DE3239963C2 - - Google Patents
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- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
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- F16F13/08—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf hydraulisch gedämpfte
elastische Lager, insbesondere für den Antriebsmotor in
Kraftfahrzeugen, mit einem ringförmigen Gummi-Federelement,
das ein die Dämpfungsflüssigkeit enthaltendes topfförmiges
Gehäuse abschließt und an einem das Federelement in
haftender Verbindung zentrisch durchsetzenden starrren
Anschlußteil eine in die Dämpfungsflüssigkeit eintauchende
Dämpfungsscheibe aus einem starren Werkstoff trägt, wobei
die Dämpfungsscheibe über eine zentrische Bohrung auf
einem an dem Anschlußteil angeordneten Schaftteil zwischen
Anschlagflächen axial beweglich geführt und an ihren mit
den Anschlagflächen zusammenwirkenden Flächenbereichen mit
mindestens einer Überströmöffnung für die
Dämpfungsflüssigkeit versehen ist und wobei die
Dämpfungsscheibe in Radialrichtung formschlüssig auf dem
Schaftteil geführt ist und die Anschlagflächen nach außen
gegenüber der Dämpfungsscheibe stetig zurückspringend
verlaufen, nach Patent 32 33 456.
Bei Lagern dieser Art ist die Dämpfungsscheibe mit
Axialspiel zentrisch an einem Schaftteil gelagert, wodurch
kurzhubige Ein- und Ausfederbewegungen ohne Beteiligung
der in der Dämpfungsflüssigkeit gebremsten
Dämpfungsscheibe ungedämpft ablaufen, während die Scheibe
nach Überschreiten einer wählbaren Schwingungsamplitude
angestoßen und mitgenommen wird, wodurch sie größere
Auslenkungsbewegungen dämpft. Dabei wird die Entstehung
von Anschlaggeräuschen beim Anstoßen der Dämpfungsscheibe
an die ihr Axialspiel begrenzenden Anschlagflächen im
Normalbetrieb des Lagers durch die im Hauptpatent
vorgeschlagenen Maßnahmen wirksam verhindert, womit
entsprechende Nachteile älterer, beispielsweise in der
DE-AS 13 00 367 beschriebener Lager vermieden werden.
Obwohl die Lager gemäß dem Hauptpatent die in sie
gesetzten Erwartungen im allgemeinen vollständig
erfüllten, traten an ihnen unter besonderen Umständen -
insbesondere bei extrem schnellen Auslenkungsbewegungen -
unerwartet Störungen in der Form auf, daß ihr
Dämpfungsverhalten sich plötzlich und ohne ersichtlichen
Grund grundlegend änderte, und diese Erscheinung war
häufig mit dem gleichzeitigen Auftreten verschiedenartiger
Geräusche verbunden.
Untersuchungen ergaben, daß diese Störungen von
Kavitationserscheinungen im Bereich der Dämpfungsscheibe
begleitet waren, die sich in unregelmäßig entstehenden und
wieder zusammenbrechenden Dampfblasen im Bereich der
Oberflächen der von der Dämpfungsflüssigkeit umströmten
Dämpfungsscheibe zeigten und die allem Anschein nach
ursächlich für die vorstehend geschilderten Störungen
waren.
