DE3223339A1 - Elektronisches zuendsteuersystem und verfahren zur zuendpunktregelung bei einer elektrisch gezuendeten brennkraftmaschine - Google Patents
Elektronisches zuendsteuersystem und verfahren zur zuendpunktregelung bei einer elektrisch gezuendeten brennkraftmaschineInfo
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Description
Fcsrd:/ -, . US-1204/ 21. Juni 1982
Anm.: Ford-Werke AG
Ottoplatz 2
5ooo Köln 21
Ottoplatz 2
5ooo Köln 21
Bezeichnung: Elektronisches Zündsteuersystem und Verfahren zur Zündpunktregelung bei einer elektrisch
gezündeten Brennkraftmaschine
US-1204 / Ford / 21. Juni 1982 Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Zündsteuersystem zum Steuern der Zündvorgänge einer elektrisch gezündeten Brennkraftmaschine
mit einer Zündeinrichtung, die wenigstens auf die Drehung der Kurbelwelle anspricht und die Erzeugung von
Zündspannungsimpulsen sowie deren Zuführung zu den Maschinen zylindern in der Reihenfolge der aufeinander folgenden Zündvorgänge
eines jeden Zylinders bewirkt, sowie ein Verfahren zur Zundpunktregelung bei einer elektrisch gezündeten Brennkraftmaschine
dergestalt, daß das Betriebsverhalten der Maschine Zylinder für Zylinder anpassungsfähig verbessert wird.
Der Zündpunkt einer Brennkraftmaschine wird in Übereinstimmung mit den Betriebsbedingungen der Maschine derart verändert, daß
ein optimaler Betrieb der Maschine sichergestellt ist. Es ist grundsätzlich auf diesem Gebiet bekannt, daß zur Steigerung
des Wirkungsgrades und Verminderung des Kraftstoffverbrauchs einer Brennkraftmaschine diese mit minimaler Vorzündung für
optimales Drehmoment (MVOD) gezündet werden sollte. Der Zündpunkt der Maschine muß in Übereinstimmung mit den Betriebsbedingungen
verändert werden, um die Maschine bei dieser MVOD zu zünden. Es ist auch bekannt, daß die MVOD vom Zylinderdruck
als einer Funktion des Winkels der Kurbelwellenstellung abhängt. Das bedeutet, daß, wenn maximaler Zylinderdruck bei einem bestimmten
gewünschten Winkel der Kurbelwellenstellung auftritt, der Zylinder bei der MVOD arbeitet. Der jeweilige Kurbelwellenstellungswinkel
hängt von den Parametern der Maschinenkonstruktion ab und tritt bei einer kleineren Zündpunkt-Vorverlegung
auf als jener, bei der das Auftreten von Rückschlagen beginnt.
Bekannte Zündpunktsteuersysteme bestimmen den Zündpunkt einer maschine durch Feststellen der Maschinendrehzahl mittels eines
als Zentrifugalregler ausgebildeten Zündpunkt-Vorverstellers und durch Feststellen des Einlaßunterdrucks mittels eines Unterdruck-Vorverstellers
zur Berücksichtigung der Betriebsbedingungen der Maschine. In den letzten Jahren werden zum Betrieb
und zur Steuerung von Brennkraftmaschinen zunehmend elektronische Schaltungen verwendet. So kann beispielsweise eine elektronische
Maschinensteuerung den Zündpunkt der Maschine regeln.
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Ford / US-1204 / 21. Juni 1982
Ein Nachteil der bisher bekannten Systeme besteht darin, daß, da der Zündpunkt auf der Basis von Versuchsergebnissen an
einer Brennkraftmaschine programmiert worden ist, Fälle auftreten, in denen der Zündpunkt beträchtlich von der jeweiligen
MVOD abweicht. D.h. die programmierte Lage des Zündpunktes weicht von dem tatsächlichen Zündpunkt aufgrund atmosphärischer
Bedingungen, Änderungen in den charakteristischen Daten bei einer Maschine desselben Typs usw. ab. Weiterhin wird die Festlegung
des Zündpunktes bei allen Zylindern übereinstimmend zur Anwendung gebracht. Eine solche Festlegung führt nicht
notwendigerweise bei jedem Zylinder zur MVOD. Gerade so wie charakteristischen Daten und Betriebsbedingungen der ganzen
Maschinen sich ändern, ändern sich auch die charakteristischen Daten und Betriebsbedingungen der einzelnen Zylinder in den
Maschinen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Probleme auszuschalten.
