[go: up one dir, main page]

DE3211971A1 - Mikrowellen-elektronenroehre - Google Patents

Mikrowellen-elektronenroehre

Info

Publication number
DE3211971A1
DE3211971A1 DE19823211971 DE3211971A DE3211971A1 DE 3211971 A1 DE3211971 A1 DE 3211971A1 DE 19823211971 DE19823211971 DE 19823211971 DE 3211971 A DE3211971 A DE 3211971A DE 3211971 A1 DE3211971 A1 DE 3211971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collector
tube according
electron tube
electron
waveguide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823211971
Other languages
English (en)
Other versions
DE3211971C2 (de
Inventor
Norman James Wenham Mass. Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Varian Medical Systems Inc
Original Assignee
Varian Associates Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Varian Associates Inc filed Critical Varian Associates Inc
Publication of DE3211971A1 publication Critical patent/DE3211971A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3211971C2 publication Critical patent/DE3211971C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/36Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/02Electrodes; Magnetic control means; Screens
    • H01J23/027Collectors

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

Vl Ρ552 D
Mikrowellen-Elektronenröhre
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf Elektronenröhren zum Erzeugen einer sehr hohen Leistung bei einer sehr hohen Frequenz. Als neuzeitliches Beispiel hierfür sei das Gyrotron genannt. Bei solchen Röhren werden gewöhnlich Wellenfortpflanzungskreise verwendet, die in einem Modus höherer Ordnung arbeiten, z.B. einem Modus mit einem kreisrunden elektrischen Feld.
Bis jetzt werden Gyrotronröhren gewöhnlich mit einem Strahl-Wechselwirkungshohlraum versehen, der so ausgebildet ist, daß er eine elektromagnetische Welle in einem TE ,.-Modus unterstützt. Hierbei ergibt sich das Problem, daß es vorkommt, daß dieser Modus zufällig in andere Modi übergeht, die ebenfalls in dem Hohlraum unterstützt werden können. Eine Umwandlung in Modi mit nicht kreisrundem Feld ist auf eine etwaige Abweichung der Kreise von der Kreissymmetrie zurückzuführen. Daher ist es bis jetzt allgemein üblich, dem Ausgangshohlleiter eine zylindrische Form zu geben, ihn gleichachsig mit dem Wechselwirkungshohlraum anzuordnen und ihn so auszubilden, daß eine Fortpflanzung des TE -Modus
erfolgt. Der hohle Elektronenstrahl wird dadurch aufgespreizt, daß das axiale magnetische Fokussierfeld mit einem Abschluß versehen wird. Dann wird der Strahl auf der ihn umgebenden Wand des Hohlleiters gesammelt, während sich die Welle weiter durch ein dielektrisches Ausgangsfenster hindurch fortpflanzt.
Ein Hauptnachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß die Größe und damit auch die Fähigkeit des Kollektors, Energie zu vernichten, durch den Durchmesser des Hohlleiters eingeschränkt wird.
Dies kann auch dadurch unterstützt werden, daß man den Durchmesser des Hohlleiters vergrößert. Wird dieser Durchmesser dann z.B. vor dem Ausgangsfenster verkleinert, können einige der Modi höherer Ordnung, die an dem sich verjüngenden Unstetigkeiten erzeugt werden, eingefangen werden und in Resonanz treten. Wird bei dem sich erweiternden Abschnitt kein ausreichender Verlust vorgesehen, können sich die Amplituden bis auf einen solchen Wert aufbauen, daß der Betrieb der Röhre dadurch unterbrochen wird, daß eine Reflexion zu dem Hohlraum bei Modi stattfindet, die geeignet sind, eine Übertragung zu dem Hohlraum zu bewirken. Dies führt su sprunghaften Veränderungen des Ausgangssignals und zu häufigen Frequenzsprüngen zu konkurrierenden Modi-,
