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DE3235605A1 - Tragrolle fuer ein transportband und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Tragrolle fuer ein transportband und verfahren zu deren herstellung

Info

Publication number
DE3235605A1
DE3235605A1 DE19823235605 DE3235605A DE3235605A1 DE 3235605 A1 DE3235605 A1 DE 3235605A1 DE 19823235605 DE19823235605 DE 19823235605 DE 3235605 A DE3235605 A DE 3235605A DE 3235605 A1 DE3235605 A1 DE 3235605A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support roller
support
transverse
roller according
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823235605
Other languages
English (en)
Other versions
DE3235605C2 (de
Inventor
Peter Dr. Böttcher
Karl-Heinz 3300 Braunschweig Sagroske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Original Assignee
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV filed Critical Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Priority to DE19823235605 priority Critical patent/DE3235605C2/de
Priority to DE19843407724 priority patent/DE3407724A1/de
Publication of DE3235605A1 publication Critical patent/DE3235605A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3235605C2 publication Critical patent/DE3235605C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Tragrolle für ein Transportband und Verfahren zu
  • deren Herstellung Die Erfindung betrifft eine Tragrolle für Transportbänder, die.
  • im wesentlichen aus einem metallenen Rohrmantel besteht, deesen stirnseitige Enden durch je einen Querboden verschlossen sind, der ein Lager für eine außerhalb der Tragrolle abgestützte, feststehende mittige Tragachse aufweist.
  • Derartige Tragrollen müssen mit erheblicher Rohrwandstärke ausgeführt werden, um statische und dynamische Stabilität und vor allem die erforderliche zylindrische Formstabilität zu erreichen und zu erhalten. Dies bewirkt in unangenehmer Weise ein für den Anlauf der im allgemeinen langen Transportbänder nachteiliges hohes Schwungmoment, erhöht die Herstellkosten und erschwert die Bedienung. Außerdem nehmen bei den bekannten Tragrollen die beiden Lager aus dem zwischen ihnen bestehenden Hohlraum, bedingt durch von Temperaturänderungen herrührende Ausdehnung und Zusammenziehung der eingeschlossenen Luft, Feuchtigkeit und Staub auf, was den Lagerverschleiß merklich erhöht.
  • Erfindungsaufgabe ist demnach die wesentlich billigere Herstellung einer leichteren Tragrolle, deren Lager vor Feuchtigkeit und Staub geschützt sind, die also im Betrieb sicherer und nicht zuletzt auch merkbar leiser ist.
  • Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß der zwischen dem Rohrmantel und den Querböden der Tragrolle gebildete Hohlraum mit einem weitgehend homogenen Holzspan- und/oder Rinden- und aushärtbarem Kunstharz-Gemisch von einer Rohdichte von 0,3 bis 0,6 g/cm3 gefüllt ist.
  • Diese dauerelastische Füllung bewirkt eine beachtliche Steigerung der statischen und dynamischen Stabilität, wobei die Rohrwandstärke erheblich herabgesetzt werden kann. Die für ruhigen Lauf erforderliche Zylinderform bleibt erhalten, der entstehtende Schall ist merklich gedämpft.
  • Die Ansprüche 2 bis 5 geben weitere Einzelheiten zur Verbesserung der Füllung an.
  • Der Anspruch 6 betrifft ein Herstellverfahren, bei dem die Füllung in der Tragrolle selbst zum Aushärten gebracht wird. Die Ansprüche 7 bis 9 betreffen dagegen ein Herstellverfahren, bei dem in einer Hilfsform ein der Füllung entsprechender Preßling gebildet wird, der dann in bereits ausgehärtetem Zustand in die Tragrolle eingesteckt wird.
  • Der Anspruch 10 betrifft eine Erweiterung des Herstellverfahrens, das der besseren Haftung der Füllung, nämlich des Preßlings, an der Rohrmantel-Innenwand und somit deren Stützung dient.
  • Durch die DE-AS 19 00 418 ist eine hohle, mit fließfähigem Stoff gefüllte Walze aus elastischem (gemeint ist wohl: aus federndnachgiebigem) Werkstoff bekannt geworden; sie soll zum Transport von nicht näher bezeichnetem Bahnmaterial zwischen sich und einer gleich ausgebildeten Gegendruckwalze dienen. Die Walzen liegen im Ruhezustand offenbar aneinander an und werden beim Transportrortang an der Berührungss-L-elle vom Bahnmaterial verformt. Die außerhalb der Walze angeordneten Lager stützen eine Welle abg die mittels konischer endseitiger Querböden aus federnd-nachgiebigem Werkstoff fest mit der Walze verbunden ist.
  • Zumall da die Walzen nicht von sich aus, sondern erst durch ihre Füllung mit fließfähigem Stoff einigermaßen formbeständig sind, besteht kein sachlicher Zusammenhang mit der Erfindung, bei der durch bleibenden Innendruck der besonderen Holzspan- oder Rinden- und aushärtbaren Kunstharz-Füllung eine hohe statische und dynamische Stabilisierung mi merk Icher innerer Dämpfung erzielt wird.
