DE3240662A1 - Vorrichtung zur lagefixierung von werkstuecktraegern auf werkzeugmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur lagefixierung von werkstuecktraegern auf werkzeugmaschinenInfo
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Description
Vorrichtung zur Lagefixierung von Werks tüclcträgern auf
Werkzeugmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um bewegliche
Werkstückträger auf Werkzeugmaschinen exakt fixieren zu können,
Bs sind die unterschiedlichsten Pixiereinrichtungen im Einsatz.
So ist beispielsweise in der DD PS 122 336 eine Indexvorrichtung
zur Lagefixierung von Werkstückträgern auf Werkzeugmaschinen
offenbart, bei der am Werkstückträger zwei Indexbolzen angeordnet sind, die in je eine Fixierbuchse am
Arbeitstisch eingesetzt werden. Hierbei ist das freie Ende des Indexbolzens kugelförmig gestaltet und greift mit seinem
größten Durchmesser in die Toleranzen eines Bewegungssitzes
der jeweiligen Fixierbuchse ein. Da hierbei mit zusätzlichen Grobpositionierzylindern gearbeitet werden muß, ist doch ein
verhältnismäßig großer Aufwand zu treiben.
In der DD PS 88 8?4 ist eine Arretiereinrichtung für Werkstückträgereinheiten
an Werkzeugmaschinen offenbart, bei der der Indexbolzen an seinem einen Ende als dünnwandiger Hohlkörper
ausgebildet ist, in dem ein Druckmedium angeordnet ist, Dieses ruft "ae± Druckbeaufschlagung in der Endstellung des
Indexbolzens in der Gegenführung ein Anliegen der Mantelfläche des Indexbolzeris in der Gegenführung hervor.
Der Indexbolzen selbst ist mittels eines Druckübersetzungskolbens direkt mit dem Druckraum für die Bolzenbewegung verbunden.
Diese Einrichtung vermeidet zwar das Zwischenstadium
einer Grobpositionierung, da das Passungsspiel gröber gehalten werden kann, bedingt jedoch ebenfalls einen verhältnismäßig
hohen Aufwand.
—2—
In der DD PS 122 93^ ist eine Vorrichtung zur Lagefixierung
von Werkstückträgern offenbart, die mit um 90 versetzten,
•waagerecht angeordneten, walzenförmigen Passungskörpern
arbeitet» Diese Einrichtung kommt zwar ohne Hydraulik aus,
benötigt aber dafür wieder einen hohen mechanischen Aufwand
Die Erfindung hat das Ziel, eine Vorrichtung zur Lagefisiorung
von ¥erkstückträgern auf Werkzeugmaschinen einzusetzen, di© mit verhältnismäßig einfachen mechanischen Mitteln ein© wie=·
derholte, exakte ebene oder räumliche Fixierung von beweglichen Werkstückträgern auf einer Werkzeugmaschine ermöglicht»
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösungen beschriebenen Mangel lassen sich darauf zurückfuhren„ daß
eine Fixierung entweder unter Zuhilfenahme zusätzlicher
Elemente, -wie Hydraulik oder dergleichen, oder nur mit einem
erhöhten mechanischen Aufwand erfolgen kann.
Um diese Mängel zu beseitigen, liegt der Erfindung üx@ Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zur Lagefixierung-von Werkstückträgern
auf Werkzeugmaschinen, wobei die Fixiereleinen—
te um 90 versetzt zueinander angeordnet sind, zu schaffen, die ohne zusätzliche Einrichtungen eine schnelle, spielfreie
und gleichzeitig mehrdimensionale, d, ho in allen notwendigen
Richtungen erfolgende, wiederholt exakt© Fixierung gestattet, wobei sich die Fixierkräfte selbständig steigernd
bis zur notwendigen Höhe aufbauen und bis zur Lösung unverändert erhalten sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in
Fixierklemmeinheiten auf der Werkzeugmaschine Fixierelemente
paarweise so angeordnet sind, daß zur Einfahrrichtung eines
Werkstückträgers mindestens ein Paar Fixierelemente parallel
- f-L
und mindestens ein Paar Fixiereleraente rechtwinklig dazu
liegen. Die Fixierelemente sind dabei als einarmige Hebel, deren Enden abgerundet sind, auf einer Grundplatte der
Fixierklemmeinheit unter der Virkung von Federn so angeordnet, daß die sich gegenüberliegenden Enden der Hebel schräg
nach oben zeigen.
