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DE3346599C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3346599C2
DE3346599C2 DE19833346599 DE3346599A DE3346599C2 DE 3346599 C2 DE3346599 C2 DE 3346599C2 DE 19833346599 DE19833346599 DE 19833346599 DE 3346599 A DE3346599 A DE 3346599A DE 3346599 C2 DE3346599 C2 DE 3346599C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
leg
type wheel
switching element
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833346599
Other languages
English (en)
Other versions
DE3346599A1 (de
Inventor
Rolf Ing.(Grad.) 2900 Oldenburg De Behrens
Joachim Kuschke
Wolfgang Dipl.-Ing. 2940 Wilhelmshaven De Behrendt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG Olympia Office GmbH
Original Assignee
AEG Olympia AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Olympia AG filed Critical AEG Olympia AG
Priority to DE19833346599 priority Critical patent/DE3346599A1/de
Publication of DE3346599A1 publication Critical patent/DE3346599A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3346599C2 publication Critical patent/DE3346599C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslösen einer Such­ laufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor an­ treibbaren Radaufnahme und einem Typenrad in einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Art.
Bei Druckwerken mit Typenrädern in Schreib- und ähnlichen Maschi­ nen muß eine leichte Auswechselbarkeit des Typenrades gewähr­ leistet sein. Dieses auswechselbare Typenrad hat große Bedeutung beim häufigen Übergang auf fremde Sprachen mit anderen Schrift­ zeichen, auf andere Schriftarten oder auf spezielle Formel­ zeichen. Bei diesem Auswechseln soll das Typenrad möglichst be­ quem aus der Halterung entfernt oder eingesetzt werden können, ohne daß eine besondere Geschicklichkeit der die Maschine bedie­ nenden Person erforderlich ist.
Bei einer Anordnung gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 29 02 544 wird eine Aufnahmevor­ richtung für das Typenrad aus einer Arbeits- in eine Wechsel­ stellung geschwenkt, wobei das Typenrad von einer durch einen Schrittmotor angetriebenen Dreheinstellwelle automatisch ent­ kuppelt wird. In dieser Wechselstellung kann bereits ein anderes Typenrad wieder in die Aufnahmevorrichtung eingesetzt werden, wobei aber eine endgültige Kupplung erst erfolgt, wenn die Auf­ nahmevorrichtung mit dem Typenrad die Arbeitsstellung wieder er­ reicht. Dieses selbsttätige Kuppeln des Typenrades mit der Dreh­ einstellwelle wird hierbei durch eine gestellfest angeordnete Stützfläche ermöglicht. Hierbei ist außerdem erforderlich, daß das Typenrad sich in einer genauen Ausgangsstellung zu der Typen­ radaufnahme in der Maschine befindet. Aus diesem Grunde wird das mit einer Kassette zusammen austauschbar angeordnete Typenrad gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 28 22 313 innerhalb der Kassette arretiert, wenn das Typenrad und die Kassette sich in einer von der Dreheinstellwelle der Maschine demontierten Lage befinden. Durch diese Arretiermittel wird die Kassette in der Herstellung komplizierter und kostenaufwendiger.
Weiterhin ist eine Maschine bekannt, bei der das Typenrad frei drehbar in der Kassette gelagert ist und einen abgefederten Mit­ nahmestift aufweist. Nach dem Einsetzen der Kassette in die Auf­ nahmevorrichtung der Maschine führt die Antriebswelle einen Such­ lauf aus, ohne daß das Einrasten des Mitnahmestiftes in eine Eingriffsöffnung der Antriebswelle kontrolliert wird. Ist die Reibungskraft zwischen dem Typenrad und der Antriebswelle zu groß, dann ist eine sichere Kupplung nicht gegeben. Der Suchlauf ist außerdem erst auslösbar, wenn der Motorschalter aus der Stellung "AUS" in die Stellung "EIN" bewegt wird.
