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DE3128722A1 - Durchbiegungssteuerbare walze - Google Patents

Durchbiegungssteuerbare walze

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Publication number
DE3128722A1
DE3128722A1 DE19813128722 DE3128722A DE3128722A1 DE 3128722 A1 DE3128722 A1 DE 3128722A1 DE 19813128722 DE19813128722 DE 19813128722 DE 3128722 A DE3128722 A DE 3128722A DE 3128722 A1 DE3128722 A1 DE 3128722A1
Authority
DE
Germany
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roller
chambers
seals
crosshead
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813128722
Other languages
English (en)
Other versions
DE3128722C2 (de
Inventor
Valentin 4152 Kempen Appenzeller
Eduard 4150 Krefeld Küsters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3128722A priority Critical patent/DE3128722C2/de
Priority to GB08212103A priority patent/GB2102913B/en
Priority to FI821927A priority patent/FI70306C/fi
Priority to CH3426/82A priority patent/CH660213A5/de
Priority to IT22085/82A priority patent/IT1151892B/it
Priority to US06/392,765 priority patent/US4506421A/en
Priority to CA000407165A priority patent/CA1196807A/en
Priority to JP57126618A priority patent/JPS5872713A/ja
Priority to BR8204213A priority patent/BR8204213A/pt
Publication of DE3128722A1 publication Critical patent/DE3128722A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3128722C2 publication Critical patent/DE3128722C2/de
Priority to JP1985176044U priority patent/JPS6197620U/ja
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Durchbiegungssteuerbare Walze
Die Erfindung bezieht sich auf eine durchbiegungssteuerbare Walze der dem Oberbegriff des Anspruchs 1
zugrundeliegenden Art.
Aus der DE-AS 26 55 893 ist eine solche Walze bekar bei der die Kammern durch geschlossene Rahmen abgeteilt sind, die am Innenumfang der Hohlwalze anliegen und durc auf der Rückseite zwischen den Rahmen und dem Querhaupt angeordnete/ rund um die Rahmen verlaufende Dichtungen ar gedrückt und abgedichtet werden. Die Dichtungen können a Schläuche ausgebildet sein, die mit einem fluiden Druckmedium unter einem höheren Druck als dem in der durch de betreffenden Rahmen gebildeten Kammer füllbar sind.
Die Abteilung der einzelnen Kammern durch Rahmen is baulich aufwendig und bringt mit sich, daß ein Teil der auf der Rückseite des Querhaupts zur Verfügung stehendei Fläche aus konstruktiven Gründen für die Druckausübung
verlorengeht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kamme bildung in einer Walze der dem Oberbegriff entsprechend« Art mit weniger Aufwand und minimalen Verlusten an Drucl ausübungsflächo zu bewerkstelligen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
Hierdurch ist erreicht, daß die Längsdichtungen durchgehend gestaltet und zur Unterteilung lediglich Querstege erforderlich sind. Dadurch, daß diese in Längsrichtung benachbarten Kammern gemeinsam sind, wird die Zahl der Querstege gegenüber dem Rahmensystem auf die Hälfte reduziert und zusätzliche Druckausübungsfläche frei .
Aus der DE-AS 10 26 609 geht die sogenannte schwimmende Walze hervor, bei der ebenfalls Längsdichtungen und Endquerdichtungen vorhanden sind. Allerdings ist das Bestreben hier nur die Schaffung einer einzigen,über die Länge der Walze durchgehenden Kammer mit dem Ziel einer möglichst gleichmäßigen Druckausübung im ganzen Walzspalt. Bei der Erfindung hingegen geht es gerade um eine gezielte Verungleichmäßigung der Druckausübung, wobei bei der im Anspruch 1 wiedergegebenen Lösung gewissermaßen von Teilen der Gedanken der schwimmenden Walze Gebrauch gemacht wird» Der wesentliche Punkt, daß nämlich die inneren Querdichtungen jeweils den benachbarten Kammern gemeinsam sind, ist indessen aus der DE-AS 10 26 nicht zu entnehmen.
Normalerweise werden die Kammern auf der Seite des
Walzspalts gebildet sein, weil durch den in ihnen herrschenden Druck der Liniendruck gebildet wird. Gemäß Anspruch 2 können aber auch Kammern auf der dem Walzspalt abgewandten Seite der Walze vorgesehen sein, wodurch sich ebenfalls eine Beeinflussung der Biegelinie bzw. der Liniendruckverteilung längs des Walzspalts erzielen läßt« Anspruch 3 gibt eine bevorzugte Ausführungsform der Querdichtungen wieder, mit welcher eine möglichst schmale Ausbildung derselben erreichbar ist und Druckausübungsfläche eingespart wird.
