DE3014680A1 - Verfahren und vorrichtung zur steuerung des zuendzeitpunkts einer brennkraftmaschine waehrend der erwaermungsperiode - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur steuerung des zuendzeitpunkts einer brennkraftmaschine waehrend der erwaermungsperiodeInfo
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Description
Nissan G007-80
30U680
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Steuerung der Zündzeitpunkts einer Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
im einzelnen befaßt sich die Erfindung mit einem Verfahren
und einer Vorrichtung dieser Art zur Steuerung des Zündzeitpunkts während der Erwärmungsperiode der Maschine.
•Zunächst soll auf den Stand der Technik und die mit diesem verbundenen Probleme eingegangen werden. Ein System zur
Steuerung des Zündzeitpunkts einer Brennkraftmaschine stellt den Augenblick der Funkenabgabe in gewissem) Maße
auf einen Zeitpunkt vor dem oberen Totpunkt, beispielsweise 12° vor dem oberen Totpunkt bei 600 1/min. ein, so daß
die Verbrennung in einem optimalen Augenblick zur Lieferung der maximalen Ausgangsleistung erfolgen kann, da sich eine
Zündverzögerung zwischen der Abgabe des Funken und der Entzündung des Brennstoffs innerhalb des Zylinders der Maschine
ergibt. Die Zündverzögerung bleibt in zeitlicher Hinsicht im wesentlichen mit zunehmender Maschinendrehzahl
unverändert, jedoch ergibt sich eine Änderung in bezug auf den Kurbelwinkel, da insoweit die Zündverzögerung mit der
Maschinendrehzahl zunimmt, da die Kolbengeschwindigkeit mit wachsender Drehzahl ebenfalls zunimmt. Eine bekannte Verstelleinrichtung,
beispielsweise eine herkömmliche, mit Zentrifugalkraft arbeitende Verstelleinrichtung, die mit
einem Zündverteiler verbunden ist, rückt daher den Zündzeitpunkt mit zunehmender Drehzahl vor, da ein Verbleiben des
Zündzeitpunkts in derselben Position, bezogen auf die Kurbelwellendrehung,
bei gegenüber langsamen Drehzahlen zunehmenden Drehzahlen zu einer ungenügenden Leistungsabgabe
führen würde.
Fig. 1 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung eines Beispiels der Charakteristik oder Kennlinie einer herkömm-
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lichen Zentrifugal-Verstelleinrichtung. Die Abszisse bezieht
sich auf die Maschinendrehzahl und die Ordinate auf die Vorverstellung des Zündzeitpunkts. Oberhalb einer Drehzahl
N1 wird die Vorverstellung des Zündzeitpunkts vergrössert,
und bei einer Drehzahl N2 ist die maximale Vorverstellung
erreicht. Die durchgezogene Linie ist die Kennlinie bei normaler Betriebstemperatur, und die gestrichelte
Linie bezieht sich auf einen niedrigen Temperaturbereich. Dieses auf zwei verschiedene Kennlinien beschränkte
Verfahren ist gekennzeichnet durch die wahlweise Verwendung von zwei getrennten Vorverstellungs-Charakteristika
durch Umschaltung entsprechend einem niedrigen oder normalen Temperaturbereich.
Der Ansaugunterdruck hat beim Betrieb der Maschine einen großen Einfluß auf die Zündverzögerung. Wenn nämlich der
Unterdruck groß ist, d.h. wenn die Drosselklappe nur wenig geöffnet ist, ist der Anteil des in dem Zylinder zurückgebliebenen
Restgases groß und die Dichte von frischer Luft und Brennstoff ist gering, so daß die Ausbreitung der Flamme
eingeschränkt wird und die Leistung abfällt. Als Gegenmaßnahme ist es hierzu bekannt, einen Verteiler mit einer
auf den Unterdruck ansprechenden Zündverstelleinrichtung zu verbinden.
