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DE3243243A1 - Synchronmaschine - Google Patents

Synchronmaschine

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Publication number
DE3243243A1
DE3243243A1 DE19823243243 DE3243243A DE3243243A1 DE 3243243 A1 DE3243243 A1 DE 3243243A1 DE 19823243243 DE19823243243 DE 19823243243 DE 3243243 A DE3243243 A DE 3243243A DE 3243243 A1 DE3243243 A1 DE 3243243A1
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DE
Germany
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synchronous machine
machine according
poles
pole wheel
stator
Prior art date
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DE19823243243
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DE3243243C2 (de
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Theodor 6128 Höchst Hörmansdörfer
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Individual
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/18Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators
    • H02K19/20Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
    • H02K21/44Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Synchronmaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Synchronmaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art Es ist eine Synchronmaschine der betreffenden Art bekannt, bei der der Rotor permanentmagnetisierte Pole aufweist, wobei jeweils benachbarte Pole ungleichnamig sind. Ein derartiges Polrad hat den Nachteil, daß das Magnetvolumen des Polrades verhältnismäßig klein ist. Außerdem ist die Herstellung eines Polrades aus dauermagnetischem Werkstoff schwierig und teuer.
  • Schwierig ist auch die Montage des Polrades auf der Polradwelle.
  • Außerdem haben derartige Synchronmaschinen bei Verwendung als Synchronmotoren den Nachteil, daß sie sich im stromlosen Zustand nicht frei durchdrehen lassen.
  • Es sind Synchronmaschinen bekannt, bei denen das Polrad durch eine entsprechende Wicklung magnetisiert wird, die über Schleifringe gespeist wird, Schleifringe führen jedoch zu besonderen Kosten und sind außerdem störanfällig. Sie eignen sich insbesondere auch nicht in den Fällen, in denen das Polrad in einer ÖIfüllun läuft. Außerdem ist ein besonderer Speisestrom erforderlich, der zu einem verringerten Gesamtwirkungsgrad dieser Synchronmaschine führt. Darüber hinaus ist die zulässige Höchstdrehzahl wegen der auF die Polradwicklung einwirkenden Fliehkräfte begrenzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Synchronmaschine der betreffenden Art zu schaffen, die einfach. und billig, nicht störanfällig und für sehr hohe Drehzahlen geeignet ist.
  • Die zu schaffende Synchronmaschine soll einen verbesserten Wirkungsgrad haben und sich im stromlosen Zustand frei durchdrehen lassen.
  • Die der Erfindung zugrundelieqende Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentansnruchs 1 angegebenen Lehre gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Synchronmaschine sind die dem Blechpaket des Ständers zugewandten Enden der Pole-des Polrades gleichnamig magnetisiert, sie ste]len also immer entweder Nord-oder Südpole dar. Dadurch ist es möglich, die Mittel zur Magnetisierung der Pole im Gegensatz zu den bekannten Polrädern außerhalb des Polrades anzuordnen, so daß sich in dem Polrad weder eine Wicklung noch Permanentmagneten befinden müssen. Dadurch sind sehr hohe Drehzahlen zulässig, und außerdem steht außerhalb des Polrades genügend Raum für ein ausreichendes Volumen für permanentmagnetisches Material zur Verfügung. Der magnetische Rückschluß läßt sich in jedem Fachmann geläufiger Weise ausbilden, um eine über den gesamten Umfang des Luftspalts zwischen Polrad und Ständer gute magnetische Durchflutung zu erreichen. Das Polrad läßt sich bei Verwendung als Synchronmotor {echt durchdrehen.
  • Der maanetische Rückfluß für das Polrad erstreckt sich zweckmäßigerweise von dem Polrad in Axialrichtung weg, dann radial nach außen und zur Außenseite des Blechpakets des Ständers, von wo der magnetische Kreis über den Luftspalt zwischen Ständer und Polrad geschlossen ist. Die Magnetisierungsmittel für die Pole des Polrades sind dabei zweckmäßigerweise in dem magnetischenRückschußangeordnet. Der Ort kann dabei grundsätzlich beliebig sein. Die Magnetisierungsmittel können aus einem Permanentmagneten bestehen, obwohl auch grundsätzlich die Verwendung von Elektromagneten möglich ist, die den Vorteil einer Regelung der Erregung haben, ohne daß dabei Schleifringe erforderlich wären.
