DE3302770A1 - Energieabsorbierendes laminat - Google Patents
Energieabsorbierendes laminatInfo
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Description
Patentanwälte Dipl,-Ing. H. We ι ok kaWjn; D.iPfc.-Pn.Tf$. DR. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.WE*fcKrMAN*N;*DrPL.-GH*B*i. B. Huber
Dr.-Ing. H. LisKA , Dipl.-Phys. Dr. J. Prechtel
IT-
27, Jan, 1983
8000 MÜNCHEN 86 *" '
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IT.V. BEKAERT S.A.
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Bekaertstraat 1
B-8550 Zwevegern
Energieabsorbierendes Laminat
Die Erfindung betrifft ein energieabsorbierendes Laminat,
d.h. einen Schichtstoff, der eine in ihm erzeugte mechanische
Schwingungsenergie zu dämpfen vermag. Sie bezieht sich ferner auf plattenförmige Gegenstände, insbesondere SkibretJ·
ter, die ein solches Laminat beinhalten.
Energieabsorbierende Laminate bzw. Skier, die solche Laminate beinhalten, sind aus der US-PS 42 78 726 bzw. der
DE-OS 29 41 436 bekannt. Die dort beschriebenen Laminate umfassen
zumindest eine Schicht aus einem steifen Werkstoff, z.B. eine Platte bzw. eine Latte, die auf wenigstens einer
ihrer flachen Seiten und zumindest über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Elastomerschicht versehen ist, in welcher
verdrillte Faserbündel eingebettet sind. Bei einem in der genannten DE-OS beschriebenen Ski sind diese Faserbündel
innerhalb der Elastomerschicht in Längsrichtung des Skibrettes orientiert. Der auf diese Weise verstärkte Elastomerstreifen
befindet sich in der Nähe der Ober- und/oder Unterfläche der Skikernschicht aus steifem Material. Durch das
Einbringen des Elastomerstreifens werden Schwingungen, die während des Skifahrens in den Skibrettern dadurch erzeugt
werden, daß letztere mit vergleichsweise großer Geschwindigkeit über unebene Oberflächen geschoben werden, hinreichend:
gedämpft, wodurch sich die Lenkbarkeit des Skis verbessert und das Flattern der Skispitzen beträchtlich verringert
wird.
Die Längsorientierung der Faserbündel innerhalb der Elastoraerschicht
hat jedoch den Nachteil, daß die Torsionsfestigkeit des Skis über seine Längsachse abnimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Torsionsfestigkeit
eines Laminats, das Bestandteil eines plattenförmigen
Gegenstandes ist, ohne Beeinträchtigung der Dämpfungseigenschaften
zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch ein Laminat mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Gitterstruktur wird vorzugsweise an der Ober- und/oder Unterseite der Schicht aus steifem Material, z.B. der Kernschicht
eines Skis, angebracht und mit letzterer verbunden. Sie kann sich über die gesamte Oberfläche dieser Schicht
oder über einen Teil derselben erstrecken. Es kann jedoch auch vorteilhaft und ausreichend sein, Gitterstrukturen nur
in beschränkten Zonen der Skioberfläche, z.B. in der Nähe der Skispitze, unter den Skibindungen und im Bereich der
Skienden, anzubringen, statt sie über die volle Skilänge laufen zu lassen.
Der Ausdruck "plattenförmiger Gegenstand" beinhaltet 2«B,
eine Platte, eine Latte, ein Profilteil oder eine daraus
aufgebaute Raumstruktur wie ein Gehäuse, eine Halterung oder ein Rahmenwerk. Die verdrillten Faserbündel können
Mehrfadengarne aus Kunststoff mit hoher Zugfestigkeit, wie z.B. Polyaramide aus Glasfaser, sein. Sie können jedoch
auch aus Stahldrahtlitzen oder Stahlfäden bestehen.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei werden auch vergleichende Dämpfungsund
Torsionsfestigkeitsversuche beschrieben, welche die Vorteile der erfindungsgemäß vorgesehenen Gitterstrukturen verdeutlichen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht sowie einen Querschnitt einer mit einer Gitterstruktur gemäß der Erfindung
versehenen Latte,
ι a *
(i
Z -
Fig. 2 zeigt in analogen Darstellungen ein weiteres Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 zeigt eine Variante der Gitterstruktur, Fig. 4 zeigt einen Ski mit eingebetteter Gitterstruktur,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt gemäß Linie V-V von Fig. 4.