Fig. 2 ist ein Diagramm eines Beispiels der Kennlinie einer herkömmlichen Unterdrucksteuerung der genannten Art. Die
Abszisse bezieht sich auf den Ansaugunterdruck und die Ordinate auf den Vorstellwinkel der Zündung. Die durchgezogene
Linie ist die Kennlinie für normale Betriebstemperaturen, und die gestrichelte Linie bezieht sich auf die Vorverstellung
bei besonders niedrigen Maschinentemperaturen. Der Verlauf der gestrichelten Linie läßt erkennen, daß eine Zündvorverstellung
unterlassen wird, solange die Maschlnentemperatur niedrig ist.
Die herkömmliche Zündzeitpunktssteuerung der erwähnten Art
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hat folgende Nachteile. Bei einer Zweipunkt-Steuerurig mit
zwei Kennlinien auf verschiedenen Stufen entsprechend der durchgezogenen und der gestrichelten Linie der Fig. 1 ist
es notwendig, eine von der Temperatur abhängige Umschaltung vorzunehmen, so daß eine Umschalteinrichtung notwendig ist,
die die Kosten erhöht und die Zuverlässigkeit beeinträchtigt. Im übrigen ermöglicht diese Charakteristik zwar eine
Parallelverschiebung von einer Kennlinie zur anderen und somit eine begrenzte Anpassungsmöglichkeit, jedoch reicht
diese Anpassungsmöglichkeit zur Erhaltung guter Laufeigenschaften
der Maschine nicht vollständig aus. Während die Zündvorverstellung durch den Ansaugunterdruck bei niedrigen
Maschinentemperaturen unterbrochen ist, wird die Zündvorverstellung so gering, daß sich ein großer Unterschied
zwischen der Vorverstellung zwischen der Unterdrucksteuerung und dem übrigen Zustand ergibt, durch den das Laufverhalten
der Maschine und die Brennstoffausnutzung beeinträchtigt werden.
In jüngerer Zeit sind elektronische Zündzeitpunkts-Steuerungen verwendet worden, die einen Digitalrechner, wie etwa
einen Mikroprozessor einschließen, der zur Bestimmung der optimalen Zündvorverstellung entsprechend der Maschinendrehzahl
und Last dient. Die elektronische Zündzeitpunktssteuerung dieser Art ermöglicht einen optimale Einstellung
des Zündzeitpunkts für alle Betriebsbedingungen der Maschine und stellt damit einen erheblichen Gegensatz zu
den herkömmlichen mechanischen Einstelleinrichtungen, etwa der Zentrifugal- oder Unterdrucksteuerungen dar.
Die Erfindung ist insbesondere darauf gerichtet, eine optimale
Zündvorverstellung während der Erwärmungsperiode der Maschine zu ermöglichen.
Die Erfindung ergibt sich im einzelnen aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs und des ersten Vorrichtungsanspruchs .
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G007-80 Nissan
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Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung sehen ebenfalls einen Digitalrechner zur Korrektur der Zündvorverstellung
vor, der derart arbeitet, daß sich die Vorverstellung allmählich mit der Erwärmung der Brennkraftmaschine
aus dem kalten Zustand ändert.
Erfindungsgemäß wird die Maschinentemperatur abgetastet, und die Zündvorverstellung wird ermittelt durch Berechnung
auf der Grundlage von Betriebsparametern der Maschine, ausgenommen die Maschinentemperatur,, und das ermittelte Ergebnis
wird entsprechend der abgetasteten Maschinentemperatur korrigiert.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Korrektur-Koeffizient für die abgetastete Maschinentemperatur
ermittelt wird durch Berechnung oder tabellenartige Speicherung» Der Wert der Zündvorverstellung wird berechnet
auf der Grundlage der Betriebsparameter der Maschine,,
ausgenommen die abgetastete Maschinentemperatur, und des Korrektur-Koeffizienten. Das Ergebnis dient als Ausgangssignal zur Zündzeitpunktssteuerung.
Erfindungsgemäß wird die maximale Zündvorverstellung entsprechend
der abgetasteten Maschinentemperatur errechnet oder tabellenartig gespeichert und abgegriffen» Der Wert
der Zündvorverstellung, der auf der Grundlage der Betriebsparameter, ausgenommen die abgetastete Maschinentemperatur,
errechnet wird, wird mit dem Wert der maximalen Zündvorverstellung verglichen. Der Wert der maximalen Zündvorverstellung
wird als Ausgangssignal abgegeben, wenn der errechnete Wert größer als der Maximalwert ist.