Nicht ganz leicht zu lösen ist die Aufgabe, die Dichtung an der Stelle des Zusammentreffens der Querdichtungen und der Längsdichtungen aufrechtzuerhalten, wenn die Enden der die Querdichtungen bildenden. Ringstege,
β·
die ja unter dem Druck in dem Hohlraum immer am Innenumfang der Hohlwalze anliegen und somit der Hohlwalze in der Wirkebene bei einer Verlagerung der Hohlwalze gegenüber dem Querhaupt etwa bei einer Durchbiegung desselben folgen, sich dabei von der am Querhaupt fest angeordneten Längsdichtung entfernen bzw. sich dieser nähern. Eine Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 3 wiedergegeben .
Sie ermöglicht es, die Enden der Ringstege an den Längsdichtungen im wesentlichen unverlagert zu lassen und die notwendige Verlagerung des in der Nähe der Wirkebene gelegenen mittleren Teils der Ringstege, der den größten Weg zurücklegen muß, um der Hohlwalze- zu. folgen, in der Teilungsfläche stattfinden zu lassen.
Anspruch 5 gibt eine einfache Möglichkeit an, einen Anpreßdruck"für die Querdichtungen bereitzustellen, der automatisch stets in dem richtigen Verhältnis zu dem Drucl in der betreffenden Kammer steht.
Anspruch 6 betrifft eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung, die eng damit im Zusammenhang steht, daß die Querdichtungen benachbarten Kammern gemeinsam sind. Es muß nämlich dann sichergestellt sein, daß der Beaufschlagungsdruck für die Querdichtungen stets von dem höheren der Drücke in den benachbarten Kammern abgeleitet ist, da sonst der FaIL eintreten kann, daß der Druck in dem Hohlraum zu gering ist, um die Querdichtung in Anlage an der Hohlwalze zu halten. Das Druckmedium aus der Kammer mit dem höheren Druck würde bei einem Abheben der Querdichtungen in die benachbarte Kammer mit dem niedrigeren Druck abblasen. Durch die in Anspruch 5 gekennzeichnete Maßnahme wird jedoch vom Druck in der Kammer mit dem höheren Druck das dieser zugewandte Rückschlagventil geöffnet und das andere Rückschlagventil geschlossen gehalten. Der Zwischenraum zwischen den Rückschlagventilen ist über die Verbindungsleitung mit dem Hohlraum unter
der Querdichtung verbunden. Dadurch gelangt der zwischen den Rückschlagventilen vorhandene höhere Druck automatisch stets auch in den Hohlraum und beaufschlagt die Querdichtung.
Auch durch die Einstellung über die Länge der Hohlwalze unterschiedlicher Temperaturen kann die Liniendruckverteilung beeinflußt worden.
Zu diesem Zweck können gemäß Anspruch 7 in den Zuleitungen von in Längsrichtung der Walze aufeinanderfolgenden Kammern oder in den Kammern selbst separate Kühl- oder lid: vorrichtungen mit einer zugeordneten Temperatursteuervorrichtung vorgesehen sein, mittels deren in den Kammern unterschiedliche Temperaturen einstellbar sind.
Beispielsweise bei einer höheren Temperatur in einer Kammer erwärmt sich auch die Hohlwalze in Höhe dieser Kammer etwas mehr und nimmt einen etwas größeren Durchmesser an, was sich natürlich im Walzspalt bemerkbar macht.
Zum Zwecke der unmittelbaren Temperaturbeeinflussung des Walzguts, beispielsweise beim Kalandrieren von Kunststoff-Folien, ist die Einstellung zonenweise unterschiedlicher Temperaturen an Walzen anderer Art aus der CH-PS 577 598 und der DE-OS 29 02 955 bekannt.
Die separaten Rücklaufleitungen'nach-Anspruch 8 kommen dann in Betracht, wenn der Durchfluß an Druckflüssigkeit durch eine Kammer nicht allein von deren normaler Leckage abhängig sein soll. Dies ist beispielsweise möglich, wenn sowohl auf der dem Walzspalt zugewandten Seite als auch auf der dem Walzspalt abgewandten Seite Kammern einander gegenüberliegen. Die Druckflüssigkeit könnte ohne separate Rücklaufleitung nur in die benachbarte Kammer übertreten. Besonders aber sind separate Rücklaufleitungen dann von Bedeutung, wenn außerhalb der Walze aufgeheizte Druckflüssigkeit zur Beheizung der Walze in die Kammern eingeleitet wird. Um die nötige Wärmemenge transportieren zu können, ist ein bestimmter Druckflüssigkeitsdurchsatz notwendig, der allein durch die Leckage häufig nicht erreichbar ist.
