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DE3215760A1 - Automatische vorrichtung zum abwickeln und/oder aufwickeln parallellaufender faeden - Google Patents

Automatische vorrichtung zum abwickeln und/oder aufwickeln parallellaufender faeden

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Publication number
DE3215760A1
DE3215760A1 DE19823215760 DE3215760A DE3215760A1 DE 3215760 A1 DE3215760 A1 DE 3215760A1 DE 19823215760 DE19823215760 DE 19823215760 DE 3215760 A DE3215760 A DE 3215760A DE 3215760 A1 DE3215760 A1 DE 3215760A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
signal sensitivity
selector
signal
adjuster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823215760
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 4060 Viersen Bohnen
Josef Dr.-Ing. Derichs
Gerhard 4050 Mönchengladbach Koslowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Priority to DE19823215760 priority Critical patent/DE3215760A1/de
Priority to CH211583A priority patent/CH659643A5/de
Publication of DE3215760A1 publication Critical patent/DE3215760A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/02Stop motions
    • D02H13/04Stop motions responsive to breakage, slackness, or excessive tension of threads, with detectors for individual threads or small groups of threads
    • D02H13/08Stop motions responsive to breakage, slackness, or excessive tension of threads, with detectors for individual threads or small groups of threads electrical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • B65H63/024Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
    • B65H63/028Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the detecting or sensing element
    • B65H63/032Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the detecting or sensing element electrical or pneumatic
    • B65H63/0321Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the detecting or sensing element electrical or pneumatic using electronic actuators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/38Thread sheet, e.g. sheet of parallel yarns or wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description

  • Automatische Vorrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln
  • parallellaufender Fäden Die Erfindung betrifft eine automatische Vorrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln parallellaufender Fäden,wie. zum Beispiel Spulengatter oder Wickelmaschine, mit elektronischen Fadenbewegungswächtern und zumindest einem gemeinsamen Fadenstillstandsmelder für mehrere oder alle Fadenbewegungswächter.
  • Bei gattungsgemäßen automatischen Vorrichtungen sollen die Fadenbewegungswächter im allgemeinen dazu dienen, die Vorrichtung stillzusetzen, wenn auch nur ein einziger Faden aus irgend einem Grund bricht oder zum Stillstand kommt. Der Fadenstillstandsmelder hat daher im allgemeinen nicht nur die Aufgabe, einen Fadenstillstand lediglich zu melden, sondern er besitzt auch Schaltglieder oder wirkt auf Schaltglieder ein, die den sofortigen Stillstand der automatischen Vorrichtung veranlassen.
  • Es wird bei Fadenbruch also in aller Regel für den sofortigen oder alsbaldigen Stillstand des die Fäden aufnehmenden Teilaggregats gesorgt. Auch die weitere Zufuhr der Fäden wird unterbunden.
  • Es ist üblich, die Fäden aus einem Spulengatter abzuziehen, das mit kurzem Abstand getrennt von einer Wickelmaschine aufgestellt ist. Auf der Wickelmaschine, zum Beispiel einer Zettelmaschine, werden die dicht bei dicht liegenden Fäden zu einem Baum aufgewickelt, der dann später zur Herstellung textiler Flächengebilde weiterverwendet wird.
  • Demgemäß gehört zu den gattungsgemäßen Vorrichtungen, wenn man Einzelbeispiele wählt, sowohl ein Spulengatter als auch eine Wickelmaschine, aber auch das aus Spulengatter und Wickelmaschine bestehende Aggregat. Die elektronischen Fadenbewegungswächter könnten zum Beispiel alternativ mit dem Spulengatter oder der Wickelmaschine verbunden sein, sie können aber auch auf einem besonderen Gestell angeordnet sein.
  • Moderne automatische Vorrichtungen zum Abwickeln und/oder Aufwickeln parallellaufender Fäden sind nicht nur für große Wickelgeschwindigkeit eingerichtet, sie müssen auch in der Lage sein, hinsichtlich Fadenmaterial, Fadenabmessungen, Fadengeschwindigkeit und klimatischer Bedingungen weite Bereiche abzudecken.
