DE3240201A1 - Pneumatische fadenspleissvorrichtung - Google Patents
Pneumatische fadenspleissvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine pneumatische Fadenspleißvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1,
Bei bekannten Spleißvorrichtungen dieser Art, wie sie z. B.
in der DE-OS 29 39 481 beschrieben sind, werden die gegebenenfalls
rückgedrehten Enden der beiden zu spleißenden Fäden, die in entgegengesetzten Richtungen verlaufend in den Fadenspleißkanal,
überlappend liegend, eingeführt sind, von einem in den Spleißkanal eingestrahlten Druck 1uftst rah I gedreht,
wobei eine Spleißverbindung entsteht. Das Entweichen der die
Achse des Spleißkanals umkreisenden Druckluft an den beiden Enden des Kanals führt jedoch zu einem Verlust an Druckluft
und zu einem weniger wirksamen Verbinden der Fadenenden. Zur Lösung dieses Problems wird in der DE-OS 31 38 308 vorgeschlagen,
vor den offenen Enden des Fadenspleißkanals, im geringen
Abstand dazu, Dänrmplatten oder S teuer ρ 1 at ten vorzusehen,
die das Entweichen der Druckluft und einen unerwünschten Verlust an Druckluft aus dem Fadenspleißkanal verringern. Da
diese Därrmplatten jedoch die Öffnungen des Fadenspleißkanals
teilweise abdecken, wirken sie störend beim Einführen von zu
spleißenden Fäden in den Fadenspleißkanal. Dies ist von be-
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sonderem Nachteil bei einer Fadenspleißvorrichtung, in der
die Fäden mittels schwenkbarer Fadengreifarme, Fadenführungsplatten
und anderen Einrichtungen weitgehend automatisch in
das Fadenspleißorgan eingeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, eine Spleißvorrichtung
vorzusehen, bei der während des Spleißens das übermäßige Ausströmen von Druckluft aus dem Fadenspleißkanal verhindert
wird, jedoch die Fäden mit Leichtigkeit in den Fadenspleißkanal
einführbar sind.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus
den Patentansprüchen.
Die in der DE-OS 31 38 308 vorgeschlagene Fadenspleißvorrichtung
ist mit einer Fadenandrückeinrichtung versehen, bei der
zwei parallele und im Abstand voneinander liegende Fadenandrückplatten
an einem Schwenkarm befestigt und in eine Stellung verschwenkbar sind, in der jeweils eine der Fadenandrückplatten
mit ihrem Ende vor der einen und die andere Fadenandrückplatte
mit ihrem Ende vor der anderen öffnung des Fadenspleißkanals liegt, und in der die Fadenandrückplatten
mit ihren Seitenkanten die in den Fadenspleißkanal einlaufenden
Fäden gegen die Oberfläche einer hinter den Öffnungen des Spleißkanals liegenden Grundplatte ohne Andruck führend halten
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oder auch andrücken.
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Erfindungsgemäß sind die Enden derartiger Fadenandrückplatten
so ausgestaltet, daß sie wie Dännmplatten oder Steuerplatten wirken und ein übermäßiges Ausströmen der Druckluft
aus dem Fadenspleißkanal verhindern, wobei durch entsprechendes Verschwenken der Fadenandrückplatten die beiden Öffnungen
des Fadenspleißkanals zwecks Einführung zu spleißender
Fäden freigegeben werden. Erfindungsgemäß sind die Enden
der beiden Fadenandrückplatten auch zum Führen der Fäden ausgebi1det.
ße i der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das pneumatische
Fadenspleißorgan auf eine Fläche eines Haltebügels oder einer
Halteplatte aufgesetzt, wobei nachstehend Bügel oder Platte als Grundplatte bezeichnet werden. Das Spleißorgan ist mit
einem Fadenspleißkanal versehen, der parallel zur Grundplatte von einer Stirnfläche des Spleißorgans zur anderen verläuft.
