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DE1538242A1 - Elektrodynamische Maschine - Google Patents

Elektrodynamische Maschine

Info

Publication number
DE1538242A1
DE1538242A1 DE19641538242 DE1538242A DE1538242A1 DE 1538242 A1 DE1538242 A1 DE 1538242A1 DE 19641538242 DE19641538242 DE 19641538242 DE 1538242 A DE1538242 A DE 1538242A DE 1538242 A1 DE1538242 A1 DE 1538242A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
rotor
magnetic
pole
poles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641538242
Other languages
English (en)
Inventor
Erickson John W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1538242A1 publication Critical patent/DE1538242A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/22Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
    • H02K19/24Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K16/00Machines with more than one rotor or stator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • .elektrodynamische Maschine r'ür diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden U,iA-Patentanmeldung Serial No. 331 4 jd (Gase 34 996) vom 1 B. 12: 1 9b3 öeanspracra.
  • Die ßrfind:ung bezieht sich auf eine elektrodynamische Wechsel-oder Drehstrommaschine der Klauenpoltype, insbesondere Landell-.iype.
  • Sobald das Verhältnis von Länge zu Durchmesser (Z/r) einer eleKtri dynamischen Maschine zunimmt, insbesondere bei einem Generator de. Lundell-Type, nehmen die Kosten für die elektrischen und magneUis chen . Teile und daher auch @ die Herstellungskosten der Maschine per PS zu. Dieses Verhältnis stellt somit einen wichtigen Wirtschaftlichen Faktor bei der Entwicklung und Herstellung von elektrodynamischen Maschinen dar.
  • Hei Maschinen der Lundell-Type besteht der' Rotor aus einer Vielzahl von achsparallelen, kreisförmig angeordneten, ineinandergreifenden Magnetpolen. Man unterscheidet hierbei Maschinen mit innerem und äußerem Rückschlußpfad, je nach dem, ob der Rückechlußpfad für den Erregerfluß außerhalb oder innerhalb des Rotors verläuft. Obgleich elektrodynamische Maschinen der Lundell-Type viele Vorteile haben, wie hohe Ausgangsleistung bei einer gegebenes Größe, hohes Drehzahlverhältnis und Ausführbarkeit ohne Bürsten und Schleifringe, ist das Verhältnis L/T begrenzt auf ungefähr 1 bei Maschinen mit äußerem Rückschlußpfad und auf ungefähr 1/3 bei Maschinen mit ä.nnerem Rü ckschlußpfad, hauptsächlich wegen der magnetischen Sättigung in den Eintrittsbereichen der Rotorpole. Eine solche Begrenzung des Z/.-Verriäl tnisses ist nicht nur wirtschaftlich unvortellhaft, sondern auch nachteilig vom Leistungsstandpunkt her gesehen, da bei einer Wechselstrommaschine der Lundell-Type eine größere Leistung bei einer gegebenen Geschwindigkeit oder einem gegebenen Rotordurchmesser nur erzielt werden kann, wenn das Verhältnis L/'f zunimmt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine neue elektrodynamische Maschine, insbesondere nach Art der Klauenpoltype zu schaffen, welche die bisher bestehenden Leistung-Geschwindigkeits-Begrenzungen überwindet, insbesondere durch die Verwendung von neuen Rotoren mit hohem h,T-Verhältnis. Sie ist dadurch gekennzeic.hnet, daß mehrere in axialer Richtung mit entsprechendem Abstand hintereinander angeordnete Polpaarsätze mit achsparallelen, kreisförmig in bestimmtem Abstand voneinander angeordneten, klauenförmig iheinandergreifenden Magnetpolen innerhalb zugeordneter, korrespondierender Statorkerne angeordnet sind, welche mit entsprechenden Statorwieklungen versehen sind.. Vorzugsweise sind die Klauenpolpaare magnetisch hintereinander geschaltet und durch einen einzigen magnetischen Erregerfluß polarisiert. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer in der Zeichnung dargestelltter Ausführungsbeispiele. Es zeigen: Fig. 1 e--nen Längsscnni t t durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Maschine der hundell-Type mit .innenliegendem ad, 2 eine Ansicht auf den Rotor der Maschine nach Fit;. 1 , rin;. einen üänr@ssct@nitt einer anderen Ausführungsform der Er-_°-.ndung mit äußerem Rückschlußpfad und rig. 4 eine perspektivische Ansicht des Läufers gemäß rig. 3, teilweise auseinandergenommen: Die in Fig. 1 dargestellte Maschine besteht im wesentlichen aus: einem Rotor 10, einem Stator 12; einer Erregerspule 14 und einem Gehäuse 16, in welchem die vorgenannten Teile angeordnet sind. Wie Fig. 2 zeigt, besteht der Rotor. 10 aua drei axial angeordneten Polpaarsätzen 18, 20 und 22 mit achsparallelen, kreisförmig angeordneten, klauenförmig ineinandergreifenden Magnetpolen oder Zähnen 24 aus Eisen. Jeder fo,lpaarsatz besteht wieder aus einem Kranz von Zähnen, welche 'sich achsparallel von einem ringförmigen Träger 24'in eine Richtung erstrecken und einem zweiten Kranz von Zähnen, welche sich achsparallel von einem anderen ringförmigen Träger 24' in die entgegengesetzte Richtung erstrecken. Sowohl die zweiten und dritten Polkränze als auch die vierten und fünften Polkränze haben je einen gemeinsamen Träger 24'.