  • Das heißt, derartige automatische Vorrichtungen sollen möglichst universell verwendbar sein. Da nun aber bei elektronischen Fadenbewegungswächtern die Intensität des Eingangssignals von vielerlei Gegebenheiten des Wickelbetriebs abhängig ist, wie zum Beispiel vom Fadenmaterial, von der Fadengeschwindigkeit und vom Kleinklima, ergeben sich bei den herkömmlichen Vorrichtungen Anpassungsschwierigkeiten. Es gelingt nicht, mit ein und denselben elektronischen Fadenbewegungswächtern den ganzen gewünschten Einsatzbereich der automatischen Vorrichtung abzudecken. Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist man bisher genötigt gewesen, die Bewegungswächter oder Baugruppen aavon von Fall zu Fall gegen andere auszutauschen. Das ist sehr umständlich und erfordert eine verhältnismäßig umfangreiche Reservebevorratung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise und ohne großen Aufwand die Effektivität der Fadenbewegungswächter möglichst optimal an die jeweiligen Gegebenheiten des Wickelbetriebs, wie zum'Beispiel Fadenmaterial, Fadenstärke, Fadengeschwindigkeit, Kleinklima anzupassen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • In dem Signalweg zwischen den Fadensignalaufnehmern und dem Fadenstillstandsmelder ist nunmehr mindestens ein Signalempfindlichkeitseinsteller angeordnet. Der Signalweg schließt dabei den Fadensignalaufnehmer selber und auch den Fadenstillstandsmelder mit ein. Die Signalempfindlichkeit wird an geeigneter Stelle dieses Signalweges für mehrere oder alle Fadenbewegungswächter eingestellt. Andern sich die Wickelbedingungen, so kann nunmehr die Signalempfindlichkeit zentral eingestellt werden und es braucht nicht an jedem einzelnen Fadenbewegungswächter eine Einstellung oder gar ein Austausch vorgenommen zu werden.
  • Es kann hierbei durchaus an jedem Fadenbewegungswächter ein Signalempfindlichkeitseinsteller vorhanden sein, zum Beispiel in Form einer steuerbaren elektronischen Baugruppe mit Verstärkerwirkung und/oder Ventilwirkung. Der Einfachheit halber können aber mehrere Fadensignalaufnehmer elektrisch an einen gemeinsamen Signalempfindlichkeitseinsteller angeschlossen sein. Mehrere Signalempfindlichkeitseins.teller können wiederum an einen gemeinsamen Fadenstillstandsmelder angeschlossen sein.
  • Die erwähnten steuerbaren elektronischen Baugruppen können in ihrer Signalempfindlichkeit auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch einen Signalempfindlichkeitswähler, der wiederum auf mehrere Signalempfindlichkeitseinsteller gemeinsam einwirken kann, veränderbar sein. Es kann auf die Spannung, die Stromstärke, die Kapazität,die Induktivität,elektrische Widerstandswerte oder auf eine Arbeitsfrequenz der erwähnten elektronischen Baugruppen zwecks Änderung der Signalempfindlichkeit eingewirkt werden. Der Signalempfindlichkeitseinsteller kann bereits in tad.enbezogenen Daten geeicht sein. Diese fadenbezogenen Daten sind weit zu fassen. Sie können zum Beispiel das Fadenmaterial selber betreffen, die Fadenstärke, die Fadengeschwindigkeit und auch das Kleinklima. Hier kann eine stufenlose, besser aber noch eine Einstellmöglichkeit in bestimmten Stufen oder Stellungen vorgegeben werden.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere auch darin, daß die Anpassung der automatischen Vorrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln parallel laufender Fäden mit wenigen Handgriffen erfolgen kann, ohne daß Umrechnungen oder Anpassungsversuche vorzunehmen wären. Auch eine automatische Anpassung ist möglich.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Die Erfindung wird an diesen Ausführungsbeispielen -noch näher erläutert und beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt in sehr vereinfachter Darstellung in einer Ansicht von oben eine automatische Vorrichtung zum Abwickeln parallellaufender Fäden in Form eines Spulengatters. Fig.2 zeigt einen Teilausschnitt des Spulengatters nach Fig. 1. Die Fig. 3 bis 6 zeigen vier verschiedene Schaltungsanordnungen elektronischer Fadenbewegungswächter eines Spulengatters nach Fig. 1.