Die Zündvorverstellung ist bei relativ niedrigen Maschinentemperaturen
während der Erwärmungsperiode kleiner als bei relativ hohen Maschinentemperaturen nach der Erwärmung.
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Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. ist ein Diagramm zur Veranschaulichung der Beziehungen der Maschinen
drehzahl und der Zündvorverstellung bei einer herkömmlichen Einrichtung;
Fig. ist ein Diagramm zu dem Verhältnis des Ansaugunterdrucks und der Zünd
vorverstellung bei einem anderen herkömmlichen System;
Fig. ist ein Blockdiagramm zur Veranschau lichung einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 4 und sind Flußdiagramme, die die Arbeitsweise des zentralen Rechners bei der
Bestimmung der Zündvorverstellung verdeut1ichen;
Fig. ist ein Diagramm, das den Korrektur-Koeffizienten in bezug auf die Kühlmitteltemperatur
der Maschine zeigt;
Fig. Fig. ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
eines anderen Beispiels der Arbeitsweise des zentralen Rechners bei der Ermittlung der Zündvorverstel
lung;
zeigt in einem Diagramm die maximale Zündvorverstellung in bezug auf die
ZyIinderwandtemperatur.
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Fig„ 3 zeigt in einem Blockdiagramm eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung. Ein Temperatursensor 1 liefert ein Signal S., entsprechend der Kühlmitteltemperatur der
Maschine. Ein weiterer Sensor 2 tastet den Ansaugunterdruck ab und liefert ein entsprechendes Signal S2. Ein Sensor 3
ermittelt einen Basiswinkel oder Ausgangswinkel bei der Kurbelwellendrehung und liefert Impulssignale S3 bei Erreichen
der jeweiligen Basiswinkelstellung, etwa jeweils bei 120° Kurbelwellendrehung. Ein Sensor 4 tastet bestimmte
Winkeleinheiten bei der Kurbelwellendrehung, beispielsweise jeweils 1° ab und liefert ein entsprechendes Impulssignal.
Die Drehzahl der Maschine wird bestimmt aufgrund des Basiswinkel-Signals S4 des Sensors 4. Die Signale S- bis S4 und
notwendigenfalls weitere Signale, die etwa dem Leerlaufzustand
der Maschine, den Brennstoff-Einspritzimpulsen und/ oder der Getriebestellung entsprechen, werden über eine Eingangs-Ausgangs-Steuereinheit
5, die aus Halbleitern aufgebaut ist, durch einen zentralen Rechner 6 eingelesen, der
einen Auslesespeicher (ROM), einen Speicher mit direktem Zugriff (RAM) und eine zentrale Verarbeitungseinheit umfaßt.
Der zentrale Rechner 6 ermittelt die Maschinendrehzahl und die Last aufgrund der Signale S2/ S-, und S. und bestimmt
einen Wert A der Zündvorverstellung für jede Drehzahl und Last durch Berechnung oder aufgrund gespeicherter Werte.
Der Wert A wird mit einem Korrektur-Koeffizienten k multipliziert,
der aus dem Signal S- des Temperatursensors 1 ermittelt
wird. Das Ergebnis gelangt von dem Zentralrechner 6 an denjenigen Bereich der Steuereinheit 5, in dem die
Zündverstellungssteuerung stattfindet. Die Steuereinheit 5 liefert an einer Ausgangsklemme 7 den multiplizierten Wert
k - A entsprechend dem Zeittakt, der sich aus den Signalen S3 und S4 ergibt. Auf diese Weise wird ein Transistor 8 gesteuert,
der einen elektrischen Strom ein- oder ausschaltet, der durch eine Zündspule 9 einer Zündschaltung fließt.
Mit 10 ist ein Zündverteiler bezeichnet, mit 11 eine Zündkerze
und mit 12 eine Batterie, die als Stromquelle dient.
