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DE3248392A1 - Kompositmaterial mit verbesserten eigenschaften - Google Patents

Kompositmaterial mit verbesserten eigenschaften

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Publication number
DE3248392A1
DE3248392A1 DE19823248392 DE3248392A DE3248392A1 DE 3248392 A1 DE3248392 A1 DE 3248392A1 DE 19823248392 DE19823248392 DE 19823248392 DE 3248392 A DE3248392 A DE 3248392A DE 3248392 A1 DE3248392 A1 DE 3248392A1
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DE
Germany
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polyolefin
resin composition
weight
polyolefin resin
composition according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823248392
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English (en)
Other versions
DE3248392C2 (de
Inventor
Yasuaki Otake Hiroshima Ii
Hiroshi Iwakuni Yamaguchi Mori
Isao Hiroshima Sasaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Rayon Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Rayon Co Ltd filed Critical Mitsubishi Rayon Co Ltd
Publication of DE3248392A1 publication Critical patent/DE3248392A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3248392C2 publication Critical patent/DE3248392C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/01Use of inorganic substances as compounding ingredients characterized by their specific function
    • C08K3/013Fillers, pigments or reinforcing additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)
  • Graft Or Block Polymers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kompositmaterial mit verbesserten .Eigenschaften, das ein Formprodukt mit verschiedenen, hervorragenden Merkmalen liefern kann.
Kompositthermoplaste haben hervorragende mechanische und elektrische Eigenschaften, und Untersuchungen hinsichtlich einer Anwendung als Industriematerialien haben sich seit kurzem rasch entwickelt. Bezüglich der Polymeren, die die Kompositmaterialxen bilden, haben Polyolefine, wie Polyethylen, Polypropylen, usw., Charakteristika, wie kleines spezifisches Gewicht, gute
Form- und Verarbeitbarkeit, hervorragende chemische Widerstandsfähigkeit, usw.. Anwendungen der Kompositthermoplaste, die aus Polyolefinen als Matrix bestehen, werden jetzt anwachsen.
5
Da jedoch Polyolefine, die die Kompositthermoplaste bilden, unpolare Polymere sind, besitzen sie keine . ausreichende Affinität zu Glasfasern, Kohlenstofffasern, Russ, Glimmer, Talkum, Aluminiumfasern, SiIizLumkarbidf asern, aromatischen Polyamidfasern, usw., die als Verstärkungsmittel herangezogen werden. Deshalb war ein Kompositthermoplast mit einem weiter verbesserten Verstärkungseffekt gefragt.
Viele Untersuchungen wurden bezüglich der Entwicklung eines Kompositthermoplastes, der der oben genannten Anforderung Genüge leistete, durchgeführt.
Zum Beispiel beschreibt die japanische Patentanmeldung (OPI) 74 649/1977 (die hier gewählte Bezeichnung "OPI" bezieht sich auf eine "veröffentlichte ungeprüfte japanische Patentanmeldung") ein Material, das durch Zugabe von 0,2 bis 2 Gew.% Polyacrylsäure zu einem Kompositmaterial, das aus 50 bis 95 Gew.-Teilen eines Polyolefins und 5 bis 50 Gew.-Teilen eines anorganischen Füllstoffes zusammengesetzt war, hergestellt wurde.
Bei diesem Kompositmaterial kann jedoch von ausreichend verbesserten Eigenschaften keine Rede sein, weil die Affinität des Polyolefins zum anorganischen Füllstoff
α ο ο ο-
noch nicht verbessert wurde. Die japanische Patentanmeldung (OPI) 50 041/1980 offenbart ein aus Kohlenstoffasern und einem Pfropfpolyolefin bestehendes Kompositmaterial, das durch Pfropfpolymerisation einer ungesättigten Karbonsäure, wie Acrylsäure, Methacrylsäure oder Maleinsäure, auf ein Polyolefin erhalten wurde. Obwohl dieses Kompositmaterial eine beträcht- - lieh verbesserte Affinität des Pfropfpolyolefins zu Kohlenstoffasern aufweist, sind seine Fabrikationseigenschaften nicht ausreichend. Deshalb wird dieses Kompositmaterial auch nicht als mit ausreichenden Eigenschaften ausgestattet betrachtet.
