DE3510879A1 - Sortierer zur aufnahme von papierblatt-kopien - Google Patents
Sortierer zur aufnahme von papierblatt-kopienInfo
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- Paper Feeding For Electrophotography (AREA)
Description
VON KREISLER SCHONWALD EISHOLD FUES
VON KREISLER KELLER SELTING WERNER
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. von Kreisler 11973
Dr.-Ing. K. W. Eishold 11981
Dr.-Ing. K. W. Eishold 11981
Sharp Kabushiki Kaisha Dr1-IrIg-
22-22 Nagaike-cho ? ι «, ai ι, ν ·ι
. ,^ Dipl.-Chem. Alek von Kreisler
Abeno-ku Dipl.-Chem. Carola Keller
Osaka Dipl.-Ing. G. Setting
Japan Dr. H.-K. Werner
DEICHMANNHAUS AM HAUPTBAHNHOF
D-5000 KÖLN 1
Sg-Hi/Fe
25. März 1985
Sortierer zur Aufnahme von Papierblatt-Kopien
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine Vergleichseinrichtung für ein Kopiergerät
o.dgl. und genauer auf einen Sortierer, der die von einem Kopiergerät kommenden Papierblätterkopien zwecks
Aufnahme dieser auf entsprechende Fächer klassiert.
Im allgemeinen sind Kopiergeräte, z.B. ein elektrofotografisches Kopiergerät, derart angeordnet, daß auf
einem fotoempfindlichen Teil, d.h. auf einem Fotorezeptor, ein Abbild eines Originaldokuments als eine sichtbare
mit Pigmentfarbstoff versehene Abbildung erzeugt wird, welches dann auf sequentiell zugeführte Kopierblätter
übertragen wird, wobei die Kopierblätter, auf die somit das pigmentfarbige Abbild übertragen worden
ist, anschließend durch eine Fixier-Station gelangen und später aus dem Kopiergerät ausgegeben werden. Die
auf diese Art und Weise ausgegebenen Papierblätterkopien gelangen normalerweise auf eine Ablage o.dgl.
Telefon: (0221) 131041 · Telex: 8882307 dopad - Telegramm: Dompatent Köln
Wird eine große Anzahl von Originaldokumente jedoch gleichzeitig zum Zweck des Mehrfachkopierens kopiert,
ist es in dem oben beschriebenen Fall notwendig, die Seiten nach dem Kopiervorgang zu vergleichen.
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Um eine solche lästige Prozedur des Vergleichens zu vermeiden, ist für die praktische Anwendung bisher eine
Anordnung vorgeschlagen worden, bei der ein Sortierer mit der Ausgabeöffnung für die Papierblattkopien eines
Kopiergerätes verbunden ist, um dadurch die Kopien nach Beendigung des Kopiervorgangs nacheinander zu klassieren
und auf entsprechende Ablagen, die in mehreren Ebenen angeordnet sind, aufzuteilen.
Bei dem oben beschriebenen Sortierer gibt es einen Typ, der gemäß den Steuerbefehlen des Haupt-KoiyLi&Egerätes
angetrieben und gesteuert wird, und einen anderen Typ, der derart konzipiert ist, daß der Sortierer selbständig
die ausgegebenen Kopien erkennt, um sich selbst anzutreiben und zu steuern. Der bekannte Sortierer ist
als eine Einheit mit dem Kopiergerät aufgebaut und so konstruiert, daß, obwohl der Sortierer selbst vom
Kopiergerät abgenommen werden kann, erst dann kopiert werden kann, wenn der Sortierer am Kopiergerät befestigt
ist. Weil andererseits der Sortierer des letztgenannten Typs keine besondere Zwischenfläche zum
Haupt-Kopiergerät hat, kann er sehr einfach von diesem entfernt werden, womit sich bei normaler Verwendung die
Austauschbarkeit der Ablagen bemerkenswert verbessert.
Obwohl der keine Zwischenflächen zwischen ihm und dem Kopiergerät aufweisende Sortierer Veränderungen der
Anzahl der zu kopierenden Blätter schnell bewältigt, wird jedoch, wenn seitens des Haupt-Kopiergeräts sich
Papier verklemmt oder Kopierpapier ausgeht, das Trans-
portzeit-Intervall zwischen den Papierblättern länger
als ein vorgegebenes Zeit-Intervall und daher wird die oberste Ablage ausgewählt, um die noch folgenden Papierblatt-Kopien
zum Einordnen sukzessiv zu den anschließenden Ablagen zu leiten. Mit anderen Worten: wenn das
Transportzeit-Intervall zwischen den zugeführten Papierblatt-Kopien ein vorbestimmtes Zeitintervall überschreitet,
verursacht das Sortier-Hauptgerät eine Steuerung zur Auswahl der obersten Ablage. Wenn jedoch
das verlängerte Transportzeit-Intervall von irgendwelchen Schwierigkeiten seitens des Haupt-Kopiergeräts
herrührt, ergibt sich im Zurücksetzen auf die oberste Ablage ein Problem. Daher ist es zur allgemeinen Praxis
geworden, die Ablagen nach Behebung der Schwierigkeiten im Haupt-Kopiergerät von Hand auszuwählen, um die sukzessiv
zugeführten Papierblatt-Kopien zu den Ablagen an entsprechender Stelle hinzuzuführen, und in diese einzuordnen.
Daher erfordert der Sortierer, der keine Zwischenfläche aufweist, die oben beschriebene Prozedur,
die sehr lästig und ungünstig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Sortierer zur Aufnahme von Papierblatt-Kopien zu schaffen,
der keine Zwischenfläche in bezug auf das Haupt-Kopiergerät
aufweist, und dennoch die Bedienbarkeit eines Sortierers hat, der mit dem Haupt-Kopiergerät in einer
Einheit vereinigt ist und als Teil des Kopiervorgangs gesteuert wird.
Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, einen Sortierer der oben beschriebenen Art zu schaffen, der eine
einfache Konstruktion hat und, bezogen auf seine Funktion, mit einer hohen Zuverlässigkeit stabil ist, und
bei geringen Kosten schnell auf Kopiergeräte der verschiedenen Typen angewendet werden kann.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch einen Sortierer
zur Aufnahme von Papierblatt-Kopien, das zur Klassierung von einem Haupt-Kopiergerät kommende Papierblatt-Kopien
aufnimmt und diese nachfolgend auf eine große Anzahl von Ablagen verteilt, gelöst, der
durch eine Speichereinrichtung (RAM) zur Abspeicherung der Verteilungs-Positionen der Papierblatt-Kopien auf
die Ablagen und einem Steuerstromkreis zur automatischen Auswahl der Ablageposition des Speicherinhalts der
Speichervorrichtung (RAM) bei Störungsfällen wie Papiereinklemmung oder Ausgehen der von Kopierpapierblättern.