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Der Korrektur-Koeffizient k wird vorzugsweise anhand von tabellenartig gespeicherten Optimalwerten für verschiedene
Ausgangs signale S., des Temperatursensor 1 ermittelt. Wenn
jedoch die Kapazität des Speichers begrenzt ist, kann der Korrektur-Koeffizient anhand des Signals S1 errechnet werden.
Fig. 4 und 5 sind Flußdiagramme zur Veranschaulichung der
Arbeitsweise des zentralen Rechners 6 bis zur Bildung des Ausgangssignals zur Zündzeitpunktssteuerung. Wenn gemäß
Fig. 4 das Programm beginnt, wird ein Basis-Vorverstellungswert
entsprechend der Maschinendrehzahl und Last in der Stufe P1 ermittelt, und dieser Basiswert wird korrigiert
entsprechend dem Ausgangssignal des Temperatursensors in
der anschließenden Stufe P3. Schließlich wird der korrigierte
Wert in einer Stufe P3 abgegeben. Fig. 5 zeigt etwas genauer,
daß in Stufe P^ eine zweidimensionale Speicherentnahme
in bezug auf die Maschinendrehzahl und die Last zur Ermittlung des Basiswertes erfolgt. In der anschließenden
Stufe P2(D wird eindimensional der Korrektur-Koeffizient
entsprechend dem Signal S1 des Temperatursensors 1 dem
Speicher entnommen, und in der anschließenden Stufe P2(2)
erfolgt eine Multiplikation von Basiswert und Korrektur-Koeffizient. Das Ergebnis dieser Multiplikation k · A
wird schließlich in der Stufe P- als abzugebendes Signal produziert.
Fig. 6 ist ein Diagramm, das ein Ausführungsbeispiel des Korrektur-Koeffizienten verdeutlicht. Die Abszisse bezieht
sich auf die Kühlmitteltemperatur und die Ordinate auf den Korrektur-Koeffizienten k.
Als Einrichtung zur Abtastung der Maschinentemperatur ist ein Temperatursensor geeignet, der die Kühlmitteltemperatur
erfaßt, da dies ohnehin üblich ist. Wenn jedoch das Warmlaufverhalten der Maschine im Vordergrund stehen soll,
ist es möglich, einen Sensor zu verwenden, der die Zylinderwandtemperatur oder die öltemperatur abtastet.
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Fig. 7 ist ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise des zentralen Rechners in einer anderen Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht. In diesem Falle erfolgt zur Verbesserung des Anspringens und der LeerlaufStabilität eine unterschiedliche
Einstellung der Zündvorverstellung beim Anlassen und im Leerlauf, und eine Korrektur der entsprechenden Temperatur
ist nicht vorgesehen. Bei relativ hohen Maschinendrehzahlen unterbleibt eine temperaturabhängige Korrektur
zum Schutz der Maschine. Eine maximale Zündvorverstellung bei einer gegebenen Zylinderwandtemperatur wird entsprechend
der Kennlinie der Fig. 8 durch Abtastung der Zylinderwandtemperatur ermittelt, die als repräsentativ für die
Maschxnentemperatur angesehen werden kann» In Stufe P^ der
Fig. 7 wird ein Vergleich durchgeführt zwischen dem Maximalwert der Zündvorverstellung und dem Basiswert, der in
Stufe 1 auf der Grundlage der Maschinendrehzahl und der Last ermittelt worden ist. Der Basiswert wird über die Stufe P3
abgegebenj, wenn er kleiner als der Maximalwert ist, oder der
Maximalwert wird über die Stufe P3 abgegeben, wenn der Basiswert
größer als der Maximalwert ist, da in Stufe P5
eine Begrenzung auf die Höhe des Maximalwerts erfolgt. In Fig. 8 bezieht sich die Abszisse auf die ZyIinderwandtemperatur
und die Ordinate auf die Werte der Zündvorverstellung.
