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DE3300520A1 - Kraftfahrzeug mit einem beweglichen, einen dachausschnitt verschliessenden dachteil - Google Patents

Kraftfahrzeug mit einem beweglichen, einen dachausschnitt verschliessenden dachteil

Info

Publication number
DE3300520A1
DE3300520A1 DE19833300520 DE3300520A DE3300520A1 DE 3300520 A1 DE3300520 A1 DE 3300520A1 DE 19833300520 DE19833300520 DE 19833300520 DE 3300520 A DE3300520 A DE 3300520A DE 3300520 A1 DE3300520 A1 DE 3300520A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
cassette
motor vehicle
vehicle according
headliner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833300520
Other languages
English (en)
Other versions
DE3300520C2 (de
Inventor
Karl 7102 Weinsberg Bauhof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Original Assignee
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karosseriewerke Weinsberg GmbH filed Critical Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority to DE19833300520 priority Critical patent/DE3300520A1/de
Priority to FR8400608A priority patent/FR2539082B1/fr
Priority to IT8419084A priority patent/IT1172988B/it
Publication of DE3300520A1 publication Critical patent/DE3300520A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3300520C2 publication Critical patent/DE3300520C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/022Sliding roof trays or assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug mit einem beweglichen, einen Dachausschnitt verschließenden Dachteil, insbesondere einen Schiebedach, bei dem ein an - und / oder aushebbarer sowie gegebenenfalls verschiebbarer Deckel in einer unterhalb der Dachhaut des Fahrzeuges angeordneten, aus Glasfaserkunststoff bestehenden Kassette abgestützt ist und bei dem die Kassette die Antriebseinrichtungen für den Deckel aufnimmt und bei dem ferner die gesamte Dachhimmelverkleidung aus starren, untereinander und mit dem Dachrahmen der Karosserie sowie der den die Dachöffnung verschließenden Deckel aufnehmenden Kassette über Klemm- oder Rastmittel verbindbaren Formteilen gebildet ist.
Insbesondere bei kleineren Fahrzeugen mit einer durch ein bewegliches Dachteil verschließbaren Dachöffnung ergibt sich immer mehr das Problem der Erhaltung einer ausreichenden Kopffreiheit für die Fahrzeuginsassen. Hauptsächlich wenn das bewegliche Dachteil als Schiebehebedach ausgebildet ist, erfordert die Aufnahme der Antriebsmechanik für den Schiebedachdeckel eine gewisse Tiefe der Schiebedachkassette, die dann zu Lasten der Kopffreiheit für die Insassen eines mit einem solchen Schiebehebedach ausgerüsteten Fahrzeuges. Gegenüber den früher gebräuchlichen Schiebedachkassetten aus Stahlblech ermöglichen Schiebedachkassetten aus einem Glasfaserkunststoff, wie sie beispielsweise aus der DE-OS 28 56 ol5 bekannt sind, eine Verringerung der erforderlichen Tiefe der Schiebedachkassette. Im modernen Automobilbau wird gegenüber der früher üblichen .Bespannung des Fahrzeugdaches mit einem Dachhimmelstoff immer mehr der Verwendung vorgefertigter, meist geschäumter Formteile für die Darstellung der Dachhimmelverkleidung der Vorzug gegeben. Zur Erleichterung des Einbaues derartiger aus starren Formteilen gebildeter Dachhimmelverkleidungen sind diese üblicherweise mehrteilig ausgebildet und können beim Einbau in das Fahrzeug die einzelnen Teile der
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3300b20
Dachhimmelverkleidung gegeneinander und gegen den Dachrahmen der Fahrzeugkarosserie, beispielsweise mittels Verklammern, verrastet werden. Bei einer bekannten Ausführungsform (DE-OS 28 56 ol5 ) werden die die Dachhimmelverkleidung bildenden geschäumten Formteile über Federklammern lediglich am Dachrahmen der Fahrzeugkarosserie festgelegt und liegen an der Innenfläche der Schiebedachkassette lediglich unter einer gewissen eigenen Vorspannung, jedoch ohne jegliche besondere Halterung an. Dies mag in manchen Fällen, insbesondere in solchen Fällen, in denen die von den vorgeformten Dachhimmelteilen zu überbrückende