DE2557530A1 - Steuersystem fuer eine brennkraftmaschine - Google Patents
Steuersystem fuer eine brennkraftmaschineInfo
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Description
2S57530
D'pl.-Irg. Tteotke
Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne
8 München 2, Postfach 202403 Bavariaring 4
Tel.: (0 89) 53 96 53-56
Telex: 5 24845 tipat
cable: Germaniapatent München
B 7028
/ A τ τ 72-02
1D. Dezember 1975
NIPPONDENSO CO.,LTD. Kariya-shi, Japan
TOYOTA JIDOSHA KOGYO KABUSHIKI KAISHA Toyota-shi, Japan
Steuersystem für eine Brennkraftmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, bei dem das durch die Maschine
erzeugte Drehmoment erfaßt wird, um die Zündpunkteinstellung der Maschine zu dem Erreichen des optimalen
Werts hin zu steuern und dadurch sowohl einen verbesserten Maschinenwirkungsgrad als auch eine verbesserte Brennstoffwirtschaftlichkeit
zu erzielen.
VI/14
709812/0668
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
Dresdner Bank (Mancher, Kto. 3939844
Postscheck (München) Kto. 670--;3-804
Bisher wurde die Zündpunkteinstellung einer Viertaktprozeß-Brennkraftmaschine gemäß einer, sogenannten
Programmsteuerung gesteuert, bei der ein Zündungs-Vorverstellschema unter Verwendung von
hauptsächlich den Drehzahlen und des Ladedrucks der Maschine als Steuerparameter vorbestimmt ist, dem
genau nachgekommen wird. Ein Nachteil dieser Art von Zündpunkteinstellung-Steuerung besteht darin, daß
die optimale Zündpunkteinstellung zum Erhalt des maximalen Maschinenwirkungsgrads oder der minimalen
Brennstoffverbrauchsrate nicht durch Verwendung von nur zwei Steuerparametern, das heißt den Drehzahlen
und des Ladedrucks der Maschine programmiert werden kann, so daß man daher in Anbetracht von einschränkenden
Faktoren wie der Produktivität und der Herstellungskosten des benötigten Steuersystems mit einem relativ
einfachen Zündvorverstellungsschema zufrieden sein muß.
Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Programmsteuerung-Zündsysteme
besteht neben dem Problem der Unvollständigkeit eines derartigen programmierten Schemas darin, daß mit diesen Systemen andere Schwierigkeiten,
wie das Auftreten von Fehlern infolge Abweichungen
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bei den Eigenschaften zwischen gleichartigen in Verbindung gebrachten Einheiten, wie z. B.
Maschinen und Zündsystemen,infolge von Einstellfehlern
und infolge des Problems der durch erhöhte Betriebszeit verursachten zeitlichen Veränderung
der Eigenschaften nicht überwunden werden können.
Im Hinblick auf die Überwindung der vorstehend genannten Schwierigkeit ist es Ziel der
Erfindung, die optimale Steuerung der Zündpunkteinstellung einer Brennkraftmaschine durch Ausnützen
des Zusammenhangs zwischen dem von der Maschine entwickelten Drehmoment und der Brennstoffverbrauchsrate
zu bewerkstelligen.Das heißt, wenn bei konstanten Fahrzuständen der Maschine, bei denen
die Maschinendrehzahlen, die Drosselöffnung und das Luft-Brennstoff-Verhältnis konstant gehalten werden,
die Zündpunkteinstellung mehr oder weniger in Bezug auf den optimalen Wert θο verändert wird, ändern sich
das von der Maschine entwickelte Drehmoment T und die Brennstoffverbrauchsrate Fcr mit der Veränderung der
Zündpunkteinstellung gemäß der Darstellung durch die Kennlinienkurven in der Fig. 1 der Zeichnung, wobei
die Zündpunkteinstellung, bei der das maximale Drehmoment auftritt, und diejenige,· bei der die minimale
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Brennstoffverbrauchsrate auftritt, den gleichen V7ert
θο einnehmen.
'j
Wenn in diesem Fall die Zündpunkteinstellung von dem optimalen Wert θο abv/eicht, vermindert sich
der Maschinenwirkungsgrad· in Proportion mit der Abweichung und das von der Maschine entwickelte Drehmoment
verringert sich bei gleichen Maschinendrehzahlen und der gleichen Luft-Brennstoff-Menge.Durch
Erfassen des von der Maschine entwickelten Drehmoments mittels eines Drehmoment-Detektors und
Erlangen des optimalen Werts der erfaßten Drehmomentsignale ist es daher möglich, die Zündpunkteinstellung
θο zu erhalten, bei der der maximale
Maschinenwirkungsgrad oder die minimale Brennstoffverbrauchsrate auftritt.
Zur Lösung der Aufgabe der Erfindung wird daher ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine
geschaffen, bei dem das von der Maschine entwickelte Drehmoment mittels eines Maschinendrehmoment-Detektors
erfaßt wird und die Zündpunkteinstellung der Maschine periodisch geändert wird, wobei die Veränderung des
Maschinendrehmoments bei der periodischen.Änderung
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der Zündpunkteinstellung mittels des Maschinendrehmoment-Detektors
-erfaßt wird und die Phasenbeziehung der sich ändernden Phase der Zündeinstellung und des erfaßten
Drehmomentsignals mittels eines Phasendiskriminators
unterschieden wird, um dadurch die Vörverstellung oder die Verzögerung bzw. Spätstellung der Zündpunkteinstellung
zu steuern.
