DE3244098A1 - Zusammensetzung zur bekaempfung von ectoparasiten - Google Patents
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Description
- χ-
Die Erfindung bezieht sich auf Zusammensetzungen für die topische Anwendung von Chemikalien bei Tieren zur Bekämpfung
von Parasiten. Sie bezieht sich insbesondere auf Zusammensetzungen, die das synthetische Pyrethroid
Cyhalothrin enthalten und zur Bekämpfung von Ectoparasiten dienen.
Die topische Anwendung von Parasiticiden zur Bekämpfung
von Ectoparasiten ist allgemein bekannt, üblicherweise
werden dabei die Tiere mit geeigneten Formulierungen der Parasiticide bespritzt oder in diese untergetaucht. Kürzlich
wurden Versuche gemacht, um Aufgießformulierungen zu entwickeln, das sind Formulierungen, die gegenüber
Parasiten voll wirksam sind, wenn einö geeignete Menge der Formulierung auf einen bestimmten Bereich der Oberfläche
des Tiers, typischerweise den Spinalbereich, aufgebracht wird. Das Aufgießen hat gegenüber dem Bespritzen
oder Untertauchen wesentliche Vorteile, da nämlich eine vollständige Bedeckung des Tiers unnötig ist und da
außerdem die Lagerung und der Verlust teuerer Chemikalien in den Tauchbädern vermieden wird. Der Bereich der
Parasiticide, der bei dieser Technik wirksam ist, ist beschränkt. Außerdem waren die bekannten Zusammensetzungen
mit Gewebereaktionen verbunden, die durch Lösungsmittelsysteme verursacht werden, die zur Herstellung dieser
Zusammensetzungen dienen. Diese Gewebereaktionen führen zu beträchtlichen Unannehmlichkeiten für das behandelte
Tier und haben darüber hinaus starke Schäden der Häute der Tiere und damit verbundene wirtschaftliche Verluste
für den TierZüchter zur Folge. Dies ist ein besonderes
Problem bei Schafen in Australien, wo die meisten Schafe der Merinoart oder Kreuzungen davon angehören, da fest-
BAD ORIGiMAL
gestellt wurde, daß diese Art gegenüber solchen Lösungsmittelsystemen
sehr empfindlich ist, die in einem gewissen Ausmaß durch andere Arten toleriert werden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, wirksame und ungiftige Lösungsmittelsysteme zu schaffen, die durch
Tiere toleriert werden, die die verschiedensten Arten von Stärken von Empfindlichkeit zeigen.
Im Falle der Aufgießanwendung bei Schafen ist ein Zeitpunkt unmittelbar nach dem Scheren ein guter Augenblick
für die Behandlung von Schafen zur Bekämpfung von Parasiten durch topische Anwendung, da die Schafe bereits
zusammengetrieben sind und die Wolle verhältnismäßig
kurz ist. Im Falle von Merinoschafen ist die Wolle nach wie vor eine wesentliche Sperre gegenüber den topisch
aufgebrachten Zusammensetzungen, da die einzelnen Fasern fein und dicht gepackt sind. Außerdem liegt eine
Schicht von Wollfett vor, die die Haut bedeckt und eine weitere Sperre gegenüber der Eindringung der Medizin
darstellt. Diese Schicht aus Wollfett kann bei Merinoschafen sehr hohe Werte erreichen. Es war deshalb eine
weitere Aufgabe der Erfindung, Zusammensetzungen zu schaffen, welche diese WoIl- und Wollfettsperren wirksam
durchdringen, wobei trotzdem keine ungünstigen Haut- und Gewebereaktionen auftreten.
Entfettungslösungsmittel, wie z. B. Paraffine, Isoparaffine,
Cycloparaffine und aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B.
Xylol, sind allgemein bekannt. Diese Lösungsmittel, welche
das Wollfett wirksam durchdringen, ergeben jedoch starke Gewebereaktionen, wie z. B. Schmerzen, Schwellungen,
Trockenheit und Hautrisse. Dies führt Wiederum zu Wollverlusten und zu permanenten Hautschäden.