Das in Fig. 1 dargestellte energieabsorbierendes Laminat in Form einer Latte 1 bildet die Kernschicht eines Skis aus
steifem Poliurethanschaum, (wie er beispielsweise unter dem Markennamen Baydur der Firma Bayer bekannt ist). Die dargestellte
Latte hat eine Breite von 75 mm und eine Dicke von 11,6 mm. Ihre Oberfläche ist mit einer Gummischicht 2. versehen,
in welcher sich verdrillte Faserbündel aus Stahl drähten 3 befinden. Die Schicht 2 bildet eine Gitterstruktur, die
aus zwei Reihen gleichlaufender vulkanisierter Gummistreifen 4 bzw. 5 aufgebaut ist, welche sich unter einem Winkel
oi von 90° kreuzen.
Die Streifen 4 und 5 sind im Bereich ihrer Kontaktflächen 6
durch Vulkanisieren miteinander verbunden. Sie haben eine Breite von 10 mm und eine Dicke von 0,8 mm und umfassen je
acht in Längsrichtung des Streifens verlaufende Stahlfäden 3 mit einer Standardkonstruktion von 4 χ 0,175· Der Abstand
a zwischen zwei aufeinanderfolgenden gleichlaufenden Streifen
beträgt 30 mm. Die Breite b der Gitterstruktur ist 55 mm. Die Gitterstruktur hat ein Gewicht von 53 g/m. Das Laminat
wird folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird in eine Form mit geeigneten Abmessungen die Gitterstruktur eingelegt.
Daraufhin wird das aufzuschäumende Baydur-Gemisch in die Form verbracht, die anschließend geschlossen wird. Beim Aufschäumen
entsteht eine Latte mit porösem Kern und einer dichten Haut, worin die Gitterstruktur eingebettet ist. Die
geschäumte Struktur wird während etwa 8 Minuten bei 60° C ausgehärtet. Bei einer zweiten Ausführungsform wird in einer
Baydur-Latte mit denselben Abmessungen eine Gitterstruktur angebracht, deren Streifenbreite 15 mm beträgt, wobei die
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einzelnen Streifen je zwölf Stahlfäden (4 χ 0,175) umfassen.
Die Streifen 4 und 5 kreuzen sich wieder unter einem Winkel oc von 90°. Der Abstand a beträgt 23 mm. Das Gewicht
der Gitterstruktur beträgt 80 g/m.
Bei einer dritten Varianten wird eine Gitterstruktur gemäß
Fig. 2 verwendet. Die Streifen 4 und 5 kreuzen sich wieder unter einem Winkel oC von 90°. Die Streifenbreite beträgt
10 mm. Der Abstand a ist halb so groß wie bei dem Beispiel gemäß Fig. 1. Die Anzahl der gemeinsamen Kontaktflächen ist
doppelt so groß wie bei dem Beispiel gemäß Fig. 1. Diese Gitterstruktur wiegt dementsprechend 106 g/m. Die Streifen
4 und 5 haben jeweils einen Winkel von 45° zur Längsachse der Latte.
