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DE3239670A1 - Elastischer fussboden, insbesondere fuer sport- und turnhallen - Google Patents

Elastischer fussboden, insbesondere fuer sport- und turnhallen

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Publication number
DE3239670A1
DE3239670A1 DE19823239670 DE3239670A DE3239670A1 DE 3239670 A1 DE3239670 A1 DE 3239670A1 DE 19823239670 DE19823239670 DE 19823239670 DE 3239670 A DE3239670 A DE 3239670A DE 3239670 A1 DE3239670 A1 DE 3239670A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridges
elastic
floor
board
oscillating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823239670
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus-Dieter Albert Dipl.-Ing.(FH) 7000 Stuttgart Höss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823239670 priority Critical patent/DE3239670A1/de
Publication of DE3239670A1 publication Critical patent/DE3239670A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/22Resiliently-mounted floors, e.g. sprung floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Elastischer Fußboden insbesondere für 5 ort- und Turnhallen
  • Die Erfindung bezleht sich auf einen elastischen Fußboden, insbesondere für Sport- und Turnhallen, mit auf einer Unterbodenfläce über Stützklötze im gegenseitigen Abstand angeordneten, brettartigen unteren Schwingbrücken, die mit darüberliegenden, den Bodenbelag abstützenden oberen Schwingbrilcken X lenden sind, wobei sich zwischen den unteren und oberen Schwingbrücken elastische Klötze befinden. Ein derartiger Fußboden ist bereits bekanntgeworden, beispielsweise durch die DE-OS 1 907 190. Er zeichnet sich durch gute federelastische Figenschaften aus und er entspricht den z.Zt. der Patentanmeldung dieser früheren Erfindung üblichen Anforderungen und Vorschriften.
  • rfittlerwelle sind jedoch diese Anforderungen erhöht und zumindest teilweise auch in Normen gefaßt worden. Eine dieser Normen regelt beispielsweise den Grad der Restdurchbiegung, der in einem bestimmten Abstand vom Auftreffpunkt der Last, also beispielsweise von der Stelle, an der ein Sportler auf diesen Boden aufspringt, maximal vorhanden sein darf. Die bekannten elastischen Fußböden können die +orderungen und Vorschriften nicht gerecht werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, einen elastischen Fußboden der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß er verbesserte elastische Eigenschaften zeigt, insbesondere die Restdurchbiegung im Abstand von der Auftreffstelle einer Last einen vorgegebenen Wert nicht übertrifft, der kleiner ist als der diesbezüglich bislang geforderte bzw. erreichte Wert.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlageny daß der elastische Fußboden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Dieser elastische Fußboden wird in einem Rechteokraster verlegt, das durch die längs und quer verlaufenden Schwingbrücken gebildet wird. Aus Transportgründen, aber auch um die geforderten elastischen Eigenschaften zu erzielen sind die SchwingbrAcken wesentlich kürzer als eine normale Breite bzw. Länge einer Turn-oder Sporthalle. Infolgedessen werden also sowohl die unteren, als auch die oberen Schwingbrücken in Verlängerung voneinander verlegt und die pro Länge bzw pro Breite benötigte Stilekzahl hintereinander befindlicher Schwingbrücken hängt von den Dimensionen des Fußbodens ab. Zweckmäßigerweise ist der Seitenabstand der unteren Schwingbrücken nicht derselbe, wie derjenige der oberen SchwinEbrUcken. Zwei untere und zwei obere Schwingbrücken definieren mit ihrem Seitenabstand ein Rechteck, dessen Größe zusammen mit der Ausbildung der Schwingbrücken die federelastischen Eigenschaften des Fußbodens zumindest weitgehend bestimmt. Nachdem sich an ,Jedem Kreuzungspunkt der oberen und unteren Schwingbrücken ein elastischer Klotz befindet wird ein Stoß von der oberen auf die untere SchwingbrQcke in gedämpfter. Form über die in unmittelbarer Nachbarschaft der Lastauftreffstelle befindlichen Klötze übertragen. Dies einerseits sowie die Anordnung der längs und quer verlaufenden Schwingtrireken in einem Rechteckraster bewirken die vorteilhaften gut kämmenden elastischen Eigenschaften dieses Fußbodens. Man erreicht,mit ihm Werte, die im Bereich des geforderten DIN Wertes liegen.l-So soll gemäß dieser DIN-Norm die Restdurchbiegung in einem Abstand von 50 cm vom Lastauftreffpunkt maximal 15 % betragen. Während der erfindungsgemäße elastische Fußboden wie gesagt einen derartigen Wert ermöglicht, haben elastische Fußböden des Standes der Technik demgegenüber Werte von 20 bis 25 %.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Stützklötze der unteren Schwingbrücken als elastische Klötze ausgebildet sind. Der vom Bodenbelag auf die oberen und von diesen über die elastischen Klötze auf die unteren Schwingbrücken übertragene Stoß gelangt infolgedessen ebenfalls in gedämpfter Form über die elastischen Klötze der unteren Schwingbrilcken auf den Unterboden bzw. die Unterbodenfläche. Dies verändert das insgesamt festzustellende elastische Verhalten dieses Fußbodens im Sinne der geforderten Werte positiv.