  • Zusammengehörige Zähne 24 der einzelnen Polkränze sind gleichgerichtet. Alle Pole oder Zähne 24 nehmen nach oben und nach der Seite hin im Quersohn4.tt ab. Die gegeneinandergerichteten Polkränze sind voneinander durch geeignet dimensionierte nichtmagnetische Luftspalte 26 getrennt, so daß ein minimaler.Yerlustfluß entsteht.
  • Die einzelnen Rotorteile sind durch Bolzen 28 (Fig. 1) aus nichtmagnetisierbarem Material zusammengehalten.- Sie erstrecken sich durch die Träger 24` der Zähne. Ringzylinderförmige Einsätze 30 aus amagnetischem Material sind als Abstandshalter und Stützen für die Zähne 24 vorgesehen. Zusätzlich können die Luftspalte 26 mit amagnetischem Material, z.B. Aluminium, ausgefüllt sein, um .eine feste Rotoreinheit zu erhalten. Dies ist in der Zeichnung nicht gezeigt. Rin Ende des Rotors 10 ist mit einer Nabe 31 versehen, welche auf einer Welle 32 befestigt ist. Die Welle 32 besteht aus nichtmagnetisierbarem Material und ist drehbar gelagert in einem Zager 34, welches von einer Stirnplatte 36 des Gehäuses 16 getragen wird. Da das Gehäuse nicht in den magnetischen Kreis der Maschine einbezogen ist, kann es - und in vielen Anwendungsfällen sollte es - aus einem. nicht magnetisierbaren Material bestehen, ui den Verlustfluß zwischen benachbarten Statorkernen zu reduzieren. Das andere Ende des Rotors ist auf dem Außenkranz eines Lagers 3E befestigt. Der innere Kranz des Lagers 38 ist am abgestuften Ende eines magnetischen Kerns 40 befestigt. Die Lageranordnung für den Rotor ist also im wesentlichen symmetrisch, da an jedem Ende des Rotors ein Zager angeordnet ist. Ferner wird bemerkt, daß die Zager außerhalb fies Pfades des Erregerflusses angeordnet sind.
  • Der magnetische Kern 40 ist auf der gegenüberliegenden Stirnplatte 42 des Gehäuses befestigt, beispielsweise durch nichtmagnetisierbare Schrauben 44. Der in der Mitte des Rotors 10 angeordnete Kern 40 erstreckt sich durch das offene Ende desselben und trägt eine langgestreckte Erregerwicklung 14, welche von einem Gleichstrom geeigneter Größe durchflossen wird. Wie durch die Pfeile F angedeutet ist, verläuft der durch die Erregerwicklung erzeugte magnetische Fluß entlang des Kerns 40, überquert. die engen ringförmigen Luftspalte 46 und 48 an den Enden des Kerns und magnetisiert die Pole oder Zähne 24 aufeinanderfolgend derart, daß die Polkränze die in Fig. 2 engezeichnete Polarität aufweisen. Das Ende des Kerns 40 in: der Nähe des Luftspaltes 48 ist derart gestaltet, daß ein geeigneter Luftspalt entsteht. Ferner ist das .Ende zur Anpassung an das Zager 38 abgestuft. Der Stator 12 hat eine Mehrzahl von lamellierten magnetischen Kernen 50, welche innerhalb des hohlzylindrischen Teiles 56 des Gehäuses 16 befestigt sind, und zwar genau gegenüber-, liegend der zugehörigen Polkränze 33, 20 und 22 des Läufers. Die Bohrung der Kerne 50 ist so gewählt, daß enge ringförmige Luftspalte-52 zwischen Rotor und Stator entstehen. Der Stator hat ausserdem eine oder mehrere Wicklungen 54, deren Leiter in axial sich erstreckenden Nuten der Kerne 50 angeordnet sind, in Übereinstimmung mit der herkömmlichen Technik. die Statorwicklungen können in geeigneter Weise geschaltet sein, beispielsweise in Stern oder Dreieck.