  • Die insgesamt mit 1 bezeichnete automatische Vorrichtung in Form eines Spulengatters zum Abwickeln parallellaufender Fäden ist mit einer hier nicht mehr dargestellten, recht vom Spulengatter 1 angeordneten Wickelmaschine zu einem Aggregat vereinigt. Das Spulengatter 1 ist doppelseitig ausgeführt mit einer Fadenablaufseite 2 und einer Fadenablaufseite 3. An jeder Fadenablaufseite sind viele hier nicht dargestellte Ablaufspulen für Fäden 4(Fig.2) vorhanden. An der Fadenablaufseite 2 bilden die Fäden Fadenscharen, die nebeneinander, in mehreren Etagen aber auch übereinander liegen. Fig. 1 zeigt die beiden oberen Fadenscharen 5 und 6. In gleicher Weise werden die Fäden von der Fadenablaufseite 3 in Form von Fadenscharen abgezogen, von denen in Fig. 1 die beiden oberen Fadenscharen 7 und 8 sichtbar sind.
  • An der Gatterfront sind Stützen 9 und 10 vorhanden, von denen zur Seite hin in jeder Fadenscharetage Traversen ausgehen. Die beiden oberen Traversen 11 und 12 sind in Fig. 1 dargestellt.
  • Die einzelnen Traversen tragen elektronische Fadenbewegungswächter und andere Teile, auf die weiter unten noch näher eingegangen wird.
  • Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Stütze 9 und der Traverse 11. Die Stütze 9 hat ein C-förmiges Profil, das durch eine Schraube 13 mit einem Halter 14 verklammert ist, der die Traverse 11 hält.
  • Die Traverse 11 ist nicht in ihrer ganzen Länge dargestellt, sondern der Einfachheit halber nur in verkürzter Ausführung.
  • Gemäß Fig. 2 besteht hier die Fadenschar 6 auch wieder der Einfachheit halber nur aus 7 Fäden 4. Die Traverse 11 trägt aneinandergereiht insgesamt 10 elektronische Fadenbewegungswächter 15. Die Schaltungsanordnung Fig. 3 zeigt ebenfalls 3 dieser Fadenbewegungswächter, die hier mit 15a, 15b und 15c bezeichnet sind. Zu jedem Fadenbewegungswächter gehört ein piezoelektrischer Fadensignalaufnehmer. Zum Fadenbewegungswächter 15a- gehört der Fadensignalaufnehmer 16a, zum Fadenbewegungswächter: 15b der Fadensignalaufnehmer 16b und zum Fadenbewegungswächter 15c der Fadensignalaufnehmer 16c. Es handelt sich um piezoelektrische Fadensignalaufnehmer, daß heißt, daß jeder Fadensignalaufnehmer ein piezoelektrisches Element aufweist, das bei wechselnder mechanischer Druckbeanspruchung eine wechselnde elektrische Spannung liefert. Zu jedem Fadensignalaufnehmer gehört ein Fadentaster. Der Fadensignalaufnehmer 16a besitzt den Fadentaster 17a, der Fadensignalaufnehmer 16b den Fadentaster 17b und der Fadensignalaufnehmer 16c den Fadentaster 17c.
  • Da alle Fadentaster gleichartig ausgebildet sind,tragen sie in Fig.2 alle die gleiche Positionszahl 17.Die Fadentaster bestehen aus einem Plättchen aus keramischem Material,das eine Kerbe aufweis, in der der Faden 4 liegt. Der Fadentaster 17 bildet zugleich eine Umlenkstelle für den Faden, so daß eine gute Kontaktgabe ständig gewährleistet ist. Das keramische Material ist außerst verschleißfest,so daß mit einher raschen Abnutzung durch Reibung nicht zu rechnen ist.In Fig.3 sind die mit den Fadentasterm in Kontakt befindlichen Fäden mit 4a, 4b und 4c bezeichnet.
