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Elastischer Fußboden insbesondere für 5 ort- und Turnhallen
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Die Erfindung bezleht sich auf einen elastischen Fußboden, insbesondere
für Sport- und Turnhallen, mit auf einer Unterbodenfläce über Stützklötze im gegenseitigen
Abstand angeordneten, brettartigen unteren Schwingbrücken, die mit darüberliegenden,
den Bodenbelag abstützenden oberen Schwingbrilcken X lenden sind, wobei sich zwischen
den unteren und oberen Schwingbrücken elastische Klötze befinden. Ein derartiger
Fußboden ist bereits bekanntgeworden, beispielsweise durch die DE-OS 1 907 190.
Er zeichnet sich durch gute federelastische Figenschaften aus und er entspricht
den z.Zt. der Patentanmeldung dieser früheren Erfindung üblichen
Anforderungen
und Vorschriften.
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rfittlerwelle sind jedoch diese Anforderungen erhöht und zumindest
teilweise auch in Normen gefaßt worden. Eine dieser Normen regelt beispielsweise
den Grad der Restdurchbiegung, der in einem bestimmten Abstand vom Auftreffpunkt
der Last, also beispielsweise von der Stelle, an der ein Sportler auf diesen Boden
aufspringt, maximal vorhanden sein darf. Die bekannten elastischen Fußböden können
die +orderungen und Vorschriften nicht gerecht werden.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, einen elastischen
Fußboden der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß er verbesserte elastische
Eigenschaften zeigt, insbesondere die Restdurchbiegung im Abstand von der Auftreffstelle
einer Last einen vorgegebenen Wert nicht übertrifft, der kleiner ist als der diesbezüglich
bislang geforderte bzw. erreichte Wert.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlageny daß
der elastische Fußboden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, entsprechend dem
kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Dieser elastische Fußboden
wird in einem Rechteokraster verlegt, das durch die längs und quer verlaufenden
Schwingbrücken gebildet wird. Aus Transportgründen, aber auch um die geforderten
elastischen Eigenschaften zu erzielen sind die SchwingbrAcken wesentlich kürzer
als eine normale Breite bzw. Länge einer Turn-oder
Sporthalle.
Infolgedessen werden also sowohl die unteren, als auch die oberen Schwingbrücken
in Verlängerung voneinander verlegt und die pro Länge bzw pro Breite benötigte Stilekzahl
hintereinander befindlicher Schwingbrücken hängt von den Dimensionen des Fußbodens
ab. Zweckmäßigerweise ist der Seitenabstand der unteren Schwingbrücken nicht derselbe,
wie derjenige der oberen SchwinEbrUcken. Zwei untere und zwei obere Schwingbrücken
definieren mit ihrem Seitenabstand ein Rechteck, dessen Größe zusammen mit der Ausbildung
der Schwingbrücken die federelastischen Eigenschaften des Fußbodens zumindest weitgehend
bestimmt. Nachdem sich an ,Jedem Kreuzungspunkt der oberen und unteren Schwingbrücken
ein elastischer Klotz befindet wird ein Stoß von der oberen auf die untere SchwingbrQcke
in gedämpfter. Form über die in unmittelbarer Nachbarschaft der Lastauftreffstelle
befindlichen Klötze übertragen. Dies einerseits sowie die Anordnung der längs und
quer verlaufenden Schwingtrireken in einem Rechteckraster bewirken die vorteilhaften
gut kämmenden elastischen Eigenschaften dieses Fußbodens. Man erreicht,mit ihm Werte,
die im Bereich des geforderten DIN Wertes liegen.l-So soll gemäß dieser DIN-Norm
die Restdurchbiegung in einem Abstand von 50 cm vom Lastauftreffpunkt maximal 15
% betragen. Während der erfindungsgemäße elastische Fußboden wie gesagt einen derartigen
Wert ermöglicht, haben elastische Fußböden des Standes der Technik demgegenüber
Werte von 20 bis 25 %.