US-PS 3 862 265 offenbart ein aus einem Pfropfpolymeren und einem anorganischen Füllstoff zusammengesetztes Kompositmaterial, das durch Mischen einer ungesättigten Karbonsäure, eines Polyolefins- und eines anorganischen Füllstoffs, indem man die Mischung einer Reaktion unter Erwärmen und Vermengen in einem Extruder unterzieht, erhalten wird. Dieses Kompositmaterial besitzt eine gute Affinität des Pfropfpolyolefins zum anorganischen Füllstoff, weist jedoch unzureichendes Fliessvermögen auf, da es anorganische Fasern enthält. Demzufolge hat dieses Kompositmaterial keine ausreichenden
25 Formgebungseigenschaften, insbesondere im Hinblick
auf die Erzeugung eines Formproduktes mit dünnwandigen Teilen und einer grossen Abmessung. Deshalb war ein Kompositthermoplast mit verbesserten Fabrikationseigenschaften in starkem Masse gefragt.
Demgemäss ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
einen Kompositthermoplast mit ausgezeichneter Formbarkeit zu liefern, der ein Formprodukt mit hervorragenden mechanischen und elektrischen Eigenschaften, kleinem spezifischen Gewicht und guten wasserabweisenden Eigenschäften ergibt.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kompositmaterial mit guter Formbarkeit zu liefern, indem ein Katalysator mit einer Zersetzungstemperatür, die notwendig ist, um die Halbwertzeit von 10 Stunden bei mindestens 800C zu erzielen, Anwendung findet.
Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kompositmaterial mit verbesserter Schlagfestigkeit und guter Affinität des Thermoplast zu einem Verstärkungsmittel zu liefern, indem ein gemischtes Katalysatorsystem aus dem oben genannten spezifischen Katalysator und Benzoylperoxid Anwendung findet.
In der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangende Polyolefine müssen mit einer ungesättigen Karbonsäure modifiziert werden, um dessen gute Affinität zu einem Verstärkungsmittel, das eine Komponente des Kompositmaterials der vorliegenden Erfindung darstellt, aufzuweisen. Ein in der vorliegenden Erfindung eingesetztes modifiziertes Polyolefin wird durch Pfropfpolymerisation einer ungesättigten Karbonsäure auf ein Polyolefin hergestellt. Die Pfropfpolymerisation wird durchgeführt, indem ein Peroxidkatalysator mit einer Zersetzungstemperatur, die notwendig ist, um die
Halbwertszeit von 10 Stunden bei mindestens 800C zu erzielen, Anwendung findet. Dieser Katalysator ist unentbehrlich im Hinblick auf eine Verbesserung der Formbarkeit, insbesondere des Fliessvermögens, eines aus einem modifizierten Polyolefin und einem Verstärkungsmittel bestehenden Kompositmaterials.
Katalysatoren mit solchen Eigenschaften sind Ketal- und Dialkylperoxide; spezifische Beispiele davon
schliessen 1,1-Bis(t-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan (Zersetzungstemperatur: 900C) , 1 , 1-Bis-(t-butylperoxy)cyclohexan (910C), n-Butyl-4,4-bis-(t-butylperoxy)valerianat(1050C), 2,2-Bis-(t-butylperoxy)butan (1030C), 2,2-Bis(t-butylperoxy)octan (1010C), Di-t-butylperoxid (124 0C),. t-Butylcumylperoxid (1200C), Di-cumylperoxid (117°C), oC, oCx -Bis (t-butylperoxy) isopropylbenzol (113°C), 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy) hexan (118°C) und 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy) hexin-3 (1350C) ein.
Ein modifiziertes Polyolefin, das hergestellt wird, indem der Katalysator mit einer Zersetzungstemperatur, die notwendig ist, um die Halbwertszeit von 10 Stunden bei mindestens 800C zu erzielen, Anwendung
findet, kann auf wirksame Weise das Molekulargewicht des Polyolefins in einem Modifikationsreaktionsprozess erniedrigen und ein Kompositmaterial mit einer im Vergleich zu einem mit anderen Katalysatoren hergestellten Kompositmaterial besseren Formbarkeit ergeben.
In der Polyolefinmodifikationsreaktion wird der
Peroxid-Typ-Katalysator in einer Menge von 0,03 bis 3 Gew.-Teilen, vorzugsweise 0,05 bis 1 Gew.-Teil, bezogen auf 100 Gew.-Teile Polyolefin, angewandt. Angewandte Katalysatorüberschussmengen geben Anlass zu unnötiger Molekulargewichtserniedrigung des Polyolefins, wodurch es für das Polyolefin unmöglich gemacht wird, ein Kompositmaterial mit guten mechanischen und chemi- ·- sehen Eigenschaften zu ergeben.
In der vorliegenden Erfindung wird die Anwendung einer spezifischen Menge Benzoylperoxid, zusätzlich zu den oben genannten Ketal- oder Dialkylperoxiden, bevorzugt, um die Schlagfestigkeit eines aus dem Kömpositmaterial hergestellten Formproduktes zu verbessern.