Bei der Konstruktion mancher Gyrotrone zeigt es sich, daß das Magnetfeld nicht mehr die Fähigkeit hat, den Strahl über die ganze Länge eines langgestreckten Kollektors zu steuern. In diesem Fall ist es erforderlich, den Durchmesser des Kollektors weiter zu vergrößern, damit sich eine ausreichende Fläche für die Vernichtung der Strahlenergie ergibt. Dies bedeutet, daß man entweder größere Unstetigkeiten oder übermäßig lange sich erweiternde Abschnitte vorsehen muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gyrotronröhre zu schaffen, die im Vergleich zu bekannten Gyrotronröhren eine höhere Leistung liefert; ferner soll eine Gyrotronröhre geschaffen werden, bei der Störschwingungen in einem geringeren Ausmaß auftreten.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch die Schaffung einer Gyrotronröhre gelöst, bei der der Ausgangswellenleiter mit einem Querspalt versehen ist, durch den hindurch der verbrauchte Elektronenstrahl von dem Hohlleiter aus nach außen in einen ihn umgebenden größeren Hohlraum gerichtet wird, auf dessen Wänden er gesammelt wird. Die in den Kollektorhohlraum hinein entweichende Wellenenergie wird von einer Last aufgenommen, die innerhalb des evakuierten Kollektorkolbens oder außerhalb desselben angeordnet sein kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt eines Gyrotronoszillators bekannter Art;
Fig. 2 einen Axialschnitt des Ausgangsteils einer anderen Ausführungsform eines Gyrotrons bekannter Art;
Fig. 3 einen Axialschnitt des Ausgangsteils eines Gyrotrons nach der Erfindung; und
Fig. 4 einen Axialschnitt des Kollektorteils einer Weiterbildung eines erfindungsgemäßen Gyrotrons.
In Fig. 1 ist ein Gyrotronoszillator bekannter Art in Form eines Monotrons dargestellt. Bei dem Gyrotron handelt es sich um eine Mikrowellenröhre, bei der ein Strahl, der aus Elektronen besteht, welche schraubenlinienförmige Bewegungen in einem axialen Magnetfeld parallel zu ihrer Driftrichtung aus-
führen, in Wechselwirkung mit den querliegenden elektrischen Feldern eines Wellenunterstützungskreises tritt. Bei für den praktischen Gebrauch geeigneten Röhren befindet sich das .. elektrische Feld in einem Modus mit einem kreisrunden elektrischen Feld; Bei einem Gyro-Klystron wird der Wellenunterstützungskreis durch einen resonanzfähigen Hohlraum gebildet, bei dem eine Resonanz gewöhnlich nach einem TE .-Modus auftritt.
Bei dem Gyromonotron nach Fig. 1 'wird eine thermionische Kathode 20 durch eine Stirnwand 22 des evakuierten Röhrenkolbens unterstützt. Die Stirnwand 22 ist mit einer Beschleunigungsanode 24 aus Metall mit abdichtender Wirkung durch ein isolierendes Kolbenteil 26 verbunden. Die Anode 24 ist ihrerseits mit dem Hauptkörper 28 der Röhre durch ein zweites isolierendes Bauteil 30 mit abdichtender Wirkung verbunden. Während des Betriebs wird die Kathode 20 durch eine Spannungsquelle 32 auf einem gegenüber der Anode 24 negativen Potential gehalten. Die Kathode 20 wird mittels einer nicht dargestellten innenliegenden Heizeinrichtung durch Strahlungswärme beheizt. Von der Kathode 20 werden thermionische Elektronen an ihrer konischen äußeren Emissionsfläche durch das Anziehungsfeld der gleichachsig damit angeordneten konischen Anode 24 abgezogen. Die gesamte Konstruktion befindet sich in einem axialen Magnetfeld H, das durch einen sie umgebenden, nicht dargestellten Elektromagneten erzeugt wird. Die anfängliche radiale Bewegung der Elektronen wird durch die sich kreuzenden elektrischen und magnetischen Felder in eine Bewegung umgewandelt, die von der Kathode 20 weg gerichtet ist und schraubenlinienförmig um magnetische Feldlinien herum verläuft, so daß ein hohler Strahl 34 entsteht. Die Anode 24 wird durch eine zweite Spannungsquelle 36 auf einem gegenüber dem Röhrenkörper 28 negativen Potential gehalten, wodurch eine weitere axiale Beschleunigung des Strahls 34 herbeigeführt wird. In dem Bereich zwischen der Kathode 20 und dem Röhrenkörper 28