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In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Stützklötze
der
unteren Schwingbrücken als elastische Klötze ausgebildet sind. Der vom Bodenbelag
auf die oberen und von diesen über die elastischen Klötze auf die unteren Schwingbrücken
übertragene Stoß gelangt infolgedessen ebenfalls in gedämpfter Form über die elastischen
Klötze der unteren Schwingbrilcken auf den Unterboden bzw. die Unterbodenfläche.
Dies verändert das insgesamt festzustellende elastische Verhalten dieses Fußbodens
im Sinne der geforderten Werte positiv.
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Fine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Bodenbelag
aus Platten oder Bahnen unmittelbar auf den oberen Schwingbrdcken ab gestützt ist.
Selbstverständlich muß die Größe dieser Platten oder Bahnen auf den Abstand und
die Zahl zumindest der oberen SchwingbrUcken abgestimmt sein. Andererseits wird
aber die Montage des Fußbodens und damit der materialmäßige Aufwand insgesamt dadurch
wesentlich geringer, daß man auf die Verwendung eines Blindbodens verzichten kann,
wie er beim bekannten Stand der Technik notwendig ist.
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Eine andere Variante der Erfindung sieht vor, daß die oberen und unteren
Schwingbrücken zumindest etwa gleich dimensioniert sind., Jedoch der Seitenabstand
der oberen geringer ist als derjenige der unteren, insbesondere etwa das Drei- bis
Fünffache beträgt.
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Das vergleichsweise enge Anordnen der oberen Schwingbrücken ermöglichst
einerseits den Verzicht auf einen Blindboden und es und es verhindert andererseits
ein zu tiefes Durchbiegen beim schlagartigen
Auftreffen einer
Last, also beispielsweise beim Auftreffen eines springenden Sportlern. Der Seitenabstand
der unteren Schwingbrücken ist deshalb größer zu wählen, damit die erwähnten Reehtecke
nicht zu klein und der Boden nicht zu steif wird.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kennzeichnet sich dadurch,
daß die Länge eines Brettes der Schwingbrücke etwa 60 bis 140 cm, dessen Breite
etwa 8 bis 12 cm und dessen Dicke etwa 1,5 bis 2,5 cm betragen. Die Schwingbrücken
sind somit sehr handlich und dadurch leicht zu transportieren sowie gegebenenfalls
auch zu verpacken. Aufgrund- ihres geringen Gewichts kann man sie auch gut handhaben
und somit rasch verlegen. Das "Bretts' der Schwingbrücke besteht zweckznEtigerweise
aus massivem Holz, beispielsweise Tannen- oder Kiefernholz. Dabei richten sich inst
sondere die Dicke und die Breite dieser Bretter nach den in der holzverarbeitenden
Industrie gängigen Maßen. Dies gilt vor allen Dingen bezüglich der Dicke.
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Eine andere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß -Jeder elastiche
Klotz über eine steife Zwischenplatte mit dem Brett der Schwingbrücke verbunden
ist. Der Vorteil liegt vor allen Dingen darin,'daß man dadurch problemlos einen
elastischen Klotz an die VePblndungsstelle zwischen zwei in Verlängerung voneinander
angeordneten Schwingbrücken legen kann. Wenn man diesen elastischen Klotz nicht
erst an der Baustelle anbringen, sondern einer der beiden Schwingbrücken fest zuordnen
will, so erreicht man durch
die steife Zwischenplatte, daß der
empfindlichere Klotz beim Transport und auch während des Verlegens durch die Zwischenplatte
geschützt ist. Andererseits überträgt natürlich die Zwischenplatten den Stoß in
einer sehr vorteilhaften Art auf den elastischen Klotz. Es kommt noch hinzu, daß
man den elastischen Klotz, insbesondere was die Verbindungsstelle zweier in Verlängerung
voneinander stehender elastischer Schwingbrücken angeht, wesentlich vorteilhafter
anbringen kann, als bei einer unmittelbaren Befestigung am Brett. Dies gilt insbesondere
im Falle des Verklebens, wenn der Klebstoff in ganz bestimmter Weise aufgebracht
werden soll. Letzteres ist herstellerseits einfacher als an der Baustelle. Was die
Verbindung der Uberstehenden steifen Zwischenplatte mit dem Prett der nächstfolgenden
Schwingbrücke angeht, so werden hieran im Normalfalle geringere Anforderungen gestellt,
als an die Verbindung zwischen elastischem Klotz und steifer Zwischenplatte.