  • Nach der Lehre des Anspruchs 5 ist der Permanentmagnet radial ein stationärer/magnetisierter Ringmagnet, dessen Innenfläche über einen Luftspalt einer zylindrischen Außenfläche einem axialen Polrad gegenüberliegt. Dabei kann der Ringmagnet zusammen mit dem Blechpaket des Ständers in einem vorzugsweise zylindrischen Gehäuse angeordnet sien, das ein Teil des magnetischen Rückschlusses darstellt und die genannten Teile in fester age hält.
  • Eine andere Möglichkeit der Anordnung des Permanentmagneten besteht darin, daß dieser als axial magnetisierter Ringmagnet ausgebildet ist und mit einer Radialfläche über einen Luftspalt einer Radialfläche des Polrades gegenüberliegt.
  • Auf diese Weise entfällt ein längerer axialer Fortsatz des Polrades zur Herstellung des magnetischen Kontakts mit dem Ringmagneten über einen Luftspalt, so daß entweder ein größeres Volumen für permanentmagnetisches Material zur Verfügung steht re oder aber kleine/Abmessungen bei gleicher Leistung möglich sind.
  • Eine andere Ano rdnunq des Permanentmagneten besteht darin, daß cr das slecllpaket des Ständers außen umschließt.
  • In diesem Fall steht besonders viel Raum für das permanentmagnetische Material zur Verfügung. Die Ausdehnung der gesamten Maschine ist größer, dafür jedoch die axiale Ausdehnung geringer. Der magnetische Rückschluß zum Polrad erfolgt dabei wieder über ein Gehäuse, das mit einer a>:ialen Stirnfläche einer entsprechenden Stirnfläche des Polrades gegenüberliegt, um so den magnetischen Kreis zu schließen.
  • Wird statt eines Permanentmagneten ein Elektromagnet zur Magnetisierung des Polrades verwendet, so kann dieser grundsätzlich in gleicher Weise wie ein Permanentmagnet angeordnet werden, wobei sich die Anordnung der Wicklung des Elektromagneten von selbst ergibt. Die Spule kann z.B. einen axialen zylindrischen Fortsatz des Polrades umschließen, der im Bereich seines Endes über einen Luftspalt einer Z~linderfäche eines magnetischen Rückschlusses gegenüberliegt. Zur Verbesserung des magnetischen Kreises ist es dabei auch zweckmäßig, daß die Spule von einem Tci des magnetischen stationären Rückschlusses untergriffen wird.
  • Zur Magnetisierung des Polrades können Permanentmagneten und Elektromagneten gJeichzeitig verwendet werden, um den Grad der Magnetisierung regeln zu können. Die Spule kann dabei eine Verringerung des durch den Permanentmagneten bewirkten Flusses oder eine Vergrößerung bewirken.
  • Die Spalte zwischen den Polen des Polrades entsprechen zweckmäßigerweise der Breite der Pole des Polrades. Dies ist besonders dann zweckmäßig, wenn zum Betrieb der Synchronmaschine als Synchronmotor der Ständerwicklung Gleichrichter vorgeschaltet sind, derart, daß in dem Blechpaket des Ständers bei Speisung der Ständerwicklung mit Wechselspannung ein pulsierendes umlaufendes Gleichfeld gebildet ist. Das bedeutet in diesem Fall, daß die Lücken zwischen den Polen des Polrades den durch die Gleichrichtung entfallenden gegensinnigen Polen entsprechen. Das umlaufende Gleichfeld nimmt somit synchron die gleichnamig magnetisierten Pole des Polrades mit, wobei natürlich die Polarität zwischen Polrad und Ständer ungleichnamig sein muß.