Benzoylperoxid wird im Gewichtsverhältnis zu den oben genannten Ketal- oder Dialkylperoxiden von 1/10 bis 10/1/ vorzugsweise 1/6 bis 6/1, eingesetzt. Ein mit solch einem gemischten Katalysatorsystem, das Benzoylperoxid in dem spezifischen Gewichtsverhältnis einschliesst, hergestelltes modifiziertes Polyolefin, kann eine mikrokristalline Struktur haben, und demzufolge besitzt ein aus dem Kompositmaterial, das ein auf diese Weise modifiziertes Polyolefin enthält, hergestelltes Formprodukt verbesserte Schlagfestigkeit.
Das mittels eines aus den Ketal- oder Dialkylperoxiden und Benzoylperoxid gemischten Katalysatorsystems hergestellte modifizierte Polyolefin weist eine kleinere Grosse von Sphäroliten (d.h. 50 \im oder weniger, vorzugsweise 5 bis 30 μΐΏ, wohingegen die ursprüngliche Grosse des Polyolefins 100 |im oder mehr beträgt), die
während der Formgebung hervorgebracht werden, auf, verglichen mit einem nur mittels der Ketal- oder Diacylperoxide hergestellten modifizierten Polyolefin. Dies trägt zur Verbesserung einer Stosswiderstandsfähigkeit in einem aus dem Kompositmaterial· der vorliegenden Erfindung hergestellten Formprodukt bei.
Spezifische Beispiele von in der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangenden Polyolefinen schliessen Polyethylen, Polypropylen, Poly(4-methyl-penten~1), Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Ethylen/Ethylacrylat-Copolymere und Ethylen/Propylen/Dien-Copolymere ein. Unter diesen Polyolefinen ist Polypropylen bevorzugt.
Spezifische Beispiele der ungesättigten Karbonsäuren, die als ein Modifizierungsreagens für die Polyol·efine Anwendung finden, schiiessen Acryl·-, Methacryl·-, Itacon-, Mal·einsäure und deren Anhydride ein. Die Menge dieser zur Anwendung geiangenden ungesättigten Karbonsäuren beträgt 0,0 5 bis 0,8 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,1 bis 0,6 Gew.-Teiie, bezogen auf 100 Gew.-Teile Polyol·efin. Eine zu grosse Menge an Modifizierungsreagens ist nicht bevorzugt, da das unreagierte Modifizierungsreagens während des Modifikationsreaktionspro-
25 zesses in der Zusammensetzung verbieibt.
Reaktionsbedingungen für die Reaktion der Pol·yol·efine, ungesättigten Karbonsäuren und Peroxide s'ind eine Temperatur von 150 bis 2800C und eine Reaktionszeit von 1 bis 20 Minuten, übersteigen eine Reaktionstemperatur und/oder eine Reaktionszeit die oben genannten Bereiche,
* 9. «ti - **■#♦·
- 12 -
treten ungünstige Phänomene auf, wie unnötige Verfärbung und Molekulargewichtserniedrigung des erhaltenen modifizierten Polyolefins, und die Herstellung eines Thermoplastmaterials mit günstigen Charakteristika wird schwierig.
Als ein Modifikationsreaktionsproz.ess für das PoIy- _olefin können ein Verfahren, das. dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Lösung als ein Reaktionsmedium herangezogen wird, ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Reaktion in einem Schmelzzustand unter Wärmezufuhr ohne Anwendung eines Lösungsmittels durchgeführt wird, und ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Reaktion in einem Schmelzzustand unter Wärmezufuhr mittels eines Extruders als Reaktor durchgeführt wird, Anwendung finden. Unter diesen Verfahren ist die Extruderreaktion das am meisten bevorzugte Verfahren, von den Standpunkten unnötiger Verfärbung des erhaltenen modifizierten Polyolefins, abnormer Molekulargewichtserniedrigen des Polyolefins und der angemessenen Auswahl der Modifikationsreaktionszeit aus betrachtet. Der eine Grund ist, dass das gewünschte modifizierte Polyolefin durch Zugabe der Minimalmengen an Modifizierungsreagens und Peroxid zum Polyolefin erhalten werden kann, der andere Grund ist, dass die Effizienz der Modifikationsreaktion hoch ist, wobei modifiziertes Polyolefin mit einheitlichem Modifizierungsgrad erhalten werden kann.