Es stellte sich daher die Aufgabe, die Dämpfungseinrichtung
des im Hauptpatent vorgeschlagenen Lagers
so weiterzubilden, daß die besagten
Kavitationserscheinungen verhindert und die beschriebenen
Störungen des Dämpfungsverhaltens sowie die in diesem
Zusammenhang auftretenden Geräusche beseitigt werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der vorliegenden
Erfindung überraschenderweise dadurch, daß die
Dämpfungsscheibe Ausnehmungen aufweist, durch die sich die
bei schnellen Auslenkungen an den beiden Oberflächen der
Dämpfungsscheibe entstehenden unterschiedlichen Drücke
ausgleichen können. Vorzugsweise ist die Dämpfungsscheibe
mit einer über ihre gesamte Fläche verteilten Vielzahl von
Überströmöffnungen für die Dämpfungsflüssigkeit
ausgebildet, und insbesondere weisen diese
Überströmöffnungen in der Richtung von der Mitte zum
Außenumfang der Dämpfungsscheibe zunehmende lichte Weite
auf.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform sind die
Ausnehmungen als mehrere über den Umfang der
Dämpfungsscheibe verteilte kreissegmentförmige Ausschnitte
ausgebildet, so daß die Dämpfungsscheibe aus dem die
zentrische Bohrung enthaltenden Mittelteil und einer
entsprechenden Anzahl sternförmig radial von dem
Mittelteil abstehender Flügelarme besteht, die
vorzugsweise aus der Ebene der Dämpfungsscheibe heraus in
sich verdreht sind.
Eine andere Möglichkeit zur Verhinderung von
Kavitationserscheinungen im Bereich der Dämpfungsscheibe
besteht erfindungsgemäß darin, die Dämpfungsscheibe etwa
schüsselförmig mit im wesentlichen in Richtung ihrer
Flächennormalen umgebördelter Randkante auszubilden. Dabei
ist es vorteilhaft, die Randkante um ein Mehrfaches der
Wandstärke der Dämpfungsscheibe umzubördeln, und zwar
vorzugsweise in der dem Federelement des Lagers
abgekehrten Richtung.
Die praktische Ausführung des Erfindungsgedankens
bestätigte die Richtigkeit des damit beschrittenen Weges.
Es zeigte sich, daß die Ursache der zuvor im
Dämpfungsmechanismus des Lagers aufgetretenen Störungen
tatsächlich im plötzlichen Entstehen und Zusammenbrechen
von Dampfblasen an den Oberflächen der von der
Dämpfungsflüssigkeit umspülten Dämpfungsscheibe zu sehen
war, wofür die Voraussetzungen immer dann erfüllt waren,
wenn der von der herrschenden Temperatur bestimmte
Sattdampfdruck der Dämpfungsflüssigkeit örtlich unter-
bzw. überschritten wurde.
Bei den festgestellten Geräuschen handelte es sich zum
einen um sogenannte und als solche bekannte
Kavitationsgeräusche, und zum anderen waren sie offenbar
auf mechanisches Klappern der Dämpfungsscheibe an den ihr
zugeordneten Lagerungs- und Anschlagteilen zurückzuführen;
denn die bei Lagern gemäß dem Hauptpatent im Bereich der
Lagerungs- und Anschlagteile auftretenden Strömungs- und
Verdrängungskräfte der Dämpfungsflüssigkeit, die dort
normalerweise eine Polsterwirkung erzeugen und ein hartes
Aufeinanderprallen metallischer Flächen verhindern,
konnten nicht mehr entstehen, sobald die
Dämpfungsflüssigkeit im Bereich der Dämpfungsscheibe
infolge von Kavitation sich weitgehend in Dampfblasen
aufgelöst und somit ihre ursprüngliche Konsistenz und
Viskosität verloren hatte.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der
Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 ein hydraulisch gedämpftes elastisches Motorlager
im Längsschnitt;
Fig. 1a die in dem Lager nach Fig. 1 verwendete
Dämpfungsscheibe in Draufsicht;
Fig. 2 eine andere Ausführungsform einer
Dämpfungsscheibe, ebenfalls in Draufsicht;
Fig. 2a die Dämpfungsscheibe nach Fig. 2 in Seitenansicht
und
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform einer
Dämpfungsscheibe im Axialschnitt.
