[go: up one dir, main page]

DE3302770A1 - Energieabsorbierendes laminat - Google Patents

Energieabsorbierendes laminat

Info

Publication number
DE3302770A1
DE3302770A1 DE19833302770 DE3302770A DE3302770A1 DE 3302770 A1 DE3302770 A1 DE 3302770A1 DE 19833302770 DE19833302770 DE 19833302770 DE 3302770 A DE3302770 A DE 3302770A DE 3302770 A1 DE3302770 A1 DE 3302770A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
ski
lattice structure
laminate
elastomer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833302770
Other languages
English (en)
Inventor
André 8550 Zwevegem Wieme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bekaert NV SA
Original Assignee
Bekaert NV SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bekaert NV SA filed Critical Bekaert NV SA
Publication of DE3302770A1 publication Critical patent/DE3302770A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/12Making thereof; Selection of particular materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/88Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts characterised primarily by possessing specific properties, e.g. electrically conductive or locally reinforced
    • B29C70/887Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts characterised primarily by possessing specific properties, e.g. electrically conductive or locally reinforced locally reinforced, e.g. by fillers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl,-Ing. H. We ι ok kaWjn; D.iPfc.-Pn.Tf$. DR. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.WE*fcKrMAN*N;*DrPL.-GH*B*i. B. Huber Dr.-Ing. H. LisKA , Dipl.-Phys. Dr. J. Prechtel
IT-
27, Jan, 1983
8000 MÜNCHEN 86 *" '
POSTFACH 860 820
MOHLSTRASSE U
TELEFON (089)980352
TELEX 5 η 621
TELEGRAMM PATENTWEICKMANN MÖNCHEN
IT.V. BEKAERT S.A.
Bekaertstraat 1
B-8550 Zwevegern
Energieabsorbierendes Laminat
Bnerqieabsorbierendes Laminat
Die Erfindung betrifft ein energieabsorbierendes Laminat, d.h. einen Schichtstoff, der eine in ihm erzeugte mechanische Schwingungsenergie zu dämpfen vermag. Sie bezieht sich ferner auf plattenförmige Gegenstände, insbesondere SkibretJ· ter, die ein solches Laminat beinhalten.
Energieabsorbierende Laminate bzw. Skier, die solche Laminate beinhalten, sind aus der US-PS 42 78 726 bzw. der DE-OS 29 41 436 bekannt. Die dort beschriebenen Laminate umfassen zumindest eine Schicht aus einem steifen Werkstoff, z.B. eine Platte bzw. eine Latte, die auf wenigstens einer ihrer flachen Seiten und zumindest über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Elastomerschicht versehen ist, in welcher verdrillte Faserbündel eingebettet sind. Bei einem in der genannten DE-OS beschriebenen Ski sind diese Faserbündel innerhalb der Elastomerschicht in Längsrichtung des Skibrettes orientiert. Der auf diese Weise verstärkte Elastomerstreifen befindet sich in der Nähe der Ober- und/oder Unterfläche der Skikernschicht aus steifem Material. Durch das Einbringen des Elastomerstreifens werden Schwingungen, die während des Skifahrens in den Skibrettern dadurch erzeugt werden, daß letztere mit vergleichsweise großer Geschwindigkeit über unebene Oberflächen geschoben werden, hinreichend: gedämpft, wodurch sich die Lenkbarkeit des Skis verbessert und das Flattern der Skispitzen beträchtlich verringert wird.
Die Längsorientierung der Faserbündel innerhalb der Elastoraerschicht hat jedoch den Nachteil, daß die Torsionsfestigkeit des Skis über seine Längsachse abnimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Torsionsfestigkeit eines Laminats, das Bestandteil eines plattenförmigen Gegenstandes ist, ohne Beeinträchtigung der Dämpfungseigenschaften zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch ein Laminat mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Gitterstruktur wird vorzugsweise an der Ober- und/oder Unterseite der Schicht aus steifem Material, z.B. der Kernschicht eines Skis, angebracht und mit letzterer verbunden. Sie kann sich über die gesamte Oberfläche dieser Schicht oder über einen Teil derselben erstrecken. Es kann jedoch auch vorteilhaft und ausreichend sein, Gitterstrukturen nur in beschränkten Zonen der Skioberfläche, z.B. in der Nähe der Skispitze, unter den Skibindungen und im Bereich der Skienden, anzubringen, statt sie über die volle Skilänge laufen zu lassen.