Zur Herstellung des Kompositthermoplasts der vorliegenden Erfindung mittels des Extruders als Reaktor
ο β β > β *
- 13 -
werden vorbestimmte Mengen des Polyolefins, des Modifizierungsreagenses und Peroxids und, falls gewünscht, eine kleine Menge niedrigsiedenden Lösungsmittels, wie aromatische Lösungsmittel, z.B. Alkohole, Aceton,
.5 Toluol und Xylol, einheitlich bei Raumtemperatur in einem Mischer, wie dem Henschel-Mischer, vermengt, die sich ergebende Mischung wird in einen Extruder als Reaktor eingespeist und unter angemessenen Bedingungen von Temperatur und Zeit einem Mischschmelzvorgang unterzogen, und das niedrigsiedende Lösungsmittel, sowie der überschuss an Modifizierungsreagens werden durch einen Entlüftungsteil des Extruders entfernt, wodurch das gewünschte modifizierte Polyolefin geliefert wird. Das auf diese Weise hergestellte, modifizierte Polyolefin wird mit vorbestimmten Mengen an Verstärkungsmittel und, falls nötig, anderem Thermoplast in einem Extruder vermischt, die sich ergebende Mischung wird zu Pellets geformt, indem sie aus dem Extruder extrudiert wird, um das Kompositmaterial der vorliegenden
20 ■ Erfindung zu ergeben.
Spezifische Beispiele des Verstärkungsmittels schliessen Pulvermaterialien, wie Glasflocken, Talkum, Kalziumkarbonat, Magnesiumoxid, Ton, Glimmer und Russ·; und Fasermaterialien, wie Glas-, Kohlenstoff-, Kaliumtitanat-, Asbest-, Grafit-, Siliziumkarbid-, Aluminium-, Bor- und aromatische Polyamidfasern; ein. Ein Faserverstärkungsmittel mit einer Länge von 5 mm oder weniger, vorzugsweise 0,03 bis 3 mm, ist, vom Formbarkeits-Standpunkt des Kompositmaterials der vorliegenden Erfindung aus betrachtet, bevorzugt. Bezüglich der Menge des
Verstärkungsmittels wird für das Kompositmaterial dor vorliegenden Erfindung der Bereich von 5 bis 80 Gew.%, bezogen auf modifiziertes Polyolefin, bevorzugt. Dies gilt für das Erreichen eines Verstärkungseffekts gemäss Verstärkung und Formbarkeit des Kompositmaterials.
Andere Thermoplastharze, die zusätzlich in das Kompositmaterial der vorliegenden Erfindung eingebaut werden können, schliessen Werkstoff-Kunststoffe, wie Polyamide, Polyester, Polykarbonate, Polyether, Polyacetale, Polysulfone und Polyphenylsulfone, ein. Diese Thermoplastharze werden in Abhängigkeit der endgültigen Nutzung des Kompositmaterials der vorliegenden Erfindung entsprechend ausgewählt und kombiniert.
15 ..
Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf die folgenden nicht begrenzenden Beispiele erklärt. Wenn nicht anders angegeben, sind alle Prozent-, Anteils-, Verhältnisangaben und ähnliches gewichtsbezogen.
Beispiel 1
Zu 100 Gew.-Teilen Polypropylenpulver mit einer inhärenten Viskosität.von 1,5 (gemessen in einer Tetralinlösung bei 135°C) wurden Modifizierungsagentien und Peroxide in den in Tabelle 1 aufgeführten Mengen gegeben, und die Mischung wurde im Hensche-1-Mischer vermengt. Die Mischung wurde dann in einen Extruderreaktor von 30 0 und L/D = 25 eingespeist und in einem
"β ί! »
ϊ » Λ β· *
- 15
Mischzustand unter Schmelzen durch Wärmezufuhr bei einer Reaktionstemperatur von 2300C während einer Reaktionszeit von 7 Minuten modifiziert. Das unreagierte Modifizierungsmittel wurde durch Druckerniedrigung im Entlüftungsteil des Extruders entfernt, dann wurde die Reaktionsmischung zu Pellets extrudiert, um modifizierte Polyolefine zu ergeben.
Zu 100 Gew.-Teilen der modifizierten Polyolefine wurden Verstärkungsmittel, wie in Tabelle 1 gezeigt, gegeben und die Mischung wurde in einem Henschel-Mischer vermengt. Die sich ergebende Mischung wurde einem Mischschmelzvorgang unterworfen und extrudiert, um Pellets von Kompositmaterialien zu ergeben. Diese Kompositmaterialien wurden zu drei Arten von Formprodukten geformt, d.h.Nr.1 Hantelrandplatten, 125 χ 12,5 χ 3,2 (mm) und 125 χ 12,5 χ 6,4 (mm), mittels einer Art Schneckenspritzgiessmaschine unter Formgebungsbedingungen einer Zylindertemperatur von 2200C und einer Formgebungstemperatur von 600C.
