DE3233032C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Eisenkern für dreiphasige
elektromagnetische Induktionsmaschinen, insbesondere
dreiphasige Transformatoren, mit einem mittleren Schenkel
und äußeren Schenkeln, die durch obere Joch und untere
Joche mit dem mittleren Schenkel verbunden sind, wobei
die jeweiligen Schenkel und Joch aus einem Packen von
aufeinandergestapelten Lamellenblechen vorgegebener
Anzahl bestehen, wobei die einzelnen Lamellenbleche
an den Übergängen zwischen den Jochen und den äußeren
Schenkeln winkelförmige Stoßverbindungen bilden, die von
einer Lage zur nächsten um gleiche Inkremente stufenweise
gegeneinander versetzt sind, und wobei die Lamellenbleche
für die Joche im wesentlichen die Form von regelmäßigen
bzw. rechtwinkligen Trapezen und die des mittleren
Schenkels im wesentlichen die Form von Parallelogrammen
aufweisen, wobei die letzteren mit einander kreuzenden
Schrägseiten aufeinandergestapelt sind.
Ein derartiger Eisenkern ist aus der US-PS 36 11 234 bekannt,
wobei die Lamellenbleche, welche die Schenkel und die Joche
des Eisenkernes bilden, eine komplizierte Form haben. Dabei
bilden die einzelnen Lamellenbleche unregelmäßige Fünfecke
oder Sechsecke, und zwar in der Weise, daß an den jeweiligen
Längsseiten des Ausgangsblechstreifens Ecken vorgesehen sind.
Aus diesem Grunde sind einerseits spezielle Schneidgeräte
bzw. Schneidmesser erforderlich, andererseits müssen die
Schnitte dort mit großer Sorgfältigkeit durchgeführt werden,
um die eigens vorgesehenen und vorstehenden Ecken zu erhalten.
Im Bereich des mittleren Schenkels des Eisenkernes gemäß
der US-PS 36 11 234 sind abgestufte Übergänge zwischen dem
mittleren Schenkel einerseits und den oberen und unteren
Jochen andererseits vorhanden. Daraus ergibt sich, daß der
magnetische Fluß, der in den mittleren Schenkel eintritt,
dann zunimmt, wenn der mittlere Schenkel nicht erregt ist,
und daß bei einem magnetischen Fluß im mittleren Schenkel
die Tendenz zur Verzerrung besteht. Dies bringt wiederum eine
Zunahme an Eisenverlusten im mittleren Schenkel mit sich.
Dies führt insbesondere bei der Verwendung von Siliziumstahl
blechen zu unerwünschten Effekten.
In der US-PS 33 03 448 und der US-PS 32 12 042 sind aus
Lamellenblechen zusammengesetzte Eisenkerne beschrieben, bei
denen die Lamellenbleche eine komplizierte Kontur aufweisen
und fünfeckig oder sechseckig mit vorstehenden Ecken im
Bereich der Längsseiten des Ausgangsblechstreifens ausgebildet
sind. Dabei sind zwar Überlappungen im Bereich der Joche
und der Schenkel vorgesehen, jedoch werden im Bereich der
Überlappungen an den Übergängen keinerlei Stoßverbindungen
verwendet, die um gleiche Inkremente stufenweise gegeneinander
versetzt sind.
Aus der US-PS 26 28 273 ist ein Eisenkern in Form eines
viereckigen Ringes bekannt, bei dem die Lamellenbleche mit
geraden Schnittkanten ausgebildet sind, jedoch lassen sich
dieser Schrift keinerlei Angaben entnehmen, wie die Lamellen
bleche des mittleren Schenkels auszubilden sind, wenn man bei
einem Eisenkern der gattungsgemäßen Art Lamellenbleche mit
geraden Schnittkanten verwenden und die inkrementartige
Bauweise beibehalten will. Auch Läßt sich das abwechselnde
Aufeinanderlegen von spiegelbildlich gleichen Parallelogrammen
und rechtwinkligen bzw. regelmäßigen Trapezen dieser Druck
schrift nicht entnehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Eisenkern der eingangs
genannten Art anzugeben, der sich in einfacher und wirt
schaftlicher Weise herstellen läßt.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, einen Eisenkern
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sämtliche
Lamellenbleche für die Schenkel und Joche als echte Vierecke
in Form von Parallelogrammen, regelmäßigen und rechtwinkligen
Trapezen ausgebildet sind, die ohne Verschnitt aus einem
Lamellenblechstreifen gestanzt sind, daß die Lamellenbleche
des mittleren Schenkels die Form von gleichen Parallelo
grammen haben, die mit ihren sich kreuzenden Schrägseiten
einander abwechselnd aufeinandergestapelt sind, und daß
auf die Lamellenbleche der Joche abwechselnd aus den regel
mäßigen und den rechtwinkligen Trapezen aufeinandergestapelt
sind.
