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DE3208019C2 - Vorrichtung zum Wiegen von Früchten und zum Zusammenstellen einer Menge aus diesen Früchten - Google Patents

Vorrichtung zum Wiegen von Früchten und zum Zusammenstellen einer Menge aus diesen Früchten

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DE3208019C2
DE3208019C2 DE3208019A DE3208019A DE3208019C2 DE 3208019 C2 DE3208019 C2 DE 3208019C2 DE 3208019 A DE3208019 A DE 3208019A DE 3208019 A DE3208019 A DE 3208019A DE 3208019 C2 DE3208019 C2 DE 3208019C2
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Germany
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fruits
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weighing
transport devices
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DE3208019A
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Agustin Badalona Barcelona Dauder Guardiola
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight
    • B07C5/18Sorting according to weight using a single stationary weighing mechanism

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Abstract

Automatische Wiegevorrichtung für Früchte od.dgl. Produkte, aufweisend a) einen Beschickungseinlaß mit mehreren Kanälen, die in Zurückhaltungs- und Bereitstellungsvorrichtungen für die zu wiegenden Produkte enden, hinter welchen horizontale Transportvorrichtungen angeordnet sind, die in so viel Gruppen aufgeteilt sind wie Kanäle vorhanden sind, wobei diese Gruppen gegeneinander phasenverschoben bewegbar sind, um die Produkte von den jeweiligen Zurückhaltungsvorrichtungen zu den einzelnen Wiegevorrichtungen und anschließend zu vertikalen Transportvorrichtungen zu transportieren, die ebenfalls so viel Gruppen wie Kanäle vorhanden sind bilden und die bereits gewogenen Produkte zu in verschiedenen Höhen übereinanderliegenden Rampen fördern, welche in ihnen zugeordnete Behälter münden, die mit Vorrichtungen für ihre Entleerung versehen sind, wobei eine weitere Rampe zur Rückführung der wegen nicht passenden Gewichts zurückgewiesenen Produkte zum Einlaß der Vorrichtung vorgesehen ist, wobei die vertikalen Transportvorrichtungen eine Sortiervorrichtung aufweisen, welche die Entladung der Produkte auf die in Betracht kommende Rampe bewirken und wobei horizontale und transversale Transportvorrichtungen unterhalb der Behälter für die Ausbringung der Produkte in Gesamteinheiten von vorbestimmtem und einstellbarem Gewicht angeordnet sind; b) eine zentrale Steuereinheit, welche das zu befolgende Konzept unter Berücksichtigung des gewünschten Endgewichts die Gesamtzahl der zu wiegenden .

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wiegen von Früchten und zum Zusammenstellen einer Menge aus diesen Früchten unter Einhaltung eines vorgegebenen Mengengewichtsbereiches gemäß dem Obsrbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bisher wird das Wiegen von Früchten oder dergleichen Produkten, die anschließend verpackt werden sollen, in den meisten Fällen mit Hilfe mehr oder weniger genauer Waagen von Hand durchgeführt. Dies erfordert die Beschäftigung von entsprechend geschultem Personal und bedingt eine relativ geringe Arbeitsgeschwindigkeit sowie sich daraus ergebende Fehler hinsichtlich des vorgegebenen Endgewichts jeder Verpakkungseinheit Es ist ferner bereits eine automatische Fruchtwiegevorrichtung bekanntgeworden, die automatisch ein Vorwiegen mit einem relativ großen Teil des zu wiegenden Produktes durchführt und dann einen Gewichtsausgleich durchführt, um dieses Gewicht dem gewünschten Gewicht anzunähern, indem der Rest der Früchte hinzugefügt oder zurückgewiesen wird. Dieses Verfahren ist sehr langwierig und wegen der geringen Wiegeleistung der Vorrichtung unwirtschaftlich, wobei hinsichtlich des gewünschten Endgewichts zudem keine zufriedenstellende Genauigkeit erzielt wird.
