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DE3125682C2 - Walzkopf eines Schrägwalzwerkes - Google Patents

Walzkopf eines Schrägwalzwerkes

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Publication number
DE3125682C2
DE3125682C2 DE19813125682 DE3125682A DE3125682C2 DE 3125682 C2 DE3125682 C2 DE 3125682C2 DE 19813125682 DE19813125682 DE 19813125682 DE 3125682 A DE3125682 A DE 3125682A DE 3125682 C2 DE3125682 C2 DE 3125682C2
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DE
Germany
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shaft
bearing
roller
thread
head housing
Prior art date
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Expired
Application number
DE19813125682
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English (en)
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DE3125682A1 (de
Inventor
Konrad 4044 Kaarst Hamraths
Alexandr 4010 Hilden Svagr
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SMS Siemag AG
Original Assignee
SMS Schloemann Siemag AG
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Publication date
Application filed by SMS Schloemann Siemag AG filed Critical SMS Schloemann Siemag AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/008Skew rolling stands, e.g. for rolling rounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/18Adjusting or positioning rolls by moving rolls axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Abstract

Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, der auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern (3/16, 62/66) und einem Axiallager (13, 68) im Walzkopfgehäuse gestützten Welle (1, 60) fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze (2, 55) trägt, die zur axialen Anstellung gegen das Walzgut entweder mitsamt der sie tragenden Welle (1) und dem die Welle (1) stützenden Axiallager (13) oder mit einer in der axial unverschiebbaren Welle (60) drehfest einsitzenden Schiebebuchse (56) über ein zwischen Walzkopfgehäuse (8) und Axialdrucklager (13) oder zwischen Welle (60) und Schiebebuchse (56) wirkendes Gewindestellmittel (17/19, 73/74) beweglich ist. Um Spielfreiheit in der Verstelleinrichtung für die axiale Anstellung der Walze (2, 55) durch ständige, gegenseitige Anlage der Gewindestellmittel (17/19, 73/74) sicherzustellen, sind ein gleichsinnig und gleichmäßig mit dem Stellmittel (17/19, 73/74) wirkendes Hilfsstellmittel (36/37, 82/83), eine Feder (42, 42Δ, 84) und ein Hilfsaxiallager (39, 85) vorgesehen als Träger des Teils eines vom Gehäuse (8, 65) als Festpunkt ausgehenden geschlossenen Kraftflusses (43, 93), der dem über den Walzenträger (Welle oder Schiebebuchse (1, 56) das Stellmittel (17/19, 73/74) und das Axiallager (13, 68) wirkenden anderen Teils des geschlossenen Kraftflusses (43, 93) entgegenwirkt.

Description

dem Walzenträger wirkt, wobei das Hilfsstellmittel mit einem Gewindeteil versehen gleichsinnig und gleichmäßig wie das Stellmittel für die Walze wirkt, so daß sich die im geschlossenen Kraftfluß von der Feder ausgeübte Kraft bei einer Verstellung der Walze nicnt verändert Diese von der Feder ausgeübte Kraft hält die Stellmittel für die Walze in ständiger Anlage gleichgerichtet mit der Betriebslast, so daß das Spiel zwischen den Bauteilen unwirksam bleibt
Soll die axiale Verstellung der Walzen von deren eigenem Drehantrieb abgeleitet werden, so ist dies in Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes dadurch möglich, daß als Kupplung zwischen den Stellmitteln (Hauptlagerstützring, Hilfslagerstützring) eine Schiebemuffe vorgesehen ist, die mit beiden Stützringen drehfest jedoch axial verschiebbar gekuppelt ist und ferner Kupplungszähne aufweist, die durch Verschiebung der Muffe mit Gegenkuppelzähnen eines an der Walzenwelle befestigten Kupplungsstückes ein- i'nd ausrückbar sind.
