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DE3346599A1 - Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine - Google Patents

Vorrichtung zum ausloesen einer suchlaufdrehbewegung zwischen einer radaufnahme und einem typenrad in einer schreib- oder aehnlichen bueromaschine

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DE3346599A1
DE3346599A1 DE19833346599 DE3346599A DE3346599A1 DE 3346599 A1 DE3346599 A1 DE 3346599A1 DE 19833346599 DE19833346599 DE 19833346599 DE 3346599 A DE3346599 A DE 3346599A DE 3346599 A1 DE3346599 A1 DE 3346599A1
Authority
DE
Germany
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locking
leg
arm
wheel
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Prior art date
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Granted
Application number
DE19833346599
Other languages
English (en)
Other versions
DE3346599C2 (de
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. 2940 Wilhelmshaven Behrendt
Rolf Ing.(grad.) 2900 Oldenburg Behrens
Joachim Kuschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG Olympia Office GmbH
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DE19833346599 priority Critical patent/DE3346599A1/de
Publication of DE3346599A1 publication Critical patent/DE3346599A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3346599C2 publication Critical patent/DE3346599C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

OLYMPIA WERKE AG ... E81/Ac/ra/PS
ANR: 1 003 976 H 21. Dezember 1983
Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor antreibbaren Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreiboder ähnlichen Büromaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei Druckwerken mit Typenrädern in Schreib- und ähnlichen Maschinen muß eine leichte Auswechselbarkeit des Typenrades gewährleistet sein. Dieses auswechselbare Typenrad hat große Bedeutung beim häufigen Übergang auf fremde Sprachen mit anderen Schriftzeichen, auf andere Schriftarten oder auf spezielle Formelzeichen. Bei diesem Auswechseln soll das Typenrad möglichst bequem aus der Halterung entfernt oder eingesetzt werden können, ohne daß eine besondere Geschicklichkeit der die Maschine bedienende Person erforderlich ist. Bei einer Anordnung gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 29 02 544 wird eine Aufnahmevorrichtung für das Typenrad aus einer Arbeits- in eine Wechselstellung geschwenkt, wobei das Typenrad von einer durch einen Schrittmotor angetriebenen Dreheinstellwelle automatisch entkuppelt wird. In dieser Wechselstellung kann bereits ein anderes Typenrad wieder in die Aufnahmevorrichtung eingesetzt werden, wobei aber eine endgültige Kupplung erst erfolgt, wenn die Aufnahmevorrichtung mit dem Typenrad die Arbeitsstellung wieder erreicht. Dieses selbsttätige Kuppeln des Typenrades mit der Dreheinstellwelle wird hierbei Stützfläche ermöglicht. Hierbei ist außerdem erforderlich, daß das Typenrad sich in einer genauen Ausgangsstellung zu der Typenradaufnahme in der Maschine befindet. Aus diesem Grunde wird das mit einer Kassette zusam-
men austauschbar angeordnete Typenrad gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 28 22 313 innerhalb der Kassette arretiert, wenn das Typenrad und die Kassette sich in einer von der DreheinstellwelIe der Maschine demontierten Lage befinden. Durch diese Arretiermittel wird die Kassette in der Herstellung komplizierter und kostenaufwendiger.
