DE3346599A1 - Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine - Google Patents
Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
OLYMPIA WERKE AG ... E81/Ac/ra/PS
ANR: 1 003 976 H 21. Dezember 1983
Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreib- oder
ähnlichen Büromaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor
antreibbaren Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreiboder ähnlichen Büromaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art.
Bei Druckwerken mit Typenrädern in Schreib- und ähnlichen Maschinen
muß eine leichte Auswechselbarkeit des Typenrades gewährleistet sein. Dieses auswechselbare Typenrad hat große Bedeutung
beim häufigen Übergang auf fremde Sprachen mit anderen Schriftzeichen, auf andere Schriftarten oder auf spezielle
Formelzeichen. Bei diesem Auswechseln soll das Typenrad möglichst bequem aus der Halterung entfernt oder eingesetzt werden können,
ohne daß eine besondere Geschicklichkeit der die Maschine bedienende Person erforderlich ist. Bei einer Anordnung gemäß
der deutschen Offenlegungsschrift 29 02 544 wird eine Aufnahmevorrichtung
für das Typenrad aus einer Arbeits- in eine Wechselstellung geschwenkt, wobei das Typenrad von einer durch einen
Schrittmotor angetriebenen Dreheinstellwelle automatisch entkuppelt
wird. In dieser Wechselstellung kann bereits ein anderes
Typenrad wieder in die Aufnahmevorrichtung eingesetzt werden, wobei
aber eine endgültige Kupplung erst erfolgt, wenn die Aufnahmevorrichtung
mit dem Typenrad die Arbeitsstellung wieder erreicht. Dieses selbsttätige Kuppeln des Typenrades mit der
Dreheinstellwelle wird hierbei Stützfläche ermöglicht. Hierbei
ist außerdem erforderlich, daß das Typenrad sich in einer genauen Ausgangsstellung zu der Typenradaufnahme in der Maschine
befindet. Aus diesem Grunde wird das mit einer Kassette zusam-
men austauschbar angeordnete Typenrad gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 28 22 313 innerhalb der Kassette arretiert,
wenn das Typenrad und die Kassette sich in einer von der DreheinstellwelIe
der Maschine demontierten Lage befinden. Durch diese Arretiermittel wird die Kassette in der Herstellung komplizierter
und kostenaufwendiger.
Weiterhin ist eine Maschine bekannt, bei der das Typenrad frei drehbar in der Kassette gelagert ist und einen abgefederten
Mitnahmestift aufweist. Nach dem Einsetzen der Kassette in die Aufnahmevorrichtung der Maschine führt die Antriebswelle einen
Suchlauf aus, ohne daß das Einrasten des Mitnahmestiftes in
eine Eingriffsöffnung der Antriebswelle kontrolliert wird. Ist
die Reibungskraft zwischen dem Typenrad und der Antriebswelle
zu groß, dann ist eine sichere Kupplung nicht gegeben. Der Suchlauf ist außerdem erst auslösbar, wenn der Motorschalter
aus der Stellung "AUS" in die Stellung "EIN" bewegt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer Radaufnahme
und einem Typenrad zu schaffen, die einfach herstellbar ist und eine sichere und einfache Funktion gewährleistet. Diese
Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nach dem Aufstecken des Typenrades von Hand auf die Antriebswelle oder Einlegen der
Typenradkassette der Träger mit der Radaufnahme und dem Typenrad einfach in die Schreibstellung zurückzuschwenken ist, wobei
der Suchlauf automatisch ausgelöst wird. Zusätzliche Tastenbetätigungen zum Auslösen des Suchlaufs sind nicht mehr erforderlich.
