DE3138176A1 - Als quetsch- und auftragsvorrichtung dienende walze fuer die behandlung von flaechigen gebilden, z. b. warenbahnen - Google Patents
Als quetsch- und auftragsvorrichtung dienende walze fuer die behandlung von flaechigen gebilden, z. b. warenbahnenInfo
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Description
9/11
Mathias Mitter, Falkenstraße 57, 4815 Schloß Holte
Als Quetsch- und Auftragsvorrichtung dienende Walze
für die Behandlung von flächigen Gebilden, z.B. Warenbahnen
Die Erfindung betrifft eine als Quetsch- und Auftragsvorrichtung dienende
Walze für die Behandlung von flächigen Gebilden, z.B. Warenbahnen, wobei die Walze gegen ihre den Druck aufnehmende Unterlage andrückbar ist.
Derartige Walzen sind an sich bekannt. Sie werden für die verschiedensten
Zwecke eingesetzt, beispielsweise in Quetschwerken, um Flüssigkeiten aus Warenbahnen herauszudrücken, wobei sie praktisch als
Abpressvorrichtungen dienen. Sie werden ferner in Waschanlagen für. Wärenbahnen
eingesetzt, um gegebenenfalls Luft aus einer Ware, beispielsweise einer Textilware herauszupressen, damit sie nach Verlassen der
Quetschfuge die Waschflotte besser aufnimmt, sie werden ferner als Rakelrollen eingesetzt für den Auftrag von flüssigen, pastösen oder .
verschäumten Auftragsmassen. Auch bei sogenannten Kalandern ist ihr Einsatz bekannt. Derartige, als Quetsch- und Auftragsvorrichtung
dienende Walzen haben somit sehr unterschiedliche Einsatzgebiete.
Man hat bereits versucht, diese Walzen durch Einsatz einer weiteren
Walze gegen die den Druck aufnehmende Unterlage, beispielsweise eine dritte Walze zu drücken. Dabei spielt aber die Durchbiegung der
einzelnen Walzen eine erhebliche Rolle und es ist außerordentlich schwierig, eine gleichmäßige Streckenlast auf der Gesamtwalze zu erzielen.
Zu diesem Zweck hat man bereits versucht, sogenannte durchbiegungsfreie Walzen zu schaffen, indem die Walzen von innen her mit
Druckkammern oder Druckelementen versehen wurden, um beispielsweise eine gleichmäßige Quetschfuge zu erzielen oder einen gleichmäßigen
Andruck einer Auftragswalze auf die Warenbahn. Derartige Vorrichtungen sind aber meist teuer und kompliziert und häufig ist der verursachte,
technische Aufwand größer als der Nutzeffekt.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, mit einfachen
Mitteln für eine sich drehende Walze, die als Quetsch- und Auf-. tragsvorrichtung dienen soll, eine gleichmäßige Streckenlast zu er- ■
zielen, die in ihrer Intensität und damit auch in ihrer Wirkung relativ leicht veränderbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß auf der Manteloberfläche der Walze
eine endseitig geführte, stillstehende, eine Belastungsmasse aufnehmende Halterung abgestützt ist. Als Belastungsmasse kann rieselfähiger Sand,
Kiesel, Steine, Schrottgut u.dgl. Verwendung finden, genauso wie Metallpulver,
Quecksilber gegebenenfalls auch eine Flüssigkeit u.dgl. Wesentlich ist dabei >-daß die Belastungsmasse eine gleichmäßige. Verteilung
ermöglicht. Vorteilhaft ist die Anordnung von Kugeln, die sich ohne Schwierigkeiten, beispielsweise dicht an dicht gelegt, gleichmäßig
über die Gesamtvorrichtung verlagern. Damit kann ohne Schwierin.-keiten
eine gleichmäßige Streckenlast über die Gesamtlänge der Walze erzielt werden.
Durch die stillstehende Halterung, die sich auf der sich drehenden
. Manteloberfläche der Walze abstützt, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Gleitelementen, sind nur einfache, technische Maßnahmen
notwendig, .die Halterung endseitig zu führen und in Position zu halten«
Mitter
Die Gesamtkonstruktion kann somit sehr einfach sein und die Halterung
ist mit wenigen Handgriffen, entweder von der Belastungsmasse zu entleeren oder mit der Entlastungsmasse zu füllen bzw. leicht von der
Walze abzunehmen und zu entfernen.
Weitere Kennzeichen und Merkmale ergeben sich aus den nachstehend beschriebenen
vorteilhaften Ausführungsbeispielen.
Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine als Auftragsvorrichtung dienende Walze inner
halb eines Siebzylinders, Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Anordnung der
Walze als Auftragsvorrichtung, ebenfalls innerhalb eines Siebzylinders,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Walze innerhalb eines rotierenden Siebbandes, beispielsweise eines Schablonenbandes,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Walze innerhalb eines rotierenden Siebbandes, beispielsweise eines Schablonenbandes,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Walze als Auftragsvorrichtung, ebenfalls innerhalb eines Siebzylinders,
beispielsweise einer Schablone, teilweise geschnitten, Fig. 5 eine Einzelheit nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel bei Anordnung der Walzein einem Quetschwerk,
Fig; 7 . Walzenanordnungen mit unterschiedlichen Halterungen
Fig; 7 . Walzenanordnungen mit unterschiedlichen Halterungen
als Ausführungsbeispiele bei einem Quetschfoulard, Ficj. 8 ein spezielles Ausführungsbeispiel der Walze als
Auftragswalze innerhalb einer Siebschablone.
Die als Quetsch- und Auftragsvorrichtung dienende Walze 1 ist beim Anmeldunijsbeispiel
der Fig. 1 innerhalb eines Siebzylinders 2 angeordnet, der als Schablone ausgebildet sein kann, aber auch ein gleichmäßig
durchperforiertes Sieb sein kann. Mit dieser Vorrichtung kann eine
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flüssige, pastöse oder verschäumte Auftragsmasse auf ein flächiges
Gebilde, z.B. eine Warenbahn 3 aufgebracht werden. Als Auftragsmasse
kann beispielsweise eine Färbflotte aufgetragen werden, die, wenn sie
verschäumt in den Auftragsmassenkeil 4 eingebracht wird, in ihre Flottenbestandteile wieder zerfallen kann. Die Zuführungsvorrichtung 5
besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Farbrohr, das an sich bekannt ist.
"*** Die Lagerung des Siebzylinders 2 ist eine Ausbildung u.dgl. und ist im
vorliegenden Zusammenhang nicht wesentlich, so kann die Gosumt.vurrichtung
der Ausführungsbeispiele der Fig. 1 und 2 z.B. konstruktiv aussehen wie in der DE-PS 20 26 492 beschrieben und das Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 gemäß der DE-PS 22 58 892.
Beim vorliegenden Erfindungsgegenstand kommt es darauf an, eine
gleichmäßige Streckenlast über die Gesamtlänge der Walze 1 zu erzielen.
Zu diesem Zweck ist eine sich auf der Manteloberfläche der Walze 1 abstützende
Halterung 6 vorgesehen, die selbst einen Aufnahmebehälter 60 bildet oder wie in Fig..1 gezeigt, einen solchen trägt. Die Halterung
nimmt eine beliebige Belastungsmasse 7 auf, die vorzugsweise schütt- ^ und rieselfähig ist, aber auch stangenförmig ausgebildet sein kann.
Die Halterung 6 ist über' ein oder mehrere Gleitstücke 8 auf der Manteloberfiäche
der Walze 1 abgestützt. Die Gleitstücke können aus Kunststoff bestehen oder aus einem anderen selbstschmierendem Material. Sie können
sich über die Gesamtlänge der Walze 1 ziehen oder auch nur partiell auf
•der Walze aufsitzen. Derartige Walzen haben manchmal eine Länge von
mehr als 5 m und es könnte genügen, am Anfang und am Ende der Walze
je ein Gleitstück 8 anzuordnen und dann in Abständen von etwa 3obis 50 cm
neue Gleitstücke zwischenzusetzen. Wesentlich ist dabei,daß sich die
Walze 1 auf ihrer den Druck aufnehmenden Unterlage 9 derart abstützt, daß eine gleichmäßige Belastung der Warenbahn 3 durch die Walze 1 erfolgt.
Die Walze 1 schmiegt sich somit an die Unterlage 9 an unter Zwischenschaltung
des Materials des Siebzylinders 2 der Warenbahn 3 und gegebenenfalls einer nicht dargestellten Druck- oder Transportdecke.
In Fig. 2 ist ein ähnliches Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem innerhalb
eines Siebzylinders 2 wiederum eine Walze 1 angeordnet ist, die mit einem Gegendruckzylinder als Unterlage 9 korrespondiert. Dieser
kann im Umfang sehr viel größer sein als dargestellt. Dies ist nur ein
mögliches Ausführungsbeispiel. Auf der Manteloberfläche der Walze 1
stützt sich wiederum über Gleitstücke 8 die Halterung 6 ab, wobei als
Gleitstücke bei diesem"Ausführungsbeispiel sich mitdrehende, kleinere
■ Walzen vorgesehen sind, um den Reibungswiderstand zu vermindern. Die Halterung 6 weist wieder einen Aufnahmebehälter 60 auf, in dem die Belastungsmasse
7 liegt. Dargestellt sind bei diesem Ausführungsbeispiel Kugeln.
. Bei beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 sind die Walzen 1
vorzugsweise angetrieben. Sie könnten auch durch die Schablone 2 bzw. durch den Vorlauf der Warenbahn angetrieben sein. Es wird aber in
jedem Fall vorzuziehen sein, den als Auftragswalze dienenden Walzen 1
einen eigenen Antrieb zu geben.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist ein umlaufendes Siebband 20
gezeigt. Das Siebband 20 kann als Schablonenband ausgebildet sein, es kann aber auch gleichmäßig perforiert sein, um beispielsweise einen
Uni-Auftrag, einen gleichmäßigen Auftrag einer Chemikalie, einen Auftrag von verschäumten Medien od.dgl. durchzuführen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die Halterung 6 über ein oder mehrere Gleitstücke auf der Walzenoberfläche der Walze 1 abgestützt. Hier bildet die
Halterung 6 selbst auch den Aufnahmebehälter. In diesem Aufnahmebehälter liegt eine Platte als Belastungsmasse 7. Die Zuführung der Auftragsmasse erfolgt wieder durch eine Zuführungsvorrichtung 5, die beispielsweise
aus einem oder mehreren hin- und herlaufenden Rohren bestehen kann, aus denen die Auftragsmasse in den Auftragsmassekeil 4 gelangt.
In Fig. 4 ist näher dargestellt, wie die einzelnen Vorrichtungen gelagert
sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Siebzylinder 2, der einer Siebschablone entspricht und mit einem Endring 21 versehen ist. Ein solcher Endring befindet sich an beiden Seiten
des Siebzylinders. Dieser Endring 21 ist in an sich bekannter Weise in Seitenlagerköpfen gelagert, die nicht dargestellt sind und sich etwa in
der Positionshöhe A der Fig. 4 befinden können.
Im Inneren des Siebzylinders 2 liegt die als Auftragswalze dienende
Walze 1, die über Gleitstücke 8 die Halterung 6 trägt, in der sich eine
schüttfähige Belastungsmasse 7 befindet. Die Halterung 6 kann von oben
durch einen Deckel 61 abgedeckt sein.
Die Halterung bildet bei diesem Ausführungsbeispiel selbst den Behälter
60, der die Belastungsmasse 7 aufnimmt.
Über jeweils eine Lagerstange 62 ist die Halterung beidseitig in vertikaler Richtung verschiebbar auf beliebige Art und Weise außerhalb
des Siebzylinders 2 gelagert. Wesentlich ist, daß vorzugsweise in ^ vertikaler Richtung eine Verschiebung der Lagerstange 62 im Lager 63
^ möglich ist, damit das volle Gewicht der Belastungsmasse 7 auch tatsächlich
auf der Manteloberfläche der Walze 1 ruht und nicht von den Lagerstangen 62 auf das Lager 63 übertragen wird. Will man natürlich
die Walze 1 zu irgendeinem Zweck entlasten, so besteht die Möglichkeit,
die Lager 63 hochzustellen, beispielsweise durch Drehung der Stützschrauben 64, die auf Gewindezapfen 163, die in Gleitbohrungen 263
liegen, von Maschinengestellstützen 363. Dadurch ist das Lager 63 höhenverstellbar
und kann den jeweiligen Verhältnissen bzw. der Größe der jeweils eingelegten Walze 1 angepaßt sein. Vorzugsweise sind beide
Lager der Halterung 6 gleich ausgebildet.
Die Walze 1 ist in einem Drehlager 10 vorzugsweise ebenfalls höhenverstellbar gelagert und trägt einen Antriebsritzel 11, das in einem
Antriebszahnrad 12 kämmt, das entweder einen eigenen Antrieb hat oder
vom Maschinenantrieb mitgenommen wird. Die Walze 1 kann beidseitig mit
einem solchen Ritzel 11 versehen sein. Vorzugsweise werden Spezialzahnräder
genommen, damit ein relativ geringfügiges Mitgehen der Walze 1 bei Belastung von oben ermöglicht ist, damit sich die Walze 1 gut auf
der nicht dargestellten Unterlage 9 aufsetzt bzw. sich an die Warenbahn oder ein anderes flächiges Erzeugnis anschmiegt.
-rL) Fig. 6 zeigt den Einsatz der Walze 1 als Quetschwerk. Die Walze 1 hat
hier eine Gegendruckwalze als den Druck aufnehmende Unterlage 9. Die Unterlage 9 liegt in einem Stützlager 90, vorzugsweise unter Zwischenschaltung
eines Gleitbelages 91. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel soll eine beliebige Flotte 40 abgequetscht werden. Die Halterung
mit der eingebrachten Belastungsmasse 7.ist U-förmig ausgebildet und
ist wieder über ein oder mehrere Gleitstücke 8 auf der Walzenmanteloberfläche
abgestützt. Bei diesem Ausführungsbeispiel können beide Walzen angetrieben sein, je nach Ausbildung des Quetschwerkes.
In Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt eines Färbefoulard. In
zu einem Behälter 22 liegen eine Anzahl von Walzen 1, um die eine Warenbahn
geschlungen ist, die im oberen Bereich über Umlenkwalzen 13 geführt ist.
Die Warenbahn 3 läuft durch Einlauf walzenpaare 14 und Einlauf walzenpaare
in den Behälter 22 ein. Oberhalb einer jeden Walze 1 ist wiederum eine Halterung 6 angeordnet, wobei die verschiedenen Ausführungsbeispiele
unterschiedliche Möglichkeiten zeigen. Die Halterungen 6 sind wieder über Gleitstücke 8 auf dem oberen Teil des Walzenmantels abgestützt. Dargestellt
sind jeweils geschlossene Halterungen 6. Sie haben Deckel 61, die entweder über die gesamte Länge und Breite der Halterung gezogen sind oder
auf Stutzen 66 angeordnet sind, beispielsweise zum Zu- und Aufschrauben. Im Inneren der Halterungen 6 befinden sich jeweils Belastungsmassen 7-untorschiedlicher
Konsistenz, beispielsweise Flüssigkeit, Metallpulver, Quecksilber, Platten, Stangen, rieselfähiger Sand, Kiesel, Steine, ;
Schrottgut oder auch Kugeln. Dargestellt ist Flüssigkeit, rieselfähiger
Sand und Schrottgut. Die Unterlagen 9 sind bei diesen Ausführungsbeispielen wieder Gegendruckwalzen, die in Stützlagern 90 mit Gleitbclägen
91 liegen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 8 ist gezeigt, daß die Möglichkeit
besteht, den Behälter 60 von der eigentlichen Halterung 6 zu trennen,
ihn gegebenenfalls abzunehmen oder mitsamt der Halterung 6 in Pfeil-""^
richtung A zu schwenken.
Bei dieser Figur ist wieder ein Siebzylinder 2 gezeigt mit Endringen 21,
deren Lager wiederum nicht dargestellt sind, da diese vorbekannt sind. Aus dem Siebzylinder heraus ragen die Lagerstangen 62 der Halterung 6,
die ihrerseits einen abnehmbaren Aufnahmebehälter 60 trägt, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel geschlossen ausgebildet ist. Dieser
Behälter nimmt die Belastungsmasse 7, z.B. Kugeln auf. Die Halterung erstreckt sich über die gesamte Arbeitsbreite der Walze 1 und stützt
sich über Gleitstücke 8 auf der.Walzenoberfläche ab. Die Walze ist wieder
als angetrieben dargestellt gemäß Fig. 4. Die Achsen 111 der Walze 1 ■"""" sind herausgeführt. Ihre Lager können Drehlager sein, wie sie als Dreh-
^ . lager 10 im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben sind. Diese sind nicht
zu dargestellt.
Die Halterung 6 ruht in den Lagern 63 an beiden Lagerseiten des Siebzylinders
2, wobei beide Lager eine freie, vertikale Verschiebung der Lagerstangen 62 ermöglichen. Es sind einfache U-förmig ausgebildete
Lager, in die die Lagerstangen 62 undrehbar eingepaßt sind. Um nun ein
Hochschwenken in Pfeilrichtung A der Gesamtvorrichtung zu ermöglichen,
damit die Kugeln in Pfeilrichtung B jeweils nachrollen, kann ein Drehzapfen 67 in eine Querbohrung 463 des Lagers 63 eingeschoben werden und
dient damit dann als Drehpunkt beim Hochschwenken der Gesamtkonstruktion
durch Betätigung des Handgriffes 162.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Behälter 60 völlig abzunehmen,
um die Vorrichtung mit-und ohne Belastung arbeiten zu lassen. Der Be-
hälter 60 ruht auf der Halterung 6 und wird durch Seitenführungen 68
in seiner Lage festgehalten. Es besteht die Möglichkeit, ihn am Anschlagende mit einem Schieber 69 zu verschließen. Das Einfüllende ist
aus dem Arbeitsbereich herausgeführt und erhöht ausgebildet. Dieses Einfüllende bildet, wie in Fig. 8 dargestellt, an seinem eigenen Ende einen
Einfülltrichter 260 od.dgl., der nach oben offen ist. Hier können die
Kugeln od.dgl. eingelegt und einfach abgerollt werden. Das Einfüllende
bildet damit so etwas wie eine Gleitbahn, eine Rutsche u.dgl.
In den Fig. 1 bis 8 sind eine ganze Reihe von Walzen 1 dargestellt und
beschrieben, die jeweils in einem Siebzylinder 2 oder auch in einem Siebband, ähnlich einer Schablone, angeordnet sind. Jedoch können diese
Walzen durchaus direkt auf den flächigen Gebilden, die beschichtet, entwässert, gefärbt oder bedruckt werden sollen, aufliegen ohne Zwischenschaltung
eines Siebzylinders, eines Siebbandes, einer Schablone od.dgl.
Es besteht ferner die Möglichkeit, die Unterlage 9, wenn sie als Walze
ausgebildet ist, sie als Druckwalze auszubilden, so daß die Walze 1 als Gegendruckwalze arbeitet. Dies ist nur eine denkbare Möglichkeit.
Im allgemeinen soll die Walze 1 aber entweder als Quetschwalze arbeiten oder als Auftragswalze, wie man sie auch als Rakelwalze bezeichnet kann.
Hinsichtlich der ßelastungsmasse, die in den Aufnahmebehälter 60 der
Halterung 6 einfüllbar ist, so sind zwar bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
auch Platten oder Stangen gezeigt. Diese haben aber •erhebliche Nachteile gegenüber roll- und schüttfähigem Gut, da die
Streckenlastverteilung bei roll- und schüttfähigem Gut bzw. bei eingebrachter Flüssigkeit sich gleichmäßiger verteilt. Es ist auch·bequemer,
mit roll- und schüttfähigem bzw. flüssigem Gut umzugehen. Gerade wenn über erhebliche Breiten gearbeitet wird, z.B. Breiten von über 5 m, ist
die Einbringung von Stangenware oder Platten als Belastungsmasse mit
großen Nachteilen verbunden. Es ist außerordentlich vorteilhaft, das finfüllende 160 als Roll- oder Gleitbahn auszubilden und die Belastungsmasse
sich selbst verteilen zu lassen.
-O-
Leerseite
Claims (23)
- Patentanwälte
Dr. Loesenbeck (198O)Dip!.-Sng. Stracke
Dipi.-ing. LoesenbeckJolienbecker Sir. 164,4800 Bielefeld 1Patentansprüche1^ M ./Als Quetsch- und Auftragsvorrichtung dienende Walze für die Behandlung von flächigen Gebilden, z.B. Warenbahnen, wobei die Walze"**· gegen ihre den Druck aufnehmende Unterlage andrückbar ist, d adurch gekennzeichnet, daß auf der Manteloberfläche der Walze (1) eine endseitig geführte, stillstehende, eine Belastungsmasse (7) aufnehmende Halterung (6) abgestützt ist. - 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) vertikal in außerhalb des Quetsch- und Auftragsbereiches liegenden Lagern (63) geführt ist.
- ^ 3. Wälze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) selbst in eine vertikale Führung zulassenden Lagern (10) geführt und angetrieben ist.
- 4. Walze nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (10) der Walze (1) und die Lager (63) der Halterung (6) getrennt voneinander außerhalb des Quetsch- und Auftragsbereiches liegen.
- 5. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) vollständig von der Walze (1) abnehmbar ausgebildet ist.
- 6. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (63) der Halterung (6) als U-fÖrmige Gleitlager ausgebildet sind.
- 7. Walze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (63) der Halterung (6) stufenlos höhenverstellbar angeordnet sind.
- 8. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung(6) auf dem oberhalb der Walze (1) liegenden Teil einen Aufnahmebehälter (60) für die Aufnahme der Belastungsmasse (7) trägt, der zur Oberfläche der Walze (1) hin abgestützt ist.
- 9. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) zur Oberfläche der Walze (1) hin partiell vorgesehen ist.
- 10. Walze nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die · Abstützung der Halterung (6) zur Walze (1) hin als Gleit- oder Rollager ausgebildet ist.
- 11. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, da-, durch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (60) von der Halterung (6) trennbar ist.
- 12. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) mit ihrem nach außen geführten Ende, vorzugsweise einem Einfüllende (160) für die Belnstuncjamasse (7) als Roll- oder Gleitbahn für die Belastungsmasse ausgebildet ist.
- 13. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden· Ansprüche, dadurch "gekennzeichnet, daß die Halterung (6) einseitig hochschwenkbar ausgebildet ist zur Bildung einer als Roll- und/oder Gleitbahn für die Belastungsmasse (7).
- 14. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungsmasse (7) Kugeln vorgesehen sind. ' . .
- 15. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungsmasse (7) rieselfähiger Sand, Kiesel, Steine, Schrottgut od.dgl. zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung des Belastungsgewichtes vorgesehen ist.
- 16. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungsmasse Metallpulver vorgesehen ist.
- 17. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungs- *-, masse eine Flüssigkeit vorgesehen ist.
- 18. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungsmasse Quecksilber vorgesehen ist.
- 19. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) als Rakel im Inneren eines Siebzylinders (2), eines Siebbandes bzw. auf einer ebenen Schablone od.dgl. angeordnet ist.
- 20. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) in einem Quetschwerk als Quetschwalze angeordnet ist."s . ■■ '
- 21. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) als Auftragswalze zur Beschichtung bzw. Einrakelung eines Auftragsmittels auf oder in eine Warenbahn (3) od.dgl. angeordnet ist.
- 22. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) in einem Quetschfoulard eingesetzt ist.
- 23. Walze nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Halterung (6) und Oberfläche der Walze (1) ein oder mehrere Gleitstücke (8) aus selbstschmierendem oder'geschmiertem Material vorgesehen sind.
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| DE19813138176 Expired DE3138176C2 (de) | 1981-09-25 | 1981-09-25 | Als Auftragsvorrichtung dienende Walze für die Behandlung von flächigen Gebilden, z. B. Warenbahnen |
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