* t. 4
-'s
Andere Lösungsmittel, wie z. B. Alkohole und Alkoholäthoxylate/ ergeben keine Gewebereaktionen, sind aber
hinsichtlich der Durchdringung der WoIl- und Wollfettschicht weitgehend unwirksam.
Es wurden nunmehr gewisse Zusammensetzungen gefunden,
welche bei der topischen Anwendung derjenigen Gruppe von Ectoparasiticiden, die Üblicherweise als synthetische
Pyrethroide bezeichnet werden, keine ungünstigen Gewebereaktionen ergeben, auch wenn sie auf empfindliche
Tierarten angewendet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Zusammensetzungen besteht darin, daß organom'etallische
Stoffe leicht einverleibt werden können, um spezielle Mineralmangelerscheinungen bei den Tieren zu bekämpfen.
Gegenstand der Erfindung sind also Zusammensetzungen für die topische Anwendung bei Tieren zur Bekämpfung von
Ectoparasiten, welche Zusammensetzungen ein synthetisches Pyrethroid in einem Träger enthalten, der folgendes
umfaßt: ein erstes Lösungsmittel, das ausgewählt ist aus Co-C.-Alkoholen, die mit 1 bis 3 mol Äthylenoxid
je mol Alkohol alkoxyliert sind, und Cj-C.-Alkoholen, die
mit 1 bis 3 mol Propylenoxid je mol Alkohol alkoxyliert sind, und Gemischen derselben, sowie ein Colösungsmittel,
das ausgewählt ist aus Di(Cj-C,.-alkyl)estern von C2-Cg-Dicarbonsäuren,
Di(C--Cg-alkyl)estern von C2-Cg-Diolen
und C2-Cg- Carbonsäureestern von Alkoholalkoxylaten,
die durch Umsetzung von 1 mol eines C^-Cg-Alkohols mit
1 bis 3 mol eines der Alkylenoxide Äthylenoxid und Propylenoxid hergestellt worden sind, und Gemischen
derselben.
Die bevorzugten C2~Cg-Dicarbonsäuren sind Adipinsäure
und Sebacinsäure, und die bevorzugten Ester dieser Säuren sind Dimethyladipat, Diäthyladipat, Dimethyl-
sebacat und Diäthylsebacat. Die bevorzugten C2-C6
sind Äthylenglycol, Propylenglycol, Diäthylenglycol und
TriäthylenglycoJL.
Das bevorzugte synthetische Pyrethroid ist Cyhalothrin.
Cyhalothrin ist der Name/ welcher üblicherweise für das synthetische Pyrethroid (+)-eis,trans-3-(2-Chloro-3,3,3-trifluoroprop-1-en-1-yl)-2,2-dimethyl-cyclopropancarbonsäure-(+)-C^-cyano-3-phenoxybenzyl-ester
verwendet wird. Wenn hier von Cyhalothrin gesprochen wird, so umfaßt dieser Ausdruck auch geometrische und optische Isomere
davon und Gemische davon.
Andere synthetische Pyrethroide können in den Zusammensetzungen ebenfalls verwendet werden, und zwar insbesondere
die Verbindungen
(+ )-eis,trans-3-(2,2-Dichlorovinyl)-2,2-dimethyl-cyclopropancarbonsäure-3-phenoxybenzyl-ester
(üblicherweise als Permethrin bezeichnet) r
(+) -eis, trans-3- (2,2-Dich,lorovinyl) -2,2-dimethyl-cyclopropancarbonsäure-Ok-cyano-3-phenoxybenzyl-ester
(üblicherweise als Cypermethrin bezeichnet) und (+)-eis,trans-3-(2,2-Dibromovinyl)-2,2-dimethyl-cyclopropancarbonsäure-ct.-cyano-3-phenoxybenzyl-ester
(üblicherweise als Deltamethrin bezeichnet) sowie die geometrischen
und optischen Isomere davon und Gemische davon.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegt darin, daß auch bei Anwendung durch Aufgießen
auf eine beschränkte Oberfläche des Tiers sowohl blutsaugende Parasiten, wie z. B. Zecken, als auch nichtblutsaugende
Parasiten, wie z. B. Läuse und Flöhe, wirksam auch an Stellen des Tiers bekämpft werden, die von
• t» · · β
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der Anwendungssteile entfernt sind, obwohl Pyrethroide
im allgemeinen nicht als systemisch in Tieren angesehen werden.