In Übereinstimmung mit der Erfindung wird der Zündpunkt eines jeden Zylinders individuell zur Optimierung des Betriebsverhalten
eines jeden Zylinders geregelt.
Eine elektronische Regeleinrichtung berechnet auf der Basis der Maschinenbedingungen und der ümgebungsparameter für alle
Zylinder eine optimale Vorzündung. Diese allgemeine Vorzündung wird für jeden Zylinder durch Berücksichtigung des bisherigen
Rückschlagverhaltens für jeden Zylinder und der fortlaufenden Zündzeitpunkte für jeden Zylinder modifiziert. Eine solche
individuelle Regelung gestattet eine unabhängige Zündpunktvorverstellung für jeden Zylinder. Der Zündpunkt für jeden Zylinder
ist an Änderungen im Kraftstaoff-Luft-Verhältnis, Aufbau
von Ablagerungen, Zündkerzenzustand und dgl. anpassungsfähig.
Abweichungen von Zylinder zu Zylinder wie das Ausmaß der Verbrennung,
der Verwirbelung, der Kerzenzustand usw. haben zur Folge, daß jeder Zylinder sein optimales Betriebsverhalten
(MVOD) bei einem anderen Zündpunkt hat. Beispielsweise können Rückschläge bei verschiedenen Zündpunkten für die verschiedenen
Zylinder auftreten. Eine Regelung, die die Zündpunkte aller Zylinder zurückverlegt, wenn einer davon Rückschläge auf-
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weist, verzichtet auf beträchtliche Vorteile durch Zündpunktrückverlegungen
auch für die Zylinder, bei denen keine Rückschläge auftreten. Ein anpassungsfähiges Rückschlagsteuersystem
verlegt lediglich den Zündpunkt desjenigen Zylinders zurück, der Rückschläge hat, und gestattet eine maximale Vorverlegung
bis zur MVOD für jeden einzelnen Zylinder.
Der Betrieb einer Brennkraftmaschine in Übereinstimmung mit
der Erfindung verbessert den Gesamtwirkungsgrad der Maschine durch individuelle Zündpunktrückverlegungssteuerung. Insbesondere
kann der Zündpunkt für jeden Zylinder um einen vorbestimmten festen Betrag bis zu einer festen maximalen Grenze vorverlegt
werden, solange keine Rückschläge auftreten. Wenn Rückschläge auftreten, kann der maximale Zündpunkt um ein vorbestimmten
Festbetrag bis zur einen festen Minimalgrenze rückverlegt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehen in Verbindung
mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 In einem Blockdiagramm das gesamte System gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ein Logik-Flußdiagramm in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der
Erfindung und
Fig. 3 ein Diagramm zur Veranschaulichung der maximalen Zündzeitpunktverstellung in
Graden von der Motordrehzahl.
Wie Fig. 1 zeigt, weist ein in seiner Gesamtheit mit 1o bezeichnetes,
Zylinder für Zylinder anpassungsfähiges Rückschlagverzögerungssteuersystem 1o eine elektronische Regeleinrichtung
auf, von welchem ein Eingang an einen Rückschlagfühler 12 und ein Eingangan einen Kurbelwellenstellungsfühler 12 angeschlossen
sind. Ein Zündausgang von der Steuereinrichtung 11 führt zu einer Steuerelektronik 14, die ihrerseits einen Zündstrom dem
Zündverteiler 15 zuführt. Der Zündstrom wird bei der Drehung des Zündverteilers 15 einzeln jeweils einer von mehreren Zünd-
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kerzen 16 zugeführt.