Der Ausdruck "plattenförmiger Gegenstand" beinhaltet 2«B, eine Platte, eine Latte, ein Profilteil oder eine daraus aufgebaute Raumstruktur wie ein Gehäuse, eine Halterung oder ein Rahmenwerk. Die verdrillten Faserbündel können Mehrfadengarne aus Kunststoff mit hoher Zugfestigkeit, wie z.B. Polyaramide aus Glasfaser, sein. Sie können jedoch auch aus Stahldrahtlitzen oder Stahlfäden bestehen.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei werden auch vergleichende Dämpfungsund Torsionsfestigkeitsversuche beschrieben, welche die Vorteile der erfindungsgemäß vorgesehenen Gitterstrukturen verdeutlichen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht sowie einen Querschnitt einer mit einer Gitterstruktur gemäß der Erfindung versehenen Latte,
ι a *
(i
Z -
Fig. 2 zeigt in analogen Darstellungen ein weiteres Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 zeigt eine Variante der Gitterstruktur, Fig. 4 zeigt einen Ski mit eingebetteter Gitterstruktur, Fig. 5 zeigt einen Schnitt gemäß Linie V-V von Fig. 4.
Das in Fig. 1 dargestellte energieabsorbierendes Laminat in Form einer Latte 1 bildet die Kernschicht eines Skis aus steifem Poliurethanschaum, (wie er beispielsweise unter dem Markennamen Baydur der Firma Bayer bekannt ist). Die dargestellte Latte hat eine Breite von 75 mm und eine Dicke von 11,6 mm. Ihre Oberfläche ist mit einer Gummischicht 2. versehen, in welcher sich verdrillte Faserbündel aus Stahl drähten 3 befinden. Die Schicht 2 bildet eine Gitterstruktur, die aus zwei Reihen gleichlaufender vulkanisierter Gummistreifen 4 bzw. 5 aufgebaut ist, welche sich unter einem Winkel oi von 90° kreuzen.
Die Streifen 4 und 5 sind im Bereich ihrer Kontaktflächen 6 durch Vulkanisieren miteinander verbunden. Sie haben eine Breite von 10 mm und eine Dicke von 0,8 mm und umfassen je acht in Längsrichtung des Streifens verlaufende Stahlfäden 3 mit einer Standardkonstruktion von 4 χ 0,175· Der Abstand a zwischen zwei aufeinanderfolgenden gleichlaufenden Streifen beträgt 30 mm. Die Breite b der Gitterstruktur ist 55 mm. Die Gitterstruktur hat ein Gewicht von 53 g/m. Das Laminat wird folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird in eine Form mit geeigneten Abmessungen die Gitterstruktur eingelegt. Daraufhin wird das aufzuschäumende Baydur-Gemisch in die Form verbracht, die anschließend geschlossen wird. Beim Aufschäumen entsteht eine Latte mit porösem Kern und einer dichten Haut, worin die Gitterstruktur eingebettet ist. Die geschäumte Struktur wird während etwa 8 Minuten bei 60° C ausgehärtet. Bei einer zweiten Ausführungsform wird in einer Baydur-Latte mit denselben Abmessungen eine Gitterstruktur angebracht, deren Streifenbreite 15 mm beträgt, wobei die
330277
einzelnen Streifen je zwölf Stahlfäden (4 χ 0,175) umfassen. Die Streifen 4 und 5 kreuzen sich wieder unter einem Winkel oc von 90°. Der Abstand a beträgt 23 mm. Das Gewicht der Gitterstruktur beträgt 80 g/m.
Bei einer dritten Varianten wird eine Gitterstruktur gemäß Fig. 2 verwendet. Die Streifen 4 und 5 kreuzen sich wieder unter einem Winkel oC von 90°. Die Streifenbreite beträgt 10 mm. Der Abstand a ist halb so groß wie bei dem Beispiel gemäß Fig. 1. Die Anzahl der gemeinsamen Kontaktflächen ist doppelt so groß wie bei dem Beispiel gemäß Fig. 1. Diese Gitterstruktur wiegt dementsprechend 106 g/m. Die Streifen 4 und 5 haben jeweils einen Winkel von 45° zur Längsachse der Latte.