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Teine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die steife Zwischenplatte
und der elastische Klotz das Brett der Schwingbrücke seitlich beidseits überragen,
sie beide insbesondere gleich breit sind. Letzteres bezieht sich auf die Breite
des Brettes. Der seitliche Überstand beträgt vorzugsweise etwa eine halbe oder ganze
Brettstärke. Die steife Zwischenplatte besteht zweckmäßigerweise aus einem Abschnitt
einer Spanplatte, Hartfaserplatte, Sperrholzplatte oder Kunststoffplatte. Der Hartfaserplatte
wird aufgrund ihrer Materialeigenschaften und problemlosen Verarbeitung
der
Vorzug vor anderen Materialien gegeben.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, aß das Brett der
Schwingbrücke mit jeder steifen Zwischenplatte und letztere mit ihrem elastischen
Klotz Jeweils mittels Klebstoff, Leim od.
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d. verbunden sind. Welches Verbindungsmittel man Jeweils bevorzugt,
hängt von den Materialen sowie den geforderten Eigenschaften der Klebstoff oder
Leimschicht ab. Insbesondere darf die Klebstoff oder Leimschicht nicht verspröden,
vielmehr sollte sie ilber einen möglichst der Mindest-Lebensdauer des Fußbodens
entsprechenden Zeitraum elastisch bleiben.
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Bei einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die
elastischen Klötze mittels zweier Klebstoffraupen mit der steifen Zwischenplatte
verbunden sind, die sich in Längsrchtun des Brettes dieser Schwinbrücke gesehen
am vorderen und hinteren Ende des elastischen Klotzes befinden. Letzterer kann sich
infolgedessen mit seinem zwischen den Klebstoffraupen befindlichen Bereich relativ
zur steifen Zwischenplatte bewegen, beispielsweise von dieser etwas abgehoben werden,
falls dies die Belastung durch den Stoß notwendig macht. Das gilt vor allen Dingen
dann, wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung jeder elastische Klotz
der oberen Schwingbrücke mit dem Brett der unteren Schwingbrücke über eine Klebstoffraupe
verbunden ist, die etwa der Mitte des elastischen Klotzes zugeordnet ist und parallel
zil dessen beiden anderen Klebstoffraupen an der gegenüberliegenden Fläche
des
elastischen Klotzes verläuft. Wenn also an der betreffenden Kreuzungsstelle das
Brett der Längs-Schwingbrücke gegenüber dem-Jenigen der Quer-Schwingbrücke auf grund
einer Durchbiegung eine Kippbewegung od. dgl. ausführt, so bleibt der elastische
Klotz zwar mit den beiden sich kreuzenden Schwingbrücken verbunden, gestattet aber
aufgrund der lediglich partiellen Klebe- oder Leimverbindung die auftretenden Relativbewebungen
ohne Schaden zu nehmen. Der elastische Klotz ist in zweckmäßiger Weise aus Gummi,
Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl. elaistischem Material hergestellt. Welches der
genannten Materialien Jeweils verwendet wird, hangt von den Anforderungen an den
betreffenden Fußboden ab. Neben den federelastischen Eigenschaften ist insbesondere
eine geringe oder überhaupt nicht festzustellende Neigung zum Verspröden oder anderweitigen
Verlieren der federelastischen Ei genschaften wichtig.