  • Fine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Bodenbelag aus Platten oder Bahnen unmittelbar auf den oberen Schwingbrdcken ab gestützt ist. Selbstverständlich muß die Größe dieser Platten oder Bahnen auf den Abstand und die Zahl zumindest der oberen SchwingbrUcken abgestimmt sein. Andererseits wird aber die Montage des Fußbodens und damit der materialmäßige Aufwand insgesamt dadurch wesentlich geringer, daß man auf die Verwendung eines Blindbodens verzichten kann, wie er beim bekannten Stand der Technik notwendig ist.
  • Eine andere Variante der Erfindung sieht vor, daß die oberen und unteren Schwingbrücken zumindest etwa gleich dimensioniert sind., Jedoch der Seitenabstand der oberen geringer ist als derjenige der unteren, insbesondere etwa das Drei- bis Fünffache beträgt.
  • Das vergleichsweise enge Anordnen der oberen Schwingbrücken ermöglichst einerseits den Verzicht auf einen Blindboden und es und es verhindert andererseits ein zu tiefes Durchbiegen beim schlagartigen Auftreffen einer Last, also beispielsweise beim Auftreffen eines springenden Sportlern. Der Seitenabstand der unteren Schwingbrücken ist deshalb größer zu wählen, damit die erwähnten Reehtecke nicht zu klein und der Boden nicht zu steif wird.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Länge eines Brettes der Schwingbrücke etwa 60 bis 140 cm, dessen Breite etwa 8 bis 12 cm und dessen Dicke etwa 1,5 bis 2,5 cm betragen. Die Schwingbrücken sind somit sehr handlich und dadurch leicht zu transportieren sowie gegebenenfalls auch zu verpacken. Aufgrund- ihres geringen Gewichts kann man sie auch gut handhaben und somit rasch verlegen. Das "Bretts' der Schwingbrücke besteht zweckznEtigerweise aus massivem Holz, beispielsweise Tannen- oder Kiefernholz. Dabei richten sich inst sondere die Dicke und die Breite dieser Bretter nach den in der holzverarbeitenden Industrie gängigen Maßen. Dies gilt vor allen Dingen bezüglich der Dicke.
  • Eine andere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß -Jeder elastiche Klotz über eine steife Zwischenplatte mit dem Brett der Schwingbrücke verbunden ist. Der Vorteil liegt vor allen Dingen darin,'daß man dadurch problemlos einen elastischen Klotz an die VePblndungsstelle zwischen zwei in Verlängerung voneinander angeordneten Schwingbrücken legen kann. Wenn man diesen elastischen Klotz nicht erst an der Baustelle anbringen, sondern einer der beiden Schwingbrücken fest zuordnen will, so erreicht man durch die steife Zwischenplatte, daß der empfindlichere Klotz beim Transport und auch während des Verlegens durch die Zwischenplatte geschützt ist. Andererseits überträgt natürlich die Zwischenplatten den Stoß in einer sehr vorteilhaften Art auf den elastischen Klotz. Es kommt noch hinzu, daß man den elastischen Klotz, insbesondere was die Verbindungsstelle zweier in Verlängerung voneinander stehender elastischer Schwingbrücken angeht, wesentlich vorteilhafter anbringen kann, als bei einer unmittelbaren Befestigung am Brett. Dies gilt insbesondere im Falle des Verklebens, wenn der Klebstoff in ganz bestimmter Weise aufgebracht werden soll. Letzteres ist herstellerseits einfacher als an der Baustelle. Was die Verbindung der Uberstehenden steifen Zwischenplatte mit dem Prett der nächstfolgenden Schwingbrücke angeht, so werden hieran im Normalfalle geringere Anforderungen gestellt, als an die Verbindung zwischen elastischem Klotz und steifer Zwischenplatte.