Im Betrieb wird eine Information über das bisherige Rückschlagverhalten
eines jeden Zylinders von den Rückschöagfühler 12 erfaßt und in einem Speicher innerhalb der elektronischen
Regeleinrichtung 11 gespeichert. D.h./ nachdem ein jeder Zylinder
gezündet hat, wird das Ausgangssignal des Rückschlagfühlers 12 einem Zylinder zugeordnet und als Information über
einen einzelnen Zylinder in der elektronischen Regeleinrichtung gespeichert. Wenn die elektronische Regeleinrichtung 11
das Zünden des nächsten Zylinders in der Reihenfolge der Zylinderzündungen vorbereitet, wird das gespeicherte Rückschlagverhalten,
welches den nächsten Zylinder charakterisiert, in dem Speicher der elektronischen Regeleinrichtung 11 überprüft,
und es wird eine Entscheidung in Hinblick auf den Zündpunkt für diesen nächsten Zylinder gefällt. Ein Betrieb in Übereinstimmung
mit einer Verwirklichung dieser Erfindung kann vorteilhafte Verbesserungen in Bezug auf Beschleunigung, Oktananforderungen,
Kraftstoffverbrauch, Abgasemissionen und Fahrverhalten
liefern.
Im einzelnen ist jeder Zylinder charakterisiert durch einen "Frühzünd-/Spätzünd-Versteller". Wenn keine Rückschläge für
ein bestimmtes Zeitintervall auftreten, wird der Frühzünd-/ Spätzünd-Versteller um einen bestimmten Betrag bis zu einer
festen maximalen Grenze vorverstellt. Die feste maximale Grenze ist bestimmt als minimlae Vorzündung für optimales Drehmoment
(MVOD).Die minimale Vorzündung ist dadurch charakterisiert, daß bei ihr der Zylinderdruck ein Maximum bei einem gewünschten
Kurbelwellenstellungswinkel erreicht. Wenn ein Rückschlag auftritt, wird der Versteller um einen bestimmten Betrag bis zu
einer festen Minimalgrenze rückverstellt. Falls erwünscht, kann die vorbeschriebene Regelung mit geschlossenem Regelkreis in
eine Regelung mit offenem Kreis unter Bedingungen wie Leerlauf oder sehr hohen Maschinendrehzahlen umgewandelt werden. Der
betrieb in Übereinstimmung mit einer Verwirklichung dieser Erfindung regelt den Zündpunkt für jeden einzelnen Zylinder
unabhängig ein und trägt dadurch dem Umstand Rechnung, daß einige Zylinder ein stärkeres Rückschlagverhalten haben als
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andere oder bei verschiedenen Vorzündwinkeln optimales Betriebsverhalten
zeigen.
Die elektronische Regeleinrichtung 11 liefert eine zentrale Regelung für das Zylinder für Zylinder anpassungsfähige Rückschlagverzögerungssteuersystem
1o. Die Regeleinrichtung 11 überwacht die Rückschläge und die Betriebsbedingungen der Maschine
zur Schaffung eines Basis-Zündzeitpunkts für die Maschine. Eine solche Verwendung der elektronischen Schaltung im Betrieb
und eine solche Steuerung von Brennkraftmaschinen ist aus der OS-PS 3 969 614 bekannt, auf welche hiermit Bezug genommen wird.
Zusätzlich hat die Regeleinrichtung 11 einen Speicher zum
Speichern des Auftretens von Rückschlägen bei einem jeden Zylinder und kann voraussagen, wann die nächste Zündung auftritt.
Die Regeleinrichtung 11 liefert ein Ausgangssignal, das eine Vorverstellung oder Zurückverstellung des Zündpunktes für
jeden einzelnen Zylinder anzeigt. Die jüngste Zündpunktverstellung voraus oder zurück für jeden Zylinder wird gleichfalls
in der Regeleinrichtung 11 gespeichert. Diese Verstellung wird in beziehung gebracht zum Auftreten eines jeden Rückschlags
um zu sehen,ob der Zündpunkt für einen Zylinder vorgestellt werden kann oder zurückgestellt werden muß. Die maximal
mögliche Zündpunktverstellung bei einer 6-Zylinder-Maschine unter Verwendung einer typischen Regeleinrichtung wie einem
Mikrocomputer 87, 48 mit einem 6-MHz-Kristall ist in Fig. 3
gezeigt.