Aus der älteren DE-OS 31 34 403 ist bereits eine Vorrichtung zum Wiegen von Früchten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt Bei dieser Vorrichtung bestehen die Transportvorrichtungen aus umlaufenden Förderbändern mit Wannen als Aufnahmezellen. Die Förderbänder sind parallel zueinander angeordnet und geben die Früchte aus den Wannen in einen Abführtrichter ab, dar allen Förderbändern gemeinsam ist. Jedem Förderband ist am Abführtrichter eine Entladevorrichtung zugeordnet, die von einem Rechner selektiv gesteuert die Wannen entweder entladen oder unbeeinflußt weiter wandern läßt Aufgrund der Vielzahl der Förderbänder und der Vielzahl der zwischen den Wiegevorrichtungen und dem Abführtrichter vorhandenen Wannen lassen sich viele Kombinationen von Gewichten errechnen und daraus die Kombination bestimmen, die innerhalb des vorgegebenen Gesamtgewichtbercichcs liegt An dieser Vorrichtung ist nachteilig, daß die am Abführtrichter nicht abgegebenen Früchte in dem Kreislauf der Förderbänder weiterbewegt werden und die betreffenden Wannen besetzt halten, so daß diese nicht erneut beschickt werden können. Es muß daher beim Beschicken der Wannen darauf geachtet werden, ob diese bereits Früchte tragen oder
nicht. Überflüssigerweise werden die vom vorherigen Zyklus bereits mit Früchten beladenen Wannen im darauffolgenden Zyklus noch einmal gewogen. Diese Vorrichtung ist somit wenig effektiv und sehr aufwendig.
Aus der DE-OS 23 40 832 ist ferner eine Vorrichtung zum Wiegen von Gegenständen bekannt, bei der eine ein Sollgewicht überschreitende Menge von zu wiegenden Gegenständen auf mehrere Waagen verteilt wird, um mehrere Meßwerte zu erhalten, wobei die Kombinationen aus den gemessenen Werten errechnet werden und eine Gewichtskombination ausgewählt wird, die dem Sollgewicht nahekommt. Auch diese bekannte Vorrichtung arbeitet nicht mit zufriedenstellender Effektivität.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art so weiter zu entwickeln, daß sie in vergleichbarer Zeit eine größere Zähl von Ffüchtteilrnengenkombinationen, die innerhalb eines vorgegebenen Gewichtsbereiches liegen, ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnei.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist mehrere Aufnahmebehälter für die Früchte auf, die jeweils von allen Transportvorrichtungen beschickbar sind und damit einen gleichzeitigen Zugriff ermöglichen. Die nicht in Mengenkombinationen hineinpassenden Früchte werden hingegen ausgeschieden und in den Früchtevorrat zurückgeführt Da sich auf dem Wege zwischen den Wiegevorrichtungen und den Entladevorrichtungen eine größere Anzahl von Früchten befinden, können hieraus eine große Anzahl von Gewichtskombinationen errechnet werden, die dann in die Aufnahmebehälter abzuführen sind Dabei werden die in eine bestimmte Kombination nicht passenden Früchte nicht ohne weiteres in den Vorrat zurückgeführt, sondern es können mit ihnen andere Kombinationen gebildet werden, die dann entsprechend in einen anderen Aufnahmebehälter abgeleitet werden. Die Anzahl der wirklich nicht nutzbaren Früchte, die in den Fruchtvorrat zurückzuführen sind, ist dadurch sehr klein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat unter anderem folgende Vorteile: Angleichung der Vorrichtung, um Fruehtgesamteinheiten (beispielsweise jeweils aus mehreren Orangen, Zitronen, Äpfeln usw. hsstehend) mit vorbestimmten Gewicht innerhalb festgesetzter Grenzen zu erhalten, die aufgrund der Gewichtsunterschiede jeder Einheit schwierig zu wiegen sind; Erhalt genauer Gewichte je Gesamteinheit innerhalb der zuvor festgelegten Toleranzen, wenn man, wie bereits erwähnt, von Produkten mit ungleichmäßigem Gewicht ausgeht; jo