Das Wechseln eines Typenrades erfordert also von der Bedienungsperson keine besondere Geschicklichkeit und auch nicht
die Beachtung von besonderen Einbauvorschriften und gesonderten
Betätigungen zum Auslösen des Suchlaufs.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert. Es
zeigt:
zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht auf den Erfindungsgegenstand,
Figur 2 eine Einzelheit aus Figur 1 mit einer Stellung des Stoppanschlages in Arbeitsstellung,
Figur 3 die Einzelheit gemäß Figur 2 in Außerbetriebsstellung
des Stoppanschlages,
Figur 4 die Einzelheit gemäß Figur 2 in Vorbereitungslage des Stoppanschlages,
Figur 5 eine Einzelheit aus Figur 3 in perspektivischer
Darstellung,
Figur 6 eine Einzelheit aus Figur 4 in perspektivischer Darstellung und
Figur 7 eine Einzelheit aus Figur 2 in perspektivischer Darstellung.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Typenrad 1 mit radial angeordneten,
federnden Zinken 3 dargestellt, an deren freien Enden Typen 5 angeordnet sind. Die einzelnen federnden Zinken 3 werden
durch einen Hammer 7 beaufschlagt, wobei die Typen 5 über ein
Farbband 9 einen Abdruck auf einem Aufzeichnungsträger 11 erzeu-
gen. Der Aufzeichnungsträger 11 wird über eine Schreibwalze 13
transportiert, die über einen nicht dargestellten Antriebsmotor
antreibbar ist. Das Typenrad 1 ist von Hand auf eine Nabe 15 einer Radaufnahme 17 steckbar. Hierbei ist die Nabe 15 mit
einer Antriebswelle 19 eines Antriebsmotors 21 fest verbunden
und weist an seinem freien Ende eine umlaufende Nut 23 auf, in die eine Feder 25 einrastbar ist. Die Feder 25 ist Bestandteil
des Typenrades 1.
Beim Aufschieben des Typenrades 1 auf die Nabe 15 kommt dieses an einer Anlagefläche 27 zur Anlage, wobei die eingerastete
Feder 25 das Typenrad 1 in radialer Richtung sichert. Die Arretierung des Typenrades 1 in Drehrichtung erfolgt über einen
abgefederten Mitnahmestift 29, der in einer Lageröffnung 31 in der Radaufnahme 17 parallel verschiebbar zur Antriebswelle
19 des Antriebsmotors 21 gelagert ist und in einer Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 formschlüssig einrastbar ist. Dieses
Einrasten des Mitnahmestiftes 29 erfolgt nur dann, wenn
dieser (29) mit der Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 in
einer Fluchtlinie liegt. Ist dies nicht der Fall, dann weicht der Mitnahmestift 29 gegen die Kraft einer Blattfeder 35 aus.
Diese Blattfeder 35 ist an der Radaufnahme 17 einseitig fest eingespannt. Der Mitnahmestift 29 ist mit den freien Enden 37
der Blattfeder 35 fest verbunden. Mit dem Auslösen einer Suchlaufbewegung,
die unten noch erläutert wird, über den Antriebsmotor 21 wird die Radaufnarme 17 relativ zu dem Typenrad gedreht,
wobei der Mitnahmestift 29 in die Eingriffsöffnung 33
des Typenrades 1 einrastet. Um ein sicheres Einrasten des Mitnahmestiftes 29 in die Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1
zu gewährleisten, weist das Typenrad 1 ein fest angeordnetes
Stoppelement 39 auf. Dieses Stoppelement 39 wirkt mit einem steuerbaren Stoppanschlag 41, der über einen Steuerhebel 43 aus
einer Außereingriffsstellung in den Weg des umlaufenden Stoppelementes
39 bringbar ist, derart zusammen, daß der Mitnahme-
ί?
stift 29 bei gesperrtem Typenrad 1 innerhalb einer Umdrehung
der Radaufnahme 17 in die Eingriffsöffnung 33 zur Drehmitnahme
einrastet. Der steuerbare Stoppanschlag 41 ist durch das nach
Einrastung des Mitnahmestiftes 29 formschlüssig getriebene j
der Radaufnahme 17 in die Eingriffsöffnung 33 zur Drehmitnahme
einrastet. Der steuerbare Stoppanschlag 41 ist durch das nach
Einrastung des Mitnahmestiftes 29 formschlüssig getriebene j
Typenrad 1 in die Außereingriffsstellung rückstellbar. j
Die Radaufnahme 17 und der Antriebsmotor 21 sind in einem Trä- |
ger 45 gelagert, der zum Ent- und Ankuppeln des Typenrades 1 !
aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze entfernten Wechselstellung
schwenkbar angeordnet. Hierbei wird mit der Schwenkbewegung des Trägers 45 gleichzeitig auch der Steuerhebel 43 j
mitverstellt. Der Steuerhebel 43 ist um eine zu der Schwenkachse ι
47 des Trägers 45 parallel angeordnete Achse 49 schwenkbar ge- [ lagert. Die Auslenkung des Steuerhebels 43 an dem Träger 45
erfolgt über eine stift-schlitzartige Verbindung 51. Hierbei
weist der Steuerhebel 43 einen Verbindungsarm 53 mit einem ein- j seitig offenen Eingriffsschlitz 55 auf, in den ein Lappen 57
an einem Verbindungsarm 59 des Trägers 45 eingreift. Hierdurch
wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Träger 45 und » dem Steuerhebel 43 in Drehrichtung erreicht. Der steuerbare | Stoppanschlag 41 ist an einem freien Ende 61 einer fest einge- \ spannten Feder 63 angeordnet, die durch den Steuerhebel 43 in [ den Weg des Stoppelementes 39 unter Zunahme der Federkraft > bring- und verrastbar und durch das eingerastete, getriebene ! Typenrad 1 zur Rückstellung in die Außereingriffsstellung wie- j der entrastbar ist. Die Feder 63 besteht aus einer Drahtfeder, · deren freies Ende 65 eine Abwinkelung 77 als Stoppanschlag 41 : trägt. Zur Geräuschdämpfung ist die Abwinkelung 77 mit einer
elastischen Kappe 79 versehen.
erfolgt über eine stift-schlitzartige Verbindung 51. Hierbei
weist der Steuerhebel 43 einen Verbindungsarm 53 mit einem ein- j seitig offenen Eingriffsschlitz 55 auf, in den ein Lappen 57
an einem Verbindungsarm 59 des Trägers 45 eingreift. Hierdurch
wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Träger 45 und » dem Steuerhebel 43 in Drehrichtung erreicht. Der steuerbare | Stoppanschlag 41 ist an einem freien Ende 61 einer fest einge- \ spannten Feder 63 angeordnet, die durch den Steuerhebel 43 in [ den Weg des Stoppelementes 39 unter Zunahme der Federkraft > bring- und verrastbar und durch das eingerastete, getriebene ! Typenrad 1 zur Rückstellung in die Außereingriffsstellung wie- j der entrastbar ist. Die Feder 63 besteht aus einer Drahtfeder, · deren freies Ende 65 eine Abwinkelung 77 als Stoppanschlag 41 : trägt. Zur Geräuschdämpfung ist die Abwinkelung 77 mit einer
elastischen Kappe 79 versehen.
Die drahtförmige Feder 63 liegt in Arbeitsstellung des Trägers
45 in Drehrichtung an einem festen Anschlag 75 und senkrecht
zur Drehrichtung an einer Steuerfläche 69 einer Steuernase 81
an dem Steuerhebel 43 unter Vorspannung an, siehe Figur 5.
45 in Drehrichtung an einem festen Anschlag 75 und senkrecht
zur Drehrichtung an einer Steuerfläche 69 einer Steuernase 81
an dem Steuerhebel 43 unter Vorspannung an, siehe Figur 5.
Die Figur 6 zeigt den Steuerhebel 43 in der Wechselstellung
des Trägers 45, wobei die Drahtfeder 63 bei dieser Schwenkbewegung
in axialer Richtung zur Schwenkachse 49 freigegeben wird. Die Drahtfeder 63 gleitet mit dem Schenkel 83 über die
Steuernase 81 hinweg und gelangt mit der Abwinkelung mit der Steuerfläche 71 in Anlage. Die Figur 7 zeigt den Steuerhebel
43 wieder in der Arbeitslage, wobei das freie Ende 73 der Abwinkelung 77 sich in den Weg des umlaufenden Stoppelementes
an dem Typenrad 1 befindet.