  • Wie vorher bemerkt, durchsetzt der magnetische Erregungsfluß den Kern 40 entlang der Erregerwicklung und überquert den Luftspalt 46, um die Polhaare zu magnetisieren und tritt sch14eßlich wieder in den Kern 40 nach Überquerung des Luftspaltes 48 ein. Die Polarisierung der Rotorpole*24 erfolgt auf Grand des Plußver-Laufes durch die Pole 24 zwischen den Luftspalten 46 oder 48.
  • Im einzelnen verläuft der Fluß vom Luftspalt 46 durch die Nabe 31 in den anschließenden Polkranz 2=t und überquert dann den Rotor-Statorluftspalt 52 ;lm sich mit den Wicklungen des gegenüberliegenden Statorkerns 50 zu verketten. Der Fluß überquert dann wieder denselben Luftspalt 52 und geht in den nächsten Polkranz 24. Der Abstand zwischen diesen ineinandergreifenden Polkränzen ist genügend groß gemacht, um zu verhindern, daß der Fluß unmittelbar zwischen den ineinandergreifenden Polen als Verlustfluß übertritt, ohne sich mit den Wicklungen des gegenüberliegenden Stators zu verketten. Ein gewisser Verlustfluß tritt zwar immer auf, aber durch entsprechende Auslegung kann er minimalgehalten werden..
  • Von dem zweiten Polkranz 24 wird der Fluß durch den gemeinsamen Träger 24' unmittelbar auf den dritten Polkranz übertragen. Der flus überquert dann den ho tor-Statorluftspalt 52 zum Statorkern 50, der dem dritten Polkranz gegenüberliegt. Der weitere, Verlauf des Flußpfades bis zu dem Luftspalt 48 ist im wesentlichen gleich wie zuvor beschrieben. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, da3 eine mehrfache Flußverkettung mit dem Stator 12 durch denselben Fluß erzielt wird. Dadurch unterscheidet sich die Erfindung wesentlich von bekannten Anordnungen mit gleichartigen Flußverkettungen, welche durch die Verwendung mehrerer flußerzeugender Mittel erzielt werden, da in diesem Falle ein wesentlich größerer Pfadquerschnitt benötigt wird, da die Zahl der Verkettungen durch die magnetische Sättigung der Maschine bei gegebenem Durchmesser begrenzt ist. Sie kann nur dann erhöht werden, wenn der Durchmesser der Maschine vergrößert wird. Im Gegensatz dazu nehmen durch den erfindungsgemäßen Vorschlag die Flußverkettungen bei Zunahme der Maschinenlänge zu, was wesentlich vorteilhafter ist, weil damit das Verhältnis L/T ebenfalls zunimmt. Die in Fig. 1 dargestellte elektrodynamische Maschine kann also . wirtschaftlich hergestellt werden und sie kann ferner gebraucht werden als Wechselstrommaschine mit vergleichsweise verbesserter Drehzahl und Leistungscharakteristik, wenn die Welle 32 durch einen geeigneten Antrieb angetrieben wird. Der-Erregerstrom für die Spule 14 kann durch Gleichrichtung eines Teiles des Wechselstromes am Ausgang der Statorwicklungen 54 gewonnen werden, beispielsweise durch den Gebrauch einer an sich- bekannten Gleichrichterbrücke aus Halbleitern.@Sobald der-Rotor 10 in Drehung versetzt wird, erzeugt der Restmagnetismus der Rotorpole in den Statorwieklungen eine Wechselspannung. Dies führt zum weiteren Aufbau der Felderregung, bis der Wechselstromausgang den gewünschten Werterreicht hat.