Q ■ ■ ? 1 9 Q 7 9 9
Die spiralige Anordnung der :Querdichtungen nach Anspruch 9 beugt einer unzuträglichen lokalen Aufheizung der Hohlwalze durch die Reibung der Querdichtungen vor. Die Reibungswärme wird durch die Spiralanordnung auf einen längeren Bereich der Hohlwalze verteilt.
Die Kühlung der die Querdichtungen beaufschlagenden Druckflüssigkeit nach Anspruch 10 ist eine andere Möglichkeit, die an den Dichtungen auftretende Reibungswänre unschädlich zu machen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Walze, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie H-I in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entsprechend der unteren Hälfte der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 zeigt einen Teilquerschnitt des Dichtungsbereichs ;
Fig. 5 und 6 zeigen Teillängsschnitte des Querhaup und der Hohlwalze im Bereich ein-r Querdichtung mit verschiedenen Ausführungsformen der Druckzufuhr.
Fig. 7 und 8 zeigen Ansichten entsprechend Fig. 1 und 2 einer abgewandelten Ausführungsform einer erfindung gemäßen Walze;
Fig. 9 zeigt eine schematische Ansicht einer mit Heizvorrichtungen versehenen Walze.
Die in rig. 1 als Ganzes mit 10 bezeichnete Walze ui faßt ein stil.1 stehendes Querhaupt 1 , auf welchem eine Höh. walze 2 über hager 3 an den beiden Enden der Hohlwalze 2 drehbar gelagert ist. Die Enden 1' des Querhaupts 1 stehe] aus der Hohlwalze 2 vor und sind beispielsweise in einem Walzenständer gelagert. Der Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 beläßt auf der ganzen Länge ringsum Abstand' von dem Querhaupt 1 , so daß sich das Querhaupt 1 innerhalb der Hohlwalze 2 durchbiegen kann, ohne mit dem Innenumfang 4 in Berührung zu kommen.
Die Wirkebene der Walze 10 verläuft gemäß Fig. 2 vertikal, und es ist die Wirkseite die gemäß Fig. 2 untere Seite der Wal:-.e 10, so daß also eine Gegenwalze 5 von unte an eier Walze '0 anliegt, wie in Fig. 2 angedeutet.
Der Zwi: chenraum zwischen dem Innenumfang 4 der Höh] wab'.e 2 und dc m Außenumfang des Querhaupts 1 ist auf der
Wirkseite durch einander etwa in halber Höhe des Querhauptes 1 gegenüberliegende Längsdichtungen 6, an den Enden innenseitig der Lager 3 angebrachte Endquerdichtungen 7 und dazwischen in Abständen vorgesehene Querdichtungen 8 in einzelne Kammern 9 unterteilt. Die Dichtungen 6,7,8 sind am Querhaupt 1 angebracht, und es gleitet der Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 im Betrieb der Walze 10 an ihnen entlang. Die Kammern 9 erstrecken sich über den' Umfang des Querhauptes 1 auf der Wirkseite der Walze 10 und sind in Umfangsrichtung durch die Längsdichtungen 6 und in Längsrichtung durch die Dichtungen 7 bzw. 8 abgedichtet. Zu jeder so gebildeten Kammer 9 führt eine separate Zuleitung 11 für ein fluides Druckmedium, als welches in dem Ausführungsbeispiel eine hydraulische Druckflüssigkeit, die gleichzeitig an den Dichtungen schmiert, gewählt ist. Auf diese Weise kann in den verschiedenen Kammern 9 längs der Walze jeweils ein anderer Druck aufrechterhalten werden. Dieser Druck ergibt die für die Bildung des Liniendrucks erforderlichen Kräfte gegen den Innenumfang A der Hohlwalze 2 auf der Wirkseite. Die Kräfte werden auf das Querhaupt 1 übertragen, welches sich unter dieser Belastung gemäß Fig. 1 nach oben durchbiegt. Die Biegelinie der Hohlwalze 2 ist unabhängig von der Durchbiegung des Querhauptes 1 einstellbar.