Die Ergebnisse, die durch Messung der Formbarkeit der Kompositmaterialien und der mechanischen Eigenschaften von unter den nachfolgenden Bedingungen 25 daraus hergestellten Formprodukten erhalten wurden, sind in Tabelle 1 aufgeführt.
ti -.π ·
• * ■»
- 16 -
ASTM-D-1238, Last 2,16 kg, Temperatur 2300C
. ASTM-D-256 10
(nachfolgend bezeichnet mit HDT) ASTM-D-648 15
6 0 aft
Λ Β Λ
TABELLE
Versuch Nr.
Kompositzusammensetzung
Polypropylen Gew.-T.
Peroxid Art
100
Gew.-T. -
Modif iz'ie- Art ■'
rungsagens
Gew.-T.
Verstärkungs- Art Kohlenmittel stofffaser
Gew.-T. 25
g/10 min 5,8
mechanische Eigenschaften
des Formproduktes
Biegefestigkeit kg/cm2 650
Biegemodul xlO kg/cm2 8,0
Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2 10,5
HDT 0C 142
Bemerkung Vergleichs-
"" ~ . beispiel
Sghärolitgrösse_des_modifi-
zierten P2lyP£°Pyl£i}f_(y2i 110
Fertigung_zu_flachen_Plat-
ten von T mm Dicke schlecht
100
l,l-Bis(t-butylperoxy)3,3,5-trimethylcyclo-
hexan
0,2
Kohlenstoff
faser
31,4
69ß
8,3
10
144
Vergleichsbeispieö
100
schlecht
.100 ditto
0,2
Maleinsäureanhydrid
0,3
Kohlenstoff faser
39,9
1060 8,7
146
Erfindung
100
besser
S- α ·
Fortsetzung Tabelle 1
Versuch Nr. 4 5
Koinpositzusamrncnsetzung
Polypropylen Gew.-T. 100 100
Peroxid Art 1,1-Bis(t-butyl- Benzoyl-
peroxy)3,3,5~tri- peroxid methylcyclohexan
Gew.-T. 0,1 0,1
Modifizie- Art Maleinsäure- Maleinsäurerungsagens anhydrid anhydrid
Gew.-T. 0,3 0,3
Vcrstürkungs- Art Kohlenstoff- Kohlenstoffmittel· , faser faser
Gew.-T. 25 25
g/10 min 34,0 18,2
mechanische Eigenschaften
des Formproduktes
Biegefestigkeit kg/cm2 990 1060
Biegemodul xlO kg/cm2 9,5 8,7
Schlagbiegefestigkeit
nach lzod kg-cm/cm2 13 17
HDT 0C 143 148
Bemerkung Erfindung Vergleichs
beispiel
Sphärolitgrösse des modifizier ten_Po3.ypropy lens _(|Jim)_ 100 10
Fertigung_zu flachen Platten von I uim Dicke besser gut
100
Benzoylperoxid
0,3
Maleinsäureanhydrid
0,3
Kohlenstofffaser
19,6
1140 8,8
18 148
Vergleichsbeispiel
10 gut
Portsetzung Tabelle 1
Versuch Nr.
Kompositzusamrnensetzung Polypropylen Gew.-T.
Peroxid Art Lauroyl-
peroxid
Gew.-T. -0,3
Modifizie- Art -Maleinsäure-
rungsagens anhydrid
Gew.-T. 0,3
Verstärkungs- Art Kohlenstoffmittel faser
Gew.-T. 25
g/10 min 18,5
mechanische Eigenschaften
Biegefestigkeit kg/cm2 11.10
Biegemodul· xlO kg/cm2 8,7
Schlagbiegerestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2 12
HDT 0C » μ46
LV
?SHBg Vergleichs-
beispiel
Sghärolitgrösse_des modifizierten Polypropylens _(Win)^ lOO
Fertigung_zu flachen Platten von 1 ram Dicke gut
Kohlenstofffaser
17,3
1160 8,6
Vergleichsbeispiel
100
Benzoyl-
peroxid
l,l-Bxs(t-butyl-
peroxy)3,3,5-tri
methylcyclohexan
0,3 0,3
Acrylsäure Acrylsäure
0,3
Kohlenstofffaser
25
34,6
980 8,9
13
145
Erfindung
10
am besten
- 20 -
Fortsetzung Tabelle 1
10
Versuch Nr. 11
Kompositzusammensetzung Polypropylen Gew.-T. Peroxid Art
100
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)-hexan
100
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy) hexin-3
Gew.-T. MFI 0,2 0,2
Modifizie- Art
rungsagens
g/10 min Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. mechanische Eigenschaften 0,3 0,3
Verr.tärkungs- Art
mittel
des Formproduktes Kohlenstoff
faser
Kohlenstoff
faser
Gew.-T. Biegefestigkeit kg/cin2 25 25
Biegemodul xlO kg/cm2
Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2
33,0 37,3
HDT 0C
CvJ
Bemerkung 1030 1030
Sghärolitgrösse des modifi 9,2 9,0
zierten Polypropylens (|jm) 13 12
Fertigung ?.u flachen Plat 145 146
ten von ] mm Dicke
Erfindung Erfindung ·
10 10
cim besten am besten
Fortsetzung Tabelle 1
Versuch Nr.