  • Der Signalweg führt von den Fadensignalaufnehmern zu Signalempfindlichkeitseinstellern. Gemäß Fig.3 führt vom Fadensignalaufnehmer 16a eine Leitung 18a zu einem Signalempfindlichkeitseinsteller 20a. Vom Fadensignalaufnehmer 16b führt eine Leitung 18b zum Signalempfindlichkeitseinsteller 20b. Vom Fadensignalaufnehmer 16c führt eine Leitung 18c zum Signalempfindlichkeitseinsteller 20c. Die Signalempfindlichkeitseinsteller sind als Analog/Digital-Wandler ausgebildet und enthalten jeweils eine steuerbare elektronische Baugruppe mit Verstärkerwirkung. Die aus den Fadensignal£tufnehmern 16a,16b und 16c stammenden elektrischen analogen Fadensignale werden in den Signalempfindlichkeitseinstellern 20a, 20b und 20c verstärkt und in digitale Signale umgewandelt, die über Leitungen 19a, l9b und l9c an eine Sammelleitung 21 gelangen,die zu einem gemeinsamen Fadenstillstandsmelder 22 führt. Der Fadenstillstandsmelder 22 verstärkt noch einmal die über die Sammelleitung 21 ankommenden digitalen Signale und gibt über eine Leitung 23 Fadenstillstandsmeldungen und gegebenenfalls Maschinenstopimpulse aus.
  • Es bestehen Wirkverbindungen von einem SignalempSindlichkeitswähler 24 zu den einzelnen Signalempfindlichkeitseinstellern.
  • Die unmittelbar an den Signalempfindlichkeitsweähler 24 angeschlossene Wirkverbindung 25 ist als Sammelleitung ausgebildet, von der weitere Wirkverbindungen 26a, 26b, 26c zu den einzelnen Signalemprindlchkeitseinstellern 20a, 20b, 20c abzweigen. Der Signalempfindlichkeitswähler 24 ist in fadenbezogenen Daten geeicht und besitzt einen Einstellknopf 27 und eine Einstellskala.
  • Der Signalempfindlichkeitswähler 24 ist hier ein Spannungswähler für die Versorgungsspannung der Fadenbewegungswächter 15a bis 15c. Die somit durch den Signalempfindlichkeitswähler 24 einstellbare Versorgungsspannung entstammt einer Konstantspannungsquelle 28,von der eine Leitung 29 abgeht, die zum Signalempfindlichkeitswähler 24 führt und von der eine weitere Leitung 30 zum IiidtttbwPufly;:'whtor 22 abzweigt- Bei dem Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 3 wird also auf einfache Weise die Signalempfindlichkeit durch Variieren der über die Wirkverbindungen 25, 26a, 26b und 26c zugeführten Versorgungsspannung verändert.
  • Gemäß Fig. 2 befindet sich der Fadenstillstandsmelder 22 links und der Signalempfindlichkeitswähler 24 rechts neben den Fadenbewegungswächtern 15. Die Versorgungsspannung wird durch ein Kabel 31 zugeführt. Der Signalempfindlichkeitswähler 24 trägt gemäß Fig. 2 noch eine Signallampe 32, die einen Fadenstillstand melden soll und vom Fadenstillstandsmelder 22 aus-und eingeschaltet werden kann.
  • Die weiteren Ausführungsbeispiele stellen Alternativen zu der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 dar.