Um eine ungewollte Drehung des Hauptlagerstützrings und damit eine Veränderung der Anstellung auszuschließen, ist die Schiebemuffe gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mittels einer ein- und ausrückbaren Raste in einem mit dem Walzkopfgehäuse verbundenen Lagerkörper arretierbar. Zweckmäßig ist hierbei ein gemeinsames Stellmittel derart vorzusehen, daß die Kupplung zwischen Schiebemuffe und Kupplungssiück an der Walzenwelle und die Betätigung der Rast gemeinsam derart erfolgen, daß bei eingerückter Kupplung die Rast ausgerückt ist.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt die
F i g. 1 einen Schnitt durch einen Walzkopf zu der die
Fi g. la einen Ausschnitt in größerem Maßstab zeigt, die
F i g. 2 zeigt einen der F i g. 1 a vergleichbaren Ausschnitt eines abgewandelten, im übrigen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechenden Ausführungsbeispeil.die
F i g. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Walzkopf eines weiteren Ausführungsbeispiels.
In F i g. 1 ist mit 1 eine keulenförmige Hohlwelle bezeichnet, mit. deren verdichten Ende stirnseitig eine kegelförmige Arbeitswalze 2 durch eine hier nicht näher beschriebene Befestigungsvorrichtung 4 lösbar verbunden und fliegend angeordnet ist. Nahe der Arbeitswalze 2 ist die Walzenwelle 1 mit einem Radiallager 3 im Walzkopfgehäuse 8 abgestützt. Die Walzenwelle 1 durchdringt ein Antriebskegelrad 5 mit dem es durch eine Vielkeilverzahnung 6 drehfest jedoch längsverschieblich verbunden ist. Das Antriebskegelrad 5 ist mit einem kegelförmigen Ansatz 5a verbunden und über diesen mit einem Kegelrollenlager 7 sowie unmittelbar mit einem weiteren Kegelrollenlager 9 im Lagerkörper 8 abgestützt Das Antriebskegelrad 5 kämmt mit einem ebenfalls im Walzkopfgehäuse 8 gelagerten Kegelritzel 10, auf dessen Welle 11 ein Zwischenrad 12 eines nicht dargestellten Planetenradantriebes des Walzkopfes be-
Das das Antriebskegelrad 5 durchdringende Ende der Walzenwelle 1 stützt sich mit einem Absatz und einem auf dem Absatz aufliegenden Druckring 18 über ein Hauptaxiallager, welches aus den Kegelrollen 13, einem inneren Ring 14 und einem äußeren Ring 15 besteht, gegen einen Hauptlagerstützring 17 ab, der mit einem Gewinde versehen ist und in einer in das Walzkopfgehäuse 8 eingepreßten Gewindehülse 19 drehbar einsitzt In den äußeren Ring 15 des Hauptaxiallagers ist noch ein Radiallager 16 eingesetzt, welches zusammen mit dem Radiallager 3 die Walzenwelle 1 radial stützt Zur axialen Anstellung der Walzenwelle 1 mit der Walze 2 wird der Hauptlagerstützring i7 in der Hülse 19 gedreht. Insoweit entsprechen die Ausführungsbeispiele den F i g. 1,1 a und 2 einander.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und la ist
ίο die axiale Verstellung der Walzen von deren eigenem Drehantrieb abgeleitet Hierzu ist wie die Fig. la als Ausschnitt aus der F i g. 1 in größerem Maßstab zeigt auf das freie Ende der Walzenwelle 1 eine Kappe 20 aufgesetzt Diese Kappe 20, die zugleich das Radiallager 16 auf dem Absatz der Walzenwelle 1 in axialer Richtung festlegt, ist auch drehfest mit der Walzenwelle 1 verbunden und mit einer Stirnverzahnung 21 versehen. Mit der Stirnverzahnung 21 der Kappe 20 wirkt eine Stirnverzahnung 22 an einer Schiebemuffe 23 zusammen. Die Schiebemuffe 23 ist bei 24 drehfest jedoch axial verschieblich mit dem Hauptlagerstützring 17 für das Hauptaxiallager (13,14,15) der Walzenwelle 1 verbunden. In Ausnehmungen des Hauptlagerstützringes 17 sind Druckfedern 25 eingesetzt, die auf einen Flansch der Schiebemuffe 23 einwirken und die Stirnverzahnung 22 der Schiebemuffe 23 außer Eingriff mit der Stirnverzahnung 21 der Kappe 20 halten. Über einen Ringkolben 26, der in einem Zylinderkörper 27 einsitzt und mit einem über die Rohrleitung 28 zugeführten hydraulisehen Druckmittel beaufschlagbar ist, kann die Stirnverzahnung 22 der Schiebemuffe 23 in die Stirnverzahnung 22 der Kappe 20 gegen die Kraft der Druckfedern 25 eingerückt werden, so daß der Hauptiagerstützring 17 sich zur axialen Verstellung der Walzenwelle 1 mit dieser dreht. Damit die Schiebemuffe 23 und mit ihr der Hauptlagerstützring 17 keine ungewollte Drehung ausführen können, ist die Schiebemuffe 23 mit einer Außenverzahnung 29 versehen, in die eine Rast 30 unter der Wirkung einer Feder 31 einrastet Der Federteller ist als Kolben 32 ausgeführt, der in einer Bohrung des das Walzkopfgehäuse 8 abschließenden Deckels 35 einsitzt. Mit der Beaufschlagung des Ringkolbens 26 über die Rohrleitung 28 wird zugleich über die Rohrleitung 33 der Kolben 32 beaufschlagt und damit die Rast 30 entriegelt.
Der Deckel 35 ist mit einem Muttergewinde 36 versehen, in dem ein mit einem Gewinde versehener Hilfslagerstützring 37 einsitzt, der bei 38 drehfest jedoch axialverschieblich mit der Schiebemuffe 23 verbunden ist. so daß sich der Hilfslagerstützring 37 zusammen mit dem Hauptlagerstützring 17 dreht, wobei die Gewinde am Hilfslagerstützring 37 und am Hauptlagerstützring 17 gleiche Steigung aufweisen und sich somit gleichsinnig und gleichmäßig axial bewegen. In den Hilfslagerstützring 37 ist ein Hilfsaxiallager 39 eingesetzt, das auf einem Zapfen 40 der Kappe 20 aufsitzt. Der Zapfen 40 ist mit einem Gewinde für eine Mutter 41 versehen, mit der eine Feder 42 gegen das Hilfsaxiallager 39 verspannt werden kann. Die Kraft der Feder 42 wirkt einerseits über den Zapfen 40, die Kappe 'M, die Walzenwelle 1,
J r~* .. l._T 4A -1 II.. » :_U / 4 t ΛΛ 4I?\ _..f
ucil UlUtMlIIg 10, ua> ι laupiaAiauagci (u, it, u; am den Hauptlagerstützring 17 und andererseits über das Hilfsaxiallager 39 auf den Lagereinsatz 37, wodurch die Walzenwelle 1 in Walzdruckrichtung über das Hauptaxiallager (13, 14, 15) und den Hauptlagerstützring 17 gegen das Walzkopfgehäuse 8 spielfrei vorgespannt wird. In F i g. 1 ist punktiert dargestellt der Kraftfluß 43, in dem die Feder 42 die spielfreie
Vorspannung der Bauteile gleichgerichtet zum Walzdruck bewirkt.
Bei dem Ausfiihrungsbeispiel nach Fig.2 wird die axiale Verstellung der Walzen von besonderen Antrieben vorgenommen. Hierzu ist an jedem Walzkopf eine Schnecke 45 vorgesehen und die Schnecken 45 aller Walzköpfe eines Walzwerkes sind mechanisch miteinander kuppelbar oder der Gleichlauf ihrer einzelnen Antriebsmotore ist durch elektrische Synchronschaltung erreichbar. Die Schnecke 45 ist gemeinsam mit dem von ihr angetriebenen Schneckenrad 46 in dem Deckel 47 des Walzkopfgehäuses 8 gelagert. Die Bohrung des Schneckenrades 46, die mit einer Vielkeil-Innenverzahnung 48 versehen ist, nimmt den mit einer entsprechenden Vielkeil-Außenverzahnung versehenen is Hilfslagerstützring 49 drehfest jedoch axialverschiebbar auf. Der Hilfslagerstützring 49 ist mit einer weiteren Außenverzahnung versehen, mit der er ebenfalls drehfest und axialverschieblich in eine Innenverzahnung 50 des Hauptlagerstützrings 17 eingreift, so daß über die Schnecke 45 und das Schneckenrad 46 der Hilfslagerstützring 49 und der Hauptlagerstützring 17 gemeinsam gedreht werden. Der Hilfslagerstützring 49 ist mit einem Gewinde 51 versehen und sitzt in einem entsprechenden Muttergewinde des Deckels 47 des Walzkopfgehäuses 8 ein. Die Steigung des Gewindes 51 ist gleich der des Gewindes des Hauptlagerstützringes 17. In den Hilfslagerstützring 49 ist ein Hilfsaxiallager 39' eingesetzt, das auf einem Zapfen 40' der Kappe 20' aufsitzt.
Der Zapfen 40' ist mit einem Gewinde für eine Mutter 4Γ versehen, mit der eine Feder 42' gegen das Hilfsaxiallager 39' verspannt werden kann. Die Kraft der Feder 42' wirkt einerseits über den Zapfen 40', die Kappe 20', die Walzenwelle 1, den Druckring 18, das Hauptaxiallager (13, 14, 15) auf den Hauptlagerstützring 17 und andererseits über das Hilfsaxiallager 39' auf den Hilfslagerstützring 49. wodurch die Walzenwelle 1 in Walzdruckrichtung über das Hauptaxiallager (13, 14, 15) und den Hauptlagerstützring 17 gegen das Walzkopfgehäuse 8 spielfrei vorgespannt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist die Walze 55 von einer Schiebebüchse 56 getragen, mit der sie durch Stirnzahnringe 57 und 58, die drehfest in der Walze 55 und der Schiebebüchse 56 einsitzen drehfest verbunden ist Die Schiebebüchse 56 sitzt über die Verzahnung 59 drehfest in der Welle 60 ein, in der sie mit einer Gleitbüchse 61 zentriert ist, während ihr Kopfende mittels des Radiallagers 62 und Zwischenbuchsen 63 und 64 im Walzkopfgehäuse 65 abgestützt ist. Die Welle 60 ist ihrerseits mittels der Radiallager 66 und 67 und des Hauptaxiallagers 68 im Walzkopfgehäuse 65 gelagert Zum Antrieb der Welle 60 dient ein fest mit ihr verbundenes Kegelrad 69, in das ein Kegelritzel 70 einer Zwischenwelle 71 eingreift In der Welle 60 geführt und in Walzdruckrichtung axial abgestützt ist eine Verstellbüchse 72, deren Gewindezapfen 73 in der Gewindebohrung 74 der Schiebebüchse 56 einsitzt und somit die Schiebebüchse 56 axial fixiert. In die Schiebebüchse 56 eingesetzt und mit ihr fest verbunden ist ein Schiebebüchsenfortsatz 75. Schiebebüchse 56 und Schiebebüchsenfortsatz 75 sind von einem Zuganker 76 durchsetzt, der beiderends mit Gewinden 77 und 78 versehen ist und mit einem Gewinde 77 in der Gewindebohrung der Walze 55 einsitzt, während auf das Gewinde 78 eine Mutter 79 aufgeschraubt ist. womit die Walze 55 mit der Schiebebüchse 56 verbunden ist Die Verstellbüchse 72 ist an ihrem einen Ende mit einer Stirnverzahnung 80 versehen und greift mit dieser in eine entsprechend stirnverzahnte Lagerscheibe 81 ein, so daß die Vuistcllbuchse 72 in axialer Richtung beweglich aber drehfest mit der Lagerscheibe 81 verbunden ist. Eine auf einem Gewinde 82 des Schiebebuchsenfortsatzes 75 aufsitzende Mutter 83 ist vorgesehen, eine Tellerfeder 84 in gewünschtem Maße zu spannen, die sich über ein Hilfsaxiallager 85 gegen die Lagerscheibe 81 und ansonsten am Walzkopfgehäuse 65 abstützt. Ist die gewünschte Spannung der Feder 84 eingestellt, werden die Mutter 83 und die Lagerscheibe 81 durch Schrauben 86 drehfest miteinander verbunden. Die Lagerscheibe 81 ist mit einer Verzahnung 87 versehen, ebenso wie die Mutter 79 mit einer Verzahnung 88 versehen ist. Durch eine Kappe 89 mit den Verzahnungen 87 und 88 entsprechenden Gegenverzahnungen kann die Sicherung der Muttern 79 und 83 erfolgen. Wenn die Kappe 89 zurückgezogen ist, liegt die Verzahnung 87 an der Lagerscheibe 81 frei. Mit einer in die Lagerbohrung 90 einsetzbaren Knagge 91, die in die Verzahnung 87 eingreift, kann die Lagerscheibe 81 mit der mit ihr verbundenen Mutter 83 gedreht oder auch blockiert werden. Bei Drehung der Lagerscheibe 81 mit der Mutter 83 dreht sich gleichzeitig die Verstellbuchse 71. Da die Gewinde 82 und 74 gleichsinnig und mit gleicher Steigung ausgeführt sind, wird die Schiebebüchse 56 vom Gewinde 73/74 in gleichem Maße verstellt, wie ihr der Schiebebüchsenfortsatz 75 in den Gewinden 82/83 folgen kann, wodurch die Einzelverstellung von Walzen 55 möglich ist. Werden dagegen die Lagerscheiben 81 an allen Walzköpfen des Walzwerks blockiert und der Walzwerksantrieb eingeschaltet, so erfolgt mit der Drehung der Wellen 60 und der mit ihnen drehfest verbundenen Schiebebüchsen 56 mit Schiebebüchsenfortsätzen 75 die gleichmäßige Axialverstellung der Walzen 55 des Walzwerks gemeinsam und gleichsinnig. Aus dem punktiert dargestellten Kraflfluß 93 ist ersichtlich, wie die im Kraftfluß 93 gelegene Feder 84 die Bauteile stets in gleicher Anlage hält, in der sie auch unter dem Walzdruck stehen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, der auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse gestützten Welle fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze trägt, wobei die Welle über einen koaxial zu ihr angeordneten, im Walzkopfgehäuse verstellbaren, das Axiallager stützenden Gewindering gegenüber dem Walzkopfgehäuse axial einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende der Welle (1) ein weiteres in seiner Wirkrichtung dem Axiallager entgegengerichtetes Hilfsaxiallager (39) vorgesehen ist, dessen wellenseitiger hinterer Lagerring axial über eine Feder (42,42') abgestützt ist und dessen vorderer Lagerring über ein Gewinde (36,51) eines Hilfslagerstützringes (37,49) gegenüber dem Walzkopfgehäuse (8) verstellbar ist, und daß die Gewinde des einschraubbaren Hauptlagerstützringes (17) und des Hilfslagerstützringes (37, 49) gleiche Steigung aufweisen und der Hauptlagerstützring (17) und der Hilfslagerstützring (37, 49) miteinander drehgekuppelt sind.
2. Walzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung von Hauptlagerstützring (17) und Hilfslagerstützring (37) eine Schiebemuffe (23) vorgesehen ist, die mit beiden Stützringen (17, 37) drehfest, jedoch axial verschiebbar gekuppelt ist und ferner Kupplungszähne (22) aufweist, die durch Verschiebung der Muffe (23) mit Gegenkupplungszähnen (21) eines an der Walzenwelle (1) befestigten Kupplungsstücks (20) ein- und ausrückbar sind.
3. Walzkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemuffe (23) mittels einer ein- und ausrückbaren Raste (30) in einem mit dem Walzkopfgehäuse (8) verbundenen Lagerkörper (35) arretierbar ist.
4. Walzkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (21, 22) zwischen Schiebemuffe (23) und Kupplungsstück (20) an der Walzenwelle (1) und die Betätigung der Rast (30) gemeinsam derart erfolgen, daß bei eingerückter Kupplung (21,22) die Rast (30) ausgerückt ist.
5. Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, mit einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse gestützten Hohlwelle, die drehbar aber axial abgestützt eine Verstellbüchse und undrehbar jedoch axial verschiebbar eine Verschiebebüchse aufnimmt, wobei die in der Verstellbüchse durch ein koaxiales Gewinde axial abgestützte und einstellbare Verschiebebüchse fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze trägt und die Verstellbüchse wahlweise mit der Hohlwelle drehkuppelbar oder im Walzkopfgehäuse arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebebüchse (56) mit einem die Verstellbüchse (72) durchdringenden Fortsatz (75) versehen ist, der ein Gewinde (82) gleicher Steigung wie das Gewinde zwischen Versteiibuchse (72) und Verschiebebüchse (56) aufweist, wobei sich an einem auf das Gewinde (82) aufgesetzten mit der Verstellbüchse (72) drehgekuppelten Ring (83) ein Lagerring eines Hilfsaxiallagers (85) abstützt, dessen anderer Lagerring über eine Feder (84) am Walzkopfgehäuse (65) abgestützt ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist der Walzkopf eines Schrägwalzwerkes. Derartige Walzköpfc tragen auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse gestützten Welle fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze, die zur axialen Anstellung gegen das Walzgut entweder mitsamt der sie tragenden Weile und dem die Welle stützenden Axiallager (DE-AS 16 02 153) oder nut einer in der axial unverschiebbaren Welle
ίο drehfest sitzenden Schiebebuchse (DE-PS 20 09 867, DE-OS 27 48 770) im ersten Falle über ein zwischen Walzkopfgehäuse und Axialdrucklager oder im zweiten Falle über ein zwischen Welle und Schiebebuchse wirkendes Gewindestellmittel beweglich ist Das in den aus Gewindestellmitteln und ihren Antrieben bestehenden Verstelleinrichtungen zwir:hen den Bauteilen unumgängliche Spiel bedingt Schläge in den Lagern und Antriebsteilen insbesondere beim Anstich des Walzgutes und auch durch besonders hohe Bearbeitungsgenauigkeil lassen sich die Schläge mit ihren nachteiligen Folgen nicht ganz ausschließen. Aufgabe der Erfindung ist eine Ausgestaltung der Walzköpfe, durch die dem Spiel gleichgerichtet zur Betriebsbelastung entgegengewirkt wird, so daß Schläge von den Antriebsteilen und Lagern ferngehalten werden selbst bei einem durch Verringerung des Bearbeitungsaufwandes bedingt großem Spiel. Bei Walzköpfen, bei denen die kegelförmige Arbeitswalze mitsamt der sie tragenden Welle und dem die Welle stützenden Axiallager von einem das Axiallager stützenden, koaxial zur Welle angeordneten, im Walzkopfgehäuse verstellbaren Gewindering verstellbar ist, wird erfindungsgemäß am hinteren Ende der Welle ein weiteres in seiner Wirkrichtung dem Axiallager entgegengerichtetes Hilfsaxiallager vorgesehen, dessen wcl-Ienseitiger hinterer Lagerring axial über eine Feder abgestützt ist und dessen vorderer Lagerring über ein Gewinde eines Hilfslagerstützringes gegenüber dem Walzkopfgehäuse verstellbar ist, wobei die Gewinde des cinschraubbaren Hauptlagerstützringes und des Hilfslagerstützringes gleiche Steigung aufweisen und der Hauptlagerstützring und der Hilfslagerstützring miteinander drehgekuppelt sind.
Bei Walzköpfen hingegen, bei denen die kegelförmige Arbeitswalze von einer in der Hohlwelle undrehbar, jedoch axial von einer Verstellbuchse über ein koaxiales Gewinde verschiebbaren Verschiebebüchse getragen ist, während die Verstellbuchse wahlweise mit der Hohlwelle drehkuppelbar oder im Walzkopfgehäuse arretierbar ist, wird erfindungsgemäß die Verschiebebüchse mit einem die Verstellbüchse durchdringenden Fortsatz versehen, der ein Gewinde gleicher Steigung wie das Gewinde zwischen Verstellbüchse und Verschiebebüchse aufweist, wobei sich an einem auf das Gewinde aufgesetzten mit der Verstellbüchse drehgekuppelten Ring ein Lagerring eines Hilfsaxiallagers abstützt, dessen anderer Lagerring über eine Feder am Walzkopfgehäuse abgestützt ist.
Gemeinsam ist beiden Lösungen, die Walzköpfen mil unterschiedlicher Ausbildung der Walzenanstellung angepaßt sind, daß bezogen auf das Walzkopfgehäuse als Festpunkt der von der Walze ausgehende, über den Walzenträger (Welle bzw. Verschiebebüchse), das Stellmittel (Gewinde am Hauptlagerstützring bzw. Gewinde zwischen Verstellbüchse und Verschiebebüchsc in der Hohlwelle) und das Axiallager wirkende Kraftfluß durch einen Kraftfluß geschlossen wird, der von einer Feder bewirkt wird und über ein Hilfsaxiallager und ein Hilfsstellmittel zwischen dem Walzkopfgehäusc und
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