In den Spleißkanal mündet eine Lufteinstrahldüse senkrecht
zur Verlaufsrichtung des Kanals und tangential in den Kanal
ein. Die zu spleißenden Fäden werden durch einen tangential in den Spleißkanal einmündenden Einfuhr sch 1itz in den Kanal
eingeführt. Die Fadenandrückplatten sind gegenüber der Grundplatte
schwenkbar angeordnet und jeweils an ihren freien Enden in Form einer Stufe ausgebildet. Befinden sich die Faden-
ft* · f
andrückplatten mit ihren Enden zu beiden Seiten des Spleißkanals
des Spleißorgans, dann verlaufen die an den dem Spleißkanal zugekehrten Flächen der Fadenandrückplatten geformten
Stufen vor den Öffnungen des Spleißkanals. Infolge
der stufenartigen Ausbildung ist die einer Öffnung des
Spleißkanals gegenüberliegende Fläche der Andrückplatte in
zwei Flächen unterteilt, wobei die am Ende der Andrückplatte
liegende Fläche einen größeren Abstand zur Öffnung des Spleißkanals aufweist als die übrige Fläche der Andrückplatte.
Die näher zur Öffnung des Spleißkanals liegende Fläche der Andrückplatte wirkt somit als eine im geringen Abstand
zur Öffnung des Spleißkanals vorgesehene Dämmplatte oder Steuer ρ latte, die die Öffnung des Spleißkanals teilweise abdeckt
und das Ausströmen von Druckluft aus dem Spleißkanal teilweise drosselt.
Die aus den Öffnungen des Fadenspleißkanals auslaufenden Enden
der in den Spleißkanal eingeführten zu spleißenden Fäden werden zum Rückdrehen ihrer Drehungen jeweils in eine Fadenendehaltedüse
eingeführt, deren Mündung unweit der öffnung des Spleißkanals, jedoch seitlich gegenüber deren Achse versetzt
in der Grundplatte vorgesehen ist, wobei sich die Fadenendeha1tedüse
auf der anderen Seite der Grundplatte als das Spleißorgan befindet und sich in Richtung senkrecht zur
Grundplatte erstreckt. Nach dem Rückdrehen der Fadenenden
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werden die Enden in den Spleißkanal zurückgezogen und, einander
überlappend, der Wirkung der in den Spleißkanal eingestrahlten Druckluft ausgesetzt. Hierbei werden die Fadenenden
miteinander verschlungen und verdreht, um eine Spleißverbindung
zu bilden. Das übermäßige Ausströmen der Druckluft aus dem Spleißkanal wird von den den Öffnungen des Spleißkanals
näher liegenden Flächen der Fadenandrückplatten verhindert,
die den axialen Strömungsweg zum Teil blockieren.
Anhand der Figuren wird die Erfindung an einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Querschnitts durch
eine erfindungsgemäße Spleißvorrichtung;
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Querschnitts durch ein Fadenspleißorgan und Fadenandrückplatten
der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in der Fig. 1 gezeigte
Fadenspleißvorrichtung und
Fig. k eine Draufsicht auf ein Fadenspleißorgan und
eine Fadenendeha1tedüse der in der Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung, die im Quer sehni11 darge-
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Ste 1 1t s i nd.
Wie in der Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt eine pneumatische FadenspIeißvorrichtung
1 ein im wesentlichen in der Mitte der Vorrichtung angeordnetes Fadenspleißorgan 2, das an einer
Grundplatte 3 befestigt ist. Das Fadenspleißorgan 2 ist mit
einem seine Mitte durchaufenden zy1inderförmigen Fadenspleißkanal
4 versehen, der sich zwischen den zwei Stirnflächen 5,
6 des Fadenspleißorgans 2 erstreckt. Wie aus der Fig. k hervorgeht,
ist der Spleißkanal k mit einem sicli entlang seiner
gesamten Länge erstreckenden Schlitz 7 versehen, der in Richtung
tangential zum Spleißkanal k in diesen einmündet und durch den zu spleißende Fäden YP und YB in den Spleißkanal k
einführbar sind. Eine Lufteinstrahldüse 8 ist im Spleißorgan
2 ausgebildet und mündet in den Spleißkanal k ein. Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, sind zwei Fadenandrückplatten 9, 10 in
eine Stellung verbringbar, in der sie den Stirnflächen 5 bzw.