Die Erfindung schafft einen verbesserten Sortierer, der Blätter aufnimmt und die Nachteile bekannter derartiger
Sortierer im wesentlichen ausschließt.
Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Figuren verdeutlicht.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Querschnitts-Seitenansicht des Sortierers zum Zuordnen von Kopien gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung,
Fig. 2 ein elektrisches Blockschaltbild, das · ein Beispiel eines Antriebs-Steuerkreises des
erfindungsgemäßen Sortierers zeigt,
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Erklärung der Steuerfunktionen des Sortierers nach Fig. 1,
Fig. 4(a) und Fig. 4(b) ebenfalls Flußdiagramme zur Erklärung der Sortier-Steuer-Funktionen des
Sortierers nach Fig. 1 (Fig. 4 (b) ist die Fortsetzung von Fig. 4(a)) und
Fig. 5 ein Flußdiagramm für den Sortierer nach Fig. 1 während eines Papierstörungs-Vorgangs.
In Fig. 1 ist ein Sortierer 1 zum Aufnehmen von Papierblatt-Kopien
dargestellt, der mit einem Haupt-Kopiergerät 3 verbunden ist, und Transportbänder 6,12 und 13
und eine Vielzahl von Ablagen TO und Tl bis T15 usw. zum Klassieren der Kopien in der nachfolgend beschriebenen
Art und Weise beinhaltet.
Der Sortierer 1 ist an dem Haupt-Kopiergerät 3 befestigt und hat am Hauptteil des Sortierers 1 einen
Papierblatt-Einlaß 2, der einem Papierblatt-Auslaß 4 des Haupt-Kopiergerätes 3 gegenüberliegt. Im Einlaß 2
des Sortierers 1 ist ein Sensor 5 zur Erkennung des Eintretens von Papierblättern vorgesehen, der ein
lichtaussendes Element 5a und ein lichtempfangendes Element 5b aufweist. In einem Einzugabschnitt zum Einziehen
der ausgegebenen Papierblatt-Kopien in den Sortierer 1 sind das Transportband 6 und eine Führungsrolle
7 vorgesehen, die mit diesem in Berührung steht.
Das Transportband 6 wird von einer Rolle 8 und einer weiteren Rolle 9 bewegbar gehalten, wobei auf die Rolle
8 eine Rotationskraft einer Antriebsquelle, d.h. eines Hauptmotors (nicht gezeigt), des Sortierers 1 übertragen
wird. Bei Rotation der Rolle 8 wird dementsprechend das Transportband 6 bewegt und die in Kontakt
mit dem Band 6 stehende Führungsrolle 7 wird ebenfalls gedreht.
Papierblatt-Kopien, die auf dem Transportband 6 befördert worden sind, werden auf eine Zwischenablage TO
geführt, die mit ansteigendem Gefälle, wie in Fig. 1 gezeigt, angeordnet ist, so daß die hinteren Ränder der
so zugeführten Kopien (im einzelnen nicht gezeigt) her-
- er -
abfallend oder nach unten herabhängend gehalten werden. Entsprechend dem unteren Teil der mit ansteigendem Gefälle
angeordneten Zwischenablage TO ist ein Transportband 12 vorgesehen, das bewegbar zwischen den Rollen 10
und 11 gehalten wird. Das Transportband 12 ist derart angeordnet, daß zwischen seinem oberen Trum und dem
unteren Trum des Transportbandes 6 die Kopie beim Transport gehalten wird, insbesondere derart, daß die
Rollen 9 und 10 sich zum Zweck des Druckkontakts zwischen den Transportbändern 6 und 12 gegenüberstehen.
Desweiteren ist ein anderes Transportband 13 gegenüber dem Band 12 vorgesehen, um die Kopien, die von dem
Transportband 12 kommen, in vertikaler Richtung zubefördern. Das Transportband 13 ist beweglich um eine
obere Rolle 14, die auf derselben Welle wie die Antriebswellen der Antriebsrolle 8 angeordnet ist, und um
eine untere angetriebene Rolle 15 gelenkt. Die Ablagen Tl bis T15 zum Aufnehmen der eingeteilten Kopien sind
an Positionen angeordnet, die dem Transportband 13 entsprechend.
Die oben erwähnten Ablagen Tl bis T15 sind in vorbestimmten Intervallen angeordnet, um so Lagerfächer in
fünfzehn Ebenen zum Ablegen der klassierten Kopien zu bilden, wobei jedes schräg und im allgemeinen parallel
zur Zwischenablage TO angeordnet ist, so daß ihre Außensextenkanten schräg nach oben gerichtet sind. An
den Unter-Kanten der entsprechenden Ablagen Tl bis T15 sind Aufhängungen Hl bis H15 befestigt, um die klassierten
Kopien sanft auf die Ablagen zu führen und um die Kopien abzustützen, die in die Ablagen eingeteilt
worden sind.
Neben den Führungsstücken für die Kopien der entsprechenden
Aufhängungen Hl bis H15 ist eine Reihe von
-4 -
Transportrollen Rl bis R15 in vertikaler Richtung angeordnet. Das vertikal verlaufende Transportband 13 ist
um die Rollen 14 und 15, wie früher beschrieben, umgelenkt, wobei seine Transportbandoberfläche den Transportrollen
Rl bis R15 gegenübersteht, wodurch die kopierten Papierblätter zwischen den Transportrollen Rl
bis R15 und der Oberfläche des vertikalen Transportbandes 13 gehalten werden, um in vertikaler Richtung
nach unten befördert zu werden. Mit anderen Worten: Das vertikal verlaufende Transportband 13 und die Transportrollen
Rl bis R15 bilden einen Klassier-Durchlaß, der die kopierten Papierblätter bei ihrem Transport vom
oberen Teil zum unteren Teil festhält, so daß sie sukzessive in die Ablagen Tl bis T15 hineingeleitet
werden. Für die obige Einteilung sind schwenkbare Torklauen Gl bis G15 vorgesehen (die Torklauen G3 bis G14
sind im einzelnen nicht gezeigt), die neben den entsprechenden Aufhängungen Hl bis Hl5 in diesem Klassier-Durchlaß
angeordnet sind, wobei die Kopien durch die Schwenkbewegungen oder Auf/Zu-Funktionen der Torklauen
Gl bis G15 in Abhängigkeit dieser Funktion auf jede Ablage Tl bis T15 geleitet werden. Die Torklauen Gl bis
G15 bewegen sich in Abhängigkeit der Auf/Zu-Funktionen zwischen einer Richtung, bei der sie die Kopie, die von
dem vertikalen Transportband 13 und den Transportrollen Rl bis Rl5 zugeführt werden, auf die entsprechende Ablage
führen, und einer anderen Richtung, bei der sie sie auf eine nachfolgende Ablage leiten. Obwohl im einzelnen
nicht dargestellt, ist ein Verstellmechnismus zum Verstellen der Auf/Zu-Funktionen in Abhängigkeit
der Torklaue Gl an der obersten Stelle vorgesehen, so daß die Kopien in die erforderlichen Ablagen eingebracht
werden können. Selbstverständlich ist die Torklaue Gl5, die der untersten Ablage entspricht, stets
zur Ablage T15 gerichtet, da die Klaue G15 keine Kopien
- jar -
zu einer nachfolgenden Ablage leiten muß. Mit anderen
Worten werden ab dem fünfzehnten Blatt alle weiteren Kopien fortlaufend in die letzte Ablage T15 einsortiert.