  • Fiz. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der ein außerhalb des Rotors verlaufender Rückachlußpfad für den Erregerfluh vorgesehen ist. Die elektrodynamische Maschine dieser Ausführung hat einen Rotor 58, einen Stator 60, Erregerwicklungen 6; und ein Gehäuse 64. Der Stator besteht aus einer Mehrzahl von Lamellierten magnetischen Fernen 66, welche.entlang der Maschinenachse angeordnet und innerhalb des hohlzylindrischen Teiles 68 des Gehäuses 64 unter Zwischenschaltung eines rohrförmigen Teiles 63 aus nichtmagnetisierbarem Material befestigt sind. Die Seitenteile 70 und 72 des Gehäuses bestehen aus magnetischem leitendem Material,z.B. Eisen, während für den Teil 63 rostfreier Stahl oder Messing als amagnetisches Material verwendet ist. Wie aus.Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Kerne 60 mit Statorwicklung&n 74-ver= sehen. Die Leiter derselben sind in axial verlaufenden Nuten der Kerne angeordnet und können in der zuvor-beschriebenen Weise miteinander verbunden sein. Die Statorkerne 66 weisen Bohrungen auf, in welchen die zugeordneten Pole des Rotors angeordnetsnd. .
  • Der in Fig. 3: dargestellte Rotor isteine Zweipol-Tjpe.@Jeder Statorkern tritt in magnetische Beziehung zu zwei sich axialerstreckenden, kreisförmig angeordneten, ineinandergreifenden Klauenpolen 75, welche an Polstücken 76 angeformt sind und vom Statorkern durch einen engen ringförmigen Luftspalt 7? getrennt sind. Diese Kiauenpolform ist die einfachste mögliche, da nur ein Zahn jedes Polstückes mit einem Zahn jedes axial nachfolgenden Polstückes zusammenwirkt. Es sind also drei im wesentlichen . gleiche 1schiefe Polstücke 76 vorgesehen, welche gegenüberliegende sektorförmige Pole 75 aufweisen und welche sich in Öffnungen der entsprechend zugeordneten Statorkerne 66 drehen und voneinander durch einen Luftspalt 79 getrennt sind. Sie sind aber magnetisch durch eine gemeinsame,Nabe oder ein Rohr 8'C miteinander verbunden:.
  • Ferner sind noch zwei zusätzliche gegenüberliegende Polstücke 78 vorgesehen, welche mit den Endkernen 66 zusammenwirken. Jedes Polstück 78 hat einen Einzelpol 75, welcher sich in dem Endkern zusammen mit einem pol 75 des benachbarten Polstückes 76 dreht Die Endpolstücke-78 haben je einen ringförmigen Nabenpol 80, welcher sich in einer Bohrung des ringzylinderförmigen Ansatzes der magnetischen Stirnplatten 70-und 72 dreht. Er ist getrennt von dem Ansatz durch einen engen ringförmigen Duftspalt 81. Sämtliche Polstücke sind aufgekeilt oder in anderer Weise auf einer amannetischen Welle 84 befestigt, welche in Zager 86 drehbar gelagert ist. Die Lager 86 sind vorzugsweise in. Lagerdeckeln 88 aus amagnetischem Material angeordnet, welche an den Stirnplatten 70 und 72 mittels amagnetischer Schrauben 90 befestigt sind Zur Aufrechterhaltung der Luftspalte 94 (Fig. 4)sind zwischen den aufeinanderfolgenden Polstücken amagnetische Stücke 92 (F.ig. 3) angeordnet. Falls es erwünscht ist, können zur Erzielung eines stabilen Rotors die Duftspalte mit agnetischem Material ausgefüllt sein. Es können aber auch amagnetische axiale Bolzen (nicht dargestellt) verwendet werden.
  • Die Erregerwicklungen 62 sind konzentrisch um die hohlzylinder:-förmigen Ansätze 82 der Stirnplatten angeordnet, und zwar an jedem eine. Werden sie mit Strom beschickt, beispielsweise vom gleichgerichteten Ausgang der Statorw.ckl'.mgen 74, erzeugen sie einen Erregerfluß, weicher den mit Pfeilen F` bezeichneten Pfaden folgt. Der Fluß polarisiert die Magnetpole 75, so daß in jedem ringförmigen Statorkern ein Paar von Polen 75 von entgegengesetzter Polarität rotiert. Die Polarisation der Pole 75 erfolgt in ähnlicher Weise, wie bei dem .Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Der Fluß überquert den links liegenden Rotorluftspalt 81 von der Gehäuseendplatte 70, geht durch das Endpolstück 78 und überquert den Rotor-Statorluftspalt zu dem gegenüberliegenden Statorkern 66. Der Fluß verläuft dann teilweise in diesem Kern 66, um sich mit den Leitern der Statorwicklung 74 zu verhetten und überquert dann den Rotor-Statorlüftspalt zu dem Nordpol des nächstfolgenden Rotorpolstüekes 76. Dieser Flußverlauf wird wegen des hohen Widerstandes des amagnetischen Rohres 63 erzwungen.