Nimmt man nunmehr an, daß bedeutet, daß der Zündpunkt um ÄJS vorverstellt
werden muß -^θ bedeutet, daß der Zündpunkt um
Aθ spätverstellt werden muß, und Λ TE ·
die entsprechende Änderung bei dem Drehmomentsignal
bezeichnet, muß der Phasendiskriminator die folgenden Ausgangssignale erzeugen, was aus der Fig. 1 ersichtlich
ist:
—?■ ΔΤΕ "\Ο \ Zündpunktspätstellüngs-
Ausgangssignal
+Ae ~~7 /dTE ^>O j Zündpunktvorverstellungs-
/iTE.*<oJ ausgangs signal
ν ± Äe A TE = O / Ausgangssignal für gleichbleibende Zündpunktstellung
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Bei unveränderten Fahrbedihgungen ist es daher möglich, durch Steuerung der Zündpunkteinstellung
zur Erfüllung der vorstehend genannten-Ausgabebedingungen,
des PhasendiskrLninators die Zündpunktverstellung mit dor Genauigkeit von + Λ θ auf die optimale
Zündpunktvera teilung ->θ zu. steuern. In der Fig. 1
bezeichnet θ einen Zündpunkt, der übermäßig spät eingestellt ist, während θ einen weiteren Zündpunkt
bezeichnet, der übemäßig vorverstellt ist.
7i.uf diese Weise wird erfindungsgemäß der Zündzeitpunkt
einer Maschine periodisch verändert und die entsprechende Veränderung des Maschinendrehmoments
mittels eines Maschinendrehmoment-Detektors erfaßt.
Die Phasenbeziehung zwischen den beiden Signalen . wird zur Steuerung der Zündpunkteinstellung mit Hilfe
eines Phasendiskriminators unterschieden. Auf diese Weise wird die Zündpunkteinstellung für Änderungen
bei unterschiedlichen Fahrzuständen mit der optimalen Zündpunkteinstellung als angestrebten Viert
automatisch gesteuert, wodurch der Maschinenwirkungsgrad verbessert und eine verbesserte Brennstoffwirtschaftlichkeit
sichergestellt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführangsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert.
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Fig. 1 ist ein Kennliniendiagramm der Beziehung zwischen dem Maschinendrehraoment
und der Brennstoffverbrauchsrate einer gewöhnlichen Brennkraftmaschine
bei Änderung der Zündpunktstellung.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild des Aufbaus
eines Steuersystems.
Fig. 3 ist ein Schaltbild einer Ausführungsform des Steuersystems.
Fig. 4 ist ein Spannungs- Kurvenf ormdiägramm.
für die Erläuterung der Funktionsweise der Zündpunkteinstellung-Steuereinheit
in dem in Fig. 3 gezeigten Steuersystem.
Fig. 5 ist ein Kennliniendiagramm des in dem Steuersystem nach Fig. 3 verwendeten
Frequenz/Spannung-Umsetzers.
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Fig. 6 ist ein Diagramm der Kennlinie "Steuerspannung gegen Zündvorverstellung" der
Zündpunkteinstellung-Steuereinheit in dem Steuersystem nach Fig. 3
Fig. 7 ist ein Spannungs-Kurvendiagramm für
die Erläuterung der Funktionsweise des Phasendiskriminators in dem Steuersystem
nach Fig. 3.
Fig. 8 ist eine schematische Ansicht einer Ausführungsform des in dem in Fig. 3 gezeigten
Steuersystem verwendeteten Maschinen-Drehmoment-Detektors .
Fig. 9 ist eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des in dem in Fig. 3 gezeigten
Steuersystem verwendeten Maschinen-Drehmoment-Detektors .
In dem den Aufbau eines Steuersystems darstellenden
Blockschaltbild Fig. 2 bezeichnet 1 eine Brennkraftmaschine, 2 einen
Maschinendrehmoment-Detektor, 3 einen Signalgenerator für periodische
Änderungen, 4 einen Phasendiskriminator und 5 eine Zündpunkteinstellung-Steuereinheit.
Der Maschinendrehmoment-Detektor 2 erfaßt das von der Maschine entwickelte Drehmoment, während der
Signalgenerator 3 für
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periodische Änderungen Signale für da:; periodische
Ändern der Zündpunkteinstellung erzeugt. Im Ansprechen auf die Funktion dieser Elemente kommt
die Zündpunktüinstellurig-Steuereinheit auf die Weise zur Wirkung, daß die Zündpunkteinstellung
mit einer vorbestimmten Wiederholungsdauer um AQ
verändert wird. Wenn dies geschieht, verändert sich periodisch der Wirkungsgrad der Maschine, so daß
sich deshalb das Maschinendrehmoment periodisch ändert. Die Änderung des Maschinendrehmoments wird
mittels des MaGchinendrelunoment-Detektors 2 erfaßt
und seine Phasenlage mit derjenigen des von dem Signalgenerator 3 für periodische Änderungen
erzeugten Signals verglichen, um so in Übereinstimmung mit den vorgenannten Bedingungen (A) eine
Richtung zu bestimmen, in die die Zündpunkteinstellung zu steuern ist.