Dabei ist ihr Abstand voneinander um so viel größer, als die
als Anschlagflächen ausgebildeten Begrenzungsflächen eines
Nockens eines Fixieranschlages voneinander entfernt sind, daß erst bei abgesenktem Werkstückträger die zuerst nach
oben stehenden Enden der Fixierelemente an den Anschlagflächen des Nockens zur Anlage gebracht sind.
Der Fixieranschlag ist mit seinem Haltearm und dem daran angeordneten Nocken so gestaltet, daß in der jweiligen
Fixierrichtung eine sehr große und in den anderen Richtungen nur eine geringe Federsteife des Fixieranschlages vorhanden
ist. Dadurch ist sowohl eine spielfreie und gleichzeitig mehrdimensionale Fixierung des ¥erkstüclcträgers in auf der
Werkzeugmaschine angeordneten Fixierklemmeinheiten gewährleistet.
Die Fixierklemmeinheiten bestehen dabei aus jeweils einer Grundplatte mit an zwei gegenüberliegenden Seiten innen
angeordneten Anlageflächen. An den beiden anderen gegenüberliegenden
Seiten der Grundplatte sind jeweils zwei Lager als Schwenklager für die Fixierelemente außen angeordnet.
Auf einer ¥elle, die als Schwenkwelle für die Fixierelemente
dient, sind an beiden Seiten eines Fixierelementes Mitnehmer
angeordnet, die jeweils mittels eines Bolzens und einer
Distanzbuchse mit den Fixierelementen zu einer Einheit verbunden sind. Jeder Mitnehmer besitzt außerdem einen rechtwinklig
an ihm fost angebrachten Hobel, dessen freies Ende mit einer Bohrung versehen ist.
BAD ORIGINAL
Die jeweils freien Enden zweier gegenübex'liegender Hebel dor
Mitnehmer sind mittels einer Feder verbunden«, <-
Im Schwenkbereich, des freien Endes eines Mitnehmers ist an
jedem Schwenklager ein exzentrischer Anschlag ein- und feststellbar
angeordnet.
Die abgerundeten Enden der Fixierelemente können auch mit je einer Rolle ausgerüstet sein.
Die Vorrichtung ist außerdem so gestaltet, daß in der Fixier—
klemmeinheit der Verstellrichtung-,,für die Zu- und Abführung
der Werkstückträger an einem Mitnehmer eine hydraulische Zylinder
- Kolben - Einheit zusätzlich angelenkt ist"0
Die Vorrichtung ist vorteilhafterweise auch so gestaltet, daß
die Haltekraft zur Fixierung ausschließlich von dar Absenkbewegung
des ¥erkstückträgers aufbringbar ist, wobei am End·=
punkt der Absenkbewegung, d» h, bei Streckstθllung der
Fixierelemente und Sehwenkwinkel q/L = Null, auch die maximale
Haltekraft F erreicht ist.
Durch die elastische Gestaltung des Fixieranschlages ist auch
während des Fixiervorganges innerhalb einer Fixierklemraeinheit
noch eine kleine Korrekturbewegung in den zur jeweiligen Einheit orthogonalen Richtungen möglich«,
Es ist jedoch auch möglich, um in den Fällen, wo die gesamte
Absenkbewegung des ¥erkstückträgers aus der erforderlichen
Höhe gar nicht, oder nur mit einem unzumutbaren Aufwand durchführbar ist, ein Schließen der Fixierelemente zu erreichen«,
Das kann entweder durch Atiheben der ganzen Fixierklemraeinheit,
oder, was wesentlich günstiger- ist, nur durch das Anheben. einer Hubplatte innerhalb der Fixierklemmeinheit geschehen«,
Diese Bewegung kann auch anteilmäßig ausgeführt werden, und zwar so, daß den kleineren Weg der Werkstückträger und den
größeren die Fixierklemmeinheit bzw- nur die Hubplatte innerhalb der Fixierklemmeinheit zurücklegt, was durch eine
Kopplung rait einer an und für sich, bekannten Kolben-Zylinder-Einheit
durchführbar ist.