An einer Stelle, an der die Kopien auf die entsprechenden Klassierablagen Tl bis Tl5 gebracht werden,
d.h. an einer Stelle, gemäß der entsprechenden Aufhängungen Hl bis H15, ist ein Sensor 16 zur Ermittlung
eines Blattes Papier angeordnet, der ein lichtaussendendes Element 16a und ein lichtempfangendes Element 16b
aufweist.
Nachfolgend wird die Funktionsweise eines Sortierers erläutert, der den Aufbau, wie oben beschrieben, aufweist.
V7enn im Kopiergerät 3 die Anzahl der Kopien eingestellt und der Kopievorgang gestartet worden ist, wird der
Eintritt der Kopien von dem Sensor 5 ermittelt, um den Motor (nicht gezeigt) zum Antreiben der entsprechenden
Transportbänder 6,12 und 13 in Gang zu setzen. Ein solcher Antrieb dieser Transportbänder und der Verstellfunktion
der entsprechenden Torklauen Gl bis G15 wird, basierend auf einer Steuerung, von einem Mikrocomputer
bewirkt, der in einem Steuerteil (wird später beschrieben) innerhalb des Sortierers 1 vorgesehen ist.
Zunächst wird jede von dem Kopiergerät 3 ausgegebene Kopie durch die Bewegung des Transportbandes 6 in die
Zwischenablage TO geleitet. Wenn der hintere Rand einer Kopie das Transportband 6 passiert hat, wird er auf das
Transportband 12 übergeben, und somit ist die Kopie mit ihrem hinteren Rand durch die Bewegung des Transportbandes
12 gegen das vertikale Transportband 13 gerichtet. Da das Blatt Papier, wie oben beschrieben,
nachdem dieses einmal auf die Zwischenablage TO einge-
bracht worden ist, gegen das vertikale Transportband 13 in umgekehrter Richtung zu derjenigen beim Zwischenablegen
zugeführt werden soll, wird eine solches Blatt Papier mit seiner vorderen und hinteren Kante während
des Vorganges umgekehrt, in die entsprechende Ablage transportiert, und somit wird es möglich, die Papierblätter
auf die Ablagen in gewendetem Zustand mit vertauschter Ober- und Unterseite unterzubringen.
Zu Beginn des Sortiervorganges ist nur die Torklaue Gl der entsprechenden Torklauen zur Ablage Tl hin gerichtet
und die Papierblätter werden in die Ablage Tl entlang der Torklaue Gl transportiert. Wie oben beschrieben,
werden die Kopien in umgekehrtem Zustand auf die Ablage Tl zugeführt, da sie in die zu der während
des Eintretens in die Zwischenablage TO entgegengesetzten Richtung gerichtet sind. In der Nähe der entsprechenden
Aufhängungen Hl bis H15 ist der Papierblatt-Erkennungs-Sensor oder Verstell-Sensor 16 zur
Erkennung von hindurchlaufendem Papier vorgesehen. Bei Erkennung der vorderen Kante des auf die Ablage Tl
transportierten Blattes Papier durch den Verstell-Sensor 16, der neben der Aufhängung Hl angeordnet ist,
wird die Torklaue Gl in dem Augenblick in eine das Tor schließende Richtung (wie in gestrichelter Linie angedeutet)
verschoben, indem ein nachfolgendes Blatt Papier den Klassier-Durchlaß erreicht, während die Torklaue
G2 der nachfolgende Ebene derart arbeitet, daß sie den Einlaß für die Ablage T2 öffnet.
Bei sequentieller Wiederholung der Umkehr/Zuordnungs-Funktion
und Versteil-Funktion, wie oben beschrieben, wird die Anzahl der Papierblätter, die in dem Kopiergerät
3 eingestellt ist, sukzessive auf die Ablagen von der oberen bis zur unteren eingeteilt. Es muß hier be-
achtet werden, daß, wenn der Eintritts-Erkennungs-Sensor
5 für eine bestimmte Zeitspanne keinen Eintritt von Papier ermittelt, dieser Zustand als Vervollständigung
eines Abschnittes eines Vielfach-Kopiervorganges usw. interpretiert wird, und das Antreiben der Transportbänder
beendet wird, während die Versteil-Funktion der Auslaßklauen zurückgesetzt wird, um so die Torklaue Gl
für die erste Ebene in den Zustand des öffnens der Ablage Tl (in Fig. 1 mit durchgehender Linie dargestellt)
zurückzustellen.
In Fig. 2 ist ein Antriebs-Steuerstromkreis für den Sortierer 1 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, der im allgemeinen einen Mikrocomputer, d.h. einen Haupt-Steuerstromkreis 21 beinhaltet,
der wie nachfolgend beschrieben, mit einem Eingangs-Steuerstromkreis 22 und einem Antriebs-Steuerstromkreis
23 usw. gekoppelt ist. Der Haupt-Steuerstromkreis 21 beinhaltet weiterhin ein ROM (Read Only
Memory), in dem Programme zur Sortiersteuerung gespeichert sind, ein RAM (Random Excess Memory) und eine
CPU (Central Processing Unit) zum sukzessiven Auslesen der im ROM gespeicherten Befehle, um diese zu dekodieren,
und auch um Steuersignale entsprechend dem Eingangszustand zu erzeugen. Der Haupt-Steuerstromkreis 21
gibt Strob-Signale auf den Eingangs-Steuerstromkreis 22, der mit diesem gekoppelt ist, und nimmt vom Eingangs-Steuerstromkreis
22 Signale auf. Unterdessen gibt der Steuerstromkreis 21 Steuersignale, die dem Ein-0
gangszustand entsprechen, an den Antriebs-Steuerstromkreis 23, der mit diesem gekoppelt ist, wobei der Antriebs-Steuerstromkreis
23 seinerseits eine Störungs-LED (Light Emitting Diode) 24, Antriebs-Magnetspulen
(Solenoide) 25 für die Torklauen und einen Motor 26, die entsprechend mit dem Antriebs-Steuerstrcmkreis 23
-H-
verbunden sind, antreibt und steuert. Die Antriebs-Magnetspulen 25 für die Torklauen sind gemäß den entsprechenden
Torklauen Gl bis G14 angeordnet, und beim Betreiben einer benötigten Antriebs-Magnetspule ist die
Torklaue Gl zum Führen des Blattes Papier in Richtung der ersten Ablage Tl gerichtet. Die obigen Torklauen Gl
bis G14 sind normalerweise in dem Zustand der Torklaue G2 in Fig. 1 gedrängt.