Die bevorzugten ersten Lösungsmittel sind 2-Propoxyäthanol, 2-Butoxyäthanol, 1-Methoxy~2-propanol und 1-Äthoxy-2-propanol
sowie Gemische davon. Die bevorzugten Colösungsmittel sind Äthylenglycol-diacetat, 2-Propoxyäthyl-acetat,
2-Butoxyäthyl-acetat und 1~Methoxypropyl-2-acetat
sowie Gemische davon. Der am meisten bevorzugte Träger umfaßt 2-Butoxyäthanol und Äthylenglycol-diacetat.
Diese speziellen Träger ergeben eine rasche Durchnässung der Wolle und der Haare des Tiers und eine rasche
Wanderung zur Haut. Sie laufen nur geringfügig ab und haben damit nur geringe Verluste an Formulierung zur Folge.
AuBerdem haben sie die erforderliche Löslichkeit für das Ectparasiticid.
Vorzugsweise liegt das Gewichtsverhältnis von erstem Lösungsmittel
zu Colösungsmittel im Bereich von 9:1 bis 1:1.
Die Konzentration des synthetischen Pyrethroids liegt im
Bereich von 0,2 bis 5 % Gewicht/Volumen. Die jeweilige Konzentration kann von Fachleuten auf diesem Gebiet
leicht ausgewählt werden, und zwar derart, daß beim Aufbringen einer bestimmten Menge der Lösung des Ectoparasiticids
auf das Tier dann das Parasiticid in einer wirksamen Menge vorliegt, so daß der Parasitenbefall beim
Tier bekämpft wird.
Die wirksame Dosis hängt von dem jeweiligen synthetischen
Pyrethroid wie auch von den Ectoparasiten ab. Eine solche Doöii kähh aber leicht von Fachleuten bestimmt werden.
DäÖ Jynthetische Pyrethroid Cyhalothrin wird beispielsiüi
feiner Dosis von annähernd 2 mg/kg Körpergewicht
"'Hj,
BAD ORIGINAL
des Tiers angewendet, wobei eine gute Bekämpfung der Körperlaus Damalinia ovis erreicht wird.
Die Parasitenarten, die durch verschiedene Pyrethroide
bekämpft werden können, sind in der Literatur ausführlich beschrieben. Es ist ein besonderes Merkmal der erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen, daß das synthetische Pyrethroid bei topischen Anwendungen durch die erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen in den gleichen Dosen voll wirksam ist, wie sie bei Anwendung durch herkömmliche
Methoden, wie z. B. Bespritzen, Bestäuben oder Untertauchen, zur Verwendung kommen.
So ergibt beispielsweise eine Zusammensetzung, die 1 % Gewicht/Volumen Cyhalothrin enthält und in einer Dosis
von 0,2 ml/kg Körpergewicht angewendet wird, eine wirksame Bekämpfung von Körperläusen.
Zwar werden die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorzugsweise
zur Bekämpfung von Ectoparasiten bei Rindern und Schafen angewendet, sie können aber auch für Schweine
und andere Haustiere, wie z. B. Hunde und Katzen, verwendet werden.
Die Zusammensetzungen können zusätzlich andere Bestandteile enthalten, wie z. B. Konservierungsmittel und Stabilisatoren.