  • Teine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die steife Zwischenplatte und der elastische Klotz das Brett der Schwingbrücke seitlich beidseits überragen, sie beide insbesondere gleich breit sind. Letzteres bezieht sich auf die Breite des Brettes. Der seitliche Überstand beträgt vorzugsweise etwa eine halbe oder ganze Brettstärke. Die steife Zwischenplatte besteht zweckmäßigerweise aus einem Abschnitt einer Spanplatte, Hartfaserplatte, Sperrholzplatte oder Kunststoffplatte. Der Hartfaserplatte wird aufgrund ihrer Materialeigenschaften und problemlosen Verarbeitung der Vorzug vor anderen Materialien gegeben.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, aß das Brett der Schwingbrücke mit jeder steifen Zwischenplatte und letztere mit ihrem elastischen Klotz Jeweils mittels Klebstoff, Leim od.
  • d. verbunden sind. Welches Verbindungsmittel man Jeweils bevorzugt, hängt von den Materialen sowie den geforderten Eigenschaften der Klebstoff oder Leimschicht ab. Insbesondere darf die Klebstoff oder Leimschicht nicht verspröden, vielmehr sollte sie ilber einen möglichst der Mindest-Lebensdauer des Fußbodens entsprechenden Zeitraum elastisch bleiben.
  • Bei einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die elastischen Klötze mittels zweier Klebstoffraupen mit der steifen Zwischenplatte verbunden sind, die sich in Längsrchtun des Brettes dieser Schwinbrücke gesehen am vorderen und hinteren Ende des elastischen Klotzes befinden. Letzterer kann sich infolgedessen mit seinem zwischen den Klebstoffraupen befindlichen Bereich relativ zur steifen Zwischenplatte bewegen, beispielsweise von dieser etwas abgehoben werden, falls dies die Belastung durch den Stoß notwendig macht. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung jeder elastische Klotz der oberen Schwingbrücke mit dem Brett der unteren Schwingbrücke über eine Klebstoffraupe verbunden ist, die etwa der Mitte des elastischen Klotzes zugeordnet ist und parallel zil dessen beiden anderen Klebstoffraupen an der gegenüberliegenden Fläche des elastischen Klotzes verläuft. Wenn also an der betreffenden Kreuzungsstelle das Brett der Längs-Schwingbrücke gegenüber dem-Jenigen der Quer-Schwingbrücke auf grund einer Durchbiegung eine Kippbewegung od. dgl. ausführt, so bleibt der elastische Klotz zwar mit den beiden sich kreuzenden Schwingbrücken verbunden, gestattet aber aufgrund der lediglich partiellen Klebe- oder Leimverbindung die auftretenden Relativbewebungen ohne Schaden zu nehmen. Der elastische Klotz ist in zweckmäßiger Weise aus Gummi, Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl. elaistischem Material hergestellt. Welches der genannten Materialien Jeweils verwendet wird, hangt von den Anforderungen an den betreffenden Fußboden ab. Neben den federelastischen Eigenschaften ist insbesondere eine geringe oder überhaupt nicht festzustellende Neigung zum Verspröden oder anderweitigen Verlieren der federelastischen Ei genschaften wichtig.
