DE3125682C2 - Walzkopf eines Schrägwalzwerkes - Google Patents
Walzkopf eines SchrägwalzwerkesInfo
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Abstract
Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, der auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern (3/16, 62/66) und einem Axiallager (13, 68) im Walzkopfgehäuse gestützten Welle (1, 60) fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze (2, 55) trägt, die zur axialen Anstellung gegen das Walzgut entweder mitsamt der sie tragenden Welle (1) und dem die Welle (1) stützenden Axiallager (13) oder mit einer in der axial unverschiebbaren Welle (60) drehfest einsitzenden Schiebebuchse (56) über ein zwischen Walzkopfgehäuse (8) und Axialdrucklager (13) oder zwischen Welle (60) und Schiebebuchse (56) wirkendes Gewindestellmittel (17/19, 73/74) beweglich ist. Um Spielfreiheit in der Verstelleinrichtung für die axiale Anstellung der Walze (2, 55) durch ständige, gegenseitige Anlage der Gewindestellmittel (17/19, 73/74) sicherzustellen, sind ein gleichsinnig und gleichmäßig mit dem Stellmittel (17/19, 73/74) wirkendes Hilfsstellmittel (36/37, 82/83), eine Feder (42, 42Δ, 84) und ein Hilfsaxiallager (39, 85) vorgesehen als Träger des Teils eines vom Gehäuse (8, 65) als Festpunkt ausgehenden geschlossenen Kraftflusses (43, 93), der dem über den Walzenträger (Welle oder Schiebebuchse (1, 56) das Stellmittel (17/19, 73/74) und das Axiallager (13, 68) wirkenden anderen Teils des geschlossenen Kraftflusses (43, 93) entgegenwirkt.
Description
dem Walzenträger wirkt, wobei das Hilfsstellmittel mit
einem Gewindeteil versehen gleichsinnig und gleichmäßig wie das Stellmittel für die Walze wirkt, so daß sich
die im geschlossenen Kraftfluß von der Feder ausgeübte Kraft bei einer Verstellung der Walze nicnt verändert
Diese von der Feder ausgeübte Kraft hält die Stellmittel für die Walze in ständiger Anlage gleichgerichtet mit
der Betriebslast, so daß das Spiel zwischen den Bauteilen unwirksam bleibt
Soll die axiale Verstellung der Walzen von deren eigenem Drehantrieb abgeleitet werden, so ist dies in
Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes dadurch möglich, daß als Kupplung zwischen den Stellmitteln
(Hauptlagerstützring, Hilfslagerstützring) eine Schiebemuffe vorgesehen ist, die mit beiden Stützringen drehfest
jedoch axial verschiebbar gekuppelt ist und ferner Kupplungszähne aufweist, die durch Verschiebung der
Muffe mit Gegenkuppelzähnen eines an der Walzenwelle befestigten Kupplungsstückes ein- i'nd ausrückbar
sind.
Um eine ungewollte Drehung des Hauptlagerstützrings und damit eine Veränderung der Anstellung auszuschließen,
ist die Schiebemuffe gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mittels einer ein- und ausrückbaren
Raste in einem mit dem Walzkopfgehäuse verbundenen Lagerkörper arretierbar. Zweckmäßig ist
hierbei ein gemeinsames Stellmittel derart vorzusehen, daß die Kupplung zwischen Schiebemuffe und Kupplungssiück
an der Walzenwelle und die Betätigung der Rast gemeinsam derart erfolgen, daß bei eingerückter
Kupplung die Rast ausgerückt ist.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt die
F i g. 1 einen Schnitt durch einen Walzkopf zu der die
Fi g. la einen Ausschnitt in größerem Maßstab zeigt,
die
F i g. 2 zeigt einen der F i g. 1 a vergleichbaren Ausschnitt eines abgewandelten, im übrigen dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 entsprechenden Ausführungsbeispeil.die
F i g. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Walzkopf eines weiteren Ausführungsbeispiels.
In F i g. 1 ist mit 1 eine keulenförmige Hohlwelle bezeichnet,
mit. deren verdichten Ende stirnseitig eine kegelförmige Arbeitswalze 2 durch eine hier nicht näher
beschriebene Befestigungsvorrichtung 4 lösbar verbunden und fliegend angeordnet ist. Nahe der Arbeitswalze
2 ist die Walzenwelle 1 mit einem Radiallager 3 im Walzkopfgehäuse 8 abgestützt. Die Walzenwelle 1
durchdringt ein Antriebskegelrad 5 mit dem es durch eine Vielkeilverzahnung 6 drehfest jedoch längsverschieblich
verbunden ist. Das Antriebskegelrad 5 ist mit einem kegelförmigen Ansatz 5a verbunden und über
diesen mit einem Kegelrollenlager 7 sowie unmittelbar mit einem weiteren Kegelrollenlager 9 im Lagerkörper
8 abgestützt Das Antriebskegelrad 5 kämmt mit einem ebenfalls im Walzkopfgehäuse 8 gelagerten Kegelritzel
10, auf dessen Welle 11 ein Zwischenrad 12 eines nicht dargestellten Planetenradantriebes des Walzkopfes be-
Das das Antriebskegelrad 5 durchdringende Ende der Walzenwelle 1 stützt sich mit einem Absatz und einem
auf dem Absatz aufliegenden Druckring 18 über ein Hauptaxiallager, welches aus den Kegelrollen 13, einem
inneren Ring 14 und einem äußeren Ring 15 besteht, gegen einen Hauptlagerstützring 17 ab, der mit einem
Gewinde versehen ist und in einer in das Walzkopfgehäuse 8 eingepreßten Gewindehülse 19 drehbar einsitzt
In den äußeren Ring 15 des Hauptaxiallagers ist noch ein Radiallager 16 eingesetzt, welches zusammen mit
dem Radiallager 3 die Walzenwelle 1 radial stützt Zur axialen Anstellung der Walzenwelle 1 mit der Walze 2
wird der Hauptlagerstützring i7 in der Hülse 19 gedreht.
Insoweit entsprechen die Ausführungsbeispiele den F i g. 1,1 a und 2 einander.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und la ist
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und la ist
ίο die axiale Verstellung der Walzen von deren eigenem
Drehantrieb abgeleitet Hierzu ist wie die Fig. la als Ausschnitt aus der F i g. 1 in größerem Maßstab zeigt
auf das freie Ende der Walzenwelle 1 eine Kappe 20 aufgesetzt Diese Kappe 20, die zugleich das Radiallager
16 auf dem Absatz der Walzenwelle 1 in axialer Richtung festlegt, ist auch drehfest mit der Walzenwelle 1
verbunden und mit einer Stirnverzahnung 21 versehen. Mit der Stirnverzahnung 21 der Kappe 20 wirkt eine
Stirnverzahnung 22 an einer Schiebemuffe 23 zusammen. Die Schiebemuffe 23 ist bei 24 drehfest jedoch
axial verschieblich mit dem Hauptlagerstützring 17 für das Hauptaxiallager (13,14,15) der Walzenwelle 1 verbunden.
In Ausnehmungen des Hauptlagerstützringes 17 sind Druckfedern 25 eingesetzt, die auf einen Flansch
der Schiebemuffe 23 einwirken und die Stirnverzahnung 22 der Schiebemuffe 23 außer Eingriff mit der Stirnverzahnung
21 der Kappe 20 halten. Über einen Ringkolben 26, der in einem Zylinderkörper 27 einsitzt und mit
einem über die Rohrleitung 28 zugeführten hydraulisehen Druckmittel beaufschlagbar ist, kann die Stirnverzahnung
22 der Schiebemuffe 23 in die Stirnverzahnung 22 der Kappe 20 gegen die Kraft der Druckfedern 25
eingerückt werden, so daß der Hauptiagerstützring 17 sich zur axialen Verstellung der Walzenwelle 1 mit dieser
dreht. Damit die Schiebemuffe 23 und mit ihr der Hauptlagerstützring 17 keine ungewollte Drehung ausführen
können, ist die Schiebemuffe 23 mit einer Außenverzahnung 29 versehen, in die eine Rast 30 unter der
Wirkung einer Feder 31 einrastet Der Federteller ist als Kolben 32 ausgeführt, der in einer Bohrung des das
Walzkopfgehäuse 8 abschließenden Deckels 35 einsitzt. Mit der Beaufschlagung des Ringkolbens 26 über die
Rohrleitung 28 wird zugleich über die Rohrleitung 33 der Kolben 32 beaufschlagt und damit die Rast 30 entriegelt.