das endgültige, vollständig automatische Wiegen und Liefern von Fruchtgesamteinheiten mit zuvor festgelegtem Gewicht und vorbestimmten Toleranzen in einer sehr raschen Folge, welche viel größer ist als die der bisher bekannten Vorrichtungen, d. h. mit einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung und folglich auch mit einem hohen Ausstoß;
sehr geringe Zurückweisung von Einheiten der zu wiegenden Produkte im Vergleich zu derjenigen bei den bekannten Vorrichtungen; die Möglich'-.eit, das Endgewicht jeder Gesamteinheit von Produkten zum späteren Abpacken sowie auch den Toleranzbereich in einfacher Weise einstellen zu können;
Einfachheit der Vorrichtung an sich und die leichte Anpassung derselben an die üblichen Verpackungsstraßen (indem man vor der WiegevoTichijng eine Verpakkungsvorrichtung anordnet), wodurch die Höhe des Einlasses der Wiegevorrichtung leicht an die Höhe der Beschickungsvorrichtung der vorhandenen Straßen angepaßt werden kann, und vv-znn die Früchte mittels vertikaler Transportvorrichtungen gefördert werden, kann man herkömmliche Verpackungsvorrichtungen direkt beschicken, was eine Raumersparnis ergibt;
mögliche Beschädigungen der Früchte, die normalerweise leicht verderbliche und empfindliche Produkte sind, werden dank den konkreten Zurückhaltungsvorrichtungen und transversalen und vertikalen Transportvorrichtungen ausgeschlossen;
die spezifische Beschaffenheit und Anordnung der transversalen bzw. horizontalen Transportvorrichtungen und der Wiegevorrichtungen sowohl in absoluter als auch in relativer Hinsicht verhindern Schläge und Vibrationen der Produkte, die gewogen werden sollen, wodurch ein hoher Ertrag beim Wiegen, was die Genauigkeit und die Geschwindigkeit betrifft, erhalten wird, welche höher sind als die von bekannten Vorrichtungen; die spezifischen feststehenden Vorrichtungen für die zeitweilige Aufbewahrung der Produkte gestatten eine Verringerung des Volumens der Vorrichtung, da keine Kurbelwellen mit relativ großen Abmessungen verwendet werden müssen;
die konkrete Beschaffenheit und Anordnung der Behälter der Vorrichtung vermeiden einerseits, daß die Produkte aneinander anstoßen und ermöglichen andererseits eine größere Geschwindigkeit bei der Entleerung, was zu einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit führt; dies wird unterstützt durch das endlose, unter den Behältern bewegende Förderband, wodurch ein größerer Ausstoß gegenüber den bekannten Vorrichtungen erreicht wird. Schließlich ist die Vorrichtung bzw. sind deren Teile wie folgt variierbar, d. h. einstellbar:
die Beschickungseinlaßkanäle, die Rampen und entsprechenden Sortiervorrichtungen für die Produkte, die Behälter für das Sammeln und die zeitweilige Lagerung der Produkte (bis zum Erreichen des vorbestimmten Gesamtgewichts), die transversalen bzw. horizontalen Transportvorrichtungen und die Betätigungsvorrichtungen der Vorrichtungselemente, sowie die Zurückhaltungs- und Bereitstellungsvorrichtunten für die zu wiegenden Produkte, die Wiegevorrichtungen, die feststehenden Vorrichtungen für die zeitweilige Aufbewahrung der Produkte und die vertikalen Transportvorrichtungen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der F i g. 1 und 2 der Zeichnungen im einzelnen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäß ausgebildeten automatischen Wiegevorrichtung, und
F i g. 2 zeigt einen Ausschnitt der F i g. 1 in vergrößertem Maßstab.