Der große Vorteil der Vorrichtung besteht auch darin, daß die Betätigungskraft im Verhältnis zur Haltekraft sehr klein ist,
■wobei dieses Verhältnis durch die Beziehung
Fß = (2 sin cL + k yu -~ ) ρ gebildet ist,
Dabei bedeuten: F = Ilaltekraft beim Fixieren,
F = Betätigungskraft,
oC = Öffnungs- bzw. Schwenkwinkel der
Fixierelemente, R = Fixierelementradius, L = Fixierelemontwirklänge und
/U = Reibungskoeffizient.
Die Erfindung soll nachstehend in Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Eine prinzipielle Anordnung der Fixierklemmeinheiten
auf der Werkzeugmaschine,
Fig. 2: einen Schnitt nach Linie A-A aus Fig. 1, und
Fig. 'J'' oine pz^inzipielle Anordnung der Lösung mit einer
Hubplatte.
An der Unterseite eines auswechselbaren ¥erkstückträgers 1
sind drei Fixieranschläge 2; 21; 2M (Fig. 1) fest angeordnet,
die je einen Haltearm 3 besitzen, dessen freies Ende verstärkt und an der Unterseite mit einer Fläche k versehen ist,
aus der ein Nocken 5 mit Anlageflächen 6 herausragt. Der
Verkstückträger 1 ist in den Richtungen 7; 8; 9 jeweils hin
und zurück bewegbar.
-6-
Auf der Yerkzeugtnaschine 10 sind entsprechend der Anzahl d©r
Fixier anschlage 2; 2'; 2" Fixierklemmeinheiten 11; ti·; 11"
fest angeordnet, von denen eine für die FersteHrichtung 7
und zwei für die Vorstellrichtung: 8 vorgesehen sind»
Die Fixierklerameinheiten 11; 11'; 11" bestehen jeweils aus
einer Grundplatte 12 mit einem hochgezogenen K^nd, der an zwei
inneren, gegenüberliegenden Seiten mit Anlageflachen 13 ausgerüstet
ist» Zwischen den Anlageflächen 13 sind aixf d©r
Grundplatte 12 Fixiere !entente \h als einarmige Hebel
schwenkbar angeordnet, die eine Wirklang© L haben und an
ihren Enden mit einem Radius R abgerundet sindo
Die Grundplatte 12 ist an ihren Stirnseiten durch Klemmleisten 15 auf der Verkzeugmaschine 10 gesichert» An den Seiten=·
flächen der Grundplatte 12 sind jeiiieils zwei Lager 1.6 fest
angeordnet, die die Schwenklagor für die Fixierelemente \h
bilden.
Zu einem Fixierelement \h gehören weiterhin eine"Velle 17f
auf deren beiden Enden seitlich vom Fixierele-ment ih je ein
Mitnehmer 18 mit einem Hebel 19» der* im Drehpunkt rechtwinklig
am Mitnehmer 18 fest angebracht ist«, Die Verbindung von
Fixierelement 1^ und Mitne-hraer 18 ist mittels einer Distanzbuchse
20 und eines Bolzens 21 hergestellt. Der Hebel 19
besitzt an seinem freien Ende eine Bohrung 22» Die jeweils
gegenüber angeordneten Hobel 19 auf einer Seite dex" Grund»
platte 12 sind mit einer Feder 23 verbunden, die in den Bohrungen
22 eingehenkt ist.
"Im Kreuzungspunkt des Mitnehmers 18 mit dom Hebel 19 ist eine
Bohrung vorgesehen, die die Velle 17 aufnimmt, wodurch das FdLxierelement 1^ und die Mitnehmer 18 mit ihren Hebeln 19
mittels zweier Lager 16 mit der Grundplatte 12 schwenkbar
verbunden sind,
Im Schwenkbereich dos noch froion Endes dor Mitnehmer 18 ist
an jedem Lager 1b ein exzentrischer Anschlag 2^ ein- und feststellbar
angeordnet.