Der Kurbelstellungsfühler 13 liefert ein Eingangssignal zu der elektronischen Regeleinrichtung 11, welches die Kurbelwellenstellung
und .damit die Stellung des Kolbens innerhalb eines jeden Zylinders anzeigt. Dies steht im Gegensatz zu den bekannten
Systemen, in denen der Kurbelwellenstellungsfühler 13 an ein Zündmodul angeschlossen sein würde, um ein Ansteuer-Eingangssignal
zu liefern. Wenn die elektronische Regeleinrichtung 11 vom Kurbelstellungsfühler 13 ein Eingangssignal empfängt,
wird dieses in ein Digitalsignal umgewandelt und von der Regeleinrichtung 11 als Basis-Zeitbezeugsgröße verwendet. Diese Basis-Zeitbezugsgröße
wird Korrekturen zum Vor- oder Zurückstellen
O L£.O O ΟΌ
J.' ürü / us-uu-i/ α. Juni
des Zündpunktes unterworfen.
Ein typischer Rückschlagfühler 12 weist einen Linearbeschleunigungsmesser
auf und erzeugt eine Schallwelle von veränderlicher Amplitude bei fester Frequenz. Die Amplitude des Ausgangssignals
verändert sich mit einer Vibration und kann dazu verwendet werden, Rückschläge der Maschine festzustellen. Die
Bearbeitung des Rückschlagsignals geschieht txpischerweise nach dein Prinzip, daß die Amplitude der vom Rückschlagfühler gelieferten
Sinuswelle zunimmt, wenn ein Rückschlag erfolgt, und verhältnismäßig konstant bleibt, wenn keine Rückschläge erfolgen.
Das Signal mit konstanter Amplitude wird als Grundton oder Grundgeräusch der Maschine bezeichnet. Ein demgegenüber vergrößertes
Siganl bedeutet einen Rückschlag. Die elektronische Regeleinrichtung 11 prüft den Grundton bei jeder Zündung und
benutzt den geprüften Grundton als Bezugsgröße beim Vergleich mit nachfolgenden Prüfungen und beobachtet Abweichungen, die einen
Rückschlag anzeigen. Wenn ein Rückschlag auftritt, wird ein Digitalsignal innerhalb der elektronischen Regeleinrichtung zur
weiteren Verarbeitung erzeugt.
Fig. 2 veranschaulicht die Arbeitsweise der elektronischen Regeleinrichtung 11 in einem vereinfachten Logik-Flußschaubild.
Block 51 berechnet die Drehzahl der Maschine durch Messen der Zeit zwischen zwei Zündungen aus der Information, die von dem
Kurbelwellenstellungsfühler 13 geliefert wird. Block 52 wertet die errechnete Drehzahl aus und bestimmt, ob sich die Maschine
in einem Arbeitsbereich zur Anwendung der anpassungsfähigen Zündpunktverstellung befindet. Wenn sich die Maschine nicht in
diesem anpassungsfähigen Betriebsbereich befindet, läuft der Logikfluß weiter zum Block 53, und es erfolgt keine weitere
Anwendung der Anpassung, bis die Drehzahl erneut berechnet ist. Wenn sich das Fahrzeug hingegen im Arbeitsbereich für die anpassungsfähige
Zündpunktverstellung befindet, setzt der Logikfluß seinen Weg fort zum Block 54. Im Block 54 wird die im
Speicher der elektronischen Regeleinrichtung 11 gespeicherte Information abgefragt zur Bestimmung, ob der als nächster
zu zündende Maschinenzylinder bei seiner letzten Zündung einen Rückschlag gehabt hat. Wenn die Antwort "ja" ist, fragt Block
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ob der Zündpunkt des als nächster zu zündenden Zylinders um den maximalen Betrag zurückzustellen ist. Wenn die Antwort
"nein" ist, wird der Zündpunkt des als nächster zu zündenden Zylinders zurückverstellt. Nach der Rückverstellung des Zündpunktes
im Block 56 läuft der Fluß weiter zum Block 63, v/o beim Auftreten des nächsten Zündfunkens der gesamte Ablauf
erneut bei Block 51 beginnt.