Unter Bezugnahme auf das Schaltbild Fig. wird nun eine besondere Ausführungsform des Steuersystems
beschrieben. Die Ausführungsform nach Fig. ist so ausgelegt, daß die Zündpunkteinstellung über
einen elektronischen Schaltungsaufbau gesteuert wird.
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In der Fig. 3 ist jeweils eine Aufführungsform des Signalgenerators 3 für periodische Änderungen und
des Phasendiskriminators 4 gezeigt, wobei das von der Maschine entwickelte Drehmoment zurückgeführt
ist, um dadurch die Optimumsteuerung der Zündpunkteinstellung zu bewerkstelligen. Die Zündpunkteinstellung-Steuereinheit
5 wird gemäß der Spannung an einem Punkt C oder Steuerspannung Vc .
gesteuert. Der Signalgenerator 3 für periodische .Änderungen erzeugt Signale für das periodische Verändern
der Zündpunkteinstellung ιμΛΘ, während
der iiaschinendrehmoment-Detektor 2 das von der
Maschine entwickelte Drehmoment erfaßt. Der Phasendiskriminator 4 vergleicht die Phasenlage des von
dem Signalgenerator 3 für periodische Änderungen erzeugten Signals mit derjenigen des von dem Maschinendrehmoment-
Detektor 2 erzeugten Maschinendrehmoment-Signals, um so festzulegen, ob der Zündpunkt
vorzuverstellen oder spätzuverstellen .
ist, wobei der Phasendiskriminator das Zündpunktverstellungs-Steuerr;ignal
V„ erzeugt. Die Zündpunkteinstellung -Steuereinheit 5 besitzt einen Zeitgebe-Signalgenerator
21, einen Frequenz/Spannung -Umsetzer 22, einen Integrator 23 und dessen Rücksetzschaltkreis 24,
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einen Vergleicher 25, einen monostabilen Multivibrator 26
eine Ein-Aus-Verstärkerschaltung 27 und eine Zündspule 28.
Der Zeitgebe-Signalgenerator 21 erzeugt ein Zeitgebesignal
für alle vorbestimmten Grade der Umdrehung der Maschinenkurbelwelle und vielst bei dieser Ausführungsform einen
Kontakt-Zeitgebe-Signalgenerator 34 bekannter Art auf, welcher mittels eines betrieblich mit der Maschinenkurbelwelle
verbundenen Nockenmechanismus 3<3 / Unterbrecherkontakte
34" öffnet und schließt. Bei dieser Ausführungsform öffnen die normalerweise geschlossenen Unterbrecherkontakte 34
an dem oberen Tot.punkt des Kom^ressionshubs einer
4-Zylinder-Brennkraftmaschine und erzeugen an einem Punkt
A ein ins Positive gehendes Zeitgebesignal.
Der Frequenz/Spannung-Umsetzer 22 ist eine
Schaltung zum Erzeugen einer zu den Drehzahlen der Maschine proportionalen Drehzahlgleichspannun.j, bei dem ein einen
Differenz-Rechenverstärker 35 aufweisender monostabiier Multivibrator bekannter Art vom Zeitgebe-Signalgenerator
21 getriggert wird, um so die Eingabe, in Impulse mit einer vorbestimmten Zeitdauer r' zu regeneriaren, welche wiederum
mittels eines einen Differenz-Rechenverstärker 38 aufweisenden
Integrators bekannter Art zur Umsetzung in eine Dreh-
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zahlgleichspannung Vg integriert werden.
Bei (a) und (b) in Fig. 4 sind jeweils die an den Punkten A bzw. B in Fig. 3 erzeugten Spannungskurvenformen
gezeigt. In der Figur sind die bei der Maschinendrehzahl N = N. erzeugten Spannungskurven auf der linken
Seite und die bei der Maschinendrehzahl N = N2 (l^-^N-j)
auf der rechten Seite dargestellt. Die Kennlinie Drehzahlspannung Vg gegen Maschinendrehzahl N ist in Fig. 5
dargestellt, wobei die Drehzahlspannung Vg proportional zur Maschinendrehzahl N ist. Es ist nämlich
Vg = KN ( 1 )
Der Integrator 23 ist ein einen Differenz-Rechenver- stärker
40 aufweisender Integrator bekannter Art, der die mittels ^es Frequens/Spannungs-Umsetzers 22 erzeugte Drehzahlspannung Vg integriert. Der Integrator
23 enthält jedoch den Rücksetzschaltkreis 24, an den das ins Positive gehende Zeitgebesignal von dem
Zeitgebe-Signalgenerator 21. als ein Rücksetzsignal angelegt wird und ein Transistor 43 für eine sehr
kurze Zeitdauer eingeschaltet wird, um so die Ladung an einem integrierenden Kondensator 41 zu entladen
und dadurch den Integrator 23 rückzusetzen.Folglich integriert der Integrator 23 die Drehzahlspannung
Vg mit der Dauer zwischen dem Zeitpunkt seines Rück-
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setzens durch ein Rücksetzsignal und dem Zeitpunkt der
Erzeugung des nächsten Rücksetzsignals als Integrationsperiode T.j Diese Integrationsperiode T- ist gleich
der Wiederkehrdauer der von dem Zeitgebe-Signalgenerators 21 erzeugten Zeitgebesignale. Als Ergebnis ist die Integrationsperiode
T-| umgekehrt proportional zu der Maschinendrehzahl N, nämlich
Ti » 1 (2)
Bei konstanten Fahrbedingungen , bei denen die Maschinendrehzahl N konstant ist, ist die Ausgangsspannung Vi des
Integrators 23 an einem Punkt I gegeben durch
Vi = - /Vsdt = VM - Vst (3)
wobei O it t<^ T-] ist und VM der Anfangswert ist, welcher
eine Konstante ist.