wird die Stärke des Magnetfeldes H <~ heblich vergrößert, so daß der Strahl 34 auf einen kleineren Durchmesser komprimiert wird und außerdem seine Rotationsenergie auf Kosten der axialen Energie vergrößert. Bei der Rotationsenergie handelt es sich um denjenigen Teil der Energie, welcher bei der nutzbaren Wechselwirkung mit Wellenfeldern eine Rolle spielt. Die axiale Energie bewirkt lediglich, daß der Strahl durch den Wechselwirkungsbereich hindurch transportiert wird.
Der Strahl 34 durchläuft eine Laufzeitröhre oder Öffnung 38, um dann in den Wechselwirkungshohlraum 40 einzutreten, der bei der Betriebsfrequenz in einem TE ^-Modus in Resonanz tritt. Die Stärke des Magnetfeldes H wird so eingestellt, daß die Cyclotronfrequenz-Drehbewegung der Elektronen annähernd mit der Hohlraumresonanz synchron ist. Dann können die Elektronen Rotationsenergie an das kreisrunde elektrische Feld abgeben und eine anhaltende Schwingung hervorrufen.
Am Ausgangsende des Hohlraums 40 kann sich die Innenwand des Röhrenkörpers 28 verjüngen, d.h. ihr Durchmesser kann sich so verkleinern, daß eine Blende 42 vorhanden ist, welche so bemessen ist, daß sie das richtige Ausmaß an Kopplung von Energie aus dem Hohlraum 40 heraus liefert. Bei Röhren von sehr hoher Leistung kann man eine solche sich verengende Blende fortlassen, d.h. das Ende des Hohlraums kann vollständig offen sein, damit eine maximale Kopplungswirkung hervorgerufen wird. In jedem Fall dient ein sich erweiternder Abschnitt 44 dazu, die Ausgangsenergie in einen Hohlleiter 46 von gleichmäßiger Querschnittsform einzukoppeln, der einen größeren Durchmesser hat als der resonanzfähige Hohlraum 40, damit sich eine Wanderwelle fortpflanzt. Nahe dem Ausgang des Hohlraums 40 wird das Magnetfeld H abgeschwächt. Daher vergrößert sich der Durchmesser des Strahls 34 unter dem Einfluß der sich aufspr'eizenden Magnetfeldlinien und seiner eigenen, eine Selbstabstoßung bewirkenden Raumladung. Danach wird der Strahl 34 auf der Innenwand des Hohlleiters 46 gesammelt, der gleich-
zeitig als Strahlkollektor zur Wirkung kommt. Quer zu dem Hohlleiter 46 erstreckt sich ein isolierendes Fenster 48, das z.B. aus einem keramischen Aluminiumoxidmaterial besteht und gegenüber dem Hohlleiter abgedichtet ist, um den evakuierten Röhrenkolben abzuschließen.
Da der Strahlkollektor 46 gleichzeitig den Ausgangs hohlleiter bildet, wird sein Durchmesser durch die Abmessungen beschränkt, die für die Fortpflanzung erforderlich sind, wenn die Röhre nach dem TE -Modus arbeiten soll. Daher wird auch
om
die Fähigkeit zur Vernichtung von Energie eingeschränkt. Wenn man TE -Gyrotrone frequenzmäßig hochsetzt, zeigt es sich, daß die Steuerung des Elektronenstrahls in dem Kollektor unzureichend wird und daß es daher schwierig wird, achssymmetrische Felder zu benutzen, um den Strahl über einen Kollektor von größerer Länge auszubrei ten.