In Figur 1 ist ein in zwei Endstellungen verrastbares und als
Schwenkhebel 86 ausgebildetes Schaltglied dargestellt, das durch den schwenkbaren Träger 45 kurz vor dessen Erreichen
einer seiner beiden Endlagen entrastet und in die andere Raststellung mitnehmbar ist. Dieser Schwenkhebel 86 ist um eine
Achse 87 verschwenkbar und weist einen Schaltarm 88 auf, der in den Wirkbereich eines den Suchlauf auslösenden Optokopplers
89 bringbar ist. Außerdem ist der Schwenkhebel 86 über einen Rastarm 90 in den beiden Endstellungen verrastbar, wobei der
Rastarm 90 federnd ausgebildet und an seinem freien Ende 91 einen Rastzapfen 92 aufweist, welcher in zwei konzentrisch zu
der Lagerachse 87 des Schwenkhebels 86 fest angeordnete Rastausnehmungen
93, 94 einrastbar ist.
Der Rastarm 90 des aus Kunststoff bestehenden Schalthebels ist V-förmig ausgebildet, wobei an dem freien Ende 91 eines
Schenkels 95 der Rastzapfen 92 angeordnet und das Ende 96 des anderen Schenkels 97 tangential zu der Drehachse 87 mit dem
Schwenkhebel 86 fest verbunden ist. Der Schenkel 95 mit dem Rastzapfen 92 ist übrigens an der Übergangsstelle zu dem anderen
Schenkel 97 elastisch verformbar. Die Verschwenkung des Schwenkhebels 86 erfolgt über einen als Steuerglied ausgebildeten
Anschlagbolzen 98 an dem Träger 45, der mit zwei an einem Anschlagarm 99 des Schwenkhebels 86 angeordneten Anschlä·
gen 100, 101 in Eingriff bringbar ist. Diese Anschläge 100, 101 sind mit Abstand zueinander derart angeordnet, daß der
Schwenkhebel 86 erst kurz vor Erreichen der Endstellungen des
Trägers 45 beaufschlagbar ist.
Zum Wechseln eines Typenrades 1 werden der Träger 45 gemäß Figur 1 im Uhrzeigersinn über den Griff 46 um die Achse 47 geschwenkt,
wobei der Steuerhebel 43 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 49 gedreht wird. Hierbei gelangt der Steuerhebel 43
aus der Lage gemäß Figur 5 in die Lage der Figur 6, wobei die Drahtfeder 63 in Bereitschaftsstellung gebracht wird. Die Drahtfeder
63 liegt mit ihrem Schenkel 83 auf der Steuernase 81 auf und drückt durch axiale Federkraft gegen die Anschlagfläche
an dem Steuerhebel 43. In der ausgeschwenkten Stellung des Trägers 45 kann das Typenrad 1 leicht von der Nabe abgezogen werden.
Mit dem Verchwenken des Trägers 45 aus der Arbeits- in die Wechselstellung
gemäß Figur 1, gestrichelte Darstellung, gelangt der Anschlagbolzen 98 kurz vor Erreichen der Wechselstellung
mit dem Anschlag 101 an dem Schwenkhebel 86 zur Anlage und schwenkt diesen (86) im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 87. Hierbei
wird zunächst der Schenkel 95 des V-förmigen Rastarmes 90 von dem Schenkel 97 weggespreizt, danach erfolgt eine elastische
Verformung des Schenkel 97 solange, bis die Rastspannung des Rastzapfens 92 in der Rastausnehmung 93 überwunden ist.
Der Rastarm 90 federt danach in seine Ausgangslage zurück, wobei der Rastzapfen 92 eine Sprungbewegung ausführt und in die
anderen Rastausnehmung 94 wieder einrastet. In dieser Stellung befindet sich der Träger 45 bereits in seiner Wechselstellung
und der Schaltarm 88 gelangt in den Wirkbereich des Optokopplers 89.
Danach kann ein neues Typenrad beliebig auf die Nabe 15 soweit aufgeschoben werden, bis das Typenrad 1 an der Anschlagfläche
ΛΑ
27 der Radaufnahme 17 zur Anlage kommt. Bei nicht stellungsgenauem
Aufsetzen des Typ^nrades 1 auf die Radauf nähme 17 kommt
der federnde Mitnahmestift 29 nicht mit der Mitnehmerbohrung
31 in dem Typenrad 1 zur Deckung und rastet nicht ein. Nun kann der Träger 45 wieder in die Arbeitslage gemäß Figur 1
zurückgeschwenkt werden, wobei der Anschlagbolzen 98 sich von
dem Anschlag 101 abhebt und nach einer Leerlaufbewegung den
anderen Anschlag 100 beaufschlagt und den Schwenkhebel 86 im Uhrzeigersinn mitnimmt. Hierbei wird der Rastarm 90 durch Zusammendrücken
der beiden Schenkel 95, 97 soweit vorgespannt, bis die Rastspannung des Rastzapfens 92 in der Rastausnehmung
94 überwunden ist. Der Rastzapfen 92 springt unter Entspannung des Rastarmes 90 vor und gelangt wieder mit der Rastausnehmung
93 sicher in Eingriff. Hierbei verläßt der Schaltarm 88 den Wirkbereich des Optokopplers 89, wodurch die Suchlaufbewegung
der Radaufnahme 17 ausgelöst wird, wenn der Träger 45 in der Arbeitsstellung ist. Der Optokoppler 89 gibt dann einen Steuerimpuls
an einen nicht dargestellten Mikroprozessor, der den An".riebsmotor 21 für die Radaufnahme 17 entsprechend steuert.
Hierbei wird die Antriebswelle 19 nun über den Antriebsmotor
in Drehbewegung versetzt, wobei das Typenrad 1 aufgrund der Reibung zwischen Typenrad 1 und der Radaufnahme 17 soweit mitgenommen
wird, bis der Stoppanschlag 41 gegen das Stoppelement 39 anschlägt und das Typenrad 1 an einer Weiterdrehung hindert.
Die Reibung zwischen Typenrad 1, Radaufnahme 17 und Rastfeder wird durch die Vorspannung der Drahtfeder 63 überwunden. Kommt
der Mitnahmestift 29 mit der Mitnehmerbohrung 31 zur Überdeckung,
so rastet der Mitnahmestift 29 ein. Durch die weiterdrehende Radaufnahme 17 wird nun auch das Typenrad 1 formschlüssig angetrieben.
Die Drahtfeder 63 wird gemäß Figur 7 in Pfei 1 richtung
mitgenommen, derart, daß der Schenkel 83 der Drahtfeder 63 auf der Steuernase 81 soweit gleitet bis die Drahtfeder 63 im Gegenuhrzeigersinn
freigegeben wird. Der Schenkel 83 der Drahtfeder 63 gleitet entlang der Steuerfläche 69 soweit bis die Draht-
At
feder 63 die in der Figur 5 dargestellte Lage wieder einnimmt j
und an dem festen Anschlag 75 wieder anliegt. Hierbei gibt j
ί der Stoppanschlag 41 das Typenrad wieder frei. !
Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen die Stellungen des Stoppanschlages j
41, wobei die Figur 3 die Ruhestellung, die Figur 4 die Bereit- !
Schaftsstellung und die Figur 2 die Sperrstellung des Stoppan- t
Schlages 41 jeweils darstellen. I
Im Rahmen der Erfindung kann das Typenrad auch in einer Wechselkassette
gelagert sein. Wesentlich ist, daß der Typenradwechsel in jeder beliebigen Stellung des Wagens mit dem Druckwerk vorgenommen
werden kann, wobei mit dem Zurückschwenken des Trägers 45 automatisch eine Suchlaufdrehbewegung dann ausgelöst wird, wenn
der Träger 45 die Endlage erreicht. Das Schaltelement zur Steuerung des den Antriebsmotor 21 steuernden Mikroprozessors kann
ebenso ein Relais oder ein anderer einen Steuerimpuls an den Mikroprozessor übertragendes Schaltelement sein. Das Typenrad 1
verrastet hierbei nach einem Suchlauf von maximal 360°-Drehung automatisch stellungsgenau und sicher mit der Radaufnahme 17.