Für die weiter unten beschriebenen Vergleichsversuche wurden ferner drei Laminatvarianten der oben beschriebenen Art hergestellt, die jedoch identisch ausgebildete Gitterstrukturen sowohl in der oberen als auch in der unteren Fläche der Baydur~Latte besitzen (siehe die Querschnittszeichnung XI-II von Fig. 2). Schließlich wurden gleichartige Varianten des Laminats mit den gleichen Abmessungen hergestellt, wobei die Gitterstruktur durch eine vulkanisierte Gummischicht mit einer Breite von 55 mm, einer Dicke von 0,8 ram und einem Gewicht von 113 g/m ersetzt wurde. In dieser Gummischicht waren 44 in Längsrichtung verlaufende Stahlfäden (4 χ 0,175) eingebettet. Eine der beiden Varianten hatte eine solche Guramischicht in einer ihrer Oberflächen, während die andere auf beiden Seiten mit einer stahlfadenverstärkten Gummischicht versehen war.
Die auf diese Weise hergestellten acht Latten wurden einem Torsionsversuch unterworfen, wobei ein Ende eingespannt war und im Abstand von 35 cm von diesem Ende ein Torsionsmoment M von 4,9 Nm angriff. Gemessen wurde die Winkelauslenkung Q-rad* Aus den Meßwerten wurde dann nach folgender Formel
der Scherungsmodul G berechnet
ι Μ χ L
worin I. das Trägheitsmoment bei Torsion bedeutet, das den Wert C1 η t^ hat, mit C1 = -y- (1 - 0,63/n + 0,052/n2),wobei η = 75/11,5 (Verhältnis Breite : Dicke der Latte) und t = 11,5 cm (Dicke der Latte) ist. i!
In der folgenden Tabelle sind die Meßergebnisse zusammengefaßt:
Laminataufbau G (l/c.2) Tor.iSiSiA.it
1. Baydur R -Latte ohne
Dämpfungsstreifen
46.807,5 0 91
2. Latte mit einer Gitter
struktur von 53 g/m
68.299,4 + 45, 05
3. Latte mit einer Gitter
struktur von 80 g/ra
70.704,5 + 51. 42
4. Latte mit einer Gitter
struktur von 106 g/m
73.684,9 + 57, 3
5. Latte mit zwei Gitter
strukturen von je
53 g/ra
85.799,1 + 83, .14
6. Latte mit zwei Gitter
strukturen von je
80 g/ra
97.895,4 + 109 ,94
7. Latte mit zwei Gitter
strukturen von je
106 g/m
121 .672,3 + 159 18
8. Latte mit einer vollen
Elastomerschicht von
113 g/m
41 .107,6 - 12,
9. Latte mit zwei vollen 44.087,4 - 5,18 Elastomerschichten von
je 113 g/m
Die Meßergebnisse zeigen klar, daß die Torsionsfestigkeit durch die Ausstattung der steifen Latte mit der Gitterstruktur gemäß der Erfindung beträchtlich erhöht wird. Es zeigt sich ferner, daß die Verwendung einer bzw. zweier Gummischichten mit longitudinaler Armierung (Versuche 8 und 9) die Torsionsfestigkeit nicht nur nicht erhöht sondern verringert, obwohl das Gewicht dieser Schichten bezogen auf die beschichtete Oberflächeneinheit der Latte größer ist als das der Gitterstrukturen. Es empfiehlt sich, die Breite der Streifen 4 und 5 zwischen 20% und 120$ des Abstandes a (Fig. 1) zwischen aufeinanderfolgenden gleichlaufenden Streifen zu wählen.
Es wurde ferner eine Anzahl vergleichender Dämpfungsversuche durchgeführt, wobei einerseits stahlfadenverstärkte Gummivollschichten und andererseits Gitterstrukturen gemäß der Erfindung auf einer Aluminiumplatte befestigt wurden. Die Aluminiumplatte war an einem Ende eingespannt und hatte eine freiragende Länge von 300 mm, eine Dicke von 0,8 mm und eine Breite von 55 mm. Das freie Ende wurde von einer Kraft senkrecht zur Plattenoberfläche elastisch ausgelankt und danach freigegeben, so daß dieses Plattenende in einer gedämpften Schwingung in seine Ruhelage zurückkehrte. In einer Entfernung von 200 mm von der Einspannstelle wurde die Schwingung aufgenommen; der Verlauf der abklingenden Schwingung wurde über ein Oszilloskop dargestellt. Aus diesem Schwingungsbild wurde dann das logarithmische Dekrement d der Dämpfung gemäß der Formel
berechnet. Dieser Versuch wurde auf der gleichen Platte wiederholt, wobei deren zentrale Zone auf einer Seite mit einer Gummischicht von 35 mm Breite und 0,8 mm Dicke versehen war, in welcher 28 Stahlfäden in der Richtung senkrecht zur Ein-
spannstelle verliefen. Dieselbe Aluminiumplatte wurde ferner mit einer Gitterstruktur von 53 g/m versehen und demselben Dämpfungsversuch unterworfen. Die folgende Tabelle zeigt die Werte d:
Laminataufbau Aluminiumplatte O d % Dämpfungserhöhung
1. Platte mit voller Gumrai-
schicht
0 ,0062 0
2. Platte mit Gitter
struktur (53 g/m)
O ,01495 138 %
3. .00959 52,7 %
Aus dieser Tabelle läßt sich entnehmen, daß das Dämpfungsvermögen der Gitterstruktur (53 g/m) zwar bedeutend niedriger ist als das einer längsverstärkten Elastomerschicht,jedoch beträchtlich höher als das einer nichtverkleideten steifen Platte. Deshalb müssen die Abmessungen der Gitterstruktur angepaßt werden, um eine bestmögliche Kombination zwischen Dämpfungsvermögen und Erhöhung der Torsionsfestigkeit zu erzielen. Für bestimmte Anwendungsgebiete, wie z.B. für Skier, wird es außerdem notwendig sein, das Gewicht der aufzubringenden Gitterstruktur so niedrig wie möglich zu halten. Die Anwendung von Gitterstrukturen (an Stelle von längsverstärkten Gummischichten) bietet für Skier den zusätzlichen Vorteil, daß die Steifigkeit nicht zu stark vergrößert wird. Es wird übrigens nicht nur die Torsionsfestigkeit sondern auch die Torsionsdämpfung vergrößert.
Fig. 3 zeigt eine Gitterstruktur, die einen guten Kompromiß in Bezug auf Dämpfung und Erhöhung der Torsionsfestigkeit bildet und niedriges Gewicht aufweist. Diese Gitterstruktur umfaßt zwei Streifen U und 5, die sich unter einem Winkel ex. von 90° kreuzen. Es sind ferner zwei Streifen 7 vorgesehen, die in derjenigen Richtung innerhalb des Lami-
-S-
nats verlaufen, in welcher die stärksten Schwingungen auftreten, in der also die größte Dämpfung erforderlich ist. Für einen Ski werden die Streifen 7 dementsprechend in Längsrichtung des Skibrettes verlaufen. Die Streifen 4 und 5, die mit der Längsachse des Skibrettes jeweils einen Winkel von 45° bilden, erhöhen die Torsionsfestigkeit sowie die Torsionsdämpfung beträchtlich.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Skis 8. In der Mittelzone des Skis 8 kann z.B. in der Unterseite seines Kerns 1 eine Gitterstruktur 2 mit einer Länge von 30 cm bis 50 cm eingebettet sein, die drei Streifenreihen 4, 5 und 7 aufweist (Fig. 5). Die Längsstreifen 7 verbessern die Längsdämpfung, während die Streifen 4 und 5 die Torsionsfestigkeit und die Torsionsdämpfung verbessern. Es können auch auf Ober- und Unterseite unterschiedliche Dämpfungsstrukturen angebracht sein. Z.B. kann auf der Oberseite der Skikernschicht eine Gitterstruktur gemäß Fig. 1 angebracht sein, die sich über einen Teil bzw. über die Gesamtlänge des Skis erstreckt, während in der Unterseite eine längsverstärkte Gummischicht zur Verbesserung der Dämpfung angeordnet ist. Es hängt jeweils vom Aufbau und der Anwendung des Laminats ab, wo die Gitterstruktur angebracht werden soll, welche Abmessungsverhältnisse und Kreuzungswinkel optimal sind und ob eine Kombination mit anderen Dämpfungsmaßnahmen oder Schichten zur Erhöhung der Torsionsfestigkeit wünschenswert ist.
Dämpfungsstreifen und/oder Gitterstrukturen 9, 10 zur Erhöhung der Torsionsfestigkeit können auch in der Nähe der Spitze bzw. des hinteren Endes des Skis angebracht sein, wie dies aus Fig. 4 erkennbar ist. Der Winkel oc zwischen den Streifenreihen 4 und 5 sowie das Verhältnis von Streifenbreite zu Streifenabstand a kann an die Position der Gitterstruktur in dem Ski angepaßt werden. Es ist auch möglich, den Winkel oc innerhalb derselben Gitterstruktur 9 bzw, 10 von einem Endbereich zu dem anderen allmählich zu ändern
Ά*
Gleichzeitig können die Streifenbreite und -abstände a variieren, wodurch ein sehr spezifisches und optimales Dämpfungs- und Festigkeitsverhalten, das an den Aufbau des Skis angepaßt ist, erreicht werden kann. Der Ski 8 umfaßt ferner die üblichen Verstärkungsschichten 11, die die Kernstruktur 1 in der aus Fig. 5 erkennbaren Weise umschließen» Die Oberseite weist einen Oberflächenbelag 12 auf, während die Unterseite einen Gleitbelag 13 besitzt, der mit seinen Längskanten gegen Stahlkanten 14 anschließt.
Leerseite