  • Das Polrad braucht erfindungsgemäß keine Mittel zur Magnetisierung der Pole aufzuweisen, sondern lediglich den Fluß außerhalb angeordneter MagnetisierungsmitteJ zu dem Blechpaket des Ständers zu leiten. Das Polrad kann daher sehr einfach und sogar aus einem Stück gefertigt sein. Es kann z.B. ein zylindrisches Teil aus Eisen sein, in das axiale Nuten eingefräst sind. Eine solche Bauform ist in der Lage, außerordentlich hohe Zentrifugalkräfte aufzunehmen, so daß außerordentlich hohe Drehzahlen möglich sind.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Synchronmaschine im Axialschnitt, Fig. 2 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 1, Fig. 3 zeigt einen Rad i 1 sehn i. Lt durch die Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 und 2 im Bereich des Polrades', 'ig. 4 zeigt im Axialschnitt eine Abwandlung der Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 2 mit permanenten und elektromagnetischen Magnetisierungsmitteln, Fig. 5 zeigt im Axialschnitt ein Ausführungsbeispiel ähnlich Fig. 1, jedoch mit elektrischer Magnetisierung, Fig. 6 zeigt eine Schaltung zur Erregung der Ständerwicklung, Fig. 7 zeigt im Axialschnitt ein Ausführungsbeispiel' mit geringer Axialausdehnung, Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel ähnlich dem in Fig. 7, Fig. 9 ist ein itadialschnitt durch Fig. 8 im Bereich des Polrades, Fig. 10 ist ein Axialschnitt und Fig. 11 ein Radialschnitt durch ein abyewandeltes Polrad mit einem Asynchronteil.
  • In E8ig. 1 sitzt auf einer Welle 1 ein Polrad 2 mit Polen 3, wie das aus dem Radialschnitt in Fig. 3 ersichtlich ist.
  • Zwischen den Polen 3 befinden sich Nuten 4. Der Ständer weist ein Blechpaket 5 auf, in dem sich Nuten 6 befinden, in die eine Ständerwicklung 7 eingewickelt ist. In dem Radialschnitt nach Fig. 3 ist aus Gründen der Ubersichtlichkeit die Ständerwicklung 7 weggelassen.
  • Das Blechpaket 5 sitzt fest in einem zylindrischen Gehäuse 8, das die Außenseite des Blechpakets 5 magnetisch mit der Außenseite eines radial maynetisierten Permanentmagneten 9 verbindet, dessen Innenfläche 10 über einen Luftspalt 11 einer zylindrischen Außellfläclle 12 eines axialen Fortsatzes 13 des Polrades 2 gegenüberliegt. Zwischen dem Polrad 2 und Polen 14 des Blechpakets 5 befindet sici ein Luftspalt 15.
  • Das Gehäuse 8 ist außen durch LagerschaJen 16 und 17 geschlossen, in denen sich Lager 18 und 19 befinden, in denen die Welle 1 gelagert ist.
  • Wie aus Fiq. 3 ersichtlich, ist die Breite der Pole 3 gleich des Polrades 2 in Umfangsrichtung/der doppelten Breite eines Poles 14 und einer Nut 6 des Blechpakets 5.
  • Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß ein magnetischer Kreis durch das Polrad 2, den Luftspalt 15, das Blechpaket 5, das Gehäuse 8, den Permanentmagneten 9, den Luftspalt 11 und den zylindrischen Fortsatz 13 des Polrades 2 gebildet ist. Der Permanentmagnet 9 sorgt für einen c3]eichmäBigen Gleichfluß in diesem magnetischen Kreis.
  • Fig. 2 zeigt eine Abwandluncj der Ausführungsform gemäß Fig. 1, gleiche Teile ind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
  • Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß die Synchronmaschine zu einer durch die Mitte des Polrades verlaufenden Radialebene spiegelbi1dlich ausgebildet ist, so daß zwei Permanentmagneten 9 vorhanden sind, die zwei magnetische Kreise speisen, die im Bereich des Blechpakets 5, des Luftspaltes 15 und des Polrades 2 parallel geschaltet sind. Auf diese Weise ist der magnetische Fluß im Bereich des Luftspaltes 14 entsprechend erhöht.
  • Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß am Fuß des Fortsatzes 13 Einschnürungen 20 vorgeshen sind, die ein seitliches Eintreten der Flußlinien aus dem Fortsatz 13 in das Blechpaket 5 verhindern sollen.
  • Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, dag weitgehend dem gemäß Fig. 1 entspricht, gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen. Im Unterschied zu FiQ. 1 ist der Fortsatz 13 verlängert ausgebildet und von einer stationären Spule 21 umschlossen, die bei Speisung einen entsprechenden Fluß in dem Fortsatz 13 erzeugt, und zwar je nach Stromrichtung entweder den Fluß in dem magnetischen Kreis unterstützend oder verringernd. Mit der Spule 21 ist also eine Regelung möglich.
  • Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der Fig. 4, gleiche Teile sind mit aleichen Bezugsziffern versehen. Ein Unterschied besteht darin, daß kein Permanentmagnet vorhanden ist. Außerdem ist eine Spule 22, die im Prinzip der Spule 21 gemäß Fig. 4 entspricht, von einem axialen zylindrischen Fortsatz 23,der Lagerschale 16 untergriffen, die einen Teil des magnetischen Rückschlusses bildet.
  • Fig. 6 zeigt eine Schaltuncj für Einzelwicklungen 24-27 der Ständerwicklung 7, die über Dioden 28-31 gespeist sind, derart, daß in dem Blechpaket des Ständers bei Speisung der Ständerwicklung mit Wechselspannung ein pulsierendes umlaufendes Gleichfeld gebildet ist, wobei für die übliche Phasenverschiebung ein Kondensator 32 vorgesehen ist.
  • Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Polrad 33 auf einer Welle 34 sitzt, die in Lagern 35 und 36 gelagert ist, die von einem Gehäuse 37 gehalten sind, das ein Blechpaket 38 mit einer Ständerwicklung 39 hält.
  • An dem Gehäuse 37 sind innen axial magnetisierte Permanentmagneten 40 und 41 angebracht, die über Luftspalte 42 und 43 entsprechenden Radialflächen des Polrades 33 gegenüberliegen.
  • Es sind somit zwei macJnotische Kreise gebildet, in denen jeweils die Permanentmagneten 4() und 41 und Teile des Gehäuses 37 liegen und über das Blechpaket 38, einen Luftspalt 42 und das Polrad 33 parallelgeschaltet sind.
  • Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Polrad 43 auf einer Welle 44 sitzt, die in Lagern 45 und 46 gelagert ist, die von einem Gehäuse 47 gehalten sind, das gleichzeitig einen magnetischen Rückschluß darstellt.
  • Innerhalb des Gehäuses 47 ist ein Permanentmagnet 48 angeordnet, der radial magnetisiert ist und von dem aus sich nach innen ein Blechpaket 49 mit einer Ständerwicklung 50 erstreckt.
  • Der von dem radial magnetisierten Permanentmagneten 48 erzeugte Fluß fließt also durch das Blechpaket 49, einen Luftspalt 51, das Polrad 43, Luftspalte 52 und 53 und das Gehäuse 47.
  • Fig. 9 zeigt einen Radialschnitt durch Fig. 8 im Bereich des Polrades 43, des Blechpakets 49, des Ringmagneten 48 und des Gehäuses 47. In Fig. 9 ist aus Gründen der Ubersichtlichkeit die Ständerwicklung 50 weggelassen.
  • Bei allen zuvor beschriebenen Ausführungsformen können die Pole zur Erzeugung einer Unwucht zentralunsymmetrisch angeordnet sein. Zum Beispiel kann das Polrad nur einen Pol aufweisen. Andererseits kann in umgekehrter Weise bei einem mehrpoligen Polrad ein Pol weggeiasse sein. Auf diese Weise ergibt sich eine Unwucht, die zur Erzeugung von Rotationsschwingungen erwünscht sein mag.
  • Fig. 10 zeigt im Axialschnitt und Fig. 11 im Radialschnitt ein abgewandeltes Polrad, das z.B. bei der Ausführungsform gemäß L'ig. 1 in ents£>rechender Größenanpassung verwendet werden kann. Das Polrad weist einen zentralen zylindrischen Eisenkern 54 auf, in dem sich eine axiale Bohrung 55 befindet, in der eine Welle wie die Welle 1 in Fig. 1 einpreßbar ist.
  • Auf eine Zylinderfläche 56 ist ein Teil 57 aufgepreßt, das gemeinsam durch einen zylindrischen, geblechten Eisenkern 58 und von diesem aus sich radial nach innen erstreckende geblechte Pole 59 gebildet ist. Nuten 60 und 61 sowie zwischen den Polen 59 gebildete Zwischenräume 62 sind mit Aluminium ausgegossen, so daß in den Nuten o0 und 61 in bekannter Weise die Stäbe einer Käfigwicklung gebildet sind, die stirnseitig durch einen Ring kurzgeschlossen sind.