Breite sehr gering ist, durchführbar sein, führt aber mindestens dann zu beträchtlichen Schwierigkeiten, wenn durch die vorgeformten Dachhimmelteile größere Längen oder Breiten überdeckt werden sollen. Für den Einbau von Schiebedachkassetten in Kraftfahrzeuge ist es notwendig, entlang des Dachausschnittes umlaufend einen Versteifungsrahmen einzusetzen, an dem dann die Schiebedachkassette, insbesondere durch Verschraubung befestigt werden kann. Diese Einbauweise erfordert es, daß der Verstärkungsrahmen als zusätzliches Bauteil hergestellt und in die Karosserie eingebaut wird, was insbesondere bei der Fließbandfertigung sehr aufwendig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für ein mit einem durch ein bewegliches Dachteil verschließbaren Dachausschnitt versehenes Kraftfahrzeug ein Einbausystem aufzuzeigen, welches einerseits eine Verminderung des Montageaufwandes beim Einbau der Kassette und andererseits eine im Rahmen der Fließbandfertigung leicht durchzuführende, sichere Befestigung von vorgeformten Dachhimmelteilen ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Kassette entlang ihrer Längsseiten und wenigstens einer Querseite horizontale, eine Verrastung für die starren Dachhimmelteile bildende, nach aussen gerichtete Vorsprünge aufweist. Die der Verrastung der Dachhimmelteile dienenden Vorsprünge am Aussenumfang
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der Kassette sind dabei vorteilhaft leistenförmig ausgebildet und einander paarweise gegenüberliegend angeordnet. Dabei ist es in manchen Fällen ausreichend, wenn lediglich der untere der leistenförmigen Vorsprünge durchgehend ausgebildet ist. Diese untenliegenden leistenförmigen Vorsprünge am Aussenumfang der Kassette sind von innen nach aussen zunehmend keilförmig verjüngt, um einen optisch günstig erscheinenden Übergang zwischen der Kassette und dem anschließenden Dachhimmelformteil zu erzeugen.
Dadurch können die den Dachhimmel bildenden Formteile bei der Montage im Fahrzeug nicht nur in an sich bekannter Weise an den Trägern des Dachrahmens der Fahrzeugkarosserie, sondern auch am Aussenumfang der Kassette verrastet werden, wodurch eine absolut sichere Halterung der Dachhimmelteiie gewährleistet wird. Zur sicheren Festlegung der Dachhimmelteile ist weiterhin vorgesehen, daß einem der beiden einander gegenüberliegenden, nach aussen gerichteten Vorsprünge der Kassette Füllfedern, insbesondere in Form quer zu seiner Längserstreckung gerichteter Halterippen oder Lamellen, zugeordnet sind.
Um die den Fahrzeuginsassen zur Verfugung stehende Kopffreiheit durch den Einbau der den beweglichen Dachteil zugeordneten Kassette möglichst wenig zu beeinträchtigen, ist es vorteilhaft, wenn die parallel zur Fahrzeugseitenwand verlaufenden , der Verrastung der Dachhimmelteile dienenden Vorsprünge am Aussenumfang der Kassette einen größeren Abstand zur Dachebene des Fahrzeuges aufweisen, als die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Vorsprünge. Insbesondere kann die Kassette an ihrer hinteren Querwand einen bis in die Nähe der Dachebene des Fahrzeuges hochgezogenen, mindestens einen Vorsprung zur Verrastung eines Dachhimmel teiles aufweisenden Fortsatz besitzen. Dies ermöglicht insbesondere im Bereich der Rücksitze des Fahrzeuges auch bei einer Dachhimmelverkleidung aus vorgeformten Teilen eine maximale Kopffreiheit für die Fahrzeuginsassen. Das in Fahrtrichtung vor der Kassette liegende Teil der Üachhimmelverkleidung ist vorteilhaft mit eingeformten
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Ausnehmungen für versenkbare Sonnenblenden, Instrumente, z. B. eine Uhr und die Lagerung und Befestigung der Motor- Getriebeeinheit für den Antrieb des beweglichen Dachteiles versehen und kann an der Kassette vermittels eines an ihrer vorderen Querwand vorgesehenen, nach aussen vorspringenden leistenförmigen Vorsprung eingehängt werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß das vorne liegende Teil der Dachhimmelverkleidung mit der Kassette einteilig ausgebildet ist.