Weiterhin ist eine Maschine bekannt, bei der das Typenrad frei drehbar in der Kassette gelagert ist und einen abgefederten Mitnahmestift aufweist. Nach dem Einsetzen der Kassette in die Aufnahmevorrichtung der Maschine führt die Antriebswelle einen Suchlauf aus, ohne daß das Einrasten des Mitnahmestiftes in eine Eingriffsöffnung der Antriebswelle kontrolliert wird. Ist die Reibungskraft zwischen dem Typenrad und der Antriebswelle zu groß, dann ist eine sichere Kupplung nicht gegeben. Der Suchlauf ist außerdem erst auslösbar, wenn der Motorschalter aus der Stellung "AUS" in die Stellung "EIN" bewegt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer Radaufnahme und einem Typenrad zu schaffen, die einfach herstellbar ist und eine sichere und einfache Funktion gewährleistet. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nach dem Aufstecken des Typenrades von Hand auf die Antriebswelle oder Einlegen der Typenradkassette der Träger mit der Radaufnahme und dem Typenrad einfach in die Schreibstellung zurückzuschwenken ist, wobei der Suchlauf automatisch ausgelöst wird. Zusätzliche Tastenbetätigungen zum Auslösen des Suchlaufs sind nicht mehr erforderlich. Das Wechseln eines Typenrades erfordert also von der Bedienungsperson keine besondere Geschicklichkeit und auch nicht die Beachtung von besonderen Einbauvorschriften und gesonderten
Betätigungen zum Auslösen des Suchlaufs.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert. Es
zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht auf den Erfindungsgegenstand,
Figur 2 eine Einzelheit aus Figur 1 mit einer Stellung des Stoppanschlages in Arbeitsstellung,
Figur 3 die Einzelheit gemäß Figur 2 in Außerbetriebsstellung des Stoppanschlages,
Figur 4 die Einzelheit gemäß Figur 2 in Vorbereitungslage des Stoppanschlages,
Figur 5 eine Einzelheit aus Figur 3 in perspektivischer Darstellung,
Figur 6 eine Einzelheit aus Figur 4 in perspektivischer Darstellung und
Figur 7 eine Einzelheit aus Figur 2 in perspektivischer Darstellung.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Typenrad 1 mit radial angeordneten, federnden Zinken 3 dargestellt, an deren freien Enden Typen 5 angeordnet sind. Die einzelnen federnden Zinken 3 werden durch einen Hammer 7 beaufschlagt, wobei die Typen 5 über ein Farbband 9 einen Abdruck auf einem Aufzeichnungsträger 11 erzeu-
gen. Der Aufzeichnungsträger 11 wird über eine Schreibwalze 13 transportiert, die über einen nicht dargestellten Antriebsmotor antreibbar ist. Das Typenrad 1 ist von Hand auf eine Nabe 15 einer Radaufnahme 17 steckbar. Hierbei ist die Nabe 15 mit einer Antriebswelle 19 eines Antriebsmotors 21 fest verbunden und weist an seinem freien Ende eine umlaufende Nut 23 auf, in die eine Feder 25 einrastbar ist. Die Feder 25 ist Bestandteil des Typenrades 1.
Beim Aufschieben des Typenrades 1 auf die Nabe 15 kommt dieses an einer Anlagefläche 27 zur Anlage, wobei die eingerastete Feder 25 das Typenrad 1 in radialer Richtung sichert. Die Arretierung des Typenrades 1 in Drehrichtung erfolgt über einen abgefederten Mitnahmestift 29, der in einer Lageröffnung 31 in der Radaufnahme 17 parallel verschiebbar zur Antriebswelle 19 des Antriebsmotors 21 gelagert ist und in einer Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 formschlüssig einrastbar ist. Dieses Einrasten des Mitnahmestiftes 29 erfolgt nur dann, wenn dieser (29) mit der Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 in einer Fluchtlinie liegt. Ist dies nicht der Fall, dann weicht der Mitnahmestift 29 gegen die Kraft einer Blattfeder 35 aus. Diese Blattfeder 35 ist an der Radaufnahme 17 einseitig fest eingespannt. Der Mitnahmestift 29 ist mit den freien Enden 37 der Blattfeder 35 fest verbunden. Mit dem Auslösen einer Suchlaufbewegung, die unten noch erläutert wird, über den Antriebsmotor 21 wird die Radaufnarme 17 relativ zu dem Typenrad gedreht, wobei der Mitnahmestift 29 in die Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 einrastet. Um ein sicheres Einrasten des Mitnahmestiftes 29 in die Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 zu gewährleisten, weist das Typenrad 1 ein fest angeordnetes Stoppelement 39 auf. Dieses Stoppelement 39 wirkt mit einem steuerbaren Stoppanschlag 41, der über einen Steuerhebel 43 aus einer Außereingriffsstellung in den Weg des umlaufenden Stoppelementes 39 bringbar ist, derart zusammen, daß der Mitnahme-
ί?
stift 29 bei gesperrtem Typenrad 1 innerhalb einer Umdrehung
der Radaufnahme 17 in die Eingriffsöffnung 33 zur Drehmitnahme
einrastet. Der steuerbare Stoppanschlag 41 ist durch das nach
Einrastung des Mitnahmestiftes 29 formschlüssig getriebene j
Typenrad 1 in die Außereingriffsstellung rückstellbar. j
Die Radaufnahme 17 und der Antriebsmotor 21 sind in einem Trä- | ger 45 gelagert, der zum Ent- und Ankuppeln des Typenrades 1 !
aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze entfernten Wechselstellung schwenkbar angeordnet. Hierbei wird mit der Schwenkbewegung des Trägers 45 gleichzeitig auch der Steuerhebel 43 j mitverstellt. Der Steuerhebel 43 ist um eine zu der Schwenkachse ι 47 des Trägers 45 parallel angeordnete Achse 49 schwenkbar ge- [ lagert. Die Auslenkung des Steuerhebels 43 an dem Träger 45
erfolgt über eine stift-schlitzartige Verbindung 51. Hierbei
weist der Steuerhebel 43 einen Verbindungsarm 53 mit einem ein- j seitig offenen Eingriffsschlitz 55 auf, in den ein Lappen 57
an einem Verbindungsarm 59 des Trägers 45 eingreift. Hierdurch
wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Träger 45 und » dem Steuerhebel 43 in Drehrichtung erreicht. Der steuerbare | Stoppanschlag 41 ist an einem freien Ende 61 einer fest einge- \ spannten Feder 63 angeordnet, die durch den Steuerhebel 43 in [ den Weg des Stoppelementes 39 unter Zunahme der Federkraft > bring- und verrastbar und durch das eingerastete, getriebene ! Typenrad 1 zur Rückstellung in die Außereingriffsstellung wie- j der entrastbar ist. Die Feder 63 besteht aus einer Drahtfeder, · deren freies Ende 65 eine Abwinkelung 77 als Stoppanschlag 41 : trägt. Zur Geräuschdämpfung ist die Abwinkelung 77 mit einer
elastischen Kappe 79 versehen.
Die drahtförmige Feder 63 liegt in Arbeitsstellung des Trägers
45 in Drehrichtung an einem festen Anschlag 75 und senkrecht
zur Drehrichtung an einer Steuerfläche 69 einer Steuernase 81
an dem Steuerhebel 43 unter Vorspannung an, siehe Figur 5.
Die Figur 6 zeigt den Steuerhebel 43 in der Wechselstellung des Trägers 45, wobei die Drahtfeder 63 bei dieser Schwenkbewegung in axialer Richtung zur Schwenkachse 49 freigegeben wird. Die Drahtfeder 63 gleitet mit dem Schenkel 83 über die Steuernase 81 hinweg und gelangt mit der Abwinkelung mit der Steuerfläche 71 in Anlage. Die Figur 7 zeigt den Steuerhebel 43 wieder in der Arbeitslage, wobei das freie Ende 73 der Abwinkelung 77 sich in den Weg des umlaufenden Stoppelementes an dem Typenrad 1 befindet.
In Figur 1 ist ein in zwei Endstellungen verrastbares und als Schwenkhebel 86 ausgebildetes Schaltglied dargestellt, das durch den schwenkbaren Träger 45 kurz vor dessen Erreichen einer seiner beiden Endlagen entrastet und in die andere Raststellung mitnehmbar ist. Dieser Schwenkhebel 86 ist um eine Achse 87 verschwenkbar und weist einen Schaltarm 88 auf, der in den Wirkbereich eines den Suchlauf auslösenden Optokopplers 89 bringbar ist. Außerdem ist der Schwenkhebel 86 über einen Rastarm 90 in den beiden Endstellungen verrastbar, wobei der Rastarm 90 federnd ausgebildet und an seinem freien Ende 91 einen Rastzapfen 92 aufweist, welcher in zwei konzentrisch zu der Lagerachse 87 des Schwenkhebels 86 fest angeordnete Rastausnehmungen 93, 94 einrastbar ist.
Der Rastarm 90 des aus Kunststoff bestehenden Schalthebels ist V-förmig ausgebildet, wobei an dem freien Ende 91 eines Schenkels 95 der Rastzapfen 92 angeordnet und das Ende 96 des anderen Schenkels 97 tangential zu der Drehachse 87 mit dem Schwenkhebel 86 fest verbunden ist. Der Schenkel 95 mit dem Rastzapfen 92 ist übrigens an der Übergangsstelle zu dem anderen Schenkel 97 elastisch verformbar. Die Verschwenkung des Schwenkhebels 86 erfolgt über einen als Steuerglied ausgebildeten Anschlagbolzen 98 an dem Träger 45, der mit zwei an einem Anschlagarm 99 des Schwenkhebels 86 angeordneten Anschlä·
gen 100, 101 in Eingriff bringbar ist. Diese Anschläge 100, 101 sind mit Abstand zueinander derart angeordnet, daß der Schwenkhebel 86 erst kurz vor Erreichen der Endstellungen des Trägers 45 beaufschlagbar ist.