Fig. 2 zeigt den Ausgangsteil eines weiteren Gyrotrons bekannter Art. In diesem Fall ist der Hohlraum 40' durch einen konischen Abschnitt 44' mit einem Kollektorabschnitt 50 gekoppelt, der einen erheblich größeren Durchmesser hat als der Ausgangshohlleiter 46'. Ein zweiter konischer Abschnitt 52 bewirkt, daß sich der Durchmesser in Richtung von dem Kollektor 50 zu dem Hohlleiter 46' allmählich verkleinert. Die Welle durchläuft den Hohlleiter 46' und ein elektrisch isolierendes Fenster 48', um zu der Nutzlast zu gelangen. Die Anordnung nach Fig. 2 bewirkt eine Verringerung der Leistungsvernichtungsdichte, da der Kollektor 50 einen größeren Durchmesser hat als der entsprechend einem Hohlleiter bemessene Kollektor nach Fig. 1. Jedoch können die konischen Abschnitte selbst zu einer Veränderung des Modus führen, wobei gewöhnlich ein Übergang von einem Modus mit einer Kreissymmetrie zu einem anderen Modus mit der gleichen Symmetrie stattfindet. Da der Strahlkollektor 50 gleichzeitig den Ausgangs hohlleiter bildet, wird sein Durchmesser durch die zulässige Länge der koni-
sehen Abschnitte beschränkt, die zu dem Hohl leiter führen bzw. sich daran anschließen, welche erforderlich ist, um das Ausmaß der Modusumwandlung gering zu halten. Außerdem kann der Abschnitt des vergrößerten Hohlleiters, der durch den Kollektor 50 gebildet wird, Modi von höherer Ordnung unterhalten, die, jenseits der Grenzfrequenz des Hohlleiters 46' liegen, so daß diese Modi nicht aus dem erweiterten Abschnitt entweichen können. Daher ist der Q-Wert dieses Abschnitts sehr hoch, und die störenden Modi können sich bis zu Amplituden von .gefährlicher Größe aufbauen. Diese führen infolge einer Umwandlung zu hohlraumunterstützten Modi sowie einer Reflexion in Richtung auf den Hohlraum zu einer Störung der Wechselwirkung, einem Leistungsverlust und häufig zu Frequenzsprüngen zu einem konkurrierenden Modus. Aus diesem Grunde wird normalerweise dafür gesorgt, daß in dem sich erweiternden Kollektor ein Verlust auftritt, um die Amplitude der eingeschlossenen Resonanzen zu begrenzen. Zu diesem Zweck kann man einen kleinen Spalt vorsehen, der so bemessen ist, daß der Verlust bei den gewünschten Fortpflanzungsmodi gering ist, während störende Modi nach außen fortgepflanzt und auf der Außenseite der Röhre absorbiert werden.
Fig. 3 zeigt in einem Axialschnitt das Ausgangsende einer Ausführungsform einer Gyrotronröhre nach der Erfindung. Hierbei ist der Resonanzhohlraum 40" durch einen sich verjüngenden Abschnitt 44" mit einem Hohlleiter 46" verbunden, dessen Durchmesser nur wenig größer ist als der Durchmesser des Hohlraums 40", jedoch genügend groß, um eine Wanderwelle aufzunehmen. Bei diesem kleiner bemessenen konischen Abschnitt besteht eine geringere Neigung zur Umwandlung des Modus als bei dem in Fig. 2 dargestellten, größer bemessenen konischen Abschnitt bekannter Art.
Der Hohlleiter 46" setzt sich durch ein Fenster 48" zur Nutzlast fort. Gemäß Fig. 3 ist der Hohl leiter 46" in dem
Bereich, in dem sich der Strahl 34" aufspreizt, durch einen Spalt 56 unterbrochen. Das Magnetfeld bildet ein solches Muster, daß der Strahl 34" den Spalt 56 durchläuft, ohne auf den Hohlleiter 46" aufzutreffen. Der Strahl 34" spreizt sich weiter auf und wird auf der Innenfläche 57 der erweiterten Kollektorkammer 58 gesammelt. Die Kollektorfläche wird durch zirkulierendes Wasser 54" oder ein anderes Fluid gekühlt. In den Endabschnitten des Kollektors 58, die von dem Strahl 34" durch einen Abstand getrennt sind, sind Ringe 60 aus einem Wellenenergie absorbierenden dielektrischen Material angeordnet, z. B. Beryll i umoxi dkerami k, die Teilchen aus Siliziumkarbid enthält, ein Material, das mit sehr hohem Verlust behaftet ist.
Jeder Ring 60 kann durch Hartlöten mit
