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DE19729291C2 - Hülsenboden für großkalibrige Munition - Google Patents

Hülsenboden für großkalibrige Munition

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Publication number
DE19729291C2
DE19729291C2 DE1997129291 DE19729291A DE19729291C2 DE 19729291 C2 DE19729291 C2 DE 19729291C2 DE 1997129291 DE1997129291 DE 1997129291 DE 19729291 A DE19729291 A DE 19729291A DE 19729291 C2 DE19729291 C2 DE 19729291C2
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DE
Germany
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support ring
sleeve
ring
base
base plate
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Application number
DE1997129291
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English (en)
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DE19729291A1 (de
Inventor
Stefan Thiesen
Dieter Jungbluth
Juergen Boecker
Karl Heinz Daleiden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Original Assignee
Rheinmetall W&M GmbH
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Publication date
Application filed by Rheinmetall W&M GmbH filed Critical Rheinmetall W&M GmbH
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Publication of DE19729291A1 publication Critical patent/DE19729291A1/de
Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
    • F42B5/181Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases consisting of a combustible casing wall and a metal base; Connectors therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hülsenboden für großkalibrige Munition mit einem Hülsenmantel aus einem verbrennbaren Material.
Ein derartiger Hülsenboden ist beispielsweise aus der DE 26 41 665 C2 bekannt. Er besteht aus einer metallischen Boden­ platte und einem randseitig axial über der Bodenplatte hinausragenden und mit einem Auszieherrand versehenen Stütz­ ring (Hülsenstummel). Der Stützring dient zur bodenseitigen Abstützung des Hülsenmantels und gewährleistet Gasdichtheit bei Abgabe eines Schusses (Hülsenliderung), da er sich auf­ grund der sehr hohen Gasdrücke im Rohr aufweitet und radial an das Waffenrohr anlegt. Außerdem ist bei dem bekannten Hül­ senboden geschoßseitig an dem Stützring ein Liderungsring aus Gummi angeordnet.
Nachteilig ist bei dem bekannten Hülsenboden u. a., daß seine Herstellung mit relativ hohen Herstellkosten verbunden ist, weil aufgrund der hohen Belastungen beim Schuß (Plastifizie­ rung der Querschnittsfläche zur Gewährleistung der Hülsen­ liderung des Stützringes) ein geschmiedeter Stahlrohling verwendet werden muß, der anschließend durch eine spezielle Wärme­ bearbeitung nachvergütet und schließlich spanend endbearbeitet wird. Außerdem ist der bekannte Hülsenboden nur einmal wiederver­ wendbar, da er zur Wiederverwendung spanend bearbeitet werden muß und bei mehrmaliger Wiederverwendung die Liderung durch den Stütz- und Dichtring nicht gewährleistet wäre.
Aus der DE 42 29 559 A1 ist es bereits bekannt, zur kostengünsti­ geren Herstellung eines Hülsenbodens für großkalibrige Munition die metallische Bodenplatte sowie den metallischen Stütz- und Dichtring aus zwei separaten Teilen aufzubauen, die derart form­ schlüssig miteinander verbunden sind, daß eine radiale Entkopplung der beiden Teile erfolgt, d. h., bei einer radialen Aufweitung des Stütz- und Dichtringes sollen keine wesentlichen Zugkräfte von dem Dichtring auf die Bodenplatte ausgeübt werden. Dadurch kann die Bodenplatte aus geringerfestem Material hergestellt werden als der Stütz- und Dichtring. Die Anfangsliderung erfolgt wiederum mittels eines zusätzlichen, relativ schmalen Elastomerringes.
Nachteilig bei diesem bekannten Hülsenboden ist unter anderem, daß der Hülsenboden aufgrund der Mehrteiligkeit von Bodenplatte und Hülsenstummel und den erforderlichen Verbindungen dieser Teile miteinander ebenfalls mit relativ hohen Herstellkosten verbunden ist.
Aus der US 3,170,401 ist ferner ein Hülsenboden für großkalibrige Munition bekannt, der aus einer metallischen Bodenplatte und einem randseitig axial über der Bodenplatte hinausragenden Stützring so­ wie einem geschoßseitig an dem Stützring angeordneten Liderungsring aus einem Elastomer besteht, wobei Bodenplatte und Stützring einteilig ausgebildet sind.
Nachteilig bei diesem Hülsenboden ist allerdings, daß zur Fixie­ rung des Liderungsringes dieser in eine umlaufende Nut der Boden­ platte eingebracht und dort befestigt werden muß. Dadurch ist eine Wiederverwendung der Bodenplatte praktisch ausgeschlossen, weil zur Entfernung des Liderungsringes im Bereich der umlaufenden Nut diese relativ arbeitsintensiv ausgedreht werden muß, was mit einer nicht tolerierbaren Schwächung der Bodenplatte verbunden ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hülsenboden zu offenbaren, der einfach aufgebaut und kosten­ günstiger herstellbar ist als vergleichbare bekannte Hülsenböden und der nach seiner bestimmungsgemäßen Verwendung mindestens noch einmal wiederverwendbar sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, zur Fixierung des Liderungsringes diesen nicht in einer in der Boden­ platte befindlichen umlaufenden Nut zu fixieren, sondern in einer Nut, die in den äußeren Rand des Stützringes eingebracht ist. Nach dem Abschuß der entsprechenden Patrone ist es bei dem erfindungs­ gemäßen Hülsenboden dann lediglich erforderlich, den die umlaufen­ de Nut enthaltenden Rand des Stützringes abzustechen und eine neue Nut in den verbleibenden Rand des Stützringes einzubringen. Die Wandstärke der Bodenplatte wird durch diesen Vorgang nicht negativ beeinflußt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispie­ len. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Hülsenboden und
Fig. 2 einen Hülsenboden nach dem Stand der Technik.
In Fig. 1 ist mit 1 ein erfindungsgemäßer Hülsenboden für großkalibrige Munition mit einem gestrichelt angedeuteten Hülsenmantel 2 aus verbrennbarem Material bezeichnet. Der Hülsenboden 1 besteht aus einer metallischen Bodenplatte 3 aus Stahl der Wandstärke D und einem geringfügig über die Bodenplatte hinausragenden Stützring 4. Die entsprechende Höhe des Stützringes 4, bezogen auf die innenseitige Ober­ fläche der Bodenplatte 3, ist mit H1 bezeichnet, wobei für H1 die Beziehung gilt: 0 < H1 < 2D
Die Bodenplatte 3 weist ein zentrales Zündschraubenlager 5 auf, welches in den Hülsenboden 1 hineinragt und, bezogen auf die innenseitige Oberfläche der Bodenplatte, eine Höhe H0 be­ sitzt. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Höhe des Zündschraubenlagers H0 etwa gleich der Höhe H1 des Stütz­ ringes 4 entspricht.
An den Stützring 4 schließt sich geschoßseitig ein Liderungs­ ring 6 aus Gummi an. Der Liderungsring ist an die Bodenplatte 3 anvulkanisiert sowie in einer umlaufenden Nut 7 des Stütz­ ringes 4 fixiert.
Fig. 2 zeigt einen Hülsenboden, wie er heute üblicherweise bei 120 mm Panzermunition verwendet wird. Der mit 10 bezeichnete Hülsenboden weist wiederum einen randseitig über der Boden­ platte 11 hinausragenden Stützring 12 auf. Allerdings weist der Stützring 12 eine Höhe gegenüber der Bodenplatte 11 auf, die gewährleistet, daß er als Hülsenliderung bei Abgabe eines Schusses wirkt. Für die Anfangsliderung ist ein relativ kur­ zer Liderungsring 13 aus Gummi an dem Stützring befestigt.
Bezugszeichenliste
1
Hülsenboden
2
Hülsenmantel
3
Bodenplatte
4
Stützring
5
Zündschraubenlager
6
Liderungsring, Elastomerring
7
umlaufende Nut
10
Hülsenboden
11
Bodenplatte
12
Stützring
13
Liderungsring
Höhe0
des Zündschraubenlagers
H1
Höhe des Stützringes
D Dicke der Bodenplatte