Mit dem erfindungsgemäßen Eisenkern wird das angestrebte
Ziel in zufriedenstellender Weise erreicht, wobei der
Eisenkern geringe Eisenverluste aufweist und sich aus
einem elektrischen Stahlblech oder Transformatorblech ohne
irgendwelche Abfälle oder Reste und mit geringen Kosten
herausschneiden läßt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform
des Eisenkernes gemäß der Erfindung für
dreiphasige elektromagnetische Induktions
maschinen;
Fig. 2 eine Draufsicht zur Erläuterung, wie
die Lamellenbleche des Joches gemäß
Fig. 1 aufeinandergestapelt sind;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Stapels von
Lamellenblechen des Joches gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß
Fig. 1, 2 und 3 bei Betrachtung von der
Seite des Joches; und in
Fig. 5 eine Darstellung eines Musters, bei dem
ein elektrisches Stahlblech in Lamellen
bleche geschnitten ist, die den Eisenkern
gemäß Fig. 1 bilden.
Im folgenden wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der
eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Eisenkernes für
eine dreiphasige elektromagnetische Induktionsmaschine dar
gestellt ist, z. B. für einen dreiphasigen Transformator.
Die dargestellte Anordnung weist ein Paar von äußeren
Schenkeln 110 und 112, einen mittleren Schenkel 14, ein
Paar von ersten Jochen 116 und 118, die in Fig. 1 als
obere Joche dargestellt sind, sowie ein Paar von zweiten
Jochen 120 und 122 auf, die in Fig. 1 als untere Joche
dargestellt sind. Jedes Bauteil der Schenkel 110, 112, 114 und
Joche 116, 118, 120, 122 weist einen Stapel aus einer
vorgegebenen Anzahl von Lamellenblechen auf, die aus elektrischen
Stahlblechen oder Transformatorblechen geschnitten sind.
Unter Verwendung der Schnittlegung für Lamellenbleche, die
in Fig. 5 dargestellt sind, werden die entsprechenden Lamellen
bleche der Schenkel und Joche aus den Streifen von elektrischen
Stahlblechen oder Transformatorblechen geschnitten.
Fig. 5 zeigt ein Muster, gemäß dem ein elektrisches Stahlblech
in Lamellenbleche geschnitten ist, welche die Schenkel und
Joche des Eisenkernes gemäß Fig. 1 bilden. Das nicht darge
stellte elektrische Stahlblech wird zuerst in einer seiner
Walzrichtungen in Streifen geschnitten, deren Breite gleich
der gemeinsamen Breite der Schenkel und Joche ist. Dann
wird jeder Streifen nacheinander in Lamellenbleche 110, 114,
112, 116, 122, 118 und 120 in der genannten Reihenfolge
geschnitten, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Die Lamellen
bleche sind mit Bezugszeichen versehen, welche auf die
entsprechenden Komponenten des Eisenkernes in Fig. 1 Bezug
nehmen. Beispielsweise bezeichnet das Bezugszeichen 110 das
Lamellenblech, das den äußeren Schenkel 110 bildet. Diese
Lamellenbleche werden an ihren Positionen angeordnet, die
den Schenkeln und Jochen in Fig. 1 entsprechen, und zwar
in einer vorgegebenen Anzahl von Lamellenblechen für die
jeweiligen Schenkel und Joche.