12
13
14
Kompositzusammensetzung • Polypropylen Gew.-T. Peroxid Art
100 100
l,l-Bis(t-butyl- ditto peroxy)3,3,5-trimethylcyclohexan
Gew.-T. 0,2
Modifizie- Art Maleinsäurerungsagens anhydrid
Gew.-T. 0,3
Verstärkungs- Art Koh]enstoffmittel faser/Talkum
= 1/1
Gew.-T. 50
g/10 min 36,1
mechanische Eigenschaften des Forrnproduktes
Biegefestigkeit kg/cm2 1010 Biegemodul xlO kg/cm2 8,8 Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-em/cm2 10
HDT 0C 143
Sphärolitgrösse äes_modifizierten Ρ°1Υ£Ϊ2£ϊ53_^^ί!) 100
Bemerkung Erindung
2,0
Maleinsäureanhydrid
0,3
Kohlenstofffaser
37,4
100 ditto ·
0,2
Maleinsäureanhydrid
0,7
Kohlenstofffaser
25
38,5
1040 1030
9,0 9,1
11 12
144 145
100 100
Erfindung Erfindung
Portsetzung Tabelle 1
Versuch Nr.
16
17
Komposit zusammensetzung Polypropylen Gew.-T. Peroxid Art
100
1,1-B.is (t-butyl- Benzoyl-,peroxy)3,3,5-triperoxid
rae thy 1 cy c lohexan
HDT 0C
14,7
100
l,l-Bis(t-butylperoxy)3,3,5-trimethylcyclohexan
Gew.-T. MPI 0,2 0,2 0,2
Modifizie- Art
rungsagens
g/10 min Maleinsäure-
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. mechanische Eigenschaften 0,3 0,3 0,3
Verstärkungs- Art
mittel
des Formproduktes Kohlenstoff
faser
Glasfaser Talkum
Gew.-T. Biegefestigkeit kg/cm2 2 5 25 25
Biegemodul χ10 kg/cm2
Schlagbiegeffestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2
36,8 .18,0 35,8
1050 1080 570
5,6 5,3 4,8
13 19 8
79
Sphturolitgrösse äes modifizierten Polyolefins T
10
100
Bemerkung
Erfindung
Vergleichsbeispiel
Erfindung
Fortsetzung Tabelle 1
MFI 18 Versuch Nr.
19
Kompositzusammensetzung g/10 min
Polypropylen Gew.-T. mechanische Eigenschaften 100 100
Peroxid Art des Formproduktes Benzoyl-
peroxid
Benzoyl-
peroxid
Gew.-T. Biegefestigkei\. kg/cm2 0,3 0,3
Modifizie- Art
rungsagens
Biegemodul xlO kg/cm2 Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2
0,3 0,3
Verstärkungs- Art
mittel
HDT 0C Talkum Kohlenstoff
faser/Talkum
= 1/1
Gew.-T. Sphärolitgrösse des modi 25 50
fizierten Polyolefins (|im)
Bemerkung 18,4 18,1
500 1030
4,3 8,6
10 15
80 146
10 10
Vergleichs
beispiel
Vergleichs
beispiel
Fortsetzung Tabelle 1
MFI 20 Versuch Nr.
g/10 min 21
Koinpositzusammensetzung mechanische Eigenschaften 100
Polypropylen Gew.-T. des Formproduktes Benzoyl-
peroxid
100
Peroxid Art Biegefestigkeit kg/cm2 2,0 Benzoyl-
peroxid
Gew.-T. Biegemodul xlO kg/cm2 Maleinsäure
anhydrid
0,3
Modifizie- Art
rungsagens
Schlagbiegcfestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2
0,3 Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. HDT 0C Kohlenstoff
faser
0,7
Veratärkungs- Art
mittel
Sphärolitgrösse des modi 25 Kohlenstoff
faser
Gew.-T. fizierten Polyolefins (μηι) 25
Bemerkung 17,5
18,6
1070
8,8 1050
16 8,6
147 15
145
10
. Vergleichs-
beispiol
10
Vergleichs
beispiel
Portsetzung Tabelle 1
Versuch Nr.