In dem Ausführungsbeispiel sind fünf Kammern 9 angedeutet. Die Zahl der Kammern ist jedoch beliebig. Auch stellen die Lager 3 an den Enden der Hohlwalze 2 lediglich ein Ausführungsbeispiel dar. Auch eine Walze ohne solche Lager, bei der sich also die Hohlwalze 2 insgesamt gegenüber dem Querhaupt 1 auf ihrer ganzen Länge in der Wirkebene verlagern kann, kommt in Betracht.
Die Dichtungen 6,7,8 behalten ihre Dichtfunktion bei Verlagerungen des Innenumfangs 4 der Hohlwalze 2
gegenüber dem Querhaupt 1 bei. Sie sind zwar am Querhaupt 1 festgelegt, können sich aber gegenüber diesem in einem gewissen Umfang radial bewegen, ohne die Anlage am Innenumfang 4 der Hohlwalze zu verlieren. Diese Verlagerungen kommen vor, wenn sich das Querhaupt 1 durchbiegt oder bei nicht vorhandenen Lagern insgesamt gegenüber dem Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 in der Wirkebene verschiebt.
Im Querhaupt 1 sind an den Stellen der Querdichtunge 8 Umfangsnuten 12 von rechteckigem Querschnitt eingestochen, wie am besten aus den Fig. 5 und 6 zu ersehen ist. Die Querdichtungen 8 besitzen rechteckigen Quersehni und sind hochkant zu einem etwa halbkreisförmigen Ringsteg 20 geboger der in der Umfangsnut 12 radial beweglich ist und im Grund der Umfangsnut 12 einen Hohlraum 13 beläßt, der über eine Verbindungsleitung 15 mit Druckflüssigkeit füllbar ist. Die Wirkfläche dieser Druckflüssigkeit in dem Hohlraum die durcn ihre Breite 16 angedeutet ist, ist größer als die Auflagefläche der Querdichtung 8 am Innenumfang 4, die wiederum durch ihre Breite 17 angedeutet ist (Fig.5). Die Auflagefläche wird durch einen Einsatz 18 aus gleitgünstigem Material gebildet, der in eine Umfangsnut der Querdichtung 8 eingesetzt ist. Damit der Ringsteg 20 nicht mit zu enger Passung in die Umfangsnut 12 eingefügt sein muß, kann sich die Einfügung einer Dichtung 19 auf der Seite des Hohlraums 13 empfehlen (Fig. 5).
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der die Querdichtung 8 bildende, etwa halbkreisförmige Ringsteg 20 an seinen den Längsdichtungen 6 benachbarten Enden gegen diese durch Dichtungen 21 abgedichtet. Die.Verlagerungen, die der der Wirkebene benachbarte Teil der Hohlwalze 2 gegenüber dem Querhaupt 1 auszuführen hat, können jedoch recht erheblich sein und in der Größenordnung von 10 bis 20 mm und mehr liegen. Solche Verlagerungen würde die
Dichtung 21 unter Beibehaltung ihrer Dichtfunktion nicht bewältigen können. Aus diesem Grunde ist der Ringsteg 20 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise längs Teilungsflächen 22, welche parallel zur Wirkebene 23 und weit außen, d.h. in der Nähe der Längsdichtungen 6 gelegen sind, in zwei den Längsdichtungen 6 benachbarte Teile 20' und einen mittleren Teil 20" geteilt. Der Teil 20" verlagert sich längs der Teilungsobene gegenüber den Teilen 20' parallel zur Wirkebene 23. Die Teile 20' bleiben dabei in Anlage an der Dichtung 21. Die Dichtung bleibt aufrechterhalten, weil die Teile 20',20" an der Teilungsfläche 22 aneinander in Anlage bleiben, auch wenn es zu kleineren gegenseitigen Verlagerungen kommen mag und die einander zugewandten Endflächen inder Teilungsfläche 22 nicht immer parallel bleiben mögen. Auch wenn dadurch die Dichtung nicht hermetisch sein sollte, ist die Funktion der Querdichtungen 8 gewährleistet. Auf eine hermetische Abdichtung kommt es nämlich bei den Umrandungen der Kammern 9 nicht an. Maßgebend ist lediglich, daß sich ein dynamisches Gleichgewicht einstellt, bei welchem die gewünschten Druckunterschiede aufrechterhalten werden können, ohne übermäßige Mengen an Druckflüssigkeit aufwenden zu müssen. Die erforderlichen Drücke sind ohnehin nicht sehr hoch und liegen meist in der Größenordnung von einigen wenigen Bar.