Auch ist durch die DE-OS 31 50 541 ein Druckwerk mit einem Typen­ rad bekannt, welches eine Mitnahmeöffnung für einen federnden Mitnahmestift aufweist. Dieser Mitnahmestift ist mittels einer Suchlaufdrehbewegung in die Mitnahmeöffnung des Typenrades ein­ rastbar, wobei die Mittel zum Auslösen des Suchlaufs nicht offen­ bart worden sind. Durch die DE-OS 32 11 402 ist eine Suchlauf­ drehbewegung indirekt über einen Deckelschalter auslösbar, der ein Programm in einem Mikroprozessor der Schreibmaschine auslöst. Hierbei ist der Auslösevorgang noch recht kompliziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer Radaufnahme und einem Typenrad zu schaffen, die einfach herstellbar ist und eine sichere und einfache Funktion gewährleistet. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nach dem Aufstecken des Typenrades von Hand auf die Antriebswelle oder Einlegen der Typenradkassette der Träger mit der Radaufnahme und dem Typenrad einfach in die Schreibstellung zurückzuschwenken ist, wobei der Suchlauf automatisch ausgelöst wird. Zusätzliche Tastenbetäti­ gungen zum Auslösen des Suchlaufs sind nicht mehr erforderlich. Das Wechseln eines Typenrades erfordert also von der Bedienungs­ person keine besondere Geschicklichkeit und auch nicht die Beach­ tung von besonderen Einbauvorschriften und gesonderten Betäti­ gungen zum Auslösen des Suchlaufs.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind den weiteren Unteransprüche zu entnehmen.
Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf ein Druckwerk mit einem Typenrad und
Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1 mit einer Stel­ lung des Stoppanschlages in Arbeitsstellung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Typenrad 1 mit radial angeordneten federnden Armen 3 dargestellt, an deren freien Enden Typen 5 angeordnet sind. Die einzelnen federnden Arme 3 werden durch einen Hammer 7 beaufschlagt, wobei die Typen 5 über ein Farbband 9 einen Abdruck auf einem Aufzeichnungsträger 11 erzeugen. Der Aufzeichnungsträger 11 wird über eine Schreibwalze 13 transpor­ tiert, die über einen nicht dargestellten Antriebsmotor antreib­ bar ist. Das Typenrad 1 ist von Hand auf eine Nabe 15 einer Rad­ aufnahme 17 steckbar. Hierbei ist die Nabe 15 mit einer Antriebs­ welle 19 eines Antriebsmotors 21 fest verbunden und weist an seinem freien Ende eine umlaufende Nut 23 auf, in die eine Feder 25 einrastbar ist. Die Feder 25 ist Bestandteil des Typenrades 1.
Beim Aufschieben des Typenrades 1 auf die Nabe 15 kommt dieses an einer Anlagefläche 27 zur Anlage, wobei die eingerastete Feder 25 das Typenrad 1 in radialer Richtung sichert. Die Arretierung des Typenrades 1 in Drehrichtung erfolgt über einen abgefederten Mit­ nahmestift 29, der in einer Lageröffnung 31 in der Radaufnahme 17 parallel verschiebbar zur Antriebswelle 19 des Antriebsmotors 21 gelagert ist und in einer Eingriffsöffnung 33 des Typenrades formschlüssig einrastbar ist. Dieses Einrasten des Mitnahme­ stiftes 29 erfolgt nur dann, wenn dieser (29) mit der Eingriffs­ öffnung 33 des Typenrades 1 in einer Fluchtlinie liegt. Ist dies nicht der Fall, dann weicht der Mitnahmestift 29 gegen die Kraft einer Blattfeder 35 aus. Diese Blattfeder 35 ist an der Radauf­ nahme 17 einseitig fest eingespannt. Der Mitnahmestift 29 ist mit den freien Enden 37 der Blattfeder 35 fest verbunden. Mit dem Auslösen einer Suchlaufbewegung, die unten noch erläutert wird, über den Antriebsmotor 21 wird die Radaufnahme 17 relativ zu dem Typenrad gedreht, wobei der Mitnahmestift 29 in die Eingriffs­ öffnung 33 des Typenrades 1 einrastet. Um ein sicheres Einrasten des Mitnahmestiftes 29 in die Eingriffsöffnung 33 des Typenrades 1 zu gewährleisten, weist das Typenrad 1 ein fest angeordnetes Stoppelement 39 auf. Dieses Stoppelement 39 wirkt mit einem steuerbaren Stoppanschlag 41, der über einen Steuerhebel 43 aus einer Außereingriffsstellung in den Weg des umlaufenden Stoppele­ mentes 39 bringbar ist, derart zusammen, daß der Mitnahmestift 29 bei gesperrtem Typenrad 1 innerhalb einer Umdrehung der Radauf­ nahme 17 in die Eingriffsöffnung 33 zur Drehmitnahme einrastet. Der steuerbare Stoppanschlag 41 ist durch das nach Einrastung des Mitnahmestiftes 29 formschlüssig getriebene Typenrad 1 in die Außereingriffsstellung rückstellbar.