Bei t = T1 wird folglich der Integrator 23
zum Zurückkehren-auf den Wert von t = O rückgesetzt,
so daß daher die Kurvenform der Ausgangsspannung Vj_
die bei (d) in Fig. 4 gezeigte Sägezahn-Kurvonform aufweist. Durch Einsetzen der vorgenannten Gleichungen
(1) und (2) in die vorgenannte Gleichung (3) ergeben sich der Maximalwert (max) und der ilinimalwert (min)
der Ausgangsspannung V^ zu
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Maximalwert V1 (max) = VM bei t = O
Minimalwert V1 (min) = VxM - Vs . T1 = VM -
κ-' j
KN.~ = VM - KK bei t =
Folglich sind die Maximal- und Minimalwerte der Ausgangsspannung V- mit Sägezahnkurvenform beide
unabhängig von der Maschinendrehzahl konstant und bilden daher die bei (d) in Tig. 4 gezeigte Kurvenform.
Bei (c) in Fig. 4 ist die Phasenbeziehung der an die Basis des Transistors 43 in dem Rücksetzschaltkreis
2 4 angelegten Spannungen (der Spannungen an· einem Punkt (Re)- gezeigt.
Der Vergleicher 25 weist einen Differenz-Rechenverstärker 44 auf, der die Sägezahnkurvenform-Spannung
V1 an dem Punkt I mit der Zündpunkteinstellung
Steuerspannung V^ an dem Punkt C zur Steuerung der Zündeinstellung vergleicht. Die Sägezahrisijanr.ung
V. liegt an dem Rechenverstärker 44 an dessen nichtinverticrendem Eingang an, während die Steuerspannung
Vc an dessen invertierendem Eingang anliegt.Bei (d)
und (e) in Fig. 4 sind die Phasenbeziehungen zwischen seinen Eingangssignalen und seiner Ausgangsspannung
Vp an einem Ausgangsanschluß P gezeigt, wenn die
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- Mr -
Steuerspannung Vc = Vr1 ist. Die Ausgangsspannung
Vp bestimmt den Zündpunkt negativer Polarität, der im Vergleich zu dem Zeitgebesignal um t^ bei
N = N1 und um t/ bei N = M- vorverstellt ist. Aus
dieser Figur ist zu ersehen, daß eine Beziehung tl/T1 = t'/ϊ'' besteht, wobei T1 und ι?·,- jev;eils die
Zündungswiederkehrperioden für ■>! = N^ und N = Ii0 darstellen,
so daß es daher offensichtlich ist, daß der Vorverstellvinkel
θ des Zündzeitpunkts bezüglich der Zeitgebesignale entsprechend der Steuerung Vr unabhängig
von der Maschinendrehzahl N linear festgelegt v/erden kann. Dies ist in der Fig. 6 gezeigt, bei der
die Abszisse von den Vorverstellwinkel θ in Beziehung zu dem oberen To punkt darstellt. Der monostabile Multivibrator
26 weist einen Differenz-Rechenverstärker auf und wird durch die ansteigende Flanke der von dem
Vergleicher 25 erzeugten, ins Negative gehenden Impulsspannung zur Erzeugung einer Impulsspannung mit
einer vorbestimmten zeitlichen Breite 7^0 getriggert.
Diese Impulsspannung wird mittels eines Verstärkungstransistors 50 verstärkt und bestimmt die Ausschaltdauer
eines Transistors 51, der den Primärschaltkreis der Zündspule 28 ein- und ausschaltet. Wenn
die Steuerspannung V = V .. ist, rückt die Aus-
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schaltzeit des Transistors 51 auf θ« von dem oberen
Totpunkt vor, so daß der Zeitpunkt der Erzeugung des Zündfunkens in der Maschine entsprechend vorverstellt
wird. Die Dauer der Ausschaltzeit des Transistors 51 wird gemäß der Darstellung (f) in Fig. 4 zu ^ ,
Die an einen Punkt Q an der Sekundärwicklung der Zündspule 28 erzeugte Spannung wird mittels eines
Verteilers der normalerweise bei i:unkengezündeten Maschinen verv/endeten Art an die Zündkerzen der Maschine
verteilt. Der Signalgenerator 3 für periodische Änderungen erzeugt Signale für das periodische Verändern der Zündpunkteinstellung
der Maschine um AQ und weist einen Differenz-Rechenverstärker
G5 zur Bildung einer aiStabilen Multivibratorschaltung
auf, die eine Rechtecksspannung mit einer vorbestimmten Wiederkehrperiode erzeugt. Sie. erzeugt
nämlich an einem Punkt N*.eine binäre Ausgangsspannung V„ ,