der wassergekühlten Wand des Kollektorhohlraums 58 verbunden sein, um eine Kühlung durch Wärmeleitung zu bewirken, oder er kann so aufgehängt sein, daß er sich erwärmen und die von ihm absorbierte Energie abstrahlen kann. Um den Verlust weiter zu vergrößern, kann man bestimmte Innenwände des Kollektors 58 mit einem Metall von hohem Widerstand beschichten. Diese veriMstbehafteten Elemente absorbieren jede Mikrowellenstrahlung, die in den Kollektor 58 durch den Spalt 56 des Hohlleiters eintritt, wodurch verhindert wird, daß sich Resonanzen von großer Amplitude aufbauen.
Die Menge der Wellenenergie, die aus dem Hohlleiter 46" zu dem Kollektor 58 entweicht, ist eine abnehmende Funktion des Durchmessers des Hohl leiters 46" und eine zunehmende Punktion der Länge des Spaltes 56, wobei diese beiden Größen in Wellenlängen im freien Raum gemessen werden. Sowohl theoretische Berechnungen als auch versuchsmäßige Messungen haben gezeigt, daß es bei einer Röhre für den praktischen Betrieb möglich ist, den Energieverlust in annehmbaren Grenzen zu halten. Beispielsweise zeigen Messungen an einem Hohlleiter mit einem Durchmesser von etwa 125 mm, daß man einen Spalt mit einer
Länge von etwa 165 mm vorsehen könnt-e, wobei ein Verlust von weniger als 4% bei 120 GHz beim TE 2-p°rtpflanzungsmodus auftritt, bzw. daß man einen Spalt mit einer Länge von etwa 300 mm vorsehen könnte, bei dem der Verlust weniger als 10% beträgt. Diese Spalte könnten es dem elektronenstrahl ermöglichen, zu einem Kollektor zu gelangen, dessen Durchmesser ausreicht, um eine genügende Energievernichtung zu bewirken.
Fig. 4 zeigt in einem Axialschnitt das Ausgangsende einer etwas abgeänderten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gyrotrons. In diesem Fall wird die Wellenabsorptionsfunktion in dem Kollektorhohlraum 58"' dadurch erreicht, daß an einem Ende oder an jedem Ende ein isolierendes Wellenfortpflanzungsfenster 62 angeordnet ist. Das bzw. jedes Fenster 62 besteht vorzugsweise aus einem verlustarmen Material, z.B. einem keramischen Material mit hohem Aluminiumoxidgehalt. Auf den Außenseiten der Fenster 62 sind Wasserlastabschnitte 64 angeordnet, die ein verlustbehaftetes dielektrisches Fluid 66, z.B. Wasser, enthalten, das durch Zu- und Abführungsleitungen 68 zirkuliert. Die unerwünschte Wellenenergie wird von der Fluidmasse 66 direkt absorbiert, so daß sich die auf die Konvektion von Wärme zurückzuführenden Schwierigkeiten erheblich verringern. Alternativ kann der Hohlraum 58"· über die Fenster 62 hinaus verlängert werden, so daß sie luftgefüllte Hohlleiter bilden, die durch Hohl leiterlasten beliebiger bekannter Art abgeschlossen werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 kann sich der Ausgangshohneiter 46"' ähnlich wie bei der AusfUhrungsform nach Fig. 3 auf einen größeren Durchmesser 50'" erweitern, wobei der Unterschied gegenüber der Anordnung nach Fig. 4 darin besteht, daß die Innenfläche 50"· nicht die Strahlenergie zu beseitigen braucht, die von der sogar noch größeren Fläche 57"' des Kollektorhohlraums 58'" aufgenommen werden muß.
321Ί971
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend beschriebenen AusfUhrungsbeispiele. Für jeden Fachmann ergeben sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Anwendbarkeit der Erfindung besteht bei jeder Röhre mit linearem Strahl mit einem Ausgangshohl leitert bei dem ein Modus mit einem kreisrunden elektrischen Feld auftritt. Gegenwärtig erweisen sich Gyrotrone als die zweckmäßigsten Formen solcher Röhren, doch dürfte es auch möglich sein, noch andere Bauarten zu schaffen. Ferner kann man andere Verfahren zum Dämpfen der in den Kollektor eintretenden Energie anwenden.