Die Radaufnahme 17 und der Antriebsmotor 21 sind in einem Träger 45 gelagert, der zum Ent- und Ankuppeln des Typenrades 1 aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze entfernten Wechselstellung schwenkbar angeordnet. Hierbei wird mit der Schwenkbewegung des Trägers 45 gleichzeitig auch der Steuerhebel 43 mitverstellt. Der Steuerhebel 43 ist um eine zu der Schwenkachse 47 des Trägers 45 parallel angeordnete Achse 49 schwenkbar gelagert. Die Auslenkung des Steuerhebels 43 an dem Träger 45 erfolgt über eine stift­ schlitzartige Verbindung 51. Hierbei weist der Steuerhebel 43 einen Verbindungsarm 53 mit einem einseitig offenen Eingriffs­ schlitz 55 auf, in den ein Lappen 57 an einem Verbindungsarm 59 des Trägers 45 eingreift. Hierdurch wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Träger 45 und dem Steuerhebel 43 in Dreh­ richtung erreicht. Der steuerbare Stoppanschlag 41 ist an einem freien Ende 61 einer fest eingespannten Feder 63 angeordnet, die durch den Steuerhebel 43 in den Weg des Stoppelementes 39 unter Zunahme der Federkraft bring- und verrastbar und durch das einge­ rastete, getriebene Typenrad 1 zur Rückstellung in die Außerein­ griffsstellung wieder entrastbar ist.
In Fig. 1 ist ein in zwei Endstellungen verrastbares und als Schwenkhebel 86 ausgebildetes Schaltglied dargestellt, das durch den schwenkbaren Träger 45 kurz vor dessen Erreichen einer seiner beiden Endlagen entrastet und in die andere Raststellung mitnehm­ bar ist. Dieser Schwenkhebel 86 ist um eine Achse 87 verschwenk­ bar und weist einen Schaltarm 88 auf, der in den Wirkbereich einer den Suchlauf auslösenden Lichtschranke 89 bringbar ist. Außerdem ist der Schwenkhebel 86 über einen Rastarm 90 in den beiden Endstellung verrastbar, wobei der Rastarm 90 federnd aus­ gebildet und an seinem freien Ende 91 einen Rastzapfen 92 auf­ weist, welcher in zwei konzentrisch zu der Lagerachse 87 des Schwenkhebels 86 fest angeordnete Rastausnehmungen 93, 94 ein­ rastbar ist.
Der Rastarm 90 des aus Kunststoff bestehenden Schalthebels 86 ist V-förmig ausgebildet, wobei an dem freien Ende 91 eines Schenkels 95 der Rastzapfen 92 angeordnet und das Ende 96 des anderen Schenkels 97 tangential zu der Drehachse 87 mit dem Schwenkhebel 86 fest verbunden ist. Der Schenkel 95 mit dem Rastzapfen 92 ist übrigens an der Übergangsstelle zu dem anderen Schenkel 97 elastisch verformbar. Die Verschwenkung des Schwenkhebels 86 er­ folgt über einen als Steuerglied ausgebildeten Anschlagbolzen 98 an dem Träger 45, der mit zwei an einem Anchlagarm 99 des Schwenkhebels 86 angeordneten Anschlägen 100, 101 in Eingriff bringbar ist. Diese Anschläge 100, 101 sind mit Abstand zuein­ ander angeordnet, daß der Schwenkhebel 86 erst kurz vor Erreichen der Endstellungen des Trägers 45 beaufschlagbar ist.
Zum Wechseln des Typenrades 1 werden der Träger 45 gemäß Figur im Uhrzeigersinn über den Griff 46 um die Achse 47 geschwenkt, wobei der Steuerhebel 43 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 49 gedreht wird. Hierbei wird die Drahtfeder 63 in Bereitschafts­ stellung gebracht. In der ausgeschwenkten Stellung des Trägers 45 kann das Typenrad 1 leicht von der Nabe abgezogen werden.