—7—
Die Fixierklemmeinheit 11 der Verstellrichtung 7 besitzt
die Besonderheit, daß an einem Mitnehmer 18 eine hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit 25 zusätzlich angelenkt ist.
Mittels je einer Sicherung 26 sind die Fixieranschläge 2; 2·; 2" zusätzlich absicherbar.
Dio Ausführung gemäß Fig. 3 beruht auf dem gleichen Prinzip.
Auf der Werkzeugmaschine 10 sind entsprechend der Anzahl der Fixieranschläge 2; 21; 2" in je einer Ansenkung Fixierklemmeinheiten
31; 31'; 31" angeordnet. Diese Fixierklemmeinheiten
31; 31'» 31" bestehen aus einem Grundkörper 32, der mit einem
Zylindermantel 33 fest verbunden ist. Im Grundkörper 32 ist
ein rechteckiger Durchbruch 3^ vorhanden, in dem eine Hubplatte
35 auf und ab bewegbar ist. Die Hubplatte 35 ist deshalb
mit einem Hohlkolben 3O verbunden.
An den Längsseiten der Hubplatte 35 ist für jedes Fixierelement lh ein Lager 37 als Schwenklager angeordnet. Die Fixierelemente
14 sind mittels einer Welle 38 in den Lagern 37
schwenkbar auf dem Grundkörper 32 gelagert.
Unter jedem der beiden Fixierelemente ih ist in der Hubplatte
35 in einer Sackbohrung ein Piston 39 mit einer Feder ko
angeordnet. In einer Abschlußplatte h\ des Zylindermantels 33
ist innerhalb des Zylinders ein feststehender Kolben kz
angeordnet.
Die Wirkung der Vorrichtung ist:
Soll ein Werkstückträger 1 mehrdimensional auf einer Werkzeugmaschine
10 fixiert werden, so wird dieser in der Verstellrichtung 7 grob dadurch positioniert, daß er so lange verstellt
wird, bis er mit seinem Fixieranschlag 2 an dem der Einfahrrichtung
entgegenstehendem Fixierelement 1^ anschlägt. Das
diesem gegenüberliegend© Fixierelement 1^ wird box der Einfahrt
niodoxY^odrückt und üboirfahren. Dann wird dor Werkstückträger
1 in Richtung 9 bewegt, d. h., or wird abgesenkt. Dabei berühren zunächst dio Flächen k dor Fixioranschläge 2
dio froion Kndon dor Fixiex^elomente ih, die mittels der
Federn 23 oder kQ von der Grundfläche dor Grundplatte 12 bzw.
des Grundkörpors32 um den Winkel oC go schwenkt sind',' wobei
diese Schwenkung durch die exzentrischen Anschläge Zh begrenzt
wird.
Bei der -weiteren Absenkung des Werkstückträger 1 beginnen
sich die Fixierelemente 14 zu schließen, unäs wenn der
Winkel Oi- Null geworden ist, d«, ho die Absenkbewegung beendet
ist, sind dia Fixierelemente %h an den Anlageflachen 6
der Fixieranschläge 2 zur Anlage eelcominoa, wodurch der
Werkstückträger 1 mit der Werkzeugmaschine 10 vorspannt la ta
Gleichzeitig stützen sich die anderen Enden dor Fixiorolemente
1*» an den Anlageflachen I3 der Gx-undp latte. 12 bzw» im
Durchbruch 3^ des Grundkörpers 32 abo In dieser Strecken-Stellung
der Fixierelemente lh erreicht die Haltekraft F
der Fixierung ihren Maximalwert»
Da zur mehrdimensionalen Fixierung für j eck Richtung mindestens
eine Fixierkletnmeinheit 11 benötigt wird, so wird
durch die relativ langen Arme 3 der Fixieranschläge 2 ausgeschlossen, daß die Fixierklemmeinheiten 11 sich gegenseitig
beeinflussen, da während des Fixiervorganges,, do ho während
des Absonkons dos Werkstückträger 1 in der Fixierklemmeinheit
11 noch eine kleine Korrekturbewegung in der zur jeweiligen Einheit 11 orthogonalen Richtung durch die elastische
Gestaltung dor Fixieranschläge 2 möglich ist«
Zur Lösung der ¥orkstückträger 1 aus den. Fixierklemmeinheiten
11 braucht der Werkstückträger 1 nur angehoben werden. Die Fixierelemente lh lösen sich von den Anlage?lachen
6 des Nockens 5 iind geben den Werkstückträger 1 wieder
frei, weil durch die Wirkung der Federn 23 und 4o die Fixierelemente
1*1 wieder bis zum Anschlag der Mitnehmer 18 an den
Anschlag Zh wieder geschwenkt werden«,
-9-
- χ1 α
Xn der Fixiorkloinrtieinheit 11 für die Verstellrichtung 7 wird
nach dem Anheben des Werkstückträgers 1 mittels der Zylinder-Kolben-Einheit 25 das jetzt die Ausfahrrichtung sperrende
Fixierelement \k gesenkt, bis der Schwenkwinkel O^ Null ist. Die Auswechselung dos Werkstückträgers 1 ist damit durchführbar.