Claims (12)

Ansprüche
1. Mikrowellen-Elektronenröhre, gekennzeichnet durch Einrichtungen (20, 24) zum Erzeugen eines hohlen Elektronenstrahls (34"; 34"'), eine Schaltkreisanordnung zum Aufrechterhalten einer elektromagnetischen Welle in Wechselwirkungsbeziehung zu dem Elektronenstrahl, eine kreisrunde Hohlleiteranordnung (46"; 46"·) in gleichachsiger Anordnung mit dem Elektronenstrahl zum Weiterleiten von Energie aus der Welle zu einer äußeren Last in einem Modus mit kreisrunden elektrischen Feldern, einen querliegenden Spalt (56; 56"'), mit dem der Hohlleiter versehen ist und der von dem Elektronenstrahl nach außen durchlaufen werden kann, sowie einen den Spalt umgebenden hohlen Elektronenkollektor (58; 58"«).
2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Wellenabsorptionseinrichtung (60) in Wellenübertragungsverbindung mit dem Kollektor (58).
3. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor (58; 58"') die Form einer mit dem Hohlleiter (46"J 46"») gleichachsigen Rotationsfigur hat.
4. Elektronenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor (58; 58"·) und die Wellenabsorptionseinrichtung (60) die Form von mit dem Hohlleiter (46"; 46'") gleichachsigen Rotationsfiguren haben.
5. Elektronenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Wellenabsorptionseinrichtung (60) eine mindestens auf einem Teil der Innenfläche des Kollektors (58) angeordnete Schicht aus widerstandsbehaftetem Material gehört.
6. Elektronenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Wellenabsorptionseinrichtung um ein verlustbehaftetes dielektrisches Material (60) handelt.
7. Elektronenröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das dielektrische Material (60) in dem Kollektor (58) angeordnet ist.
8. Elektronenröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein wellendurchlässiges dielektrisches Fenster (48"; 48"·), das einen Bestandteil einer evakuierten Umschließung des Kollektors (58; 58"·) bildet.
9. Elektronenröhre nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Unterstützen eines verlustbehafteten dielektrischen Materials (66) in Wellendurchlaßverbindung mit dem Fenster (62).
10. Elektronenröhre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das verlustbehaftete dielektrische Material (66) Wasser ist.
11. Elektronenröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen eines mit dem Elektronenstrahl gleichachsigen Magnetfeldes zum Richten des Elektronenstrahls (34"; 34"·).
12. Elektronenröhre nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Einrichtungen (54"; 54"') zum Verringern der Stärke des Magnetfeldes in der Nähe des Spaltes (56; 56"') derart, daß der Elektronenstrahl so gerichtet wird, daß er den Spalt (56; 56"') nach außen durchläuft.
DE19823211971 1981-04-06 1982-03-31 Mikrowellen-elektronenroehre Granted DE3211971A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US25161281A 1981-04-06 1981-04-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3211971A1 true DE3211971A1 (de) 1982-11-04
DE3211971C2 DE3211971C2 (de) 1990-12-20

