DE3503899A1 - Walze - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walze der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Eine derartige Walze ist in ihrer grundsätzlichen Ausbildung durch die DE-PS 10 26 6 09 bekannt. Die Längskammer
liegt dabei auf der Seite des Walzspalts und stützt die Hohlwalze von innen auf einem Druckflüssigkeitspolster
gewissermaßen schwimmend ab. Die Abstützung ist keine rein hydrostatische, sondern es wird ein hydrodynamisches Gleichgewicht
aufrechterhalten, in dem Druckflüssigkeit an der Zuleitung der Längskammer zugeführt und an der Ableitung der
Längskammer wieder entzogen wird.
In vielen Fällen ist nicht nur eine auf der Seite des Walzspalts gebildete Längskammer mit Druckflüssigkeit
gefüllt, sondern auch die gegenüberliegende Längskammer, die den Rest des Zwischenraums zwischen dem Innenumfang der Hohlwalze
und dem Querhaupt ausmacht. Die resultierenden Kräfte, die den Liniendruck im Walzspalt bilden, ergeben sich dann
aus der Differenz der Drücke unter Berücksichtigung der Wirkfläche der Längskammern.
Es ist auch bekannt, bei solchen Walzen eine Temperaturbeeinflussung
des arbeitenden Walzenumfangs über eine entsprechende Temperatursteuerung der Druckflüssigkeit durch-
- Z-
zuführen. Zu- und Ableitung finden sich in solchen Fällen an verschiedenen Enden der Walze, damit sich eine Strömung
über deren ganze Erstreckung ergibt. Bei hohen Ansprüchen an die Temperaturkonstanz quer zur Warenbahn bzw. längs
der Walze ergeben sich aber Probleme, weil längs des Strömungsweges stets eine Temperaturänderung stattfindet.
Die Praxis zeigt, daß z.B. bei beheizten Walzen bei nur in einer Richtung erfolgender Strömung an den Walzenenden ein
Temperaturunterschied von bis zu 10° C herrschen kann, der für viele der in Betracht kommenden Anwendungsfälle zu
hoch ist.
Es ist nun daher bei einer Walze nach Art der DE-PS 10 26 609 schon bekannt, beheizte Druckflüssigkeit
durch die auf der Seite des Walzspalts gelegene Längskammer Λ von einem Ende der Walze zum anderen in einer Richtung und
* durch die gegenüberliegende Längskammer in der anderen
Richtung hindurchströmen zu lassen. Die Einwirkung auf die Hohlwalze setzt sich aus den Einwirkungen der beiden Längskammern
zusammen, und es ergibt sich auf diese Weise ein Ausgleich der Temperaturabfälle und eine ziemlich gute Temperaturkonstanz
längs der Walze. Voraussetzung hierfür ist aber eine Walze mit zwei Längskammern, die auf der ganzen
Länge der Walze durchströmbar sind.
Diese Voraussetzung ist jedoch nicht immer erfüllt.
Ein erstes Beispiel hierfür ist der Fall, daß die der auf der Seite des Walzspalts gelegenen Druckkammer
gegenüberliegende sogenannte Leckkammer nicht gefüllt ist, wie es zum Beispiel bei der sogenannten Leichtlaufwalze
nach der DE-PS 27 44 524 der Fall ist, bei der zur Vermeidung von hydrodynamischen Widerständen bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
besonders dafür gesorgt wird, daß sich in der Leckkammer keine Druckflüssigkeit ansammelt.
Ein anderes Beispiel ist dann gegeben, wenn die für die Liniendruckerzeugung in erster Linie zuständige,
auf der Seite des Walzspalts gelegene Längskammer nicht über die ganze Länge der Walze durchgeht,
sondern in Querrichtung unterteilt ist, so daß sie z.B. drei Zonen bildet, von denen zwei schmälere an den
Enden der Walze und eine größere in der Mitte gelegen ist. Dies kann zur Beeinflussung des Liniendrucks notwendig
sein. Weil hier keine durchgehende Strömung über die ganze Länge der Walze erzeugt werden kann, treten
besondere Probleme mit der Gleichmäßigkeit der Temperatur auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch in diesen Fällen das Temperaturgefälle zu vermindern
oder auszugleichen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegeben.
Die Wirkung dieser Ausgestaltung besteht darin, daß das durch den üblichen einseitigen Strömungsverlauf
bedingte Temperaturgefälle zumindest teilweise dadurch wieder ausgeglichen wird, daß ein Gegenstrom in ein und
derselben Längskammer aufrechterhalten wird, die zwischen zwei in ümfangsrichtung einander benachbarten gegen die
Druckflüssigkeit abdichtenden Längsdichtungen gebildet ist. Dem Temperaturgefälle in der einen Teillängskammer
steht ein entgegengesetzt gerichtetes Temperaturgefälle in der anderen Teillängskammer gegenüber, so daß jeder
Punkt der Hohlwalze im Ergebnis einer mittleren Temperatur ausgesetzt wird.
Vorteilhaft ist die Erzeugung des Gegenstroms in ein und derselben Längskammer auch noch unter einem
anderen Aspekt. Wenn die Druckflüssigkeit bei dem an der Walze nach der DE-PS 10 26 609 bekannten Kreislauf die
auf der Seite des Walzspalts gelegene sogenannte Druckkammer passiert, so steht sie unter einem höheren Druck
als die durch die dem Walzspalt abgewandte sogenannte Leckkammer zurückströmende Druckflüssigkeit. Das ist in
einem Kreislauf nur zuwege zu bringen, wenn die Druckflüssigkeit eine Drosselstelle passiert. Die Druckflüssigkeit
muß also gegen diesen Widerstand durch die Druckkammer hindurchgepumpt werden. Wenn die durchgesetzte
Menge und damit die Strömungsgeschwindigkeit erhöht werden sollen, ist eine erhebliche Pumpenleistung
erforderlich, die den Aufwand erhöht. Außerdem aber stellt sich bei einer erhöhten Strömungsgeschwindigkeit längs
der Druckkammer in dieser ein Druckgefälle ein, welches die Gleichmäßigkeit des Liniendrucks gefährdet, so daß
möglicherweise für eine etwas gleichmäßigere Temperatur bei beschleunigtem Hindurchpumpen der Druckflüssigkeit
eine Ungleichmäßigkeit des Liniendrucks in Kauf genommen werden muß.
Wenn aber in der erfindungsgemäßen Weise der
Gegenstrom in ein und derselben Längskammer aufrechterhalten wird, findet die Strömung auf ein und demselben
Druckniveau statt und braucht kein Widerstand in Gestalt einer Drosselstelle der Strömung überwunden zu werden,
so daß die Umwälzmenge ohne übermäßigen Leistungsbedarf erhöht werden kann. Ein etwa längs des Strömungsweges
eintretender Druckabfall wird durch den entgegengesetzten Druckabfall auf dem Rückweg kompensiert. Es muß nur der
Hin- und Rückstrom in ein und derselben Längskammer, d.h. im Gegensatz zur bekannten Ausführung auf im wesentlichen
gleichem Druckniveau, stattfinden.
Grundsätzlich ist es möglich, jeder Teillängskammer eine eigene Zuleitung und eine eigene Ableitung
zuzuordnen und die Zu- und Ableitungen benachbarter Teillängskammern
an verschiedenen Enden derselben vorzusehen.
-JSr-
Die Alternative besteht darin, die Druckflüssigkeit
an einem Ende der Walze, welches der ersten Zuleitung gegenüberliegt, in eine benachbarte Teillängskammer
übertreten und in dieser entgegen der ersten Richtung zurückströmen zu lassen.
Es versteht sich ferner, daß die Erfindung bei jeder Art von über die Hydraulikflüssigkeit temperaturbeeinflußten
Walzen Anwendung finden kann, also sowohl bei beheizten als auch bei gekühlten Walzen.
Die Erfindung ist bereits verwirklicht, wenn die übliche Längskammer nur einmal unterteilt wird, so
daß nur zwei Teillängskammern vorhanden sind. Es ist aber auch möglich, mehrere Längsunterteilungen vorzusehen und
im Falle des Übertritts der Druckflüssigkeit an einem Ende die Druckflüssigkeit mäanderförmig verlaufen zu
lassen.
Die Unterteilung muß keine Dichtung sein. Es kommt nicht darauf an, daß die benachbarten Teillängskammern
in Umfangsrichtung hermetisch gegeneinander abgeschlossen sind. Der Druck in umfangsrichtung benachbarten
Teillängskammern ist im wesentlichen der gleiche, anders als bei den eigentlichen Längsdichtungen, die
gegen den Druck in der Längskammer nach außen tatsächlich im wesentlichen abdichten müssen. Die Längsunterteilungen
brauchen vielmehr nur reine Strömungsteiler zu sein.
Eine erste Ausführungsform ist in Anspruch 2
wiedergegeben. Das radial verschiebbare Element kann ein in einem Schlitz des Querhauptes radial geführtes Band
oder ein solcher Streifen sein, der den Veränderungen des Abstandes zwischen dem Querhaupt und dem Innenumfang der
Hohlwalze unter Beibehaltung seiner Teilwirkung folgen kann. Derartige Veränderungen treten ein, wenn sich das
Querhaupt gegenüber der Hohlwalze unter der Wirkung des Liniendrucks durchbiegt. Die Abstandsänderungen können
bei großen Walzen von beispielsweise acht bis zehn Meter Länge durchaus erheblich sein und bis zu etwa 25 mm betragen.
Die nachgiebige Anlage kann durch hinterlagernden Feder- oder Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten werden.
Eine andere Ausführung ist diejenige nach Anspruch 3. Hierbei ist die Längsunterteilung nicht mehr
radial, d.h. symmetrisch angeordnet, sondern steht schräg und folgt den Veränderungen des Abstandes zwischen dem
Querhaupt und dem Innenumfang der Hohlwalze durch Änderung der Schrägstellung.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Ausdruck "Längskammer" hier sowohl eine auf der Seite des Walzspalts
gelegene Längskammer bedeuten kann, in der der hohe Druck zur Erzeugung des Liniendrucks herrscht, als
auch eine auf der gegenüberliegenden Seite gelegene Längskammer, die ebenfalls mit Druckflüssigkeit füllbar ist
und dann eben auch eine Zuleitung und eine Ableitung aufweist. Wenn z.B. die Druckkammer unterteilt ist, wird
die Leckkammer mit der Längsunterteilung versehen, wenn die Leckkammer leer bleibt, muß es natürlich die Druckkammer
sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Walze;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt nach der Ebene II-II in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt nach der Ebene III-III in Fig. 1;
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt entsprechend Fig. 2 durch eine andere Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 zeigt einen Teilquerschnitt im Bereich der Längsunterteilung bei einer abgewandelten Ausführungsform.
Die in Figur 1 als Ganzes mit 10 bezeichnete Walze umfaßt eine umlaufende Hohlwalze 1 , die der Länge nach von einem
Querhaupt 2 durchgriffen ist, welches an den Enden, wie aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich ist, aus der Hohlwalze 1
hervorsteht und dort in einem Walzengestell gelagert oder von Kraftausübungsgliedern wie hydraulischen Zylindern oder
dergleichen beaufschlagt ist.
Die Hohlwalze 1 kann an ihren Enden auf dem Querhaupt 2 gelagert oder aber auch in einer geeigneten Kulissenführung
auf ihrer ganzen Länge gegenüber dem Querhaupt 2 in radialer Richtung verlagerbar sein. In dem Zwischenraum 4 zwischen
dem Querhaupt 2 und dem Innenumfang 3 der Hohlwalze 1 ist durch am Querhaupt 2 befestigte, gegen den Innenumfang 3
der Hohlwalze 1 anliegende Längsdichtungen 5 und Endquerdichtungen 6 eine Längskammer 7 abgeteilt,in die über eine
Zuleitung 8 Druckflüssigkeit eingeleitet werden kann, die an
einer Ableitung 9 wieder abgeführt wird. Es stellt sich also ein stationärer hydrodynamischer Zustand ein und der Druck
der Druckflüssigkeit in der Längskammer 7 wirkt von innen gegen die Hohlwalze 1 und übt eine über die Länge der Längskammer
7 gleichmäßige Kraft aus. Die Gegenkraft wird durch die Durchbiegung des Querhauptes 2 geliefert. Die Dichtungen
5,6 sind so ausgebildet, daß sie unter Aufrechterhaltung der Dichtwirkung den auftretenden Abstandsveränderungen
zwischen dem Querhaupt 2 und der Hohlwalze 1 folgen können.
In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 ist der
Walzspalt gemäß den Figuren 1 und 2 oben gelegen und liegt die Längskammer 7 auf der Seite dieses Walzspalts. In der
Längskammer 7 ist eine Längsunterteilung 11 vorgesehen, die durch einen in einem Längsschlitz 12 an der Oberseite des
Querhaupts 2 geführten Kunststoff-oder Blechstreifen gegeben
ist. Die Längsunterteilung 11 unterteilt die Längskammer 7 in zwei Teillängskammern 71, 71', wobei in dem
Ausführungsbeispiel die Längsunterteilung 11 nicht bis zu der in Figur 2 rechten Endquerdichtung 6 durchgeht, sondern
kurz vorher endet und einen Übergang 13 beläßt, an dem die an dem in den Figuren 2 und 3 links gelegenem Ende an der Zuleitung
8 eingeströmte und durch die Teillähaskammer T im Sinne der
Pfeile 2o! von links nach rechts weitergesträmte Drucktlüssigkeit in die
Teillangskar^rer 7" übertreten und dort gemäß den Fiq. 2 und 3 von rechts
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•/o-
an dem ebenfalls an dem gemäß den Figuren 2 und 3 links gelegenen Ende der Teillängskammer 711 gelegenen Ableitung
9 wieder abgeführt wird.
Die Temperatur am Außenumfang der Hohlwalze 1 soll über die Druckflüssigkeit beeinflußt werden. Wenn es sich um
eine Temperaturerhöhung handelt, wird die Druckflüssigkeit, nach dem sie von der Pumpe 14 auf Druck gebracht worden ist,
durch eine Temperatureinstelleinrichtung in Gestalt des in Figur 3 auf der linken Seite schematisch angedeuteten
Wärmetauschers 15 auf Temperatur gebracht und unter Druck und Temperatur wieder auf die Zuleitung 8 gegeben. Dort tritt
heiße Druckflüssigkeit in die Teillängskammer T ein. Die Temperatur fällt gemäß den Figuren 2 und 3 von links nach
rechts ab. Im rechten Bereich unterscheiden sich die Temperaturen in den Teillängskammern 7', 711 nur wenig. In der
Teillängskammer 71', fällt die Temperatur jedoch weiter ab
und zwar von rechts nach links, so daß im linken Bereich in der Teillängskammer 71 heiße Druckflüssigkeit der und
stark abgekühlten Druckflüssigkeit in der Teillängskammer 71'
gegenübersteht und sich so ein Ausgleich ergibt, der dazu führt, daß sich die Temperaturen am linken und rechten Ende
der Hohlwalze 1 nur wenig unterscheiden.
In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 ist die Längsunterteilung 11 in einer Längskammer 7 vorgesehen,
die sich auf der Seite des Walzspalts befindet und die somit wesentlich zur Bildung des Liniendrucks beiträgt. Die gegenüberliegende
Längskammer, die den Rest des Umfangs einnimmt, ist nicht leer, sondern enthält das an den Längsdichtungen
übertretende Lecköl, welches ständig daraus abgezogen wird. In manchen Fällen wird auch bewußt in der der Längskammer 7
gegenüberliegenden Längskammer ein gewisser Druck aufrechterhalten, so daß sich der wirksame Druck aus der Druckdifferenz
ergibt.
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Die Längsunterteilung 11 braucht nun nicht auf der
Seite des Walzspalts angebracht zu sein. Bei der in Figur 4 dargestellten Walze 10' gehen die Endquerdichtungen 6' über
den ganzen Umfang durch und sind durch zusätzliche halbringförmige
Querdichtungen 611 insgesamt auf der Seite des Walzspalts
drei Kammern 16,17/18 gebildet, die jeweils eigene,
in Figur 4 nur angedeutete Zu-und Ableitungen haben und in denen bedarfsweise unterschiedliche Drücke aufrechterhalten
werden können. Hierbei ist eine über die ganze Länge durchgehende Gegenströmung nicht zu verwirklichen. In diesem
Fall ist die Langsunterteilung vielmehr auf der gegenüberliegenden
Seite in der Längskammer 19 vorgesehen, die zu diesem Zweck mit temperaturgesteuerter Druckflüssigkeit
beschickt wird. Auch in diesem Fall beläßt die Langsunterteilung 11 einen Durchgang 13, an welchem die Druckflüssigkeit
auf die hinter der Zeichenebene gelegene in Umfangsrichtung benachbarte Teillängskammer übertritt und dort gemäß Figur 4
von rechts nach links zum linken Ende der Hohlwalze 1 zurückströmt, wo sie abgezogen wird.
Es ist nicht erforderlich, daß die Längsdichtungen 5 genau einander gegenüberliegend in der Meridianebene des
Querhaupts angeordnet sind. Die Erfindung kann auch bei in Umfangsrichtung näher aneinander gerückte und eine schmale
Längskammer 7 bildenden Längsdichtungen 5 angewendet werden. Auch braucht die Längsunterteilung 11 nicht den Durchgang 13
zu belassen. Der gleiche Effekt wird auch erzielt, wenn jede Teillängskammer 7,7' eine eigene Zuleitung an einem Ende und
eine eigene Ableitung am anderen Ende aufweist. Maßgeblich ist nur, da 3>
die Strömungen in in Umf angsrichtung benachbarten Teillängskammern in entgegengesetzten Richtungen verlaufen.
Die Langsunterteilung 11 kann in der in Figur 1 angedeuteten
Weise als gerader Streifen ausgebildet sein, der in dem Schlitz 12 durch einen von unten gegen sie wirkenden
hydraulischen Druck oder durch Federn in Anlage am Innen-
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Es ist aber auch möglich, eine Ausführungsform zu
verwenden, die in Fig. 5 angedeutet ist. Am Außenumfang des Querhauptes 2 ist mittels Schrauben 24
eine Längsunterteilung 2i in Gestalt eines schrägstehenden Streifens aus Metall oder Kunststoff befestigt.
Die Schrauben 24 sind längs einem Längsrand des Streifens vorgesehen, während er mit dem
anderen Längsrand 22 am Innenumfang 3 der Hohlwalze 1 anliegt. Mit der Tangentialebene an der
durch die Schrauben 24 gegebenen Befestigungslinie schließt die im wesentlichen ebene und
federnd nachgiebige Längsunterteilung 21 einen spitzen Winkel 23 ein. Änderungen des Abstandes
zwischen dem Querhaupt 2 und der Hohlwalze 1 folgt die Längsunterteilung 21 durch Änderung des Winkels
23. Die Abdichtung zwischen den Teillängskammern 7',7" muß nicht hermetisch sein. Es muß lediglich
eine Strömungsteilung vorgenommen werden, die den
Gegenstrom ermöglicht.
Claims (4)
1.Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen
mit einer den arbeitenden Walzenumfang bildenden
ν ^ mit einer die Hohlwalze der Länge nach durchgreifenden^
und radial ringsum Abstand vom Innenumfang der Hohlwalze *
belassenden Querhaupt, welches an den Enden aus der Hohlwalze in Längsrichtung vorsteht,
mit an dem Querhaupt angebrachten Längsdichtungen, die sich über einen wesentlichen Teil der Länge der Hohlwalze
erstrecken und einen zwischen dem Innenumfang der Hohlwalze und dem Querhaupt in der Wirkebene der Walze gelegene Längskammer
in den beiden Umfangsrichtungen begrenzen,
mit einer Zuleitung und einer Ableitung für Druckflüssigkeit, die in die Längskammer münden,
und mit einer Temperatureinstellvorrichtung für die Druckflüs s igke it,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Längskammer (7,19) mindestens eine Längsunterteilung
(11,21) angeordnet ist, die zwei Teillängskammern (7!,7!I; 19',191M derart bildet, daß die Strömung
der Druckflüssigkeit in den beiden Teillängskammerft(7',7'')
bzw. (19',191') gegenläufig erfolgt.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilung durch ein gegenüber dem Querhaupt
(2) radial verschiebbares, gegen den Innenumfang (3) der
Hohlwalze (1) nacngiebig anliegendes Element (11) gebildet ist.
3. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsunterteilung durch einen elastischen Streifen erfolgt, der an einem Längsrand mit dem Querhaupt (2) verbunden
ist und an dem anderen Längsrand am Innenumfang (3) der Hohlwalze (1) anliegt.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Streifen&tim wesentlichen eben ist und
mit der Tangentialebene an der Befestigungslinie einen spitzen WinkelUfföinschließt.
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| US3023695A (en) * | 1958-07-04 | 1962-03-06 | Textilmaschinen Eduard Kusters | Roll arrangements for subjecting strip or web material to pressure treatment |
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Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011052709A1 (de) * | 2011-08-15 | 2013-02-21 | Andritz Küsters Gmbh | Walzenanordnung für einen Thermobonding-Kalander sowie Betriebsverfahren einer Walze |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS61245364A (ja) | 1986-10-31 |
| US4735073A (en) | 1988-04-05 |
| JPH0144829B2 (de) | 1989-09-29 |
| GB8602863D0 (en) | 1986-03-12 |
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| DE3503899C2 (de) | 1987-01-29 |
| GB2170576B (en) | 1988-11-02 |
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