Der Eingangs-Steuerstromkreis 22 ist mit dem Sensor 5 zur Erkennung des Papiereintritts, der das lichtaussende
Element 5a und das lichtempfangende Element 5b hat, mit dem Sensor 16 zur Erkennung eines Blattes
Papier, der das lichtaussende Element 16a und das lichtempfangende Element 16b aufweist, und mit den
Schaltern SWl, SW2 und SW3, wie gezeigt, verbunden. Der Schalter SWl ist ein Wechselschalter, um den Sortierer
1 wahlweise in den Sortier-Modus oder Nicht-Sortier-Modus
zu versetzen, wobei der Sortierer 1, wenn er in den Sortier-Modus versetzt worden ist, in den Nicht-Sortier-Modus
durch Betätigen des Schalters SWl versetzt v/erden kann, und wenn der Schalter SVJl in diesem
Modus wiederum betätigt wird, wird der Sortierer 1 in den Sortier-Modus zurückgesetzt. Der Schalter SW2 ist
ein Verstellschalter für die Ablagen zur sukzessiven Versteil-Einstellung der entsprechenden Ablagen von
Hand. Wenn der Sortierer 1 z.B. auf die oberste Ablage Tl eingestellt ist, dann wird, wenn der obige Schalter
SW2 einmal betätigt worden ist, auf die nächste Ablage T2 eingestellt, und im einzelnen heißt das, daß die von
dem Solenoid angetriebene Torklaue G2 das Blatt Papier in die Ablage T2 leitet. Der Schalter SW3 ist ein Rücksetzschalter
bei Sortiererstörungen, und Betätigung dieser Schalter SW3 nach Behebung einer Störung o.dgl.
des Sortierers kann die Sortier-Funktion wieder aufgenommen werden.
Anhand des bisher beschriebenen Stromkrexsaufbaus werden die Steuerfunktionen des erfindungsgemäßen
Sortierers nachfolgend anhand der Flußdiagramme der Fign. 3, 4(a) und 4(b) beschrieben.
5
5
Beim Einschalten einer Spannungsquelle für den Sortierer 1 wird in diesem Augenblick ein Anfangssignal IR
auf den Steuerstromkreis 21 gegeben, der dann einen Vorgang für das Setzen des Anfangszustandes (Schritt
SO) auslöst. Durch den obigen Vorgang wird der Sortierer 1 in den Nicht-Sortier-Modus versetzt.
Danach setzt sich der Vorgang fort mit dem Schritt Sl und der Steuerstromkreis 21 prüft nach, ob der Modus-Wechselschalter
SWl betätigt worden ist oder nicht. Das obige Nachprüfen wird dadurch erzielt, daß ein Strob-Signal
vom Steuerstromkreis 21 an den Eingangs-Steuerstromkreis 22 gegeben wird, wodurch das Signal zum Anoder
Ausschalten des Schalters SWl von dem Eingangs-Steuerstromkreis 22 zu dem Steuerstromkreis 21 gesendet
wird. Wenn jetzt der Schalter SWl nicht betätigt worden ist, setzt sich der Vorgang mit Schritt S2 fort
zum Nachprüfen, ob der augenblickliche Modus der Sortier-Modus ist oder nicht. Da der Modus im obigen Fall
nach Einschalten der Spannungsquelle auf den Nicht-Sortier-Modus eingestellt ist, wird in einem bestimmten
Bereich des RAM z.B. eine "0" gespeichert und der Beurteilung durch die CPU, ob in dem bestimmten Bereich
des RAM eine "1" oder 11O" steht, wird wenn es eine "0"
ist, dies als Nicht-Sortier-Modus interpretiert, und es erfolgt der Schritt S3 zum Bewirken des Vorgangs für
den Nicht-Sortier-Modus.
Im Nicht-Sortier-Modus werden alle Kopien, die vom Kopiergerät kommen, in der obersten Ablage Tl unterge-
-abbracht. Genauer gesagt, ist während des Nicht-Sortier-Modus
nur der der Torklaue Gl entsprechende Solenoid angetrieben, um die Kopien auf die Ablage Tl zu
leiten, wobei der Verstellmechanismus nicht angetrieben wird. -Wenn in diesem Zustand der Verstellschalter SW2
einmal gedrückt wird, wird die nächste Torklaue G2 betätigt, um die Blätter auf die Ablage T2 zu leiten.
Durch mehrmaliges Drücken des Schalters SW2 werden die Torklauen zum aufeinanderfolgenden Auswählen der erforderlichen
Ablagen sukzessive verstellt. Das bisher Beschriebene entspricht der Funktionssteuerung während
des Nicht-Sortier-Modus.
Nachfolgend werden die Steuerfunktionen während des Sortier-Modus beschrieben.
Wenn beim Schritt Sl erkannt wurde, daß der Schalter SWl betätigt worden ist, dann wird zunächst mit dem
Schritt S4 fortgefahren, um eine dem Schritt S2 ähnliehe
überprüfung (früher beschrieben) durchzuführen, und wenn das Drücken des Schalters SWl im Nicht-Sortier-Modus
geschieht, wird auf den Schritt S5 umgeschaltet, bei dem die Handlung für den Sortier-Modus
ausgeführt wird. Wenn der Zustand auf den Sortier-Modus gesetzt worden ist, ist in dem entsprechenden Bereich
des RAM, wie oben beschrieben, eine "1" gespeichert, die dem Sortier-Modus entspricht.
In den Fign. 4(a) und 4(b) sind Einzelheiten für die Steuerung des Ablaufs beim Sortier-Modus dargestellt.