die abwechselnd die Pegel "H" und "L" annimmt. Der Phasendiskriminator
4 besitzt eine Phasendetektorschaltung 31
zum Erzeugen einer Phasenermittlungs-Ausgangsspannung V /·
die der Phasenbeziehung zwischen dem periodischen Änderungssignal und dem Maschinendrehmomentsignal entspricht, einen
Integrator 32 zum Integrieren der Ausgangsspannung VR und
einen Addierer 33 für die Überlagerung der periodischen
Änderungssignale auf die Ausgangsspannung V„ des Integrators
32, wobei an einem Ausgangsanschluß C des Addierers 33 die
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- T7 -
Zündeinstellung-Steuerspannung V erzeugt wird. Der Maschinendrehmoment-Detektor 2, der ein dem von
der Maschine entwickelten Drehmoment entsprechendes Ausgangssignal erzeugt, kann gemäß der Darstellung
in der Fig. 8 aufgebaut sein, bei der die Maschine 1 des Fahrzeugs an einem. Fahrzeug-Chassis 110 über
Zwischenglieder in Form von Gummihalterungen 165 und 166 befestigt ist und das Maschinendrehinoment
auf Grund der Tatsache ermittelt wird, daß sich das Ausmaß der Auslenkung der Gummihalterungen 165 und
166 im Ansprechen auf eine Veränderung des von der Maschine 1 entwickelten Drehmoments verändert, wobei
der Hauptkörper der Maschine 1 ungefähr um seine Drehachse eine Verdrillbewegung ausführt. Das heißt,
die einen Enden der Gummihalterungen 165 und 166 sind an der Maschine 1 befestigt, während die anderen
Enden an dem Fahrzeug-Chassis befestigt sind. Wenn sich folglich die Drehwelle der Maschine in die durch
einen Pfeil a gezeigte Richtung dreht, erzeugt das von der Maschine 1 entwickelte Drehmoment eine
Torsionskraft um die Drehwelle der Maschine 1, die sich wie ein Kräftepaar in der zur Drehrichtung entgegengesetzten
Richtung auswirkt. Als Ergebnis steigt die Belastung auf der Gummihalterung 166 um einen
dem Kräftepaar entsprechenden Betrag mit einer sich
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ergebenden Vergrößerung des /lusmaßes ihrer Auslenkung,
während die Belastung auf der Gumm!halterung
165 um einen den Krllftepaar entsprechenden Betrag abnimmt,
was eine Verminderung des /uismaßes ihrer Auslenkung
ergibt. Folglich wird ein an der Maschine 1 befestigter Änderungserfassungspunkt 163 in Richtung
eines Pfeils b relativ zu den Fahrzeug-Chassis 110 verlagert. Diese Verlagerung wird an ein Potentiometer
161 über einen Hebel 162 übertragen,(wobei zwischen dem Hebel 162 und dem Fahrzeug-Chassis 110 eine Rückholfeder
164 so angebracht ist, daß der Hebel 162 normalerweise in Richtung des Pfeils b gedrückt
wird), so daß folglich in dem Potentiometer 161 ein
an dem i-iaschinendrehmoment entsprechendes elektrisches Drehmomentssignals erzeugt wird. Auf diese Weise wird
eine Änderung des Maschinendrehmoments mittels des Maschinendrehmoment-Detektors 2 als eine Änderung des
elektrischen Ermittlungssignals erfaßt. Dieses Ermittlungssignal wird mittels eines Verstärkers 29 mit einem Differenz-Rechenverstärker
52 verstärkt, wobei an einem Punkt J eine Drehmomentspannung Vj erzeugt wird. Die Polarität der
Drehmomentspannung V7 ist so gewählt, daß die Drehmoment-
spannung Vj abnimmt, wenn das Maschinendrehmoment zunimmt.
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Über einen Koppelkonoensator 53 wird nur die Änderung
der Drehmomentspannung VT an einen Differenz-Rechenverstärker
54 in einer Schmitt-Schaltung 30 angelegt, wobei an einen Punkt y. eine binäre Ausgangsspannung
V erzeugt wird, die den Pegel "H" oder den Pegel "L" abhängig davon annimmt, ob die Änderung /IT
des Drehmoments größer als ein vorbestimmter Wert
ist. Die binäre Ausgangsspannung VM nimmt nämlich
den Pegel "L" ein, wenn Z T^-UEt, während sie den
Pegel '1II" annimmt, v/enn ΔΤ'=/} , wobei A ein vorbestimmtes
Drehmoment ist.