nach dem Anheben des Werkstückträgers 1 mittels der Zylinder-Kolben-Einheit 25 das jetzt die Ausfahrrichtung sperrende
Fixierelement \k gesenkt, bis der Schwenkwinkel O^ Null ist. Die Auswechselung dos Werkstückträgers 1 ist damit durchführbar.
Bei einer Ausführung nach Fig. 3 wird an Stelle des Werkstückträger
1 die Hubplatte 35 in der Verstellrichtung 9 innerhalb
der Fixiorklemmoinheit 31 angehoben. Auch hier erfolgt
zunächst eine Berührung der freien Enden der Fixierelemente
14, die durch die Federn 4o um den Winkel 06 geschwenkt sind, mit der Fläche k des Fixieranschlages 2.
zunächst eine Berührung der freien Enden der Fixierelemente
14, die durch die Federn 4o um den Winkel 06 geschwenkt sind, mit der Fläche k des Fixieranschlages 2.
Beim weiteren Anheben der Hubplatte 35 schließen sich die
Fixierelemente 14 bis sie in ihrer Strecklage an den Anlageflächen 6 des Nockens 5 wieder fest anliegen und den Werkstückträger 1 mit der Fixierklemmeinheit 11 und damit der
Werkzeugmaschine 10 vorspannen.
Fixierelemente 14 bis sie in ihrer Strecklage an den Anlageflächen 6 des Nockens 5 wieder fest anliegen und den Werkstückträger 1 mit der Fixierklemmeinheit 11 und damit der
Werkzeugmaschine 10 vorspannen.
Zur Lösung dor Werkstückträger 1 braucht nur die Hubplatte 35
wieder gesenkt werden. Durch die Wirkung der Federn ^O werden
die Fixierelemente 1^ wieder geschwenkt und geben den Fixieranschlag
2 und damit den Werkstückträger 1 für das Auswechseln
frei.