Ein besonders brauchbarer Stabilisator ist ein Antioxidans, wie z. B. 4-Buty1-2,5-dimethyl-phenol.
Andere Antioxidanzien, die in der Technik bekannt sind, können ebenfalls verwendet werden. Das ausgewählte Antioxidans
oder Gemisch von Antioxidanzien wird typischerweise in solchen Mengen zugegeben, daß eine Konzentration
im Bereich von 0,1 bis 1,0 % Gewicht/Volumen, vorzugsweise 0,5 bis 1,0 % Gewicht/Volumen, in der endgültigen Zusammensetzung
erhalten wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin Zusammensetzungen, die
zusätzlich einen unechten Farbstoff enthalten, so daß die mit der Aufgießzusammensetzung behandelten Tiere leicht
erkannt und unerwünschte Doppelbehandlungen vermieden werden können. Geeignete unechte Farbstoffe, die in den
Zusammensetzungen löslich sind, können leicht von Fachleuten so ausgewählt werden, daß der gefärbte Bereich
der Haut oder der Wolle im Sonnenlicht innerhalb einer geeigneten Zeit ausbleicht und keinerlei Schäden auf
der Wolle oder der Haut zurückläßt. Ein besonders brauchbarer Farbstoff ist Rhodamin, welches typischerweise in
einer solchen Menge verwendet wird, daß eine Konzentration im Bereich von 0,01 bis 0,05 % Gewicht/Volumen in der
endgültigen Zusammensetzung erreicht wird.
Gemäß der Erfindung wird weiterhin ein Verfahren zur Behandlung
von Tieren vorgeschlagen, bei welchem auf die Oberfläche der Tiere eine erfindungsgemäße Zusammensetzung
aufgebracht wird, die ein synthetisches Pyrethroid in einem oben definierten ersten Lösungsmittel und in einem
oben definierten Colösungsmittel enthält.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden in einer Linie entlang des Rückens der Tiere vom Widerrist zum
Rumpf aufgebracht. Die Zusammensetzungen benässen und durchdringen spontan die Wolle oder die Haare und wandern
rasch hinunter bis zur Haut. Die Zusammensetzungen können durch Bürsten oder Rollen aufgebracht werden. Sie werden
aber am zweckmäßigsten einfach auf den Rücken des Tiers geschüttet.
Die Erfindung wird nun durch die folgenden Beispiele näher
erlititert, worin alle Teile und Prozentangaben in Gewicht
ausgedruckt sind, sofern nichts anderes angegeben ist.
BAD ORIGINAL
Eine Formulierung der folgenden Zusammensetzung wird hergestellt:
Rhodamin 0,1 % Gewicht/Volumen
Cyhalothrin 1 % Gewicht/Volumen
Äthylenglycol-diacetat 25 % Volumen/Volumen
2-Butoxyäthanol auf 100 Volumina
Eine Formulierung der folgenden Zusammensetzung wird hergestellt:
Rhodamin 0,1 % Gewicht/Volumen
Cyhalothrin 1 % Gewicht/Volumen
Äthylenglycol-diacetat 25 % Gewicht/Volumen
i-Methoxy-2-propanol auf 100 Volumina
Es wird eine Formulierung mit der Zusammensetzung von Beispiel 2 hergestellt, außer daß das 1-Methoxy-2-propanol
durch 1-Äthoxy-2-propanol ersetzt wird.
Mit Läusen infizierte Merinoschafe wurden geschoren, und die unverdünnte Formulierung von Beispiel 1 wurde entlang
des Rückgrats in einem 30 bis 40 cm langen Streifen in einer Dosis von 2 ml/10 kg Körpergewicht aufgebracht, so
daß eine effektive Dosis von 2 mg/kg Cyhalothrin erreicht wurde. Die Anwesenheit der Läuse wurde dadurch bestimmt,
daß das Fell an 30 Stellen an beiden Seiten eines jeden
Schafs geteilt wurde und die Anzahl der Läuse in jedem geteilten Bereich gezählt wurde. Zwei Wochen nach der
Behandlung waren noch einige Läuse festzustellen. Eine Inspektion nach sechs bzw. zwölf Wochen ergab, daß die
Schafe vollständig frei von Läusen waren.