  • Eine Füllung von Tragrollen mit llolzklötzen ist wegen der Anisotropie von Holz ungünstig, da sich die Tragrollen unsymmetrisch verformen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung mit einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar in Längsschnitt-Darstellung.
  • Die Tragrolle 1 besteht im wesentlichen aus einem Rohrstück 2, in das zwei endseitige Querböden 3 eingesetzt sind. Diese tragen je ein Lager 4 mit einer Außendichtung 6 für eine feststehende Tragachse 5,,die in nicht gezeichneten Außenständern aufliegt. Die Lager sind in herkömmlicher Weise entweder dauergeschmiert oder nachschmierbar ausgebildet. Der zwischen dem Rbhrmantel, der Tragachse und den Querböden gebildete Hohlraum 7 ist mit dem in den Ansprüchen näher gekennzeichneten Holzspan- und/ oder Rinden-Kunstharz-Gemisch unter einem Innendruck gefüllt, der die geforderte Rohdichte gewährleistet. Durch eine gewisse Öltränkung dieses Gemisches kann eine Notschmierung der Lager bereitgestellt werden.
  • Bei Verkohlung dieses Gemisches, die infolge Heißlaufens der Tragrolle auftreten kann, entstehen keine giftigen Gase.
  • In einem Ausführungsbeispiel wurde eine Tragrolle mit einem Holzspan-Kunststoffgemisch folgender Fraktionierung gefüllt: Siebmaschenweite 0,5 mm, Rückstand 0,2 % " 3,15 mm, 3,2 % " 1,25 mm> 57,8 % 0,63 mm, II 3116 % II 0,315 mm, " 2,6 % 0,160 mm, " 2,7 % Rest 1,9 % bei einer Holzfeuchte von etwa 6 % unter Beifügung eines aushärtbaren Bindemittels, und zwar mit einer Rohdichte von 0,5 g/cm3.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Tragrolle für Transportbänder, im wesentlichen bestehendes aus einem @@@@enol @@@@mantel, @@@@@@ @@@inseitige Enden durch je einen Querboden verschlosser wird der ein Lager für eine mittige @rage@@@so @@@@@@st.
    d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zwischen den Rohrmantel (2), der Tragachse (5) und den Querköden 10 der Flagrolle (@) gebildete Hohlraum (7) mit einem weigehend homogenen Holzspaß und/oder Rinden-und aushärtbarem @@@@tharz-Gemisch von einer Rodichte von 0,3 bis 0,6 g/cm@ gefüllt ist.
  2. 2. Tragrolle nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Funschers-Eindemittel-Anteil zwischen 2 und 30 %, insbesondere zwischen 8 und 15 % des atro-Gewichts des Holzspan- oder Rindengewichts liegt.
  3. 3. Tragrolle nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Bindemittel 2-Komponentenharz auf Polyester-Basis ist.
  4. 4. Tragrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel Epoxidharz ist.
  5. 5. Tragrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein Harz duf Basis von Isocyanat ist.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen der Tragrolle nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Hohlraum (7), der mit den Querböden (3) ohne Lager (4) und ohne Außendichtungen (6) versehenen Tragrolle (1) bei einer eingeführten Hilfsmittelachse von gegenüber der Tragachse (5) um den erwünschten Laufspalt {2s) vergrößertem Durchmesser mit dem Gemisch gefüllt wird, das unter dem Einfluß von Betriebsdruck und -temperatur mit der Zeit aushärtet.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen der Tragrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Hohlraum (7) entsprechende Eilfsform bei einer eingeführten Hilfsmittelachse von gegenüber der Tragachse (5) um den Laufspalt (2s) vergrößertem Durchmesser mit dem Gemisch gefüllt und dem Preßdruck und der -Aushärtetemperatur unterworfen wird, worauf der so gebildete Preßling, gegebenenfalls in mehreren Teilen, in den Rohrmantel (2) eingesteckt wird und schließlich der zweite Querboden, gegebenenfalls beide Querböden (3) eingeführt und durch Preßsitz und/ oder Schweißen befestigt werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der mit radialem Übermaß ausgeführte Preßling in den durch Erwärmen erweiterter Rohrmantel (2) eingesteckt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Preßling mit übertrocknater Füllung, d.h. mit einer niedrigeren Feuchte als die Gebrauchsfeuchtigkeit, vorzugsweise etwa ist @@@@, in den Rohtmantel (2) eingesteckt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Preßling mit Isocyanatkleber in der Tragrolle befestigt wird.
DE19823235605 1982-09-25 1982-09-25 Tragrolle für Transportbänder und Verfahren zur Herstellung Expired DE3235605C2 (de)

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DE3235605A1 true DE3235605A1 (de) 1984-03-29
DE3235605C2 DE3235605C2 (de) 1986-01-30

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