  • In Fig. 4 sind drei elektronische Fadenbewegungswächter 15d,15e und 15f dargestellt. Jeder Fadenbewegungswächter hat einen Fadensignalaufnehmer,die fortlaufend mit 16d, 16e und 16f bezeichnet sind. Die Fadensignalaufnehmer sind hier als triboelektrische Fadensignalaufnehmer ausgebildet, daß heißt, sie reagieren auf elektrische Ladungen, die auf der Oberfläche des Fadens bereits vorhanden sind, weil sie an Reibungsstellen entstanden sind oder künstlich aufgebracht wurden, oder die erst durch Kontakt mit den Fadentastern der Fadensignalaufnehmer entstehen. Diese Fadentaster sind hier fortlaufend mit 17d, 17e und 17f bezeichnet. Die Fadentaster sind so ähnlich gestaltet wie die Fadentaster des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3, sie bestehen hier aber aus halbleitendem Material, damit die aus den elektrischen Ladungen des Fadens beziehungsweise seiner Fasern herrührenden Fadensignale in die Fadensignalaufnehmer gelangen können. Die Fadensignalaufnehrner sind in diesem Fall als Verstärker ausgebildet, deren VersorgunR spannu.ni aus einer Konstantspannungs -quelle 33 stammt. Die Spannungsversorgung erfolgt über eine Sammelleitung 34 und Abzweigleitungen 35, 36, 37.
  • Die verstärkten Fadensignale gehen über Leitungen 18d, 18e, 18f an Analog/Digital-Wandler, die fortlaufend mit 38d, 38e und 38f bezeichnet sind. Hier werden die ursprünglich analogen Fadensignale in digitale elektrische Signale umgewandelt, die dann über Leitungen 19d, 19e und l9f an eine Sammelleitung 39 gelangen, die zu einem Signalempfindlichkeitseinsteller 40 führt.
  • Der Signalempfindlichkeitseinsteller 40 ist als ein elektrischer Verstärker ausgebildet, der einen Schalter beinhaltet, dessen Schaltschwelle durch Variieren der Versorgungsspannung veränderbar ist. Das geschieht durch einen Signalempfindlichkeitswähler 41, der zugleich als Spannungswähler für die Versorgungsspannung des SignalempSindlichkeitsseinstellers 40 dient. Der Signalempfindlichkeitseinsteller 40 ist hier auch zugleich Fadenstillstandsmelder. Über eine Leitung 42 gibt er Fadenstillstandsmeldungen und gegebenenfalls Maschinenstopimpulse aus.
  • Der Signalempfindlichkeitswähler 41 ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel mit einem Einstellknopf und einer Skala versehen.
  • Die Analog/Digital-Wandler 38d bis 38f sind hier auf den Grad der höchsten notwendigen Empfindlichkeit eingestellt. Die Herabminderung der Signalempfindlichkeit geschieht erst im Signalempfindlichkeitseinsteller 40, der zugleich als Fadenstillstandsmelder dient. Die überwachten Fäden sind hier mit 4d, 4e und 4f bezeichnet. Von den Abzweigleitungen 35, 36 und 37 zweigen weitere Versorgungsleitungen 43, 44 und 45 zur Spannungsversorgung der Analog/Digital-Wandler ab.
  • Beim nächsten Ausführung,sbeispiel der Erfindung Gemäß Fig. 5 wird der Einfachheit halber auf die Versorgungsspannung der hier mit 15g, 15h und 15i bezeichneten elektronischen Fadenbewegungswächter nicht näher eingegangen. Die entsprechenden Zuleitungen sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.
  • Wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel besitzt hier jeder Fadenbewegungswächter einen piezoelektrischen Fadensignalaufnehmer. Die Fadensignalaufnehmer sind fortlaufend mit 16g,16h und 16i bezeichnet. Die zugehörigen Fadentaster sind fortlaufend mit 17g, 17h und 17i bezeichnet. Die zu überwachenden Fäden tragen die fortlaufenden Bezugsziffern Ltg, 4h, Lti.