Mit dem Verschwenken des Trägers 45 aus der Arbeits- in die Wechselstellung gemäß Fig. 1, gestrichelte Darstellung, gelangt der Anschlagbolzen 98 kurz vor Erreichen der Wechselstellung mit dem Anschlag 101 an dem Schwenkhebel 86 zur Anlage und schwenkt diesen (86) im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 87. Hierbei wird zunächst der Schenkel 95 des V-förmigen Rastarmes 90 von dem Schenkel 97 weggespreizt, danach erfolgt eine elastische Verfor­ mung des Schenkels 97 solange, bis die Rastspannung des Rast­ zapfens 92 in der Rastausnehmung 93 überwunden ist. Der Rastarm 90 federt danach in seine Ausgangslage zurück, wobei der Rast­ zapfen 92 eine Sprungbewegung ausführt und in die andere Rast­ ausnehmung 94 wieder einrastet. In dieser Stellung befindet sich der Träger 45 bereits in seiner Wechselstellung und der Schaltarm 88 gelangt in den Wirkbereich der Lichtschranke 89.
Danach kann eine neues Typenrad beliebig auf die Nabe 15 soweit aufgeschoben werden, bis das Typenrad 1 an der Anschlagfläche 27 der Radaufnahme 17 zur Anlage kommt. Bei nicht stellungsgenauem Aufsetzen des Typenrades 1 auf die Radaufnahme 17 kommt der fe­ dernde Mitnahmestift 29 nicht mit der Mitnehmerbohrung 31 in dem Typenrad 1 zur Deckung und rastet nicht ein. Nun kann der Träger 45 wieder in die Arbeitslage gemäß Fig. 1 zurückgeschwenkt werden, wobei der Anschlagbolzen 98 sich von dem Anschlag 101 abhebt und nach einer Leerlaufbewegung den anderen Anschlag 100 beaufschlagt und den Schwenkhebel 86 im Uhrzeigersinn mitnimmt. Hierbei wird der Rastarm 90 durch Zusammendrücken der beiden Schenkel 95, 97 soweit vorgespannt, bis die Rastspannung des Rastzapfens 92 in der Rastausnehmung 94 überwunden ist. Der Rast­ zapfen 92 springt unter Entspannung des Rastarmes 90 vor und gelangt wieder mit der Rastausnehmung 93 sicher in Eingriff. Hierbei verläßt der Schaltarm 88 den Wirkbereich der Lichtschran­ ke 89, wodurch die Suchlaufbewegung der Radaufnahme 17 ausgelöst wird, wenn der Träger 45 in der Arbeitsstellung ist. Die Licht­ schranke 89 gibt dann einen Steuerimpuls an einen nicht darge­ stellten Mikroprozessor, der den Antriebsmotor 21 für die Rad­ aufnahme 17 entsprechend steuert. Hierbei wird die Antriebswelle 19 nun über den Antriebsmotor 21 in Drehbewegung versetzt, wobei das Typenrad 1 aufgrund der Reibung zwischen Typenrad 1 und der Radaufnahme 17 soweit mitgenommen wird, bis der Stoppanschlag 41 gegen das Stoppelement 39 anschlägt und das Typenrad 1 an einer Weiterdrehung hindert. Die Reibung zwischen Typenrad 1, Radauf­ nahme 17 und Rastfeder 25 wird durch die Vorspannung der Draht­ feder 63 überwunden. Kommt der Mitnahmestift 29 mit der Mitneh­ merbohrung 31 zur Überdeckung, so rastet der Mitnahmestift 29 ein. Durch die weiterdrehende Radaufnahme 17 wird nun auch das Typenrad 1 formschlüssig angetrieben. Die Drehtfeder 63 wird dabei mitgenommen und anschließend durch eine geeignete Ausbil­ dung freigegeben.