22
24
Komposi tzus ainmensetzung Polypropylen Gew.-T. Peroxid
100 100
Modifizierungsagens
Verstärkungsmittel
Gew.-T. 25
g/10 min 38,9
Fertigung_zu_flachen_Platten_von_l_mm_Dicke am besten
Sphärolitgrösse des_modi-
^ 110
mechanische_Eigenschaften des_Formproduktes
Biegefestigkeit kg/cm2 1100 Biegemodul xlO kg/cm2 Q1Q Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-cm/cm2 10,5
HDT 0C 145
Bemerkung Erfindung
35,9
am besten
1100 8,6
18,1 143
Erfindung
100
Art
Gew.-T.
Dicumyl-
peroxid
0,2
Dicumyl-
peroxid
0,1
l,l-Bis(t-butyl-
peroxy)3,3,5-tri
methylcyclohexan
0,1
Art _ Benzoyl-
peroxid
Benzoyl-
peroxid
Gew.-T. 0,1 0,1
Art Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. 0,3 0,3 0,3
Art Kohlenstoff
faser
Kohlenstoff
faser
Kohlßnstoff-
faser
25
36,5
am besten
10
1200 8,8
18,5 144
Erfindung
Fortsetzung Tabelle 1
Versuch Nr.
26
27
Kompositzunammensetzung Polypropylen Gew.-T. Peroxid Art
100
1,1-Bis(t-butyl- ditto peroxy)3,3,5-trimethylcyclohexan
100
2,5-Dimethyl-
2,5-di(t-butyl-
peroxy)hexan
·■ Gew.-T. 0,05 0,05 . 0,1
Art Benzoyl-
peroxid
Benzoyl-
peroxid
Benzoyl-
peroxid
Gew.-T. 0,15 0,05 0,1
Modif i.y,i.o-
rungsngen;;
Art Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. 0,3 0,3 0,3
Verstärkungs
mittel
Art Kohlenstoff
faser
Kohlenstoff
faser
Kohlenstoff
faser
Gew.-T. 25 25 25
MFI
g/10 min 36,1 34,7 33,5
Fertigung zu flachen Plat-
ten von 1 mm Dicke am besten am besten am besten
Sphärolatgrösse des modi-
10
mechanische Eigenschaften des_Formproduktes Biegefestigkeit kg/cm2 Biegeniodul xlO kg/cm2
Schlagbiegefestigkeit nach Izod kg-cm/cm2
HOT 0C
1100 1180 1110
8,7 8,5 . 8,6
17,7 18,0 17,6
143 145 143
Erfindung Erfindung Erfindung
Fortsetzung Tabelle 1
MFI Versuch Nr.
28 29
100
Kompositzusammensetzung g/10 min ditto
Polypropylen Gew.-T. Fertigung zu flachen Plat 100 0,1
Peroxid Art ten von 1 mm Dicke l,l-Bis(t-butyl-
peroxy)3,3,5-tri-
methylcyclohexan
Lauroyl-
peroxid
Gew.-T. Sphärolitgrösse des modi 0,1 0,1
Art" fizierten Polypropylens(um) Benzoyl-
peroxid
Maleinsäure
anhydrid
Gew.-T. mechanische Eigenschaften 0,1 0,3
Modifizie- Art
rungsagens
des Formproduktes Acrylsäure Kohlenstoff
faser
Gew.-T. Biegefestigkeit kg/cm2 0,3 25
Verstärkungs- Art
mittel
Biegemodul xlO kg/cm2 Kohlenstoff
faser
Gew.-T. Schlagbiegefestigkeit
nach Izod kg-cm/cra2
25 31,7
HDT 0C
Bemerkung 34,7 am besten
am besten ' 110
10
1100
8,5
1150 10,8
8,8 144
18,2 Vergleich:;;-
bolspiel
144
Erfinduiiq
- 28
Beispiel 2
Zu 100 Gewichtsteilen Polypropylenpulver mit einer inhärenten Viskosität von 2,0 (gemessen in einer Tetralinlösung bei 1350C) wurden jeweils die in Tabelle 2
aufgeführten Peroxide und 0,3 Teile Maleinsäureanhydrid als Modifizierungsreagens gegeben und die Mischung im „ Henschel-Mischer einheitlich vermengt. Die Mischung wurde dann einer Schmelzreaktion durch Wärmezufuhr unter Bedingungen einer Reaktionstemperatur von 2500C und einer Reaktionszeit von 7 Minuten unterworfen.
Die Ergebnisse, die durch Messung der inhärenten Viskosität so gewonnener modifizierter Polypropylenprodukte erhalten wurden, sind nachfolgend in Tabelle 2 aufgeführt.