Wenn, zurückkehrend zum Block 54, der Zylinder das letzte Mal keinen Rückschlag gehabt hatte, wie aus der im Speicher der
elektronischen Regeleinrichtung 11 gespeicherten Information
entnommen wird, fährt die logische Folge fort zum Blcok 58. Im Block 58 wird die Anzahl der Rückschlagfreien Zündungen verglichen
mit einer bestimmten Zahl. Wenn die Anzahl der rückschlagfreien Zündungen diese Zahl übersteigt, geht der Logikfluß weiter
zum Block 59. Im Block 59 wird die Information im Speicher der elektronischen Regeleinrichtung 11 angefragt, zu bestimmen,
ob der Zündpunkt des als nächster zu zündenden Zylinders maximal vorverstellt ist. Wenn der Zündpunkt auf das Maximum vorverstellt
ist, geht der Logikfluß weiter zum Block 62, wo die maximale Vorverstellung für den nächsten Zylinder aufrechterhalten
wird. Wenn der Zündpunkt nicht zum Maximum vorverstellt ist, fährt der logikfluß fort zum Block 61, wo der Zündpunkt für
den nächsten Zylinder vorverstellt wird. Der Fluß sowohl vom Block 62 als vom Block 61 geht weiter zum Block 63.
Wenn, zurückkehrend zum Block 58, die Anzahl der rückschlagfreien Zündungen nicht das vorbestimmte Maximum überschreitet,
geht der Logikfluß weiter zum Block 6o. Aufgabe des Blocks 6o ist es, denselben Zündpunkt für den nächsten Zylinder so wie
beim vorhergehenden Zünden jenes Zylinders aufrecht zu erhalten. Der Logikfluß nach Block 6o führt zum Block 63.
Für den Fachmann auf diesem Gebiet sind verschiedene Modifikationen
und Änderungen ohneweiteres im Rahmen der Erfindungsgedankens
möglich. Beispielsweise können der Rückschlagfühler und die elektronische Regeleinrichtung gegenüber den vorbeschriebenen
Ausführungen abgeändert werden. Ferner kann ein Zylinder-
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drucksignal den Kurbelwellenwinkel anzeigen und ein direktes Maß dafür sein, ob der Zündpunkt gegenüber MVOD vor- oder
zurückverlegt ist. Ein solches Vorgehen gestattet eine breitere Verwendung dieses Zylinders durch die Zylinderregeltechnik. D.
h., die Verwendung eines Rückschlagsignals für die Zündpunktregelung
Zylinder für Zylinder ist nur von Vorteil bei jenen Maschinen, bei denen ein Vorverstellen des Zündpunktes zu
Rückschlägen vor Erreichen der MVOD führt.
Leerseite
Claims (11)
- Ford/US-1204/Zl. Juni 1982Patentansprüche/ 1.^Elektronisches Zündsteuersystem zum Steuern der Zündvorgänge einer elektrisch gezündeten Brennkraftmaschine mit einer Zündeinrichtung, die wenigstens auf die Drehung der Kurbelwelle anspricht und die Erzeugung von Zündspannungsimpulsen sowie deren Zuführung zu den Maschinenzylindern der Reihe nach für die aufeinanderfolgenden Zündvorgänge eines jeden Zylinders bewirkt, dadurch gekennzeichnet , daß die Zündeinrichtung eine Regeleinrichtung zum individuellen Steuern des einem jeden Einzelzylinder zugeführten Zündspannungsimpulses aufweist.
- 2. Elektrisches Zündsteuersystem nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung den Zündimpuls für jeden Zylinder auf minimale Vorzündung für optimales Drehmoment (MVOD) vorverlegt.