In F i g. 1 ist eine Ausführungsform der automatischen Wiegevorrichtung für Früchte od. dgl. gemäß der Erfindung dargestellt, welche folgendes umfaßt: Ein Gestell 10, welches die verschiedenen Elemente der Vorrichtung trägt, einen Beschickungseinlaß mit mehreren Beschickungskanälen 20, welche die zu wiegenden Früchte F, beispielsweise von einer Beschickungsvorrichtung, in geordneter Weise zuführen und welche in Bereitstellungsvorrichtungen 30 (F i g. 2) für die zu wiegenden Früchte F\ münden; es folgen horizontale Transportvorrichtungen 40, die aus so vielen Zügen bestehen, wie es Beschickungskanäle 20 gibt und die mit denselben fluchten, wobei diese Züge untereinander phasenverschoben bewegt werden und die Früchte F\ den einzelnen Wiegevorrichtungen 50 zuführen, wobei sie diese zunächst in die Stellung F2 (F i g. 2) bringen und dann von diesen Wiegevorrichtungen 50 zu feststehenden Vorrichtungen 60 zur zeitweiligen Aufbewahrung der Früchte F3 (feststehende Vorrichtungen, deren Anzahl variabel sein kann, oder die sogar nicht vorhanden sein müssen) und von den letzteren zu den vertikalen Transportvprrichtungen 70 (F 1 g. 2), welche auch so viele Züge autweisen wie es Beschickungskanäle gibt. Die vertikalen Transportvorrichtungen fördern die bereits in den Vorrichtungen 50 gewogenen Früchte F\ (F i g. 2) aufwärts in verschiedene Höhen 80 zu übereinanderliegenden Rampen 81, 82 und 83, welche in die Aufnahmebehälter 100, 101, 1C2 und 103 münden, die je mit einer Entleerungsvorrichtung 110 versehen sind. Eine weitere Rampe 84 ist über den vorher erwähnten Rampen angeordnet, um die wegen ihres nicht geeigtie';en Gewichts zurückgewiesenen Früchte zum Einlaß der Vorrichtung zurückzuführen. Die vertikalen Transportvorrichtungen 70 weisen Sortiervoicichtur.gen auf, welche mittels der pneumatischen Zylinder 90 oder eine andere geeignete Betätigungsvorrichtung bewegt werden, um die Pro-
dukte auf die entsprechende Rampe zu befördern, auf welchen sie zu den entsprechenden Behältern gelangen. Jedesmal, wenn in einem Aufnahmebehälter die erforderliche Menge an Früchten, die das gewünschte, zuvor eingestellte Endgewicht aufweisen, gelagert ist, erfolgt die Entleerung der Aufnahmebehälter mittels der Vorrichtungen 110: die Früchte fallen dann auf eine Horizontalfördereinrichtung 12υ herab, um zum Auslaß der Vorrichtung transportiert, normalerweise zur darauffolgenden Vorrichtung der Verpackungsstraße, genauer einer Verpackungsvorrichtung, zugeführt zu werden. Zum automatischen Ablauf der verschiedenen Phasen und deren passender Verkettung ist eine programmierbare zentrale elektrische Rechen- und Steuereinheit vorgesehen, die das in jedem Fall zu verfolgende Konzept festlegt, um die Gesamteinheiten der Produkte mit dem vorbestimmten Gewicht innerhalb der einstellbaren Toleranzen zu erhalten. Dieses Konzept wird ausgehend von dem gewünschten F.ndgewicht jeder Gesamtheit der zu wiegenden Produkteinheiten, vorzugsweise Früchte, unter Berücksichtigung des in der Vorrichtung mittels der Vorrichtungen 50 ermittelten Istgewichts der einzelnen Einheiten festgelegt, zu welchem Zweck die Zentraleinheit ständig die Höchst- und Mindestgewichte jeder Untermenge von Einheiten, beispielsweise von zwei Orangen, ermittelt und die Berechnung der entsprechenden Unterschiede zu dem vorherbestimmten Höchst- und Mindestgewicht (gewünschte Grenzen oder Toleranzen) des ebenfalls gewünschten Gesamtgewichts durchführt: dann folgt eine Berechnung des Annahmeniveaus der Produkte, um das darauffolgende Niveau zu erreichen und so weiter, bis das eingestellte Gesamtgewicht erreicht wird. Dabei kann auch eine Mindestdifferenz bezüglich der Toleranzen und sogar — im Falle des genauen Gewichts — keine Differenz festgelegt werden: dies würde jedoch zu einer größeren Anzahl von Zurückweisungen führen, d. h. von Einheiten der Produkte, die außerhalb der programmierten Werte liegen; die für den Erhalt der Gesamteinheiten an Produkten mit dem gewünschten Endgewicht notwendige Zeit wird dann zu lang, was zu einer Verringerung des Ausstoßes der Vorrichtung führen würde. Um das von der Zentraleinheit zu befolgende Konzept zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, eine relativ geringe Anzahl von Beschickungskanälen 20 vorzusehen, wobei die Breite eines von ihnen größer ist, um den Durchgang von verschiedenen Einheiten des zu wiegenden Produkts zu gestatten; was die Breite der restlichen Beschickungskanäle anbetrifft, sollte sie den Durchgang von einer einzigen Einheit der Reihe nach gestatten, obgleich es offensichtlich ist. daß die Anzahl und die Breite der Beschickungskanäle 20 grundsätzlich von der Zentraleinheit und vom Verhältnis Preis der Vorrichtung zu Ausstoß derselben abhängt. Die Phasenverschiebung bezüglich der Bewegung der einzelnen Züge der horizontalen Transportvorrichtungen ergibt sich aus den Erfordernissen der Zentraleinheit zwecks entsprechender Anpassung, wobei die aufeinanderfolgenden Wiegevorgänge für jeden Zug ermöglicht werden, obgleich diese Wiegevorgänge offensichtlich mit einer hierfür geeigneten Zentraleinheit gleichzeitig durchgeführt werden könnten. Die Anzahl der Züge und die Breite der horizontalen Transportvorrichtungen 40 und der vertikalen Transportvorrichtungen 70 hängt von der Anzahl und der Breite der Beschickungskanäle 20 ab.