Zur Vereinfachung der Montage kann die Kassette in an sich bekannter Weise an ihrer sichtbaren Oberflächenseite mit einer Strukturierung versehen sein, was ihren nachträglichen Bezug mit einem Dachhimmelstoff erübrigt. In vielen Fällen wird es aber trotzdem günstiger sein, die Kassette und das eventuell mit ihr einteilig angeformte Teil der Dachhimmelverkleidung nachträglich mit einem eng anliegenden, zum Beispiel angeklebten Dachhimmelstoff zu beziehen, wozu dann die Kassette und gegebenenfalls angeformte Dachhimmelteile mit einer wenigstens teilweise umlaufenden, vorzugsweise nutenförmigen Ausnehmung zur Aufnahme und Festlegung der Ränder des Dachhimmelbezugsstoffes versehen sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der die Kassette mit der Dachhaut des Fahrzeuges verbindende Versteifungsrahmen mindestens im Bereich der geradlinig verlaufenden Ränder des Dachausschnittes mit dieser einteilig aus der Dachhaut des Fahrzeuges herausgeformt, wobei der Versteifungsrahmen durch mehrfaches Abwinkein entlang der geradlinig verlaufenden Randbereiche des Dachausschnittes nach innen abgestellter Randbereiche der Dachhaut gebildet ist. Der Versteifungsrahmen weist in diesen Bereichen zweckmäßigerweise ein quadratisches oder rechteckiges Querschnittsprofil auf. Im Bereich der Ecken des Dachausschnittes des Fahrzeuges ist der Versteifungsrahmen vorteilhaft durch mit dieser einteilig ausgebildete, deren allgemeiner Ebene gegenüber nach oben vorspringende Eckteile der Kassette vervollständigt. Die mit der Kassette einteilig ausgebildeten
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die Eckteile des Versteifungsrahmens bildenden Vorsprünge der Kassette sind zweckmäßigerweise massiv gestaltet.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Unteransicht eines mit einem durch ein bewegliches Dachteil verschließbaren Dachöffnung und einer aus starren Formteilen gebildeten Dachhimmelverkleidung versehenen Fahrzeugdaches;
Figur 2 einen schematischen Längsschnitt durch das Fahrzeugdach gemäß Figur 1;
Figur 3 einen Teillängsschnitt durch das Fahrzeugdach entlang der Linie III - III in Figur 1;
Figur ^ einen Teilschnitt durch das Fahrzeugdach entlang der Linie IV - IV in Figur 1;
Figur 5 einen Teillängsschnitt durch das Fahrzeugdach entlang der Linie V - V in Figur 1;
Figur 6 eine ausschnittweise Draufsicht auf den Eckbereich des entlang des Dachausschnittes des Fahrzeugdaches umlaufenden Versteifungsrahmen.
Das Dach 1 eines in der Zeichnung nicht vollständig gezeigten Kraftfahrzeuges ist mit einem Dachausschnitt 2 versehen, welcher vermittels eines beweglichen Dachteiles
3 verschließbar ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das bewegliche Dachteil 3 durch den Deckel eines Schiebehebedaches gebildet, welcher in einer unterhalb des Dachausschnittes 2 befestigten Kassette 4 abgestützt ist. Die Kassette
4 ist durch ein Formteil aus Glasfaserkunststoff gebildet
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und mittels einer Verschraubung 5 an einem entlang dem Dachausschnitt 2 umlaufenden Versteifungsrahmen 6 befestigt. Der Versteifungsrahmen 6 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel wenigstens entlang der geradlinig verlaufenden Ränder des Dachausschnittes 2 einteilig aus der Dachhaut 1 herausgebildet und zwar dadurch, daß entlang des Dachausschnittes 2 nach innen abgestellte Randbereiche 7 der Dachhaut
I mehrfach, einmal bei 8 und einmal bei 9 abgewinkelt sind, derart, daß der Versteifungsrahmen 6 ein im wesentlichen geschlossenes Rechteckprofil aufweist. Im Bereich der Ecken Io des Dachausschnittes 2 ist der Versteifungsrahmen 6 durch deren allgemeine Ebene nach oben überragende Vorsprünge 11 der Kassette 4 ergänzt. Die Vorsprünge 11 stellen dabei die Verbindung zwischen den jeweils geradlinigen, zueinander im allgemeinen rechtwinkelig ausgerichteten Abschnitten des Versteifungsrahmens 6 dar. Die Vorsprünge-