Für die weiter unten beschriebenen Vergleichsversuche wurden
ferner drei Laminatvarianten der oben beschriebenen Art hergestellt,
die jedoch identisch ausgebildete Gitterstrukturen sowohl in der oberen als auch in der unteren Fläche der Baydur~Latte
besitzen (siehe die Querschnittszeichnung XI-II
von Fig. 2). Schließlich wurden gleichartige Varianten des Laminats mit den gleichen Abmessungen hergestellt, wobei die
Gitterstruktur durch eine vulkanisierte Gummischicht mit einer Breite von 55 mm, einer Dicke von 0,8 ram und einem Gewicht
von 113 g/m ersetzt wurde. In dieser Gummischicht waren 44 in Längsrichtung verlaufende Stahlfäden (4 χ 0,175)
eingebettet. Eine der beiden Varianten hatte eine solche Guramischicht in einer ihrer Oberflächen, während die andere
auf beiden Seiten mit einer stahlfadenverstärkten Gummischicht
versehen war.
Die auf diese Weise hergestellten acht Latten wurden einem Torsionsversuch unterworfen, wobei ein Ende eingespannt war
und im Abstand von 35 cm von diesem Ende ein Torsionsmoment M von 4,9 Nm angriff. Gemessen wurde die Winkelauslenkung
Q-rad* Aus den Meßwerten wurde dann nach folgender Formel
der Scherungsmodul G berechnet
ι Μ χ L
ι Μ χ L
worin I. das Trägheitsmoment bei Torsion bedeutet, das den Wert C1 η t^ hat, mit C1 = -y- (1 - 0,63/n + 0,052/n2),wobei
η = 75/11,5 (Verhältnis Breite : Dicke der Latte) und t = 11,5 cm (Dicke der Latte) ist. i!
In der folgenden Tabelle sind die Meßergebnisse zusammengefaßt:
Laminataufbau G (l/c.2) Tor.iSiSiA.it
| 1. | Baydur R -Latte ohne Dämpfungsstreifen |
46.807,5 | 0 | 91 |
| 2. | Latte mit einer Gitter struktur von 53 g/m |
68.299,4 | + 45, | 05 |
| 3. | Latte mit einer Gitter struktur von 80 g/ra |
70.704,5 | + 51. | 42 |
| 4. | Latte mit einer Gitter struktur von 106 g/m |
73.684,9 | + 57, | 3 |
| 5. | Latte mit zwei Gitter strukturen von je 53 g/ra |
85.799,1 | + 83, | .14 |
| 6. | Latte mit zwei Gitter strukturen von je 80 g/ra |
97.895,4 | + 109 | ,94 |
| 7. | Latte mit zwei Gitter strukturen von je 106 g/m |
121 .672,3 | + 159 | 18 |
| 8. | Latte mit einer vollen Elastomerschicht von 113 g/m |
41 .107,6 | - 12, | |
9. Latte mit zwei vollen 44.087,4 - 5,18 Elastomerschichten von
je 113 g/m
je 113 g/m
Die Meßergebnisse zeigen klar, daß die Torsionsfestigkeit
durch die Ausstattung der steifen Latte mit der Gitterstruktur
gemäß der Erfindung beträchtlich erhöht wird. Es zeigt sich ferner, daß die Verwendung einer bzw. zweier
Gummischichten mit longitudinaler Armierung (Versuche 8
und 9) die Torsionsfestigkeit nicht nur nicht erhöht sondern verringert, obwohl das Gewicht dieser Schichten bezogen
auf die beschichtete Oberflächeneinheit der Latte größer ist als das der Gitterstrukturen. Es empfiehlt sich,
die Breite der Streifen 4 und 5 zwischen 20% und 120$ des
Abstandes a (Fig. 1) zwischen aufeinanderfolgenden gleichlaufenden Streifen zu wählen.
Es wurde ferner eine Anzahl vergleichender Dämpfungsversuche durchgeführt, wobei einerseits stahlfadenverstärkte
Gummivollschichten und andererseits Gitterstrukturen gemäß der Erfindung auf einer Aluminiumplatte befestigt wurden.