Zwischen der Zentraleinheit und den verschiedenen Vorrichtungselementen gibt es entsprechende Verbindungsmittel zur Koordinierung und Steuerung, vor allem was die Sortierentleerung jedes Zuges von bereits gewogenen Früchten F? in einen bestimmten Behälter über die Rampen 80, 81, 82 und 83 oder in den Zurückweisungsbereich über Sortiervorrichtungen betrifft, welche zu diesem Zweck vertikale Transportvorrichtungen 70 aufweisen, wobei die zurückgewiesenen Früchte über die Rampe 84 /um Einlaß der Vorrichtung geführt werden, um gegebenenfalls den Zyklus von neuem zu beginnen. Die erwähnten Sortiervorrichtungen zwecks Entleerung auf die Zurückweisungsrampe 84 arbeiten immer automatisch, da sie stets diejenigen Früchte zurückgeben, die noch nicht auf die unmittelbar darunterliegenden Rampen entleert wurden.
Es gibt auch normale und zweckmäßige Antriebsvorrichtungen für die verschiedenen Vorrichtungselemente, welche aus einem oder mehreren Elektromotoren od. dgl. bestehen können, die zweckmäßigerweise mit Getrieben ausgestattet sind, sowie ggf. auch mit Geschwindigkeitsreglern, um insbesondere die Inbetriebnähme der Vorrichtung mit einer relativ geringen Geschwindigkeit zu beginnen und sie in Übereinstimmung mit den Erfordernissen und der Art der zu wiegenden Produkte zu erhöhen. Als sehr zweckmäßig haben sich pneumatische oder ggf. auch hydraulische Anlagen zur Betätigung der verschiedenen beweglichen Elemente der Vorrichtung erwiesen, wobei Elektromagnetventile als Steuerelemente dienen, die ihrerseits von der Zentraleinheit in Übereinstimmung mit dem festgelegten Programm und dem festgelegten Konzept angesteuert werden.
Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung mit einer zentralen Rechen- und Steuereinheit der mittleren Preisklasse und einem Beschickungskanal mit einer Breite, die 3 Früchten, beispielsweise 3 Orangen, entspricht und zwei weiteren einheitlichen Beschickungskanälen mit einer nur einer einzigen Orange entsprechenden Breite versehen, so daß das Konzept der Füllung der Aufnahmebehälter in der Weise ermöglicht wird, daß die Höchstmenge an Früchten am Anfang festgelegt wird und die Früchte dann einzeln in Einheiten hinzugefügt werden, bis das vorherbestimmte und eingestellte Endgewicht jeder Gesamtheit von Einheiten der Produkte in dem jeweiligen Aufnahmebehälter erreicht wird.
In F i g. 2 sind die Bereitstellungsvorrichtungen 30 der Früchte Fi gezeigt, welche an dem inneren Ende der Beschickungskanäle 20 angeordnet sind, wobei diese Bereitstellungsvorrichtungen aus parallelen. V-förmig gebogenen Stäben 31 bestehen, die die Breite jedes Beschickungskanals einnehmen und einzelne Züge bilden, die seitlich durch entsprechende vertikale Rippen begrenzt sind, um das seitliche Herabfallen der z?'"Weilig zurückgehaltenen Früchte zu vermeiden.