Family

ID=22952693

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823211971 Granted DE3211971A1 (de) 1981-04-06 1982-03-31 Mikrowellen-elektronenroehre

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPH0656738B2 (de)
CA (1) CA1175144A (de)
DE (1) DE3211971A1 (de)
FR (1) FR2503451B1 (de)
GB (1) GB2096392B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2542504B1 (fr) * 1983-03-11 1986-02-21 Thomson Csf Cavite resonnante pour hyperfrequences, en particulier pour generateurs d'energie electromagnetique
FR2542505B1 (fr) * 1983-03-11 1985-10-11 Thomson Csf Cavite resonnante pour hyperfrequences et generateur d'ondes radioelectriques utilisant une telle cavite
FR2543368B1 (fr) * 1983-03-25 1985-09-20 Thomson Csf Transformateur de modes
JP2892151B2 (ja) * 1990-11-27 1999-05-17 日本原子力研究所 ジャイロトロン装置
FR2688342B1 (fr) * 1992-03-06 2001-10-05 Thomson Tubes Electroniques Tube electronique hyperfrequence.
FR2756970B1 (fr) * 1996-12-10 2003-03-07 Thomson Tubes Electroniques Tube hyperfrequence a interaction longitudinale a cavite a sortie au dela du collecteur

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5838904B2 (ja) * 1974-04-20 1983-08-26 日本電気株式会社 マイクロハカン
US4200820A (en) * 1978-06-30 1980-04-29 Varian Associates, Inc. High power electron beam gyro device
US4189660A (en) * 1978-11-16 1980-02-19 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Electron beam collector for a microwave power tube
EP0058039B1 (de) * 1981-02-10 1985-02-20 Thorn Emi-Varian Limited Gyrotron
US4388555A (en) * 1981-03-09 1983-06-14 Varian Associates, Inc. Gyrotron with improved stability

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
IEEE-MTT 25 Nr.6 (Juni 1977), S.514-521 *

Also Published As

Publication number Publication date
GB2096392B (en) 1985-04-03
FR2503451A1 (fr) 1982-10-08
JPH0656738B2 (ja) 1994-07-27
JPS57165938A (en) 1982-10-13
GB2096392A (en) 1982-10-13
FR2503451B1 (fr) 1986-04-04
CA1175144A (en) 1984-09-25
DE3211971C2 (de) 1990-12-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3203283C2 (de)
DE3421530C2 (de)
DE3316609C2 (de)
DE3009617C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Mikrowellen-Verzögerungsleitung
DE1297768B (de) Wanderfeldverstaerkerroehre
DE1298195B (de) Magnetronoszillatorroehre
DE2516335B2 (de) Mikrowellenröhre
DE2229760B2 (de) Wanderfeldverstärkerröhre
EP0438738B1 (de) Quasi-optische Komponente für Mikrowellenstrahlung
DE69925877T2 (de) Gitter-Anodeinteraktionsgebiet mit niedriger Impedanz für einen Verstärker mit induktivem Ausgang
DE60122537T2 (de) Verjüngte Wanderfeldröhre
DE2804717A1 (de) Wanderfeldroehre mit wendel-verzoegerungsleitung
DE3211971C2 (de)
DE3208293C2 (de)
DE2327665C2 (de) Auffangvorrichtung für einen Elektronenstrahl
DE2014545A1 (de) Vorrichtung zur Unterdrückung störender Höchstfrequenzwellentypen
DE1046690B (de) Elektronenroehrenanordnung mit Temperaturkompensation
DE3343747A1 (de) Gyrotron-oszillator
DE3322252C2 (de) Elektronenstrahlröhre
DE2236234C3 (de) Dielektrisches Fenster für Mikrowellenenergie
DE3401087A1 (de) Elektronenentladungs-oszillator mit gekreuzten feldern
DE3134034A1 (de) &#34;absorber&#34;
DE69509189T2 (de) Mehrkammer-Klystron
DE69825218T2 (de) Optimal entworfene Wanderfeldröhre zum Betrieb unterhalb ihrer Sättigung
DE1263878B (de) Multipactorschalter

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: BERNHARDT, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHE

8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: BLUMBACH, P., DIPL.-ING., 6200 WIESBADEN WESER, W.

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee