblatt in einer Menge von 0,2 bis 2,0 Gew.-% der absolut getrockneten Pulpe bzw. des absolut getrockneten Papierbreis, die bzw. der das Papierblatt bildet, zugesetzt.
Das erfindungsgemäß verwendete Alkylketen-Dimere kann entweder allein oder in Kombination mit anderen reaktiven und/oder nicht-reaktiven Leimmitteln verwendet werden. Weiterhin können auch weitere Additive, die in der Papierherstellung verwendet werden, z.B. Mittel zur Erhöhung der Papierfestigkeit, Fixiermittel, Konservierungsmittel, Füllstoffe, Farbstoffe und Antistatika, zusammen mit dem erfindungsgemäß verwendeten Alkylketen« Dimeren eingesetzt werden.
Das Alkylketen-Dimere kann in das Papierblatt im allgemeinen nach einem inneren Verleimungsverfahren eingearbeitet werden. Bei der Durchführung des inneren Verleimungsverfahrens wird das Alkylketen-Dimere in Wasser im allgemeinen in Gegenwart eines Dispergierungsmittels s beispielsweise eines kationischen, anionischen oder nicht-ionogenen Mittels, dispergiert. Gewünschtenfalls kann das Alkylketen-Dimere auf die Oberfläche des Papierblatts durch ein Oberflächenverleimungsverfahren aufgebracht werden.
Die Herstellung des Papierblatts, das einen Teil des photographischen Trägers bildet, kann in herkömmlicher Weise aus einer wäßrigen Aufschlämmung, die Pulpematerial bzw. Papierbreimaterial, ein Leimmittel und gegebenenfalls andere Additive enthält, geschehen.
Hinsichtlich der Natur der Pulpe, die das Papierblatt bildet, bestehen keine Begrenzungen, sofern die Pulpe zu den Pulpen gehört, die zur Herstellung von Papierblättern für photographische Träger geeignet sind. Bei-
-ιοί spiele für geeignete Pulpematerialien sind Cellulosepulpen, wie Holzpulpen, Espartopulpen und Strohpulpen. Ein Teil der Cellulosepulpe kann durch ein synthetisches Pulpematerial ersetzt werden.
5
Das Papierblatt, das das Alkylketen-Dimere enthält, wird sodann auf beiden Oberflächen mit einem Polyolefin in herkömmlicher Weise beschichtet, um einen photographischen Träger herzustellen. Im allgemeinen ist ein Polyolefin ein Polyethylen, das ein Ethylenhomopolymeres ist, oder ein Copolymeres von Ethylen und einem oder mehreren copolymerisierbaren Monomeren. Bei einem PoIyethylencopolyneren beträgt die Menge des copolymerisierbaren Monomeren vorzugsweise nicht mehr als 10 Gew.-%, bezogen auf den Ethylengehalt. Beispiele für copolymerisierbare Monomere sind cc-Olefine, wie Propylen und Buten-1, Vinylverbindungen, wie Styrol, Vinylstearat, Vinylacetat, Acrylsäure, Methylacrylat, Ethylacrylat, Acrylamid, Methacrylsäure, Methylmethacrylat, Ethylme-
thacrylat, Methacrylamid, und Dienverbindungen, wie Butadien und Isopren.
Der erfindungsgemäße photographische Träger enthält, wie oben angegeben, das Alkylketen-Dimere mit speziell definierter Alkylkettenzusammensetzung in der Papierschicht, die zwischen den Polyolefin-Überzugsschichten vorgesehen ist. Diese Papierblattschicht ist gegenüber dem Eindringen einer Entwicklungslösung, die eine alkalische Lösung und einen Alkohol enthält, äußerst beständig. Es ist sehr vorteilhaft, daß das erfindungsgemäß verwendete Alkylketen-Dimere gegen die Eindringung eines Entwicklungsmittels ohne Hilfsleimmittel wirksam ist. Von Vorteil ist weiterhin, daß das Verfahren zur Herstellung des Papierblattes vereinfacht wird, weil bei dem Verfahren nur eine relativ kleine Anzahl von Mitteln oder Additiven erforderlich ist.
- 11 Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert.
Beispiele
(1) Herstellung der Testproben:
Zu einer wäßrigen Aufschlämmung von Holzpulpefasern
(LBKP/NBKP =2/1), die zu einem kanadischen Freiheitsgrad von 240 cnr geschlagen worden waren, wurde PoIy-
amid-Polyamin-Epichlorhydrin (Kymene 557, Warenzeichen von Dic-Hercules Co., Ltd., Japan) in einer Menge von
0,7 Gew.-% (bezogen auf den absolut getrockneten Gehalt der Pulpe; das gleiche weiter unten) als Konservierungsmittel gegeben. Weiterhin wurde das in Tabelle I angegebene Alkylketen-Dimere in einer Menge von 0,7 Gew.-% zugesetzt. Die Pulpeaufschlämmung wurde sodann in herkömmlicher Weise verarbeitet, wodurch ein Papierblatt
mit einem Gewicht von 170 g/m erhalten wurde.
Eine Oberfläche (Rückseite) des Papierblatts wurde mit Polyethylen mit einer Dichte von ungefähr 0,930 g/cnr*
beschichtet, wodurch eine Überzugsschicht mit einer Dicke von ungefähr 0,033 nun erhalten wurde. Eine weitere Oberfläche (Vorderseite) des Papierblatts wurde sodann mit Polyethylen mit einer Dichte von ungefähr 0,960 g/cmJ, das Titandioxid (10 Gew.-%) enthielt, beschichtet, wodurch eine Überzugsschicht mit einer Dick© von ungefähr 0,030 mm erhalten wurde. Auf diese Weise wurden photographische Träger hergestellt.
Zusammensetzung
C14 und C16
we ntger
45°/o - 12 _ - OJUD,
55% 62 Tabelle I -
Test
probe
Nr.
38 68 der Alkylketten
C18 C20 und
mehr
- Α-Wert ge
mäß Glei
chung [I]
1 30 76 - - 0,27
2 24 89 - - 0,54
3 11 7 2% 10Si 0,82
4 82 20 - 23 1,06
5 55 10 - 51 2,69
6 36 1 1,26
7 2 4,34
8 3 14,3
(3) Bestimmung des Verhinderns der Rand- bzw. Kantenverschmutzung :
Die acht Testproben wurden wie folgt auf eine Randverschmutzung untersucht.
Die Probe des photographischen Trägers wurde zu einem Teststreifen mit einer Breite von 8,25 cm zugeschnitten. Der Teststreifen wurde hierauf in einer automatischen Farbpapier-Entwicklungsvorrichtung vom RPV-409-Typ (verfügbar von Noritu Koki Co., Ltd., Japan) entwickelt und mittels einer Lupe auf die Eindringungstiefe der Entwicklung slösung von der Randseite untersucht.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt.
■■—»:':":·:-- -:·--· 3308768
- 13 -
Tabelle II
Testprobe Nr. Eindringungstiefe der Entwicklungs
lösung (mm)
1*. 0,70
2* 0,61
3* 0,56
4 Os33
VJl 0s28
6 0,32
7 0,25
8 0.20
Fußnote: Die mit einem Stern gekennzeichneten Testpro- 15 ben Nr. 1 bis 3 sind Vergleichs-Testproben»
Die Ergebnisse in der Tabelle II zeigen eindeutig., daß der erfindungsgemäße photographische Träger hinsichtlich der Beständigkeit gegenüber einer Rand- bzw« Kan-20 tenverschmutzung im Vergleich zu den Vergleichsproben Nr. 1 bis 3 verbessert ist.