Die Aluminiumplatte war an einem Ende eingespannt und hatte eine freiragende Länge von 300 mm, eine Dicke von 0,8 mm
und eine Breite von 55 mm. Das freie Ende wurde von einer Kraft senkrecht zur Plattenoberfläche elastisch ausgelankt
und danach freigegeben, so daß dieses Plattenende in einer gedämpften Schwingung in seine Ruhelage zurückkehrte. In
einer Entfernung von 200 mm von der Einspannstelle wurde die Schwingung aufgenommen; der Verlauf der abklingenden
Schwingung wurde über ein Oszilloskop dargestellt. Aus diesem Schwingungsbild wurde dann das logarithmische Dekrement
d der Dämpfung gemäß der Formel
berechnet. Dieser Versuch wurde auf der gleichen Platte wiederholt,
wobei deren zentrale Zone auf einer Seite mit einer Gummischicht von 35 mm Breite und 0,8 mm Dicke versehen war,
in welcher 28 Stahlfäden in der Richtung senkrecht zur Ein-
spannstelle verliefen. Dieselbe Aluminiumplatte wurde ferner mit einer Gitterstruktur von 53 g/m versehen und demselben
Dämpfungsversuch unterworfen. Die folgende Tabelle zeigt die Werte d:
| Laminataufbau | Aluminiumplatte | O | d | % Dämpfungserhöhung |
| 1. | Platte mit voller Gumrai- schicht |
0 | ,0062 | 0 |
| 2. | Platte mit Gitter struktur (53 g/m) |
O | ,01495 | 138 % |
| 3. | .00959 | 52,7 % |
Aus dieser Tabelle läßt sich entnehmen, daß das Dämpfungsvermögen der Gitterstruktur (53 g/m) zwar bedeutend niedriger
ist als das einer längsverstärkten Elastomerschicht,jedoch beträchtlich höher als das einer nichtverkleideten
steifen Platte. Deshalb müssen die Abmessungen der Gitterstruktur angepaßt werden, um eine bestmögliche Kombination
zwischen Dämpfungsvermögen und Erhöhung der Torsionsfestigkeit zu erzielen. Für bestimmte Anwendungsgebiete, wie z.B.
für Skier, wird es außerdem notwendig sein, das Gewicht der aufzubringenden Gitterstruktur so niedrig wie möglich zu
halten. Die Anwendung von Gitterstrukturen (an Stelle von längsverstärkten Gummischichten) bietet für Skier den zusätzlichen
Vorteil, daß die Steifigkeit nicht zu stark vergrößert wird. Es wird übrigens nicht nur die Torsionsfestigkeit
sondern auch die Torsionsdämpfung vergrößert.
Fig. 3 zeigt eine Gitterstruktur, die einen guten Kompromiß
in Bezug auf Dämpfung und Erhöhung der Torsionsfestigkeit bildet und niedriges Gewicht aufweist. Diese Gitterstruktur
umfaßt zwei Streifen U und 5, die sich unter einem
Winkel ex. von 90° kreuzen. Es sind ferner zwei Streifen 7
vorgesehen, die in derjenigen Richtung innerhalb des Lami-
-S-
nats verlaufen, in welcher die stärksten Schwingungen auftreten,
in der also die größte Dämpfung erforderlich ist. Für einen Ski werden die Streifen 7 dementsprechend in
Längsrichtung des Skibrettes verlaufen. Die Streifen 4 und 5, die mit der Längsachse des Skibrettes jeweils einen Winkel
von 45° bilden, erhöhen die Torsionsfestigkeit sowie
die Torsionsdämpfung beträchtlich.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Skis 8. In der Mittelzone
des Skis 8 kann z.B. in der Unterseite seines Kerns 1 eine Gitterstruktur 2 mit einer Länge von 30 cm bis 50 cm eingebettet
sein, die drei Streifenreihen 4, 5 und 7 aufweist (Fig. 5). Die Längsstreifen 7 verbessern die Längsdämpfung,
während die Streifen 4 und 5 die Torsionsfestigkeit und die Torsionsdämpfung verbessern. Es können auch auf Ober- und
Unterseite unterschiedliche Dämpfungsstrukturen angebracht sein. Z.B. kann auf der Oberseite der Skikernschicht eine
Gitterstruktur gemäß Fig. 1 angebracht sein, die sich über einen Teil bzw. über die Gesamtlänge des Skis erstreckt,
während in der Unterseite eine längsverstärkte Gummischicht
zur Verbesserung der Dämpfung angeordnet ist. Es hängt jeweils vom Aufbau und der Anwendung des Laminats ab, wo die
Gitterstruktur angebracht werden soll, welche Abmessungsverhältnisse und Kreuzungswinkel optimal sind und ob eine
Kombination mit anderen Dämpfungsmaßnahmen oder Schichten zur Erhöhung der Torsionsfestigkeit wünschenswert ist.