- 3. Elektronisches Zündsteuersystem nach Anspruch !,gekennzeichnet durch eine die Maschinen-Zylinder überwachende Rückschlag-Fühleinrichtung, mit welcher Rückschläge in jedem einzelnen Zylinder erfaßbar sind, und eine Anpassungseinrichtung zur Registrierung des vorausgegangenen Rückschlagverhaltens und zur Verwendung des registrierten Rückschlagverhaltens bei der Veränderung des Zündpunktes in einem Maschinenzylinder.
- 4. Elektronisches Zündsteuersystem nach Anspruch 3, d a durch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung an die Anpassungseinrichtung angeschlossen ist und den Zündpunkt solange, wie kein Rückschlag erfolgt, bis zu einem bestimmten Maximalwert vorverstellt und den Zündpunkt beim Auftreten eines Rückschlags bis zu einem bestimmten minimalen Grenzwert zurückverstellt.Ford / US-1204 / 21. Juni 1982
- 5. Verfahren zur Zündpunktregelung bei einer elektrisch gezündeten Brennkraftmaschine dergestalt, daß das Betriebsverhalten der Maschine Zylinder für Zylinder anpassungsfähig verbessert wird, gekennzeichnet durch das Erfassen der Kurbelwellenstellung zur Bestimmung des Basis-Zeitpunktes für die aufeinanderfolgenden Zündungen eines jeden Zylinders und das Regeln des tatsächlichen Zündpunktes eines jeden Zylinders individuell zur Verbesserung des Zylinderbetriebsverhaltens.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet , daß beim individuellen Regeln des tatsächlichen Zündpunktes der Zündwinkel bis zum Erreichen der minimalen Vorzündung, welches das optimale Drehmoment für den Zylinder liefert (MVOD), vorverstellt wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Feststellen von Rückschlägen eines jeden einzelnen Zylinders und das Speichern von Informationen, welche das Rückschlagverhalten eines jeden einzelnen Zylinders beschreiben, in einer elektronischen Steuereinrichtung zur Modifizierung des Zündpunktes für jeden einzelnen Zylinder in Abhängigkeit von den Rückschlagfeststellungen bei diesem Zylinder.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet , daß beim Regeln des tatsächlichen Zündpunktes festgestellt wird, ob sich die Maschinendrehzahl in einem vorbestimmten Bereich befindet und ob im nächstzündenden Zylinder bei dessen letzter Zündung ein Rückschlag auftrat, und daß daraufhin der Zündpunkt des Zylinders, der das letzte Mal gezündet wurde, festgelegt wird.Ford / US-1Z04 / 21. Juni 1982
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß festgestellt wird, ob der Zündpunkt bis zum Maximum zurückverlegt ist, wenn im Zylinder beim letzten Mal ein Rückschlag auftrat, daß der Zündpunkt des nächsten zu zündenden Zylinders vorverlegt wird, wenn er nicht bis zum Maximum zurückverlegt ist und beim letzten Mal keinen Rückschlag aufwies und daß, wenn der Zündpunkt bis zum Maximum zurückverlegt ist, dann die maximale Verzögerung des Zündpunktes für das Zünden des nächsten Zylinders beibehalten wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch das Vergleichen der Anzahl der rückschlagfreien Zündungen des Zylinders mit einer vorbestimmten Zahl, das Aufrechterhalten des Zündpunktes für den nächsten Zylinder bei dessen Zünden, wenn die Anzahl der Zündungen seit dem letzten Rückschlag unter der vorbestimmten Zahl liegt, das Aufrechterhalten der maximalen Zündpunktvorverlegung für das Zünden des nächsten Zylinders, wenn der Zündpunkt bis zum Maximum vorverlegt ist und innerhalb einer vorbestimmten Zahl von Zündungen keine Rückschläge aufgetreten sind, und das Vorverlegen des Zündpunktes der nächsten Zylinderzündung, wenn ihr Zündpunkt nicht bis zum Maximum vorverlegt ist und die Anzahl der Zündungen ohne Rückschlag das vorbestimmte Maximum überschreitet.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1o,dadurch gekennzeichnet , daß das Zurück- und Vorverlegen des Zündpunktes in vorbestimmten Stufen erfolgt.
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