II sind vorzugsweise massiv ausgebildet und daher unabhängig von möglichen Toleranzabweichungen in der Lage, innerhalb des Versteifungsrahmens 6 auftretende Kräfte zu übertragen. Entlang ihrer parallel zu den Fahrzeugseitenwänden 12 verlaufenden Umfangswandung 13 ist die Kassette mit leistenförmigen, nach aussen vorspringenden Vorsprüngen lif und 15 versehen, welche dem Anschluß und der Verrast.ung von starren, vorgeformten Teilen 16 der Dachhimmelverkleidung dienen. Die Dachhimmelteile 16 sind, wie insbesondere aus der Darstellung der Figur 5 ersichtlich, einerseits am Dachrahmen 17 der Fahrzeugkarosserie und andererseits an der Kassette 4 festgelegt. Zur Erzeugung eines optisch günstigen Anschlußes der Dachhimmelteile 16 an die Kassette 4 ist der untere, ihre Seitenwandung 3o nach aussen überragende Vorsprung 14· von innen nach aussen zunehmend keilförmig verjüngt. Zur sicheren Festlegung des Dachhimmelteiles 16 ist der andere nach aussen gerichtete Vorsprung 15 der Kassette k mit Füllfedern, insbesondere in Form von Lamellen 17 versehen, durch welche das Dachhimmelteil 16 mittels Federkraft an der Kassette k gehalten ist. Im hinteren Bereich des Wagenkastens, also im Bereich der Rücksitze des Fahrzeuges ist an die Kassette k
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ein bis in die Nähe der Ebene der Dachhaut 1 des Fahrzeuges hochgezogener Fortsatz 19 angeschlossen, der an seinem freien Ende zwei parallele, einander gegenüberliegende Vorsprünge 2o und 21 aufweist, welche zum Einstecken und Verrasten eines hier nicht näher dargestellten starren Dachhimmelteiles dienen. Der Vorsprung 2o ist dabei als untenliegender Vorsprung ebenfalls von innen nach aussen zunehmend keilförmig verjüngt, um einen optisch günstigen Eindruck des Anschlußes des Dachhimmelteiles zu ermöglichen. An die vordere Querwand 22 der Kassette k ist ein vorne liegendes Dachhimmelteil 23 angeschlossen. Das Daehhimmelteil 23 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mit eingeformten Nischen Zk für versenkbare Sonnenblenden, einer Ausnehmung 25 für ein Instrument, beispielsweise eine Uhr, sowie einer Ausnehmung 26 zur Aufnahme einer Motor- Getriebeeinheit 27 für den Antrieb des beweglichen Dachteiles 3 versehen. Das Daehhimmelteil 23 ist vorderendig am Dachholm 28 des Fahrzeugdaches befestigt und hinterendig vermittels einer Federklammer 29 an einem nach aussen gerichteten Vorsprung 3o der Querwandung 22 der Kassette k eingehängt. Im Gegensatz zu den sonstigen Dachhimmelteilen 16 untergreift das Daehhimmelteil 23 die KAssette k mit einem Fortsatz 31, so daß auch hier ein optisch gut erscheinender Übergang zwischen Kassette k und Daehhimmelteil 23 gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. KAROSSERIEWERKE WEINSBERG GMBH
    Kernerstraße 23
    71o2 Weinsberg
    Kraftfahrzeug mit einem beweglichen, einen Dachausschnitt verschließenden Dachteil
    PATENTANSPRÜCHE:
    1.)]Kraftfahrzeug mit einem beweglichen, einen Dachausschnitt y verschließenden Dachteil, insbesondere einem Schiebehebedach, bei dem ein an- und / oder aushebbarer sowie gegebenenfalls verschiebbarer Deckel in einer unterhalb der Dachhaut des Fahrzeuges angeordneten, aus Glasfaserkunststoff bestehenden Kassette abgestützt ist und bei dem die Kassette die Antriebseinrichtungen für den Deckel aufnimmt und bei dem ferner die gesamte Dachhimmelverkleidung aus starren, untereinander und mit dem Dachrahmen der Karosserie sowie der den die Dachöffnung verschließenden Deckel aufnehmenden Kassette über Klemm- oder Rastmittel verbindbaren Formteilen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (^) entlang ihrer Längsseiten (13) und wenigstens einer Querseite (22) horizontale, eine Verrastung für die starren Dachhimmelteile (16,23) bildende, nach außen gerichtete Vorsprünge (14,15,2o,21,3o) aufweist.
    2.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Verrastung der Dachhimmelteile (16,22) dienenden Vorsprünge (14-, 15 , 2o , 21, 3o ) am Außenumfang der Kassette (4·) leistenförmig ausgebildet und einander paarweise gegenüberliegend angeordnet sind.