Das erfindungsgemäße Steuersystem bietet Vorteile im Leistungsverhalten und für den Schutz der Maschine, da im
Bereich der vollständig geöffneten Drosselklappe bei verhältnismäßig eringer Zündvorverstellung im wesentlichen
keine Korrektur erfolgt. Der Grund, weshalb die maximalen Werte der Zündvorverstellung innerhalb der Erwärmungsperiode der Maschine geringer als nach der Erwärmung sind,
liegt darin, die Luftverschmutzung durch Förderung eines Ansteigens der Auspufftemperatur, Beschleunigung der Maschinenerwärmung
und Erleichterung der Arbeitsweise eines Auspuffsgasreinigers zu verringern. Der Grund, weshalb der
Maximalwert der Zündvorverstellung bei niedrigen Maschinen-
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temperaturen wiederum ansteigt, liegt darin, daß bei sehr
kleinen Vorstellwerten bei niedriger Temperatur eine unvollständige Verbrennung erfolgt, die zu einem erheblichen
Ausstoß von unverbrannten Kohlenwasserstoffen und eines schlechten Laufverhalten der Maschine führt.
10
Die Erfindung bietet die Möglichkeit einer optimalen Zündvorverstellung
für jedes Stadium der Erwärmungsperiode der Maschine, da der Wert der Vorverstellung entsprechend
der Erwärmung korrigiert wird. Dies führt zugleich zu einem sparsamen Brennstoffverbrauch und einem Schutz der
Maschine.
Neben diesem gemeinsamen Effekt der Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich für einzelne Merkmale der Erfindung
folgenden Vorteile. Da ein Digitalrechner verwendet wird, kann ein Korrektur-Koeffizient genau entsprechend jeder
Temperatur festgelegt werden, ohne daß eine Annäherung an eine gerade oder gekrümmte Kurve notwendig ist. Die Eingangssignale
können gemeinsam mit einer elektronischen Brennstoffeinspritzung und einer Auspuffgasrückführung
verwendet werden, so daß sich das System mit geringer Kostenerhöhung herstellen läßt. Wenn der Wert der Zündvorverstellung
begrenzt wird durch einen zulässigen Maximalwert, wird der Schutz der Maschine verbessert, und wenn
die Vorverstellung, bezogen auf die Winkelposition, in der Erwärmungsperiode geringer ist als nach dem Erwärmen,
wird die Zeit für die Erwärmung verkürzt und die Abgabe von Schadstoffen wird verringert.
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Bei der praktischen Ausführung der Erfindung ist das Modell Nr. HD 46802 der Firma Hitachi als zentraler Rechner
verwendet worden. Das Modell HD 46506 der Firma Hitachi diente als Steuereinheit, die sich mit dem Rechner ver-
35 binden ließ.
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Der Basiswinkel-Sensor und der Winkeleinheiten-Sensor können herkömmliche Teile sein und die Form einer Abtasteinheit
24 aufweisen, die in der US-PS 4 015 565 beschrieben ist. Es kann sich auch um einen Drehzahl-Spannungs-Wandler
10 gemäß der US-PS 3 853 103 handeln.
Die Ermittlung der Maschinendrehzahl aus den Signalen des Winkeleinheits-Sensors ist herkömmlich und wird in der
US-PS 3 853 103 beschrieben. In diesem Zusammenhang wird weiterhin auf die US-PS 3 96 9 614 und die US-PS 4 009 699
bezug genommen.
Bei der Erprobung der Erfindung ist weiterhin ein unterbrecherloses
Zündsystem mit einer Zündspule und einem Leistungstransistor verwendet worden.
Eine Möglichkeit zur Bestimmung des Zündzeitpunkts auf der Grundlage von binären Signalen des Basiswinkel-Sensors und
des Winkeleinheits-Sensors ist in der US-PS 3 853 103 sowie der US-PS 4 015 565 beschrieben.
Bei einer Viertaktmaschine mit vier Zylindern muß jeweils eine Zündung nach einem Kurbelwinkel von 180° erfolgen. In
einer Stellung von 180° nach dem ersten Zündimpuls muß ein zweiter Basiswinkel-Impuls abgegeben werden. In diesem Falle
muß der Basiswinkel-Sensor einen Impuls jeweils nach 180° Drehung der Kurbelwelle abgeben.
Bei einer Viertaktmaschine mit sechs Zylindern muß ein Zündimpuls jeweils nach 120° abgegeben werden. Dementsprechend
muß ein Basiswinkel-Impuls jeweils nach einer Drehung von 120° geliefert werden.