6 gegenüberliegen und die offenen Enden des Spleißkanals 4
abdecken. Die Platten 9, 10 sind an einem Schwenkarm 12 befestigt,
der, wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, um eine Weile 11 schwenkbar gelagert ist. Wird der Schwenkarm 12 derart
verschwenkt, daß die Platten 9, 10 zu beiden Seiten des Spleißorgans 2 liegen, dann bilden die Seitenkanten der Platten
9, 10 und die Oberfläche der Grundplatte 3 einen schmalen
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Spalt, in dem ein in den Spleißkanal ^.einlaufender Faden YP
oder YB und ein aus dem Spleißkanal auslaufendes Ende eines
Fadens YB bzw. YP ohne Andruck geführt oder zwischen den Seitenkanten
der Platten 9, 10 und der Grundplatte 3 eingeklemmt
werden kann. Die freien Enden der Platten 9, 10 sind an ihren
den Stirnflächen 5 bzw.6 des Spleißorgans 2 gegenüberliegenden
Flächen mit Stufen 1.3 bzw. 14 ausgebildet, die diese Flächen
derart unterteilen, daß die an den extremen Enden der Platten 9, 10 liegenden Flächen 17 bzw. 18 einen größeren Abstand zur
Öffnung des Spleißkanals 4 aufweisen als die vor der Stufe liegenden Flächen 15 bzw. 16 der Platten 9 bzw. 10» Die Stufen
13, H liegen vor den öffnungen des Spleißkanals *■ und
verlaufen senkrecht oder annähernd senkrecht zur Grundplatte 3.
Die durch die Stufen 13, 14 gebildeten Ausschnitte in den Enden der Platten 9 bzw. 10 dienen dazu, die in das Spleißorgan
2 einlaufenden zu spleißenden Fäden YP und YB derart im Spleißkanal 4 zu positionieren, daß die beiden Fäden YP und
YB im Spleißkanal 4 an einer Stelle nebeneinander1iegen, so
daß bei Beginn des Einstrahlens von Druckluft aus der Lufteinst
rah ldüse 8 in den Spleißkanal 4 die Enden der beiden Fäden
YP und YB miteinander verschlungen werden. Die Flächen 15, 16 dienen dazu, die Menge der aus den offenen Enden des
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Spleißkanals 4 ausströmenden Druckluft zu begrenzen und somit
auch ein Herausschleudern der Enden der beiden Fäden YP und
YB aus dem Spleißkanal k zu verhindern, so daß infolge der mehr in gewünschter Weise die Achse des Spleißkanals *f umkreisenden
Luftströmung eine Spleißverbindung mit besserem
Aussehen gebildet wird. Es kann übrigens diese erfindungsgemäße
Spleißvorrichtung in einer Wickelmaschine eingebaut werden,
in der ein Faden von einer Ablaufspule abgewickelt und
auf einer Auflaufspule aufgewickelt wird, so daß im Falle eines
Fadenbruchs oder eines Einsetzens einer neuen Ablaufspule das Ende des mit der Auflaufspule verbundenen Fadens, ζ B.