  • Innenflächen 6) der gebleciiten Pole 59 wie auch das in die Zwischenräume u2 eingegossene Aluminium bilden zusammen eine Zylinderfläche, die durch Abdrehen sehr genau ist und fest auf der Zylinderfläche 56 des zylindrischen Eisenkerns 54 sitzt.
  • Die inneren Enden der Pole 59 brauchen aus magnetischen Gründen zwar nicht geblecht zu sein, jedoch ist die Herstellung der Pole 59 als Ansätze an den Blechen des zylindrischen Eisenkerns 58 besonders einfach und kostensparend, indem die Zwischenräume 62 zwischen den Polen 59 nicht besonders ausgearbeitet zu werden brauchen. Magn<'tische Nachteile sind mit dieser Ausführung praktisch nicht verhunden.
  • In Umfangsrichtung besteht zwar durch den zylindrischen Eisenkern 58 ein geringfügiger magnetischer Kurzschluß zwischen den äußeren Enden der Pole 59, jedoch ist dieser wegen der Größe der Nuten 60 und der in Umfangsrichtung verbleibenden dünnen Stege 64 und 65 nur gering, so daß er in der Praxis nicht weiter in Erscheinung grill. Oic Nuten 61 iffi Bereich der Pole 59 sind in UmfangsrichLung schmaler, so daß der Querschnitt der Pole 59 dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
  • Bei Betrachtung der Fig. 11 ist zu ersehen, daß das Polrad vier ausgeprägte Pole 59 ähnlich dem Polrad 43 gemäß Fig. 9 aufweist, denen im radial äußeren Bereich der zylindrische, geblechte Eisenkern 58 mit der Käfigwicklung überlagert ist. Auf diese Weise erhält der Läufer bei Schlupf z.B. während des Anlaufs in starkem Maße Asynchroncharakter, während bei sich verringerndem Schlupf die ausgeprägten Pole einen synchronen Umlauf sicherstellen.

Claims (26)

  1. A n 5 p r ü c h e (D Synchronmaschine, mit einem Ständer mit einem Blechpaket mit Nuten, in denen sich eine Ständerwicklung befindet, mit einem Läufer, der als Polrad ausgebildet ist, und mit Magnetisierungsmitteln zur im wesentlichen gleichbleibenden Magnetisierung der Pole des Polrades bei Betrieb, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Magnetisierungsmittel so ausgebildet sind, daß die dem Blechpaket (5) des Ständers zugewandten Enden der Pole (3) des Polrades (2) bei Betrieb gleichnamig magnetisiert sind.
  2. 2. Synchronmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß ein magnetischer Rückschluß für das Polrad (2) vorgesehen ist, der sich von dem Polrad in Axialrichtung weg, dann radial nach außen und zur Außenseite des Blechpakets (5t des Ständersoerstreckt.
  3. 3. Synchronmaschine nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Magnetis£eruncjsmittel für die Pole (3) des Po]rades (2) in dem magnetischen Rückschluß angeordnet sind.
  4. 4. Synchronmaschine nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Magnetisierungsmittel für die Pole des Po]rades aus einem Permanentmagneten bestehen.
  5. 5. Synchronmaschine nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Permanentmagnet ein radial magnetisierter stationärer Ringmagnet (9) ist, dessen Innenfläche (10) über einen Luftspalt (11) einer zylindrischen Außenfläche (12) eines axialen Fortsatzes (13) des Polrades (2) gegenüberliegt,
  6. 6. Synchronmaschine nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Permanentmagnet ein axial magnetisierter stationärer Ringmagnet (40, 41) ist, dessen eine Radialfläche über einen Luftspalt (42, 43) einer Radialfläche des Polrades (33) negenherliegt.
  7. 7. Synchronmaschine nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Permanentmagnet ein radial magnetisierter stationärer Ringmagnet (48) ist, der das Blechpaket (49) des Ständers Nmschließt.
  8. 8. Synchronmaschine nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der radial magnetisierte Ringmagnet (48) von einem den magnetischen Rückschluß bildenden Gehäuse (47) umschlossen ist, das eine axiale Stirnfläche aufweist, die über einen Luftspalt (53) einer axialen Stirnfläche des Polrades (43) gegenüberliegt.