  • Die bereits verstärkten elektrischen Fadensignale werden von den Fadensignalaufnehmern über Leitungen 18g, 18h und 18i an Signalempfindlichkeitseinsteller 20g, 20h und 20i weitergeleitet. Die Signalempfindlichkeitseinsteller sind als Analog/ Digital-Wandler mit Verstärkerwirkung ausgebildet. Sie besitzen jeweils eine steuerbare elektronische Baugruppe, die eine Ventilwirkung hat, die in ihrer Größe durch Anlegen einer Spannung variierbar ist. Dies geschieht durch einen Signalempfindlichkeitswähler 46, der Wirkverbindungen 47, 48, 49, 50 zu den Signalempfindlichkeitseinstellern 20g, 20h und 201 besitzt. Auch hier ist der Signalempfindlic.hkeitswähler 46 als ein elektrischer Spannungswähler ausgebildet. Er besitzt auch hier einen Einstellknopf und eine Skala.
  • Alle Signalempfindlichkeitseinsteller 20g, 20h und 20i sind über Leitungen l9g, l9h und l9i und eine Sammelleitung 51 an einen Fadenstillstandsmelder 52 angeschlossen. Der Fadenstillstandsmelder 52 beinhaltet einen Verstärker und einen Schalter und gibt über eine Leitung \>3 l1ladenstillstandsmeldungen und gegebenenfalls Maschinenstopsignale aus. Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel nach Fig.6 sind mehrere Fadensignalaufnehmer 16j, 16k und 161 über Leitungen 54, 55, 56 elektrisch an einen gemeinsamen Signalel!lp findlichkeitseinsteller 57 angeschlossen. Der Signalempfindlichkeitseinsteller ist auch hier als Analog/Digital-Wandler ausgebildet, der eine Verstärkerwirkung hat und außerdem eine steuerbare, elektronische Baugruppe beinhaltet, die eine Ventilwirkung besitzt.
  • Der Grad der Ventilwirkung ist durch die Höhe einer angelegten Spannung bestimmt, die durch einen Signalempfindlichkeitswähler 58 eingestellt werden kann, von dem eine Wirkverbindung 59 zum Signalempfindlichkeitseinsteller 57 führt.
  • Auch dieser Signalempfindlichkeitswähler hat einen Einstellknopf und eine Skala, die bereits in fadenbezogenen Daten geeicht ist.
  • Vom Signalempfindlichkeitseinsteller 57 führt eine Leitung 60 zu einem Fadenstillstandsmelder 61. Der Fadenstillstandsmelder 61 beinhaltet einen Verstärker und einen Schalter. Er gibt über eine Leitung 62 Fadenstillstandssignale und gegebenenfalls Maschinenstopsignale aus.
  • Der Signalempfindlichkeitseinsteller 57 und der Fadenstillstandsmelder 61 sind hier von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossen.
  • Die zu überwachenden Fäden sind hier mit 4j, 4k und 41 bezeichnet.
  • Für alle Ausführungsbeispiele gilt, daß die jeweiligen Fadenstillstandsmelder mehrere Eingänge aufweisen können oder demgemäß von mehreren oder allen Fadenbewegungswächtergruppen angesteuert werden können. Um diese Möglichkeit anzudeuten, sind in Fig. 6 zwei weitere Signaleingänge mit 64 und 65 bezeichnet.
  • Die Versorgungsspannung für die Fadensignalaufnehmer 16j,16k,161, den Signalempfindlichkeitseinsteller 57 und den Fadenstillstandsmelder 61 entstammt einer Konstantspannungsquelle 66, von der eine Sammelleitung 67 und abzweigende Versorgungsleitungen 68 bis 72 zu den erwähnten Baugruppen führen. Die Fadentaster sind mit 17j, 17k und 171 bezeichnet.