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Eine Schwingbrücke für einen elastischen Fußboden der vorstehend erlcFiuterten
Art kennzeichnet sich in sehr vorteilhafter Weise dadurch, daß ein erster elastischer
Klotz etwa der Mitte und ein zweiter einem der beiden Endbereiche des Brettes der
Schwingbrücke zugeordnet ist, wobei die Mitte des zweiten elastischen Klotzes und
dessen zwischengeschalteter steifer Zwischenplatte etwa dem stirnseitigen Ende des
Brettes zugeordnet ist. Es ist insbesondere daran gedacht, die in Verlängerung von
dieser Schwingbrücke zu montierende weiterführende Schwingbrücke mit SeitenabKtand
auf der steifen Zwischenplatte zu montieren, damit
sich die beiden
Bretter dieser benachbarten Schwingbrücken nicht berühren können. Demnach liegt
also bei exakter Ausführung die Mitte der an den benachbarten Enden von in Verlängerung
voneinander stehenden Schwingbrücken befindlichen steifen Zwischenple.tt,es und
des darunter befindlichen elastischen Klotzes, etwa in der Mitte der LUcke zwischen
den beiden Brettern dieser Schwingbrücken. Dadurch lassen sich in einfacher und
rascher Weise recht lange Schwingbrückenreihen erstellen, wobei jeweils die nächstfolgende
Schwingbrücke auf dem überstehenden elastischen Klotz, bzw, dessen steifer ZnischenplatGe
aufgelegt wird, nach vorherigem Anbringen von Klebstoff oder Leim. Aus dem Vorstehenden
ergibt sich auch, daß bei einem derartigen elastischen Fußboden sich die Bretter
od. dgl. Elemente nicht berühren können. Infolgedessen kann es weder zu einem Quietschen
noch Knarren oder zu ähnlichen Lauten kommen. Aufgrund der doppelten elastischen
Lagerung d.h. der doppelten Federung erzielt man eine für solche Böden relativ geringe
zu beschleunigende Masse pro Quadratmeter, welche diesen Boden insbesondere für
Sport- und Turnhallen hervorragend brauchbar macht. Hervorzuheben sind aber auch
die guten thermischen Eigenschaften dieses Bodens. Als oberer Bodenbelag eignen
sich sowohl Linoleum als auch PVC-Platten oder -Bahnen. Des weiteren kommt auch
eine armierte PUR-Vollbeschichtung in Frage Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
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kreuzenden oberen Schwingbrücken 2 ein Rechteck mit federelastischen
Eck- bzw. Gelenkpunkten. Die unteren Schwingbrücken liegen nämlich mit ihren elastischen
Klötzen 6 und 7 auf der Oberfl'iche 8 eines Unterbodens 9 auf, während sich die
oberen Schwingbrileken 2 über elastische Klötze 10 und 11 auf den unteren Schwingbrücken
1 bzw. deren Bretter 12 abstützen. Die Bretter der oberen Schwingbrücken 2 sind
mit 13 bezeichnet.
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Aus den Figuren 1 und 2 ergibt sich, daß die unteren Schwingbrücken
1, die identisch wie die oberen Schwingbrücken ausgebildet sind, aus dem Brett 12
sowie zwei elastischen KlMtzen 6 und 7 bestehen. Zwischen die Bretter und die Stützklötze
ist allerdings jeweils noch eine steife Zwischenplatte 14 geschaltet. Sie besteht
vorteilhafterweise aus einem Abschnitt einer Hartfaser-, Span-, Sperrholz- oder
Kunststoffplatte. Bei den Brettern handelt es sich in bevorzugter Weise um massive
Bretter, insbesondere aus Fichten- oder Tannenholz. Die elastischen Klötze schließlich
werden aus Gummi, Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl. elastischem Material hergestellt.
Insbesondere handelt es sich dabei um Verbund schaum.
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Die elastischen Klötze 6 sind mittig zum Brett 12 bzw. 13 angeordnet,
während der elastische Klotz 7 am einen Ende des Brettes befestigt ist, so daß er
in Längsrichtung etwa zur Elfte übersteht. Letzteres gilt, wie die Fig. 1 und 2
zeigen, auch für die steife Zwischenplatte 14. Außerdem sind sowohl letztere als
auch
Hierbei stellen dar: Fig. 1 eine Seitenansicht einer federelastischen
Schwingbrücke, Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Schwingbrücke, Fig. 3 in etwas vergrößertem
MaBstab einen Vertikalschnitt durch den kompletten elastischen Fußboden im Bereich
eines LEngestoßes zweier unterer elastischer Schwingbrücken, Fig. 4 den elastischen
Fußboden von oben, wobei die einzelnen Schichten unterschiedlich abgebrochen dargestellt
sind.