  9. 9. Synchronmaschine nach einem der Ansprüche 5 oder 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der radial magnetisierte Ringmagnet (9) zusammen mit dem Blechpaket (5) des eines den Ständers in einem Teil / magnetischen Rückschluß bildenden, vorzugsweise zylindrischen Gehäuses(8) angeordnet ist.
  10. 10. Synchronmaschine nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Magnetisierungsmittel für die Pole (3) des Polrades (2) aus einem Elektromagneten. bestehen.
  11. 11. Synchronmaschine na(h Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Eiektromagnet eine Spule (21; 22) aufweist, die einen axialen zylindrischen Fortsatz (13) des Polrades (2) umschließt, der über einen Luftspalt (11) einer Zylinderfläche (10) eines magnetischen Rückschlusses (9, 8, 5, 2) gegenüberliegt.
  12. 12. Synchronmaschine nach Anspruch 11 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß eintFortsatz (33) des magnetischen Rückschlusses (16, 8, 5, 2) die Spule (22) untergreift.
  13. 13. Synchronmaschine nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß neben dem Elektromagneten (21) auch ein Permanentmagnet nach einem der Ansprüche 4 bis 9 vorgesehen ist (Fig. 4).
  14. 14. Synchronmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Breite der Nuten (4) zwischen den Polen (3) des Polrades (2) der Breite der Pole (3) des Polrades (2) entspricht.
  15. 15. Synchronmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t, daß die Synchronmaschine zu einer Radialebene spiegelbildlich ausgebildet ist (Fig. 2, 7, 8).
  16. 16. Synchronmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zum Betrieb der Synchronmaschine als Synchronmotor der-Ständerwicklung (24-27) Gleichrichter (28-31) vorgeschaltet sind, derart, daß in dem Blechpaket (5) des Ständers bei Speisung der Ständerwicklung (7) mit Wechselspannung ein-pu]sierendes umlaufendes Gleichfeld gebildet ist.
  17. 17. Synchronmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Polrad (2, 33, 43) ein im wesentlichen zylindrisches Teil aus Eisen ist, in das axiale Nuten (z.B. 4) eingefräst sind.
  18. 18. Sync'ironmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Breite eines Poles (3) des Polrades (2) gleich der Breite eines Poles (14) und einer Nut (6) des Bl.echpakets (5) des Ständers oder ein Vielfaches davon ist.
  19. 19. Synchronmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Pole zur Erzeugung einer Unwucht zentralunsymmetrisch angeordnet sind.
  20. 20. Synchronmaschine nach Anspruch 19, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Polrad nur einen Pol aufweist.
  21. 21. Synchronmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Polrad an seinem Umfang eine Käfigwicklung aufweist.
  22. 22. Synchronmaschine nach Anspruch 21, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Käfigwicklung in Nuten (60, 61) eines im wesentlichen zylindrischen, geblechten Eisenkerns (58) eingebettet ist, der die Pole (59) umschließt oder in diese einbezogen ist.
  23. 23. Synchronmaschine nach Anspruch 21, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Pole (59) geblecht sind und mit dem zylindrischen Eisenkern (58) ein Teil bilden.
  24. 24. Synchronmaschine nach Anspruch 21, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Nuten (61) im Bereich der Pole (59) in Umfangsrichtung schmaler sind als im Bereich zwischen den Polen (59).
  25. 25. Synchronmaschine nach Anspruch 23, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Pole (59) sich radial von dem zylindrischen Kern (58) aus nach innen erstreckende Ansätze sind, deren Innenflächen gemeinsam eine Zylinderfläche (63) bilden, die auf einem zylindrischen Kern (54) des Polrades sitzt.
  26. 26. Synchronmaschine nach Anspruch 25, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Bereich (62) zwischen den Polen (59) in gleicher Weise wie die.Nuten (60t 61) in dem zylindrischen Eisenkern (58) zur Bildung- der Käfigwicklung mit Aluminium ausgegossen ist.
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DE3243243A1 true DE3243243A1 (de) 1984-03-29
DE3243243C2 DE3243243C2 (de) 1987-08-13

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