  • Eine Schwingbrücke für einen elastischen Fußboden der vorstehend erlcFiuterten Art kennzeichnet sich in sehr vorteilhafter Weise dadurch, daß ein erster elastischer Klotz etwa der Mitte und ein zweiter einem der beiden Endbereiche des Brettes der Schwingbrücke zugeordnet ist, wobei die Mitte des zweiten elastischen Klotzes und dessen zwischengeschalteter steifer Zwischenplatte etwa dem stirnseitigen Ende des Brettes zugeordnet ist. Es ist insbesondere daran gedacht, die in Verlängerung von dieser Schwingbrücke zu montierende weiterführende Schwingbrücke mit SeitenabKtand auf der steifen Zwischenplatte zu montieren, damit sich die beiden Bretter dieser benachbarten Schwingbrücken nicht berühren können. Demnach liegt also bei exakter Ausführung die Mitte der an den benachbarten Enden von in Verlängerung voneinander stehenden Schwingbrücken befindlichen steifen Zwischenple.tt,es und des darunter befindlichen elastischen Klotzes, etwa in der Mitte der LUcke zwischen den beiden Brettern dieser Schwingbrücken. Dadurch lassen sich in einfacher und rascher Weise recht lange Schwingbrückenreihen erstellen, wobei jeweils die nächstfolgende Schwingbrücke auf dem überstehenden elastischen Klotz, bzw, dessen steifer ZnischenplatGe aufgelegt wird, nach vorherigem Anbringen von Klebstoff oder Leim. Aus dem Vorstehenden ergibt sich auch, daß bei einem derartigen elastischen Fußboden sich die Bretter od. dgl. Elemente nicht berühren können. Infolgedessen kann es weder zu einem Quietschen noch Knarren oder zu ähnlichen Lauten kommen. Aufgrund der doppelten elastischen Lagerung d.h. der doppelten Federung erzielt man eine für solche Böden relativ geringe zu beschleunigende Masse pro Quadratmeter, welche diesen Boden insbesondere für Sport- und Turnhallen hervorragend brauchbar macht. Hervorzuheben sind aber auch die guten thermischen Eigenschaften dieses Bodens. Als oberer Bodenbelag eignen sich sowohl Linoleum als auch PVC-Platten oder -Bahnen. Des weiteren kommt auch eine armierte PUR-Vollbeschichtung in Frage Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • kreuzenden oberen Schwingbrücken 2 ein Rechteck mit federelastischen Eck- bzw. Gelenkpunkten. Die unteren Schwingbrücken liegen nämlich mit ihren elastischen Klötzen 6 und 7 auf der Oberfl'iche 8 eines Unterbodens 9 auf, während sich die oberen Schwingbrileken 2 über elastische Klötze 10 und 11 auf den unteren Schwingbrücken 1 bzw. deren Bretter 12 abstützen. Die Bretter der oberen Schwingbrücken 2 sind mit 13 bezeichnet.
  • Aus den Figuren 1 und 2 ergibt sich, daß die unteren Schwingbrücken 1, die identisch wie die oberen Schwingbrücken ausgebildet sind, aus dem Brett 12 sowie zwei elastischen KlMtzen 6 und 7 bestehen. Zwischen die Bretter und die Stützklötze ist allerdings jeweils noch eine steife Zwischenplatte 14 geschaltet. Sie besteht vorteilhafterweise aus einem Abschnitt einer Hartfaser-, Span-, Sperrholz- oder Kunststoffplatte. Bei den Brettern handelt es sich in bevorzugter Weise um massive Bretter, insbesondere aus Fichten- oder Tannenholz. Die elastischen Klötze schließlich werden aus Gummi, Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl. elastischem Material hergestellt. Insbesondere handelt es sich dabei um Verbund schaum.
  • Die elastischen Klötze 6 sind mittig zum Brett 12 bzw. 13 angeordnet, während der elastische Klotz 7 am einen Ende des Brettes befestigt ist, so daß er in Längsrichtung etwa zur Elfte übersteht. Letzteres gilt, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, auch für die steife Zwischenplatte 14. Außerdem sind sowohl letztere als auch Hierbei stellen dar: Fig. 1 eine Seitenansicht einer federelastischen Schwingbrücke, Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Schwingbrücke, Fig. 3 in etwas vergrößertem MaBstab einen Vertikalschnitt durch den kompletten elastischen Fußboden im Bereich eines LEngestoßes zweier unterer elastischer Schwingbrücken, Fig. 4 den elastischen Fußboden von oben, wobei die einzelnen Schichten unterschiedlich abgebrochen dargestellt sind.