Die horizontalen Transportvorrichtungen 40 bestehen aus einer Reihe von vertikalen parallelen Platten 41 in umgekehrter »U«-Form, die Züge bilden, die mit den Beschickungskanälen 20 fluchten und in Wechselbeziehung mit ihnen sowohl bezüglich der Lage wie auch der Breite so angeordnet sind, daß sich die Platten 41 in den freien Räumen zwischen den V-förmig gebogenen Stäben 31 der Zurückhaltungsvorrichtungen der Früchte befinden. Die Platten 41 sind an ihren unteren Enden mit den entsprechenden Kurbeln 42 und 43 von zwei parallelen Kurbelwellen mit synchronisierter Bewegung gelenkig verbunden. An jeder Kurbelwelle sitzen so viel Kurbeln wie es Beschickungskanäle 20 gibt; wenigstens eine der beiden Kurbenweiien wird von einem Motor angetrieben; die andere kann mittels eines Getriebes von der ersten, angetrieben werden. Die Bewegung, die
durch die beiden Kurbelwellen die parallel zu den horizontalen Transportplatten angeordnet sind, hervorgerufen wird, ist eine drehende, wobei die Früchte von unten her aufgjnommen. hoch gefördert und dann auf die nächstfolgende Vorrichtung abgelegt werden, wie dies im folgenden beschrieben ist, und zwar mit größter Vorsicht, unter Vermeidung von Schlägen und Vibrationer.
Die Platten 41 weisen an ihrer oberen Kante einen V-förmigen Ausschnitt für die Aufnahme der transportierenden Früchte auf. Die zwei äußeren Platten 45 jedes Zuges haben eine geradlinige Oberkante, um ein seitliches Herunterfallen der Früchte zu vermeiden.
Die Wiegevorrichtungen 50 bestehen aus einer Reihe von parallelen vertikalen Platten 51, die Züge bilden, die mit den entsprechenden Beschickungskanälen fluchten und auf einige Meßwandler, z. B. Druckdosen, montiert sind, die das Wiegen der Früchte besorgen; die Platten 5! und 53 sind in Gleicher
und
wird der vorn liegende Teil der vertikalen Transportvorrichtung 70 aufwärts bewegt, so daß die Früchte F* zu fs usw. nach oben gefördert werden, und zwar bis zu einem Punkt, an dem nach vorheriger Betätigung mittels der pneumatischen Zylinder an den Sortiervorrichtungen 90, die ihrerseits mittels entsprechender Vorrichtungen von der Zentraleinheit gesteuert werden, von einigen gelenkigen Teilen der Führungsbahnen, auf denen entsprechende Räder einiger Arme 74, die mit den Enden der rohrförmigen Querträger 71 verbunden sind, abrollen, eine Ablenkung des entsprechenden Armepaares nach hinten erfolgt, wodurch eine Drehung des Trägers 71 und ein Kippen der Roste nach unten bewirkt wird, wodurch die Früchte auf eine der entsprechenden Rampen 80, 81, 82 oder 83 gleiten, welche die Früchte zu den zugeordneten Aufnahmebehältern 100, 101, 102 oder 103 führt. Falls die Früchte von der Zentraleinheit als zurückzuweisen eingestuft werden, wer-
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ordnet, wie die Platten 41 bzw. 45 der Transportvorrichtungen 40.
Vorzugsweise weisen die Platten 51 der Wiegevorrichtungen an ihren oberen Kanten Gummiarmierungen 52 auf, um die eventuellen Vibrationen der zu wiegenden Früchte aufzufangen, um den Wiegevorgang zu erleichtern und seine Genauigkeit zu verbessern, wobei zu diesem Zweck die Drehbewegung der Platten 41 der horizontalen Transportvorrichtungen beiträgt, wobei sich ergibt, daß das Wiegen der Früchte Fi mittels der Differenz erfolgt, d. h., daß das Taragewicht (d. h. das Gc -zieht der Platten 51 und weiterer mechanischer Elemente ohne die Orangen) und das Taragewicht zusammen mit der durch die Früchte Fi bestimmten Last gewogen wird. Die vorstehenden Vorgänge werden durch die Zentraleinheit koordiniert und gesteuert.