Zunächst wird bei Schritt S50 durch den Sensor 5 eine überprüfung durchgeführt, bei der ermittelt wird, ob
eine Kopie aus dem Kopiergerät 3 ausgegeben worden ist oder nicht. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß, wenn
eine Kopie zwischen den Elementen 5a und 5b, die in Fig. 2 gezeigt sind, hindurchtritt, der Ausgang des
lichtempfangenden Elementes 5b invertiert wird, wodurch das Eintreffen einer Kopie angezeigt wird. Damit, wenn
das Blatt Papier nach Überprüfung des Schritts S50 nicht erkannt worden ist, die Wechseloperation für den
Sortier-Modus oder Nicht-Sortier-Modus vor dem Eintreten
der Kopie in die Seite des Sortierers 1 wirksam wird, wird zum Schritt Sl in Fig. 3 zum Nachprüfen des
Bedienungszustandes des Schalters SWl zurückgekehrt. Wenn der Sensor 5 beim Schritt S50 ein Blatt Papier
erkennt, dann wird das in diesem Fall derart interpretiert, daß das Blatt Papier in die Sortiererseite eingebracht
worden ist, und das Steuersignal wird zum Antrieb des Motors 26 auf den Antriebs-Steuerstromkreis
23 gegeben. Dementsprechend dreht sich der Motor 26, um die Transportbänder 6,12 und 13 des Sortierers zu bewegen,
und somit werden die eingebrachten Papierblätter entlang der einzelnen Torklauen Gl bis G15 auf die Ablagen
transportiert. In diesem Fall ist der Inhalt des Speichers, in dem die Ablagepositionen abgespeichert
sind, gelöscht und der Speicher wird auf den Anfangszustand (Schritt S52) zurückgesetzt. Daher wird die
Torklaue Gl durch die Antriebs-Magnetspule in die in Fig. 1 mit durchgehender Linie dargestellte Position
gebracht. Gleichzeitig damit wird der Störungs-Zähler beim Schritt S53 gesetzt. Der oben erwähnte Speicher
ist derart eingerichtet, daß er in einem bestimmten Bereich des RAM durch Addition von "+1" um "+1"
speichert, und wird von dem Signal des Detektor-Sensors 16 zur Erkennung, ob ein Blatt Papier in die oberste
Ablage Tl einsortiert worden ist, aufwärts gezählt.
Da die Ausführungszeit eines Befehles für die CPU festgelegt ist, ist der Störungs-Zähler derart beschaffen,
daß er jedesmal die Anzahl von Ausführungen (Zeit) eines solchen Befehles zählt, damit sie im RAM abspeichert
werden. Da die für die von der Erkennung des Blattes Papier beim Sensor 5 bis zum Vorbeileiten des
Blattes am Sensor 5 (d.h. bis zum Erreichen des Nichterkennungszustandes) benötigte Zeit für Papierblätter
von gleicher Größe konstant ist, ist die Zeitfestsetzung des Störungs-Zählers derart festgesetzt, daß
der Störungs-Zähler für die Zeit einschließlich eines Toleranzzeitbereiches für den Durchgang eines Blattes
Papier maximaler Größe eingestellt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Kürze wegen angenommen,
daß die Setz-Zeit 2.5 Sekunden beträgt.
Wenn der Störungs-Zähler in der oben beschriebenen Art und Weise gesetzt wird, wird nachfolgend bei Schritt
S54 geprüft, ob der Zustand des Nichterkennens des Blattes Papier eingetreten ist oder nicht. Wenn das
gerade transportierte Blatt Papier noch von dem Sensor 5 erkannt wird, wird der Vorgang bei dieser Überprüfung
mit dem Schritt S55 fortgesetzt, bei dem überprüft wird, ob der Störungs-Zähler bis 2.5 Sekunden gezählt
hat oder nicht. Wenn der Sensor 5 das Blatt Papier ermittelt, selbst wenn der Störungs-Zähler bis 2.5 Sekünden
gezählt hat, wird der Ablauf für eine Sortierer-Störung eingeleitet, der später genauer beschrieben
wird. Wenn sich nun das Blatt Papier am Sensor 5 entlangbewegt, bevor der Störungs-Zähler 2.5
Sekunden zählt, wird der Störungs-Zähler durch über-
3C springen des Schritt S54 zurückgesetzt. Wenn der Sensor
5 die hintere Kante des Blattes erkennt, wird ein Papierintervall-Zähler durch den Signaleingang (S57) gesetzt.
Dieser Papierintervall-Zähler dient dazu, das Zeitintervall von der hinteren Kante eines vorhergehenden
Blattes bis zur vorderen Kante eines nachfol-
-legenden Blattes zu messen und die ermittelte Zeit wird
jedesmal im RAM abgespeichert. Der Papierintervall-Zähler beginnt mit der Zeitmessung zu dem Zeitpunkt, zu
dem der Sensor 5 die hintere Kante eines Blatt Papieres ermittelt hat, und stoppt die Zeitmessung bei Erkennung
der vorderen Kante des nachfolgenden Blattes Papier. Entsprechend der, wie oben beschrieben, gemessenen Zeit
werden gemäß der vorliegenden Erfindung die nachfolgend aufgeführten Handlungen bewirkt.
Nachdem der Steuerstromkreis 21 die Steuerung, wie oben beschrieben, bewirkt hat, wird mit Schritt S58 fortgefahren,
um durch den Papier-Erkennungssensor 16 der Papier-Erkennungszustand zu überprüfen. Normalerweise
wird die Kopie beim Erreichen des Sortierers von dem Transportband 6 und der Führungsrolle 7 zunächst auf
die Ablage TO gebracht und danach zwischen den Transportbändern 6 und 12 an der hinteren Kante des Blatte
gehalten und so in entgegengesetzter Richtung transportiert. Wenn das Blatt Papier somit von dem vertikalen
Transportband 13 in vertikaler Richtung transportiert wird, wird es durch den Einfluß der Torklaue
Gl auf die oberste Ablage Tl geführt. Wenn sich das" Blatt Papier während des Einbringens in die Ablage
zwischen dem lichtaussendenden Element 16a und dem lichtempfangenden Element 16b befindet, wird im obigen
Fall ein Signal zur Erkennung des Blattes Papier vom Sensor 16 an den Steuerstromkreis 21 abgegeben. Entsprechend
fährt der Steuerstromkreis 21 nachfolgend mit dem Schritt S59 fort, um den Störungs-Zähler zu setzen.
Dieser Störungs-Zähler wird für die Zeit gesetzt, in der ein kopiertes Blatt maximaler Größe von der Ablage
aufgenommen wird, und da die Papier-Transportgeschwindigkeit im Sortierer im allgemeinen größer ist als im
Kopiergerät, ist die Setz-Zeit des obigen Störungs-
-Yl-
Zählers kürzer als die des 2.5-Sekunden-Zählers, der
früher beschrieben worden ist.