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Der elastische Fußboden besteht aus unteren Schwingbrücken 1, oberen
Schingbrücken 2 sowie einem ilber letzteren am Y neten Podenbelag 3. Letzterer ist
in Form von Platten oder Bahnen (Fig.
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4) auf die durch die Oberseite der oberen Schwingbrücken definierte
Ebene aufgebracht. Die oberen und unteren Schwingbrücken sind vorteilhafterweise
gleich ausgebildet. Andererseits ist aber der Seitenabstand 4 zwischen seitlich
benachbarten unteren Schwingbrücken 1 größer als der entsprechende Seitenabstand
5 zwischen seitlich benachbarten oberen Schwingbrücken 2. Diese Abstünde können
sich beispielsweise in der Größenordnung von vier zu eins verhalten.
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Wie Fig. 4 deutlich zeigt verlaufen die oberen Schwingbrücken quer,
insbesondere unter 900 zu den unteren Schwingbrücken 1. Somit definieren zwei untere
Schwingbrücken 1 und zwei diese
die elastischen Klötze breiter
als die Breite des Brettes 12 bzw.
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13, wie Fig. 2 deutlich zeigt. Demnach liegt also das in Fig. 2 rechte
Ende des Brettes 12 auf dem überstehenden Ende einer nicht gezeigten rechts in Verlängerung
dieser Schwingbrücke montierten zweiten Schwingbrücke gleicher Art auf, während
auf dem linken elastischen Stützklotz 7, genauer gesagt der darüber befindlichen
steifen Zwischenplatte 14, das rechte Ende einer links von dieser Schwingerücke
angeordneten dritten Schwingbrücke gleicher Art aufliegt. Im Detail sieht man diesen
Stoß zweier in Verlängerung voneinander angeordneter Schwingbrücken besonders deutlich
in Fig. 3, während Fig. 4 eine Vorstellung von der gesamten Anordnung aller Schwingbrücken
gibt. Aus der letztgenannten Fig. ersieht man übrigens, daß jede Kreuzungsstelle
ein elastischer Gelenkpunkt dieses Bodens ist, und A der Seitenabstand der unteren
Schwingbrücken 1 der halben Länge einer Schwingbrücke entspricht. Weil in Verlängerung
voneinander stehende Bretter benachbarter Schwingbrücken einen Seitenabstand 15
haben, können sich die einzelnen Bretter an keiner Stelle berühren. Infolgedessen
tritt das bekannte und unangenehme Knarren und Quietschen bei diesem elastischem
Fußboden nicht auf. Die steife Zwischenplatte 14 ist vorzugsweise ganzflächig mit
dem Brett 12 bzw. 13 verklebt, d.h. soweit das Brett die Fläche der steifen Zwischenplatte
überdeckt. Demgegenüber erfolgt die Befestigung des Klotzes 6 oder 7 bzw. 10 oder
11 an der steifen Zwischenplatte 14 über zwei Klehstoffraupen 16 und 17, die quer
zur Längsachse des Brettes verlaufen und sich im Bereich der quer verlaufenden Endbereiche
des
Klotzes befindet. Eine auf die freie oberfläche des elastischen Klotzes aufgetragene
mittlere Klebstoffraupe 18 der oberen Schwingbrücken 2 schafft die Verbindung zum
darunter liegenden Brett der betre-ffenden unteren Schwingbrileke 1. Die mittlere
Klebstoffraupe verläuft parallel zu den beiden äußeren Klebstoffraupen 16 und 17.
Anstelle von Klebstoff kommt selbstverständlich auch Leim oder ein vergleichbares,
nicht versprödendes Haftmittel in Frage. Man hält auf diese Weise die Gelenkigkeit
des Bodens in diesem Kreuzungspunkt auf einem optimalen Wert.
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