Zwischen den Wiegevorrichtungen 50 und den vertikalen Transportvorrichtungen 70 sind feststehende Vorrichtungen 60 für die zeitweilige Zwischenlagerung der Früchte Fj angeordnet, die von einer Reihe von vertikalen parallelen Platten 61 und 62 gebildet sind. Diese Platten 61 und 62 entsprechen hinsichtlich ihrer Ausbildung und Anordnung den Platten 41 der horizontalen Transportvorrichtungen 40. Die feststehenden Vorrichtungen 60 können bei Bedarf und in Abhängigkeit der Verschiebung der Bewegung der horizontalen Transportvorrichtungen 40 entlang der Strecke der horizontalen Transportvorrichtungen wiederholt werden, wobei, falls erforderlich oder zweckmäßig, die feststehenden Vorrichtungen 60 entfallen können.
Die horizontalen Transportvorrichtungen 40 übergeben die bereits gewogenen Früchte den senkrechten Transportvorrichtungen 70. welche aus zwei seitlichen endlosen, umlaufenden Ketten bestehen, die an entsprechenden Führungs-, Leit- und Betätigungselementen montiert sind, zwischen welchen rohrförmige, verdrehbare Querträger 71 angeordnet sind, die mit diesen verbundenen Stangen 72 versehen sind, die eine Art von V-förmigen Rosten bilden, die in so viele Züge aufgeteilt sind, wie es Beschickungskanäle 20 gibt, wobei jeder Zug an seinen beiden Enden einzelne Stangen 73 aufweist, die hochgebogen sind, um ein seitliches Herunterfallen der transportierten Früchte Fa und F$ zu verhindern, wobei diese Stangen 72 und 73 so angeordnet sind, daß sich die entsprechenden Platten 41 der waagerechten Transportvorrichtungen zwischen die freien Räume zwischen je zwei benachbarten Stangen schieben können, um die bereits gewogenen Früchte auf dem entsprechenden Rost abzulegen. Bei dieser Vorrichtung sungsrampe 84 abgekippt werden, über welche sie zum Einlaß der Vorrichtung zurückgelangen. An dem oberen Ende der vertikalen Fördervorrichtung gibt es einige feststehende Leitschienen od. dgl., die das automatische Kippen aller Roste nach unten bewirken, so daß diejenigen Früchte, die noch nicht auf eine mit einem der Aufnahmebehälter verbundenen Rampen abgelegt worden sind, auf die Zurückweisungsrampe 84 gelangen. Die Anzahl der Rampen und der Behälter ist variabel. Wie ersichtlich, verursachen Richtungswechsel der Früchte F in der Vorrichtung keinerlei Beschädigungen derselben, auch nicht bei relativ hohen Laufgeschwindigkeiten.
Die Aufnahmebehälter 100,101, 102 und 103 sind so gestaltet, daß je zwei von ihnen durch eine feststehende, gemeinsame Querzwischenwand 104 und zwei bewegliche symmetrische Teile 110 begrenzt sind, wobei ein jeder davon die andere Querwand und den entsprechenden Boden bildet, wobei jeder Aufnahmebehälter mittels zwei nach außen verschiebbaren Seitenwänden 105, die nach außen verschiebbar sind, verschließbar ist, weil sie beispielsweise oben angelenkt sind, wobei die Wände aus Metall oder steifem Kunststoff bestehen, oder weil sie aus einem flexiblen Material bestehen, z. B. Gummi oder ähnlichem, um so das Entladen einer Gesamteinheit der Früchte mit dem gewünschten Endgewicht zu erleichtern. Diese Entladung wird durch die Drehung des beweglichen Teils 110 des Aufnahmebehälters hervorgerufen, welche in jenem Augenblick die Gesamteinheit der Früchte mit dem vorherbestimmten und vorher eingestellten Gewicht enthält, welche durch die Zentraleinheit über die entsprechenden Betätigungselemente hervorgerufen wird, wie beispielsweise den Zylindern 106, und die Zentraleinheit verhindert, daß sich ein anderer Aufnahmebehälter entleert, bis der vorhergehende vollkommen entleert und wieder verschlossen ist Die Öffnung der Behälterwannen in ihrer gesamten Länge verhindert, daß sich die Früchte gegenseitig anschlagen und eine höhere Entleerungsgeschwindigkeit erreicht wird, wozu die seitliche Verschiebung der Seitenwände der Aufnahmebehälter beiträgt, wobei all dies zu einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung führt. Die Betätigungsvorrichtungen 106 zwecks Drehung des beweglichen Teils der Aufnahmebehälter können pneumatisch oder hydraulisch betrieben oder durch andere elektrische und/oder mechanische oder ähnliche Vorrichtungen ersetzt sein.