  • Der elastische Fußboden besteht aus unteren Schwingbrücken 1, oberen Schingbrücken 2 sowie einem ilber letzteren am Y neten Podenbelag 3. Letzterer ist in Form von Platten oder Bahnen (Fig.
  • 4) auf die durch die Oberseite der oberen Schwingbrücken definierte Ebene aufgebracht. Die oberen und unteren Schwingbrücken sind vorteilhafterweise gleich ausgebildet. Andererseits ist aber der Seitenabstand 4 zwischen seitlich benachbarten unteren Schwingbrücken 1 größer als der entsprechende Seitenabstand 5 zwischen seitlich benachbarten oberen Schwingbrücken 2. Diese Abstünde können sich beispielsweise in der Größenordnung von vier zu eins verhalten.
  • Wie Fig. 4 deutlich zeigt verlaufen die oberen Schwingbrücken quer, insbesondere unter 900 zu den unteren Schwingbrücken 1. Somit definieren zwei untere Schwingbrücken 1 und zwei diese die elastischen Klötze breiter als die Breite des Brettes 12 bzw.
  • 13, wie Fig. 2 deutlich zeigt. Demnach liegt also das in Fig. 2 rechte Ende des Brettes 12 auf dem überstehenden Ende einer nicht gezeigten rechts in Verlängerung dieser Schwingbrücke montierten zweiten Schwingbrücke gleicher Art auf, während auf dem linken elastischen Stützklotz 7, genauer gesagt der darüber befindlichen steifen Zwischenplatte 14, das rechte Ende einer links von dieser Schwingerücke angeordneten dritten Schwingbrücke gleicher Art aufliegt. Im Detail sieht man diesen Stoß zweier in Verlängerung voneinander angeordneter Schwingbrücken besonders deutlich in Fig. 3, während Fig. 4 eine Vorstellung von der gesamten Anordnung aller Schwingbrücken gibt. Aus der letztgenannten Fig. ersieht man übrigens, daß jede Kreuzungsstelle ein elastischer Gelenkpunkt dieses Bodens ist, und A der Seitenabstand der unteren Schwingbrücken 1 der halben Länge einer Schwingbrücke entspricht. Weil in Verlängerung voneinander stehende Bretter benachbarter Schwingbrücken einen Seitenabstand 15 haben, können sich die einzelnen Bretter an keiner Stelle berühren. Infolgedessen tritt das bekannte und unangenehme Knarren und Quietschen bei diesem elastischem Fußboden nicht auf. Die steife Zwischenplatte 14 ist vorzugsweise ganzflächig mit dem Brett 12 bzw. 13 verklebt, d.h. soweit das Brett die Fläche der steifen Zwischenplatte überdeckt. Demgegenüber erfolgt die Befestigung des Klotzes 6 oder 7 bzw. 10 oder 11 an der steifen Zwischenplatte 14 über zwei Klehstoffraupen 16 und 17, die quer zur Längsachse des Brettes verlaufen und sich im Bereich der quer verlaufenden Endbereiche des Klotzes befindet. Eine auf die freie oberfläche des elastischen Klotzes aufgetragene mittlere Klebstoffraupe 18 der oberen Schwingbrücken 2 schafft die Verbindung zum darunter liegenden Brett der betre-ffenden unteren Schwingbrileke 1. Die mittlere Klebstoffraupe verläuft parallel zu den beiden äußeren Klebstoffraupen 16 und 17. Anstelle von Klebstoff kommt selbstverständlich auch Leim oder ein vergleichbares, nicht versprödendes Haftmittel in Frage. Man hält auf diese Weise die Gelenkigkeit des Bodens in diesem Kreuzungspunkt auf einem optimalen Wert.
