DE3210752A1 - Polymerisatsuspension, enthaltend ein in einer oelphase suspendiertes wasserloesliches polymerisat - Google Patents
Polymerisatsuspension, enthaltend ein in einer oelphase suspendiertes wasserloesliches polymerisatInfo
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Description
Polymerisatsuspension, enthaltend ein in einer Ölphase
suspendiertes wasserlösliches Polymerisat
Die Erfindung betrifft eine Polymerisatsuspension, die ein wasserlösliches oder in Wasser gelöstes Polymerisat in
feiner -Verteilung in einer organischen Phase enthält. Man bezeichnet derartige Suspensionen - namentlich wenn sie
Wasser enthalten - auch als Wasser-in-öl(W/ö)-Enulsionen
oder als Organosole. Die Erfindung betrifft insbesondere solche Polymerisatsuspensionen, die unmittelbar in Wasser
unter Bildung einer verdünnten wäßrigen Lösung des wasserlöslichen Polymerisats löslich sind.
Aus US 3 691 124 ist es bekannt, W/Ö-Eraulsionen von
wasserlöslichen Polymerisaten als Emulgiermittel ein Mischpolymerisat aus einem Monomeren mit basischen Stickstoffatomen
und langkettigen Acryl- oder Methacrylsäureestem
als Comonomeren zuzusetzen. Die Auflösung derartiger Suspensionen in Wasser ist langwierig.
Aus der DE-C 24 12 266 sind ähnliche Polymerisatsuspensionen
bekannt, die zusätzlich eine wasserlösliche Säure enthalten. Solange die Suspension eine zusammenhängende
Ölphase enthält, wirkt das als Emulgiermittel zugesetzte Mischpolymerisat als W/Ö-Emulgiermittel. Beim Einrühren in
Wasser setzt es sich mit der wasserlöslichen Säure um
und wird dadurch zu einem Ö/W-Etaulgieraittel, welches
nunmehr die Bnulgierung der vorher zusammenhängenden ölphase bewirkt und eine rasche Freisetzung und Lösung des
wasserlöslichen Polymerisats gestattet. Obwohl die Auflösungsgeschwindigkeit
in Wasser durch den Säurezusatz erheblich erhöht wird, ist eine weitere Beschleunigung des
Lösevorganges erwünscht.
Es war daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Suspensionen der genannten Art herzustellen, die sich in
Wasser schneller umkehren und auflösen. Eine Lösung der gestellten Aufgabe wurde in den Suspensionen und dem
Verfahren zu ihrer Herstellung gemäß den Patentansprüchen gefunden.
Die Erfindung beruht auf dem Einsatz eines Gemisches von
wenigstens zwei sehr ähnlichen, in der organischen Phase
2C löslichen Mischpolymerisaten von basische Stickstoffatome enthaltenden Monomeren, die sich im Gehalt an basischem
Stickstoff geringfügig unterscheiden. Überraschenderweise bewirkt die Verwendung eines solchen Gemisches eine
beschleunigte Auflösung der Suspension in Wasser in Gegenwart einer wasserlöslichen Säure. Dies ist besonders
deshalb überraschend, weil bekanntlich aus einem Gemisch verschiedener Monomeren bei der Polymerisation keineswegs
nur Polymerisatmoleküle entstehen, in denen die eingebauten Monomereinheiten im gleichen Mischungsverhältnis
vorliegen wie die Monomeren in dem zugrundeliegenden
Monomerengemisch. Vielmehr entstehen stets Polymerisatanteile, die an einer Monomerkomponente des Ausgangsgemisches
reicher sind, neben solchen, die daran ärmer sind. Diese Erscheinung, die sich auf die unterschiedliche
Polymerisationsgeschwindigkeit der beteiligten Monomeren zurückführen läßt, wird als chemische Verteilung bezeichnet.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäß eingesetzten makromolekularen Emulgierraittelmischungen aus zwei unterschiedlichen
Monomergemischen dürften daher Polyrnerisat-
1C moleküle mit den gleichen unterschieden der Monomerenzusammensetzung
entstehen, die infolge der chemischen Verteilung auch dann entstehen würden, wenn ein einheitliches
Monomerengemisch, das der mittleren Zusammensetzung des Emulgiermittelgemisches entspricht, polymerisiert
"^ würde. Trotzdem zeigen die aus zwei verschiedenen Monoraerengemischen
hergestellten Polymeremulgatoren ein anderes Verhalten als das aus einem einheitlichen Monomerengeraisch
hergestellte Mischpolymerisat. Es wird vermutet, daß dieser Unterschied auf eine unterschiedliche
Verteilung der Anteile der Polymerisatmoleküle mit verschiedenen Stickstoffgehalten zurückzuführen ist. Die
Erfindung soll jedoch nicht an diese Deutung gebunden
werden.
■Λ -
Die erfindungsgemäßen Suspensionen können wasserlösliche Polymerisate mit kationischem, anionischem, ampholytischem
oder nichtionischem Charakter enthalten. Der Anteil der ölphase kann z.B. 15 - 60 Gew.-% betragen und liegt
vorzugweise im Bereich von 25 - 50 Gew.-%. Die Polymerisatphase enthält nach der Herstellung soviel Wasser, wie
zum Auflösen des wasserlöslichen Polymeren oder des zugrundeliegenden Monomerengemisches verwendet worden ist.
Der Wassergehalt liegt häufig im Bereich von 10 - 50, vorzugsweise 15 - 30 %, bezogen auf das Gewicht der
Polyraerisatphase. Durch azeotrope Entwässerung kann der Wasseranteil teilweise oder vollständig entfernt werden.
Die Polymerisatphase bildet flüssige Tröpfchen oder
gelartige oder feste Partikel mit einem Teilchendurcnmesser
von etwa 1 - 10 um. Die Suspension ist je nach dem Anteil der Polymerisatphase dünnflüssig bis zähflüssig
oder pastenförmig; die Viskosität liegt vorzugsweise im
Bereich von 600 - 2000 mPas. Das Molekulargewicht des wasserlöslichen Polymerisates kann Werte bis zu mehreren
Millionen erreichen. Einprozentige wäßrige Lösungen der Polymerisate haben Viskositäten von z.B. 500 - 10 000 mPas.
Die neuen Polymerisatsuspensionen werden überwiegend zur Herstellung von verdünnten wäßrigen Lösungen des wasserlöslichen
Polymerisats verwendet. Für derartige Lösungen mit Polymerisatgehalten im Bereich von etwa 0,01 - 50 Gew.-%
gibt es eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten, beispielsweise als Verdickungsmittel, Flockungs- und
• :: . ι ϊ ·
-9 -
Sedimentierhilfsmittel, Retentionsmittel bei der Papierherstellung,
Färbereihilfsmittel, Haarfestiger usw.
liegt darin, daß sich gleichzeitig eine hohe Stabilität und eine hohe Lösungsgeschwindigkeit in Gegenwart einer
Säure in Wasser erreichen lassen, während nach bekannten Verfahren entweder nur eine hohe Stabilität oder nur eine
hohe Lösungsgeschwindigkeit erreichbar waren. Nachfolgend werden eine gut lösliche, aber wenig stabile Suspension
nach dem Stand der Technik und eine erfindungsgemäße Suspension gegenübergestellt.
Beide Suspensionen enthalten als ölphase ein Gemisch aus
drei Teilen eines Mineralöls und einem Teil des makromolekularen Emulgiermittels. Das letztere besteht in beiden
Fällen aus 26 Gew,-% Monomereinheiten des Dimethylaminoäthylmethacrylats
und 74 % Einheiten langkettiger Methacrylsäureester.
Bei der ersten Suspension ist das Emulgiermittel aus einem Monomerengemisch der gleichen Zusammensetzung
hergestellt worden. Die zweite Suspension enthält ein Gemisch aus zwei Polymeremulgatoren im Verhältnis
7·*3- Davon wurde der erste aus einem Monomerengemisch
hergestellt, das 24 Gew.-% Dimethylaminoäthylmethacrylat
neben langkettigen Methacrylsäureester!! enthielt. Das zweite Emulgiermittel wurde durch Polymerisation eines
Monoinerengemisches hergestellt, das 30 Gew.-% Dimethylaminoäthylmethacrylat
neben langkettigen Methacrylsäureestern enthielt. Der Unterschied im basischen Stickstoffgehalt
der beiden Polymerisate beträgt 0,6 Prozentpunkte.
In den beiden ölphasen wurden gleiche Mengen einer wäßrigen
Monomerenlösung aus Acrylamid und Methacryloxyäthyltrimethylammonium-chlorid
emulgiert und polymerisiert.
_ Die Suspension, die entsprechend dem Stand der Technik
mit einem einheitlichen Polymeremulgator hergestellt worden ist, enthält neben äußerst feinteilig emulgierten
Polymerisatanteilen eine beträchtliche Menge an groben, perlförmigen Polymerisatteilchen. Diese sind nicht beständig
suspendiert und neigen dazu, sich abzusetzen, zu verkleben und Rohrleitungen und Ventile zu verstopfen.
Dagegen ist die erfindungsgemäß mit einem Gemisch von zwei Polymeremulgatoren hergestellte Suspension beständig,
gleichmäßig und sehr feinteilig und geht beim Einrühren in Wasser in Gegenwart von Adipinsäure innerhalb
1,5h vollständig in Lösung.
Die neuen Suspensionen können in der Weise hergestellt werden, daß man in der ölphase, die das makromolekulare
Emulgiermittel enthält, eine wäßrige Polymerisatlösung emulgiert. Bevorzugt wird jedoch in der Ölphase eine
wäßrige Lösung der Bildungskomponenten des wasserlöslichen Polymerisats emulgiert und diese in der Suspension
zu dem Polymerisat umgesetzt. Die zur Auflösung der Suspension in VJasser erforderliche Säure kann dem Lösungswasser
zugesetzt vrerden, ist aber vor-
zugsweise in der Suspension selbst enthalten. Es ist besonders bevorzugt, die Säure schon der Mischung der
Biidungskoraponenten zuzusetzen, jedoch kann sie auch zu einem späteren Zeitpunkt während oder nach der Herstelc
lung der Suspension zugemischt wenden.
Auf Wunsch kann der Wasseranteil, der mit der wäßrigen Lösung des Polymerisats oder seiner Bildungskomponenten
in die Suspension gelangt, ganz oder teilweise entfernt „Λ werden. Dies kann auf zweckmäßige Weise dadurch geschehen,
daß man die ölphase wenigstens teilweise aus einer organischen Flüssigkeit herstellt, die mit Wasser ein
Azeotrop bildet. Der Wasseranteil kann dann durch azeotrope Destillation aus der Suspension entfernt werden.
die zusammen mit dem makromolekularen Emulgiermittel die ülphase der Suspension bildet, kann aus jeder organischen
Flüssigkeit bestehen, die mit Wasser und mit der wäßrigen Polymerisatlösung bzw. mit der wäßrigen Lösung ihrer
Bildungskomponenten nicht unbegrenzt mischbar ist. Sofern das wasserlösliche Polymerisat erst in der Suspension
erzeugt wird, darf die organische Flüssigkeit nicht
unterhalb der Polymerisationstemperatur sieden, bei 25
dieser Temperatur mit der wäßrigen Phase nicht unbegrenzt mischbar sein und die Bildung des wasserlöslichen Polymerisats
nicht behindern. Geeignet sind z.B. aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzin, Petroleum, Paraffinöl,
Mineralöle; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol,
Toluol oder Xylol; Ester oder Chlorkohlenwasserstoffe.
Flüssigkeiten mit einer hohen Kettenübertragungswirkung bei der radikalischen Polymerisation, wie z.B. Tetrachlorkohlenstoff,
sind weniger geeignet, wenn in der Suspension sehr hochmolekulare wasserlösliche Polymerisate durch
radikalische Polymerisation erzeugt werden sollen.
Die Wirksamkeit des makromolekularen Emulgiermittels und
TO die Einwirkung der wasserlöslichen Säure auf die basischen
Stickstoffatome ist in der DE-C 24 12 266 (Spalte 5, Zeilen 23-53) erläutert. Die dort gemachten Ausführungen
gelten für das erfindungsgemäß verwendete Emulgiermittelgemisch entsprechend.
Als Vinylmonomere mit basischen Stickstoffatomen sind z.B.
Vinylpyridin, Vinylimidazol und Dialkylaminoalkylester
oder -amide der Acryl- oder Methacrylsäure, z.B. Dimethylaminoäthylacrylat
oder -methacrylat, Diäthylaminopropylacrylamid
oder -methacrylamid, zu nennen. Als hydrophobe Komponente der makromolekularen Emulgiermittel werden
bevorzugt Ester der Acryl-, Methacryl-, Malein- oder Fumarsäure von 6 oder mehr C-Atome enthaltenden Alkanolen
wie Hexanol, Octanol, Octadecanol oder von technischen Alkoholgemischen, die z.B. unter der Bezeichnung Lorol im
Handel sind, eingesetzt. Neben derartigen Estern können auch weniger hydrophobe, wasserunlösliche Comonomere in
geringeren Msngen am Aufbau des Emulgiermittels beteiligt sein, wie z.B. Styrol und niedere Ester der Acryl- oder
Methacrylsäure. Das Mengenverhältnis der Monomeren mit basischen Stickstoffatomen zu
den Monomeren mit höheren Alkylresten wird jeweils so
abgestimmt, daß der HLB-Wert im nicht neutralisierten Zustand unter 6, vorzugsweise unter 5 und nach Umsetzung
der basischen Stickstoffatome mit der wasserlöslichen j Säure über 8, insbesondere im Bereich von 10-15 liegt.
Bei einem Anteil der Monomeren mit basischen Stickstoffatomen von 10-50 Gew.-%, insbesondere 20 - 30 Gew.-%,
wird dieses Verhalten erreicht.
IQ Die erfindungsgemäßen Suspensionen enthalten im Regelfall
ein makromolekulares Emulgiermittel, das aus einem Gemisch aus zwei Mischpolymerisaten besteht, deren zugrundeliegende
Monomerengemische sich im Gehalt an basischem Stickstoff der Komponente A um 0,1 -1,5 Gew.-%- Punkte
■je unterscheiden. Der Gehalt an den Monomeren mit basischen
Stickstoffatomen ebenso wie der Unterschied der Stickstoffgehalte zwischen den beiden zugrundeliegenden Monomerengemischen
bezieht sich jeweils auf das Gewicht des gesamten Monomerengemisches. Wenn sich die dem Misch-
P0 polymerisat zugrundeliegenden Monomerengemische im Stickstoffgehalt
um weniger als 0,1 %-Punkt unterscheiden, so • treten die Vorteile der Erfindung nicht mehr in Erscheinung.
Wenn sie sich um mehr als 1,5 %-Punkte unterscheiden, ist mit Entmischungen und mit Instabilität der
_ Suspension zu rechnen. Die beiden Mischpolymerisate können in einem Mischungsverhältnis von etwa 1 : 10
bis 10 : 1, vorzugsweise 7 : 3 bis 3 : 7 Gew.-Teilen eingesetzt werden. Vorzugsweise überwiegt das Mischpolymerisat
mit dem niedrigeren Anteil an Monomereinheiten mit einem basischen Stickstoffatom.
Es ist zweckmäßig, aber nicht grundsätzlich erforderlich,
daß die an dem gesamten Emulgiermittel beteiligten Mischpolymerisate au3 den gleichen Monomerbausteinen aufgebaut
sind.
Die Mischpolymerisate werden zweckmäßig durch radikalische Lösungspolymerisation in der organischen Flüssigkeit
erzeugt, die die organische Phase der Suspensionen bildet. Die Lösungspolymerisate können einzeln hergestellt und
..Q dann gemischt werden. Zweckmäßiger ist es, beide Mischpolymerisate
lia gleichen Ansatz zu erzeugen. Beispielsweise
kann man die Polymerisation mit einem Monomerengemisch mit dem niedrigeren Stickstoffgehalt beginnen und nach
teilweisem Umsatz eine weitere Menge des stickstoffhaltigen
1t. Monomeren hinzufügen und die Polymerisation fortsetzen..
Das Molekulargewicht des makromolekularen Emulgiermittels soll oberhalb 10 000 liegen, jedoch soll die Viskosität
der organischen Phase einen Wert von 20 000 mPae nicht
überschreiten. Die Menge des in der organischen Phase gelösten Emulgiermittels beeinflußt die Teilchengröße der
wäßrigen Polymerisatphase. Teilchen in der erwünschten Größe von etwa 1 - 10 um werden bei Bnulgiermittelgehalten
von 10-50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der organischen Phase, erreicht. Sofern größere Teilchen erwünscht
sind, kann der Anteil des Emulgiermittels bis auf etwa 2 Gew.-% erniedrigt werden. Unterhalb dieser Grenze werden
im allgemeinen keine ausreichend stabilen Suspensionen erhalten.
/5
kann bei der Herstellung der Suspension in einer Konzentration von etwa 10-90 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
der wäßrigen Polymerisatphase, vorliegen. Vorzugsweise liegt der Wassergehalt der Polymerisatphase zwischen 10
und 50 Gew.~%, was durch Einsatz entsprechend konzentrierter
wäßriger Polymerisatlösungen oder entsprechend konzentrierter Lösungen ihrer Bildungskomponenten oder
IQ durch azeotrope Ehtwässerung einer ursprünglich mehr
Wasser enthaltenden Suspension erreichbar ist. Auch die vollständige Ehtwässerung ist möglich.
Das wasserlösliche Polymerisat kann kationischen, anioni- -j 5 sehen, ampholytischen oder nicht ionischen Charakter
haben. Am Aufbau der ionischen Polymerisate können auch
nichtionische Monomereinheiten - auch von Monomeren, die nicht wasserlöslich sind - beteiligt sein. Die wasserlöslichen
Polymerisate können Naturstoffe sein, wie z.B. 2Q Alginate, Pektine oder Gelatine, oder es können Derivate
von Naturstoffen sein, wie z.B. Carboxymethylcellulose. Vorzugsweise handelt es sich um wasserlösliche Vinylpolymerisate
mit anionischem, kationischem, ampholytischen oder nichtionischem Charakter. Sie können nach einem
„e beliebigen bekannten Polymerisationsverfahren hergestellt
und in Form ihrer wäßrigen Lösung in der Ölphase emul-.
giert werden. Vorzugsweise wird jedoch eine wäßrige Lösung ihrer Bildungskomponenten emulgiert und in Form
J(o
der Emulsion zu einem Polymerisat umgesetzt. In der Regel
bestehen die Bildungskomponenten aus einem wasserlöslichen, radikalisch polymerisierbaren Vinylmonomeren oder
Vinylmonomerengemisch und einem geeigneten Polymerisa-(-tionsinitiator,
die in emulgierter Form polymerisationsauslösenden Bedingungen unterworfen werden.
Die als Bildungskomponenten eingesetzten Vinylmonomeren oder Vinylmonomerengemische müssen insgesamt in solchem
Maße wasserlöslich sein, daß man bei der Polymerisationstemperatur
eine wenigstens 10-%ige wäßrige Lösung davon herstellen kann. Wenn ein Gemisch aus verschiedenen
Monomeren eingesetzt wird, genügt es, wenn das Gemisch als Ganzes die genannten Löslichkeitseigenschaften aufweist
, während einzelne Monomerkomponenten wenig oder gar nicht wasserlöslich sein können.
Die Monomeren können von anionischer, kationischer, oder nichtionischer Natur sein. Gemische dieser Monomertypen
sind verwendbar, insbesondere Gemische aus anionischen 20
und nichtionischen Monomeren oder aus kationischen und nichtionischen Monomeren. Auch Gemische von kationischen
und anionischen und gegebenenfalls nichtionischen Monomeren
sind in vielen Fällen verträglich, wie z.B. aus der
DE-A 28 32 9 W bekannt ist.
25
25
Beispiele anionischer Monomerer sind a,ß-ungesättigte
Mono- oder Dicarbonsäuren, wie Acryl-, Methacryl-, Itakon-, Malein- oder Fumarsäure, deren wasserlösliche
Salze, insbesondere Alkali- und Ammoniumsalze, ferner
Vinylsulfonsäure, Acrylamidoalkansulfonsäuren, Phenylvinylphosphonsäuren
und deren Salze.
Beispiele kationischer Monomerer sind Vinylpyridin, Vinylimidazol, Vinylimidazolin, Vinylimidazolidin, Aminoalkylester
und Aminoalkylamide ungesättigter polymerisierbarer Carbonsäuren, wie 2-Dimethylaminoäthyl-, 2-Dimethylaminopropyl-,
4-Dimethylaminobutyl, 3-Diraethylamino-neopentyl-,
Diäthylamino-äthyl-, Morpholinoäthyl-
* π und Piperidinoäthylester der Acryl- oder Methacrylsäure,
Dimethylaminopropyl-acrylamid oder -methacrylamid sowie
die Salze und Quaternierungsprodukte dieser Verbindungen.
Beispiele nichtionischer, wenigstens teilweise wasserlöslicher Monomerer sind Acryl- und Methacrylamid, Vinylpyrrolidon,
oder Hydroxyalkylester der Acryl- oder Methacrylsäure, insbesondere die 2-Hydroxyäthyl- und
2-Hydroxypropylester.
2« Bevorzugte Monomere bzw. Monomerengemische bestehen aus
Acryl- oder Methacrylamid und Dialkylamino-alkylestern der Acryl- oder Methacrylsäure oder ihren Salzen oder
Quaternierungsprodukten. Gemische dieser beiden Monomerentypen im Gewichtsverhältnis von 95 : 5 bis 5 : 95
^1. sind besonders bevorzugt.
Zur überführung der erwähnten Bildungskomponenten in das
wasserlösliche Polymerisat kann ein Initiator oder Initiatorsystem verwendet werden, das ganz oder teilweise in
der organischen Phase gelöst ist. Vorzugsweise ist jedoch der Polymerisationsinitiator zusammen mit den anderen
Bildungskomponenten in der wäßrigen Phase gelöst.
4%
Wenn die überführung der Bildungskomponenten in das Polymerisat mittels energiereicher Strahlung, insbesondere
UV-Licht, durchgeführt wird, ist es zweckmäßig, einen Photoinitiator zu verwenden, wie z.B. Benzoin,
c Benzoin-Äther, Azyloine und deren Äther, Benzophenone,
Anthrachinone, Anthrachinoncarbonsäuren usw. Zur Durchführung der Polymerisation durch Erwärmen, beispielsweise
auf Temperaturen zwischen 50 und 1000C, können thermisch
zerfallende Initiatoren verwendet werden, wie Alkali-
-Q oder Ammoniumpersulfat, Azoverbindungen, wie Azo-bis-valeriansäure
oder Azo-bis-isobutyronitril. Für niedrigere Polyraerisationstemperaturen eignen sich Redox-Ihitiatorsysteme,
beispielsweise tert.-Butylperpivalat in Kombination mit einer reduzierenden Komponente, wie Na-Pyro-
-c sulfit. In diesem Fall kann eine Komponente des Initiatorsystems,
insbesondere die peroxidische Komponente, in der ölphase gelöst sein.
Die Initiatoren werden in den gebräuchlichen Mengen _0 von z.B. 0,01 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Monomerengewicht,
eingesetzt. Die Photopolymerisation kann mit UV-Licht bei Raumtemperatur oder auch darunter ausgelöst
werden. Man benötigt eine Strahlung im Wellenlängenbereich
von 150 bis 500, insbesondere 200 bis 400 nm, die mit einer Quecksilberdampf-, Xenon- oder Wolfram-Lampe,
Kohlebogen-Lampe oder bevorzugt mit Leuchtstoffröhren erzeugt wird. Zur thermischen Polymerisationsauslösung
wird die Emulsion in der Polymerisationszone auf die Zerfallstemperatur des Initiators, die meist im Bereich
von 40 bis 8O0C liegt, erwärmt. Nach dem Anspringen der
Polymerisation wird die Polymerisationswärme durch Kühlung abgeführt.
Die Säure,
die zur überführung der Suspension in eine wäßrige Lösung
benötigt wird, kann zwar in dem Lösungswasser verteilt werden, wird jedoch vorzugsweise in die Suspension selbst
eingearbeitet. Sie kann z.B. nach der Herstellung der Suspension bzw. nach der Überführung der Bildungskomponenten
in das wasserlösliche Polymerisat eingerührt werden. Es hat sich als nicht wesentlich erwiesen, ob
Λ rs sich die Säure in der organischen oder in der wäßrigen
Phase befindet. Sie wird jedenfalls erst bei der Auflösung der Suspension in Wasser wirksam. Vorzugsweise wird
die Säure schon zusammen mit dem wasserlöslichen Polymerisat oder seinen Bildungskomponenten in der wäßrigen
τ - Phase vor deren finulgierung in der ölphase gelöst. Wasserlösliche
Säuren sind bevorzugt.
Als Säurezusatz kann praktisch jede wenigstens in einer Phase der Suspension lösliche anorganische oder organisehe
Säure verwendet werden, wie z.B. Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Phosphorsäure, p-Toluolsulfonsäure,
Diphenylphosphinsäure, Essigsäure, Chloressigsäure, sowie saure Salze, z.B. Anmoniumhydrogensulfat
usw. tilter diesen Säuren ergeben die anorganischen Säuren eine Verdickungswirkung, die im Interesse der Verbesserung
der LagerStabilität der Polymerisatsuspension
erwünscht sein kann. Organische Säuren bewirken im allgemeinen einen schwächeren oder gar keinen Viskositätsanstieg.Unter
diesen Säuren sind vor allem organische Säuren, insbesondere solche mit nicht mehr als 10 C-Atomen,
wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure,
- 16 -
Isobuttersäure, Chloressigsäure, Glykolsäure, Acrylsäure,
Methacrylsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, weiterhin organische Sulfonsäuren, wie Benzolsulfonsäuren
oder p-Toluolsulfonsäure, sowie organische Phosphon- und
Phosphinsäuren, beispielsweise Diphenylphosphinsäure zu nennen.
Die Menge der Säure muß ausreichend sein, um eine rasche Auflösung der Polymerisatsuspension in Wasser zu gewähr-
11C leisten. Das ist der Fall, wenn eine hinreichend große
Zahl der basischen Stickstoffatome des makromolekularen önulgiermittels durch linsetzung mit der wasserlöslichen
Säure in die Salzform übergeführt wird. In vielen Fällen reicht es aus, wenn wenigstens die Hälfte der basischen
"5 Stickstoffatome in die Salzform übergeführt werden. Die Säure liegt deshalb vorzugsweise in eir.er den basischen
Stickstoffatomen mindestens etwa halb äquivalenten Menge vor. Vorzugsweise wird mehr als die äquivalente Menge
Säure verwendet. In manchen Fällen ist der Zusatz einer
2C wasserlöslichen Säure entbehrlich, wenn das wasserlösliche
Polymerisat selbst Säuregruppen enthält.
-M-
In einem 2 1 Becherglas wird eine ölphase und eine wäßrige
Moncmerphase mit einem Schnellrührer (ca. 17 000 U/min) 2-3
Min. lang emulgiert.