Genauer gesagt, eine vorgegebene Anzahl von Lamellenblechen
110, 112 und 114 wird an den Stellen der äußeren und mittleren
Schenkel 110, 112 bzw. 114 aufeinandergestapelt, eine
vorgegebene Anzahl von Lamellenblechen 116 und 118 wird
in abwechselnder Anordnung an den Stellen der oberen Joche
116 und 118 aufeinandergestapelt, und eine vorgegebene
Anzahl von Lamellenblechen 120 und 122 wird in abwechselnder
Anordnung an den Stellen der unteren Joche 120 und 122
aufeinandergestapelt. Auf diese Weise wird ein Satz einer
vorgegebenen Anzahl von aufeinandergestapelten Lamellenblechen
für die jeweiligen Schenkel und Joche hergetellt. Dann wird
eine Vielzahl von derartigen Sätzen übereinander angeordnet,
um die jeweiligen Schenkel und Joche herzustellen. Aus Fig. 5
ist ersichtlich, daß das elektrische Stahlblech in Lamellen
bleche geschnitten werden kann, ohne beim Schneiden irgend
welche Abfälle oder Reste zu erzeugen.
Die Lamellenbleche des äußeren Schenkels 110, des mittleren
Schenkels 114 und des äußeren Schenkels 112 werden nacheinander
aus Streifen der elektrischen Stahlbleche in der Weise
herausgeschnitten, daß sie die Form eines Trapezes, eines
Parallelogramms bzw. eines umgekehrten Trapezes haben. Dann
werden die Lamellenbleche der Joche 116, 122, 118 und 120
nacheinander aus den Streifen herausgeschnitten, wobei sie
gemäß Fig. 5 die Form eines unregelmäßigen Trapezes, eines
umgekehrten unregelmäßigen Trapezes, eines regelmäßigen
Trapezes und eines umgekehrten regelmäßigen Trapetes haben.
Dabei ist eine vorgegebene Anzahl von jedem dieser Lamellen
bleche jedoch sukzessive länger als ein vorhergehendes
mit vorgegebenen gleichen Inkrementen oder Zuwachsraten für
jedes der Joche, und zwar zu dem nachstehend erläuterten
Zweck.
Um den äußeren Schenkel 110 mit dem oberen Joch 116 zu
verbinden, werden die Lamellenbleche in einer vorgegebenen
Anzahl, die den äußeren Schenkel 110 bilden, aufeinander
gestapelt, so daß diese Lamellenbleche mit zugeordneten
Lamellenblechen verbunden werden, die das obere Joch 116
bilden, und zwar über Winkellaschenverbindungen, die
stufenartig mit gleichen Zuwachsabständen oder Inkrementen
angeordnet sind, die gleich den vorgegebenen gleichen
Zuwachsraten oder Inkrementen für die Lamellenbleche des
Joches sind. Mit anderen Worten, die Lamellenbleche der
Schenkel werden aufeinandergestapelt und mit den zugeordneten
Lamellenblechen des Joches so verbunden, daß die gestapelten
Lamellenbleche des Schenkels und des zugeordneten Joches
in stufenweise versetzter Anordnung anliegen.
Der Stapel von Lamellenblechen, die das obere Joch 116 bilden,
weist Lamellenbleche, die gleich den Lamellenblechen 116
gemäß Fig. 5 sind, und abwechselnd solche Lamellenbleche auf,
die gleich den Lamellenblechen 118 in Fig. 5 sind, wie es
die Fig. 2 und 3 zeigen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Stapel von sechs Lamellenblechen,
die das obere Joch 116 bilden, wie man es von der oberen bzw.
seitlichen Oberfläche sieht. In Fig. 3 ist ein erstes Lamellen
blech 116′ a von diesen Lamellenblechen als unterste Schicht
dargestellt. Das erste Lamellenblech 116′ a hat die identische
Form wie das Lamellenblech 116 gemäß Fig. 5, bei dem eine
Seite senkrecht zur Walzrichtung des elektrischen Stahlbleches
verläuft und auf dem ein zweites Lamellenblech 118′ b angeordnet
ist, das die gleiche Form wie das Lamellenblech 118 besitzt,
bei dem beide Seiten schräg zur Walzrichtung verlaufen und
das länger ist als das erste Lamellenblech 116′ a, und zwar
um eine Länge, die gleich den vorgegebenen gleichen Zuwachs
raten oder Inkrementen der oben angegebenen Art ist.
Ein drittes Lamellenblech 116′ c ist auf dem zweiten
Lamellenblech 118′ b angeordnet und ähnlich ausgebildet wie
das erste Lamellenblech 116′ a, jedoch länger als das zweite
Lamellenblech 118′ a, und zwar um eine Länge, die gleich den
gleichen Zuwachsraten oder Inkrementen ist. Ein viertes
Lamellenblech 118′ d ist auf dem dritten Lamellenblech 116′ c
angeordnet und hat eine ähnliche Form wie das zweite Lamellen
blech 118′ b, ist jedoch länger als das dritte Lamellenblech
116′ c, und zwar um die Länge, die gleich den gleichen
Inkrementen oder Zuwachsraten ist. Das vierte Lamellenblech
118′ d besitzt ein darüber angeordnetes, fünftes Lamellen
blech 116′ e, das eine ähnliche Form wie das dritte Lamellen
blech 116′ c hat, jedoch länger als diese ausgebildet ist,
und zwar wiederum um die Länge, die gleich den Zuwachsraten
oder Inkrementen ist. Schließlich ist ein sechstes Lamellen
blech 118′ f auf dem fünften Lamellenblech 116′ e angeordnet.
Das sechste Lamellenblech 118′ f hat eine ähnliche Form wie
das zweite Lamellenblech 118′ b, ist jedoch länger als das
fünfte Lamellenblech 116′ e ausgebildet, und zwar um die Länge,
die gleich den gleichen Zuwachsraten oder Inkrementen ist.
Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, daß das obere
Joch 116 sechs Lamellenbleche aufweist, die in der Weise
aufeinandergestapelt sind, daß sie stufenweise oder schritt
weise gegeneinander versetzt sind, und zwar um gleiche
Zuwachslängen oder Inkremente.
Das obereJoch 116 besteht aus einer Vielzahl von Sätzen,
die jeweils sechs Lamellenbleche aufweisen, die in der oben
beschriebenen Weise gestapelt und übereinander angeordnet
sind, während der äußere Schenkel 110 ebenfalls aus einer
Vielzahl von Sätzen ausgebildet ist, die jeweils die sechs
Lamellenbleche aufweisen, die mit denen des oberen Joches 116
in der oben beschriebenen Weise verbunden und übereinander
angeordnet sind.
Die vorstehenden Ausführungen gelten sinngemäß auch für
Verbindungen des äußeren Schenkels 110 mit dem unteren Joch
120 sowie des äußeren Schenkels 112 mit den jeweiligen
oberen und unteren Jochen 118 bzw. 122.
Fig. 4 zeigt das obere Joch 116 mit seinen sechs Lamellen
blechen, die so mit dem oberen Joch 118 mit seinen sechs
Lamellenblechen aufeinandergestapelt sind, daß sie mit den
zugeordneten Lamellenblechen des oberen Joches 116 durch
entsprechende Flanschverbindungen oder Stoßverbindungen
verbunden sind, wie man an der oberen seitlichen Oberfläche
erkennt.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist das erste Lamellenblech 116′ a
des Joches 116 mit seinem ersten Lamellenblech 118′ a des
ersten Joches 118, das die größte Länge besitzt, über eine
Laschenverbindung, Flachflanschverbindung oder Stoßverbindung
verbunden, und das zweite Lamellenblech 118′ b des Joches 118
ist mit dem zweiten Lamellenblech 116′ b des Joches 116, das
die größte Länge besitzt, über eine Laschenverbindung,
Flachflanschverbindung oder Stoßverbindung verbunden, die
gegenüber der zuerst genannten Verbindung um einen vorgegebenen
Abstand versetzt ist. Auf diese Weise sind die Lamellen
bleche des Joches 116 mit den zugeordneten Lamellenblechen
des Joches 118 verbunden, wobei die Gesamtlängen unverändert
bleiben, bis das sechste Lamellenblech des Joches 116 mit
demjenigen des Joches 118 verbunden ist, das die kürzeste
Länge besitzt.