Die Gesamtheit der aus einem Aufnahmebehälter entleerten Früchte fällt auf das endlose umlaufende För-
derband 120 und wird von diesem aufgefangen, das eine
diesem Zweck entsprechende Breite aufweist und von
Rollen getragen wird und einstellbare Antriebsmittel
aufweist, wobei das endlose Band die Früchte zu den
nachgeordneten Verpackungsvorrichtungen transpor- 5 tiert.
In den Zeichnungen wurden die elektrischen und
pneumatischen Leitungen nicht dargestellt, welche zu
den verschiedenen Betätigungsvorrichtungen führen.
10 Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
45
50
55
60
65

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Wiegen von Früchten und zum Zusammenstellen einer Menge aus diesen Früchten unter Einhaltung eines vorgegebenen Mengengewichtsbereiches mit einer Bereitstellungsvorrichtung für die Früchte, mehreren parallelen, sich daran anschließenden Transportvorrichtungen mit Aufnahmezellen, die vorbestimmte Teilmengen der Früchte aufnehmen, je einer Wiegevorrichtung in den Transportvorrichtungen, und den Transportvorrichtungen zugeordneten Entladeeinrichtungen, die rechnergesteuert die Zellen selektiv entladen oder unbeeinflußt lassen, und einer elektronischen Rechen- und Steuerungseinrichtung, der die Gewichtsdaten der Teilmengen zugeführt sind und die selektiv entsprechend von ihr berechneter Teilmengenkombinationen die Betätigung der Entladeeinrichtungen steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an die Wiegevorrichtung (50) anschließende Abschnitt der Transportvorrichtung jeweils aus einer nach oben fördernden Fördereinrichtung (70) besteht, der in verschiedenem Niveau übereinander angeordnet mehrere in unterschiedliche Aufnahmebehälter führende gesteuerte Entladevorrichtungen (80,81,82,83 und 90) und als oberste eine zur Bereitstellungsvomchtung (20) zurückführende Entladevorrichtung (84) zugeordnet sind, wobei der einem bestimmten Niveau der Entladevorrichtungen (80, 81, 82, 83 und 90) zugeordnete Aufnahmebehälter (100, 101,102,103) allen parallelen Zügen der Transportvorrichtungen (40, 70) jeweils gemeinsam ist, und daß iüe Aufnahmebehälter (100,101,102,103) jeweils eine Entleerungsvorrichtung (110) aufweisen, deren Bet ligung von der Rechen- und Steuerungseinrichtung gesteuert ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladevorrichtungen Rampen (80, 81,82,83,84) aufweisen, die geneigt verlaufend von der nach oben fördernden Fördereinrichtung (70) zu den Aufnahmebehältern (100,101,102,103) bzw. zur Bereitstellungsvorrichtung (20) führen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Aufnahmebehältern (100,101,102,103) eine Horizontalfördereinrichtung (120) angeordnet ist, die quer zu den Aufnahmebehältern verläuft und in den einzelnen Aufnahmebehältern zugeordnete Teilbereiche unterteilt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wiegevorrichtungen (50) und der nach oben fördernden Fördereinrichtung (70) eine ortsfeste Vorrichtung (60) für die zeitweilige Zwischenlagerung von Früchten sich befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalfördereinrichtung aus einem endlos umlaufenden Förderband (120) besteht, das eine der Gesamtheit der auf dies entleerten Früchte Rechnung tragende Breite aufweist.
DE3208019A 1981-03-06 1982-03-05 Vorrichtung zum Wiegen von Früchten und zum Zusammenstellen einer Menge aus diesen Früchten Expired DE3208019C2 (de)

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