Das in Fig. 1 gezeichnete Motorlager entspricht weitgehend
dem Gegenstand des Hauptpatents. Es besteht aus einem
topfförmigen Blechgehäuse 2 mit abgewinkeltem
Befestigungsflansch 21 und einem in seinen oberen Bereich
eingepreßten und formschlüssig darin gehalterten,
gleichzeitig auch den oberen Abschluß bildenden
ringförmigen Gummi-Federelement 3. Ein metallischer
Anschlußteil 4 ist in das Federelement 3 eingesetzt und in
dessen oberem Bereich mit haftender Bindung an diesem
befestigt, über seinen größeren unteren Längsabschnitt
dagegen mit Radialspiel in ihm beweglich. Über eine durch
einen Stopfen 5 verschließbare Füllbohrung ist das Gehäuse
2 mit einer Dämpfungsflüssigkeit 6 aufgefüllt. Der nicht
weiter dargestellte aufgelagerte Motor stützt sich auf den
zum Anbringen von Befestigungsmitteln mit einer
Gewindebohrung 41 versehenen Anschlußteil 4 ab.
Die von der Dämpfungsflüssigkeit 6 benetzte untere
Stirnfläche des Anschlußteiles 4 ist stumpfkegelig nach
außen abfallend abgeschrägt, und mit der gleichen
Kegelform ist auch die dieser zugekehrte Innenfläche des
Kopfes 71 einer in eine Gewindebohrung 42 in dem
Anschlußteil eingedrehten Kopfschraube 7 ausgebildet. Die
Kopfschraube 7 dient zum Anbringen der Dämpfungsscheibe 8,
zu welchem Zweck sie über dem Kopf 71 einen
schulterartigen Bund 72 aufweist. Die gezeichnete
Anordnung gibt der Dämpfungsscheibe 8 eine begrenzte
axiale Beweglichkeit zwischen den Kegelflächen der Teile 4
und 71. An der Innenbohrung der Dämpfungsscheibe
vorgesehene offene Ausnehmungen 81 ermöglichen ein
gedrosseltes Überströmen von Dämpfungsflüssigkeit.
Abweichend von dem im Hauptpatent beschriebenen Lager ist
die Dämpfungsscheibe 8 gemäß der Darstellung in Fig. 1 und
1a mit einer über ihre gesamte Fläche verteilten Vielzahl
von Überströmöffnungen 82 für die Dämpfungsflüssigkeit 6
ausgebildet. Mit Hilfe dieser zusätzlich zu den
Ausnehmungen 81 der zentrischen Bohrung d vorgesehenen
Überströmöffnungen 82 werden die aufgrund schneller
Verschiebungen der Scheibe in der Dämpfungsflüssigkeit auf
der strömungsabgewandten Scheibenoberfläche sich
ausbildenden Unterdruckspitzen noch im Entstehen abgebaut
oder immerhin so weit vermindert, daß das Auftreten von
Dampfblasen unterbleibt. Dabei empfiehlt es sich, den
Überströmöffnungen 82 in ihrer radialen Aufeinanderfolge
mit wachsendem Abstand vom Scheibenmittelpunkt eine
entsprechend wachsende lichte Weite zu geben.
Die gleiche kavitationsstabilisierende Wirkung ergibt sich
mit der in Fig. 2 und 2a dargestellten Ausbildung der
Dämpfungsscheibe 8 etwa in Sternform mit drei in
gegenseitigen Winkelabständen über ihren Umfang
verteilten, nach Art von abgestumpften Kreissegmenten
gestalteten und aus der Scheibenebene heraus in sich
verdrehten Flügelarmen 83.
Eine weitere Variante der Erfindung ist in Fig. 3
gezeichnet. In diesem Falle ist die Dämpfungsscheibe 8
etwa schüsselförmig mit im wesentlichen axial
umgebördelter Randkante 84 ausgebildet. Die
Schnittzeichnung zeigt die Dämpfungsscheibe in ihrer
zweckmäßigen Einbauausrichtung in Relation zu dem Lager
nach Fig. 1, wobei die umgebördelte Randkante 84 dem
Federelement 3 abgekehrt ist.