Ölphase:
151,5 g Mineralöl
42,0 g eines polymeren Qnulgier-
42,0 g eines polymeren Qnulgier-
mittels, bestehend aus einem Mischpolymerisat aus 24 Gew.-%
Dimethylaminoäthylmethacrylat und 76 Gew.-% eines Gemisches aus C1Q ,g-Alkyl-•
methacrylaten (2,4 Gew.-% N)
18,0 g eines polymeren Emulgiermittels,
bestehend aus einem Mischpolymerisat aus 30 Gew.-% Dimethylaminoäthylmethacrylat
und 70 Gew.-% des gleichen Gemisches aus
langkettigen Methacrylsäureestern (3,0 Gew.-% N)
0,0027 g tert.-Butylperpivalat
| wäßrige Moncmerphase: | S | Acrylamid |
| 189,0 | g | Methacryloxyäthyl-trimethyl |
| 81,0 | ammon ium-chlorid | |
| S | Wasser | |
| 105,0 | S | Adipinsäure |
| 13,5 | S | Natriumpyrosulfit |
| 0,0027 | g | Eisen -U-SuIf at |
| 0,0027 | ||
Durch die so hergestellte Monomeremulsion wird in einer
Mischdüse CO« durchgeleitet. Anschließend wird sie in eine
senkrecht stehende Rohrschlange von 4 m Länge und 0,5 cm Innendurchmesser, die in einem Wasserbad von 400C angec
ordnet ist, bei einer Verweilzeit von 8 min geleitet. Die Monomeremulsion tritt anschließend in einen 2-1-Mshrhalskolben
mit Rührer, Ihnenthermometer und COp-Gaseinleitungsrohr
ein, der von außen gekühlt wird und wird unter COp-Atmosphäre bei einer Innentemperatur von 40 - 5O0C
1Q polymerisiert. Nach beendetem Zulauf wird der Ansatz 2 h
auf 700C erhitzt. Es entsteht eine stabile, feinteilige
Polymersuspension mit einer Viskosität von 3600 mPas, die sich beim Eingießen in Wasser innerhalb einer Stunde
vollständig auflöst. Die Viskosität einer 1-%igen Lösung
-je in destilliertem Wasser beträgt 6200 mPas.
Zum Vergleich wurden folgende Versuche durchgeführt:
1. Vergleichsversuch:
Es wurde analog Beispiel Nr. 1 mit dem Unterschied verfahren, daß nur ein polymeres Emulgiermittel verwendet
wurde, bestehend aus 26 Gew.-% Dimethylaminoäthylmethacrylat
und 74 Gew.-% eines Gemisches aus langkettigen Nfethacrylsäureestern.
Die entstehende Suspension enthält große Msngen an perlförmigen Polymeraggregaten.
2. Vergleiohsversuch:
Es wurde analog Beispiel Nr. 1 rait dem Unterschied verfahren,
daß zwei polymere Emulgiermittel verwendet wurden, deren basischer Stickstoffgehalt um mehr als 1,5 Gew.-7o-Punkte
auseinanderlag. Das erste Emulgiermittel besteht aus
24 Gew.-% Dimethylaminäthylmethacrylat und 76 Gew.-7°
langkettigen Methacrylsäureester (2,4 Gew.-% N), das zweite Emulgiermittel aus 40 Gew.-% Dimethylaminoäthylmethacrylat
und 60 Gew.-% langkettigen Methacrylsäureestern (4,0 Gew.-% N). Der Reaktionsansatz verklebt
während der Polymerisation.
Ein polymeres Emulgiermittelgemisch wird folgendermaßen hergestellt:
100,79 g Mineralöl und 2,12 g tert.-Butylperoctoat werden
_n unter CO2-Atmosphäre auf 8O0C erhitzt und ein Gemisch aus
397,1 g C10-C.g-Alkylmethacrylaten, 127,0 g Dimethylaminoäthylmethacrylat
und 2,12 g tert.-Butylperoctoat sowie getrennt davon ein Gemisch aus 80,62 g Mineralöl und 21,17 g
DodecyMercaptan während 3 h zudcsiert. Danach wird ein
Pς Gemisch aus 147,5 g C.q— C^o-Alkylmethacrylaten, 63,2 g
Dimethyiaminoäthylmethacrylat und 1,1g tert.-Butyloctoat
sowie getrennt davon ein Gemisch aus 40,13 g Mineralöl und
10,54 g Dodecylmercaptan innerhalb 1 h zudosiert. Zur Vervollständigung der Reaktion wird 6 h bei 8O0C und 2 h
,Q bei 1000C nachreagieren lassen. Die entstandene Polymerisatlösung
enthält zwei polymere Qnulgiermitel, von denen
das erste 2, *+ Gew.-%N und das zweite 3,0 Gew.-%N enthält.