Das Verfahren von Beispiel 4 wurde mit zehn gekreuzten
Merinolämmern wiederholt. Nach fünf Wochen waren die
Lämmer vollständig frei von Läusen.
Das Verfahren von Beispiel 5 wurde mit 382 gekreuzten Merinoschafen wiederholt. 13 Schafe wurden willkürlich
ausgewählt. Es wurde festgestellt, daß sie nach vier Wochen vollständig frei von Läusen waren.
Es wurde eine Formulierung mit der Zusammensetzung von
Beispiel 1 hergestellt, außer daß Äthylenglycol-diacetat weggelassen wurde. Wenn diese Formulierung auf drei Schafe
durch das Verfahren von Beispiel 4 in einer Dosis von 4 ml/kg Körpergewicht aufgebracht wurde, dann wurde nach
sechs Tagen eine Gewebeverhärtung auf dem Tier festgestellt.
BAD ORIGINAL
Claims (10)
1. Aufgießzusammensetzung zur Bekämpfung eines Befalls
durch Ectoparasiten bei Tieren, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein synthetisches Pyrethroid in einem Träger
enthält, der folgendes umfaßt: ein erstes Lösungsmittel,
das ausgewählt ist aus C3-C4 Alkoholen, die mit 1 bis
3 mol Äthylenoxid je mol Alkohol alkoxyliert sind,
und C1-C4-Alkoholen, die mit 1 bis 3 mol Propylenoxid
je mol Alkohol alkoxyliert sind, und Gemischen derselben, sowie ein Colösungsmittel, das ausgewählt ist
aus Di (Cj-Qg-alkyl) estern von C^Cg-Dicarbonsäuren,
Di (C1-Cg-alkyl) estern von C2-Cg-Diolen und C2-Cg-Carbonsäureestern
von Alkoholalkoxylaten, dia durch Umsetzung von 1 mol eines C3-Cg-AIkOhOIs mit 1 bis 3
mol eines der Alkylenoxide Äthylenoxid und Propylenoxid hergestellt worden sind, und Gemischen derselben.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das synthetische Pyrethroid ausgewählt ist aus
Cyhalothrin, Permethrin, Cypermethrin und Deltamethrin
und geometrischen und optischen Isomeren davon und Gemischen dayon.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das synthetische Pyrethroid aus Cyhalothrin besteht.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Behandlung von Schafen formuliert ist.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die C2-Cg-Dicarbonsäure aus Adipin- und Sebacinsäure ausgewählt ist und daß die C2-Cg-
* bzw. Di(CV-C--carbonsäure)-estern
χ ο
BAD ORIGINAL
Diole aus Ähtylenglycol, Propylenglycol, Diäthylenglycol
und Triäthylenglycol ausgewählt sind.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Cyhalothrins im
Bereich von 0,2 bis 5 % Gewicht/Volumen liegt.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger 95 bis 99,8 % Gewicht/Volumen
der Zusammensetzung ausmacht und daß das Gewichtsverhältnis des ersten Lösungsmittels zum Colösungsmittel
im Bereich von 9:1 bis 1:1 liegt.
8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Lösungsmittel
ausgewählt ist aus 2-Propoxyäthanol, 2-Butoxyäthanol,
1-Methoxy-2-propanol und i-Äthoxy-2-propanol sowie
Gemischen davon.
9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Colösungsmittel ausgewählt
ist aus Äthylenglycol-diacetat, 2-Propoxyäthyl-acetat, 2-Butoxyäthyl-acetat und 1-Methoxypropyl-2-acetat
und Gemischen davon.
10. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus 2-Butoxyäthanol
und Äthylenglycol-diacetat besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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