In Fig. 4 ist eine praktische Ausführungsform mehr im einzelnen dargestellt. Die Dichtung 6 umfaßt einen am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 anliegenden etwa L-förmigen Teil in Gestalt einer Bronzeleiste, die mit der Außenseite des einen Schenkels 23 in einer in den Umfang des Querhauptes 1 eingestochenen Nut 24 und mit der Außenseite des anderen Schenkels 25 am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 anliegt. Gehalten wird der Teil 23,25 durch einen
in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise radial in das Querhaupt 1 eingesetzten Längssteg 26, der den Schenkel 25 unterfaßt. Der Anlagedruck des Schenkels 25 wird jedoch vorwiegend durch in den Raum zwischen dem Querhaupt 1 und der diesem zugewandten seite des Schenkels 23 gelangende Druckflüssigkeit gebildet.
Die Dichtung 21 liegt gegen die Unterseite des Längssteges 26 an. Um die Anlage der Teile 20',20" beim Druckaufbau zu sichern, können Druckfedern 27 vorgesehen sein, die gegen die Rückseite der Teile 201,20" wirken und in radialen Bohrungen des Querhauptes 1 im Bereich der Umfangsnut 12 vorgesehen sind.
Gemäß Fig. 5 ist die Querdichtung 8 durch einen Kanal überbrückt, der in die benachbarten Kammern führende Radialbohrungen 31,32 sowie eine diese verbindende Längsbohrung 33 umfaßt. In der Längsbohrung 33 sind zwei als Kugelventile ausgebildete Rückschlagventile 34,35 mit Abstand voneinander vorgesehen, von denen das der radialer Bohrung 31 zugewandte Rückschlagventil 34 gegen die Bohrung 31 schließt, das der radialen Bohrung 32 zugewandte Rückschlagventil 35 gegen die radiale Bohrung 32. Der Zwischenraum 36 zwischen den Rückschlagventilen 34,35 ist über die Verbindungsleitung 15 mit dem Hohlraum 13 verbunden. Wenn der Druck in der linken Kammer 9 höher ist als der in der rechten Kammer 9, wird das Rückschlagventil 34 geöffnet, das Rückschlagventil 35 geschlossen. Der Druck gelangt in den Zwischenraum 36 und über die Verbindungsleitung 15 in den Hohlraum 13. Wenn der Druck in der rechten Kammer 9 höher ist, wird das Rückschlagventil 35 geöffnet, das Rückschlagventil 34 geschlossen und gelangt wiederum der höhere Druck über den Zwischenraum 36 und die Verbindungsleitung 15 in den Hohlraum 13. Die Querdichtung 8 wird also stets durch den höheren Drucl gegen den Innonumfang 4 der Hohlwalze 2 angepreßt.
Die Längsbohrung 33 ist als Stufenbohrung ausgebildet, wobei die Stufe als Sitz für das Rückschlagventil 34 dient. Der Sitz für das Rückschlagventil 35 ist durch eine in Längsbohrungen 3 3 eingeschobene Hülse 37 gebildet.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform wiedergegeben, die die Längsbohrung 33, die wegen der Länge des Querhauptes 1 fertigungsmäßige Schwierigkeiten bereitet, vermeidet. Die entsprechenden' Bohrungen sind mit mit einem Strich versehenen Bezugszeichen wiedergegeben. In die linke Kammer 9 führt eine Schrägbohrung 31', die Verbindungsleitung 15' ist durch eine weitere Schrägbohrung gebildet, während die die Rückschlagventile 34,35 enthaltende Bohrung 33' hier radial verläuft und die beiden Schrägbohrungen 31',15' in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise verbindet. Die den Sitz für das Rückschlagventil 35 bildende Hülse 37' wird durch eine übergreifende Kopfschraube 38, die radial in das Querhaupt 1 eingesetzt ist, in der Bohrung 33' festgehalten. Die Verbindungsleitung 15' führt wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 in den Zwischenraum 36 zwischen den Rückschlagventilen 34 und 35. Der Hohlraum 13 unter der Querdichtung 8 wird von der Schrägbohrung 15' angeschnitten, die nach außen hin durch einen Stopfen 39 verschlossen ist. Die Querdichtung 8 ist zwischen der Mündung der Schrägbohrung 31' und der Radialbohrung 32' gelegen.
In den Fig. 7 und 8 ist eine durchbiegungssteuerbare Walze 10' dargestellt, bei der zusätzlich zu den auf der Seite des Walzspalts gelegenen Kammern 9 auf der dem Walzspalt abgewandten Seite Kammern 9' gebildet sind. Soweit die Teile in den Fig. 7 und 8 mit den der vorangehenden Figuren übereinstimmen, sind gleiche Bezugszahlen verwendet.
Die Endquerdichtung 7' geht bei der Walze 10' über den ganzen Umfang des Querhauptes 1, und es sind auch oberhalb der Längsdichtungen 6 Querdichtungen 8' vorhanden, die den Zwischenraum zwischen der Hohlwalze 2 und dein Querhaupt in die Kammarn 9' unterteilen und im übrigen den Querdichtungen 8 entsprechen. Die Querdichtungen 8' sind in Fig. 7 an der gleichen Stelle gelegen wie die Querdichtungen 8, doch ist dies nicht zwingend. Die Längsdichtung 6 ist gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 modifiziert, damit sie gegen die Druckflüssigkeit sowohl in den unteren Kammern 9 als auch in den oberen Kammern 91 abdichten kann.
Die Kammern 9' weisen wiederum jeweils eigene separate' Zuleitungen 11' auf, durch die Druckflüssigkeit mit unterschiedlichem Druck in die einzelnen Kammern 9' geleitet werden kann. Durch geeignete Wahl der Druckverteilung in den verschiedenen Kammern kann die Liniendruckverteilung im Walzspalt noch weitergehend beeinflußt werden als in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2. Die stärkste Wirkung einer auf der dem Walzspalt abgewandten Seite gelegenen Kammer 9' ergibt sich natürlich, wenn diese mit vollem Druck gefahren und die auf der Seite des Walzspalts geger überliegende Karmier 9 gleichzeitig druckentlastet ist, während die anderen Kammern 9 auf der Seite des Walzspalts belastet sind.
In Fig. 9 ist ein Teil der.Walze 10 nach Fig. 1 wiedergegeben und eine Einrichtung zur Einstellung unterschiedlicher Temperaturen in den verschiedenen Kammern 9 angedeutet. Es versteht sich, daß eine solche Einrichtung auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 Anwendung finden kann.
■Die Druckflüssigkeit wird gemäß Fig..9 aus einem Vorratsbehälter 40 entnommen und von einer Pumpe 41 auf ein bestimmtes Druckniveau gebracht. Die den Druck führende Leitung 42 verzweigt sich in fünf parallele
Leitungen 43, in denen jeweils hintereinander ein Ventil 44 und eine Heizvorrichtung 45 angeordnet sind und die in die in der Walze angebrachten fünf Zuleitungen 11 zu den einzelnen Kammern 9 münden.
Jedes Ventil 44 ist mit einer Steuervorrichtung 46 verbunden, mittels deren in der Leitung 4 3 hinter dem Ventil 4 4 der in der zugeordneten Kammer 9 gewünschte individuelle Druck einstellbar ist. Die diesen Druck aufweisende Druckflüssigkeit durchströmt die Heizvorrichtung 45 und erhält darin die gewünschte individuelle Temperatur. Dadurch daß stets unter den Dichtungen 6,7,8 ein gewisser Teil der Druckflüssigkeit abströmt, ergibt sich in den Kammern 9 ein gewisser Durchsatz an Druckflüssigkeit, der auch einen Wärmetransport auf diesem Wege ermöglicht.
Wenn zum Beispiel in der in Fig. 9 zweiten Kammer 9 von links eine höhere Temperatur als in der ersten Kammer 9 von links eingestellt wird, so-wird sich dort der Durch messer der Hohlwalze 2 etwas vergrößern, was sich natürlich auch in dem Walzspalt bemerkbar macht und die Liniendruckverteilung beeinflußt.
Statt die Heizvorrichtung 4 5 außerhalb der Walze 10 vorzusehen, ist es auch möglich, in den einzelnen Kammern selbst Heizvorrichtungen in Gestalt von flachen, sich der Oberfläche des Querhauptes 1 anpassenden Widerstands-Heizelementen 47 vorzusehen, von denen eines in Fig. 9 gestrichelt angedeutet ist. Die elektrischen Zuleitungen sind mit 48 bezeichnet. Weil hier ein direkter Wärmeübergang an die in der Kammer befindliche Flüssigkeit möglich ist, ist auf diesem Wege eine stärkere Aufheizung 'erzielbar.
Die einzelnen Kammern 9,9' können auch mit separate: Rücklaufleitungen versehen sein, von denen eine in der in Fig. 9 linken Kammer 9 strichpunktiert angedeutet und mit 49 bezeichnet ist. Damit in der Kammer ein Druck aufgebaut werden kann, ist in der Rücklaufleitung 4 9 eine
einstellbare Drosselvorrichtung 50 angeordnet. Die Rücklaufleitung 49 gestattet die gleichzeitige Einstellu eines bestimmten Drucks in einer Kammer 9 und einer Durc flußmenge, was besonders dann von Bedeutung ist, wenn di Hohlwalze 2 im Bereich der betreffenden Kammer 9 mittels aufgeheizter Druckflüssigkeit beheizt werden soll. Die durch die Kammer 9 durchgesetzte Flüssigkeitsmenge und damit die transportierte Wärmemenge können auf diese Wei gesteuert werden. Statt die Druckflüssigkeit zu beheizei kann sie auch gekühlt v/erden.
In der in Fig. 9 rechten Kammer 9ist die rechte Qu dichtung 8" nicht in einer senkrecht zur Achse des Querhaupts 1 gelegenen Ebene angeordnet, sondern verläuft leicht'spiralig, was durch entsprechendes Einstechen der Nut 12 erreicht wird. Durch die spiralige Anordnung der Querdichtung 8" liegt diese nicht nur in einem der Breit der Querdichtung entsprechenden Bereich am Innenumfang 4 der Hohlwalze 2 an, wie es bei der Querdichtung 8 in Fig der Fall ist. Die unvermeidliche Reibungswärme fällt bei der Querdichtung 8" auf einem längeren Abschnitt der Hohlwalze 2 an. Dies kann in bestimmten Fällen, in denen es auf eine besondere Gleichmäßigkeit der Druckausübung ankommt, von Bedeutung sein. Die Steigung der Spirale, in der die Querdichtung 8" verläuft, braucht nur relatj gering zu sein und darf natürlich die Länge einer Kammer 9 nicht übersteigen, weil durch die spiralige Ausbildung der Kammerbegrenzung auch die "Druckverteilung beeinflußt wird und gewährleistet bleiben muß, daß noch eine Druckausübung in einzelnen längs der Hohlwalze 2 aufeinanderfolgenden Zonen möglich ist.
Eine andere Möglichkeit, die an den Querdichtungen 8, 81, 8" auftretende Reibungswärme unschädlich zu macher ist in Fig. 3 gestrichelt angedeutet. Anstatt den Hohlraum 13 über die Verbindungsleitung 15 mit dem höheren, der in den benachbarten Kammern 9 herrschenden Drücke zu versehen, können in jeden Hohlraum 13 zwei Durchlässe 51 münden, die möglichst weit voneinander entfernt angeordne werden, und mit einer Zuleitung 52 bzw. einer Ableitung 5
. η-
in Verbindung stehen. In dem nicht dargestellten, die Zuleitung 52 enthaltenden Leitungssystem sind eine Kühlvorrichtung für die Druckflüssigkeit und eine Drucksteuervorrichtung angeordnet. Es wird also über die Zuleitung gekühlte Druckflüssigkeit in den Hohlraum 13 eingeleitet, durchströmt den Hohlraum 13 und tritt an der Ableitung 53 wieder aus diesem aus. Da die Querdichtung 8 aus einem Bronzematerial besteht, welches Wärme gut leitet, wird die an der Anlagefläche der Querdichtung 8 am Innenumfang der Hohlwalze 2 entstehende Reibungswärme durch die den Hohlraum 13 durchströmende Druckflüssigkeit abgeführt. Die Drucksteuerung umfaßt eine Drosselung in der Ableitun j 53, die zum Aufbau eines ausreichenden Gegendrucks erforderlich ist. Die Temperatur- und Druckeinstellung erfolgt in diesem Fall unabhängig von der Temperatur- und Druckeinstellung in den benachbarten Kammern. Die Uberströmanordnung nach den Fig. 5 und 6 entfällt also in diesem Fall. Der Druck in dem Hohlraum 13 kann in der Praxis bei allen Querdichtungen 8, 81, 8" jeweils gleich hoch gewählt werden, und zwar so hoch, daß er für jeden der in irgendeiner der Kammern 9, 9' herrschenden Drücke ausreicht .

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    ( 1.■ Durchbiegungssteuerbare Walze mit einer den arbeitenden Walzenumfang bildenden umlaufenden Hohlwalze und einem diese der Länge nach durchgreifenden, rundum Abstand vom Innenumfang der Hohlwalze belassenden feststehenden Querhaupt und mit durch zwischen dem Querhaupt und dem Innenumfang der Hohlwalze an dem Querhaupt angebrachte Dichtungen abgeteilte, im Bereich der Wirkebene der Walze zu mehreren längs der Hohlwalze angeordnete, mit einem fluiden Druckmittel füllbaren Kammern, wobei der Druck in jeder einzelnen Kammer separat steuerbar ist und die Dichtungen über ein einem veränderbaren Hohlraum zuführbares fluides Druckmittel mit einem vom Druck in der betreffenden Kammer abhängigen Druck gegen den Innenumfang der Hohlwalze andrückbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Di dntungen zu beiden Seiten der Wirkebene (23) angeordnete Längsdichtungen (6), an den beiden Enden der Walze ClO/iO'/angeordnete Endquerdichtungen (7,7')sowie in Abständen voneinander längs der Walze UQ,10^angeordnete, mit den Längsdichtungen (6) zur Bildung von geschlossenen Kammern (9,9') zusammenwirkende, je zwei aufeinanderfolgenden Kammern (9,90 gemeinsame Querdichtungen (8,8',8") umfassen.
  2. 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf :':2r dem Walzspalt angewandten Seite der Walze und/oder auf der dem Walzspalt abgewandten Seite der Wal im Bereich der Wirkebene Querdichtungen (8,8' ,8") zur Bildung von Kammern (9,9') vorgesehen sind.
  3. 3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querdichtungen (8,8',8")als in Ringnuten (12) des Querhaupts (1) verschiebbar angeordnete, einen etwa rechteckigen Querschnitt aufweisende, hochkan gebogene Ringstege (20) ausgebildet sind, daß der Hohlraum (13) im Grund der Ringnut .(12) unter dem Ringsteg (20) gebildet ist und daß die Ringstege (20) an beiden Enden gegen die Längsdichtungen (6) derart abgedichtet sind, daß die Ringstege (20) auch bei einer Verschiebung in der Ringnut (12) in der Wirkebene (21) der Walze (10) gegenüber der festangeordneten Längsdichtung (6) abgedichtet bleiben.
  4. 4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringstege (20) zu beiden Seiten der Wirkebene (^ entlang zu dieser paralleler und Abstand zu dieser einhaltender Teilungsflächen (22) geteilt und die benachba] ten Teile (20',20") in den Teilungsflächen (22) in dichtender Anlage aneinander verschiebbar sind.
  5. 5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurcl gekennzeichnet, daß das fluide Druckmedium in den Hohlräumen (13) mit dem fluiden Druckmedium in einer der Kammern (9,9') in Verbindung steht und die Anlageflächei
    (17) der Querdichtungen (8,8' ,8")kleiner als die Wirkflächen (16) des Druckmediums sind.
  6. 6. Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei in Längsrichtung benachbarte Kammern (9,9') durch einen Kanal mit zwei jeweils zur benachbarten Kam; (9,9') in sperrenden Rückschlagventilen (34,35) verbund sind und eine Verbindungsleitung (15,15') zu dem die de beiden Kammern (9,9') gemeinsame Querdichtung (8,8',8") be schlagenden Hohlraum (13) zwischen den beiden Rückschla ventilen (34,35) in den Kanal mündet.
  7. 7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuleitungen (43) von in Längsrichtung der Walze (10) aufeinanderfolgenden Kammern (9,9') oder in den Kammern (9,9") selbst separate Kühl- oder Heizvorrichtungen(4 5 , 4 7) mit einer zugeordneten Temperatursteuervorrichtung vorgesehen sind, mittels deren in den Kammern (9,9') unterschiedliche Temperaturen einstellbar
  8. 8. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
    gekennzeichnet, daß mindestens eine der Kammern (9,9') eine separate Rücklaufleitung (49) aufweist, in welcher eine Drosselvorrichtung (50) angeordnet ist.
  9. 9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß · die Querdichtungen (8") spiralig um das 'Querhaupt (1) verlaufen.
  10. 10. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Querdichtung (8, 8', 8") in der Nut (12) gebildete Hohlraum (13) über ein Paar von Durchlässen (51) mit einer Zuleitung (52) bzw. einer Ableitung (53) im Querhaupt (1) in Verbindung steht und in dem die Zuleitung (52) umfassenden Leitungssystem eine Kühlvorrichtung und eine Drucksteuervorrichtung angeordnet sind.
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