Der Deckel 35 ist mit einem Muttergewinde 36 versehen, in dem ein mit einem Gewinde versehener Hilfslagerstützring
37 einsitzt, der bei 38 drehfest jedoch axialverschieblich mit der Schiebemuffe 23 verbunden ist. so
daß sich der Hilfslagerstützring 37 zusammen mit dem Hauptlagerstützring 17 dreht, wobei die Gewinde am
Hilfslagerstützring 37 und am Hauptlagerstützring 17 gleiche Steigung aufweisen und sich somit gleichsinnig
und gleichmäßig axial bewegen. In den Hilfslagerstützring 37 ist ein Hilfsaxiallager 39 eingesetzt, das auf einem
Zapfen 40 der Kappe 20 aufsitzt. Der Zapfen 40 ist mit einem Gewinde für eine Mutter 41 versehen, mit der
eine Feder 42 gegen das Hilfsaxiallager 39 verspannt werden kann. Die Kraft der Feder 42 wirkt einerseits
über den Zapfen 40, die Kappe 'M, die Walzenwelle 1,
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den Hauptlagerstützring 17 und andererseits über das Hilfsaxiallager 39 auf den Lagereinsatz 37, wodurch
die Walzenwelle 1 in Walzdruckrichtung über das Hauptaxiallager (13, 14, 15) und den Hauptlagerstützring
17 gegen das Walzkopfgehäuse 8 spielfrei vorgespannt wird. In F i g. 1 ist punktiert dargestellt der
Kraftfluß 43, in dem die Feder 42 die spielfreie
Vorspannung der Bauteile gleichgerichtet zum Walzdruck bewirkt.
Bei dem Ausfiihrungsbeispiel nach Fig.2 wird die
axiale Verstellung der Walzen von besonderen Antrieben vorgenommen. Hierzu ist an jedem Walzkopf eine
Schnecke 45 vorgesehen und die Schnecken 45 aller Walzköpfe eines Walzwerkes sind mechanisch miteinander
kuppelbar oder der Gleichlauf ihrer einzelnen Antriebsmotore ist durch elektrische Synchronschaltung
erreichbar. Die Schnecke 45 ist gemeinsam mit dem von ihr angetriebenen Schneckenrad 46 in dem
Deckel 47 des Walzkopfgehäuses 8 gelagert. Die Bohrung des Schneckenrades 46, die mit einer Vielkeil-Innenverzahnung
48 versehen ist, nimmt den mit einer entsprechenden Vielkeil-Außenverzahnung versehenen is
Hilfslagerstützring 49 drehfest jedoch axialverschiebbar auf. Der Hilfslagerstützring 49 ist mit einer weiteren
Außenverzahnung versehen, mit der er ebenfalls drehfest und axialverschieblich in eine Innenverzahnung 50
des Hauptlagerstützrings 17 eingreift, so daß über die Schnecke 45 und das Schneckenrad 46 der Hilfslagerstützring
49 und der Hauptlagerstützring 17 gemeinsam gedreht werden. Der Hilfslagerstützring 49 ist mit einem
Gewinde 51 versehen und sitzt in einem entsprechenden Muttergewinde des Deckels 47 des Walzkopfgehäuses
8 ein. Die Steigung des Gewindes 51 ist gleich der des Gewindes des Hauptlagerstützringes 17. In den
Hilfslagerstützring 49 ist ein Hilfsaxiallager 39' eingesetzt, das auf einem Zapfen 40' der Kappe 20' aufsitzt.
Der Zapfen 40' ist mit einem Gewinde für eine Mutter 4Γ versehen, mit der eine Feder 42' gegen das Hilfsaxiallager
39' verspannt werden kann. Die Kraft der Feder 42' wirkt einerseits über den Zapfen 40', die Kappe
20', die Walzenwelle 1, den Druckring 18, das Hauptaxiallager (13, 14, 15) auf den Hauptlagerstützring 17
und andererseits über das Hilfsaxiallager 39' auf den Hilfslagerstützring 49. wodurch die Walzenwelle 1 in
Walzdruckrichtung über das Hauptaxiallager (13, 14, 15) und den Hauptlagerstützring 17 gegen das Walzkopfgehäuse
8 spielfrei vorgespannt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist die Walze 55 von einer Schiebebüchse 56 getragen, mit der sie
durch Stirnzahnringe 57 und 58, die drehfest in der Walze 55 und der Schiebebüchse 56 einsitzen drehfest verbunden
ist Die Schiebebüchse 56 sitzt über die Verzahnung 59 drehfest in der Welle 60 ein, in der sie mit einer
Gleitbüchse 61 zentriert ist, während ihr Kopfende mittels des Radiallagers 62 und Zwischenbuchsen 63 und 64
im Walzkopfgehäuse 65 abgestützt ist. Die Welle 60 ist ihrerseits mittels der Radiallager 66 und 67 und des
Hauptaxiallagers 68 im Walzkopfgehäuse 65 gelagert Zum Antrieb der Welle 60 dient ein fest mit ihr verbundenes
Kegelrad 69, in das ein Kegelritzel 70 einer Zwischenwelle 71 eingreift In der Welle 60 geführt und in
Walzdruckrichtung axial abgestützt ist eine Verstellbüchse 72, deren Gewindezapfen 73 in der Gewindebohrung
74 der Schiebebüchse 56 einsitzt und somit die Schiebebüchse 56 axial fixiert. In die Schiebebüchse 56
eingesetzt und mit ihr fest verbunden ist ein Schiebebüchsenfortsatz 75. Schiebebüchse 56 und Schiebebüchsenfortsatz
75 sind von einem Zuganker 76 durchsetzt, der beiderends mit Gewinden 77 und 78 versehen ist
und mit einem Gewinde 77 in der Gewindebohrung der Walze 55 einsitzt, während auf das Gewinde 78 eine
Mutter 79 aufgeschraubt ist. womit die Walze 55 mit der Schiebebüchse 56 verbunden ist Die Verstellbüchse 72
ist an ihrem einen Ende mit einer Stirnverzahnung 80 versehen und greift mit dieser in eine entsprechend
stirnverzahnte Lagerscheibe 81 ein, so daß die Vuistcllbuchse
72 in axialer Richtung beweglich aber drehfest mit der Lagerscheibe 81 verbunden ist. Eine auf einem
Gewinde 82 des Schiebebuchsenfortsatzes 75 aufsitzende Mutter 83 ist vorgesehen, eine Tellerfeder 84 in gewünschtem
Maße zu spannen, die sich über ein Hilfsaxiallager 85 gegen die Lagerscheibe 81 und ansonsten am
Walzkopfgehäuse 65 abstützt. Ist die gewünschte Spannung der Feder 84 eingestellt, werden die Mutter 83 und
die Lagerscheibe 81 durch Schrauben 86 drehfest miteinander verbunden. Die Lagerscheibe 81 ist mit einer
Verzahnung 87 versehen, ebenso wie die Mutter 79 mit einer Verzahnung 88 versehen ist. Durch eine Kappe 89
mit den Verzahnungen 87 und 88 entsprechenden Gegenverzahnungen kann die Sicherung der Muttern 79
und 83 erfolgen. Wenn die Kappe 89 zurückgezogen ist, liegt die Verzahnung 87 an der Lagerscheibe 81 frei. Mit
einer in die Lagerbohrung 90 einsetzbaren Knagge 91, die in die Verzahnung 87 eingreift, kann die Lagerscheibe
81 mit der mit ihr verbundenen Mutter 83 gedreht oder auch blockiert werden. Bei Drehung der Lagerscheibe
81 mit der Mutter 83 dreht sich gleichzeitig die Verstellbuchse 71. Da die Gewinde 82 und 74 gleichsinnig
und mit gleicher Steigung ausgeführt sind, wird die Schiebebüchse 56 vom Gewinde 73/74 in gleichem Maße
verstellt, wie ihr der Schiebebüchsenfortsatz 75 in den Gewinden 82/83 folgen kann, wodurch die Einzelverstellung
von Walzen 55 möglich ist. Werden dagegen die Lagerscheiben 81 an allen Walzköpfen des Walzwerks
blockiert und der Walzwerksantrieb eingeschaltet, so erfolgt mit der Drehung der Wellen 60 und der
mit ihnen drehfest verbundenen Schiebebüchsen 56 mit Schiebebüchsenfortsätzen 75 die gleichmäßige Axialverstellung
der Walzen 55 des Walzwerks gemeinsam und gleichsinnig. Aus dem punktiert dargestellten Kraflfluß
93 ist ersichtlich, wie die im Kraftfluß 93 gelegene Feder 84 die Bauteile stets in gleicher Anlage hält, in der
sie auch unter dem Walzdruck stehen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, der auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern
und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse gestützten Welle fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze
trägt, wobei die Welle über einen koaxial zu ihr angeordneten, im Walzkopfgehäuse verstellbaren,
das Axiallager stützenden Gewindering gegenüber dem Walzkopfgehäuse axial einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende der Welle (1) ein weiteres in seiner Wirkrichtung
dem Axiallager entgegengerichtetes Hilfsaxiallager
(39) vorgesehen ist, dessen wellenseitiger hinterer Lagerring axial über eine Feder (42,42') abgestützt
ist und dessen vorderer Lagerring über ein Gewinde (36,51) eines Hilfslagerstützringes (37,49)
gegenüber dem Walzkopfgehäuse (8) verstellbar ist, und daß die Gewinde des einschraubbaren Hauptlagerstützringes
(17) und des Hilfslagerstützringes (37, 49) gleiche Steigung aufweisen und der Hauptlagerstützring
(17) und der Hilfslagerstützring (37, 49) miteinander drehgekuppelt sind.
2. Walzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung von Hauptlagerstützring
(17) und Hilfslagerstützring (37) eine Schiebemuffe (23) vorgesehen ist, die mit beiden Stützringen
(17, 37) drehfest, jedoch axial verschiebbar gekuppelt ist und ferner Kupplungszähne (22) aufweist, die
durch Verschiebung der Muffe (23) mit Gegenkupplungszähnen (21) eines an der Walzenwelle (1) befestigten
Kupplungsstücks (20) ein- und ausrückbar sind.
3. Walzkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemuffe (23) mittels einer ein-
und ausrückbaren Raste (30) in einem mit dem Walzkopfgehäuse (8) verbundenen Lagerkörper (35) arretierbar
ist.
4. Walzkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (21, 22) zwischen Schiebemuffe (23) und Kupplungsstück (20) an der Walzenwelle
(1) und die Betätigung der Rast (30) gemeinsam derart erfolgen, daß bei eingerückter
Kupplung (21,22) die Rast (30) ausgerückt ist.
5. Walzkopf eines Schrägwalzwerkes, mit einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern
und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse gestützten Hohlwelle, die drehbar aber axial abgestützt
eine Verstellbüchse und undrehbar jedoch axial verschiebbar eine Verschiebebüchse aufnimmt,
wobei die in der Verstellbüchse durch ein koaxiales Gewinde axial abgestützte und einstellbare Verschiebebüchse
fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze trägt und die Verstellbüchse wahlweise mit
der Hohlwelle drehkuppelbar oder im Walzkopfgehäuse arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebebüchse (56) mit einem die Verstellbüchse (72) durchdringenden Fortsatz (75) versehen
ist, der ein Gewinde (82) gleicher Steigung wie das Gewinde zwischen Versteiibuchse (72) und Verschiebebüchse
(56) aufweist, wobei sich an einem auf das Gewinde (82) aufgesetzten mit der Verstellbüchse
(72) drehgekuppelten Ring (83) ein Lagerring eines Hilfsaxiallagers (85) abstützt, dessen anderer Lagerring
über eine Feder (84) am Walzkopfgehäuse (65) abgestützt ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist der Walzkopf eines Schrägwalzwerkes. Derartige Walzköpfc
tragen auf einer gegen die Walzgutachse geneigten, von zwei Radiallagern und einem Axiallager im Walzkopfgehäuse
gestützten Welle fliegend eine kegelförmige Arbeitswalze, die zur axialen Anstellung gegen das
Walzgut entweder mitsamt der sie tragenden Weile und dem die Welle stützenden Axiallager (DE-AS 16 02 153)
oder nut einer in der axial unverschiebbaren Welle
ίο drehfest sitzenden Schiebebuchse (DE-PS 20 09 867,
DE-OS 27 48 770) im ersten Falle über ein zwischen Walzkopfgehäuse und Axialdrucklager oder im zweiten
Falle über ein zwischen Welle und Schiebebuchse wirkendes Gewindestellmittel beweglich ist Das in den aus
Gewindestellmitteln und ihren Antrieben bestehenden Verstelleinrichtungen zwir:hen den Bauteilen unumgängliche
Spiel bedingt Schläge in den Lagern und Antriebsteilen insbesondere beim Anstich des Walzgutes
und auch durch besonders hohe Bearbeitungsgenauigkeil lassen sich die Schläge mit ihren nachteiligen Folgen
nicht ganz ausschließen. Aufgabe der Erfindung ist eine Ausgestaltung der Walzköpfe, durch die dem Spiel
gleichgerichtet zur Betriebsbelastung entgegengewirkt wird, so daß Schläge von den Antriebsteilen und Lagern
ferngehalten werden selbst bei einem durch Verringerung des Bearbeitungsaufwandes bedingt großem Spiel.
Bei Walzköpfen, bei denen die kegelförmige Arbeitswalze mitsamt der sie tragenden Welle und dem die
Welle stützenden Axiallager von einem das Axiallager stützenden, koaxial zur Welle angeordneten, im Walzkopfgehäuse
verstellbaren Gewindering verstellbar ist, wird erfindungsgemäß am hinteren Ende der Welle ein
weiteres in seiner Wirkrichtung dem Axiallager entgegengerichtetes Hilfsaxiallager vorgesehen, dessen wcl-Ienseitiger
hinterer Lagerring axial über eine Feder abgestützt ist und dessen vorderer Lagerring über ein Gewinde
eines Hilfslagerstützringes gegenüber dem Walzkopfgehäuse verstellbar ist, wobei die Gewinde des cinschraubbaren
Hauptlagerstützringes und des Hilfslagerstützringes gleiche Steigung aufweisen und der
Hauptlagerstützring und der Hilfslagerstützring miteinander drehgekuppelt sind.
Bei Walzköpfen hingegen, bei denen die kegelförmige Arbeitswalze von einer in der Hohlwelle undrehbar, jedoch
axial von einer Verstellbuchse über ein koaxiales Gewinde verschiebbaren Verschiebebüchse getragen
ist, während die Verstellbuchse wahlweise mit der Hohlwelle drehkuppelbar oder im Walzkopfgehäuse arretierbar
ist, wird erfindungsgemäß die Verschiebebüchse mit einem die Verstellbüchse durchdringenden Fortsatz
versehen, der ein Gewinde gleicher Steigung wie das Gewinde zwischen Verstellbüchse und Verschiebebüchse
aufweist, wobei sich an einem auf das Gewinde aufgesetzten mit der Verstellbüchse drehgekuppelten Ring
ein Lagerring eines Hilfsaxiallagers abstützt, dessen anderer Lagerring über eine Feder am Walzkopfgehäuse
abgestützt ist.
Gemeinsam ist beiden Lösungen, die Walzköpfen mil unterschiedlicher Ausbildung der Walzenanstellung angepaßt
sind, daß bezogen auf das Walzkopfgehäuse als Festpunkt der von der Walze ausgehende, über den
Walzenträger (Welle bzw. Verschiebebüchse), das Stellmittel (Gewinde am Hauptlagerstützring bzw. Gewinde
zwischen Verstellbüchse und Verschiebebüchsc in der Hohlwelle) und das Axiallager wirkende Kraftfluß
durch einen Kraftfluß geschlossen wird, der von einer Feder bewirkt wird und über ein Hilfsaxiallager und ein
Hilfsstellmittel zwischen dem Walzkopfgehäusc und
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813125682 DE3125682C2 (de) | 1980-08-08 | 1981-06-30 | Walzkopf eines Schrägwalzwerkes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3030062 | 1980-08-08 | ||
| DE19813125682 DE3125682C2 (de) | 1980-08-08 | 1981-06-30 | Walzkopf eines Schrägwalzwerkes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3125682A1 DE3125682A1 (de) | 1982-04-15 |
| DE3125682C2 true DE3125682C2 (de) | 1986-11-27 |
Family
ID=25787137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813125682 Expired DE3125682C2 (de) | 1980-08-08 | 1981-06-30 | Walzkopf eines Schrägwalzwerkes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3125682C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3229211A1 (de) * | 1982-08-05 | 1984-02-09 | SMS Schloemann-Siemag AG, 4000 Düsseldorf | Walzkopf eines planeten-schraeg-walzwerks |
| FI109528B (fi) * | 1999-12-21 | 2002-08-30 | Outokumpu Oy | Valssipää planeettavalssauslaitetta varten |
| RU2361688C1 (ru) * | 2007-11-19 | 2009-07-20 | Открытое акционерное общество "Электростальский завод тяжелого машиностроения" | Рабочая клеть стана поперечно-винтовой прокатки |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2748770A1 (de) * | 1970-03-03 | 1979-05-10 | Schloemann Siemag Ag | Walzkopf mit gegen die walzgutachse geneigt fliegend gelagerten kegelwalzen |
-
1981
- 1981-06-30 DE DE19813125682 patent/DE3125682C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3125682A1 (de) | 1982-04-15 |
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