Die Phasendetektorschaltung 31 enthält UND-Schaltungen
55 und 58, tjegier-Schaltungen bzw. Inverter
56 und 57, sowie eine ODER-Schaltung 59. Ihre Ausgangspannung
VR an einem Ausgangspunkt R nimmt den Pegel 11H" an, v/enn die Spannungen Vn und V.. an den
Punkten N und M beide auf dem Pegel "H" oder "L" sind, während sie auf den Pegel "L" übergeht, wenn
eine der Spannungen V oder V an dem Punkt N oder M auf dem Pegel "H" ' steht und die
andere de:n Pegel "L" aufweist. Die Ausgangsspannung V„ der Phasendetektorschaltung 31 wird mittels des
einen Differenz-Rechenverstärker 60 a\ifweisenden Integrators
32 integriert und geglättet, wobei an dessen Ausgang bzw. an einem Punkt D- eine Ausgangs-
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spannung Vn erzeugt wird. Die Ausgangsspannung V" und
eine heruntergeteilte Spannung aus der Spannung Vn an
den Punkt K werden an den >\ddi"jrer 3 3 angelegt, so daß
auf diese Weine die der periodischen Änderung entsprechende
Spannung der Ausgangsspannung V_ überlagert wird und so die Steuerspannung V„ an dem Punkt C erzeugt wird. Der
Addierer 33 weist einen Differenz-Rechenverstärker 67 auf, so daß entsprechend der Polarität , der Spannungen '
VD und V„ an den Punkten D und N die Spannung V an dem
Punkt D an den invertierenden Eingangsanschluß und die Spannung V^, an dem Punkt N an den nichtinvertierenden
Eingangsanschluß angelegt wird. Die Zündpunkteinstellung wird mittels dieser Steuerspannung V gesteuert. Die Bezugszeichen
68 und 69 bezeichnen eine Gleichstromversorgungsquelle, deren positiver Ausgangsanschluß + V
und deren negativer Ausgangsanschluß - V jeweils mit den Anschlüssen + V und - V der jeweiligen Schaltungen
verbunden sind. ■
Das Steuersystem mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau arbeitet wie folgt: Während es wünschenswert ist,
zur Verbesserung der Ansprecheigenschaft des Steuersystems
709812/0668
— IST" —
eine höhere Wiederkehrfrequenz . bei den Signnlgenerator
32 für periodische änderungen zu verwenden, muß diese im Hinblick auf die Verzögerung bei der Erfassung mittels
des Maschinendrehmoiuent-Detektors 2 unterhalb einigen
Hz eingestellt werden. Die Wirkungsweise des Steuersystems wird nunmehr hinsichtlich dreier Fälle beschrieben,
bei denen die Zündpunkteinstellung θ des Zündsystems verzögert (Θ = eR) ,richtig {Θ = θ ) bzw. vorverstellt
(9 = θ ) im Hinblick auf die optimale Zündpunkteinstellung θ der Maschine gemäß der Darstellung in Fig.
ist.
Vienn als erstes θ = θ ist, ist das Maschinendrehmoment
für θ + A θ höher als dasjenige für θ., -4Θ,
so daß gemäß der Darstellung in Fig. 7 die Spannungen
Vx, und V„ an den Punkten N und M . mitein-
N M
ander in Phase sind und daher die Spannung V_ an dem
κ.
Punkt R den Pegel "H" annimmt. Folglich steigt die Spannung V an dein Punkt D mit der Zeit an, so daß
der Durchschnittswert der Spannung V„ an dem Punkt C
ansteigt, weil jede der jeweiligen periodischen änderungen Δ darüber gelagert wird, so daß folglich die Zündpunktein-
709812/0668
stellung ©gleichfalls mit der Zeit vorverstellt wird.
Wenn der Punkt erreicht ist, an dem θ = θ ist, ist der Unterschied in dem Maschinendrehmoment
für 4;/Je nicht länger erfaßbar, so daß der Durchschnittswert
der Spannungen Vn .und V, an den
Punkten D und C unverändert bleibt und der bestehende Wert der Zündpunkteinstellung beibehalten wird.
Wenn andererseits der Punkt erreicht wird, an dem 0 = 6. ist, wird das dem Wert θ -Λθ entsprechende
Maschinendrehmoment; niedriger als das dein Wert θ - ζίβ entsprechende, so daß die Phase
der Spannungen V„ und V an den Punkten N und M
einander entgegengesetzt v/ird und die Spannung VR an dem Punkt R den Pegel "L" annimmt. Folglich
nehmen die Durchschnittswerte der Spannungen V"D und ■
V an den Punkten D und C mit der Zeit ab, so daß daher die Zündpunkteinstellung mit der Zeit verzögert,
bzw. spät gestellt wird.
70981 2/0688
-W-
VJährend bei dem vorstehend beschriebenen Zuxsführungsbeispiel
die Zündpunkteinstellung mittels eines Verfahrens rr.it analogem Schaltungsaufbau gesteuert
wird, ist es natürlich möglich, vielerlei andere Steuervcrfahren wie beispielsweise eines
mit Anwendung digitalen Schaltungsaufbaus oder ein weiteres Verfahren anzuwenden, bei den ein Servomotor
so verwendet wird, daß die Hockenplatte des Verteilers mechanisch gedreht wird.
VJährend bei dem vorstehend beschriebenen AusführuncisLfsispiel
^er Zeitpunkt der Erzeugung der durch
den Zeitgebe-Signalgenerators 21 erzeugten Zeitgebesignale bezüglich der Kurbelwelle der Maschine auf
den oberen Totpunkt des Kompressionshubs eingestellt ist, ist es möglich, ein anderes Verfahren anzuwenden,
bei dem ein sogenannter Drehzahlregler-Vorverstellmechanismus
bekannter Art, der die von der Nockenwelle erzeugte Zentrifugalkraft ausnützt, welche die Unterbrecherkontakte des Zeitgebe-Signalgenerators
21 öffnet und schließt, und einen sogenannten Unterdruck-Vorverstellmechanismus bekannter
Art verwendet wird,"welcher den Ladedruck aer Maschine ausnützt, wobei die Phasenbeziehung der Zeitgebesignale
709812/0668
-Vt-
bezüglich der Kurbelwelle der Maschine für Programms teuer zv;ecke im voraus grob einprogrammiert
ist. Hit diesem Verfahren kann die Zündpunkteinstellumg im voraus mit der Genauigkeit in dem Bereich
von ungefähr + 5 um den optimalen Uert einprogrammiert
werdan, so daß daher das Steuersystem nur den Fehler genau zu korrigieren braucht. Auf
diese VJeise ist es möglich, die Ansprecheigenschaften des Steuersystems zu verbessern und die
zum Erhalt der optimalen Zündpunkteinstellung erforderliche Zeit zu verringern.