  • Leerseite

Claims (13)

  1. A n s p r ü c h e 1. Elastischer Fußboden, insbesondere für Sport- und Turnhallen, mit auf einer Unterbodenfläche über Stützklötze im gegenseitigen Abstand angeordneten, brettartigen unteren Schwingbrücken, die mit darüberliegenden, den Bodenbelag abstützenden oberen SchwingbrAeken verbunden sind, wobei sich zwischen den unteren und oberen Schwingbrücken elastische Klötze befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Schwingbrücken (2) quer zu den unteren (1) angeordnet sind und sich an Jedem Kreuzpunkt der Schwingbrücken (1,2) ein elastischer Klotz (6,7; 10,11) befindet.
  2. 2. Fußboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützklötze der unteren Sctwingbrücken (1) als elastische Kl.;tze (6,7) ausgebildet sind.
  3. 3. Fußboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenbelag (3) aus Platten oder Bahnen unmittelbar auf den oberen Schwingbrücken (2) abgestützt ist.
  4. 4. Fußboden nach wenigstens einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Schwingbrücken (1,2) umindest etwa gleich dimensioniert sind, Jedoch der Seitenabstand t5) der oberen (2) geringer ist als derjenige (4) der unteren (1), insbesondere etwa das Drei- bis Fünffache beträgt.
  5. 5. Fußboden nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lunge eines Brettes (12,13). der Schwingbrücke (1,2) etwa 60 bis 140 cm, dessen Breite etwa 8 bis 12 cm und dessen Dicke etwa 1,5 bis 2,5 cm betragen.
  6. 6. Fußboden nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder elastische Klotz (6,7; 10,11) silber eine steife Zwischenplatte (14) mit dem Brett (12,13) der Schwingbrücke (1,2) verbunden ist.
  7. 7. Fußboden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die steife Zwischenplatte (14) und der elastische Klotz (S,7; 10,11) das Brett (12,13) der Schwingbrücke (1,2) seitlich beidseits überragen, sie beide insbesondere gleich breit sind.
  8. 8. Fußboden nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die steife Zwischenplatte (14) aus einem Abschnitt einer Man platte, Hartfaserplatte, Sperrholzplatte oder Kunststoffplatte besteht.
  9. 9. Fußboden nach wenigstens einen der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett (12,13) der Sahwingbrücke (1,2) mit jeder steifen Zwlschenplatte (14) und letztere mit ihrem elastischen Klotz (6,7; 10,11) Jeweils mittels Klebstoff, leim od. dgl. verbunden sind.
  10. 10. Fußboden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Klötze (6,7; 10,11) mittels zweier Klebstoffraupen (16,17) mit der steifen Zwischenplatte (14) verbunden sind, die sich in Längsrichtung des Brettes dieser Schwingbrücke (1,2) gesehen am vorderen und hinteren Ende des elastischen Klotzes (6,7; 10,11) befinden.
  11. 11. Fußboden nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder elastische Klotz (10,11) der oberen SchwlngbrUcke (2) mit dem Brett (12) der unteren Schwingbrücke (1) über eine Klebstoffraupe (18) verbunden ist, die etwa. der Dritte des elastischen Klotzes (10,11) zugeordnet ist und parallel zu dessen beiden anderen Klebstoffraupen (16,17) an dergegenüberliegenden Fläche des elastichen Klotzes (10,11) verläuft.
  12. 12. Fußboden nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder elastische Klotz (6,7; 10, 11) aus Gummi, Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl. elastischem Material gebildet ist.
  13. 13. Schwingbrücke für einen elastischen Fußboden nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster elastischer Klotz (6,10) etwa der Mitte und ein zweiter (7,11) einem der beiden Endbereiche des Brettes (12,13) dieser Schwingbrücke (1,2) zugeorndet ist, wobei die Mitte des zweiten elastischen Klotzes (7,11) und dessen zwischengeschalteter steifer Zwischenplatte (14) etwa dem stirnseitigen Ende des Brettes zugeordnet ist.
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CN106013728A (zh) * 2016-07-27 2016-10-12 山西小牛动力体育科技有限公司 一种多功能弹性运动地板

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