Während das Kopierblatt durch Erstreckung über das Transportsystem des Kopiergerätes und das des Sortierers
transportiert wird, muß die Kopie daher mit einer von dem Transportsystem des Kopiergerätes abhängigen
Geschwindigkeit befördert werden. Daher sind das Transportband 6 und die Führungsrolle 7 derart angeordnet,
daß sie ein gleitendes Transportieren ermöglichen, und wenn der Transport durch den Kopierapparat
beendet ist, wird das Blatt Papier gemäß der Geschwindigkeit des Transportbandes 6 befördert. Entsprechend
der Beschreibung der vorliegenden Ausführungsform ist
beim Störungs-Zähler für den Sensor 16 die Zeit, die für das vollständige Einsortieren einer Kopie auf eine
Ablage benötigt wird, auf 1.5 Sekunden gesetzt. Es muß hier jedoch bemerkt werden, daß die Zeit je nach Notwendigkeit
eingestellt werden kann und nicht allein auf 1.5 Sekunden begrenzt ist.
Wenn der Störungs-Zähler, wie oben beschrieben, vom Sensor 16 gesetzt wird, wird wiederum geprüft, ob der
Sensor 16 ein Blatt Papier erkennt oder nicht, und wenn eine Kopie erkannt worden ist, wird beim Schritt S61
geprüft, ob der Störungs-Zähler bis zu 1.5 Sekunden gezählt hat. Wenn das Blatt Papier zu dem Zeitpunkt, an
dem der Stcrungs-Zähler 1.5 Sekunden zählt, durch den Sensor 16 hindurchtritt, wird der Störungs-Zähler bei
Schritt S62 durch Überspringen des Schrittes S60 zurückgesetzt. Wenn die Zuordnung der ersten Kopie auf die
oberste Ablage Tl beendet ist, wird in oben beschriebener Art und Weise der Speicherinhalt für die Ablagepositionen
innerhalb des RAM überprüft (Schritt S63) . In diesem Beispiel ist die oberste Ebene Tl immer noch
ausgewählt, wobei der Inhalt des Speichers auf seinem Anfangszustand "1" (oder "0") verbleibt, und bei dem
nachfolgenden Schritt S64 wird der Speicher um +1 erhöht und sein Inhalt beträgt somit M= 2 (oder 1) , und
der Vorgang wird mit dem Schritt S65 fortgesetzt. Bei diesem Schritt S65 wird die nächste zum Sortierer transportierte
Kopie vom Sensor 5 erkannt und beim Erkennen des Eintretens des Blattes Papier durch den Sensor 5
wird mit Schritt S67 fortgefahren. Wenn jedoch der Sensor 5 die nächste Kopie nicht erkennt, wird überprüft,
ob der Papierintervall-Zähler bei Schritt S66 bis 4.6 Sekunden gezählt hat oder nicht, und es wird wieder zu
Schritt S65 zurückgegangen. Hier wird entschieden, ob das nächste Blatt Papier am Einlaß 2 des Sortierers 1
angekommen ist, bevor der Papierintervall-Zähler bis 4.6 Sekunden gezählt hat, und wenn nicht, wird dieser
Zustand als Austauschvorgang der Originaldokumente angesehen, um so die Sortierer-Steuerung zu bewirken, wie
sie später beschrieben wird. In dem obigen Fall wird die Zeit für die Papierintervalle, die, wie oben beschrieben,
voreingestellt ist, bestimmt durch Einbeziehung einer Toleranz bis zu einer bestimmten Größe
der maximalen Zeit für die Papierintervalle während des Mehrfach-Kopiervorgangs des Kopiergeräts und zur Erklärung
der vorliegenden Ausführungsform wird angenommen, daß diese 4.6 Sekunden beträgt.
Wenn der Sensor 5 die nächste Kopie erkennt, bevor der Papierintervall-Zähler die vorbestimmte Zeit gemessen
hat, wird mit Schritt S67 fortgefahren, wobei die Zeitmessungs-Funktion des Papierintervall-Zählers vorläufig
abgebrochen wird, und der bis dahin ermittelten Zeitinhalt in einem bestimmten Bereich des RAM abgespeichert
wird. Dann wird im Schritt S68 der Papierintervall-Zähler zurückgesetzt, um ihn für eine nach-
folgende Zeitmessung vorzubereiten, und im Schritt S69 wird danach die Ablage um eine Etage verstellt. Genauer
gesagt, wird der Kolbenmagnet für die Torklaue Gl aberregen und ein anderer Kolbenmagnet, der der Torklaue G2
entspricht, wird erregt, um die nachfolgende Ablage T2 auszuwählen, während die Torklaue Gl in die Position
zurückkehrt, die in Fig. 1 in gestrichelter Linie angedeutet ist. Mit anderen Worten ist die Ablagefläche
beim nächsten Schritt zur Ablage T2 verschoben. Die von dem Papierintervall-Zähler ermittelte Zeit wird im RAM
zum Vergleich mit nachfolgenden Papierintervallen abgespeichert.
Wenn die nächste Kopie in den Sortierer gelangt, wird nachfolgend zu Schritt S53 zurückgesprungen, und der
Störungs-Zähler (2.5 Sekunden) wird gesetzt, um die Steuerfunktion, wie oben beschrieben, zu wiederholen,
wobei das nächste Blatt Papier auf die Ablage T2 gebracht wird. Da das Blatt Papier auf die Ablage T2 geführt
wird und der Speicherbereich des RAM für die Ablagenposition "M=2 (oder 1)" während des vorhergehenden
Arbeitsschrittes speichert, v/ird im obigen Fall vom Schritt S63 aus mit Schritt S70 fortgefahren, bei dem
eine "1" zum Speicherbereich addiert wird. Dann wird Schritt auf Schritt S71 geschaltet, bei dem geprüft
wird, ob der Sensor 5 ein Blatt Papier erkannt hat oder nicht. Wenn die Kopie den Einlaß 2 des Sortierers 1
bisher noch nicht erreicht hat, wobei der Sensor 5 sich im Zustand der Nichterkennung des Blattes Papier befindet,
wird mit dem Schritt S72 fortgefahren, um zu prüfen, ob der Papierintervall-Zähler das 1.6-fache des
vorherigen Papierintervalls gezählt hat oder nicht. Durch die überprüfung bei Schritt S72 wird entschieden,
ob das augenblickliche Papierintervall innerhalb der 1.6-fachen Zeit des vorherigen Papierintervalls liegt
- 2t) -
oder nicht. Diese Funktion ist besonders dann wirkungsvoll, wenn das Kopiergerät 3 mit einer Duplex- oder
Doppelbildflächen-Kopierfunktion ausgestattet ist, die derart abläuft, daß durch Halbierung der Auflagefläche
eines Originaldokumentes der Kopiervorgang der ersten Hälfte des Originaldokumentes für die wirkliche Anzahl
der Kopien erfolgt, und danach der Kopiervorgang der zweiten Hälfte des Originaldokumentes für die wirkliche
Anzahl von Kopien erfolgt. Wenn der Arbeitsgang vom Kopieren der ersten Hälfte zum Kopieren der zweiten
Hälfte umgeschaltet wird, dann wird das Papierintervall merklich größer als beim Kopieren der ersten Hälfte.