Claims (1)
- -γ.Erfindungsanspruchij Vorrichtung zur Lagefixierung von Werkstückträgern auf Werkzeugmaschinen, wobei Fixierelemente um 90 versetzt zueinander angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch^ daß in Fixierklemmeinheiten (ti), auf der Werkzeugmaschine Fixiereleraente (1*0 paarweise so angeordnet sindj, daß '.aur Einfahrrichtung (7) eines Werkstückträgers (1) mindestens ein Paar Fixiorelemente (f*i) parallel und mindestens, ein. Paar Fixierelomente (1*0 rechtwinklig dazu liegen, wobei die Fixiere!©mente (i4) als einarmig© Hebel, deren Enden abgerundet sindt auf einer Grundplatte (12) einer Fixierklemmeinheit (11) unter der Wirkung von Federn (15.) so an« geordnet sind, daß die gegenüberliegenden Enden der Hebel (1*O schräg nach oben zeigen und ihr.Abstand voneinander so viel größer ist als die als Anschlagflächen (6) ausgebildeten Begrenzungsflächen eines ÜTockens (5).voneinander entfernt sind, daß bei abgesenktem Werkstückträger (1) die erst nach oben stehenden Enden der Hebel (i.*f) an den Anschlagflächen (6) zur Anlage gebracht sind,, wobei ein Fixioranschlag (z) mit seinem Nocken (5) so gestaltet ist, daß in der jeweiligen Fixierrichtung eine sehr große und in. den anderen Ilichtungen nur eino geringe Federsteif e-des Fixieranschlages (2) vorhanden ist, so daß eine spielfrei© und gleichzeitig mehrdimensionale Fixierung des Werkstück=· trägers (1) in auf der Werkzeugmaschine (1O) angeordneten Fixierklenmieinheiten (11) gewährleistet ist.2a Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Fixierklemraeinheiten (ii) aus jeweils einer Grundplatte (12) mit an zwei gegenüberliegenden Seiten innen■11'angeordneten Anlageflächen (13) und an den beiden anderen gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei Lager (16) als Schwenklager für die Filterelemente (i4) außen angeordnet sind, wobei auf einer ¥olle (17) an beiden Seiten eines Fixierelementes (1*0 ein Mitnehmer (18) angeordnet ist, der jeweils mittels eines Bolzens (21) und einer Distanzbuchse (20) mit dem Fixierelement (i4) verbunden ist, und jeder Mitnehmer (18) einen rechtwinklig an ihm fest angebrachten Hebel (19) besitzt, von denen jeweils die freien Enden zweier gegenüberliegender Hebel (19) mittels einer Feder (23) verbunden sind, und im Schwenkbereich des freien Endes der Mitnehmer (18) an jedem Lager (16) ein exzentrischer Anschlag (2**) ein- und feststellbar angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Punkt 1und 2, gekennzeichnet dadurch, daß in der Fixierklemmeinheit (11) der Verstellrichtung (7) an einem Mitnehmer (18) eine hydraulische Zylinder-Kolben— Einheit (25) zusätzlich angelenkt ist.k. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Haltekraft zur Fixierung ausschließlich von der Absenkbewegung des Verkstückträgers (i) aufbringbar ist, wobei am Endpunkt der Absenkbewegung, d. h. bei Streckstellung der Fixierelemente (14) und Schwenlcwinkel CC .= Null, auch eine maximale Haltekraft F erreicht ist.5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis ht gekennzeichnet dadurch, daß die Detätigungskraft im Verhältnis zur Haltekraft sehr klein ist, wobei das Verhältnis von den Abmessungen derFixierelemente (1^) abhängig und nach der Beziehung Fß = ( 2 sin OC + k /u ---) Fgebildet ist.-12-6. Vorrichtung noch Punkt 1 und k, gekennzeichnet dadurch, daß der Annäherungsweg vom Werkstückträger (i) zur
kletnmeinheit (3I ) auch in einen kleineren Weg dos Werk= stückträgers (1) und einen größeren ¥eg einer Hubplatte (35) der Fixierklemmeinheit (31) teilbar ist.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23533781A DD205108B1 (de) | 1981-12-03 | 1981-12-03 | Mehrdimensionale, spielfreie genauigkeitsfixiereinheit fuer bewegliche bauelemente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3240662A1 true DE3240662A1 (de) | 1983-06-09 |
Family
ID=5535081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823240662 Withdrawn DE3240662A1 (de) | 1981-12-03 | 1982-11-04 | Vorrichtung zur lagefixierung von werkstuecktraegern auf werkzeugmaschinen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH657802A5 (de) |
| DD (1) | DD205108B1 (de) |
| DE (1) | DE3240662A1 (de) |
| FR (1) | FR2517580A1 (de) |
| GB (1) | GB2113578B (de) |
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- 1982-12-02 CH CH701682A patent/CH657802A5/de not_active IP Right Cessation
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- 1982-12-03 JP JP21150382A patent/JPS58109237A/ja active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112677086A (zh) * | 2020-12-31 | 2021-04-20 | 杭叉集团股份有限公司 | 一种电动叉车三联机预装和辅助安装工装小车 |
Also Published As
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| DD205108A1 (de) | 1983-12-21 |
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| GB2113578B (en) | 1985-09-18 |
| CH657802A5 (de) | 1986-09-30 |
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