  • Ein Signalempfindlichkeitseinsteller, der eine elektrische Baugruppe mit Verstärkerwirkung und/oder Ventilwirkung besizt, kann auch auf andere Weise beeinflußt beziehungsweise in seiner Empfindlichkeit eingestellt werden, zum Beispiel durch Drehkondensatoren, Potentiometer, lageveränderbare induktive Koppelglieder oder dergleichen. Die erüindungsgemc'.iße zentrale Empfiridlichkeitseinstellung kann sich vorteilhaft variabel dem Wickelprozeß anpassen, so daß sich zum Beispiel eine von der Wickelgeschwindigkeit abhängige Signalempfindlichkeit ergibt. Die Signalempfindlichkeit kann während des kontinuierlichen Wickelbetriebs bei hoher Wickelgeschwindigkeit zum Beispiel größer sein als beim Anfahren oder während des Kriechgangbetriebs. Daher ist es auch vorteilhaft, den Signalempfindlichkeitseinsteller oder den Signalempfindlichkeitswähler wickelgeschwindigkeitsabhängig steuerbar zu machen. Hierzu wäre eine Wirkverbindung zwischen rotierenden Teilen der Wickelvorrichtung, einer Meßwalze oder dergleichen und dem Signalempfindlichkeitseinsteller oder dem Signalempfindlichkeiswähler geeignet. Die Erfindung soll nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Automatische Vorrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln prallellaufender Fäden, wie zum Beispiel Spulengatter oder Wickelmaschine, mit elektronischen Fadenbewegungswächtern und zumindest einem gemeinsamen Fadenstillstandsmelder für mehrere oder alle Fadenbewegungswächter, dadurch gekennzeichnet, daß im Signalweg zwischen den Fadensignalaufnehmern (16a bis 16):der Fadenbewegungswächter (15a bis 151) und dem Fadenstillstandsmelder (22,52,61) mindestens ein für mehrere oder alle Fadenbewegungswächter (15a bis 151) gemeinsam einstellbarer Signalempfindlichkeitseinsteller (20a,20b, 20c;40;20g,20h,20i;57) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitseinsteller (20a,20b,20c;40;20g,20h, 20i;57) eine steuerbare elektronische Baugruppe mit Verstärkerwirkung und/oder Ventilwirkung besitzt, die durch mindestens eine Wirkverbindung (25,26a,26b,26c;41a;47 bis 50; 59) mit einem SignalempSindlichkeitswähler (24;41;46;58) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Signalemp-findlichkeitseinsteller (20a,20b,20c; 40;20g,20h,20i;57) zugeordnete Signalempfindlichkeitswähler (24;41;46;58) in fadenbezogenen Daten geeicht ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler (24,41,46,58) ein elektrischer Spannungswähler ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler ein elektrischer Kapazitätswähler ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler ein elektrischer Induktivitätswähler ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler ein elektrischer Widerstandswähler ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler ein elektrischer Frequenzwähler ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitswähler (24;41) ein Spannungswähler für die Versorgungsspannung der Fadenbewegungswächter (15a, 15b, 15c) oder des beziehungsweise der Fadenstillstandsmelder (40)ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fadensignalaufnehmer (16j, 16k, 161) elektrisch an einen gemeinsamen Signalempfindlichkeitseinsteller (57) angeschlossen sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daR mehrere Signalempfindlichkeitseinsteller (57) an einen gemeinsamen Fadenstillstandsmelder (61) angeschlossen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfindlichkeitseinsteller (57) oder der Signalempfindlichkeitswähler (58) wickelgeschwindigkeitsabhängig steuerbar ist.
DE19823215760 1982-04-28 1982-04-28 Automatische vorrichtung zum abwickeln und/oder aufwickeln parallellaufender faeden Withdrawn DE3215760A1 (de)

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EP0407824A3 (en) * 1989-07-11 1992-01-02 Zellweger Uster Ag Warp tension monitoring device on a loom and the use of the device as warp stop motion
DE3790767C2 (de) * 1986-12-15 1994-06-09 Nippon Selen Co Ltd Garnbruchdetektor
WO2004009887A1 (de) * 2002-07-19 2004-01-29 Temco Textilmaschinenkom Ponenten Gmbh Vorrichtung und verfahren zur überwachung einer vielzahl nebeneinander angeordneter fäden
CN106702562A (zh) * 2015-07-30 2017-05-24 常州驰网智能检测技术有限公司 纱线检测设备

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