Zur Entscheidung des obigen Zustandes wird die Zeit für das Papierintervall gemessen. Wenn z.B. das Papierintervall
innerhalb der 1.6-fachen Zeit des vorherigen liegt, dann wird unter der Annahme, daß das Papierintervall
während des Umschaltens vom Kopieren der ersten Hälfte zum Kopieren der zweiten Hälfte ungeführt
1.6 mal so lang ist wie das Papierintervall während eines normalen Mehrfach-Kopiervorgangs, dies als Fortsetzung
eines Mehrfach-Kopiervorgangs behandelt, während es wie ein Kopiervorgang der letzten Hälfte des
Originaldokuments behandelt wird, wenn das augenblickliche Papierintervall länger ist als das vorherige. In
dem oben geschilderten Fall ergibt sich eine ähnliche Situation für den Austauschvorgang der Originaldokumente
.
Erkennt der Sensor 5 das nächste Blatt Papier (drittes Blatt Papier), wenn der Papierintervall-Zähler die
1.6-fache Zeit des vorherigen Papierintervalls gemessen hat, dann wird mit Schritt S73 fortgefahren und der
Zeitmeßvorgang durch den Zähler, der das Papierintervall bis dahin gemessen hat, wird abgebrochen und die
von dem Zähler zu diesem Zeitpunkt ermittelte Zeit wird
im RAM gespeichert mit nachfolgender Rücksetzung des Papierintervall-Zählers (Schritt S74). Dann wird auf
Schritt S75 umgeschaltet und der Inhalt des RAM, das das vorherige Papierintervall speichert, wird gelöscht
und nur die Zeit für das augenblickliche Papierintervall wird abgespeichert, um für den nächsten Vergleich
benutzt zu werden. Danach wird vom Schritt S69 zu Schritt S53 umgeschaltet, um den Störungs-Zähler zu
setzen. Da der Störungs-Zähler viele Schritte nach der Erkennung des Blattes Papier durch den Sensor 5
(Schritt S65 oder S71) gesetzt wird, muß für die Zeit des Zählers berücksichtigt werden, daß diese im Unterschied
zu derjenigen während der Störungs-Zählersetzung nach dem Schritt S50 variiert. Da die Zeit für die entsprechenden
Schritte sehr kurz ist, ist eine solche Differenz natürlich in dem zulässigen Bereich der
Störungs-Zeitsetzung miteingeschlossen, so daß sich daraus keine speziellen Probleme ergeben. Unter Berücksichtigung
der oben erwähnten Zeit, wird der Störungs-Zähler für diese Zeit gesetzt.
Die oben beschriebene Funktionsweise wiederholt sich, wobei z.B. in dem Fall des Ablaufs eines Mehrfach-Kopiervorgang
für zwanzig Blätter, nach der Zuordnung der vierzehnten Kopie in die Ablage T14, die verbleibenden
sechs gleichen Kopien in die letzte Ablage T15 einsortiert werden. Zu dieser Zeit sind alle Magnetspulen
aberregt, wobei danach der Verstellmechanismus für die Ablagen nicht mehr wirkt, und dieser Zustand
wird aufrechterhalten, bis eine Serie des Mehrfach-Kopiervorgangs abgeschlossen ist. Wenn das Kopierintervall
langer als ein vorbestimmtes Intervall wird, wird angenommen, daß eine Serie des Mehrfach-Kopiervorgangs
abgeschlossen worden ist, und die oberste Ablage Tl wird ausgewählt, wobei der gesamte Inhalt des
Speichers gelöscht wird. Wenn der erwähnte Duplex- oder Doppelbildflächen-Kopiervorgang, abläuft, wird genauer
gesagt das Papierintervall beim Kopieren der letzten Hälfte nach Beendigung des Kopierens der ersten Hälfte
langer als ein vorbestimmtes Intervall (d.h. bis 1.6 mal so lang). Daher wird mit dem Schritt S76 nach überprüfung
bei Schritt S72 fortgefahren, um den Papierintervall-Zähler zurückzusetzen, und im Schritt S78
wird die Torklaue Gl entsprechend der obersten Ablage Tl ausgewählt. Da der Austauschvorgang der Originaldokumente
usw. nicht vom Bediener durchgeführt wird, werden auch die Handlungen der Schritte SOl und S02
nicht von dem Bediener ausgeführt, nachdem der Motor ausgeschaltet ist, wobei zum Schritt Sl in Fig. 3 zurückkehrt
wird.
Speziell Schritt SOl wird nach Maßgabe des Bedieners ausgeführt und wenn es keine Schwierigkeiten im Kopiergerät
gibt, wird mit Schritt S02 fortgefahren und der Bediener führt die Austauschoperation des Originaldokumentes
aus. Jedoch beim Doppelbildflächen-Kopieren wird das nachfolgende Kopieren der letzten Hälfte ausgeführt,
ohne das Originaldokument auszutauschen, und daher wird unmittelbar von Schritt S77 zum Schritt S78
und Schritt Sl geschaltet,um die Steuerfunktion, wie
oben beschrieben, auszuführen.
Anstatt des Doppelbildflächen-Kopierens nimmt der Bediener
bei Beendung des normalen Mehrfach-Kopiervorgangs das Austauschen des Originaldokuments vor, um das
nächste Originaldokument zu kopieren, und startet den Kopiervorgang des Kopiergerätes. Daher werden die oben
beschriebenen Funktionen, wie Zurückkehren mit Schritt Sl und Fortfahren zum Schritt S50 zur Erkennung der
Kopie mit nachfolgendem Anschalten des Motors und Löschen des Speichers (Schritt S52), usw. wiederholt.