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Claims (8)
- PATENTANWÄLTE 3QH68QTER MEER - MÜLLER - STEINMEISTERBeim EuropSlschen Patentamt zugelassene Vertreter Prof. Representatives before the European Patent Office - Mandatalres agrees pres l'Offlc· european de« brevet«Dipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dipl.-lng. H. SteinmeisterDipL-lng. F. E. Müller Siekerwal! 7Triftstrasse 4, bieKerwail 7,D-8000 MÜNCHEN 22 D-4800 BIELEFELD 1G007-80
St/ri16, April 1980Nissan Motor Co., Ltd.No. 2, Takara-cho, Kanagawa-ku,Yokohama City, JapanVerfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Zündzeitpunkts einer Brennkraftmaschine während der ErwärmungsperiodePRIORITÄT: 16. April 1979, Japan, No. 54-45327PATENTANSPRÜCHEVerfahren zur Steuerung des Zündzeitpunkts einer Brennkraftmaschine während der Erwärmungsperiode, dadurch g e kenn ze ichnet, daß die Maschinentemperatur abgehastet wird, daß ein Wert der Zündzeitpunkts-Vorverstellung auf der Grundlage der Betriebsparameter der Maschine, ausgenommen die abgetastete Maschinentemperatur, errechnet wird, und daß dieser Wert entsprechend der abgetasteten Maschinentemperatur korrigiert wird. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-030043/0924TBR MEER - MÜLL« . STE,NME,STER N1SSaI1 ^007-80
- 3.0H680net, daß ein Korrektur-Koeffizient entsprechend der abgetasteten Maschinentemperatür errechnet oder einem Speicher entnommen wird, daß der anhand der Betriebsparameter ermittelte Wert der Zündvorverstellung mit dem Korrektur-Koeffizienten multipliziert wird, und daß das Produkt als Ausgangswert zur Steuerung der Zündvorverstellung abgege-. ben wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß ein Maximalwert der Zündvorverstellung für eine abgetastete Maschinentemperatur errechnet oder einem Speicher entnommen wird, daß dieser Maximalwert mit dem auf der Grundlage der Betriebsparameter, ausgenommen die Maschinentemperatur, ermittelten Wert der Zündvorverstellung verglichen wird, und daß der anhand der Betriebsparameter ermittelte Wert oder, sofern dieser größer ist als der Maximalwert, der Maximalwert zur Steuerung der Zündvorverstellung abgegeben wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine relativ hohe Maschinentemperatür nach der Erwärmung oder eine relativ niedrige Maschinentemperatur während der Erwärmung abgetastet wird, und daß die Zündvorverstellung während der Erwärmung bei relativ niedriger Betriebstemperatur geringer gehalten wird als bei relativ hoher Temperatur nach der Erwärmung.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Temperatursensor (1) zur Lieferung eines für die Maschinentemperatur repräsentativen Signals und einen Rechner (6) zur Korrektur des Wertes der Zündvorverstellung, der auf der Grundlage von Betriebsparameter, ausgenommen der Maschinentemperatür ermittelt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner einen Korrektur-Koeffi-030043/0924Nissan G007-80TER MEER - MÜLLER . STEINMEISTERzienten für die jeweils abgetastete Maschinentemperatur errechnet oder einem Speicher entnimmt und den Korrektur-Koeffizienten mit dem auf der Grundlage der Betriebsparameter, ausgenommen die Maschinentemperatur errechneten Wert der Zündvorverstellung multipliziert und das Produkt als Ausgangssignal abgibt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner einen Maximalwert der Zündvorverstellung für eine abgetastete Maschinentemperatür errechnet oder einem Speicher entnimmt und den anhand der Betriebsparameter ermittelten Wert mit dem Maximalwert vergleicht.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperatursensor eine relativ hohe Maschxnentemperatur nach der Erwärmung oder eine relativ niedrige Maschinentemperatur während der Erwärmung abtastet und die Korrektur derart durchführt, daß die Zündvorverstellung während der Erwärmung geringer als bei höherer Maschinentemperatur ist.ü 3 : 0 A 3 / 0 9 2 4
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