des Fadens YP, mit dem Ende des mit der Ablaufspule verbundenen Fadens, z. B. des Fadens YB, verbunden werden kann. Der
Abstand der Flächen 15, 16 von den Stirnflächen 5 bzw. 6 des Spleißorgans 2 sind derart bemessen, daß die Enden der Fäden
YP und YB nicht infolge der axialen Druck 1uftströmung aus dem
Spleißkanal Ψ herausgeschleudert werden. Die axiale Druckluftströmung
trifft auf die Flächen 15 und 17 der Platte 9 und die Flächen 16 und 18 der Platte 10 auf und wird somit
teilweise blockiert, so daß ein Ausströmen der Druckluft aus dem Spleißkanal k durch den Fadencinführ sch 1itz 7 begünstigt
wird. Anhand der Abstände der Flächen 15 und 16 von den Öffnungen des Spleißkanals k läßt sich die Druck 1uftströmung und
somit die Menge der aus dem Schlitz 7 ausströmenden Druckluft
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steuern. Der Lufteinstrahldüse 8 wird die Druckluft über eine
Leitung von einer (nicht gezeigten) Druckluftquelle zugeführt. "
Wie in der Fig. 1 dargestellt ist, umfaßt diese Ausführungsform der Fadenspleißvorrichtung 1 auch an beiden Enden des
Spleißkanals 4 außerhalb der vor den Öffnungen des Spleißkanals 4 geschwenkten Fadenandrückplatten 9 und 10 jeweils eine
Fadenendeha1tedüse 21 bzw. 22, eine Fadenführung 23 bzw. 24
für den in den Spleißkanal 4 einlaufenden Faden YP bzw. YB,
eine Fadenschneideinrichtung 25 bzw. 26 für das aus dem
Spleißkanal 4 auslaufende Ende des Fadens YB bzw. YP und eine mit zwei Ausschnitten 40 bzw. 41 versehene Fadenführungsplatte 27 bzw. 28 von gabelartiger Form für den in den Spleißkanal
4 einlaufenden Faden YP bzw. YB und das aus dem Spleißkanal 4 auslaufende Ende des Fadens YB bzw. YP. An jedem Ende
einer parallel zum Spleißkanal 4 verlaufenden, an der Seite
der Vorrichtung 1 angeordneten Welle 29 ist ein Fadengreifhebe
1 30 befestigt, so daß beide Hebel 30 gemeinsam um die Achse der Welle 29 schwenkbar sind. Für einen der Hebel 30
ist ein Anschlag 31 vorgesehen. Die Vorrichtung 1 weist ferner zwei Fadenklermmeinr ichtungen 32 und 35 auf, die jeweils
einen Schwenkhebel 33 bzw. 36 und Anschläge 34 bzw. 37 umfas-
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sen und zum Einklerrmen oder Haltern der Fäden YP bzw. YB
vorgesehen sind.
Nachstehend wird die Funktionsweise der pneumatischen Spleißvorrichtung
beschrieben. Wenn z. R. in einer Wickelmaschine,
in der ein Faden von einer Ablaufspule auf einer Auflaufspule umgewickelt wird, aufgrund eines Fadenbruchs oder des Leerwerdens
der Ablaufspule ein in der Fig. 3 dargestellter Detektor 38 das Fehlen eines durch diesen laufenden Fadens
feststellt, wird das Umlaufen einer den Faden auf die Auflaufspule wickelnden Trommel unterbrochen. Zwei (nicht dargestellte)
schwenkbar angeordnete Saugarme saugen jeweils das Ende des mit der Auflaufspule verbundenen Fadens, in diesem
Falle des Fadens YP, bzw. das Ende des mit der Ablaufspule verbundenen Fadens, in diesem Falle des Fadens YR, an und
werden dann in einer Weise verschwenkt, daß die Fäden YP und YB, jeweils aus entgegengesetzten Richtungen kommend, einander
überlappend vor die Mündung des Fadeneinführ sch 1itzes 7
des Spleißkanals 4 gebracht werden. Einzelheiten hierzu sind
aus den eingangs angegebenen Literaturste 11 en ersichtlich.
Es wird, im einzelnen, das angesaugte Ende des Fadens YP entlang einer kreisbogenförmigen Bahn verschwenkt, so daß der
Faden vor dem Fadeneinführ sch 1itz 7 liegt. Dann wird der
Schwenkarm 33 betätigt, der den Faden YP gegen den Anschlag 3^ einklemmt, und es wird das Vorhandensein des Fadens YP
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vom Detektor 38 geprüft. Danach wird das Ende des anderen Fadens
YB vom Saugarm verschwenkt, so daß der Faden YB vor dem Fadeneinfuhrschlitz 7 verläuft. Der Faden YB wird dann zwischen
dem Schwenkhebel 36 und dem Anschlag 37 eingeklemmt-.-'
Nach Beendigung der Tätigkeit der Saugarme werden die beiden Fadengreifhebe 1 30 um die Welle 29 herum verschwenkt und führen
die Fäden YB und YP jeweils in die Führungsausschnitte 40
bzw, die Führungsausschnitte fl der Fadenführungsplatten 27
und 28 ein. Gleichzeitig werden die beiden Fäden YP und YB
durch den Fadeneinfuhr sch I itζ 7 in den Spleißkanal 4 des
Spleißorgans 2 eingeführt.
Danach werden die aus dem Spleißkanal k auslaufenden Enden'
der Fäden YB und YP von den innerhalb der Führungsplatten 2-7 bzw. 28 liegenden Schneideinrichtungen 25 bzw. 26 abgeschnitten.
Die Führungsplatten 27 und 28 liegen innerhalb der Fadenk
lerrme i nr i chtungen 32 bzw. 35. Die Lage der durch die Schneideinrichtungen 25 und 26 verlaufenden Fadenenden ist
aus der Fig. 1 ersient 1 ich.
Es werden die Enden der Fäden YB und YP abgeschnitten, während
diese Fäden von den K1 errme i nr ichtungen 35 bzw. 32 festgeklemmt
sind. Die Schwenkhebel 30 sind hierbei in Uhrzeigerrichtung
gegenüber ihren in der Fig. 3 gezeigten Stellungen
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um die Welle 29 herum verschwenkt. Hie Fadenandrückplatten 9
und 10 und der Schwenkarm 12 befinden sich hierbei in der in
der Fig. 3 mittels unterbrochener Linien dargestellten, in
Uhr zeigerrichtung um die Welle 11 herum geschwenkten Stellung.
Die Enden der beiden Fäden YD und YP werden in die Fadenendeha1tedüsen
21 bzw. 22 hineingesaugt, wobei gleichzeitig
oder fast gleichzeitig die Fadengreifhebe 1 30 von den Fäden
zurückgezogen werden. Die Enden der beiden Fäden werden
von in die Haltedüsen 21 und 22 eingestrahlter Druckluft rückgedreht, wie dies in der Fig. 4 gezeigt ist, bis sie einen
zum Spleißen geeigneten Zustand aufweisen.
Nach dem Rückdrehen der Fadenenden in den Haltedüsen 21 und
22 wird die Saugfunktion dieser Düsen beendet. Gleichzeitig
oder fast gleichzeitig werden die Fadengreifhebel 30 wieder
betätigt, so daß der eine dieser Hebel gegen den Anschlag 31 in Anschlag gebracht wird. Hierdurch werden die Enden der
beiden Fäden aus den Haltedüsen 21 und 22 herausgezogen. Gleichzeitig oder danach oder kurz davor werden die Fadenandrückplatten
9 und 10 und der Schwenkarm 12 mittels einer am Schwenkarm 12 gelagerten Betätigungsstange um die Welle
11 herum verschwenkt und in eine Stellung gebracht, in der sich die Platten 9 und 10 vor den Öffnungen des Spleißkanals
k befinden. Hierbei können die Seitenkanten der Platten 9 und
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10 zusammen mit den Ausschnitten an den Stufen 13 bzw. 14· als
Führungen für die aus den Haltedüsen 21 und 22 herausgezogenen Fadenenden und die in den Spleißkanal 4 einlaufenden Fäden
dienen. Nach dem Herausziehen der Fadenenden aus den HaI-tcdüsen
21 und 22 können die in den Spleißkanal 4 einlaufenden Fäden zwischen den Seitenkanten der Platten 9 und 10 und
der Oberfläche der Grundplatte 3 festgeklemmt werden. Es können die Seitenkanten der Platten 9 und 10. derart verlaufen,
daß mit der Seitenkante der einen Platte 9 oder 10 der eine
in den Spleißkanal 4 einlaufende Faden YP bzw. YB, der infolge der kreisenden Luftströmung im Spleißkanal 4 einer rückdrehenden Wirkung ausgesetzt ist, gegen die Grundplatte 3 angedrückt wird, um ein Rückdrehen dieses Fadens zu verhindern, während die Seitenkante der anderen Platte 10 bzw. 9 den anderen, in den Spleißkanal 4 einlaufenden Faden YR bzw. YP
ohne An'druck führt, wobei die Drehungen dieses Fadens durch
die kreisende Luftströmung gefestigt werden.
der Oberfläche der Grundplatte 3 festgeklemmt werden. Es können die Seitenkanten der Platten 9 und 10. derart verlaufen,
daß mit der Seitenkante der einen Platte 9 oder 10 der eine
in den Spleißkanal 4 einlaufende Faden YP bzw. YB, der infolge der kreisenden Luftströmung im Spleißkanal 4 einer rückdrehenden Wirkung ausgesetzt ist, gegen die Grundplatte 3 angedrückt wird, um ein Rückdrehen dieses Fadens zu verhindern, während die Seitenkante der anderen Platte 10 bzw. 9 den anderen, in den Spleißkanal 4 einlaufenden Faden YR bzw. YP
ohne An'druck führt, wobei die Drehungen dieses Fadens durch
die kreisende Luftströmung gefestigt werden.