Tabelle 2
Menge 0 inhärente Viskosität 3 0,4 0, 8
,75 an zugefügtem 1,6 1, 56
Peroxid 1 ,75 0,05 0,1 0,95
1 ,75 1,73 1,70 0,98 _— __
Benzoylperoxid 1 1,45 ' 1,3
1,1-Bis(t-butylperoxy)-
3,3,5-trimethylcyclo-
hexan
1,08 1,32
Dicumylperoxid Peroxid (Gewichtsteile)
0,3
1,62
1,00
1,08
2 Benzoylperoxid/1,1-
^ Bis{t-butylperoxy)-
r~ 3 ,3 ,5-trimethylcyclo-
=? hexan {1:1 Mischung
ω nach Gewicht) 1,75 1,31 1,09
S (t »
β 3
5 Q β
* ff ft *
£■ β a
OJ
OJ CU NJ
Während die Erfindung im Detail und mit Bezug auf spezifisch«- einschlägige Einschlüsse beschrieben wurde, wird es für einen Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene Abänderungen und Modifikationen auf entsprechende Weise durchgeführt werden können, ohne vom einschlägigen Geist und Umfang abzuweichen.
ORIGINAL INSPECTED

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. Polyolefinharzzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet , dass sie aus einem modifizierten Polyolefin, das durch Reaktion eines Polyolefins mit einer ungesättigten Karbon- · säure in Gegenwart eines Katalysators, der mindestens ein Glied einscbliesst, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Ketalperoxiden und Dialky!peroxiden mit einer Zersetzungstemperatur, die notwendig ist, um die Halbwertszeit von 10 ' Stunden bei mindestens 800C zu erzielen, hergestellt wird und einem faserigen, pulverigen oder flockigen Verstärkungsmittel besteht.
_ ο —
2. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet., dass der Katalysator ein kombiniertes Katalysatorsystem aus mindestens einem Glied, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Ketalperoxiden und
Dialkylperoxiden mit einer Zersetzungstemperatur, die notwendig ist, um die Halbwertszeit von 10 Stunden bei mindestens 800C oder darüber zu erzielen, und Benzoylperoxid ist. 10
3. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die angewandte Katalysatormenge 0,03 bis 2 Gew.-Teile beträgt, bezogen auf 100 Gew.-Teile Polyolefin.
4. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass das Verhältnis von mindestens einem Glied, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Ketalperoxiden und Dialkylperoxiden mit einer Zersetzungs
temperatur, die notwendig ist, um die Halbwertszeit von 10 Stunden bei mindestens 800C zu erzielen, zu Benzoylperoxid 1/10 bis 10/1 beträgt.
5. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass das modifizierte Polyolefin durch Reaktion des Polyolefins mit der ungesättigten Karbonsäure in der Gegenwart des Katalysators in einer Art Extruder-
30 reaktor als ein Reaktor, hergestellt wird.
6. Polyolef inharzzusainmensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass sie 95 bis 40 Gew.% modifiziertes Polyolefin und 5
bis 60 Gew.% Verstärkungsmittel enthält.
5
7* Polyolef inharzzusainmensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass der Katalysator mindestens ein Glied ist, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus 1,1-Bis(t-butyl-
10 peroxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan, 1,1-Bis(t-
butylperoxy)cyclohexan, n-Butyl-4,4-bis(t-butylperoxy)valerianat, 2,2-Bis(t-butylperoxy)butan,
2,2-Bis(t-butylperoxy)octan Di-t-butylperoxid, t-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid, cC,o(/ '-Bis-
15 (t-butylperoxy)isopropylbenzol, 2,5-Dimethyl-
2,5-di(t-butylperoxy)hexin-3.
8. Polyolef inharzzusainmensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass das Verstärkungsmittel mindestens ein Glied ist, aus
gewählt aus der Gruppe, bestehend aus faserigen
anorganischen Verstärkungsmitteln und aromatischen Polyamidfasern.
25
9. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet , dass das Verstärkungsmittel Kohlenstoffasern darstellt.
10. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass das
Verstärkungsmittel mindestens ein Glied ist,
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Glas*- fasern, Talkum, Kalziumkarbonat, Magnesiumoxid, Ton, Glimmer und Russ.
11. Polyolefinharζzusammensetzung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet , dass das modifizierte Polyolefin die Sphärolitgrösse von 50 um. oder weniger aufweist.
12. Polyolefinharzzusammensetzung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass das Verbesserungsverhältnis der Festigkeit eines Formproduktes, das aus einer Polyolefinharzzusammensetzung, die aus dem modifizierten Polyolefin und dem Verstärkungsmittel besteht, hergestellt
ist, zu der Festigkeit eines Formproduktes, das aus einer Polyolef inharzzusanimensetzung, die aus einem unmodifizierten Polyolefin und einem Verstärkungsmittel besteht, hergestellt ist, 1,5
20 oder mehr beträgt.
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