Analog Beispiel Nr. 1 wird eine Polymersuspension unter Verwendung des oben beschriebenen Eraulgiermittelgemisches
hergestellt. Es entsteht eine stabile, feinteilige PcIymersuspension
mit einer Viskosität von 1500 raPa-s, die sich
beim Eingießen in Wasser innerhalb einer Stunde vollständig auflöst. Die Viskosität einer 1-%igen Lösung in
destilliertem Wasser beträgt 4200 mPas.
Claims (1)
- Polymerisatsuspension, enthaltend ein in einer Ölphase suspendiertes wasserlösliches PolymerisatPatentansprüche1. Polymerisatsuspension bestehend aus1) einer mit Wasser nicht unbegrenzt mischbaren, zusammenhängenden organischen Phase,"Z 2) einer darin fein verteilten, gegebenenfallswasserhaltigen Polymerisatphase, die ein wasserlösliches Polymerisat enthält,3) einem in der organischen Phase (1) lösli- "z chen, durch Mischpolymerisation einesMonomerengemisches ausA) 10 bis 50 Gew.-% Monomeren mit einem basischen Stickstoffatom und2C B) 90 bis 50 Gew.-% Monomeren mit einerwenigstens 6 C-Atome enthaltenden Alkyl-Seitenkette oder einem Gemisch solcher Monomeren mit einer2~ geringeren Menge an anderen, nicht wasserlöslichen Monomeren321U7b2hergestellten, makromolekularen Emulgiermittel ,4) gegebenenfalls einer Säure,dadurch gekennzeichnet,daß die. Suspension als makromolekulares Emulgiermittel ein Gemisch aus zwei der unter (3) genannten IQ Mischpolymerisate enthält, deren zugrundeliegende Monomergemische sich im Gehalt an basischem Stickstoff der Komponente (A) um 0,1 bis 1,5 Gew.-0Z0-Punkte unterscheiden.2. Polymerisatsuspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlösliche Säure in einer den basischen Stickstoffatomen des makromolekularen Emulgiermittels mindestens etwa halb äquivalenten Menge vorliegt.3. Polymerisatsuspension nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säure eine aliphatische Mono- oder Dicarbonsäure ist.pc H. Polymerisatsuspension nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verteilte Polymerisatphase 10 bis 50 Gew.-% Wasser enthält.5. Polymerisatsuspension nach den Ansprüchen 1 bis 4, ^q dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisatphase (2) ein wasserlösliches Vinylpolymerisat mit anionischem, kationischem, ampholytischen oder nichtionischem Charakter enthält.Verfahren zur Herstellung von Polymerisatsuspensioneri gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 durch Verteilen einer wäßrigen Phase, die ein wasserlösliches Polymerisat oder dessen zu dem Polymerisat umsetzbare Bildungskomponenten in wäßriger Lösung enthält, ineiner mit Wasser nicht unbegrenzt mischbaren organischen Phase, die ein durch Mischpolymerisation eines Monomerengemisches ausA) 10 bis 50 Gew.-% Monomeren mit einem-. 2 basischen Stickstoffatom undB) 90 bis 50 Gew.-% Monomeren rait einerwenigstens 6 C-Atome enthaltenden Alkyl-Seitenkette oder einem Gemisch solcher Monomeren mit-i 5 einer geringeren Menge an anderen, nicht wasserlöslichen Monomerenhergestelltes makromolekulares Emulgiermittel enthält,dadurch gekennzeichnet,daß als makromolekulares Emulgiermittel ein Gemisch aus wenigstens zwei der oben genannten Mischpoly-9ς merisate eingesetzt wird, deren zugrundeliegende Monomerengemische sich im Gehait an basischem Stickstoff der Komponente (A) um 0,1 bis 1,5 Gewichtsprozentpunkte unterscheiden.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Phase als Bildungskomponente eines wasserlöslichen Polymerisats ein wasserlösliches, radikalisch polymerisierbares Vinylmonomeres oder Vinylmoncmerengemisch und einen geeigneten Polymerisationsinitiator enthält und daß die durch Verteilen der wäßrigen Phase in der organischen Phase erzeugte Emulsion polymerisationsauslösenden-Bedingungen unterworfen wird.8. Verfahren nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugte Polymerisatsuspension ganz oder teilweise azeotrop entwässert wird."5 9. Verfahren nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß während oder nach der Herstellung iev Polymerisatsuspensicn eine Säure zugesetzt wird.-" 10. Verwendung der Polymerisatsuspension gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 zur Herstellung einer verdünnten wäßrigen Lösung des wasserlöslichen Polymerisats in Anwesenheit einer wasserlöslichen Säure.
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