Zum Wechseln eines Typenrades 1 werden der Träger 45 gemäß Figur 1 im Uhrzeigersinn über den Griff 46 um die Achse 47 geschwenkt, wobei der Steuerhebel 43 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 49 gedreht wird. Hierbei gelangt der Steuerhebel 43 aus der Lage gemäß Figur 5 in die Lage der Figur 6, wobei die Drahtfeder 63 in Bereitschaftsstellung gebracht wird. Die Drahtfeder 63 liegt mit ihrem Schenkel 83 auf der Steuernase 81 auf und drückt durch axiale Federkraft gegen die Anschlagfläche an dem Steuerhebel 43. In der ausgeschwenkten Stellung des Trägers 45 kann das Typenrad 1 leicht von der Nabe abgezogen werden.
Mit dem Verchwenken des Trägers 45 aus der Arbeits- in die Wechselstellung gemäß Figur 1, gestrichelte Darstellung, gelangt der Anschlagbolzen 98 kurz vor Erreichen der Wechselstellung mit dem Anschlag 101 an dem Schwenkhebel 86 zur Anlage und schwenkt diesen (86) im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 87. Hierbei wird zunächst der Schenkel 95 des V-förmigen Rastarmes 90 von dem Schenkel 97 weggespreizt, danach erfolgt eine elastische Verformung des Schenkel 97 solange, bis die Rastspannung des Rastzapfens 92 in der Rastausnehmung 93 überwunden ist. Der Rastarm 90 federt danach in seine Ausgangslage zurück, wobei der Rastzapfen 92 eine Sprungbewegung ausführt und in die anderen Rastausnehmung 94 wieder einrastet. In dieser Stellung befindet sich der Träger 45 bereits in seiner Wechselstellung und der Schaltarm 88 gelangt in den Wirkbereich des Optokopplers 89.
Danach kann ein neues Typenrad beliebig auf die Nabe 15 soweit aufgeschoben werden, bis das Typenrad 1 an der Anschlagfläche
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27 der Radaufnahme 17 zur Anlage kommt. Bei nicht stellungsgenauem Aufsetzen des Typ^nrades 1 auf die Radauf nähme 17 kommt der federnde Mitnahmestift 29 nicht mit der Mitnehmerbohrung 31 in dem Typenrad 1 zur Deckung und rastet nicht ein. Nun kann der Träger 45 wieder in die Arbeitslage gemäß Figur 1 zurückgeschwenkt werden, wobei der Anschlagbolzen 98 sich von dem Anschlag 101 abhebt und nach einer Leerlaufbewegung den anderen Anschlag 100 beaufschlagt und den Schwenkhebel 86 im Uhrzeigersinn mitnimmt. Hierbei wird der Rastarm 90 durch Zusammendrücken der beiden Schenkel 95, 97 soweit vorgespannt, bis die Rastspannung des Rastzapfens 92 in der Rastausnehmung 94 überwunden ist. Der Rastzapfen 92 springt unter Entspannung des Rastarmes 90 vor und gelangt wieder mit der Rastausnehmung 93 sicher in Eingriff. Hierbei verläßt der Schaltarm 88 den Wirkbereich des Optokopplers 89, wodurch die Suchlaufbewegung der Radaufnahme 17 ausgelöst wird, wenn der Träger 45 in der Arbeitsstellung ist. Der Optokoppler 89 gibt dann einen Steuerimpuls an einen nicht dargestellten Mikroprozessor, der den An".riebsmotor 21 für die Radaufnahme 17 entsprechend steuert. Hierbei wird die Antriebswelle 19 nun über den Antriebsmotor in Drehbewegung versetzt, wobei das Typenrad 1 aufgrund der Reibung zwischen Typenrad 1 und der Radaufnahme 17 soweit mitgenommen wird, bis der Stoppanschlag 41 gegen das Stoppelement 39 anschlägt und das Typenrad 1 an einer Weiterdrehung hindert. Die Reibung zwischen Typenrad 1, Radaufnahme 17 und Rastfeder wird durch die Vorspannung der Drahtfeder 63 überwunden. Kommt der Mitnahmestift 29 mit der Mitnehmerbohrung 31 zur Überdeckung, so rastet der Mitnahmestift 29 ein. Durch die weiterdrehende Radaufnahme 17 wird nun auch das Typenrad 1 formschlüssig angetrieben. Die Drahtfeder 63 wird gemäß Figur 7 in Pfei 1 richtung mitgenommen, derart, daß der Schenkel 83 der Drahtfeder 63 auf der Steuernase 81 soweit gleitet bis die Drahtfeder 63 im Gegenuhrzeigersinn freigegeben wird. Der Schenkel 83 der Drahtfeder 63 gleitet entlang der Steuerfläche 69 soweit bis die Draht-
At
feder 63 die in der Figur 5 dargestellte Lage wieder einnimmt j
und an dem festen Anschlag 75 wieder anliegt. Hierbei gibt j
ί der Stoppanschlag 41 das Typenrad wieder frei. !
Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen die Stellungen des Stoppanschlages j
41, wobei die Figur 3 die Ruhestellung, die Figur 4 die Bereit- !
Schaftsstellung und die Figur 2 die Sperrstellung des Stoppan- t
Schlages 41 jeweils darstellen. I
Im Rahmen der Erfindung kann das Typenrad auch in einer Wechselkassette gelagert sein. Wesentlich ist, daß der Typenradwechsel in jeder beliebigen Stellung des Wagens mit dem Druckwerk vorgenommen werden kann, wobei mit dem Zurückschwenken des Trägers 45 automatisch eine Suchlaufdrehbewegung dann ausgelöst wird, wenn der Träger 45 die Endlage erreicht. Das Schaltelement zur Steuerung des den Antriebsmotor 21 steuernden Mikroprozessors kann ebenso ein Relais oder ein anderer einen Steuerimpuls an den Mikroprozessor übertragendes Schaltelement sein. Das Typenrad 1 verrastet hierbei nach einem Suchlauf von maximal 360°-Drehung automatisch stellungsgenau und sicher mit der Radaufnahme 17. Die die Maschine bedienende Person braucht also keine zusätzlichen Tätigungen von Sondertasten ausführen.
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L e e r s e i t e -

Claims (10)

  1. OLYMPIA WERKE AG E81/Ac/ra/PS 1934
    ANR: 1 003 976 21. Dezember 1983
    Patentansprüche:
    Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor antreibbaren Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine, wobei eine Kupplungshälfte einen nachgiebigen Mitnahmestift aufweist, der während der Suchlaufbewegung in einer Eingriffsöffnung der anderen Kupplungshälfte zur Drehmitnahme formschlüssig einrastbar ist und wobei die Radaufnahme und der Antriebsmotor in einem schwenkbaren Träger gelagert sind, der zum Ent- und Ankuppeln des Typenrades aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze entfernten Wechselstellung schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Träger (45) kurz vor Erreichen der Arbeitslage ein Schaltelement beaufschlagt, durch das ein Steuerimpuls an einen den Antriebsmotor (21) steuernden Mikroprozessor geb- und die Suchlaufbewegung der Radaufnahme (17) auslösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement ein Optokoppler (89) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein in zwei Raststellungen verrastbares Schaltglied das durch den schwenkbaren Träger (45) kurz vor dessen Erreichen einer der beiden Endlagen entrast- und in die andere Raststellung mitnehmbar und mit einem Schaltarm (88) in bzw. aus dem Wirkbereich des die Suchlaufbewegung auslösenden Optokopplers (89) bringbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied ein um eine Achse (87) schwenkbarer Schwenkhebel (86) ist, der den mit dem Optokoppler (89) zusammenwirkenden Schaltarm (88) und über einen Rastarm (90) in den beiden Raststellungen verrastbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastarm (90) federnd ausgebildet ist und an seinem freien Ende (91) einen Rastzapfen (92) aufweist, welcher in zwei konzentrisch zu der Lagerachse (87) des Schwenkhebels (86) fest angeordnete Rastausnehmungen (93, 94) einrastbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (86) aus Kunststoff besteht und der Rastarm (90) V-förmig ausgebildet ist, wobei an dem freien Ende (91) eines Schenkels (95) der Rastzapfen (92) angeordnet und das Ende (96) des anderen Schenkels (97) tangential zu der Drehachse (87) mit dem Schwenkhebel (86) fest verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel (95, 97) des V-förmig ausgebildeten Rastarmes (90) federnd ausgebildet sind, derart, daß bei der jeweiligen Entlastung des Schwenkhebels (86) zunächst der Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) von dem anderen Schenkel (97) im elastischen Bereich wegspreizbar und danach der mit dem Schwenkhebel (86) fest verbundene Schenkel (97) elastisch verformbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn· zeichnet, daß der Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) an der Übergangsstelle zu dem anderen Schenkel (97) elastisch verformbar ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (86) einen Anschlagarm (99) mit zwei in Abstand zueinander angeordneten Anschlägen (100, 101) aufweist, die durch ein an dem schwenkbaren Träger (45) fest angeordnetes Steuerglied beaufschlagbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, daß das Steuerglied ein Anschlagbolzen (98) ist.
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