Im Rahmen der Erfindung kann das Typenrad auch in einer Wechsel­ kassette gelagert sein. Wesentlich ist, daß der Typenradwechsel in jeder beliebigen Stellung des Wagens mit dem Druckwerk vorge­ nommen werden kann, wobei mit dem Zurückschwenken des Trägers 45 automatisch eine Suchlaufdrehbewegung dann ausgelöst wird, wenn der Träger 45 die Endlage erreicht. Das Schaltelement zur Steue­ rung des den Antriebsmotor 21 steuernden Mikroprozessors kann ebenso ein Relais oder ein anderer einen Steuerimpuls an den Mikroprozessor übertragendes Schaltelement sein. Das Typenrad verrastet hierbei nach einem Suchlauf von maximal 360°-Drehung automatisch stellungsgenau und sicher mit der Radaufnahme 17. Die die Maschine bedienende Person braucht also keine zusätzlichen Tätigungen von Sondertasten ausführen.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Auslösen einer Suchlaufdrehbewegung zwischen einer durch einen Antriebsmotor antreibbaren Radaufnahme und einem Typenrad mit federnden Armen in einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine, wobei eine Kupplungshälfte einen nachgiebigen Mitnahmeschaft aufweist, der während der Such­ laufbewegung in einer Eingriffsöffnung der anderen Kupp­ lungshälfte zur Drehmitnahme einrastbar ist und wobei die Radaufnahme und der Antriebsmotor in einem schwenkbaren Träger gelagert sind, der zum Ent- und Ankuppeln des Typen­ rades aus der Arbeits- in eine von der Schreibwalze ent­ fernten Wechselstellung schwenkbar angeordnet ist, da­ durch gekennzeichnet, daß ein in zwei Raststel­ lungen verschwenkbares Schaltglied (Schwenkhebel 86) vorge­ sehen ist, das mittels des schwenkbaren Trägers (45) kurz vor dessen Erreichen einer seiner beiden Endlagen aus der einen Raststellung in die andere Raststellung überführbar ist, wobei das Schaltglied (Schwenkhebel 86) einen Schaltarm (88) aufweist, der mit einem Schaltelement (Lichtschranke 89) derart zusammenwirkt, daß kurz vor Erreichen der Ar­ beitslage des Trägers (45) mit dem Einrasten des Schalt­ gliedes (Schwenkhebel 86) das Schaltelement (Lichtschranken 89) einen Steuerimpuls an einen den Antriebsmotor (21) steuernden Mikroprozessor abgibt, wodurch über den Mikro­ prozessor die Suchlaufbewegung des Antriebsmotors (21) zum Verrasten des Typenrades (1) ausgelöst wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Schaltelement als Lichtschranke (89) aus­ gebildet ist, daß das Schaltglied ein um eine Achse (87) drehbarer Schwenkhebel (86) ist, der über einen mit ihm verbundenen Rastarm (90) in den beiden Raststellungen ver­ rastbar ist, daß der Rastarm (90) federnd ausgebildet ist und an seinem freien Ende (91) einen Rastzapfen (92) auf­ weist, welcher in zwei konzentrisch zu der Achse (87) des Schwenkhebels (86) fest angeordnete Rastausnehmungen (93, 94) einrastbar ist und daß der Schwenkhebel (86) einen An­ schlagarm (99) mit zwei in Abstand zueinander angeordneten Anschlägen (100, 101) aufweist, die mittels eines an dem schwenkbaren Träger (45) fest angeordneten Steuerglieds (Anschlagbolzen 98) beaufschlagbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schwenkhebel (86) aus Kunststoff besteht und der Rastarm (90) aus zwei V-förmig ausgebildeten Schenkeln (95, 97) besteht, wobei an dem freien Ende (91) des einen Schenkels (95) der Rastzapfen (92) angeordnet und das Ende (96) des anderen Schenkels (97) tangential zu der Achse (87) mit dem Schwenkhebel (86) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schenkel (95, 97) derart federnd ausgebildet sind, daß bei der jeweiligen Entrastung des Schwenkhebels (86) zunächst der eine Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) von dem anderen Schenkel (97) im elastischen Bereich weg­ spreizbar und danach der mit dem Schwenkhebel (86) fest verbundene andere Schenkel (97) elastisch verformbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der eine Schenkel (95) mit dem Rastzapfen (92) an der Übergangsstelle zu dem anderen Schenkel (97) ela­ stisch verformbar ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß das Steuerglied ein Anschlagbolzen (98) am Träger (45) ist.
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DE2822313C2 (de) * 1978-05-22 1985-07-04 Olympia Werke Ag, 2940 Wilhelmshaven Typenradkassette für Schreib- oder ähnliche Büromaschinen
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