Dämpfungsstreifen und/oder Gitterstrukturen 9, 10 zur Erhöhung
der Torsionsfestigkeit können auch in der Nähe der Spitze bzw. des hinteren Endes des Skis angebracht sein,
wie dies aus Fig. 4 erkennbar ist. Der Winkel oc zwischen
den Streifenreihen 4 und 5 sowie das Verhältnis von Streifenbreite
zu Streifenabstand a kann an die Position der Gitterstruktur in dem Ski angepaßt werden. Es ist auch möglich,
den Winkel oc innerhalb derselben Gitterstruktur 9 bzw, 10 von einem Endbereich zu dem anderen allmählich zu ändern
Ά*
Gleichzeitig können die Streifenbreite und -abstände a variieren,
wodurch ein sehr spezifisches und optimales Dämpfungs-
und Festigkeitsverhalten, das an den Aufbau des Skis angepaßt ist, erreicht werden kann. Der Ski 8 umfaßt ferner
die üblichen Verstärkungsschichten 11, die die Kernstruktur 1 in der aus Fig. 5 erkennbaren Weise umschließen» Die
Oberseite weist einen Oberflächenbelag 12 auf, während die
Unterseite einen Gleitbelag 13 besitzt, der mit seinen Längskanten gegen Stahlkanten 14 anschließt.
Leerseite
Claims (6)
- όόϋΖΊ/ΰ-xf-Patentansprüche1 .j Energieabsorbierendes Laminat mit wenigstens einer Schicht (1) aus steifem Material, die auf zumindest einer ihrer flachen Seiten über einen Teil ihrer Oberfläche mit einer Elastonterschicht (2) versehen ist, in welcher verdrillte Faserbündel (3) eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet,daß diese Elastomerschicht (2) eine Gitterstruktur aufweist, die aus zumindest zwei Reihen von im wesentlichen gleichlaufenden mit verdrillten Faserbündeln (3) verstärkten Elastomerstreifen (4, 5) besteht, die sich unter einem zwischen 10° und 120° liegenden Winkel (crt) kreuzen und in den gegenseiten Kontaktflächen (6) miteinander verbunden sind.
- 2. Laminat nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Elastomerstreifen (4, 5) zwischen 20£ und 120% des Abstandes (a) zwischen aufeinanderfolgenden Elastomerstreifen (4, 5) beträgt.
- 3. Laminat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastomerstreifen (4, 5) in Längsrichtung mit einer Reihe von Stahlfäden (3) verstärkt sind.
- 4. Plattenförmiger Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Laminat nach einem der vorangehenden Ansprüche umfaßt.
- 5. Gegenstand nach Anspruch 4 in Form eines Skis, dadurch gekennzeichnet, daß er als Kernstruktur ein lattenförmiges Laminat nach einem der Ansprüche 1 bis 3 umfaßt.
- 6. Gitterstruktur als Zwischenprodukt zur Herstellung eines energieabsorbierenden Laminats nach einem der Ansprüche 1bis 3/ dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zumindest zwei Reihen paralleler mit verdrillten Faserbündeln (3) verstärkter Elastomerstreifen (4, 5) aufgebaut ist, die sich unter einem Winkel (ex) zwischen 10° und 120° kreuzen und die in den gegenseitigen Kontaktflächen (6) miteinander verbunden sind.
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