Claims (6)

  1. όόϋΖΊ/ΰ
    -xf-
    Patentansprüche
    1 .j Energieabsorbierendes Laminat mit wenigstens einer Schicht (1) aus steifem Material, die auf zumindest einer ihrer flachen Seiten über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Elastonterschicht (2) versehen ist, in welcher verdrillte Faserbündel (3) eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet,
    daß diese Elastomerschicht (2) eine Gitterstruktur aufweist, die aus zumindest zwei Reihen von im wesentlichen gleichlaufenden mit verdrillten Faserbündeln (3) verstärkten Elastomerstreifen (4, 5) besteht, die sich unter einem zwischen 10° und 120° liegenden Winkel (crt) kreuzen und in den gegenseiten Kontaktflächen (6) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Laminat nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Elastomerstreifen (4, 5) zwischen 20£ und 120% des Abstandes (a) zwischen aufeinanderfolgenden Elastomerstreifen (4, 5) beträgt.
  3. 3. Laminat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastomerstreifen (4, 5) in Längsrichtung mit einer Reihe von Stahlfäden (3) verstärkt sind.
  4. 4. Plattenförmiger Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Laminat nach einem der vorangehenden Ansprüche umfaßt.
  5. 5. Gegenstand nach Anspruch 4 in Form eines Skis, dadurch gekennzeichnet, daß er als Kernstruktur ein lattenförmiges Laminat nach einem der Ansprüche 1 bis 3 umfaßt.
  6. 6. Gitterstruktur als Zwischenprodukt zur Herstellung eines energieabsorbierenden Laminats nach einem der Ansprüche 1
    bis 3/ dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zumindest zwei Reihen paralleler mit verdrillten Faserbündeln (3) verstärkter Elastomerstreifen (4, 5) aufgebaut ist, die sich unter einem Winkel (ex) zwischen 10° und 120° kreuzen und die in den gegenseitigen Kontaktflächen (6) miteinander verbunden sind.
DE19833302770 1982-02-01 1983-01-27 Energieabsorbierendes laminat Withdrawn DE3302770A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE891968 1982-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3302770A1 true DE3302770A1 (de) 1983-08-11

Family

ID=3861974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833302770 Withdrawn DE3302770A1 (de) 1982-02-01 1983-01-27 Energieabsorbierendes laminat

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT379086B (de)
DE (1) DE3302770A1 (de)
ES (1) ES8600479A1 (de)
FR (1) FR2520666B1 (de)
SE (1) SE8300458L (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5372370A (en) * 1992-07-16 1994-12-13 Atomic Skifabrik Alois Rohrmoser Laminated ski with integrated top strap and process of manufacture
AT403993B (de) * 1993-02-25 1998-07-27 Atomic Austria Gmbh Ski mit einer schale
AT404900B (de) * 1990-05-11 1999-03-25 Atomic Austria Gmbh Verstärkungseinlage für einen ski, insbesondere alpinski