Die aufeinandergestapelten Lamellenbleche der Joche 116 und
118 sind mit zugeordneten gestapelten Lamellenblechen des
mittleren Schenkels 114 durch jeweilige Winkellaschenver
bindungen, Winkelstoßverbindungen oder Winkelflachflansch
verbindungen verbunden. Der mittlere Schenkel 114 weist
parallelogrammförmige Lamellenbleche auf, die übereinander
gestapelt sind und bei denen die umgekehrten Lamellenbleche
breitenmäßig gegenüber den Lamellenblechen abwechseln,
während die parallelogrammförmigen Lamellenbleche in
überlappender Anordnung mit den zugeordneten Lamellenbleche
der oberen Joche 116 und 118 verbunden sind. Dies gilt auch
für die Verbindung des mittleren Schenkels 114 mit den
unteren Jochen 120 und 122.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt sich, daß bei jeder
der Verbindungen der jeweiligen äußeren Schenkel 110 bzw. 112
mit den zugeordneten Jochen 116, 118, 120 und 122 der Magnet
fluß glatt und unbeeinträchtigt von einem Schenkel zum
nächsten Joch und umgekehrt fließen kann, was zu einem
verringerten Anstieg des Eisenverlustes führt, der sich an
den jeweiligen Verbindungen ausbildet. Da außerdem der
mittlere Schenkel 114 in überlappender Anordnung mit den
jeweiligen oberen und unteren Jochen 116, 118 bzw. 120, 122
verbunden ist, können die Stahlstreifen nicht nur in
Lamellenbleche der Schenkel und Joche ohne irgendwelche
Abfälle oder Reste geschnitten werden, wie es oben im
Zusammenhang mit Fig. 5 erläutert worden ist, sondern die
äußeren Schenkel 110 und 112 ermöglichen auch ein Hindurch
fließen des Magnetflusses, dessen Wellenform weniger verzerrt
wird. Somit kann auch dann, wenn Lamellenbleche aus einem
hochmagnetischen, einfach orientierten elektrischen Stahl
blech geschnitten werden, wie z. B. einem hochmagnetischen
induktionsorientierten Siliziumstahlblech, der Störfaktor
der Eisenverluste verringert werden.
Claims (1)
- Eisenkern für dreiphasige elektromagnetische Induktions maschinen, insbesondere dreiphasige Transformatoren, mit einem mittleren Schenkel (114) und äußeren Schenkeln (110, 112), die durch obere Joche (116, 118) und untere Joche (120, 122) mit dem mittleren Schenkel (114) ver bunden sind,
wobei die jeweiligen Schenkel (110, 112, 114) und Joche (116, 118, 120, 122) aus einem Packen von aufeinander gestapelten Lamellenblechen vorgegebener Anzahl bestehen,
wobei die einzelnen Lamellenbleche an den Übergängen zwischen den Jochen (116, 118, 120, 122) und den äußeren Schenkeln (110, 112) winkelförmige Stoßverbindungen bilden, die von einer Lage zur nächsten um gleiche Inkremente stufenweise gegeneinander versetzt sind,
und wobei die Lamellenbleche für die Joche (116, 118, 120, 122) im wesentlichen die Form von regelmäßigen bzw. rechtwinkligen Trapezen und die des mittleren Schenkels (114) im wesentlichen die Form von Parallelo grammen aufweisen, wobei die letzteren mit einander kreuzenden Schrägseiten aufeinander gestapelt sind, dadurch gekennzeichnet,- - daß sämtliche Lamellenbleche für die Schenkel (110, 112, 114) und Joche (116, 118, 120, 122) als echte Vierecke in Form von Parallelogrammen, regelmäßigen und recht winkligen Trapezen ausgebildet sind, die ohne Verschnitt aus einem Lamellenblechstreifen gestanzt sind,
- - daß die Lamellenbleche des mittleren Schenkels (114) die Form von gleichen Parallelogrammen haben, die mit ihren sich kreuzenden Schrägseiten einander abwech selnd aufeinander gestapelt sind,
- - und daß auch die Lamellenbleche der Joche (116, 118, 120, 122) abwechselnd aus den regelmäßigen und den rechtwinkligen Trapezen aufeinander gestapelt sind.
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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