  • Der Fluß wird dann zu dem nächstfolgenden Kern 66 übertragen. Der beschriebene Weg wiederholt sich solange, bis der Fluß den am anderen Ende angeordneten Luftspalt 81 des anderen Polstückes 78 überquert. An diesem Funkt des magnetischen Kreises geht der Fluß durch die Gehäusestirnendplatte 72 und kehrt zurück zu der Stirnp -lätte 70 durch die Gehäusewand 68. Der magnetische Rückschluß befindet sich also außerhalb des Rotors 58, so daß die in Fig. 3 dargestellte Maschine als Außenpfadtype charakterisiert ist.
  • Durch die Verwendung eines äußeren Rückschlußpfades können in Bezug auf das L/T-Verhältnis im Vergleich zu einer Innenpfadmaschine einige Vorteile in erster Linie dadurch erzielt werden, weil sich der Durchmesser der Maschine mit zunehmendem Querschnitt des äußeren Pfades praktisch nicht ändert. Darüberhinaus hat die Maschine nach Pig. 3 noch die Vorteile der in Fg. 1 darges.ellter_: nämlich Erzielung einer'mehrfachen Flutverkettung durch mehrfache Ausnützung eines einzigen Reihenflubpfades. Die Ausführungsform nach Fig. 3 bringt also, ähnlich wie n@Fig,`1 , ein hohes Verhältnis von Länge-zu-Durchmesser. Sie ist daher für hohe Geschwindigkeiten und hohe Leistung bei Einfachheit der Konstruktion besonders geeignet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche .fi Elektrodynamische Wechsel- oder Drehstrommasehine nach Art der Klauenpoltype, insbesondere Lundelltype, dadurch gekennzeich-.net, daß mehrere in"-axialer Richtung mit entsprechendem Ab-- stand hintereinander angeordnete Polpaarsätze mit achsparallelen, kreieförmigin bestimmtem Abstand voneinander angeordneten, klauenfärmig ineinandergreifenden Magnetpolen innerhalb. zugeordneter, korrespondierender Statorkerne angeordnet sind, welche mit entsprechenden Statorwicklungen versehen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenpolpaare magnetisch hintereinander geschaltet und durch einen.enzigen magnetischen Erregerfluß polarisiert sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsw3ise ringförmig ausgebildeten Statorkerne in einem hohlzylindrischen Teil aus amagnetischem Material angeordnet sind. .
  4. 4. Maschine nach Anspruch-1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame E'rregerwicxlung innerhalb des Rotors auf einem zylindrischen Kern aus magnetisch leitendem Material angeordnet ist, welcher an einer Stirnplatte des Gehäuses befestigt ist. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reihe.geschalteten Klauenpolpaare des Rotors durch Distanz-und Befestigungsmittel aus amagnetischem Material zusammengehalten sind und vorzugsweise die Form eines langgeatreckten Hohlzylinders aufweisen, der an einer Stirnseite offen und . an der anderen Stirnseite mit einer dem Motorkern mit engem Luftspalt umgebenden Nabe' aus magnetisch leitendem Material versehen ist, an welcher eine in der Stirnplatte des Gehäuses gelagerte Welle aus amagnetischem Material befestigt ist. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichxiet, da® der Rotor mit seinem offenen Ende auf dem Rotorxerndrehbar gelagert ist. 7. Maschine nach Anspruch 4 bis'6, dadurch daß der .zylindrische Kern an der offenen Stirnseite des Rotors mit ringförmigen Wülsten derart versehen ist, daß sich zwischen Kern und Rotorinnenseite einerseits ein enger huftspalt und andererseits ein Zwischenraum für den Einbau eines Lagers ergeben. d. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dai3 die zwischen den £ndpcicränzen befindlichen Pole von Trägern mit je zwei in entgegengesetzte Richtung weisenden Polkränzen getragen sind. Maachine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß be_außerhalb des liotors angeordnetem Erregersystem das Gehäuse Und -die Stirnplatten aus magnetisch leitendem Material bestehen und zwischen Gehäuse und Statorkernen eine Hülse aus amagnetichem Material angeordnet ist. -10.. nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Magnetpole unter Zwischenschaltung amagnetischer Distanzmittel, z.B. Ringe, auf einer a magnetischen Welle befestigt sind und daß die Endpolstücke je deine Nabe aufweisen, die von an den Stirnplatten aasgeformten ringzylindrischen Ansätzen mit engem Luftspalt umgeben sind. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Erregerspule an den Ansätzen der Stirnplatten angeordnet ist. 12. Maschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Polen befindliche Zwischenraum mit einem amagnezischen Material ausgefüllt ist:
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