Die die Maschine bedienende Person braucht also keine zusätzlichen
Tätigungen von Sondertasten ausführen.
//3
L e e r s e i t e -
Claims (10)
- OLYMPIA WERKE AG E81/Ac/ra/PS 1934ANR: 1 003 976 21. Dezember 1983Patentansprüche:Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor antreibbaren Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine, wobei eine Kupplungshälfte einen nachgiebigen Mitnahmestift aufweist, der während der Suchlaufbewegung in einer Eingriffsöffnung der anderen Kupplungshälfte zur Drehmitnahme formschlüssig einrastbar ist und wobei die Radaufnahme und der Antriebsmotor in einem schwenkbaren Träger gelagert sind, der zum Ent- und Ankuppeln des Typenrades aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze entfernten Wechselstellung schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Träger (45) kurz vor Erreichen der Arbeitslage ein Schaltelement beaufschlagt, durch das ein Steuerimpuls an einen den Antriebsmotor (21) steuernden Mikroprozessor geb- und die Suchlaufbewegung der Radaufnahme (17) auslösbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement ein Optokoppler (89) ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein in zwei Raststellungen verrastbares Schaltglied das durch den schwenkbaren Träger (45) kurz vor dessen Erreichen einer der beiden Endlagen entrast- und in die andere Raststellung mitnehmbar und mit einem Schaltarm (88) in bzw. aus dem Wirkbereich des die Suchlaufbewegung auslösenden Optokopplers (89) bringbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied ein um eine Achse (87) schwenkbarer Schwenkhebel (86) ist, der den mit dem Optokoppler (89) zusammenwirkenden Schaltarm (88) und über einen Rastarm (90) in den beiden Raststellungen verrastbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastarm (90) federnd ausgebildet ist und an seinem freien Ende (91) einen Rastzapfen (92) aufweist, welcher in zwei konzentrisch zu der Lagerachse (87) des Schwenkhebels (86) fest angeordnete Rastausnehmungen (93, 94) einrastbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (86) aus Kunststoff besteht und der Rastarm (90) V-förmig ausgebildet ist, wobei an dem freien Ende (91) eines Schenkels (95) der Rastzapfen (92) angeordnet und das Ende (96) des anderen Schenkels (97) tangential zu der Drehachse (87) mit dem Schwenkhebel (86) fest verbunden ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel (95, 97) des V-förmig ausgebildeten Rastarmes (90) federnd ausgebildet sind, derart, daß bei der jeweiligen Entlastung des Schwenkhebels (86) zunächst der Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) von dem anderen Schenkel (97) im elastischen Bereich wegspreizbar und danach der mit dem Schwenkhebel (86) fest verbundene Schenkel (97) elastisch verformbar ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn· zeichnet, daß der Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) an der Übergangsstelle zu dem anderen Schenkel (97) elastisch verformbar ausgebildet ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (86) einen Anschlagarm (99) mit zwei in Abstand zueinander angeordneten Anschlägen (100, 101) aufweist, die durch ein an dem schwenkbaren Träger (45) fest angeordnetes Steuerglied beaufschlagbar sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, daß das Steuerglied ein Anschlagbolzen (98) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833346599 DE3346599A1 (de) | 1983-12-23 | 1983-12-23 | Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833346599 DE3346599A1 (de) | 1983-12-23 | 1983-12-23 | Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3346599A1 true DE3346599A1 (de) | 1985-07-04 |
| DE3346599C2 DE3346599C2 (de) | 1989-04-27 |
Family
ID=6217809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833346599 Granted DE3346599A1 (de) | 1983-12-23 | 1983-12-23 | Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3346599A1 (de) |
Citations (4)
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-
1983
- 1983-12-23 DE DE19833346599 patent/DE3346599A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3346599C2 (de) | 1989-04-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: OLYMPIA AG, 2940 WILHELMSHAVEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: AEG OLYMPIA AG, 2940 WILHELMSHAVEN, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AEG OLYMPIA OFFICE GMBH, 2940 WILHELMSHAVEN, DE |
|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |