DE3134179A1 - "stossfeste fussrollenanordung" - Google Patents
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Description
_ 4 _ Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
F 82 P 109
Stoßfeste Fußrollenanordnung
Die Erfindung betrifft eine Fußrolle, insbesondere eine stoßfeste Fußrollenanordnung.
Derartige Fußrollen werden bekanntermaßen bei fahrbaren Gegenständen
verwendet. Diese Fußrollen werden im normalen Gebrauch Belastungen unterworfen, die unter bestimmten Umständen eine
Beschädigung der Fußrollen bewirken können, so daß die Fußrollen nicht mehr ordentlich funktionieren. Daher werden derartige
Fußrollen, die besonders im industriellen Bereich verwendet werden, mit stoßabsorbierenden Mechanismen versehen, so daß
die Fußrollen sehr schwere Lasten tragen und plötzlich auftretende Stöße absorbieren können. Diese bekannten Fußrollen enthalten
gewöhnlich komplizierte Federanordnungen mit einer Vielzahl von Teilen und Mechanismen. Diese stoßabsorbierenden Mechanismen '
sind im allgemeinen teuer, kompliziert einzubauen und zu warten und ganz allgemein sehr schwerfällig.
Einer der wichtigsten Nachteile der bekannten Anordnungen ist, daß sie nicht schnell gereinigt und gewartet werden können.
Für einige Anwendungsbereiche, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie,
ist es wesentlich, daß alle Teile schnell -gereinigt werden können. Wegen des komplizierten Aufbaues der bekannten
Federanordnung werden die bekannten stoßabsorbierenden Fußrollen nicht an den fahrbaren Karren bzw. Lieferwagen verwendet, welche
für die Lebensmittelindustrie-bestimmt sind. Diese komplizierten
Keil&Schaafhausen
5 PATENTANWÄLTE
Fußrollen können nicht schnell gereinigt werden und entsprechen daher nicht den Anforderungen der "National Sanitation Foundation"
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine stoßfeste Fußrollenanordnung
zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Vorrichtungen überwindet. Insbesondere soll die stoßabsorbierende Fußrollenanordnung
schnell gereinigt werden können, so daß sie den verschiedenen gesundheitsrechtlichen Bestimmungen entspricht.
Darüber hinaus soll die stoßfeste Fußrolle leicht hergestellt und schnell zusammengebaut werden können und robust, haltbar
und während des Gebrauches leicht gewartet werden können.
Diese Aufgabe wird mit den Maßnahmen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Damit wird erfindungsgemäß eine Fußrollenanordnung mit einem
Rad geschaffen, mit welchem ein aus mindestens zwei Teilen bestehendes Gehäuse verbunden ist. Diese zwei Gehäuseteile sind
vertikal gegeneinander verschiebbar. Eines der Gehäuseteile ist an der Drehachse des Rades mit dem Rad verbunden. Zwischen
den Gehäuseteilen ist ein Stoßpolster vorgesehen, um eine vertikale
Verschiebung zwischen beiden Teilen federnd zu dämpfen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Stoßkissen als flaches elastomeres Bauteil mit einer hohlen
Aussparung in einer Oberfläche ausgebildet, wobei um die Aussparung herum eine Einfassung aus einem elastischen Polymer
ausgebildet ist.
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich darge-
*_6- KEIL&SCHAAFHAUSEN ■
patentanwälte
stellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination
den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung der verschiedenen Teile einer Fußrollenanordnung in einer eine feste Fußrolle zeigenden
erfindungsgemäßen Ausführungsform,
Fig. 2 in teilweise gebrochener Darstellung eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Fußrolle,
Fig. 3 in teilweise gebrochener Darstellung eine Endansicht der in Fig. 1 gezeigten Fußrolle (von rechts gesehen),
Fig. 4 in teilweise gebrochener Darstellung eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Fußrollenanordnung, die eine drehbare Fußrolle zeigt, und
Fig. 5 eine Endansicht der in Fig. 4 dargestellten Fußrolle (von links gesehen).
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung bezeichnen gleiche
Bezugszeichen gleiche Teile.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine erfindungsgemäße Fußrollenanordnung
10 gezeigt, bei der ein Rad 12 in einer Bügelanordnung montiert ist. Die Bügelanordnung weist ein unteres Gehäuseteilstück
in Form eines Bügelbauteils 14 auf, das als ein umgekehrtes U-förmiges Bauteil mit einem Krümmungsteilstück 16 dargestellt
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
ist, das im wesentlichen horizontal ausgerichtet bleibt, und mit zwei dazu senkrecht nach unten gerichteten Schenkeln 18,
20. Den körperfernen Enden der Schenkel 18, 20 sind Löcher 22, 24 benachbart angeordnet, welche mit einem Achsenloch der Welle
12 übereinstimmen. Ein als Radachse verwendeter Bolzen 28 weist einen Bolzenkopf 30 und ein Gewindeende 32 auf und wird durch die
vorgesehenen Löcher 22, 24 und das Achsenloch 26 des Rades 12 gesteckt und auf der anderen Seite durch eine Mutter 24 gesichert,
die eine Gewindeöffnung 35 aufweist, wodurch eine axiale Drehung des Rades innerhalb des unteren Bügelbauteils 14 ermöglicht ist.
Ein oberes Gehäusebauteil der Bügelanordnung weist die Form eines umgekehrten U-förmigen kappenartigen Abdeckbauteils 36
mit einem oberen horizontalen flachen Teilstück 38 mit daran angeordneten nach unten weisenden Armen 40, 42 auf. Das Abdeckbauteil
36 ist so mit dem Bügelbauteil 14 verbunden, daß eine vertikale Verschiebung zwischen diesen möglich ist. Es sind
deshalb auch in der Nähe der mittleren Kanten der Schenkel 18, 20 längliche Schlitze 44, 46 vorgesehen. Zu diesen Schlitzen
sind entsprechende kreisförmige offene Löcher 48, 50 in den Armen 40, '42 vorgesehen. Ein Niet 54 oder ein ähnliches Befestigungsbauteil
reicht durch die beschriebenen Löcher 48, 50 in den Armen 40, 42 und durch die Schlitze 44, 46 in den Schenkeln
18, 20, um so das Abdeckbauteil 36 sicher an dem Bügelbauteil 14 befestigt zu halten. Wegen der länglichen Form der Schlitze
44, 46 ist das Abdeckbauteil 36 gegenüber dem Bügelbauteil 14 vertikal verschiebbar, wobei die vertikale Bewegung durch die
vorgegebene Länge der Schlitze 44, 46 begrenzt wird.
Zwischen dem Abdeckbauteil 36 und dem Bügelbauteil 14 ist ein elastomeres Bauteil 56 als ein im wesentlichen flaches Stoßkissen
Keil&Schaafhausen
- 8 ~ PATENTANWÄLTE
ausgebildet. Das Polsterkissen ist rechteckig dargestellt, damit es in das entsprechend geformte Krümmungsteilstück 16 des Bügelbauteils
14 und das entsprechend geformte flache Teilstück des kappenartigen Abdeckbauteils 36 paßt.
Es wurde festgestellt, daß eine hohle Aussparung 38, die in
einer Oberfläche des elastomeren Bauteils 56 ausgebildet ist, die Stoßfestigkeitseigenschaft der Fußrollenanordnung verbessert.
Die Aussparung 58 legt einen rechteckigen Rahmen 60 auf einem elastischen Polymer fest, der um die Aussparung ausgebildet
ist. Obwohl das elastomere Bauteil 56 auch ohne die Aussparung verwendet werden kann, hat es sich gezeigt, daß die stoßabsorbierenden
Eigenschaften der Fußrolle durch die Verwendung der Aussparung wesentlich verbessert worden sind.
Um eine seitliche Bewegung des Polsterbauteils 56 zu verhindern,
ist auf der Krümmungsoberfläche 16 des Bügelbauteils 14 ein
nach oben herausgeschlagener Haltestreifen 62 ausgebildet, der in einem entsprechend angeordneten Schlitz 64, der durch die
Bodenwand oder Oberfläche der Aussparung 58 des elastomeren Bauteils 56 geformt ist, aufgenommen wird. Damit, erstreckt sich
der Streifen 62 nach oben in das elastomere Bauteil und hält dieses in dieser Stellung, so daß eine seitliche Verschiebung
verhindert wird. ■
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte spezielle Fußrollenanordnung
ist eine feste oder starre Ausführungsform, weshalb auch eine Abdeckplatte 66 an ihren Ecken Löcher 68 aufweist. Die
Abdeckplatte 66 ist direkt an der oberen Oberfläche 38 des kappenartigen
Bauteils 36 auf an sich bekannte geeignete Art befestigt, wie beispielsweise durch Löten, Verschweißen oder dergl. Die
Löcher 68 sind nützlich, um die Füßrollenanordnung direkt an
PATENTANWÄLTE
der unteren Oberfläche eines beweglichen Gerätes, wie beispielsweise
einem Karren zu befestigen, wobei die Löcher 68 geeignete Befestigungsmittel, wie beispielsweise Bolzen, Niete und ähnliches
aufnehmen.
In den Fig. 4 und 5 ist gezeigt, daß die vorliegende Erfindung
genauso vorteilhaft auch bei einer drehbaren Fußrollenanordnung verwendet werden kann, die allgemein mit 70 bezeichnet ist.
Die Fußrollenanordnung 70 weist ein Rad 72 auf, welches zwischen zwei Schenkeln 74, 76 eines Bügelbauteils 78 befestigt
ist. Ein Bolzen 79 wird als Radachse verwendet und durch geeignete Öffnungen in den unteren Enden der Schenkel und durch das
Rad 72 gesteckt und in dieser Stellung durch eine Mutter 80 derart gesichert, wie es bereits oben beschrieben ist.
Ein kappenartiges Bauteil 81 weist nach unten gerichtete Arme 82, 84 auf, die mit den unteren Enden der Schenkel 74, 76 durch
einen Niet 86 in ähnlicher Weise verbunden sind, wie es oben in Bezug auf den Niet 34 bereits beschrieben ist. Entsprechend
erlauben längliche Schlitze 88 in dem Bügelbauteil 78 und benachbarte' Löcher 89 in dem kappenartigen Bauteil 81 eine vertikale
Verschiebung des kappenartigen Bauteils 81 in Bezug auf das Bügelbauteil 78 in der oben beschriebenen Weise.
Ein elastomeres Bauteil 90 ist zwischen einem Krümmungsteilstück 92 des Bügelbauteils 78 und ein flaches Bauteil 94 des kappenartigen
Bauteils 81 gelegt. Ein Haltestreifen 96 erstreckt sich von dem Krümmungsteilstück 92 nach oben in einen Aufnahmeschlitz
93, der sich durch die Bodenwand einer Aussparung 95 in dem elastomeren Bauteil erstreckt, um das elastomere Bauteil 90
in die richtige Lage zu bringen und ein seitliches Verschieben zu verhindern. Die Aussparung 95 ist in dem elastomeren Bauteil
90 ausgebildet, um einen elastomeren rechteckigen Rahmen in
_ ίο"-' ' " KEIL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
der Art auszubilden, wie er bereits oben bezüglich der Aussparung 58 in dem elastomeren Bauteil 56 beschrieben ist, und zwar
auch für dieselbe Funktion.
Die vorangegangene Beschreibung der in den Fig. 4 und 5 dargestellten
Ausführungsform ist ähnlich der bezüglich der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Fußrollenanordnung 10, während die für
eine drehbare Fußrollenanordnung erforderlichen unterschiedlichen Teile nachfolgend beschrieben werden.
Das kappenartige Bauteil 81 weist einen kreisrunden Flansch oder Rand 98 auf, der sich von dem flachen Teil 94 nach oben
erstreckt, welches sich frei in einer Kugellageranordnung bewegen
kann, die untere Kugellager 100 und obere Kugellager 102 aufweist. Die Kugellager sind frei in einem Kugellagerlaufring
beweglich, der durch eine kreisrunde obere Platte 104 und eine kreisrunde untere Platte 106 definiert ist, die den Flansch
98 zwischen den oberen und den unteren Kugellagern einklemmen. Ein kreisförmiges Gehäuse 107 ist oberhalb des Flansches 98
angeordnet., um die obere Platte 104 und die oberen Kugellager 102 abzudecken.
Ein Niet 108 befestigt eine obere Platte 110 an der Fußrollenanordnung
und hält gleichzeitig die Teile der Fußrollenanordnung dadurch zusammen, daß er durch ein in einer Aussparung
112 ausgebildetes Loch der oberen Platte 110 dringt und sich
durch die benachbarten Löcher erstreckt, die in dem Gehäuse
107, der oberen Platte 104 und der unteren Platte 106 ausgebildet sind. Eine Unterlegscheibe 114 ist zwischen der unteren
Platte 106 und dem abgeflachten Ende des Niet 108 angeordnet.
CI lAAFHAUSRN
- 11 - PATENTANWÄLTE
Die obere Platte 110 weist an ihren Ecken vorzugsweise Löcher auf und kann zur Befestigung an dem unteren Teil eines beweglichen
Gerätes, wie beispielsweise einem Karren, in derselben Weise befestigt werden, wie es bezüglich der oberen Platte 66
bereits oben beschrieben ist. Die Fußrollenanordnung 70 ist daher in der Lage, Roll- und Drehbewegungen auszuführen, wie
sie typisch sind für drehbare Fußrollen.
Aufgrund der Merkmale der vorliegenden Erfindung erhält die Fußrollenanordnung zusätzliche stoßabsorbierende Charakteristiken
und Eigenschaften, so daß sie nicht durch sehr schwere Lasten
beschädigt wird. Gleichzeitig kann sie aufgrund ihres sehr einfachen
Aufbaues leicht gereinigt werden, weshalb eine erforderliche Reinlichkeit und Wartung der Fußrollen in Erfüllung der
sanitären Erfordernisse erreicht werden kann. Derartige Fußrollenanordnungen
können daher als mobile Lieferwagen in der Lebensmittelindustrie oder ähnlich gelagerten Industriezweigen verwendet
werden.
Die spezielle Ausgestaltung der Bügelanordnung kann verändert
werden. So ist z.B. die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsform eines Bügels so ausgebildet, daß der Niet 54 koaxial und
benachbart zur zentralen Radachse 28 angeordnet ist. In der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform ist eine versetzte
Anordnung des Niet 86 in Bezug auf die Radachse 79 vorgesehen.
In den dargestellten Ausführungsformen wurde zwischen dem kappenartigen
Bauteil und dem Bügelbauteil lediglich ein einziger Befestigungsstift oder Niet verwendet. Damit wird nicht nur
eine vertikale Verschiebung zwischen dem kappenartigen Bauteil und dem Bügelbauteil erreicht, sondern auch eine Drehbewegung.
Sollte lediglich eine vertikale Bewegung gewünscht sein, können anstatt eines einzigen Stiftes zwei seitlich in einem Abstand
-Ί"2_' ■ Keil&Schaafhäusen
PATENTANWÄLTE
zueinander angeordnete Stifte oder Niete verwendet werden. Alternativ
kann auch an einer seitlich sich erstreckenden Stelle ein Stift oder Niet verwendet werden, um eine Drehbewegung um
ein Ende dieser Verbindung zu ermöglichen. Auch wenn zwei Stifte oder Niete verwendet werden, kann einer der Stifte ohne einen
dazu gehörigen länglichen Schlitz angeordnet werden, um eine Drehbewegung zu erreichen, und der andere Stift kann sich in
länglichen Schlitzen bewegen, um sowohl eine vertikale Verschiebung zu erlauben, als auch eine Drehbewegung zu erleichtern.
Zusätzlich kann auch die spezielle Form und Anordnung der Bügelbauteile
verändert werden. Beispielsweise kann das obere Teilstück Arme enthalten, die sich weiter nach unten in einer gestuften
Anordnung erstrecken, während das untere Teilstück lediglich zwei gestufte Schenkel ohne ein Krümmungsteil aufweist.
In diesem Fall wurden zwei Teilstücke aus einem elastischen
Polymer an jeder Seite des Rades verwendet werden, wobei jedes elastomere Teilstück zwischen den gestuften Teilen der oberen
und unteren Teilstücke angeordnet sind, die durch geeignete
Mittel miteinander verbunden sind, um eine vertikale Bewegung zwischen ihnen zu ermöglichen. Weitere ähnliche Modifikationen
können verwendet werden, die aufgrund der obigen Beschreibung naheliegend sind.
-O-
Leerseite
Claims (9)
1. Stoßfeste Fußrollenanordnung, gekennzeichnet durch eine Welle (12, 72) mit einer darin ausgebildeten Öffnung (26) zur
Festlegung einer Drehachse, ein Gehäuse mit mindestens zwei Teilstücken, eine erste Einrichtung zur sicheren Befestigung
dieser Teilstücke miteinander, um eine vertikale Verschiebung dieser Teilstücke zueinander zu ermöglichen, eine zweite Einrichtung
zur Verbindung eines dieser Gehäuseteilstücke mit dem Rad (12) an dessen Drehachse, und ein zwischen den Gehäuseabschnitten
angeordnetes Stoßkissen zur elastischen Dämpfung der vertikalen Verschiebung zwischen diesen Teilstücken, wobei das Stoßkissen
ein elastomeres Bauteil (56, 90) ist.
"' ' Keil&Schaafhausen
- 2 - PATENTANWÄLTE
2. Fußrollenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastomere Bauteil (56, 90) aus einem flachen Stück
besteht, in dessen einer Oberfläche eine hohle Aussparung (58) vorgesehen ist, wodurch ein aus einem elastischen Polymer bestehender
Rahmen (60) um diese hohle Aussparung (58) gebildet wird, daß die hohle Aussparung einem der beiden Gehäuseteilstücke
gegenüberliegt und dieses eine Gehäuseteilstück an dem Rahmen (60) anliegt.
3. Fußrollenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Einrichtung ein Niet (54, 86) aufweist, der zwischen
den Gehäuseteilstücken angeordnet ist, um eine vertikale
Verschiebung zwischen diesen Teilstücken zu begrenzen.
4. Fußrollenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Niet (54, 86) durch längliche Schlitze in einem der
Teilstücke und Löcher in dem anderen Teilstück geführt ist, um eine weitere Drehbewegung zwischen den Teilstücken zu ermöglichen.
5. Fußrollenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse eine Bügelanordnung mit oberen und unteren Teilstücken aufweist und eine zweite Einrichtung einen Bolzen
zur drehbaren Verbindung des Rades mit dem unteren Teilstück aufweist.
6. Fußrollenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdeckplattenanordnung vorgesehen ist, die mit dem
oberen Teilstück zur Verbindung der Fußrollenanordnung mit einer beweglichen Vorrichtung verbunden ist.
Keil&Schaafhausen
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PATENTANWÄLTE
7. Fußrollenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Teilstück ein umgekehrtes U-förmiges Bügelbauteil
(14, 78) mit einem Krümmungsteilstück (16) und nach unten gerichteten
unabhängigen Schenkeln (18, 20; 74, 76) aufweist, daß ein Bolzen (28, 79) diese Schenkel mit dem Rad (12, 72) verbindet,
daß das obere Teilstück ein kappenartiges Bauteil (36, 81) aufweist, das oberhalb des Krümmungsteilstückes (16) im
Abstand angeordnet ist und daß ein elastomeres Bauteil (56,
90) zwischen dem kappenartigen Bauteil (36, 81) und dem Krümmungsteilstück
(16) als elastisches Sandwich-Bauteil angeordnet ist. ■
8. Fußrollenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich von dem Krümmungsteilstück (16) nach oben erstreckender
Haltestreifen (62, 96) vorgesehen und in dem elastomeren Bauteil (56, 90) ein Schlitz (64) zur Aufnahme des Haltestreifens (62, 96) zur sicheren Positionierung des elastomeren Bauteils
an diesem Platz ausgebildet ist.
9. Fußrollenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das kappenartige Bauteil (36, 81) sich nach unten erstreckende
Arme (40, 42; 82, 84) aufweist, daß sich längliche Schlitze durch die Schenkel des Bügelbauteils (14, 78) erstrecken, benachbart
dem Krümmungsteilstück, daß sich durch die Arme (40, 42; 82, 84) des kappenartigen Bauteils (36, 81) Löcher erstrecken,
die zu den länglichen Schlitzen (44, 88) ausgerichtet sind, um zur Verbindung des kappenartigen- und des Bügelbauteils miteinander
einen Niet (54, 86) aufzunehmen.
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1981
- 1981-08-17 JP JP56127855A patent/JPS5755202A/ja active Pending
- 1981-08-18 CA CA000384143A patent/CA1175208A/en not_active Expired
- 1981-08-28 DE DE19813134179 patent/DE3134179A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3612925A1 (de) * | 1986-04-17 | 1987-10-22 | Haco Rollen Vertrieb | Federnde lenkrolle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4346498A (en) | 1982-08-31 |
| CA1175208A (en) | 1984-10-02 |
| JPS5755202A (en) | 1982-04-02 |
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