Weiterhin soll der in Fig. 8 gezeigte Maschinendrehnoment-Detektor 2 lediglich der Erläuterung
dienen. Es ist möglich, irgendeine andere Art von Maschinendrehmoment-Detektor anzuwenden, der.
zum Erfassen des Beträges der in der das Maschinendr ehmoiae nt auf die Räder übertragerden Antriebswelle
erzeugten Verdrillungausgelegt ist. Die Fig. 9 stellt eine Ausführungsform dieser Art von Maschinendrehmoment-Detektor
dar, bei dem 200 eine Antriebswelle, 211 und 212 Reflektoren, 221 und 222 Lichtquellen,
231 und 232 Schlitze zum jeweiligen Ausrichten des
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-as
Lichts von den Lichtquellen 221 und 222 auf die Reflektoren 211 und 212, sowie 241 und 242 Fototransistoren
für die jeweilige /aufnahme des von dem Reflektoren 211 und 212 reflektierten Lichts
zur Erzeugung eines Ausgangssignals nina. Das .Ausmaß
der in der Antriebswelle 200 entstehenden Verdrillung
ändert sich entsprechend der Größe des Maschinendrehmoments,
so daß sich folglich eine Phasendifferenz zwischen dem Zeitpunkt der Aufnahme des Lichts von
dem Reflektor 211 durch den Fototransistor 211 und dem Zeitpunkt der Aufnahme des Lichts von dem Reflektor 212
durch den Fototransistor 242 ergibt, die mittels eines Phasendiffereiizdetektor zur Erzeugung eines
dem Maschinendrehmoment entsprechenden Ausgangssignals erfaßt wird. Als Alternative kann ein
Dehnungsmessstreifen an die Antriebswelle 200 angebracht werden, um so das Ausmaß der Verdrillung
derselben zu erfassen und dadurch ein dem Maschinendreh-·
moment entsprechendes Ausgangssignal zu erzeugen.
Mit der Erfindung ist ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine geschaffen, bei dem das von
einer Brennkraftmaschine entwickelte Drehmoment erfaßt wird, um so eine optimale Steuerung der Zünd-
709812/0668
punkteinsteilung der Maschine hervorzubringen
und dadurch sowohl einen verbesserten Maschinenwirkungsgrad als auch eine verbesserte Brennstoffwirtschaftlichkeit
sicherzustellen. Das System besitzt einen Maschinendrehmoment-Detektor: zum
Erfassen des von der Maschine entwickelten Drehmoments, einen Signalgenerator zum Erzeugen für
das periodische Andern der Zündpunkteinstellung der Maschine verwendeter Signale, einen Phasendiskriminator
zürn unterscheiden der Phasenbeziehung zwischen den Ausgangssignalen des Maschinendrehmoments-Detektors
und des Signalgenerators für periodische Änderungen, sowie eine Zündpunkteinstellung-steuereinrichtung
zuia Steuern der Zündpunkteinstellung
im Ansprechen auf das Ausgangssignal des Phasendiskriminators.
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Claims (7)
- Patentansprüche■ 1. Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch einen Maschinendrehmoment-Letektor (2) zum Erfassen eines von der Brennkraftmaschine (1) entwickelten Drehmoments, einen Signalgenerator (3) für periodisc?ie Änderungen zum Erzeugen von Signalen für das periodische Andern der Zündpunkteinstellung (y) der Brennkraftmaschine, einen an den I-'aschinen-Drehmoment-Detektor (2) und den Signalgenerator (3) für periodische Änderungen angeschlossenen Phasendiskriminator (4) zum unterscheiden der Phasenbeziehung zwischen dem Signal für das periodische Verändern und der Veränderung eines von dem Maschinendrehzahl-Detektor erzeugten Drehmomentsignals und zum Erzeugen eines Steuerausgangssignals, das bestimmt, ob die Zündpunkteinstellung der Maschine vorzuverstellen, zu verzögern, oder unverändert zu709812/0668halten ist, sowie eine an den Phasendiskriminator (4) und den Signalgenerator (3) für periodische Änderungen eingeschlossene Zündpunkteinstellsteuereinrichtung (5), die auf das Steuerausgangssignal und die Signale für die periodischen Veränderungen anspricht und einen Zündfunken an jedem der Punkte erzeugt, die durch das periodische Ändern der Zündpunkteinstellung bestimmt sind, die durch das Steuerausgangssignal zusammen mit der Ausgabe der Signale für die periodischen Veränderungen innerhalb eines kleinen Fehlerbereichs festgelegt ist.