Claims (8)
1. Hydraulisch gedämpftes elastisches Lager, insbesondere
für den Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen, mit einem
ringförmigen Gummi-Federelement, das ein die
Dämpfungsflüssigkeit enthaltendes topfförmiges Gehäuse
abschließt und an einem das Federelement in haftender
Verbindung zentrisch durchsetzenden starren
Anschlußteil eine in die Dämpfungsflüssigkeit
eintauchende Dämpfungsscheibe aus einem starren
Werkstoff trägt, wobei die Dämpfungsscheibe über eine
zentrische Bohrung auf einem an dem Anschlußteil
angeordneten Schaftteil zwischen Anschlagflächen axial
beweglich geführt und an ihren mit den Anschlagflächen
zusammenwirkenden Flächenbereichen mit mindestens einer
Überströmöffnung für die Dämpfungsflüssigkeit versehen
ist und wobei die Dämpfungsscheibe in Radialrichtung
formschlüssig auf dem Schaftteil geführt ist und die
Anschlagflächen nach außen gegenüber der
Dämpfungsscheibe stetig zurückspringend verlaufen nach
Patent 32 33 456, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungsscheibe (8) zur Verhinderung von
Kaviationserscheinungen Ausnehmungen aufweist.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheibe (8) mit einer über ihre gesamte Fläche
verteilten Vielzahl von Überströmöffnungen (82) für die
Dämpfungsflüssigkeit (6) ausgebildet ist.
3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Überströmöffnungen (82) in der Richtung von der Mitte
zum Außenumfang der Dämpfungsscheibe (8) zunehmende
lichte Weite aufweisen.
4. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen als mehrere über den Umfang der
Dämpfungsscheibe (8) verteilte kreissegmentförmige
Ausschnitte ausgebildet sind, so daß die
Dämpfungsscheibe (8) aus dem die zentrische Bohrung (d)
enthaltenden Mittelteil und einer entsprechenden Anzahl
sternförmig radial von dem Mittelteil abstehender
Flügelarme (83) besteht.
5. Lager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flügelarme (83) aus der Ebene der Dämpfungsscheibe (8)
heraus in sich verdreht sind.
6. Hydraulisch gedämpftes elastisches Lager, insbesondere
für den Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen, mit einem
ringförmigen Gummi-Federelement, das ein die
Dämpfungsflüssigkeit enthaltendes topfförmiges Gehäuse
abschließt und an einem das Federelement in haftender
Verbindung zentrisch durchsetzenden starren
Anschlußteil eine in die Dämpfungsflüssigkeit
eintauchende Dämpfungsscheibe aus einem starren
Werkstoff trägt, wobei die Dämpfungsscheibe über eine
zentrische Bohrung auf einem an dem Anschlußteil
angeordneten Schaftteil zwischen Anschlagflächen axial
beweglich geführt und an ihren mit den Anschlagflächen
zusammenwirkenden Flächenbereichen mit mindestens einer
Überströmöffnung für die Dämpfungsflüssigkeit versehen
ist und wobei die Dämpfungsscheibe in Radialrichtung
formschlüssig auf dem Schaftteil geführt ist und die
Anschlagflächen nach außen gegenüber der
Dämpfungsscheibe stetig zurückspringend verlaufen nach
Patent 32 33 456, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheibe (8) zur Verhinderung von
Kavitationserscheinungen etwa schüsselförmig mit im
wesentlichen in Richtung ihrer Flächennormale
umgebördelter Randkante (84) ausgebildet ist.
7. Lager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Randkante (84) um ein Mehrfaches der Wandstärke der
Dämpfungsscheibe (8) umgebördelt ist.
8. Lager nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Randkante (84) der
Dämpfungsscheibe (8) in der dem Federelement (3)
abgekehrten Richtung umgebördelt ist.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3233456A DE3233456C2 (de) | 1982-09-09 | 1982-09-09 | Hydraulisch gedämpftes elastisches Lager |
| DE19823239963 DE3239963A1 (de) | 1982-09-09 | 1982-10-28 | Hydraulisch gedaempftes elastisches lager |
Publications (2)
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