DE3210527A1 - Sortiervorrichtung fuer dokumentenreproduktionsgeraet (kopiergeraet) - Google Patents
Sortiervorrichtung fuer dokumentenreproduktionsgeraet (kopiergeraet)Info
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Description
* 16
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MÜLLER · D. GROSSE*·*.?=. PO'LLMEIER 73
- bh -
16.3.1982
Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha, 72 Horikawacho, Saiwai-ku, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken (Japan)
Sortiervorrichtung für Dokumentenreproduktionsgerät
(Kopiergerät)
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Vorlagen- oder Dokumentenreproduktionsgerät (Kopiergerät), das in
der Lage ist, die Kopien separat und unabhängig von· einerander abzulegen und zu stapeln.
Von einer Bi Idformungsvorrichtung. beispielsweise
von einem Kopiergerät, wird eine Kopie dadurch hergestellt, daß die Originaivorlage abgelichtet und
die Abbildung der Originalvorlage dann auf Kopierpier
übertragen wird. Das Kopierpapier wird dann als fertige Kopie herausgeführt. Von einem Vorlagenoriginal
können sowohl Mehrfachkopien (der gleichen Vorlagenabbildung) als auch Einzelkopien
hergestellt werden. Bei einem Kopiergerät, mit dem Mehrfachkopien hergestellt werden können, ist
es manchmal erforderlich, die Kopien separat und unabhnägig voneinander aufzunehmen und zu stapeln.
Und dies ist besonders wichtig, wenn von Originalvorlagen unterschiedlicher Art eine Reihe von Kopien
hergestellt werden sollen.
Ein Sortiersystem konventioneller Art, beispielsweise
das System "XEROX 7000", weist von der Konstruktion her mehrere stationäre und unbewegliche
Sortierkammern oder Sortierauflagen auf, denen die von dem Kopiergerät herausgeführten Kopien vermittels
einer Transportmechanik zugeführt werden. Immer dann, wenn eine Kopie die ihr zugeordnete Sor-
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tierkammer oder Sortierauflage erreicht hat, beginnt
sich eine Klappe zu drehen und die Kopie in diese
Sortiert:ammer oder Sortierauflage hineinzuführen.
Bei einem solchen Sortiersystem ist jedoch die Transportmechanik,
welche das Kopiergerät mit dem Sortiersystem verbindet, relativ groß» darüber hinaus sind
auch viele Klappen erforderlich, um die Kopien in
eine jede der Sortierkammern oder Sortierauflage hineinzufphren.
Als Folge davon ist auch das Gerät dann ziemlich groß und für die Aufstellung in einem Büro
nicht gerade geeignet.
Um die Nachteile von konventionellen Systemen zu
vermeiden, ist ein Kopiergerät mit einem verbesserten Sortiersystem vor kurzem entwickelt worden. Bei
diesem Sortiersystem können die Sortierkammern oder Sortierauflagen nach oben und nach unten gefahren
und dadurch direkt auf das Ausgabesystem des Kopiergerätes ausgerichtet werden. Dabei werden mehrere
Sortierkammern oder Sortierauflagen dadurch direkt
auf den Ausgang des Kopiergerätes ausgerichtet, daß sie hochgefahren oder nach unten gefahren werden
können.
Wird bei dem vorerwähnten Sortiersystem vom Kopiergerät dann eine Kopie von einer zweiten Originalvorlage
erstellt, wenn die Kopien der ersten Originalvorlage im Sortiersystem noch sortiert und gestapelt
werden, dann werden die Sortierkammern oder Sortierauflagen nicht für das Aufnehmen der von
der zweiten Originalvorlage erstellten Kopien nicht
auf den Ausgang des Kopiergerätes ausgerichtet sein.
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Das aber bedeutet;, daß vom Maschinenbediener die Bedingungen
des Sortiers eingegeben werden müssen, d.h. es muß vorgegeben sein , ob die Kopien sortiert und
zusammengetragen werden sollen oder ob sie nicht sortiert und zusammengetragen werden sollen. Im allgemeinen
wird der Zustand des Sortierens bezeichnet mit Betriebsart Sortieren oder mit der Betriebsart
Nichtsortieren. Anders ausgedrückt, der Maschinenbediener
muß entweder die Betriebsart Sortieren oder . die Betriebsart Nichtsortieren einstellen und wählen.
Problematisch wird die Angelegenheit jedoch dann,
wenn ein Maschinenbediener das Kopiergerät dann verläßt, wenn von ihm in der Betriebsart Sortieren Kopien
erstellt worden sind und er seine Arbeit beendet hat. Dazu sei beispielsweise angenommen, daß
insgesamt 10 Sortierkammern oder Sortierauflagen zur
Verfügung stehen, daß der eine Maschinenbediener in der Betriebsart Sortieren 8 Kopien von einer Originalvorlage
erstellt hat, woraufhin dann der nächste Maschinenbediener ebenfalls in der Betriebsart
Sortieren das Kopiergerät benutzen möchte. In diesem Falle ist die achte Sortierkammer oder Sortierauflage
auf das Ausgabesystem des Kopiergerätes ausgerichtet, so daß die von dem dann nächsten Benutzer
erstellten Kopien damm beginnend mit der neunten Sortier kammer oder Sortierauflage sortiert
und zusammengetragen werden, und das bereitet Verwirrung. Wählt der dann kommende Benutzer die Betriebsart
Kein Sortieren, dann wird das Sortiersystem derart angesteuert, daß die Kopien in die erste
Sortierkammer oder Sortierauflage geführt werden.
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Wenn aber der jeweils folgende Maschinenbediener das
Umschalten auf die Betriebsart "Kein Sortieren unterläßt und sorglos die Drucktaste "Kopieren" betätigt,
dann beginnt das Zusammentragen und Aufnehmen der Kopien mit der und auf der Sortierkammer/Sortierauflage,
die auf diejenige folgt, die vom vorherigen Benutzer benutzt worden ist.
Das zuvor erwähnte Kopiergerät weist aber auch noch eine Betriebsart "Unterbrechung" auf, mit deren
Hilfe ein Benutzer ein zweites Original dadurch Kopieren kann, daß das Kopieren der ersten Originalvorlage
unterbrochen wird. Wird aber die Betriebsart "Unterbrechung" dann gewählt, wenn sich das System
in der Betriebsart "Sortieren" befindet, dann ist als Folge davon der Zustand gegeben, daß die
Sortierkammern oder Sortierauf 1agen sich dann nicht
mehr in der richtigen Zuordnung befinden, wenn das Kopieren der ersten Originalvor!age wieder aufgenommen
wird.
Die Erfindung stellt sich somit die nachstehend genannten Aufgaben:-
Ein Dokumentenreproduktionsgerät (Kopiergerät) mit nachgeschaltetem Sortiersystem zu schaffen, dessen
Sortierkammern oder Sortierauf 1 agenin Ausrichtung auf die Ausgabeöffnung des Kopiergerätes bewegt werden
können, und dies mit der Zielsetzung, daß die Nachteile einer solchen Maschine vermieden werden
und daß die Kopien in richtiger Reihenfolge sortiert und zusammengetragen werden können.
Diese Zielsetzung so zu erreichen, daß das Gerät
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in der Konstruktion einfach ist, im Betrieb höchst zuverlässig und kostengünstig.
Die Erfindung löst die ihr gestellten Aufgaben dadurchj
daß sie ein Sortiersystem mit mehreren Sortierkammern oder Sortierauflagen vorsieht, die zum
Sortieren und Zusammentragen der Kopien in Vertikalrichtung verfahren und dadurch dann auf das Ausgabesystem
des Kopiergerätes ausgerichtet werden, wenn
von der gleichen Originalvorlage mehrere Kopien erstellt
werden. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß in der Betriebsart "Kein Sortieren" nur eine ganzu
bestimmte Sortierkammer oder Sortierauflage auf die
Ausgabeöffnung des Kopiergerätes ausgerichtet wird, wohingegen in der Betriebsart "Sortieren" der Sortierzustand
dann auf die Betriebsart "Kein Sortieren" zurückgeführt wird, wenn nach dem Erstellen
der Kopien das Kopiergerät während einer vorgegebenen Zeit nicht in Betrieb genommen worden ist.
Wird für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung, das Dokumentenreproduktionsgerät (Kopiergerät)
in der Betriebsart "Mehrfachkopien" betrieben, wobei vom gleichen Original mehrere
Kopien hergestellt werden, dann kann ein Maschinenbediener, wenn er eine zweite Originalvor 1 age
kopieren will, die Betriebsart "Unterbrechung" wählen, wobei das Kopiergerät nur dann das Kopieren
der ersten Originalvor 1 age unterbrechen wird,
wenn es sich im Betriebszustand "Kein Sortieren" befindet. Die Abmessungen des Gerätes können deswegen
verringert werden, weil die zum Aufnehmen
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der Kopien bestimmten Sortierkammern oder Sortierauflagen zum Ausrichten auf die Ausgabeöffnung der
Kopiervorrichtung in Vertikal richtung verfahren werden
können. Was die Betriebsart "Kein Sortieren" betrifft, so wird es im Hinblick auf die Sortierreihenfolge
deswegen keine Verwirrung mehr geben, weil die dafür zuständige Sortierkammer oder Sortierauflage
dann auf die Ausgabeöffnung des Kopiergerätes ausgerichtet ist. Darüber hinaus wird auch die
gleichzeitige Verwendung der Betriebsarten "Unterbrechung"
und "Sortieren" verhindert, deswegen wird auch in diesem Zusammenhange keine Verwirrung entstehen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein für die Verwendung mit einem Dokumentenreproduktionsgerät (Kopiergerät)
bestimmtes Sortiersystem, das von der Konstruktion her derart ausgeführt ist, daß im Hinblick
auf die Ausgabeöffnung des Kopiergerätes eine jede der zum Aufnehmen der von dem Kopiergerät zugeführten
Kopien bestimmten Sortierkammern oder Sortierauflagen nacheinander nach oben oder nach
unten verfahren werden kann. In der Betriebsart "Kein Sortieren" ist nur eine ganz bestimmte Sortierkammer
oder Sortierauf 1 age auf die Ausgabeöffnung
des Kopiergerätes ausgerichtet. Wird in der Betriebsart "Sortieren" das Dokumentenreproduktionsgerät
(Kopiergerät) während einer vorgegebenen Zeitdauer nicht in Betrieb genommen, dann wird
das System auf den Betriebszustand "Kein Sortieren" zurückgeschaltet.
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Die Erfindung soll nachstehend nun anhand des in Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles (der
in Zeichnung dargestellten AusfÜhrungsbeispiele) näher
erläutert werden. Die Zeichnung zeigt in:-
Fig. 1 Kopiergerät mit Sortiersystem der Erfindung in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 Einen Schnitt durch das Kopiergerät und durch das Sortiersystem nach Fig. 1. Dieser
Schnitt gelegt in die Linie 2-2 von Fig. 1.
Fig. 3 Das Sortiersystem - Abdeckungen zwecks
Wiedergabe von Details abgenommen - in perspektivischer Darstellung. Sortiersystem
nach Fig. 1.
Fig. 4 Die im Sortiersystem nach Fig. 3 verwendete Sortierkammer oder Sortier auf 1 age . d.h.
eine dieser beweglichen Sortierkamrnern oder Sortierauflagen, in perspektivischer Darstellung.
Fig. 5 Eine Frontansicht der Transportmechanik,,
welche die beweglichen Sortierkammern oder Sortierauflagen des mit Fig. 3 dargestellten Sortiersystemes in Vertikairichtung
zu verfahren hat.
Fig. 6 Das zu dem mit Fig. 1 wiedergebene Kopiergerät gehörende Bedienungsfeld.
Fig. 7 Ein schematisches Blockschaltbild der
Steuerungs-und Regelungssysteme» welche dem Kopiergerät nach Fig. 1 zugeordnet sind.
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Fig. 8 Einen noch detaillierteren Blockschaltplan,
in welchem alle Teile und Steuerungselemente von Fig. 6 und Fig. 7 zusammengefaßt sind.
Fig. 9 Fließdiagramme, mit denen die Funktion und
Arbeitsweise des mit Fig. 1 wiedergegebenen Kopiergerätes veranschaulicht wird.
Wenn in der nachstehend gegebenen Beschreibung auch auf ein Kopiergerät Bezug genommen wird, so sollte
es doch auch klar sein, daß diese Erfindung bei Dokumentenreproduktionsgeräten
jeder Art, (beispielsweise bei Faksimilegeräten) Anwendung finden kann.
Das mit Fig. 1 und Fig. 2 wiedergegebene Kopiergerät
besteht aus dem eigentlichen und für die Erstellung der Kopien bestimmten Hauptgehäuse 200 und aus
einem Sortiersystem 300 für das Sortieren und Aufnehmen der fertigen Kopien. Zum Hauptgehäuse 200 gehören:-
ein Bedienungsfeld oder Eingabefeld 101 für
das Eingeben oder Vorgeben der jeweils zutreffenden Befehle; eine Vor!agenhalterung 102 für das Aufnehmen
und Halten der zu kopierenden Originalvorlage;
eine Vorlagenabdeckung 103 zum flachen Andrücken
der zu kopierenden Originalvorlage; schließlich
auch noch die Kopierpapierkassetten 105 und 106, von denen aus jeweils ein Blatt Kopierpapier der
Kopiergerätmechanik zugeführt wird. Das Sortiersystem 300 ist direkt an der Ausgabeöffnung des Hauptgehäuses
200 angebracht und dieser direkt nachgeschaltet. Bei dem Sortiersystem 300 sind mehrere
Sortierkammern oder Sortierauflagen 301 und 302 derart parallel angeordnet, daß sie die vom Haupt-
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gehäuse 200 aus herausgeführten Kopien aufnehmen können. Was die Sortierkammern oder Sortierauflagen
betrifft, so gibt es eine für die Betriebsart "Kein
Sortieren" bestimmte Kammer oder Auflage 302, die dann alle Kopien aufzunehmen hat, wenn die Betriebsart
"Kein Sortieren" eingeschaltet ist. Die eigentlichen
Sortierkammern oder Sortierauflagen 301, die jeweils separat oberhalb der Kammer oder Auflage
302 angeordnet sind, nehmen die herausgeführten Kopien dann auf, wenn das Kopiergerät in der Betriebsart
"Sortieren" arbeitet. Die in der Betriebsart "Kein Sortieren" verwendete Kammer 302 ist eine
stationär angeordnete Kammer oder Auflage, während die eigentlichen Sortierkammern oder Sortierauflagen
301 - bei diesem Ausführungsbeispiel sind es zehn Kammern 301A bis 301J - nach oben gefahren und
nach unten gefahren werden können. Die nichtsortierende Kammer oder Auflage 302 hat ein größeres Aufnahmevermögen
als die eigentlichen sortierenden Kammern oder Auflagen 301.
Wie nun aus Fig, 2 zu erkennen ist, ist eine fotoelektrische oder fotosensitive Bildtrommel 204 ungefähr
in der Mitte des Kopiergerätes 100 derart montiert, daß sie sich drehend bewegen kann. Ringsum
die Bildtrommel 204 sind im Abstand angeordnet:- ein Entwicklersystem 202 zum Aufnehmen des Toners;
ein Belichtungssystem 210 zum Ablichten der auf
dem Vorlagenhalter 102 befindlichen Originalvor 1 age
ein Linsensystem 211, welches das vom Original reflektierte Licht auf die fotoelektrische Bildtrommel
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zu bringen oder zu werfen hat; ein Aufladungssystem
203, welches die fotosensitive Bildtrommel 204 mit
einer gleichförmigen elektrischen Ladung aufzuladen
hat. Auf einer Seite des Kopiergerätes, (und zwar bei dieser Abbildung auf der rechten Seite), können
die Kopierpapierkassetten 105 und 106 lösbar eingesetzt
werden. Das von der Papierabzugsrolle 110 aus der unteren Kopierpapierkassette 106 abgezogene Blatt
Kopierpapier P' wird von der Führungsplatte 112 derart
geführt, daß es dabei mit der Oberfläche der fotosensitiven Bildtrommel 204 in Kontakt gebracht wird
Der Kontakt zwischen der Bildtrommel 204 und dem Blatt Kopierpapier P1 bewirkt, daß das auf der
Bi Idtrotnmel oberfl äche vorhandene elektrostatische
Staubbild von einem Übertragungssystem 206 auf das Papier übertragen wird. Das Blatt Papier P', bei
dem es sich nunmehr um eine Kopie der Originalvor 1age
handelt, wird nun zwischen den Fixierungsrollen 212 hindurchgeführt, wobei der auf das Papier übertragene
Toner fixiert wird. Nach Klassifizierung
wird die fertige Kopie dann im Sortierungssystem gespeichert oder gestapelt, das außerhalb des Kopiergerätes
angeordnet ist. Der Kopierpapierkassette 105, in der Kopierpapier eines anderen Papierformates
enthalten ist, d.h. das Kopierpapier P, ist diePapierabzugsrolle 111 zugeordnet.
Darüber hinaus sind ringsum die fotosensitive Bildtrommel
204 im Abstand auch noch weitere und zusätzliche Systeme angeordnet:- ein Papierabweisersystem
205, das eine Koronaentladung herbeiführt und da-
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durch die Kopien von der Bildtrommel löst; ein Entladungssystem
209, welches die elektrische Aufladung der Bildtrommel 204 wieder rückgängig macht; schließlich
auch noch ein Reinigungssystem 208 zum Entfernen des restlichen Toners von der fotosensitiven
Bildtrommel 204. Vorgesehen sind weiterhin auch die Transportrollen 213, die die fertigen Kopien zum
Sortiersystem 300 hin transportieren. Vom Papierdetektor
214, der dem Ausgang des Kopiergerätes zugeordnet ist, wird das normale Herausführen der Kopien
zum Sortiersystem 300 hin erfaßt und signalisiert. Dieser Päpierdetektor 214 erzeugt auch ein
Fehlersignal dann, wenn im Verlaufe des vorgegebenen Zeitraumes keine Kopien herausgeführt werden..
Fig. 3 zeigt, daß zum Sortiersy.stem 300 ein Haltegestell
304 gehört, mit dem das Sortiersystem 300 im Bereich der Austrittsmechanik 215 am Hauptgehäuse
200 befestigt ist und gehalten wird. Zum Sortiersystem 300 gehören weiterhin auch nocht:- ein
Halterahmen 305, der alle Sortierelemente auf dem Haltegestell 304 zu halten hat; ein drehzahlumschaltbarer
Motor 307, eine Transportmechanik 308 und schließlich auch nocht die bereits erwähnten
separaten Sortierkammern oder Sortierauflagen 301. Auf der Antriebswelle des drehzahl umschaltbaren
Motors 307 sitzt ein Kettenrad 309. Auch auf der Welle 310, die zum Transportmechanismus 308 gehört,
ist ein Kettenrad 311 aufgesetzt und die beiden Kettenräder 309 und 311 stehen über eine Antriebskette 312 miteinander in Verbindung. Vorhanden ist
auch noch ein Kettenspannrad 313, das die Antriebskette 312 zu spannen hat.
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Fig. 4 zufolge gehört zum Sortiersystem 300 eine Sortierkammer oder Sortierauflage 301, die entweder
aus Federstahl oder aus faserverstärktem Kunststoff hergestellt sein kann. Zur Aufrechterhaltung des Abstandes
zwischen zwei einander benachbarten Sortierkammern oder Sortierauflagen sind die hinteren Enden
314 U-förmig hochgebogen.(Die hinteren Enden der Sortierkammern oder Sortierauflagen 301 sind übereinander
angeordnet und ihre Bewegung wird vom Rahmen 305 begrenzt). Im Mittelteil weist jede Sortierkammer/Sortierauflage
301 einen Ausschnitt auf, der das Herausnehmen der aufeinandergeschichteten Kopien
erleichtert. An beiden Enden der Vorderseite 315, d.h. an den Stellen 316, einer jeden Sortierkammer/
Sortierauflage 301 sind Gührungsstifte 317 aus
Kunststoff vorhanden.
Nachstehend soll nun anhand von Fig. 5 beschrieben werden, wie die Kammernhubmechanik 308 arbeitet und
funktioniert. Zum Rahmen 305 gehören die eingesetzten
Lager 318, welche jeweils die beiden Enden der Nockenwelle 310 aufzunehmen haben. Auf der drehbar
gelagerten Nockenwelle 310 aufgesetzt ist ein beweglich angeordneter Ring 319, der von der Drehbewegung
der Nockenwelle 310 nach oben bewegt oder nach unten bewegt wird. Der bewegliche Ring 319
ist an dem eine Ende einer Buchse 320 befestigt, welche sich entsprechend der Aufwärtsbewegung und
der Abwärtsbewegung des vorerwähnten Ringes 319 entweder nach oben oder nach unten bewegt. Das andere
Ende der Buchse 320 ist mit dem unteren Ende
„··„ *"ζ . - - -^* "
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der Nockenwelle 310 verbunden. Ungefähr in der Mitte der Nockenwelle 310 ist auf diese Nockenwelle
310 ein Nockenelement 321 aufgesetzt, in die zur
Herbeiführung einer Verbindung mit den Führungsstiften 317 der Sortierkammern/Sortierauflagen
eine spiralförmige Nut 322 eingearbeitet ist. Darüber
hinaus greifen die F'ührungsstifte 317 alle
in den Längsschlitz 323 ein, der in die Buchse
eingearbeitet ist, und bewegen sich in diesem Längsschlitz nach oben oder nach unten. Zwischen der
Nockenwelle 310 und dem beweglichen Ring 319 angeordnet ist ein Federring 324 derart gleitend
auf die Nockenwelle 310 aufgesetzt, daß von ihm der oberste Flihrungsstift nach unten gedrückt wird,
wobei die dafür notwendige Kraft von der der Spiralfeder/Druckfeder
325 erzeugt und übertragen wird. Mit ihrem anderen Ende drückt die Feder 325 gegen
den beweglichen Ring 319 und damit auch gegen die Buchse 320. Daraus resultiert wiederum» daß die
Feder 325 mit ihrer Federkraft alle Führungsstifte 317 zum Nockenelement 321 hin drückt, was wiederum
die Gewähr dafür ist, daß dann, wenn sich das Nockenelement 321 in eine Position dreht, in
welcher ein Führungsstift 317 in die Spiralnut einlaufen kann, auch der Führungsstift folgt.
Das wird dann der Fall sein, wenn sich der jeweils zutreffende Führungsstift 317 entweder oberhalb
des Nockenelementes befindet oder unterhalb des Nockenelementes. Auf den oberen Teil der Nockenwelle
310 aufgesetzt ist eine Steuerungsscheibe (Zeitsteuerungsscheibe) 331 mit einer (nicht dargestellten
) Ei nkerbung. Vom Steuerungsdetektor 332
- bh 16.3.198?
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16.3.1982 - 14 -
- dieser ist oben auf den Rahmen 305 montiert wird die Drehbewegung der Steuerungsscheibe 331
dadurch erfaßt, daß deren Durchlaufen durch die Ausnehmung registriert wird.
An der Buchse 320 ist ein Hebel 33 angebracht und die Aufwärtsbewegung und Abwärtsbewegung dieses
Hebels wird jeweils von einem Meßfühler "Nichtsortieren" 334 und von einem Meßfühler "Sortieren" 335
erfaßt, die beide auf dem Rahmen 305 montiert sind. (In Verbindung mit dem Hebel 333) hat der Meßfühler
"Nichtsortieren (Nonsort-Home Detector?) "zu erfassen, ob einer der untersten Führungsstifte 317,
der der untersten Sortierkammer/Sortierauflage 310J
zugeordnet ist, sich in einer Position oberhalb der
oberen Fläche des Nockenelementes 321 befindet. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich alle separaten
Sortierkammern/Sortierauflagen 301A bis 301J über
der Oberfläche des Nockenelementes 321. (Im Zusammenwirken mit dem Hebel 333) soll mit dem Meßfühler
"Sortieren (Sort-Home Detector?) 335 erfaßt werden, ob sich einer der Führungsstifte 317 der
untersten Sortierkammer/Sortierauflage 301J unterhalb
des Nockenelementes 321 befindet und die Führungsstifte 317 der anderen jeweils separaten
Sortierkammern/Sortierauflagen 301A bis 301J oberhalb
des Nockenelementes 321. In diesem Falle wird die erste vom Kopiergerät herausgeführte Kopie
in und auf die Sortierkammer/Sortierauflage 301J,
d.h. die erste Sortierkammer/Sortierauflage geführt.
Wenn der Motor 307 arbeitet und sich in Vorwärts-
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16.3.198 - 15 -
richtung (Normalrichtung) dreht, wird die Drehbewegung auf das Kettenrad 311 übertragen, welches seinerseits
wiederum die Nockenwelle 310 antreibt und in Umdrehung versetzt. Mit der Nockenwelle 310 in
gleicher Drehrichtung dreht sich auch das Nockenelement 321, was wiederum zur Folge hat9 daß der Führungsstift
317 der Sortierkammer/Sortier auf 1 age 301 in die Spiralnut 322 einläuft und nach unten transportiert
wird. Eine Umdrehung des Nockenelementes 321 - (diese Drehbewegung der Nockenwelle 310 wird
vom Steuerungsdektor 332 erfaßt) -bewirkt, daß der
Flihrungsstift 317 der Sortierkammer/Sortierauflage
301 in eine Position unter der unteren Fläche des Nockenelementes 321 gebracht wird. Eine Sortierkammer/Sortierauflage
(beispielsweise 301C in Fig.5)
und der ihr zugehörige Führungsstift beispielsweise der Führungsstift 317C aus Fig. 5), der sich in Kontakt
mit der oberen Fläche des Nockenelementes 321
befindet, wird von diesem Nockenelement 321 zur anderen Sortierkammer/Sortierauflage, (beispielsweise
die 301D aus Fig. 5) und deren Führungsstift,
(beispielsweise der 317D aus Fig. 5), der sich mit
der unteren Fläche des Nockenelementes 321 in Kontakt befindet, im Abstand gehalten. Zur Aufnahme
der nächsten von der Transportrolle 213 herausgeführten
Kopie entsteht ein großer Abstand, (welcher der Höhe des Nockenelementes 321 entspricht). Die
Die vom Kopiergerät herausgeführte Kopie wird somit in und auf dieSortierkammer/Sortierauf1 age,
beispielsweise der 301D nach Fig. 5, geführt^deren
Führungsstift 317sich in Kontakt mit der unteren
Fläche des Nockenelementes 321 befindet.
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16.3.1982
Eine jede Sortierkammer/Sortierauflage 301 wird von
der Druckfeder 325 nach oben oder nach unten gedrückt. Das wiederum bedeutet, daß dann, wenn die Spiralnut
322 in eine Position gedreht wird, in der sie einen Führungsstift 317 aufnehmen kann, dieser Führungsstift 317 mit der Spiralnut 322 verbunden ist und
bei einer weiteren Umdrehung des Nockenelementes entweder nach unten oder nach oben herausgefahren
wird. Eine Transportmechanik 380, so wie diese mit Fig. 3 dargestellt ist, kann auf einer Seite oder
auf beiden Seiten des Montagegestelles 304 angeordnet
sein und dann die Führungsstife 317, die entweder auf einer Seite oder auf beiden Seiten der
Sortierplattform 301 angeordnet sind, halten und dadurch eine jede Sortierkammer/Sortierauflage 301
in Vertikairichtung bewegen und verfahren.
Das Bedienungsfeld 101 des Kopiergerätes 100 ist in Fig. 6 in aller Ausführlichkeit dargestellt.
Dieses Bedienungsfeld 101 weist auf:- eine Taste "Kopieren" 113, mit deren Betätigung der Befehl eingegeben
wird, mit der Erstellung der gewählten Anzahl von Kopien zu beginnen; ein Tastenfeld 115,
mit dem der jeweils zutreffende Maschinenbediener, die Anzahl der gewünschten Kopien, welche von einer
Originalvor 1 age gemacht werden sollen, eintastet
- wird eine Kopienzahl von größer als eins von jeder Originalvorlage gewünscht, dann arbeitet
das Kopiergerät, d.h. das Hauptgehäuse 200, in der Betriebsart "Mehrfachkopienerstellung"; eine Taste
"Löschen", mit der die über das Tastenfeld 115 ein-
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16.3.198?
-20-
gegebene - und zwar als Vorwahl eingegebene - gewünschte Kopienanzahl wieder gelöscht und rückgängig
gemacht werden kann; ein Kopienvorwahlanzeigesystem
116, in deren Anzeigefeld die über das Tastenfeld 115 eingetastete Anzahl der Kopien sichtbar
gemacht wird; ein Anzeigesystem 117, von deren
Anzeigefeld jeweils die Anzahl der von der Kopiermechanik 209 im Ansprechen auf die Befehle des Maschinenbedieners
bereits fertiggestellten Kopien
angezeigt wird. Das aber bedeutet, daß der Inhalt des Kopienvorwahlanzeigesystemes 116 sich erst dann
ändert, wenn der gesamte Kopiervorgang für eine Originalvorlage abgeschlossen worden ist, wohingegen
die Anzeige im Anzeigefeld für die erstellten Kopien» d.h. im Anzeigesystem 117, sich mit jeder
fertiggestellten Kopien um die Größe eins erhäht.
Mit der Taste "Unterbrechung"t d.h. mit der Taste 118, wird die Betriebsart "Unterbrechung dann aktiviert,
wenn sich die Maschine in der Betriebsart "Mehrfachkopienerstellung" befindet.Mit der Taste
119 "Sortieren" wird die Betriebsart "Sortieren" gewählt und eingeschaltet, wobei gleichzeitig die-Betriebsart
"Kein Sortieren" abgeschaltet wird. Bei den Tasten 118 und 119 handelt es sich um
Leuchttastschalter. Durch deren Betätigung, die
mit einem Aufleuchten der jeweils zutreffenden Taste verbunden ist, wird entweder die Betriebsart
"Unterbrechung" oder die Betriebsart "Sortieren" gewählt und eingeschaltet. Durch erneutes Drücken
dieser Schalttaster werden die jeweils zutreffenden Betriebsarten wieder abgeschaltet und unwirksam
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16.3.1982
-24-
Mit den Tasten 120 und 121, die als Leuchttasten ausgeführt sind, wird jeweils die Kopierpapierkassette,
(die Kassette 105 oder die Kassette 106) gewählt, aus der ein Blatt Kopierpapier zugeführt werden soll.
Das Betätigen der Taste 120 bewirkt, daß aus der Kassette 105 Papier im Papierformat von 10" χ 16" zugeführt,
wohingegen das Drücken der Taste 121 zur Folge hat, daß aus der Kassette 106 Papier im Papierformat
13" χ 16" zugeführt wird.
Wie nun aus Fig. 7 zu erkennen ist, besteht das
Steuerungs-und Regelungssystem der Maschine, d.h. das Steuerungs-und Regelungssystem 400, aus der
eigentlichen Hauptsteuerung 401, die steuernd und regelnd auf das Hauptgehäuse 200 des Kopiergerätes einwirkt und auch auf das Sortiersystem 300. Zum
Steuerungs-und Regelungssystem 400 gehört weiterhin auch noch eine Sortierungssteuerung 404, von der das Arbeiten der Sortiervorrichtung gesteuert und geregelt wird. Die Hauptsteuerung 401 ist verbunden mit einem Eingabesystem, welches zur Speicherung der von einer jeder der Tasten (113, 114, 115, 117, 118, 120 oder 121) eingegebenen Befehle mit einer Vielzahl von Registern bestückt ist. Verbunden mit der Hauptsteuerung 401 ist ein Anzeigesystem, das einem Benutzer über zahlreiche Anzeigevorrichtungen die notwendigen Informationen anzuzeigen hat. Neben den Anzeigefeldern 116 und
117 ist dem Anzeigesystem 403 auch eine (nicht
dargestellte)Anzeigevorrichtung für die Fehleranzeige zugeordnet, beispielsweise für das Rückmelden
Steuerungs-und Regelungssystem der Maschine, d.h. das Steuerungs-und Regelungssystem 400, aus der
eigentlichen Hauptsteuerung 401, die steuernd und regelnd auf das Hauptgehäuse 200 des Kopiergerätes einwirkt und auch auf das Sortiersystem 300. Zum
Steuerungs-und Regelungssystem 400 gehört weiterhin auch noch eine Sortierungssteuerung 404, von der das Arbeiten der Sortiervorrichtung gesteuert und geregelt wird. Die Hauptsteuerung 401 ist verbunden mit einem Eingabesystem, welches zur Speicherung der von einer jeder der Tasten (113, 114, 115, 117, 118, 120 oder 121) eingegebenen Befehle mit einer Vielzahl von Registern bestückt ist. Verbunden mit der Hauptsteuerung 401 ist ein Anzeigesystem, das einem Benutzer über zahlreiche Anzeigevorrichtungen die notwendigen Informationen anzuzeigen hat. Neben den Anzeigefeldern 116 und
117 ist dem Anzeigesystem 403 auch eine (nicht
dargestellte)Anzeigevorrichtung für die Fehleranzeige zugeordnet, beispielsweise für das Rückmelden
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16.3.198?
-aa.
von Papierstau in der Kopiermechanik 209, für das· Anzeigen von Tonermangel, von Papiermangel in den
Kopierpapierkassetten 105 und 106 usw.).Zum Anzeigesystem
403 gehört eine Vorrichtung zum Ausleuchten der Tasten 118 bis 121, so daß dann, wenn die Betriebsart
"Unterbrechung" aktiviert wird, die Lampe in der Taste 118 aufleuchtet, und dann, wenn die
Taste 118 wieder in den Normalzustand zurückgebracht
wird, die Lampe auch wieder verlischt.
Von der Hauptsteuerung 401 aus werden die drei verschiedenartigen
Signale "SORT (SORTIEREN)", "COPY (KOPIE)" sowie "RST (RÜCKSTELLUNG)" auf die Sortiersteuerung
404 übertragen. Das Signal "SORT (SORTIEREN)" ist dann gegeben, wenn mit der Taste 119 die
Betriebsart "Sortieren" eingeschaltet worden ist, wohingegen dieses Signal wieder rückgängig gemacht
wird, wenn die Taste 119 freigegeben ist und die Betriebsart "Kein Sortieren" betriebswirksam geworden
ist. Das Signal "COPY (KOPIE)" beeinhaltet zwei Arten von Signalen. Eine Übertragung des ersten
Signales "COPY 1 (KOPIE 1)" erfolgt dann, wenn im Ausgangs sys tem 215 eine Kopie vom Papierdetektor
214 erfaßt wird, während das zweite Signal "COPY 2 (KOPIE ")" dann erzeugt und übertragen wird, wenn
aus einer vorgewählten Anzahl von Kopien die letzte Kopie erstellt worden ist. Die Übertragung des Signales
"RST (RÜCKSTELLUNG)" liegt dann vor, wenn das Kopiergerät 100 wieder in den Ausgangszustand zurückgeschaltet
und betriebsbereit gemacht wird. Die Antriebsmechanik, welche aus dem drehzahium-
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16.3.198? - ?0 -
schaltbaren Motor 307 und aus der Kammernhubmechanik 308 besteht, steht mit der Sortiersteuerung
in Verbindung, von welcher wiederum die Funktion des Antriebssystemes gesteuert und geregelt wird.
Die Meßfühler 332, 334 und 335 sind schaltungsmäßig derart auf die Sortiersteuerung 404 geführt,
daß dieser Sortiersteuerung 404 von den vorerwähnten Meßfühlern die Signale auf geschaltet werden.
Die Sortiersteuerung 404 erzeugt ein Signal "BUSY
(ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" und überträgt dieses Signal auf die Hauptsteurung 401. Das Signal "BUSY
(ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" wird immer dann erzeugt und übertragen, wenn das Antriebssystem arbeitet
und keine Kopien übernommen werden können. Andererseits steht kein Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEI
TET)" mehr an. d.h. dieses Signal ist dann abgeschaltet, wenn vom Sortiersystem 300 Kopien übernommen
werden können.
In Fig. 8 sind die mit Fig. 7 wiedergegebenen wesentlichen Teile des Steuerungs-und Regelungssystemes
400 noch ausführlicher dargestellt. Bei ■
dem Steuerkreis 405 handelt es sich um einen Mikrocomputer, elchem ein Eingans-Ausgangs-R-egler
(I/0-Regler) 406 zugeordnet ist, der die Informationsabgabe
und die Informationsübernahme zwischen dem Steuerkreis 405 und den an ihn angeschlossenen
anderen Schaltungen steuert und regelt. Die Zentraleinheit CPU 407 verarbeitet arithmetische
und logische Funktionen. Der Speicher RAM ist ein Schreib-Lese-Speicher mit direktem Zugriff,
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16.3.198? - 21 -
wohingegen der Speicher ROM 408 ein Festspeicher ist, Im Festspeicher (ROM-Speicher) 408 wird das Steuerungs-und
Regelungsprogramm gespeichert, das im weiteren Verlaufe der Beschreibung noch erörtert wird.
Von der Zentraleinheit (CPU) 407 werden die Steuerungs-und
Regelungsfunktionen so ausgeführt, wie dies mit dem im Speicher ROM 408 gespeicherten Programm
festgelegt ist und verlangt wird. Im Direktzugriff
spei eher (RAM-Speicher) 409 werden die notwendigen Daten dann zeitweilig gespeichert, wenn
die Zentraleinheit (CPU) 407 ihre Steuerungs-und
Regelungsfunktionen durchführt. Mit dem Steuerkreis
405 verbunden sind eine Zeitschaltung 415 und eine
Additions-/Subtraktions-Zählschaltung 416. Bei
der Zeitschaltung 415 handelt es sich um eine möglicherweise
re triggerbare Zeitschaltung, die den
Zeitschaltungsvorgang auf einen vom Steuerkreis 405
her auf geschalteten Befehl startet und dann nach Ablauf einer Vorgabezeit ein Zeitablaufsignal als
Ausgangssignal abgibt. Die addierende/Subtrahierende Zäh 1 sch altung 416 speichert die vom Maschinenbediener
über das Tastenfeld 115 eingegebene Anzahl der vorgewählten Kopien und zieht dann jeweils eine
im Ansprechen auf ein jedes Signal vom Papierdetektor 214 ab. Zur Haupjtsteuerung 401 gehören der
Steuerkreis 405, die Zeitschaltung 415 und die addierende/subtrahierende
Zählschaltung 416.
Auf den Steuerkeis 405 geführt sind eine Flip-Flop-Schaltung 410 und die drei Register 411, 413 und
414, (die die Befehle speichern, welche über die
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16.3.1982
,55-
Tasten 114, 115, 118, 119 und 121 eingegeben werden).
Die über das Tastenfeld 115 eingegebenen Instruktionen und Daten werden zwischenzeitlich im Register
411 gespeichert, das dann wieder gelöscht wird, wenn ihm über das ODER-(OR)-Gatter 412 das Löschsignal
aufgeschaltet wird. Die Taste "COPY (KOPIEREN) 113 ist direkt auf den Steuerkreis 405 geführt. Der
Sortiersteuerkreis 418 wird zum Steuern und Regeln des Antriebes der Antriebseinheit verwendet. Mit
dem Steuerkreis 418 verbunden sind eine Antriebsschaltung 419 für den Antriebsmotor 307, eine Signalgeneratorschaltung
für das Erzeugen des Signales "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" und eine Meßfühlerschaltung
421 für eine Umdrehung. Von der Antriebsschaltung 419 wird der drehzahl umschaltbare
Motor 307 derart angesteuert - und dies im Ansprechen auf Befehle, welche vom Steuerkreis 418
her auf geschal tet werden, daß dieser Motor 307 entweder rechtsdrehend oder linksdrehend arbeitet.
(Der Betriebszustand/Arbeitszustand des Motors 307
ist mit Motor 0N/EIN bezeichnet und der Abschaltzustand
mit Motor OFF/AUS). Die Signalgeneratorschaltung
420 erzeugt und überträgt dann ein Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)", wenn der
Motor 307 arbeitet, (und zwar in jede Drehrichtung) und schaltet das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)",
dann wieder ab, wenn der Motor abgeschaltet ist und nicht arbeitet. Von der Detektorschaltung
421, die auf eine Umdrehung des Nockenelementes 321 anspricht, und zwar immer dann, wenn die Ausnehmung
der Steuerscheibe 331 erfaßt wird. Das ist
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16.3.198?
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auch ein Hinweis dafür, daß eine Sortierkammer/Sortierauflage hochgefahren oder nach unten gefahren
worden ist. Die Sortiersteuerung 404 besteht aus dem Sortiersteuerkreis 418, aus der Antriebsschaltung
419, aus der Signalgeneratorschaltung für
das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" und für die Meßfühlerschaltung 421, die fiür das Erfassen
einer Umdrehung des Nockenelementes bestimmt ist.
Nachstehend sollen nun Funktion und Arbeitsweise des Kopiergerätes anhand der mit Fig. 9 und 10
wiedergegebenen Fließdiagramme beschrieben werden:-
(1) Betriebsart "Kein Sortieren" aktiviert und Betriebsart
"Sortieren" desaktiviert.
Zunächst einmal wird vom Maschinenbenutzer die Stromversorgung des Kopiergerätes dadurch eingeschaltet,
daß der Maschinenbenutzer den zum Hauptgehäuse 200 gehörenden Netzschalter betätigt. Der Maschinenbenutzer
legt sodann eine Oriqinalvor 1 age in den Vorlagenhalter
102 ein und gibt über das Tastenfeld 115 die Anzahl der zu erstellenden Kopien ein. Die
Anzahl der zu erstellenden Kopien wird dann im Anzeigefeld 116 sichtbar. Der Maschinenbenutzer
wählt durch Drücken der entsprechenden Kassettentaste das gewünschte Papierformat und drückt schließlich
die Taste 113 (KOPIEREN). Zu diesem Zeitpunkt wird die Taste 119 "Sortieren" nicht betätigt, weil
ja die Betriebsart "Kein Sortieren" verlangt ist.
Mit dem Drücken der Taste "Kopieren" beginnt der Kopiervorgang. Das Zurückschalten auf den Ausgangszustandgeschieht
durch Stromaufschaltung. Wenn die
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- bh -
16.3.1982
.37.
Zentraleinheit (CPU) 407 Strom auf geschaltet erhält,
dann hat dies zur Folge, daß das Signal "RST (Rückstellung)" erzeugt und als Ausgangssignal weitergegeben
wird. Bei einer Zurückschaltung auf den .Ausgangszustand
wird vom Anzeigefeld 116 "1" angezeigt, während im Anzeigefeld 117 die Anzeige "0" steht.
Die Lampen in der Taste 118 "Unterbrechen" und in der Taste 119 "Sortieren" erlöschen, der Kassettenschalter
121 wird gewählt und betriebswirksam und
der Zeitschalter 415 wird zurückgeschaltet. Darüber
hinaus wird, (wie dies mit Fig. 10 dargestellt ist), das Sortiersystem 300 in den Zustand der Betriebsbereitschaft
gebracht. Und dies wird von der Steuerung 404 gestartet, die entscheidet, ob oder
nicht dann das Ausgangssignal des Non-Sort-Home-Detektors
334 ansteht, wenn von diesem das Vorhandensein des Hebels 33 erfaßt wird. Falls dem so
ist, dann befindet sich das Sortiersystem in der Position "Kein Sortieren (Nonsort-home position)
und falls dem nicht so ist, dann wird das Sortiersystem 300 in die Position "Kein Sortieren" gefahren.
In dieser Position befindet sich die nichtsortierende Kopienkammer/Kopienauflage unter der
unteren Fläche des Nockenelementes 321. In dieser Position berührt weiterhin der Führungsstift
317J der untersten Sortierkammer/Sortierauflage
301J die obere Fläche des Nockenelementes 321»
wobei als Folge davon die aus dem Hauptgehäuse 200 herausgeführten Kopien der Kopienkammer/Kopienauflage
302 zugeführt und dort zusammengetragen werden.
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16.3.198?
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Sollte sich das Sortiersystem 300 nicht in der Position "Kein Sortieren" befinden, dann wird als Folge
davon dem Sortierregister 413 von der Zentraleinheit
(CPU) 407 aus ein Rückstel1signal auf geschaltet und
der Betriebszustand "Sortieren" vermitttels einer Rückstellfunktion auf den Anfangszustand desaktiviert.
Darüber hinaus wird von der Signalgeneratorschaltung
420 das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET) erzeugt und schließlich auf Befehl des Steuerkreises
418 hin als Ausgangssignal dem Steuerkreis 405 aufgeschaltet.
Von der Antriebsschaltung 419 wird der Motor 307 derart angesteuert, daß er im Ansprechen
auf Instruktionen des Sortiersteuerkreises 418 linksdrehend arbeitet. Zum Sortiersteuerkreis 418 gehört
ein Register - (dieses ist nicht dargestellt) - in dem noch vor dem Abschalten des Motors 307 die jeweils
gegebene Drehrichtung gespeichert wird. Das linksdrehende Arbeiten des Motors 307 bewirkt, daß
sich auch das Nockenelement 321 nach links dreht, daß die Führungsstifte 317 der Sortierkammern/Sortierauflagen
301nacheinander in die Führungsnut
322 des Nockenelementes 321 einlaufen und sich dadurch nach oben bewegen. Das aber bedeutet, daß
alle Sortierkammern/Sortier auf 1agen 301 nach oben gefahren werden und daß dann der Führungsstift
317J der untersten Sortierkammer/Sortierauflage
301J die obere Fläche des Nockenelementes 321 berührt. Ist dieser Zustand erreicht worden, dann
wird auch durch ein Weiterdrehen des Nockenelementes kein weiteres Hochfahren der Kammern/Auflagen
322 des Nockenelementes 321 einlaufen und sich dadurch nach oben bewegen. Das aber bedeutet, daß
alle Sortierkammern/Sortier auf 1agen 301 nach oben gefahren werden und daß dann der Führungsstift
317J der untersten Sortierkammer/Sortierauflage
301J die obere Fläche des Nockenelementes 321 berührt. Ist dieser Zustand erreicht worden, dann
wird auch durch ein Weiterdrehen des Nockenelementes kein weiteres Hochfahren der Kammern/Auflagen
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" - bh -
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mehr erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt wird, weil die Buchse 320 sich nach oben bewegt, weil die Sortierkammern/Sortierauf1agen
301 sich nach oben bewegen, der Hebel 333 vom Meßfühler "Position Nichtsortieren"
erfaßt, was wiederum bedeutet, daß der Bewegungsablauf in die Position "Nichtsortieren" solange fortgesetzt
wird, bis daß ein entsprechendes Signal vom Meßfühler 334 "Nichtsortieren" abgegeben worden
ist. Ist der in die Position "Nichtsortierende" Bewegungsvorgang abgeschlossen, dann wird der Antriebsschaltung
419 von dem Sortiersteuerkreis 418 signalisiert, den Motor 307 abzuschalten woraufhin
wiederumauch das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" abgeschaltet wird. Und damit befindet sich
das Sortiersystem 300 im Zustand der Betriebsbereitschaft.
Wie nun aus dem Fließdiagramm nach Fig. 9 zu erkennen
ist, wird jeder Befehl, der über eine jede der Tasten 115, 120 oder 121 eingegeben wird, in der
Flip-Flop-Schaltung 410 oder im Register 411 gespeichert,
woraufhin im nächsten Schritt dann die Instruktion in die Hauptsteuerung 401 übertragen
und über den Eingangs/Ausgangs-(I/0)-Regler 406 in den Direktzugriff spei eher (RAM-Speicher) 409
eingegeben und dort gespeichert wird.
Der nächste Schritt besteht darin, daß in dem Steuerkreis 405 die Entscheidung fällt, ob die Betriebsart
"Sortieren" aktiviert ist oder nicht, dazu werden die Daten abgerufen, die im Direktzugriffspeicher
(RAM-Speicher) 409 gespeichert sind. Weil
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16.3.1982
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Weil in diesem Falle die Betriebsart "Kein Sortieren" gewählt worden ist, entspricht die Entscheidung
ob in der Betriebsart "Sortieren" fortgefahren werden soll, dem "NEIN" im Fließdiagramm nach Fig.9.
Der nächste Schritt fordert eine Entscheidung darüber»
ob der Zustand der Unterbrechung gegeben ist oder nicht. Auch in diesem Falle lautet die Entscheidung
"NEIN". Nun wird eine Entscheidung darüber gefordert, ob der Zustand der Bereitschaft gegeben ist,
und weil der Zustand der Bereitschaft gegeben ist, lautet die Entscheidung dann auch "JA".
Nun ist als nächstes der Zustand "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" gefragt. Weil, wie dies bereits dargelegt
worden istvom Sortiersteuerkreis 418 kein
Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" mehr ansteht, so lautet auch die Entscheidung "NEIN". Gefragt
wird auch danach, ob die Taste "Kopieren" betätigt worden ist oder nicht. Ist sie betätigt worden, geht
der Entscheidungsprozeß weiter nach H in Fig. 10.
Der Entscheidungsprozeß wird nach A in Fig. 9 dann zurückgeführt, wenn der Zustand der Bereitsschaft
nicht gegeben ist oder wenn das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" wirksam ist. Sollte die
Taste "Kopieren" nicht betätigt worden sein, dann geht als Folge davon der Entscheidungsprozeß nach
L in Fig. 11.
Am Eingang H aus Fig. 10 wird als erstes die Entscheidung darüber gefordert, ob sich das Sortiersystem
300 in der Position "Nichtsortieren" befindet. Weil in diesem Falle die Bereitschaft schon
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hergestellt worden ist, muß die Antwort "JA" lauten.
Dann wird nach dem Signal "RST (RÜCKSTELLUNG)" gefragt und weil der Prozeß des Zurückstellens und
der Prozeß der Bereitschaftsherbeiführung abgeschlossen
worden sind, steht auch kein Signal "RST (RÜCKSTELLUNG)" an, was wiederum bedeutet, daß diese Frage
mit "NEIN" beantwortet wird. Gestellt wird die Frage nach der Betriebsart "Sortieren" und deswegen
mit "NEIN" beantwortet, weil die Betriebsart "Sortieren" ja nicht eingeschaltet und aktiviert worden
ist, sondern die Betriebsart "Kein Sortieren". Der Entscheidungsprozeß kehrt zum Anschluß G in Fig.
zurück. Die Betriebsart "Unterbrechung" wird überprüft. Sie ist nicht gewählt worden, so daß der
Kopiervorgang beginnt. Während des Kopierens der Original vorlage wird der Steuerkreis 405 in eine
Schleife geschaltet, die das Aufschalten von Signalen
aus dem Papierdetektor 214 erwartet, welche ein Hinweis dafür darstellen, daß die Kopien herausgeführt
werden. Ein solches vom Papierdetektor 214 aus zugeschaltetes Signal bewirkt, daß der
Steuerkreis 405 als Ausgangssignal das Signal
"COPY 1 (KOPIE 1)" auf die Sortiersteuerung 404 überträgt. Die Sortiersteuerung 404 spricht in
diesem Falle jedoch nicht auf das Signal "COPY I (KOPIE 1)" an, denn die Betriebsart "Kein Sortieren
ist ja aktiviert und eingeschaltet. Immer
dann, wenn Kopien erstellt werden, erhält die
Zählerschaltung 416 das Signal "COPY 1 (KOPIE 1)" aufgeschaltet, mit welchem vom Zählerinhalt immer
die Größe "1" subtrahiert wird - und zwar für jede
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER
•"d.„6rosse -:f.43OLLjVItIiR:75" 729
16.3.198? 29 -
Kopie und von der über das Tastenfeld 115 eingege benen gesamten Kopienzahl vorwahl. Wenn der Inhalt
der Zaleerschaltung den Wert "0" annimmt, so wird
dies dem Steuerkreis 405 gemeldet. Der Inhalt der Zählerschaltung 416 wird im Anzeigefeld 117 konti
nuierlich als die Anzahl der hergestellten Kopien
wiedergegeben. Die vom Ausgabesystem 215 herausgeführten
Kopien werden alle der nichtsortierenden Kopienkammer/Kopienauf 1 age 302 zugeführt und dort
zusammengetragen. Die Frage nach der letzen Kopie wird dann beantwortet, wenn die letzte Kopie erstellt
wird. Die Antwort lautet dann "JA" und der Entscheidungsprozeß geht weiter auf Anschluß L
in Fig. 11. Vom Steuerkreis 405 wird die Zeitschaltung 415 im Ansprechen auf das "On-Signal
aus der Zählerschaltung 416 aktiviert. Dann wird die Schleife warten eingegeben und auf den Ablauf
der Zeitschaltung gewartet. Wenn das Zeitablaufsignal
von der Zeitschaltung 415 als Ausgangssignal
herausgeführt wird, dann wird dadurch die Schleife zum Anschluß K zurückgeführt, was wiederum
zur Folge hat, daß das Gerät alle Sortierkammern/Sortierauflagen
in die Position "Nichtsortieren" bringt, woraufhin zum Anschluß F aus
Fig. 9 zurückgekehrt und der Ausgangszustand hergestellt
wird.
(2) Betriebsart "Sortieren" aktiviert und Betriebsart "Kein Sortieren" desaktiviert.
Was diesen Fall betrifft, so sind alle Schritte die der Entscheidung für die Betriebsart "Sortieren"
in dem Fließdiagramm aus Fig. 9 vorangehen^
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16.3.1982 - 30 -
jenen gleich, welche auch für den ersten Fall (1)
angeführt worden sind. Wird nach der Betriebsart "Sortieren" gefragt und wird diese Betriebsart verlangt,
dann geht der Entscheidungsprozeß weiter mit der Antwort "JA". Das hat wiederum zur Folge,
daß das Signal "SORT (SORTIEREN)" als Ausgangssignal von der Hauptsteuerung 405 auf die Sortiersteuerung
418 übertragen wird. Die Frage nach der Betriebsart "Unterbrechung" wird mit "NEIN" beantwortet
und der Entscheidungsprozeß springt über auf den Anschluß B in Fig. 10. Zu diesem Zeitpunkt
ist die Entscheidung, ob sich das Sortiersystem 300 in der Position "SORTIEREN" befindet bereits
gefallen und wird in der Sortiersteuerung 404 überprüft, und zwar dahingehend, ob ein Ausgangssignal
von der Meßfühlerschaltung 335 "Position Sortieren"
vorliegt, wobei die Meßfühlerschaltung 335 ihrerseits
wiederum den Hebel 333 zu erfassen hat. Befindet sich das Sortiersystem 300 nicht in der
Position "Sortieren", dann wird der Motor- 307 von der Antriebssteuerung 420 derart angesteuert,
daß er 1inks-drehend arbeitet. Gleichzeitig wird von der Signal generatorschaltung 42o das Signal
"BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" erzeugt und abgegeben und der Hauptsteuerung 401 aufgeschaltet.
Der Entscheidungsprozeß geht weiter über auf die Schleife, mit der die Position "Sortieren" beurteilt
wird und in der ein Signal aus der Meßfühlerschaltung 335 "Position Sortieren" erwartet
wird. In der Position "Sortieren" berührt der
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7
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Führungsstift 317J der untersten Sortierkammer/Sortierauflage
301J die untere Fläche des Nockenelementes
301J9 während der FUhrungsstift 3171 der
nächsten und auf die unterste Kammer folgende Sortierkammer/Sortierauf1
age 3011 die obere Fläche des Nockenelementes 321 berührt, wobei die von dem
Ausgabesystem 215 herausgeführte Kopie in die unterste
der separaten Sortierkammern/Sortierauflagen 301 geführt wird, d.h. in die Sortierkammer/Sortierauflage
301J. Bestätigt der Meßfühler 335 die Position "Sortieren"9 dann wirkt der Steuerkreis
418 derart auf die Antriebsschaltung 419 ein, daß
diese den Motor 307 abschaltet und zum Stillstand bringt. Darüber hinaus wird auch das Signal "BUSY
(ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" abgeschaltet und steht nicht mehr an der Hauptsteuerung 401 an. Ist der
Vorgang beendet, kehrt der Entscheidungsprozeß zum Punkt J zurück. Das Drücken der Taste "Kopieren"
bewirkt, daß von der Hauptsteuerung 401 das Signal "COPY 1 (KOPIE 1)" als Ausgangssignal abgegeben
wird, daß der Steuerkreis 418 derart steuernd und regelnd auf die Antriebsschaltung 419 einwirkt,
daß von dieser der Motor 307 eingeschaltet wird und dann rechtsdrehend arbeitet. Eingeschaltet
wird das Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET" und dann der Hauptsteuerung 401 auf geschal tet.
Nun führt der Entscheidungsprozeß in eine Schleife,
damit festgestellt werden kann, ob sich das Nockenelement 321 über eine Umdrehung gedreht hat. Hat
das Nockenelement 321 ganz genau eine Umdrehung zu-
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER · D.-GROSSE" ■ ;F. PQLLvIbIhR : 73" .729
16.3.1982
rück ge legt, dann wird das Signal als Nachweis für
diesen Tatbestand vom Meßfühler 332 als Ausgangssignal dieses Meßfühlers dem Steuerkreis 418 aufgeschaltet.
Nach einer kompletten Umdrehung des Nockenelementes 321 wird die Antriebsschaltung 419
angewiesen, den Motor 307 abzuschalten und zum Stillstand zu bringen. Gleichzeitig wird auch kein
Signal "BUSY (ANTRIEBSSYSTEM ARBEITET)" mehr erzeugt und der Hauptsteuerung 401 aufgeschaltet.
Das ist der Zustand, in dem der Führungsstift 3171
der auf die unterste Kammer folgenden zweiten Sortierkammer/Sortierauflage
3011 die untere Fläche des Nockenelementes 321 berührt, wobei zwischen
der zweiten Sortierkammer 3011 und der gegenüber der untersten Kammer dritten Sortierkammer/Sortierauflage
301H genügend Raum und Abstand vorhanden ist. Mit diesem Vorgang sind die Vorbereitungen
zum Aufnehmen der zweiten Kopie in und auf der Sortierkammer/Sortierauf1 age 301I abgeschlossen.
Die Hauptsteuerung 401 zählt nun nacheinander die Anzahl der erstellten Kopien. Nun wird die Entscheidung
für die letzte Kopie aus der vorgewählten Anzahl der Kopien getroffen. Weil von der
Hauptsteuerung 401 ein "O"-Signal als Ausgangssignal weitergegeben wird, erkennt die Sortiersteuerung
404, daß der Kopiervorgang für die Kopien des ersten Originales abgeschlossen ist. Ist
die letzte Kopie nicht erstellt worden, läuft der Entscheidungsprozeß zum Punkt N zurück und die
Kopien werden weiterhin in den Sor ti er kammern/
Sortierauflagen 301 gestapelt. Die Sortierkammern/
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16.3.198; - 33 -
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Sortierauflagen werden bei einer (rechtsdrehenden)
Umdrehung des Nockenelementes 321 jeweils um eine Stufe nach unten gefahren, wobei eine jede der vom
Ausgabesystem 215 herausgeführten Kopien jeweils in und auf die Sortierkammer/Sortierauflage 301
geführt wird, deren Führungsstift 317 sich mit der unteren Fläche des Nockenelementes 321 in Kontakt
befindet. Die Zeitschaltung 415 wird dann
aktiviert, wenn die letzte Kopie aus der vorgewählten Anzahl der Kopien erstellt worden ist. Das
Aufschalten des Zeitabl aufsignales der Zeitschaltung
415 auf den Steuerkreis 405 bewirkt, daß der Entscheidungsprozeß auf den Punkt K in Fig. 11
zurückgeführt wird und dann auf den Punkt F in Fig. 9, an welchem die Zurückschaltung auf den
Ausgangszustand durchgeführt worden ist. Werden noch vor dem Abgeben des Zeitabl aufsignales in
die Eingabesschaltung 402 irgendwelche Instruktionen
betreffend die Herstellung von Kopien eingegeben, dann wird vom Steuerkreis 405 her das Arbeiten
der Zeitschaltung 415 gestoppt. Die bereits
beschriebene Folge der Vorgänge wiederholt sich dann, wenn der Maschinenbenutzer eine zweite Originalvorlage
in die Vorlagenhalterung 102 einsetzt
und den Kopiervorgang erneut startet. Werden für die erste Originalvor!age neun (9) Kopien, d.h.
auch neun (9) Blatt Kopierpapier, vorgewählt, dann wäre die Sortierkammer/Sortierauflage 301B in
eine Position zu bringen, in welcher sie auf die untere Fläche des Nockenelementes 321 ausgerichtet
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ist. Dadurch, daß der Motor 307 linksdrehend arbeitet,
werden die von der zweiten Originalvor 1 age erstellten
Kopien nacheinander in die Sortierkammern/ Sortierauflagen 301B bis 301J sortiert und darin zusammengetragen.
In diesem Falle wird der Inhalt des Registers, in welchem die jweils gegebene Drehrichtung
des Motors 307 gespeichert wird, überprüft, wobei eine Instruktion, die den Motor 307 linksdrehend
arbeiten läßt vom Steuerkreis 418 auf die Antriebsschaltung 419 geführt wird.
(3) Wahl der Betriebsart . "Unterbrechung" während der Betriebsart "Kein Sortieren"-
Die Betriebsart "Unterbrechung" wird dadurch gewählt, daß die Taste 118 "Unterbrechung" betätigt wird.
Die Steuerschaltung405 sorgt dafür, daß die Inhalte der addierenden/subtrahierenden Zählerschaltung 416
sofort im Direktzugriffspeicher (RAM-Speicher) 409 übertragen und dort gespeichert werden,und dafür,
daß die Anzeige in den Anzeigefeldern 116 und 117
gelöscht werden, (d.h. daß das Anzeigefeld 116 den Wert "1" anzeigt und das Anzeigefeld 117 den Wert
"0"). Das ist dann auch der Zeitpunkt, an dem die Lampe in der Taste "Unterbrechung" aufleuchtet, d.h.
in der Taste 118. In der Betriebsart Unterbrechung auf der Basis der zusammen mit der Betätigung der
Taste 118 "Unterbrechen" über das Tastenfeld 115 eingegebenen Daten, wird der Kopiervorgang im
Ansprechen auf die Eingabe über das Tastenfeld 115 durchgeführt. Der Ablauf in diesem Teil entspricht
jenem des Fleißdiagrammes der mit Punkt G in Fig. 9 beginnt, wobei die im Unterbrechungsprogramm erstell-
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16.3.198;
ten Kopien der nichtsortierenden Kopienkammer/Kopienauflage
302 zugeführt und in dieser zusammengetragen werden. Sind die Kopien in der erforderlichen
Anzahl hergestellt worden, dann werden vom Steuerkreis 4o5 die Daten im Direktzugriffspeicher
(RAM-Speicher) 409 gespeicherten Daten in die Zählerschaltung 416 übertragen, dann wird zudem
das Anzeigesystem 403 in den Zustand zurückversetzt,
der vor der Unterbrechung bestanden hat, wobei gleichzeitig auch das Startsignal der Zeitschaltung
415 auf geschaltet wird. Wird von dem Benutzer die Maschine noch vor dem Ablaufen der
Unterbrechung eingeschaltet, dann wird, weil das
Eingabesystem 402 vor dem Zeitab!aufsignal der
Zeitschaltung 415 nicht benutzt worden ist, der
Zeitschalter 415 nicht erneut getriggert, was wiederum bedeutet, daß die Zurückstellung auf
den Ausgangszustand im Ansprechen auf das Zeitablaufsignal erfolgt. Demgegenüber wird dann,
wenn in das Eingabesystem 402 vor dem Zeitablaufsignal eine Instruktion eingegeben worden ist,
der Kopiervorgang ab dem Zustand wieder aufgenommen, der vor der Unterbrechung bestanden hat.
(4) Wahl der Betriebsart "Unterbrechung" in der Betriebsart "Sortieren".
Wird die Taste 118 "Unterbrechen" dann betätigt,
wenn sich das Gerät im Betriebszustand "Sortieren"
befindet, dann wird das Unterbrechungsprogramm so verarbeitet, wie dies mit Fig. 9 dargestellt
ist. Weil der Steuerkreis 405 das Regi-
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■■ "* " - bh -
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ster 414 löscht oder zurückstellt, erlischt auch
die Lampe, die in die Taste 118 "Unterbrechen"
eingebaut ist. Deswegen erkennt der Maschinenbenutzer dann auch, daß das Gerät nicht in der Betriebsart
"Unterbrechung" arbeiten kann, weil es sich in der Betriebsart "Sortieren" befindet. Wenn
der Benutzer, der das Gerät in der Betriebsart "Sortieren" benutzt hat, die Taste 113 "Kopieren"
drückt, wird der Entscheidungsprozeß bis zum Punkt J in Fig. 10 weitergeführt. Das Kopiergerät 100
erstellt weiterhin Kopien in der Betriebsart "Sortieren" und dies solange, bis daß der Kopiervorgang
in dieser Betriebsart abgeschlossen und beendet ist. Betätigt beispielsweise ein Maschinenbenutzer
die zum Tastenfeld 115 gehörende Taste "8" und wählt damit 8 Kopien vor, dann wird die
erste Kopie in die Sortierkammer/Sortierauflage
301J geführt, woraufhin dann die nächstfolgende
Sortierkammer/Sortierauflage zur Aufnahme der
nächsten Kopie abgesenkt wird. Dieser Sortiervorgang wiederholt sich bei jeder Kopie. Möchte
dann, wenn die sechste Kopie in die sechste Sortierkammer/Sortierauflage
301E geführt worden ist, ein anderer Maschinenbenutzer eine Unterbrechung
herbeiführen, dann betätigt er die Taste
118 "Unterbrechung", doch die Betriebsart "Unterbrechung" bleibt inhibiert. Wenn der Maschinenbenutzer,
der das Gerät in der Betriebsart "Sortieren" betreibt, (d.h. der erste Maschinenbenutzer),
die Taste 113 "Kopieren" drückt - und zwar vor dem vorgegebenen Zeitablauf, dann
erstellt das Kopiergerät die siebente Kopie von jenem Original und führt diese in die Sortierkammer/
öl I UDZ /
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16.3.198
- 37 ~
Sortierauflage 301D. Der restliche Teil des Kopiervorganges
wird dann in der Betriebsart "Sortieren" erfolgen. Wie aus Fig. 9 und aus Fig. 11 zu erkennen
ist, wird nach der Betriebsart "Unterbrechen" das Register 414 gelöscht, wird die Zeitschaltung
415 vom Steuerkreis 405 gestartet. Wird während der vorgegebenen Zeit, die vom Zeitschalter gegeben
wird, die Taste 113 "Kopieren" nicht gedrückt, dann hat dies zur Folge, daß der Entscheidungsprozeß
zum Punkt K zurückkehrt und dann zum Punkt F, was wiederum bedeutet das die Zurückstellung auf
den Ausgangszustand erfolgt ist.
Erläuterungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
sind anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben worden. Die Erfindung soll aber nicht auf die
beschriebenen Beispiele beschränkt bleiben, weil zahlreiche Änderungen und Modifikationen vorgenommen
werden können, ohne dabei vom Geist und Umfang der Erfindung abweichen zu müssen.
Leers θΊ te
Claims (10)
1.^Kopiergerät mit einer Eingabeeinheit über die Befehle
zur Herstellung einer bestimmten Anzahl von Kopien eingegeben werden kann, wobei im Ansprechen auf die
eingegebenen Befehle ein mit der Eingabeeinheit verbundenes Kopiersystem Kopien herstellt, die über eine
Ausgabeeinheit an eine Sortiereinheit, welche mehrere Sortierkammern aufweist, weitergeleitet werden,
gekennzeichnet durch eine Verschiebevorrichtung (308), die eine Relativbewegung
der Sortierkammern (301, 302) zur Ausgabeeinheit
(215) ermöglicht,
und eine Zeitmeßvorrichtung (415), die ein Signal erzeugt,
wenn das Kopiersystem für eine bestimmte Zeit keine Kopie erstellt hat, wobei das Signal der Zeitmeßvorrichtung
(.415) bewirkt, daß die Verschiebevorrichtung (308) die
Sortierkammern (301, 302) in eine Ausgangsposition ver-. fahren.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sortiereinheit (300) im Sortierbetrieb oder in Ruhestellung betrieben werden kann,
daß an der Ausgabeeinheit (215) eine übernahmesortierkammer
(302) angeordnet ist, die die Kopien speichert, wenn die Sortiereinheit (300) in Ruhestellung steht,
und daß ein mit der Zeitmeßvorrichtung (415) und der
Verschiebevorrichtung (308) verbundenes Steuer- bzw.
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Regelsystem (400, 407) vorgesehen ist, daß die Sortiereinheit (300) von dem Sortierbetrieb
durch die Aktivierung der Verschiebevorrichtung'(308),
in die Ruhestellung schaltet.
3. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmeßvorrichtung (415) mit der Messung der vorgegebenen Zeitspanne beginnt, wenn das Kopiersystem die letzte Kopie der bestimmten Anzahl von Kopien erstellt, wobei die Zeitmeßvorrichtung (415) auf den Zustand der Eingabeeinheit (101) derart anspricht, daß die Zeitmeßvorrichtung (415) kein Signal erzeugt, wenn innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne eine weitere Eingabe über die Eingabeeinheit (101) erfolgt.
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmeßvorrichtung (415) mit der Messung der vorgegebenen Zeitspanne beginnt, wenn das Kopiersystem die letzte Kopie der bestimmten Anzahl von Kopien erstellt, wobei die Zeitmeßvorrichtung (415) auf den Zustand der Eingabeeinheit (101) derart anspricht, daß die Zeitmeßvorrichtung (415) kein Signal erzeugt, wenn innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne eine weitere Eingabe über die Eingabeeinheit (101) erfolgt.
4. Kopiergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmeßvorrichtung (415) ein Signal erzeugt,
wenn das Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) eine Umschaltung der Sortiereinheit (300) von dem Sortierbetrieb
in die Ruhestellung herbeiführt.
5. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Eingabeeinheit (101) und dem Kopiersystem eine Unterbrecherschaltung (118) zugeordnet ist, die es ermöglicht, daß noch vor dem Erstellen der letzten Kopie von einer ersten Originalvorlage auf eine erste Eingabe hin, Kopien von einer zweiten Originalvorlage auf eine zweite Eingabe hinters teilt werden können, wobei die Unterbrecherschaltung (118) unwirksam bleibt, wenn die Sortiereinheit (300) im Sortierbetrieb arbeitet.
dadurch gekennzeichnet, daß der Eingabeeinheit (101) und dem Kopiersystem eine Unterbrecherschaltung (118) zugeordnet ist, die es ermöglicht, daß noch vor dem Erstellen der letzten Kopie von einer ersten Originalvorlage auf eine erste Eingabe hin, Kopien von einer zweiten Originalvorlage auf eine zweite Eingabe hinters teilt werden können, wobei die Unterbrecherschaltung (118) unwirksam bleibt, wenn die Sortiereinheit (300) im Sortierbetrieb arbeitet.
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6. Kopiergerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,-daß zu dem Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) eine Schaltung gehört, welche das Arbeiten der Unterbrecherschaltung (118) verhindert, wenn die Sortiereinheit (300) im Sortierbetrieb arbeitet.
dadurch gekennzeichnet,-daß zu dem Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) eine Schaltung gehört, welche das Arbeiten der Unterbrecherschaltung (118) verhindert, wenn die Sortiereinheit (300) im Sortierbetrieb arbeitet.
7. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) eine Vorrichtung zugeordnet ist, die von dem Sortierbetrieb in die Ruhestellung bzw. von der Ruhestellung in den Sortierbetrieb umschaltet, wenn die Stromversorgung des Kopiergerätes (100) eingeschaltet wird.
dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) eine Vorrichtung zugeordnet ist, die von dem Sortierbetrieb in die Ruhestellung bzw. von der Ruhestellung in den Sortierbetrieb umschaltet, wenn die Stromversorgung des Kopiergerätes (100) eingeschaltet wird.
8. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung (308) die Sortierkammern (301, 302) in die Ruhestellung transportieren, wenn das Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) die Sortiereinheit (300) von dem Sortierbetrieb in die Ruhestellung umschaltet.
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung (308) die Sortierkammern (301, 302) in die Ruhestellung transportieren, wenn das Steuer- bzw. Regelsystem (400, 407) die Sortiereinheit (300) von dem Sortierbetrieb in die Ruhestellung umschaltet.
9. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung (308) die Sortierkammern (301, 302) in den Sortierbetrieb fährt, wenn das Steuerbzw. Regelsystem (400, 407) die Sortiereinheit (300) von der Ruhestellung in den Sortierbetrieb umschaltet.
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung (308) die Sortierkammern (301, 302) in den Sortierbetrieb fährt, wenn das Steuerbzw. Regelsystem (400, 407) die Sortiereinheit (300) von der Ruhestellung in den Sortierbetrieb umschaltet.
10. Kopiergerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung eine stationäre Übernahmesortierkammer
(302) die aus der Kopiervorrichtung herausgeführten Kopien aufzunehmen hat.
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| US5105227A (en) * | 1987-01-17 | 1992-04-14 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Method and apparatus for supplying continuous paper to a printer |
| EP0298510A3 (de) * | 1987-07-09 | 1991-01-16 | Canon Kabushiki Kaisha | Mit einer Heftvorrichtung versehenes Blattsortiergerät |
| USRE35087E (en) * | 1987-07-09 | 1995-11-14 | Canon Kabushiki Kaisha | Sheet sorter with stapler |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3210527C2 (de) | 1985-10-17 |
| JPS57161761A (en) | 1982-10-05 |
| US4502776A (en) | 1985-03-05 |
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