- 2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündpunkteinstellsteuereinrichtung (5) mindestens einen Zeitgebe-Signalgenerator (21) zur Erzeugung eines Zeitgebesignals für alle vorbestimmten Grade der Umdrehung der Brennkraftmaschine, einen an den Zeitgebe-Signalgenerator angeschlossenen Sägezahnkurvengenerator (22,23,24) zum Erzeugen einer Sägezahnkurve mit einer vorbestimmten Periodendauer im ■ Ansprechen auf die Zeitgebesignale aus dem Zeitgebe-Signalgenerator , eine an den Phasendiskriminator (4) und den Signalgenerator (3) für periodische Änderungen angeschlossene Uberlagerungs-709812/0668einrichtung (33) zum überlagern des Steuerausgangssighals aus dem Phasendiskriminators (4) mit den Signalen für periodische Änderungen aus dem Signalgenerator (3) für periodische Änderungen, einen an die überlagerungseir.richtung (33) und den Sägezahnkurven-Generator (22,23,24) angeschlossenen Vergleicher (25) zun Vergleichen der Sägezahnkurven aus dem Sägezahnkurven-Generator und des Ausgangssignals der überlagerungseinrichtung und zum Erzeugen eines Ausgangssignals, das einen dem Ausgangssignal der überlagerungseinrichtung entsprechenden Punkt als richtige Zündpunkteinstellung wählt, einen an den Vergleicher (25) angeschlossenen Verstärker (26,27) zum Verstärken des Ausgangssignals des Vergleichers, sowie eine an den Verstärker (26,27) angeschlossene Zündspule (28) mit einem Prinuirfechaltkreiö und einer Sekundärwicklung auf v/eist, wobei der Primärschaltkreis entsprechend dein Ausgangssignal des Verstärkers zum Xnduzieren einer hohen Zündspannung in der Sekundärwicklung ein- und ausgeschaltet wird.
- 3. Steuersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sägezahnkurven-Generator . mindestens einen an den Zeitgebe-Signalgenerator (21)709812/0668angeschlossenen Frequenz/Spannung -Umsetzer (22) zum Integrieren der Zeitgebesignale üue dem' Zeitgebesignalgenerator für die Erzeugung einer der Maschinendrehzahl entsprechenden Drehzahlspannung (Vj,) , einen an den Frequenz/Spannung-Umsetzer (22) angeschlossenen Integrator (23) für das Integrieren der Drehzahlspannung aus dem Frequenz/Spannung -Umsetzer, sowie eine Rücksetzschaltung (24) aufweist, die an den Integrator (23) und den Zeitgebe-Eignalgenerator (21) zum Rücksetzen des Integrators zu Intervallen der vorbestimmten Crade der Umdrehung im Ansprechen auf die Zeitgebesignale aus dem Seitgebe-Signalgenerator angeschlossen ist, wobei eine von dem Integrator erzeugte Sägezahnkurve an dem Vergleicher (20) anliegt.
- 4. Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendiskriminator (4) mindestens eine an den Maschinendrehmoment-D.etektor (2) angeschlossene DrehmomentDhasenerfübungseinrichtung (30) , durch die beim Auftreten einer Änderung bei dem durch den Maschinendrehmoment-Detektor erfaßten Drehmoment, die in einer positiven oder einer negativen Richtung größer als709812/0668ein vorbestirimter Wert ist, ein der Richtung der Änderung entsprechendes Drehn-.omentphasen-Ausgangssignal erzeugt v;ird, eine an die Drehmomentphasenerfassungseinrichtung (30) und den Signalgenerator (3) für periodische Änderungen angeschlossene Phasendetektorschaltung (31) zuu Erfassen, ob die periodische Änderungssignalkurvenforn aus den. Signalgenerator (3) für periodische Änderungen und die Drehmomentphasen-Ausgangsbignal-Kurvenform aus der Drehiuoraentphasen-Erfassungseinrichtung (30) einander gleichen, und zum vom Erfassen abhängigen Erzeugen eines Ausgangssignais, und einen Integrator (32) aufweist, der an die Phasendetektorschaltung zum Integrieren des Ausgangssignals derselben angeschlossen ist, wobei das Ausgangssignal des Integrators an der Sündpunkbeinstellsteuereinrichtung (5) angelegt ist.
- 5. Steuersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Drehmo:nentphaser,erfassungseinrichtung eine an den Maschinendrehnioiaent-Detektor ^',angeschlossene Schmitt-Schaltung (30) aufvreist, die einen in ihre Eingangsschaltung geschalteten Koppelkondensator (53) für das Übertragen lediglich der709812/0668Änderungen bei dem Ausgangssignal des Maschinendrehraoment -Detektors enthält.
- 6. Steuersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinendrehmoment-Detektor (2) ein zum Erfassen einer relativ tu einem Fahrzeug-Chassis (10) erzeugten Verdrilluncjsbewegung der Brennkraftmaschine (1) zwischen der Brennkraftmaschine (1) und dem FahrzeugrrChassis (110) angebrachtes Potentiometer (161) ist, das auf das von der Brennkraftmaschine entwickelte Drehmoment anspricht.
- 7. Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinendrehmoment-Detektor (2) ein Paar von Reflektoren (211,212), die an einer Kraftübertragungswelle (200) der Brennkraftmaschine jeweils stromaufwärts und stromabwärts hinsichtlich des Kraftflusses in der Kraftübertragungswelle angebracht sind, eine für jeden der Reflektoren vorgesehene Lichtquelle (221, 222) zum . Richten von Licht auf den Reflektor, sowie eine jedem der Reflektoren zugeordnete Lichteropfangseinrichtüng (241,242) zum Empfangen des vom Reflektor reflektierten Lichts aufweist.709812/0668
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