Claims (3)

1. Hülsenboden (1) für großkalibrige Munition mit einem Hülsenmantel (2) aus einem verbrennbaren Material, wobei
  • a) der Hülsenboden (1) aus einer metallischen Bodenplatte (3) und einem randseitig axial über der Bodenplatte (3) hinausragenden Stützring (4) sowie einem geschoßseitig an dem Stützring (4) angeordneten Liderungsring (6) aus einem Elastomer besteht;
  • b) Bodenplatte (3) und Stützring (4) einteilig ausgebildet sind;
  • c) der Stützring (4) in seinem der Bodenplatte (3) ab­ gewandten Rand eine umlaufende Nut (7) aufweist, in welcher der Liderungsring (6) fixiert ist.
2. Hülsenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem an der Bodenplatte (3) angeordneten Zündschraubenlager (5), welches geschoßseitig mit einer Höhe H0 über die Boden­ platte (3) ragt, die Höhe (H1) des Stützringes (4) der Höhe (H0) des Zündschraubenlagers (5) entspricht.
3. Hülsenboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Höhe H1 des über die Bodenplatte (3) ragenden Stützringes (4) gilt: 0 < H1 < 2D, wobei D die Wandstärke der Bodenplatte (3) bedeutet.
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DE19944375A1 (de) 1999-09-16 2001-03-22 Rheinmetall W & M Gmbh Hülsenboden für großkalibrige Munition

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US3170401A (en) * 1962-09-11 1965-02-23 Walter T Johnson Cartridge case
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DE2641665C2 (de) * 1976-09-16 1984-03-01 Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf Treibladungshülse
DE4229559A1 (de) * 1992-09-04 1994-03-10 Rheinmetall Gmbh Hülsenboden für großkalibrige Munition

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