Claims (2)

KRAUS & WEISERT F1AT ΓΝΤΔΝWA I. T M UND ZUGELASSHNE VrRTSr.TER VOR DIM EUROPAlGCHfN PATENTAMT S.WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER ■ DR.-ING.ANNEKA1E WEIStKT DIF1L-ING. FACHRICHTUNG CHClMIE MGARDSTRASSE 15 - D-8OOO MÜNCHEN 71 - TELEF=ON O B < > / 7 !) 7O 7 7-79 VO 78 · TELEX Ο5-212156 kpHl d TtLEOPAMM KRAUSl1AItNT f--13 WK/r:ij FUJI PHOTO FILM CO., LTD. Minami-ashigara-shirKanagawa/Japan Photographischer Träger Patentansprüche
1. Photographischer Träger, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Papierblatt enthälty wel ches auf beiden Oberflächen mit einem Polyolefin beschichtet ist, wobei das Papierblatt ein Alkylketen-Dimergemisch enthält, dessen Alkylkettenzusammensetzung durch die folgende Gleichung:
+ 1O[C;o und mehr] >
und weniger]
definiert ist, wobei fC^. und weniger] den Gehalt an Alkylketten mit 1^ Kohlenstoffatomen und weniger bedeutet, [C1 rJ den Gehalt an Alkylketten mit 16 Kohlenstoffatomen bedeutet, [C-.οJ den Gehalt an Alkylketten B mit 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und [Cp0 und mehr] den Gehalt an Alkylketten mit 20 Kohlenstoffatomen und mehr bedeutet, und wobei die Gehalte der Alkylketten in Zahlen-% des Gesamt-Alkylkettengehalts der Alkylketen-Dimerzusammensetzung ausgedrückt sind.
2. Photographischer Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Alkylketen-Dimere in dem Papierblatt in einer Menge von 0,2 bis 2,0 Gew.-%, bezogen auf die absolut getrocknete Pulpe, welehe das Papierblatt bildet, enthalten ist.
DE3306768A 1982-02-26 1983-02-25 Schichtträger für photographische Aufzeichnungsmaterialien Expired - Lifetime DE3306768C2 (de)

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