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DE324424C - Patronenlager fuer Schusswaffen - Google Patents

Patronenlager fuer Schusswaffen

Info

Publication number
DE324424C
DE324424C DE1915324424D DE324424DD DE324424C DE 324424 C DE324424 C DE 324424C DE 1915324424 D DE1915324424 D DE 1915324424D DE 324424D D DE324424D D DE 324424DD DE 324424 C DE324424 C DE 324424C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
chamber
cartridge chamber
firearms
cartridge case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1915324424D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlwerk Becker A G
Original Assignee
Stahlwerk Becker A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahlwerk Becker A G filed Critical Stahlwerk Becker A G
Application granted granted Critical
Publication of DE324424C publication Critical patent/DE324424C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/12Cartridge chambers; Chamber liners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Patronenlager für Schußwaffen. Bei den modernen automatischen Feuerwaffen, Maschinengewehren u. dgl., die mit rauchlosem Pulver arbeiten, treten namentlich bei Verwendung gekröpfter Patronenhülsen am Patronenboden und -hals Hülsenreißer auf, die lästige Störungen im Gefolge haben und häufig genug eine Auswechselung des Laufes erfordern.
  • Um diesem Übelstand vorzubeugen, hat man bereits vorgeschlagen, die Patronenhülse durch die Pulvergase - zu entlasten und zu dem Zweck den Ladungsraum so ausgebildet, daß Pulvergase zu der vorderen Stirnseite der zum Abfeuern bereit liegenden Patronenhülse gelangen können.
  • Eine-solche Bauart mag bestenfalls für gekröpfte Hülsen verwendbar sein, deren Kröpfung zwischen sich und der vorderen Stirnwand des Patronenlagers einen Raum läßt, in den Pulvergase eindringen können, für ungekröpfte konische und zylindrische Hülsen aber wird die Wirkung schwerlich eintreten. Dazu kommt noch, daß bei den bekannten Ausführungen die Pulvergase nicht mit genügender Schnelligkeit in den. vorerwähnten Spielraum gelangen können und nicht einen genügenden Außendruck auf die Kröpfung der Patronenhülse auszuüben vermögen, um-'deren Reißen zu verhindern.
  • Ferner genügt es nicht, ein Abreißen der Patronenhülse an der Kröpfung zu verhüten, sondern es muß auch das Abreißen des Bodens unter der Einwirkung des Ausziehers unmöglich gemacht werden.
  • Die Erfindung bezweckt, alle Hülsenreißer, zu vermeiden, gleichgültig ob es sich um gekröpfte, zylindrische oder konische Hülsen handelt, und sie bringt außerdem den wesentlichen Vorteil mit sich, daß weder ein Einfetten der Patrone erforderlich ist, noch selbsttätige Öler für den Ladungsraum benutzt werden müssen, die den Bau der Waffe komplizieren und zu Hemmungen Anlaß geben können.
  • Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß man auf die sonst angestrebte vollständige Anlidernng der Patronenhülse -im Ladungsraum verzichtet und die Abdichtung nur auf einen verhältnismäßig kleinen Teil beschränkt, während im übrigen in der die eingeführte Patronenhülse umschließende Wand des Patronenlagers, Rillen oder sonstige Aussparungen vorgesehen werden, welche die Anlagefläche für die Hülse verringern und den Zutritt von Pulvergasen zu ihrer äußeren Mantelfläche vermitteln.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines solchen Patronenlagers veranschaulicht. Fig. z zeigt ein gerieftes Patronenlager, Fig. z ein Patronenlager mit eingesetztem Sieb.
  • Bei der Ausführung nach Fig. = ist das Patronenlager a bis etwa iomm von der Stelle, wo der Boden der vollständig eingeschobenen Patronenhülse liegt, mit Riefen b versehen, die zweckmäßig achsial verlaufen. Durch diese Riefen können nach der Entzündung der Patrone Pulvergase zwischen Patronenhülse und Patronenlagerwandung treten und so eine vollständige Anliderung der Hülse verhindern. Dagegen findet bis zu 1o mm vom Patronenhülsenboden .ein vollständig gasdichter Abschluß statt, da hier keine Riefen in der Wand des Patronenlagers vorhanden sind.
  • An Stelle der vorerwähnten Riefen hat das Patronenlager bei der Ausführung nach Fig. 2 im größten Teil seiner Länge eine Art Gitter oder Sieb, wodurch ebenfalls zwischen Patronenlager und Patronenhülse Übergänge für die Pulvergase geschaffen werden, während die Hülse am hinteren Ende sich dichtschließend an das Patronenlager anlegt.
  • Natürlich sind noch mancherlei andere Ausführungen des Erfindungsgedankens möglich und die hier angegebenen lediglich als Beispiele zu betrachten.
  • Als großer Vorzug der Neuerung sei nochmals betont, daß sie Hülsenreißer auch dann verhütet, wenn die eingeführten Patronen nicht eingefettet sind, womit das zeitraubende und lästige Einfetten der Patronen in Fortfall kommt. Ferner ist zu bemerken, daß bei Anwendung der. Erfindung die Patronenhülsen eine erheblich geringere Wandstärke zu haben brauchen, da sie infolge des vorerwähnten Druckausgleiches nicht mehr einseitig den vollen Druck der Explosivgase auszuhalten haben. Im übrigen wird dadurch, daß die Riefelnng u. dgl. im Patronenlager nicht über die ganze Länge der Patronenhülsen durchgeführt ist, vermieden, daß heiße Pulvergase, die ein Ausbrennen verursachen könnten, vorbeistreichen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Patronenlager für Schußwaffen mit Entlastung der Patronenhülse durch Pulvergase, dadurch gekennzeichnet, daß in der die eingeführte Patronenhülse umschließenden Wand des Patronenlagers (a) bis auf einen den gasdichten Abschluß der Kammer nach hinten sichernden Teil Rillen oder sonstige Aussparungen (b) vorgesehen sind, welche die Anlagefläche für die Hülse verringern und den Zutritt der Pulvergase zu ihrer äußeren Mantelfläche vermitteln.
  2. 2) Patronenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Patronenlager (a) eine zur Aufnahme der Patronenhülse bestimmte siebartig durchbrochene Büchse (c) gasdicht eingesetzt ist.
DE1915324424D 1915-08-29 1915-08-29 Patronenlager fuer Schusswaffen Expired DE324424C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324424T 1915-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE324424C true DE324424C (de) 1920-08-27

Family

ID=6179418

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1915324424D Expired DE324424C (de) 1915-08-29 1915-08-29 Patronenlager fuer Schusswaffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE324424C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2952089A (en) * 1957-01-16 1960-09-13 Olin Mathieson Chamber structure for guns
DE1163260B (de) * 1960-02-22 1964-02-13 Montage Technik Anstalt F Kartusche fuer pulverkraftbetriebene Bolzensetzgeraete
DE1203163B (de) * 1958-11-04 1965-10-14 Rainer Kurz Dipl Ing Automatische Handfeuerwaffe

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DE1203163B (de) * 1958-11-04 1965-10-14 Rainer Kurz Dipl Ing Automatische Handfeuerwaffe
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