Wie bereits angegeben, werden die infolge der Schwenkbewegung der Fadengreifhebe 1 30 aus den Haltedüsen 21 und 22 herausgezogenen
Enden der Fäden YB bzw. YP an den Stufen 13 und 14
der Fadenandrückplatten 9 bzw. 10 geführt, so daß die beiden
Fadenenden an einer Seite der Innenwand des Spleißkanals 4- zu liegen kommen. Somit werden die beiden einander überlappenden
der Fadenandrückplatten 9 bzw. 10 geführt, so daß die beiden
Fadenenden an einer Seite der Innenwand des Spleißkanals 4- zu liegen kommen. Somit werden die beiden einander überlappenden
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Fadenenden im Spleißkanal ^ nebeneinander1iegend in einer zum
Spleißen günstigen Lage zusarimengehal ten.
Wenn die Enden der beiden Fäden YR und YP auf diese Weise im Spleißkanal 4 angeordnet sind, erfolgt das Spleißen durch die
Wirkung eines aus der Lufteins tr ah 1 düse 8 eingestrahlten Luftstrahls.
Es werden, im einzelnen, die Fasern der beiden Fadenenden durch den Luftstrahl rniteinaner verschlungen, wonach die
beiden Fadenenden mit den verschlungenen Fasern gemeinsam gedreht
werden. Hierbei entsteht die Spleißverbindung, wobei
die Fasern an beiden Seiten des gedrehten mittleren Teils um
den Faden herumgewunden werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Menge der aus
den offenen Enden des Fadenspleißkanals 4 ausströmenden Luft
von den Flächen 15 und 16 der Fadenandrückplatten 9 bzw. 10
reguliert, die dicht an die öffnungen des Spleißkanals '+ herangebracht
werden, so daß die Fasern der zu spleißenden Fadenenden
durch die Wirkung der Druckluft innerhalb des Fadenspleißkanals k besser miteinander verschlungen werden.
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Nach dem Spleißen der Enden der beiden Fäden YP und YB
werden die Fadengrcifhebe 1 30 und die Fadenandrückplatten
9 und 10 von dem Faden zurückgezogen, der dann durch
den ScIiI itz 7 im Spleißorgan 2 aus dem Spleißkanal 4 herausgezogen
wird. Her Wi cke1 betrieb der Wickelmaschine
wird dann mit dem gespleißten Faden fortgesetzt.
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L θ e r s e i t e
Claims (5)
1. Pneumatische Fadenspleißvorrichtung mit einem Fadenspleißorgan,
dessen auf einer Grundplatte befestigter Körper einen zwischen zwei Stirnflächen, parallel zur Grundplatte
verlaufenden Fadenspleißkanal, eine in den Fadenspleißkanal
einmündende Lufteinstrahldüse zum Einstrahlen von Druckluft
und einen Fadeneinfuhr sch 1itz zum Einführen von zwei zu
spleißenden Fäden in den Fadenspleißkanal aufweist, und ge-
BAD ORIGINAL-
gcbenenfalls mit einer außerhalb jedem Ende des Fadenspleißkanals
angeordneten Fadenendeha1tedüse, in die jeweils das
Ende der aus dem Fadenspleißkanal auslaufenden Fadenstrecke
einführbar und durch einen in die Fadenendehaitedüse eingestrahlten
Luftstrahl rückdrehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden zweier paralleler und im Abstand voneinander liegenden Fadenandrückplatten
(9, 10), die an einem Schwenkarm (12) befestigt und in eine Stellung verschwenkbar sind, in der jeweils
eine der Fadenandrückplatten (9, 10) mit ihrem Ende
vor der einen und die andere Fadenandrückplatte (10 bzw. .9)
mit ihrem Ende vor der anderen Öffnung des Fadenspleißkanals
(4) liegt, und in der die Fadenandrückplatten (9, 10) jeweils
mit ihren Seitenkanten den in den Fadenspleißkanal (Ψ)
einlaufenden Faden (YP, YB) und gegebenenfalls das aus dem