- as -
Im Fall einer Störung im Kopiergerät führt, wenn die Störung aufgrund von eingeklemmtem Papier oder zu Neige
gehendem Papiervorrat o.dgl. herrührt, der Bediener die Störungs-Handlung oder die Papier-Einlege-Handlung
(Schritt S03) gemäß der Störungs-Anzeige im Haupt-Kopiergerät aus, und nach Beendigung eines solchen Vorganges
betätigt er den Störungs-Rücksetzschalter SW3 am Sortierer. Die Betätigung des Schalters SW3 am Sortierer
wird durch die obige Handlung erkannt und der Speicherinhalt in dem RAM, der die Sortiererposition
gespeichert hat, wird ausgelesen, um die entsprechende Torklaue zum Zuordnen der Kopien auf die dem Speicherinhalt
entsprechende Ablage zu betätigen. Wenn danach die Papiererkennung (Schritt S82) durch den Sensor 5
einsetzt, wird der Motor angeschaltet (Schritt S83) und es wird zu Schritt S53 zurückgekehrt, um die früher
beschriebenen Funktionen auszuführen. In diesem Fall bleibt der Speicherinhalt für die Ablageposition in dem
RAM gespeichert, um zur Auswahl der bestimmten Ablage gespeichert zu bleiben. Mit anderen Worten verbleibt im
Fall einer Störung des Kopiergeräts die Ablagefläche immer in dem Zustand vor dem Auftreten der Störung.
Nachfolgend wird eine Beschreibung für den Fall gegeben, daß eine Störung des Sortierers eingetreten ist.
Die Störung des Sortierers wird durch die Sensoren 5 und 16 angezeigt, und wenn die Zeit, die zum Passieren
der Stellen, die von den Sensoren 5 und 16 erkannt werden, größer als die augenblickliche Zeit ist, wird
dieser Zustand als Störung behandelt. Nach Setzen der Störungszeit bei den Schritten S53 oder S59 und während
des Uberprüfens der Schritte S54 zu S55 oder S60 zu S61 wenn der Sensor 5 oder 16 das Blatt Papier nach Beendigung
des Zählvorgangs auf 2.5 Sekunden oder 1.5 Sekunden durch den Störungs-Zähler erkannt hat, wird ge-
nauer gesagt bei Schritt S84 (Fig. 4(a)) die Störungs-Handlung
ausgeführt, deren Einzelheiten im Flußdiagramm der Fig. 5 dargestellt sind. Wie in Fig. 5 dargestellt,
wird zunächst der Motor abgestellt, um den Transport von Kopien zu stoppen, wobei während der Beendigung
dieser Funktion die Auswahlposition der Ablage erhalten bleibt (Schritte S85, S86). Nach Behebung der Störung
(Schritt S87) durch den Bediener, wird der Betätigungszustand des Störungs-Rücksetzschalters SW3 überprüft
(Schritt S88) und nach Betätigung des Schalters SW3 wird der Motor eingeschaltet (Schritt S89) , um zu der
normalen Sortier-Funktion, wie früher beschrieben, zurückzukehren. Während einer solchen Sortiererstörung
wird vorzugsweise die Kopierfunktion beim Haupt-Kopiergerät angehalten. Zu diesem Zweck ist vorgesehen,
daß während einer Sortiererstörung dem Haupt-Kopiergerät ein Störungssignal JA (z.B. "High"-Signal) übermittelt
wird, bei dessen Empfang die Kopierfunktion abgebrochen wird. Darüber hinaus wird durch die Betätigung
des Störungs-Rücksetzschalters SW3 ein Störaufhebungssignal (z.B. "Low"-Signal) an das Kopiergerät
gesendet, wodurch ausgehend vom Zustand vor dem Anhalten die Kopierfunktion automatisch eingeleitet wird und
somit überflüssiges Kopieren vermieden wird.
Da die Einrichtungen zum Speichern der Sortiererposition für die entsprechenden Kopien im Sortierer selbst
vorgesehen sind, wird, wie es durch die vorhergehende Beschreibung des Sortierers gemäß der Erfindung klar
ist, beim Starten der Sortierfunktion im Fall einer Störung oder des Zuneigegehens der Papierblätter seites
des Kopiergeräts die Sortierfunktion vom Zustand vor der Störung ausgehend wieder aufgenommen, und daher
sind die dazu notwendigen Operationen merklich vereinfacht worden. Da kein Signal vom Haupt-Kopiergerät ge-
- 2-5 -
sendet wird, ist darüber hinaus nicht nur das Anbringen oder Abnehmen des Sortierers selbst erleichtert worden,
sondern gleichzeitig können Fehlfunktionen des Sortie~ rers aufgrund möglicher Übersendung von fehlerhaften
Signalen verhindert werden.
.as-
- Leerseite -
Claims (3)
1. Sortierer zur Aufnahme von Papierblatt-Kopien, der
zur Klassierung von einem Haupt-Kopiergerät (3) kommende Papierblatt-Kopien aufnimmt und diese
nachfolgend auf eine große Anzahl von Ablagen (TO,Tl bis T15) verteilt,
gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung (RAM) zur Abspeicherung der Verteilungs-Positionen der Papierblatt-Kopien auf die Ablagen und einem Steuerstromkreis (21, 22,23) zur automatischen Auswahl der Ablageposition des Speicherinhalts der Speichervorrichtung (RAM) bei Störungsfällen wie Papiereinklemmung oder Ausgehen von Kopierpapierblättern.
gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung (RAM) zur Abspeicherung der Verteilungs-Positionen der Papierblatt-Kopien auf die Ablagen und einem Steuerstromkreis (21, 22,23) zur automatischen Auswahl der Ablageposition des Speicherinhalts der Speichervorrichtung (RAM) bei Störungsfällen wie Papiereinklemmung oder Ausgehen von Kopierpapierblättern.
2. Sortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, bei Speicherung einer "0" in einem bestimmten
Bereich der Speichereinrichtung (RAM) dies als Nicht-Sortier-Modus interpretiert wird und der
Nicht-Sortier-Modus abläuft, und bei Einschalten des Sortier-Modus eine diesen Zustand anzeigende
"1" in dem bestimmten Bereich der Speichereinrichtung (RAM) gespeichert ist.
3. Sortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis (21,22,23) einen Haupt-Steuerstromkreis
(21) und einen Eingangs-Steuerstromkreis (22) sowie einen Antriebs-Steuerstromkreis
(23) aufweist, welche mit dem Haupt-Steuerstromkreis (21) gekoppelt sind, daß der Haupt-Steuerstromkreis
(21) ein Strob-Signal zum Eingangs-Steuer
Stromkreis (22) gibt, um ein Eingangssignal vom Eingangs-Steuerstromkreis (22) aufzunehmen,
und daß der Haupt-Steuerstromkreis (21)
entsprechend dem Eingangszustand Steuersignale an den Antriebs-SteuerStromkreis (23) gibt, wobei der
Antriebs-Steuerstromkreis (23) eine Störungs-Leuchtdiode (24), Solenoide (25) für die Torklauen
und einem Motor (26) , die alle mit ihm verbunden sind, antreibt und steuert.
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