    3.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die untenliegenden leisten- - förmigen Vorsprünge (14,2o) am Außenumfang der Kassette .(4·) von innen nach außen zunehmend keilförmig verjüngt sind.
    4.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einem der beiden einander gegenüberliegenden, der Verrastung der starren Dachhimmelteile (16) dienenden, nach außen gerichteten Vorsprünge (15) der Kassette (4) Füllfedern, (18) insbesondere in Form quer zu seiner Längserstreckung gerichteter Halterippen oder Lamellen zugeordnet sind.
    5.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Fahrzeugseitenwand (12) verlaufenden der Verrastung der Dachhimmelteile (16) dienenden Vorsprünge (14,15) am Außenumfang der Kassette (4) einen größeren Abstand zur Dachebene des Fahrzeuges aufweisen, als die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Vorsprünge (2o,21,3o).
    6.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (4) an ihrer hinteren Querwand einen bis in die Nähe der Dachebene des Fahrzeuges hochgezogenen, mindestens einen Vorsprung (2o.21) zur Verrastung eines Dächhimmelteiles aufweisenden Fortsatz (19) besitzt.
    7.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das vor der Kassette (4) liegende Teil (23) der Dachhimmelverkleidung mit eingeformten Ausnehmungen (24,25,26) für versenkbare Sonnenblenden, Instrumente ζ. Β eine Uhr und die Lagerung und Befestigung der Motor-Getriebeeinheit für den Antrieb des beweglichen Dachteiles (3) versehen ist.
    8.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    -3-
    daß die Kassette (^) an ihrer vorderen Querwand (22) einen nach außen vorspringenden leistenförmigen Vorsprung (3o) zum Einhängen des vorneliegenden Teiles (23) der Dachhimmelverkleidung aufweist.
    ?.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das vorneliegende Teil (23) der Dachhimmelverkleidung mit der Kassette (4) einteilig ausgebildet ist.
    lo.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette {k) in an sich bekannter Weise aus einem Glasfaserkunststoff besteht und'evtl. zusammen mit angeformten Teilen der Dachhimmelverkleidung eine Strukturierung an der sichtbaren Oberflächenseite aufweist.
    11.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (4-) in an sich bekannter Weise aus Glasfaserkunststoff besteht und evtl. zusammen mit einem angeformten Teil der Dachhimmelverkleidung mit einem eng anliegenden, z. B. angeklebten Dachhimmelstoff bezogen ist.
    12.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (4) und gegebenenfalls auch das angeformte Dachhimmelteil mit einer wenigstens teilweise umlaufenden, vorzugsweise nutenförmigen Ausnehmung zur Aufnahme und Festlegung der Ränder des Dachhimmelbezugsstoffes versehen sind.
    13.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kassette (4) mit der Dachhaut (1) des Fahrzeuges verbindende Versteifungsrahmen (6) mindestens im Bereich der geradlinig verlaufenden Ränder des Dachausschnittes (2) mit dieser einteilig aus der Dachhaut (1) des Fahrzeuges herausgeformt ist.
    -k-
    14.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kassette (4) tragende Versteifungsrahmen (6) durch mehrfaches Abwinkein entlang der geradlinig verlaufenden Randbereiche des Dachausschnittes (2) nach innen abgestellter Randbereiche der Dachhaut (1) des Fahrzeuges aus der Dachhaut (1) selbst herausgeformt ist.
    15.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Dachhaut (1) des Fahrzeuges herausgeformten Bereiche des Versteifungsrahmens (6) ein quadratisches oder rechteckiges Querschnittsprofil aufweisen
    16.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Anschluß der Kassette (4) bestimmte Versteifungsrahmen (6) im Bereich der Ecken (lo) des Dachausschnittes (2) des Fahrzeuges durch mit dieser einteilig ausgebildete, deren allgemeiner Ebene gegenüber nach oben vorspringende Eckteile (11) der Kassette (4) vervollständigt ist.
    17.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Kassette (4) einteilig.ausge bildeten, die Eckteile (11) des Versteifungsrahmens (6) bildenden Vorsprünge der Kassette (4) massiv ausgebildet sind .
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FR8400608A FR2539082B1 (fr) 1983-01-10 1984-01-06 Vehicule avec une partie du toit mobile obturant une ouverture du toit
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DE4108410A1 (de) * 1991-03-15 1992-09-17 Webasto Ag Fahrzeugtechnik Fahrzeugdach mit einem schiebedach oder schiebehebedach oder hebedach

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IT8419084A0 (it) 1984-01-09
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