Fadenspleißkanal Cf) auslaufende, in die Fadenendeha1tedüse
(21 bzw. 22) einlaufende Ende des anderen Fadens (YB bzw. YP) gegen die Oberfläche der Grundplatte (3) ohne Andruck
halten oder andrücken, jeweils zu einer Stufe (13, 1*0 ausgebildet
sind, die bei vor den Öffnungen des Fadenspleißkanals
(4) geschwenkter Stellung der Fadenandrückplatten (9,
10) senkrecht oder annähernd senkrecht zur Oberfläche der
Grundplatte (3) vor der öffnung des Fadenspleißkanals (*)
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t · · · iJ * β ν* <· · »«it
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verläuft und die dieser Öffnung gegenüberliegende Fläche
der Fadenandrückplatte (9, 10) derart unterteilt, daß die am Ende der Fadenandrückplatte (9, 10) liegende Fläche
(17 bzw. 18) einen größeren Abstand zur Öffnung des Fadenspleißkanals
Ct) aufweist als die übrige Fläche (15.bzw.16)
der Fadenandrückplatte (9 bzw. 10), wobei der Abstand der
Fläche (15, 16) des Endes der Fadenandrückplatte (9, 10)
von der Öffnung des Fadenspleißkanals Ct) derart bemessen
ist, daß die Fläche (17, 18) die Menge des beim Spleißen der Fäden (YP, YB) aus dem Fadenspleißkanal (4) ausströmenden
Luft begrenzt.
2. Pneumatische Fadenspleißvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Fadenandrückplatten (9, 10), die bei vor den
Öffnungen des Fadenspleißkanals Cf) geschwenkter Stellung
der Platten (9, 10) der Grundplatte (3) zugekehrt sind, derart verlaufen, daß mit der Seitenkante der einen Platte
(9 oder 10) der eine, in den Spleißkanal (4) einlaufende
Faden (YP bzw. YB) gegen die Grundplatte (3) andrückbar ist, während mit der Seitenkante der anderen Platte (9 bzw. 10)
der andere, in den Spleißkanal (4) einlaufende Faden (YB bzw.
YP) ohne Andruck nur geführt wird.
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4 -
3. Pneumatische Fadenspleißvorrichtung nach Anspruch 1 oder
2,dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Fadenspleißkanals (4) außerhalb der vor den Öffnungen
des Fadenspleißkanals (4) geschwenkten Fadenandrückplatten
(9,10) jeweils eine Fadenführung (23 bzw.24)für den in den Spleißkanal (4) einlaufenden Faden (YP bzw. YB), eine Fadenschnei
de inr ichtung (25, 26) für das auf dem Spleißkanal (4) auslaufende Ende des Fadens (YB bzw. YP) und eine mit zwei
Ausschnitten (40, 41) versehene Fadenführungsplatte (27 bzw.
28) für den in den Spleißkanal (4) einlaufenden Faden (YP bzw. YB) und das aus dem Spleißkanal (4) auslaufende Ende des
Fadens (YB bzw. YP) vorgesehen sind.
4. Pneumatische Fadenspleißvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitlich des Fadenspleißorgans (2) parallel zum Fadenspleißkanal
(4) verlaufende Welle (29) mit zwei an ihre
Enden befestigten, um die Achse der Welle (29) schwenkbaren Fadengreifarmen (30) vorgesehen ist.
5. Pneumatische Fadenspleißvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der zum Einführen der Fäden (YP, YB) in den Fadensp1eißkana1
(4) des Fadenspleißorgans (2) verschwenkten
Fadengrei f arme (30) jeweils eine Fadenk lerrrne inr i chtung (32,35)
BAD ORIGINAL
>·::·· I ···:":·"' 32AO201
ff Φ m * n ♦ ·
5 -
mit einem Schwenkhebel (33 bzw. 36) und einem Anschlag (34
bzw. 37) für den in den Spleißkanal (4) einlaufenden Faden
(YP bzw. YB) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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