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2832933B1 (fr) * 2001-11-30 2004-07-09 Salomon Sa Planche de glisse
FR2941628A1 (fr) * 2009-01-30 2010-08-06 Salomon Sas Planche de glisse ou de roulage
DE102012204505A1 (de) * 2012-03-21 2013-09-26 Michael Schneider Flächiges Element zum Bilden eines Teils eines Sportgeräts oder Musikinstruments

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH221033A (de) * 1940-10-25 1942-05-15 Heinrich Hammer Fa Mehrschichtig verleimter Ski.
US3893681A (en) * 1971-07-14 1975-07-08 Tensor Corp Ski
US3844576A (en) * 1973-07-18 1974-10-29 Olin Corp Vibration damped ski
DE2643783C2 (de) * 1976-09-29 1978-11-16 Maschinenfabrik Augsburg-Nuernberg Ag, 8000 Muenchen Ski
LU80858A1 (fr) * 1979-01-31 1980-08-08 Bekaert Sa Nv Patin tel que ski ainsi que son procede de fabrication

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT404900B (de) * 1990-05-11 1999-03-25 Atomic Austria Gmbh Verstärkungseinlage für einen ski, insbesondere alpinski
US5372370A (en) * 1992-07-16 1994-12-13 Atomic Skifabrik Alois Rohrmoser Laminated ski with integrated top strap and process of manufacture
US5584496A (en) * 1992-07-16 1996-12-17 Atomic For Sport Gmbh Integrated top strap for a ski
US5690349A (en) * 1992-07-16 1997-11-25 Atomic For Sport Gmbh Process of manufacturing a ski with an integrated top strap
DE4322300C2 (de) * 1992-07-16 2002-12-19 Atomic Austria Gmbh Altenmarkt Ski mit einer Schale, einem Untergurt sowie einem vorzugsweise in die Schale integrierten Obergurt und Verfahren zum Herstellen eines Skis
AT403993B (de) * 1993-02-25 1998-07-27 Atomic Austria Gmbh Ski mit einer schale

Also Published As

Publication number Publication date
ES519462A0 (es) 1985-10-01
AT379086B (de) 1985-11-11
ATA31383A (de) 1985-04-15
ES8600479A1 (es) 1985-10-01
FR2520666B1 (fr) 1986-09-19
SE8300458L (sv) 1983-08-02
SE8300458D0 (sv) 1983-01-28
FR2520666A1 (fr) 1983-08-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3780788T2 (de) Bandfoerderer.
DE3338661C2 (de)
DE2942519C2 (de)
DE2623044C2 (de) Flächengebilde aus Borfäden
DD285386A5 (de) Bauteil auf velours-gewebebasis und verfahren zu seiner herstellung
DE2757965A1 (de) Schubuebertragungselement und verfahren zu dessen herstellung
DE3045141C2 (de) Sicherheitslenksäule für Kraftfahrzeuge
DE4106911C2 (de) Ski
DE3535069A1 (de) Daempfungseinrichtung
DE2433673B2 (de) Ski
DE3302770A1 (de) Energieabsorbierendes laminat
EP0063260B1 (de) Betonrohr mit einer inneren Auskleidung
DE1882410U (de) Aus glasfaserkunststoff bestehender schi.
EP0165394A1 (de) Bauelement zur Übertragung von Drehmomenten
AT396275B (de) Abstandshalter
DE2706739A1 (de) Ski
DE3510294C1 (de) Gabelbaum fuer Segelbretter
AT388875B (de) Ski
DE3011528A1 (de) Geruesttafel aus mehreren werkstofflagen
DE3432654A1 (de) Schalungstraeger aus holz
AT248306B (de) Ski, Gleitkufe, Schlittenkufe od. dgl. sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE2237164C3 (de) Ski mit Sandwichkern
DE2511874A1 (de) Sprungbrett
EP0284878A1 (de) Leichtbaukern, insbesondere Stützkern in einem Ski
DE2234915B2 (de) Förderband

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee