DE3124719A1 - "10-(1,2-propadienyl)-steroide und pharamzeutische zubereitungen, die diese verbindungen enthalten" - Google Patents
"10-(1,2-propadienyl)-steroide und pharamzeutische zubereitungen, die diese verbindungen enthalten"Info
- Publication number
- DE3124719A1 DE3124719A1 DE19813124719 DE3124719A DE3124719A1 DE 3124719 A1 DE3124719 A1 DE 3124719A1 DE 19813124719 DE19813124719 DE 19813124719 DE 3124719 A DE3124719 A DE 3124719A DE 3124719 A1 DE3124719 A1 DE 3124719A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- propadienyl
- dione
- carbon atoms
- compounds
- compounds according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
- C07J1/0003—Androstane derivatives
- C07J1/0011—Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P5/00—Drugs for disorders of the endocrine system
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
- C07J1/0003—Androstane derivatives
- C07J1/0018—Androstane derivatives substituted in position 17 beta, not substituted in position 17 alfa
- C07J1/0022—Androstane derivatives substituted in position 17 beta, not substituted in position 17 alfa the substituent being an OH group free esterified or etherified
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J21/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen having an oxygen-containing hetero ring spiro-condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton
- C07J21/005—Ketals
- C07J21/008—Ketals at position 17
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J71/00—Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
- C07J71/0005—Oxygen-containing hetero ring
- C07J71/001—Oxiranes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Diabetes (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Endocrinology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Steroid Compounds (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
Unsere Hr. 23 421 Ec/br
Merrell Dow
Pharmaceuticals Inc. Cincinnati, Ohio, V.St.A.
Pharmaceuticals Inc. Cincinnati, Ohio, V.St.A.
10-(1,2-Propadienyl)-steroide und pharmazeutische
Zubereitungen, die diese Verbindungen enthalten.
Die Erfindung betrifft 10-(1,2-Propadienyl)-steroide, die
als irreversible Inhibitoren von Aromatase-Enzymen wirksam sind, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Steroide und
ihre Verwendung.
Für das Auftreten sekundärer Geschlechtseigenschaften von Männern oder Frauen sind in erster Linie divergierende
Geschlechtshormone verantwortlich, die durch die Gonaden und zu einem geringeren Ausmaß durch die Nebennieren synthetisiert
werden. Diese Steroide werden durch eine Anzahl von Enzymen reguliert. Das Enzym-Aromatase ist das geschwindigkeitjbegrenzende
Enzym bei der Umwandlung von Andrö'genen (männliche Hormone) in östrogene (weibliche Hormone). Die nichtreversible Umwandlung von Androgenen in östrogene umfaßt die
Oxidation und Eliminierung der Methylgruppe von dem Kohlenstoffatom C10 in Form von Ameisensäure. Die 1ß- und 2ß-Wasserstoffatome
von den Kohlenstoffatomen C1 und C2 werden ebenfalls
unter Bildung des aromatischen Α-Ringes der östrogene entfernt.
Die Androgene, Testosteron und Androstendion, oder die östrogene,östradiol und östron, können durch die 17ß-Hydroxy-steroid-dehydrogenase
wie folgt ineinander umgewandelt werden:
ORIGINAL INSPECTED COPY
17 B-Hydroxy-steroid -
dehydrogenase
Testosteron»
Androstervdion ^
(Aromatase)
östradiol
östron-
Die Regulierung der Umwandlung von Androgen in östrogen
oder die Hemmung dieser umwandlung kann therapeutisch ausgenutzt werden bei der Regulierung klinischer Zustände, die
durch die Gegenwart von östrogenen potenziert werden.
Es gibt wesentliche klinische Anzeichen dafür, daß viele Tumorarten mit einer erhöhten östrogenbildung verbunden
sind. Bei Patienten mit Brustkrebs wird üblicherweise die Entfernung eines Eierstockes, der Nebenniere und/oder der
Hypophyse vorgenommen, um die Menge an östrogen zu verringern. Zu den nichtchirurgischen Verfahren gehören Behandlungen
mit großen Mengen an Steroiden, Antiöstrogenen und Inhibitoren enzymatischer Steroidreaktionen. Eine Behandlung mit Anti-
östrogenen führt bei etwa einem Drittel der Patienten zu
objektiven Tumor-Rückbildungen. Eine Entfernung der Nebenniere bewirkt eine Rückbildung von Brustkrebs bei Frauen
nach den Wechseljahren, die hormonabhängige Tumoren aufweisen, voraussichtlich als Ergebnis der Verringerung an dem zur
Verfügung stehenden östrogen, das von Andostendion abgeleitet ist, dessen Quelle in erster Linie in den Nebennieren sitzt.
Es wurde gezeigt, daß das Wachstum verschiedener Arten (lines) von Brustkrebszellen von östrogen abhängig ist und
durch Verbindungen gehemmt werden kann, die der Wirkung von östrogen entgegenwirken.
Unter Verwendung von Enzympräparaten aus Protoplasmakörnchen aus menschlicher Placenta wurden Inhibitoren der östrogen-Biosynthese
identifiziert. Aromatase-Inhibitoren, wie 4-Hydroxy-
und 4-Acetoxy-androsten-3,17-dion, Aminoglutethimid und Testololacton, sind fähig, die Aromatisierung von Androgenen
zu östrogenen zu blockieren, und können wirksam verhindern,
daß die biologisch aktiven östrogene die endokrinen Tumoren erreichen, oder sie können die Östrogen-Biosynthese in solchen
Tumoren, die zur endogenen östrogensynthese fähig sind,
verringern und dadurch Remissionen von metastatischem Brustkrebs bewirken.
Gebährmutterkrebs wurde mit der Gegenwart von übermäßigen
Mengen an endogenem oder exogenem östrogen in Verbindung gebracht. Gonaden- und trophoblastische Tumoren verursachen
somatische Hyperöstrogenisierung, was zu unterschiedlichen Graden der Feminisierung bei Männern führt. Bei Frauen hängen
die Symptome vom Alter der Patient, en ab und können von frühreifer Pseudopupertät über Anomalitäten der Menses zu
Blutungen nach den Wechseljahren führen. Aromatase-Inhibitoren können bei der erhaltenden Behandlung von Patienten mit
/ I Ό
solchen Tumoren als Zusatztherapie eingesetzt werden, da sie das somatische Auftreten von erhöhter Östrogen-Biosynthese
verringern. Aromatase-Inhibitoren wurden zur Behandlung
von Hyperostrogenämie bei Zuständen, wie Gynäkomastie,
verabreicht und führten zv klinischen Verbesserungen.
Es wurde vermutet, 3aß eine Hyperostrogenämie einem Myokardinfarkt
vorangeht. )aher kann eine Verringerung der peripheren
Aromatisiert ig von Androgenen durch Verabreichung von Aromatase-Inhi >itoren zur Behandlung von Individuen
mit einem hohen pol intiellen Risiko für Myokardinfarkte brauchbar sein.
Aromatase-Inhib itoj
von Unfruchtbarkeit einer östrogenbildi
erforderlich ist, t Eier in vielen Arte ist, liegt in der Λ
nach dem Koitus di( sondere in Haustiei könnte sowohl bei ι
tieren während koni von Aromatase-Inhil
bewirkt werden.
in haben sich als wirksam bei der Behandlung
bei Männern und bei der Verhinderung ig, die für den Follikelsprung bei Frauen
rwlesen. Da für die Einpflanzung befruchteter η eine Östrogensynthese erforderlich
arabrejehung von Aromatase-Inhibitoren
Möglichkeit, die Fruchtbarkeit, insbeen und Wild, zu regulieren. Insbesondere
innlichen als auch bei weiblichen Nägerollierter Paarungsprogramme unter Anwendung
itoren eine unterdrückung der Fortpflanzung
Die erfindungsgemä an 10-(1,2-Propa dienyl)-steroide,
die als Aromatase- nhibitoren wirksam sind, haben die Formeln
und
worin eine Einfach- oder Doppelbi Ldung bedeutet; R^
CH3 oder C2H5 darstellt; R2 (H) (OR8) oder 0 bedeutet;
R-* H oder eine Alkylgruppe mit 1 bis i Kohlenstoffatomen darstellt;
R^ H oder OR8 bedeutet; R5 H0 0 oder (H)(C1 --Alkyl)
e. 7
bedeutet; R° und R unabhängig vonein tnder H oder Alkylgruppen
bedeutet; R° und R unabhängig vonein tnder H oder Alkylgruppen
mit 1 bis 3 Kohlenstofiätomen bedeute 1; und R H oder eine
Alkanoylgruppe mit ί bis 4 KohLenstofTatomen darstellt.
Die Erfindung umfaßt weiterhin neue '/. vischenprodukte, die
für die Herstellung der erfindungsgen ißen Verbindungen brauchbar sind und die folgenden Formeln av !weisen:
IV
Vi
- ίο -
worin R1 CH3 oder C3H5 bedeutet, R2 (H) (OR8) oder O bedeutet;
R H oder eine Alk> lgruppe· mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
darstellt; R H odc r eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
bedeutet; R H oder eine Alkanoylgfuppe mit 1 bis
9 10 Kohlenstoffatomen clarstelJt; R und R zusammen die Bedeutung
von J^O haben, odei r" die OH-Gruppe bedeutet und R
eine Alkylgruppe m t 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt;
und R11 (H) (OH) oder 0 bedeutet.
Die Erfindung umfaßt auch Verfahren zur Herstellung und Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Die erf indungsgemäPen S teroid^_yerb indungen weisen alle eine
ungewöhnliche 1 0 -A." leny lgruppe als Substituenten auf.
(Die Ausdrücke "Alenyl", "Propadienyl" und "1,2-Propadienyl"
werden hier austau: chbar verwendet.) Vorzugsweise ist r'
eine Methylgruppe ι nd die Verbindungen gehören zu der 10-(1
,2-Propardienyl) - ös-t ran-Reihe. Die Verbindungen haben
entweder eine 4,5-] jppelbindung, wie in Formel I gezeigt, oder ein WasserstoJ iJatom in 5<£-S teilung, wie in Formel II
gezeigt. Die Verbii Jungen der Formel I können auch eine 1,2-Doppelbindung ι id/oder eine 6,7-Doppelbindung aufweisen.
Die Verbindungen de - Formel II können auch eine 1,2-Doppelbindu
aufweisen.
Der Substituent R ist vorzugsweise eine Ketogruppe oder eine Hydroxylgruppe , vorzi gsweise eine ß-Hydroxylgruppe.
R kann eine Methy!-, Ethj1- oder Propylgruppe darstellen,
ist jedoch vorzugsveise ei η Wasserstoffatom. R ist eine
Hydroxylgruppe ode* eine AIkanoyloxygruppe, wobei die Alkanoyloxygruppe
vorzugswi se die Acetoxygruppe darstellt. R
ist vorzugsweise V. isserstoff oder eine Ketogruppe.
ORIGINAL INSPECTED COPY
124719
R und R sind jeweils vorzugsweise ΐν isserstoffatome.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen si id optisch aktiv und besitzen an den Ringverbindungen die rleiche Stereochemie
wie die natürliche Androstanreihe. Sc haben die 10-Allenylgruppe,
das axiale Wasserstoff atom air Kohlenstoff atome C8
und die Alkylsubstituenten am Kohlenc -offatom C13 die
ß-Konfiguration. In den Verbindungen ler Formeln I und II
sind die Ringverbindungen B/C und C/E in trans-Konfiguration,
und in den Verbindungen der Formel I" ist auch die Ringverbindung
A/B in trans-Konfiguratioj . Es wird zwar angenommen, daß die Verbindungen mit der Configuration der natürlichen
Steroide die wirksamen Inhibit jren sind, die Erfindung umfaßt jedoch auch Gemische dieser V« lbindungen mit ihren
optischen Antipoden.
Neben den in den nachstehenden Beispj elen näher erläuterten
Verbindungen stellen die folgenden Vc cbindungen beispielhafte
Verbindungen der vorliegenden Erfindi ng dar: 7C£-Methyl-10- (1 ,2-propadienyl)-östr-- -en-3,17-dion;
60618-Dimethyl-IO-(1,2-propadienyl)-<
stra-1,4-dien-3,17-dion;
4,17ß-Dihydroxy-16ß-methyl-10-(1,2-p; opadienyl)-östra-4,6-dien-3-on;
10-(1,2-Propadienyl)-östr -1,4-dien-3,6,17-trion;
1 7ß-Acetoxy-6ß, 1 6££-dimethyl-1 0- (1,2- ropadienyl) -SCo-östran-S-on;
18-Methyl-10-(1,2-propadienyl) -5 :-östr-1-en-3 ,1 7-dion;
17ß-Hydroxy-10-(1,2-propadienyl)-öst a-1,4-dien-3-on; und
4-Acetoxy-17ß-hydroxy-10-(1,2-propad enyl)-östr-4-en-3-on.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen d -r Formeln I und II
können aus bekannten Steroid-vorstuf· ·η, und zwar sowohl aus
natürlichen Quellen erhaltene Steroi- e als auch aus synthetischen
oder halbsynthetischen Steroiden, synthetisiert werden. Die folgenden Synthesen erläutern die Herstellung von Verbindungen
der östradionreihe. Analoge Reaktionen können mit den 18-Methyl-, 6-Alkyl-, 7-Alkyl- und/oder 16-Alkylreihen
durchgeführt werden.
ORIGINAL INSPECTED COPY
In jedem Schema, b( i dem die Zwischenverbindungen in den Ringen C und D ode] in den Ringen A, B und C keine Veränderungen
erfahren, wird für die Formeln die übliche vereinfachte Darstellung angewei det, wobei davon auszugehen ist, daß
der weggelassene T( il unverändert bestehen bleibt.
Nachstehend werden zwei verschiedene Verfahren zur Einführung einer 10-(1,2-Propidienyl)-gruppe erläutert. Das Ausgangsmaterial
ist in jer em Fall das bekannte Diketal, das durch Ketalisierung von 9-Acetoxy-androst-4-en-3,17-dion mit
Ethylenglykol, wob( i die Doppelbindung in bekannter Weise in die 5,6-Stellunc wandert, anschließende Hydrolyse des
Acetats und Oxidat: on des 19-Alkohols zu einem Aldehyd erhalten
wird.
Das bekannte Aldetn 1-diketal 1 wird weiter nach Schema 1
umgesetzt.
SCHEMA 1
BAD ORIGINAL
24719
- 13 -
MesO
OH
26
Das Aldehyd-diketal 1 wird 1bis 10 ί
450C mit einem acetylenischen Grignai
oder Tetrahydrofuran (THF) behandelt, wird auf übliche Weise aufgearbeitet
Alkohol 2 wird nach dem Verfahren vo) 2105 (1979) erhalten. Der Alkohol wi:
Methansulfonylchlorid in Pyridin bei Dauer von 12 bis 48 Stunden in den Mt (Mesylat) umgewandelt. Das Mesylat 3
bei -70 bis -200C nach dem Verfahren J.Am.Chem.Soc., Bd. 101 (1979), S. 7
reduktionsmittel behandelt, um das P Durch Entketalisierung mit p-Toluolsx
bei etwa 25°C für die Dauer von 1 bii HCl in wäßrigem Alkohol unter gleich;
der Doppelbindung wird das 10-(1,2-P erhalten.
tunden bei 25 bis d-Reagens in Ether
Das Reaktionsgemisch and der acetylenische
Covey u.a., Tet.Let.
d durch Umsetzung mit -20 bis 00C für die than sul f ona te^ ter
wird 12 bis 48 Stunden von Stork u.a., 07 mit einem Hydridopadien
4 zu bilden, lfonsäure in Aceton
24 Stunden oder mit eitiger Konjugation opadienyl)-4-en-3,17-dion
J i 14 7 Ί
Vorzugsweise wird der acetylenische Alkohol 2 nach dem folgenden
Schema 2 i ι das Propadien umgewandelt.
SCHEMA 2
Der acetylenische Alkohol 2 wird mit Essigsäureanhydrid in Pyridin bei 250C ür die Dauer von 4 bis 20 Stunden in das
Acetat 6 umgewandelt. Durch Behandlung mit einem Lithiumalkinylälkylkupfe:
oder Lithium-dimethyikupfer bei -700C für die
Dauer von 0,1 bis 4 Stunden nach dem Verfahren von Baret u.a., Tetrahedron, Bd. 5 (1979), S.2931 wird das Propadien 4
erhalten, das ansc fließend nach dem Verfahren von Schema 1 entketalisiert wi J.
Das 1Ö~Allenyldik( ton 5 kann durch Reduktion mit Natriumborhydrid
in Ethanol bei 00C für die Dauer von 1 Stunde nach dem Verfahre) von Norymberski u.a., J.Chem.Soc.,
3426 (1955) in dei 17ß-Älkohol 26 umgewandelt werden. Der
Alkohol kann mit ( inem niederen Alkanoylchlorid in Pyridin
bei 0 bis 250C füj die Dauer von 1 bis 24 Stunden verestert
werden.
ORIGINAL SNSPECTED
Entweder das 10-Allenyldiketon 5 od r der entsprechende
17-Alkohol 26 kann nach dem folgend η Schema 3 hydriert
werden:
SCHEMA 3
SCHEMA 3
h ' ■
10
■>·
11
Das Diketon 5 öder der entsprechend i 17-^Alkohol 26 wird
2 Stunden nach dem Verfahren von Bi :n u.a., J.Chem.Soc.
1232 (1962) in Dioxan am Rückfluß ι Lt Dichlordicyanochinon
umgesetzt, um unter Bildung der Ve^ oindung 9 eine 1,2-Doppelbindung
einzuführen. Die Doppelbinc mg an dieser Stelle kann auch nach dem Verfahren von B<
cnstein u.a., J.Am.Chem.Soc.,
ORIGINAL INSPECTED
Bd.82 (1960), S.1.35 durch Behandlung von Verbindung 5 mit
Selendioxid in t-i utylalkohol am Rückfluß für die Dauer von
20 Sturideneingefül r'fc" werden.
Eine 6,7-Doppelbi) dung kann nach dem Verfahren von
Agnello u.a., J.Am Chem..:Soc., Bd. 82 (1960), S. 4293 durch Umsetzung
von Verbiidung 5 oder dem entsprechenden 17-Alkohbi
mit 'Chloranil in "-Butylalkohöl am Rückfluß für die Dauer
von 3 Stunden unt<;r Bildung der Verbindung 10 eingeführt'werden.
Eine 1,2-Doppelbi dung und eine 6,7-Doppelbindung können
gleichzeitig nach dem Verfahren von Agnello u.a., vgl. oben, durch Umsetzung d· r· Verbindung 5 oder des entsprechenden
17-Alkohols 26 mi Chloranil in sek.-Amylalkohol am Rückfluß für die Dauer von 3 Stundejiinter Bildung der Verbindung 11
eingeführt werden
Das gesättigte Sy item des Ringes A mit der 5ui.-Konfiguration
kann nach dem Schema 4 erhalten werden. Typischerweise wird
durch Reduktion d is 17ß-Hydroxy-4-en-3-ons 26 mit Lithium
in flüssigem Ammo iiak nach dem Verfahren von Stork u.a.,
J.Am.Chem.Soc., Bi. 86 (1964), S. 1761 die 4,5-Doppelbindung
unter Bildung der Verbindung 12 reduziert. Eine Reoxidation
des 17-Alkohols ii diesem und in jedem der anderen entsprechenden Alkoh :>le kann durch übliche Oxidation mit Chromsäure
in Aceton b^i etwa 250C nach dem Verfahren von Jones
erreicht werden.
Die 5<<-Reihen kön ien auch durch Umwandlung des von Hauser u.a.,
HeIv. Chim.Actä, *d. 47 (1964), S.1961 hergestellten Acetates
des bekannten 19- Iydroxy-5ot-androstan-3,17-dions oder
von dessen analog hergestellten 18-Methyl-, 6-Alkyl- und/oder
16-Alkyl-analoga Ln ein Bisketal, Hydrolyse des Acetates
und Oxidation zu lern 19-Aldehyd, sowie Umwandlung in die 10-Allenylverbind ing nach einem der Verfahren der Schemata
1 und 2 erhalten /erden.
■ORIGINAL INSPECTED
SCHEMA 4
Das 4-En-3,17-dion 5 kann auch wie Lm Schema 4 gezeigt in das
4-Hydroxyderivat umgewandelt werden. Im Anschluß an eine Behandlung mit alkalischem Wasserstoffperoxid unter Bildung
des Epoxids 13 wird eine Behandlung mit Schwefelsäure in Essigsäure
nach dem Verfahren von Brodie u.a., Endorinology, Bd. 100 (1977), S. 1684 durchgeführt, um den Epoxidring unter
Bildung des Hydroxyenons 14 zu öffnen.
ORIGINAL INSPEGTIP
Das 5<£-Keton 12 fc. mn nach dem Schema 5 durch Umsetzungmit
Dichlordicyanochi ion in Dioxan unter Rückfluß nach dem Verfahren
von Ringol'l u.a., Chem. andJTnd. , 211 (1962) zu dem
1-£n-3-on 15 deny riert werden.
SCHEMA 5 -
Das Allenyldiketa 4 kam nach Schema 6 in verschiedene sauerstoff
haltige Derivate umgewandelt werden.
SCHEMA 6
19
Eine Behandlung des Diketals 4 mit m-Chlorperbenzoesäure
in Dichlofmethan bei 0 .bis 250C für die Dauer von 1 bis 12
Stunden ergibt ein Gemisch der 5,6-Epoxide 16, deren Epoxidringe
unter Verwendung von Perchlorsäure in wäßrigem Tetrahydrofuran bei 25 bis 800C für die Dauer von 1 bis 12 Stunden
zu dem 3,17-Diketo-5,6-diol 17 geöffnet werden können. In diesem
Verfahren werden auch die Ketalgruppen entfernt. Das Diol 17 wird anschließend durch eine Oxidation nach Jones wie
vorstehend beschrieben zu dem 5eC-Hydroxy-6-keton 18 oxidiert.
COPY.
INSPiOTIS J
Das Keton 18 wird dann unter Verwendung von p-Toluolsulfon- .
säure in Benzol oder von Mineralsäure in wäßrigem Alkohol bei 25 bis 700C für die Dauer von 1 bis 4 Stunden unter Bildung
des Trions 19 dehydriert.
Entweder der 17-Alkohol 26 oder dessen reduziertes 5i6-Analogon
12 kann nach dem Schema 7 am Kohlenstoffatom 16 alkyliert werden.
SCHEMA 7
->■
21
ORIGINAL INSPECTED
124719
Am Beispiel des durch Borhydrid-Reduktion der Verbindung 5
erhaltenen 17ß-Alkohols 26 als Erläuterung der Reaktion wird das Enon mit Ethylenglykol und p-Toluolsulfonsäure in Benzol am Rückfluß mit einer Wasserfalle unter Bildung des Hydroxyketals 20 ketalisiert. Durch Oxidation des 17-Alkohols mit
einem Komplex aus Chromtrioxid/Pyr din in Dichlormethan nach dem Verfahren von Ratcliffe u.a., J". Org. Chem. / Bd. 35
(1970)', S. 4000 wird das 17-Keton ;1 regeneriert, das
z.B. durch Umsetzungmit Methylchloirformiat und Kalium-tbutoxid und anschließend mit einem niederen Alkylhalogenid · unter Bildung des alkylierten Ketoesters 22 am Kohlenstoffatom 16 monoalkyliert werden kann. Eine alkalische Hydrolyse,<■■
anschließendes Ansäuern und Erwärmen führt:zur Decarboxylierung und Entketalisierung unter Bildung des alkylierten Ketons 23. Das Verfahren gemäß Schema 7 kann auch eingesetzt werden, um die 18-Methylanaloga am Kohlenstoffatom 16 zu alkylieren.
erhaltenen 17ß-Alkohols 26 als Erläuterung der Reaktion wird das Enon mit Ethylenglykol und p-Toluolsulfonsäure in Benzol am Rückfluß mit einer Wasserfalle unter Bildung des Hydroxyketals 20 ketalisiert. Durch Oxidation des 17-Alkohols mit
einem Komplex aus Chromtrioxid/Pyr din in Dichlormethan nach dem Verfahren von Ratcliffe u.a., J". Org. Chem. / Bd. 35
(1970)', S. 4000 wird das 17-Keton ;1 regeneriert, das
z.B. durch Umsetzungmit Methylchloirformiat und Kalium-tbutoxid und anschließend mit einem niederen Alkylhalogenid · unter Bildung des alkylierten Ketoesters 22 am Kohlenstoffatom 16 monoalkyliert werden kann. Eine alkalische Hydrolyse,<■■
anschließendes Ansäuern und Erwärmen führt:zur Decarboxylierung und Entketalisierung unter Bildung des alkylierten Ketons 23. Das Verfahren gemäß Schema 7 kann auch eingesetzt werden, um die 18-Methylanaloga am Kohlenstoffatom 16 zu alkylieren.
Eine Alkylierung am Kohlenstoffatom 6 kann nach dem Verfahren
von Schema 8 durchgeführt werden.
SCHEMA 8
16a
Das überwiegend in der ct-Konfiguration vorliegende
C£-Epoxid 16a gemä I Schema 6 wird mit einem niederen Alkyl-Grignard-Reagens
i.i Tetrahydrofuran am Rückfluß behandelt, um das alkylierte Hydroxyketal 24 zu bilden. Durch Entketalisierung
und Entwässerung unter den Bedingungen zur Umwandlung der Verbindung 16 in die Verbindung 19 gemäß
Schema 6, wird das 6-Alkyl-4-en-3,17-dion 25 erhalten.
Verbindungen mit einem 7-Alkylsubstituenten können gemäß
Schema 9 hergestellt werden.
SCHEMA 9
10 (17 B--Acetat)
Das Dien 10, das nach dem Verfahren von Schema 3 aus der
Verbindung 26 in Form des 17ß-Acetates erhalten wird, wird mit Lithium-diniederalky1-kupfer zu der 7oi-Alkylverbindung
umgesetzt. Durch weitere Dehydrierung nach dem Verfahren gemäß Schema 3 zur Umwandlung des Enons 26 in das Dienon 10
wird das Enon 27 in das Dienon 28 umgewandelt. Das 7-Alkylenon
27 kann weiter in völlig analoger Weise wie die Enone 5 oder 26 umgewandelt werden.
COPY
124719
Die 18-MethyIreihe kann aus der bekannten, nach dem Verfahren
von Biddely u.a., J.Org.Chem., Bd. 31 (1966), S. 1026 hergestellten
Vorstufe 29 hergestellt werden. Das Hydroxyenon 29 wird in die 10-Allenylreihe gemäß Schema 10 umgewandelt.
SCHEMA 10
OAc
AcO
31
AcO
33
35
AcO
Br
36
ORIGINAL ShSSPECTED
Das bekannte Hydroxyenon 29 wird mit Isopropenylacetat
in das Enoldiacetat 30 umgewandelt. Durch Reduktion mit Natriumborhydrid nach dem Verfahren von Dauben u.a.,
J.Am.Chem.Soc., Bd. 73-(1951), S. 4463 wird das Endiol 31 erhalten, das durch übliche Behandlung mit Essigsäureanhydrid
und Pyridin in sein Diacetat 32 umgewandelt wird.
Das Diacetat 32 wird in Analogie zu der bekannten Verbindung mit einer Methylgruppe am Kohlenstoffatom C13 nach dem Verfahr«
von Bowers u.a., J.Am.Chem.Soc., Bd. 84 (1962), S.3204,
weiter verarbeitet.
Das Diacetat 32 wird mit N-Bromsuccinimid in das Bromhydrin
umgewandelt. Eine Behandlung mit Bleitetraacetat ergibt den
.cyclischen Ether 34, der durch Hydrolyse des Acetates und Oxidation in das Keton 35 umgewandelt wird. Durch Behandlung
mit metallischem Zink wird eine reduktive öffnung des Ethers und eine Konjugation der Enon-Doppelbindung unter Bildung des
19-Hydroxy-4-en-3-ons 36 bewirkt. Der 19-Alkohol 36 kann zu
dem Aldehyd oxidiert und weiter nach den Verfahren der vorstehenden
Reaktionsschemata umgewandelt werden.
Die vorstehenden Synthesen stellen eine mögliche Erläuterung der Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen dar, wobei
jedoch auch viele andere übliche Reaktionen eingesetzt werden können, um diese Verbindungen herzustellen oder ineinander
umzuwandeln. Diese üblichen Reaktionen und Reaktionsbedingunger können z.B. in Fi-:ser u.a. , "Steroids" (Reinhold, New York
1959); Djerassi, Kd., "Steroid Reactions" (Holden-Day, San Francisco, 1963); Kirk u.a., "Ster^pid Reaction Mechanisms"
(Elsevier, Amsterdam u.a., 1968); Carruthers, "Some Modem Methods of Organic Synthesis" (Cambridge Ü.Press, Cambridge,
1971); und Harrist η u.a., "Compendium of Organic Synthetic Methods" (Wiley-Ii terscionce, New York u.a., 1971) nachgelesen
werden.
ORIGINAL INSPfXlE
Die erfindungsgemäßen Verbindungen haben eine hohe Affinität für Aromatase-Enzyme. Darüberhinaus* binden sich die als
Aromatase-Inhibitoren wirksamen erfindungsgemäßen Verbindungen an das Enzym in einer Weise, die von der Zeit abhängig ist,
wodurch das Enzym nach und nach inaktiviert wird. Daher sind diese"Inhibitoren wirksam in der Behandlung von Zuständen,
von denen bereits bekannt ist, daß sie auf Aromatase-Tnhibitoren reagieren, wobei sie jedoch wegen der Irreversibilität ihrer
Hemmwirkung eine verlängerte Wirkung aufweisen.
Die Aromatase-Hemmwirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
kann unter Anwendung eines radioenzymatischen Versuches' getestet werden. Dazu wird ein aus menschlicher Placenta isoliertes
Aromataseenzym-Präparat aus der Protoplasmakörnchenfraktion eingesetzt. Um die Geschwindigkeit der Enzymreaktion
im Verlauf von in vitro Inkubationen zu messen, wird eine stereospezifische Eliminierung voi. 1ß- und 2ß~Tritiummarkierungen
aus Androgensubstrattm, wie Testosteron oder *
Androstendion, unj^as anschließende Auftreten von tritiiertem
Wasser angewendet.
Die Aromatase-Inhibitoren werden durch Messen ihrer konkurrierenden
Hemmung der Umwandlung von H-Testosteron in östrogene
auf ihre Enzym-Affinität bewertet. Das 1ß,2ß- H-Testosteron (spezifische Aktivität 40 bis 60 Ci/mMol) wird in einer
-9 Testpufferlösung zu.einer Testkonzentration von etwa 1,7 ·
Mol mit etwa 200 000 Zerfallsvorgüngen pro Minute in 100 μΐ
gelöst. Die Testpufferlösung enthalt 100 mMol KCl,
10 mMol KH3PO4, 10 mMol Dithiothro.it und 1 mMol Ethylendiamintetraessigsäure
und hat einen pH-Wert von 8,0. Die Hemmverbindungen (etwa 10 mg) werden in ethanol und/oder DimethyI-sulfoxid
gelöst und mit Testpufferlösung verdünnt, um Test-
-4-9 :
konzentrationen von 10 Mol bis 10 Mol zu erhalten.
100 μΐ an mit Tritium markiertem Testosteron und 100 μΐ Enzym- *
Inhibitor werden in ein 35 ml fassendes Zentrifugenrohr ge-
QRSQINAL INSPECTED
geben, das 600 μΐ eines Njkotinamid-adenindinukleotidphosphat
(NADPH) bildenden Systems enthält. Die Aromatase erfordert Nikotinamid-adenindinukleotidphosphat als Cofaktor,
und deshalb wird ein diesen Cofaktor bildendes System zugesetzt, welches 0,5 mMol Nikotinamid-adenindinukleotidphosphat (NADP ),
2,5 mMol Glucose-6-phosphat und 1,0 Einheit/ml an Glucose-6-phosphat-dehydrogenase
in Testpufferlösung enthält. Die Enzymreaktion wird durch den Zusatz von 700 μΐ des Aromatasepräparates,
gewöhnlich 50 \iq Protoplasmakörnchenprotein pro
ml Testpufferlösung, in Gang gesetzt. Diese Präparate werden unter Anwendung eines Mischers (vortex mixer) gemischt
und 30 Minuten bei 37°C in einer Gasphase aus 95 % O_ und 5 .%
CO2 in einem Schütte ;linkuba tor nach Dubinoff inkubiert.
Die enzymatische Reaktion wird durch den Zusatz von 10 ml
CHCl- beendet. Nach ainem weiteren Mischen für die Dauer von
20 Sekunden werderfdie wäßr i.g-organischen Emulsionen dispergiert,
und dann wird nach dem Zentrifugieren bei 600 χ g für die Dauer von 10 Minuten eine Phasentrennung bewirkt. Doppelte Proben von
500 μΐ der oberen wäßrigen Phase jeder Inkubationsprobe werden
zu 10 χ 75 mm KuItürröhrchen gegeben. Diese Röhrchen werden
mit 500 μΐ einer kalten, 0,25 %igen Suspension von mit Dextran
überzogener Kohle versetzt, gemischt, 15 Minuten bei 4°C inkubiert und dann bei 2600 χ g in einer gekühlten Zentrifuge
(40C) zentrifugiert. Die überstehende Fraktion wird in ein
Scintiifetionsgefäß mit einem Fassungsvermögen von 20 ml dekantiert,
und 15 ml eines wäßrigen Scintillationsgemisches (scintillation cocktail) werden zugesetzt. Die Radioaktivität von H-O, das
aus während der enz/matischen Reaktion freigesetzten 1- und
2-Tritiumatomen entstanden ist, wird durch Zählen in einem Flüssigkeits-ScintilLationszähler für die Dauer von 10 Minuten
bestimmt. Dieses Testverfahren wurde nach den Verfahren von
ORIGINAL INSPECTED
Reed u.a., J.Biol. Chem., Bd. 251 (1976), S.1625, und von
Thompson u.a., J.Biol.Chem., Bd. 249 (1974), S. 5364 und 5374, angepaßt.
Die enzymatische Wirksamkeit steht im Zusammenhang mit dem Prozentsatz
an Tritium, das aus dem H-Testosteron freigesetzt wurde und als H_0 erscheint. Die Wirksamkeit jeder Inhibitorkonzentration
wird als Prozentsatz der Tragerkontrolle berechnet, die
willkürlich als 100% gesetzt wird. Die molare Konzentration jedes
Inhibitors, die die Enzymwirks.imkeit um 50 % verringert, wird
als 50%ige Hemmkonzentration, ICgo, bezeichnet. Diese Werte
für eine erfindungsgemäße Verbindung, nämlich 10—(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion,
als Inhibitor und für die Bezügsverbindungen Aminoglutethimid, Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion
und 1-Dehydrotestololacton, werden in Tabelle I gezeigt.
Die 1O-Allenylverbindung hat eine größere Enzymaffinität als
andere bekannte Inhibitoren, die bereits entweder als Antifertilitätsmittel
bei Nagetieren ode· zur Blockierung der peripheren Aromatisierung in Patienton mit Brustkrebs eingesetzt
wurden.
Konkurrierende Hemmung von Aromatase-Inhibitoren
Inhibitorverbindung . ... .ICc0
10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion 7,5 χ 10~8
Oi--(p-Äminophenyl)-o6-ethylglutarimJd 1,0 χ 10
(Aminoglutethimid)
-7 Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion 1,0 x. 10
1,2,3,4,4a,4b,7,9,10,1Oa-Decahydro-2-hydroxy- 2,5 χ 10
2,4b-dimethyl-7-oxo-1-phenanthren-propionsäure-0-lacton
(1-Dehydrotestololacton)
Die erfindungsgemäßan Verbindungen, die eine gute Hemmung ,
IC,-0 "■£ 10 M, zeigten, wurden auf eine zeitabhängige Hemmung
untersucht. In diesem Test wurde der Inhibitor mit dem Enzym vorinkubiert, bevor die Enzymwirksamkeit in Gegenwart hoher
Substratmengen getestet wurde. Ein zeitabhängiger Abfall der Enzymwirksamkeit zeigt eine irreversible Bindung des Inhibitors
an das Enzym an.
In dem zeitabhängigen Test werden solche Mengen des Enzym-Inhibitors
in 100 μΐ der vorstehend beschriebenen Testpufferlösung,
die Testkonxentrationen ergeben, die etwa 1 mal und 10 mal dem IC50 Wert entsprechen, in Zentrifugenröhrchen mit
einem Fassungsvermögen von 35 ml gegeben, die bereits 600 μΐ
des vorstehend beschriäoenen Nikotinamid-adenindinukleotidphosphat
bildenden Systems enthalten. Die Vorinkubation wird durch Zusatz von 700 μΐ Aromatase-Präparat, gewöhnlich 500
bis 800 p.g Protopla-smakörnchenprotein pro ml Testpufferlösung,'
eingeleitet. Diese Präparate werden unter Anwendung eines Mischers (vortex mixer) gemischt und für die Dauer von 0, 10,
20 oder 40 Minuten bei 25°C inkubiert. Anschließend werden
100 ul .1ß,2ß- H-Tesirosteron in Testpufferlösung zugesetzt,
so daß eine Testkon.:entration des Substrats (4,5 χ 10 Mol), die mindestens 10 mal die Km von Testosteron (0,045 μΜοΙ)
darstellt, bereitgestellt wird. Nach dem Mischen wird die Inkubation des Enzyms noch 10 Minuten fortgesetzt, bevor sie
durch Zusatz von Chloroform beendet wird. Die Menge der Radioaktivität in dar wäßrigen Fraktion wird durch Scintillatior
verfahren bestimmt. Die enzymatische Wirksamkeit wird aus dem
3 3
Prozentsatz von H-Testosteron, das in H„O umgewandelt wurde,
berechnet. Die Enzymwirksamkeit- für jede Inhibitorkonzentration bei jeder Vörinkubationsdauer wird als Prozentsatz der Trägerkontrolle
bei "0" Minuten, die willkürlich als 100 % festgesefezi wird, berechnet. Daher wird die prozentuale Enzymhemmung aus-
GOPY
gedrückt als Prozentsatz des Wertes für 100 % Enzymwirksamkeit.
Verbindungen, die eine zeitabhängige Hemmung zeigen, werden dann getestet, um die Hemmkonstante, K., zu bestimmen, die die
scheinbare Dissoziationskonstante des Komplexes aus Enzym und Inhibitor darstellt. Diese Bestimmung erfordert Messungen
bei Anfangsgeschwindigkeiten dor Enzymreaktion. Die Enzymwirksamkeit
wird nach unterschiedlichen VorInkubationszeiten
bei verschiedenen Inhibitor-Konzentrationen bestimmt, wenn sie bei einer Substratkonzentration von mindestens 10 χ der Km
von Testosteron getestet werden. Die Halbwertszeit (t^/o)
des Enzyms bei diesen verschiedenen fnhibitorkonzentrationen (/in/) wird verwendet, um die K. durch die lineare Regressions~
gleichung der Halbwertszeit gegen 1/Ζϊη/ zu bestimmen. Die
K. ist äquivalent der Inhibitorkonzentration, wenn die Halbwertszeit
gleich 0 ist. Die Ergebnisse der zeitabhängigen Versuche sind in Tabelle II zusammengestellt.
SfMSPEGTED (^!
O I
24719
- 30 -
| Inhibitor | Inh .bitor- konzentration (μΜο!) |
1,0 10,0 |
von Aromatase | 20 | 40 | • | |
| TABELLE II | 0,1 1,0 |
13,0 42,5 45,7 62,5 69,2 |
31,5 56,6 62,4 76,5 84,0 |
Scheinbare Κχ(μΜοΙ) |
|||
| Zeitabhängige Hemmung | 10-(1,2-Propa- 0,01 dienyl)-ös tr-4-en- 0,05 " •3,17-dion 0,1 0,5 1,0 |
0,25 2,5 |
0,5 64,0 |
14,4 73,2 |
|||
| Aminogluthethimid | Prozentuale Hemmung Vorinkubationszeit (Minuten) |
45,5 - 92,8 |
54,8 95,2 |
0,014 | |||
| Andros ta-1,4,6- trien-3,17-dion |
0 | 3,6 82,7 |
36,1 96,9 |
20,28 | |||
| 1-Dehydrotestolo- lacton |
0,0 6,2 8,6 34,7 50,2 |
0,110 | |||||
| 13,7 70,0 |
7,9 | ||||||
| 20,5 88,8 |
|||||||
| 0,0 24,7 |
Tabelle II zeigt die prozentuale Hemmung nach unterschiedlichen Vorinkubationsdauern Vor der Zugabe des markierten Substrates :.
für unterschiedliche Konzentrationen an 10-(1,2-Propadienyl)-östren-dion
und Bezugsverbindungen. Die Allenylverbindung zeigt eine bedeutende"zeitabhängige Hemmung der Aromatase bei sehr
geringen Konzentrationen, d.h. 0,01 bis 0,05 iiMol. Bezogen auf
diese Wirksamkeiten hat das 10-(1,2-Propadienyl)-östrendion
eine überlegene Wirksamkeit gegenüber bekannten therapeutisch Mitteln, die bei der Therapie von Brustkrebs eingesetzt werden
und ebenfalls die Aromatase hemmen.
ORIGINAL INSPECTED
124719
Die K. für das 1O-(1,2-Propadienyl)-östren-dion beträgt
_Q
1,4 χ 10 Mol. Diese Daten zeigen, daß dieser Inhibitor irreversibel an das Enzym mit einer 3 χ größeren Affinität für
den Enzymsitz als derjenigen des natürlichen Substrats Testosteron
gebunden ist, welches eLne Enzymaffinität (Km) von 4,48 χ 10~8 Mol aufweist. Die Snzymaffinität der 10-Allenylverbindung
übersteigt die Enzymaffin.?.tat von Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion
um einen Faktor von ί.,1, von 1-Dehydrofcestololacton
um einen Faktor von 58,1 und \ on Aminoglutethimid um
einen Faktor von 1491,2.
Diese Daten zeigen, daß das 10—{1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion
bekannten Aromatase-Inhibitoren überlegen ist. it
Auch die anderen erfindungsgemäßen Verbindungen der Formeln I und II weisen eine bedeutende irreversible Aromatase-Hemmung
auf. Diese anderen erfindungsgemäßen Verbindungen haben als Aromatase-Inhibitoren eine verbesserte therapeutische
Wirksamkeit und Spezifität bei der Behandlung von von östrogen abhängigen Krebsarten und bei der He-mmung von durch östrogen
regulierten Fortpflanzungsvorgängen bei Tieren und Menschen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind als Aromatase-Inhibitoren therapeutisch anwendbar zur Behandlung jedes normalen oder
pathologischen Zustandes, der durch östrogenbildung vermittelt wird und verantwortlich für die Hemmung der östrogenbildung
ist. Derartige Zustände umfassen diejenigen, die vorstehend bereits beschrieben wurden und von denen gezeigt wurde, daß
sie auf Aromatase-Inhibitoren reagieren, sind jedoch darauf nicht begrenzt. Die erfindungsgemäßtm Verbindungen können auch
als irreversible Inhibitoren für Aromatase-Enzyme bei allen Anwendungen, wo hohe Wirksamkeit und Spezifität erfordert
werden, verwendet werden.
INSPECTlD COPY
124719
- 32 -
Im allgemeinen können die Verbindungen der Formeln I oder II analog bekannten Aromatase-Inhibitoren, wie z.B.
Androsta-1,4,6-trien~3,17-dion, Testololacton oder Aminoglutethimid,
verabreicht werden. Sie können oral oder parenteral in festeir oder flüssiger Form und gegebenenfalls
in Gegenwart eines pharmazeutisch verträglichen Trägers verabreicht werden. Feste Einheitsdosierungsformen, z.B. Kapseln,
Pillen , Tabletten u. dgl., sind geeignet. Einzelne feste Dosierungseinheiten können neben den wirksamen Bestandteilen
einen pharmazeutisch verträglichen Träger, z.B. Stärke, Zucker Sorbit, Gelatine, Gleitmittel, Kieselsäure, Talkum u. dgl.,
enthalten. Flüssige Dosierungsformen zur oralen Verabreichung
oder sterile Injektionslösungen sind zur Anwendung des Verfahr«
geeignet. Wenn es sich als klinisch brauchbar erweist, kann mehr als eine Verabreichungsform angewendet werden.
Eine orale Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindungen,
z.B. zur Behandlung von Biustkrebs, durch Kapseln oder Tablett«
wird vorteilhaft mit einzelnen Dosierungseinheiten vorgenommen, die 1,0 bis 250 mg, vorzugsweise 10 bis 50 mg, des Aromatase-Inhibitors
enthalten. Eine täglicheposierung von 50 bis 1000 mc vorzugsweise von 10 bis 150 mg, wird empfohlen.
Die Verbindungen der Formeln I oder II können auch als flüssige Suspensionen oder Lösungen unter Verwendung einer sterilen
Flüssigkeit, wie z.H. öl, Wasser, ein Alkohol oder Gemische
daraus, mit oder ohne Zusatz eines pharmazeutisch geeigneten oberflächenaktiven Mittels-, Suspendiermittels oder Emulgiermittels
zur oralen oder parenteralen Verabreichung verabreicht werden.
ORIGINAL INSPECTED
_ OO _
Eine Suspension oder Lösung zur intramuskulären Injektion enthält vorteilhaft 10 bis 200 mg Aromatase-Inhibitor pro nl
der Suspension oder Lösung. Eine Lösung zur intravenösen Injektion enthält vorteilhaft 0,1 bis 10 mg pro ml. Wirksame
Aromatase hemmende Dosierungen liegen bei 10 bis 200 mg täglich i.m. und bei 10 bis 100 mg täglich i.V.. -
Die wirksame Verbindung kann auch mit Hilfe eines Systems der
ununterbrochenen Freisetzung verabreicht werden, be ändern die ·
Verbindung der Formel I oder II nach und nach mit einer kontrollierten, gleichförmigen Geschwindigkeit aus einem inerten
oder bioerodierbaren Träger durch Diffusion, Osmose oder Zerfall des Trägers während der Behandlungsdauer freigesetzt wird.
Abgabesysteme mit kontrollierter Freisetzung der Wirkstoffe können in Form eines auf die Haut oder auf die Mund-, sublinguale
.oder intranasale Schleimhaut aufzubringenden Pflasters, Lappens
oder Verbandes, eines in den Blindsack des Auges einzusetzenden Augeneinsatzes oder einer nach und nach erodierenden"Tablette
oder Kapsel oder einer oral zu verabreichenden Vorratsform für den Magen-Darm-Trakt vorliegen. Eine Verabreichung mit
Hilfe derartiger Abgabesysteme mit ununterbrochener Freisetzung ermöglicht,~daß die Körpergewebe konstant für eine verlängerte
Dauer einer therapeutisch wirksamen Dosis einer Verbindung der Formel I oder II ausgesetzt sind. Die Einheitsdosis der
mit Hilfe eines Systems mit ununterbrochener Freisetzung verabreichten Verbindung entspricht etwa der Menge einer wirksamen
täglichen Dosierung multipliziert mit der Höchstzahl der Tage,
an denen der Träger auf oder in dem Körper "des Patienten verbleiben soll. Der Träger für die ununterbrochene Freisetzung
kann in Form einer festenjsder porösen Einbettungsmasse oder
eines festen oder porösen Vorratsbehälters vorliegen und aus einem oder mehreren natürlichen oder synthetischen Polymeren,
einschließlich modifizierter oder nicht modifizierter Cellulose/
.PFOTFH
124719
Stärke, Gelatine, Collagen, Kautschuk, Polyolefine, Polyamidef
Polyacrylate, Polyalkohole, Polyether, Polyester, Polyurethane, Polysulfone, Polysiloxane ind Polyimide sowie Gemische, Schicht
stoffe und Mischpolymerisate daraus gebildet werden. Die Verbindung der Formel I oder II kann in den Träger mit ununterbrochener
Freisetzung in reiner Form eingearbeitet werden oder kann in jedem geeigneten flüssigen oder festen Träger einschlie
lieh der Polymeren, aus denen der Träger mit ununterbrochener Freisetzung gebildet wurde, gelöst werden.
Beispiele für geeignete Dosierungsformen sind nachstehend angegeben, wenn auch die Erfindung in keiner Weise durch die
gewählten Beispiele beschränkt ist, da diese Verabreichungsweis allgemein bekannt sind.
Es wird angenommen, laß der Fachmann in der Lage ist, die vorliegende
Erfindung iη ihrem vollen Ausmaß aufgrund der vorliege:
den Beschreibung auszunutzen. Die folgenden bevorzugten speziellen Ausführui gsformen stellen daher lediglich Erläuterun*
dar. In den folgend -n Beispielen bezfehen sich alle Temperaturangaben
unkorrigier- 'auf 0C, und alle Teile und Prozentsätze
beziehen sich auf das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben
ist.
Herstellung von 10- (1,2-Propadienyl)-östr-4-en~3,1 7-dion (5)
1,8 g (4,4 mMol) 3,17-Bis-(ethylendioxy)-19-ethinylandrost-5-en-19-ol
(Verbindunc 2, erhältlich· gemäß Covey u.a., Tet.Let.
2105 (1979)) in 20 π 1 Pyridin wurden auf 00C gekühlt und dann
mit 700 mg (6 mMol) Methansulfonylchlorid behandelt. Das Gemisa
wurde 48 Stunden bei -200C gehalten, anschließend mit Ether
verdünnt und nacheinander mit 1N HCl, gesättigter NaHCO-,-Lösung
und Kochsalzlösung gewaschen und dann getrocknet und konzentriert.
ORIGINAL INSPECTED copy
124719
Das erhaltene rohe Mesylat 3 wurde in 50 ml Toluol gelöst und
auf -7O0C gekühlt, anschließend mit 2 ml einer 70%igen Lösung
von Natrium-bis-(methoxyethoxy)-aluminiumhydrid in Benzol behandelt und 12 Stunden bei -200C stel engelassen. Anschließend
wurde sorgfältig Wasser zugesetzt ι nd das Gemisch mit Ether extrahiert. Die Etherlösung wurde mit 1N HCl und anschließend
mit wäßriger NaHCO^-Lösung gewaschen, dann getrocknet und
konzentriert, wobei ein Rückstand erhalten wurde, der durch
Chromatographie über Silicagel in Ethylacetat/Hexan gereinigt wurde, wobei das Allen 4 erhalten wurde.
konzentriert, wobei ein Rückstand erhalten wurde, der durch
Chromatographie über Silicagel in Ethylacetat/Hexan gereinigt wurde, wobei das Allen 4 erhalten wurde.
Das Allen 4 wurde in 30 ml Aceton gelöst und mit 50 mg p-Toluolsulfonsäure
versetzt, worauf die Lösung über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und anschließend konzentriert wurde. Der Rückstand
wurde in Ether aufgenommen, mit wäßriger NaHCCu-Lösung
gewaschen, getrocknet, konzentriert and über Silicagel
chromatographiert. Das als Produkt erhaltene Diketon wurde
weiter durch ümkristallisation aus Hexan gereinigt, wobei das Produkt 5 als farblose Kristallefriit einem Schmelzpunkt von
104 bis 1050C erhalten wurde.
gewaschen, getrocknet, konzentriert and über Silicagel
chromatographiert. Das als Produkt erhaltene Diketon wurde
weiter durch ümkristallisation aus Hexan gereinigt, wobei das Produkt 5 als farblose Kristallefriit einem Schmelzpunkt von
104 bis 1050C erhalten wurde.
Durch ein völlig analoges Verfahren Lassen sich die 18-MethyI-
und 16-Alkylanaloga in die entsprechenden Allenylketone
umwandeln.
umwandeln.
Herstellung von 10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3-on-17ß-ol (26)
312 mg (1 mMol) des Diketons 5 in 10 ml absolutem Methanol
wurde«1 Stunde bei 00C mit 15 mg NaBI. behandelt. Dann wurde
1 Tropfen Essigsäure zugesetzt und das Gemisch zur Trockene
eingedampft. Der Rückstand wurde in Ether aufgenommen, mit
1N HCl und Kochsalzlösung gewaschen und dann getrocknet und
eingedampft. Das rohe Produkt wurde aus. Methanol umkristallisiert, wobei der 17ß-Alkohol 26 erhalten wurde.
wurde«1 Stunde bei 00C mit 15 mg NaBI. behandelt. Dann wurde
1 Tropfen Essigsäure zugesetzt und das Gemisch zur Trockene
eingedampft. Der Rückstand wurde in Ether aufgenommen, mit
1N HCl und Kochsalzlösung gewaschen und dann getrocknet und
eingedampft. Das rohe Produkt wurde aus. Methanol umkristallisiert, wobei der 17ß-Alkohol 26 erhalten wurde.
Unter Anwendung des vorstehenden Verfahrens können analog substituierte Diketone selektiv am Kohlenstoffatom C17 reduzier!
werden, um die analogen Alkohole zu erhalten. Die 17Ά.-Alkohole
können nach üblichen Verfahren, z.B. durch Inversion über das 17ß-Tosylat, Ersatz durch Acetat und Hydrolyse, hergestellt
werden.
Eine Lösung von 150 mg des Diketons 5 in 16 ml t-Butylalkohol
und 0,7 ml Eisessig wurde mit 150 mg Selendioxid versetzt. Das Gemisch wurde 20 Stunden am Rückfluß erhitzt, anschließend
abgekühlt und mit Eihylacetat verdünnt. Die Lösung wurde filtrii
das Filtrat wurde mit 1N NaOH, 1N H3SO4 und Kochsalzlösung
gewaschen, anschließend getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde über Silicagel mit Ethylacetat/Hexan chromatography
um das Produkt 9 zu erhalten.
Ein Gemisch aus 250 mg des Diketons 5 und 460 mg Chloranil
in 17 ml t-Butylalkohol wurde 3 Stunden am Rückfluß erhitzt.
Das Gemisch wurde mit Ethylacetat verdünnt und filtriert. Das Filtrat wurde nacheinander mit 1N NaOH und Kochsalzlösung
gewaschen, anschließend getrocknet und konzentriert. Durch Chromatographie der- Rückstandes über Silicagel unter Verwendung
von Ethylacetat/He?an wurde das Produkt 10 erhalten, das aus
Dichlormethan/Hexan umkristallisiert wurde und sodann einen
Schmelzpunkt von 152 bis 1540C aufwies.
ORIGIMAL INSPECTED C0PY
!2 k / 19
Herstellung von 10-(1,2-Propadienyl)-östra-1,4,6~trien-3,17-dion (11)
Ein Gemisch aus 400 mg des Ketons 5, 1,4 g Chloranil und 15 mi
sek.-Amylalkohol wurde 3 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wurde das Gemisch mit Ethylacetat verdünnt und
filtriert, worauf das Filtrat mit 1N NaOH und Kochsalzlösung gewaschen und dann konzentriert wurde. Der Rückstand wurde
über Silicagel chromatographiert, um das Trienprodukt 11 zu
erhalten.
Herstellung von 17ß-Hydroxy-1 0- (1 ,2-propadienyl) -S't-östran-S-on (12);
312 mg (1 mMol) des 17ß-Alkohols 26 in 5 ml Tetrahydrofuran
wurden zu einer Lösung von 21 mg (3 mMol) Lithium in 20 ml Ammoniak mit einem Gehalt von 80 mg fc-Butanol gegeben, die
eine Temperatur von -700C aufwies. Nachdem das Reaktionsgemisch
10 Minuten bei -7O0C gehalten worden war, wurde es mit festem Ammoniumchlorid behandelt, und man ließ das Ammoniak
verdampfen, löste den Rückstand in E^her, wusch die Etherlösung
mit Kochsalzlösung, trocknete die Lösung und dampfte sie ein. Der Rückstand wurdekus Methanol umkristallisiert, um das Produkt
12 zu erhalten.
Herstellung von 4-Hydroxy-10-(1,2-propadienyl)-östr-4-en-3,1 7-dion
(14)
Eine Lösung von 650 mg des Diketons 5 in 5 ml Methanol wurde bei 15°C mit 0,6 ml einer 30%igen Wasserstoffperoxid-lösung
versetzt. Anschließend wurden tropfenweise 46 mg Natriumhydroxid gelöst in 0,4 ml Wasser zugesetzt. Nachdem die Lösung
ORIGINAL SWSPECTEE
24719
1 Stunde bei 15°C gehalten worden war, wurde sie 2 Stunden bei 250C gerührt und anschließend in eine Kochsalzlösung gegossen
und mit Ether extrahiert. Die Etherlösung wurde getrocknet und konzentriert, und der Rückstand wurde aus Methanol
umkristallisxert, um das Epoxid 13 zu erhalten. Das rohe
Epoxid wurde zu 5 ml Essigsäure mit einem Gehalt von 0,1 ml konzentrierter Schwefelsäure gegeben und das Gemisch wurde
4 Stunden bei 25°C gerührt und dann auf Eis gegossen. Der Feststoff wurde abfiltriert und aus Ethylacetat umkristallisiert,
um das Produkt 14 zu erhalten.
Ein Gemisch aus 200 mg des 5^-Diketons 12 und 320 mg Dicyanodichlorchinon
in 4 ml Dioxan wurde 24 Stunden am Rückfluß erhitzt. Der Rückstand würde mit Ethylacetat verdünnt und mit 1N
NaOH und Kochsalzlöcjng gewaschen, anschließend getrocknet
und konzentriert. Durch Chromatographie des Rückstandes über Silicagel unter Verwendung von Ethylacetat/Hexan wurde das
Produkt 15 erhalten.
Herstellung von 5^-Hydroxy-10-(1,2-propadienyl)-östra-3,6,17-trion (18)
- ■ ■
152 mg (0,38 mMol) des Bisketal-5-ens 4 in 7 ml Methylenchlorid
wurden bei 00C mit 85 mg m-Chlorperbenzoesäure (85 %iges
Reaktionsmittel, 0,42 mMol) versetzt. Das Gemisch wurde 16 Stunden bei 00C gehalten, anschließend mit Methylenchlorid
verdünnt, dann nacheinander mit Wasser, 10%iger Natriumcarbonatlösung und Kochsalzlösung gewaschen, anschließend getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand wurde zusammen mit einem ähnlichen Rückstand, der in einer getrennten Reaktion ausgehend von
52 mg des Bisketal-5-ens 4 erhalten worden war, einer
3 !24719
Schnellchromatographie (flash chromatrography) über Silikagel
in 60% Ethylacetat/Hexan unterworfen, wobei 126 mg (59 %) des öi-Epoxids 16a und 24 mg (11 %) des ß-Epoxids 16b erhalten
wurden. 126 mg (0,30 mMol) des 5,6-^-EpOXXdS 16a in 20 ml
Tetrahydrofuran und 5 ml Wasser wurden mit 8 Tropfen einer 70%igen Perchlorsäure behandelt und 48 Stunden bei 250C
gerührt, als die Abwesenheit des Epoxids durch Dünnschichtchromatographie nachgewiesen wurde. Das Gemisch wurde mit
Ether verdünnt, nacheinander mit wäßriger Na2C0g-Lösung und
I<ochsalzlösung gewaschen, anschließend üher MgSO- getrocknet
und konzentriert, wobei 95 mg des rohen Diols 17 erhalten wurden. Das rohe Diol wurde in 25 ml Aceton gelöst und bei
00C tropfenweise mit Jones-Reagens behandelt, bis eine braune Farbe 15 Minuten lang bestehen blieb. Anschließend wurde
das Gemisch zwischen Methylenchlorid und Wasser aufgeteilt. Die organische Phase wurdemit Kochsalzlösung gewaschen und
dann getrocknet und konzentriert, wol ei das Ketol 18 in
Form eines Öls erhalten wurde.
80 mg des Ketols 18 wurden in 50 ml Benzol gelöst und mit
15 mg p-Toluolsulfonsäure versetzt, worauf das Gemisch
30 Minuten unter Anwendung eines Wasserabscheiders nach Dean-Stark am Rückfluß erhitzt wurde. Die Lösung wurde gekühlt,
anschließend mit wäßriger Na-COg-Lösung und Kochsalzlösung
gewaschen, dann getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Dichlormethan/Hexan umkristallisiert, wobei das Trion 19
mit einem Schmelzpunkt von 187 bis 1900C erhalten wurde.
Herstellung von 3,17-Bis(ethylendioxy)-10-(1,2-propadienyl)-östr-5-en (4) "
3,3 g (8 mMol) Propargylalkohol 2 wurden 16 Stunden bei 250C
mit 10 ml Pyridin und 10 ml Essigsäureanhydrid behandelt.
Anschließend wurden die Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt und der Rückstand wurde in Ether gelöst, nacheinander
mit 1N HCl und mit wäßriger NaHCO3-Lösung gewaschen, über MgSO4
getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde gut unter Vakuum getrocknet, wobei das rohe Acetat 6 erhalten wurde.
33 ml einer 2,1M Lösung von n-Butyllithium {70 mMol) wurden
zu einer Aufschlämmung von 9,2 g (70 mMol) 1-Pentinyl-kupfer
in 150 ml Ether gegeben, die bei -400C gehalten und mechanisch
gerührt wurde. Das Gemisch wurde 1 Stunde bei -400C gehalten,
dann auf -700C gekühlt und schließlich mit dem rohen Acetat 6
in 20 ml Ether versetzt. Nach 6 Minuten bei -700C wurden zunäch
2 ml Methanol und dann eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zugesetzt. Das Gemisch wurde mit Ether verdünnt und durch Kieselgur
(Celite) filtriert, worauf die Etherphase mit 1N HCl und
anschließend wäßriger NaHCO.,-Lösung gewaschen, getrocknet und
konzentriert wurde. Der Rückstand wurde über Silicagel unter Verwendung von 25 % Ethylacetat/Hexan schnell chromatographiert
und aus Dichlormethan/Pentan umkristallisiert, um das Allenylbis-ketal
4 mit einem Schmelzpunkt von 113 bis 114°C zu erhalte]
Herstellung von 1 7ß~Acetoxy-7o(-methyl-1 0- (1 ,2-propadienyl) östr-4-en-3-on (27) ' ' ' '
Das aus dem Alkohol 16 nach der Arbeitsweise von Beispiel 4
hergestellte Dien 10 wurde nach der Arbeitsweise von Beispiel in sein 17-Acetat umgewandelt. 352 mg (1 mMol) des rohen
Acetates in 2 ml Ether wurden zu einer etherischen Lösung von Lithium-dimethylkupfer gegeben, die aus 300 mg (2 mMol)
ORIGINAL !NSPECTED COPY
Kupfer(I) iodid und 2 ml (4 mMol) einar 2M Lösung von
Methyllithium in 5 ml Ether bei -300C erhalten worden war.
Nach 1 Stunde ließ man sich die Lösung auf 00C erwärmen/
goß sie dann in Wasser und extrahierte mit Ether. Die vereinLgten
etherischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, anschließend getrocknet und eingedampft. Durch Umkristallisation
aus Ethylacetat/Hexan wurde das Procukt 27 erhalten.
Die lci-Methylverbindung 27 wurde durch Dehydrierung mit Chloranil
nach der Arbeitsweise von Beispiel 4 in das 4,6-Dien umgewandelt.
Nachstehend ist eine beispielhafte Tablettenformulierung angegeben, die für die Zusammensetzung eines erfindungsgemäßen
oei Aromatase-Inhibitors geeignet ist und sich zur Anwendung/der
Behandlung vonldurch Östrogen vermittelten Zuständen eignet. Die Mengenverhältnisse sind für ein? Verabreichung an einen
Patienten mit einem Gewicht von etw;. 80 kg, der die Tabletten 3 χ täglich nehmen soll, vorgesehen.
(a) 10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-
3,17-dion 10 g
(b) Weizenstärke 50 g
(c) Lactose 150 g
(d) Magnesiumstearat 8 g
ORIGINAL
Ein durch Mischen der Lactose mit einem Teil der Stärke und einer aus dem Rest der Stärke hergestellten granulierten
Stärkepaste erhaltenes Granulat wird getrocknet, gesiebt und mit den wirksamen Bestandteilen (a) und (b) und dem
Magnesiumstearat gemischt. Das Gemisch wird zu 1 000 Tabletten
mit einem Gewicht veη jeweils 218 mg verpreßt.
Nachstehend sind Beispiele für intramuskulär injizierbare Zusammensetzungen angegeben, die zur Anwendung der erfindungsgemäßen
Verbindungen geeignet sind.
10—(1,2-PropadienyI)-Ostr-4-en-3,17-dion 10 mg
butyliertes Hydroxyanisol 0,01 % Gew./VoI
butyliertes Hydroxytoluol 0,01 % Gew./VoI
Erdnußöl oder Sesamöl auf 1,0 ml
B. Suspension
10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en.3,17-dion 10 mg
10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en.3,17-dion 10 mg
Natrium-carboxymethylcellulose 0,5% Gew./Vol.
Natriumbisulfit 0,02% Gew./Vol.
Wasser zur Injektion auf 1,0 ml
Die vorstehenden Beispiele können mit gleichem Erfolg durch Ersatz der in den vorstehenden Beispielen angegeben
Bedingungen durch die allgemein oder speziell vorgeschriebenen Reaktionsmittel und/oder Anwendungsbedingungen wiederholt
werden.
Claims (21)
1.J10—(1,2-Propadienyl)-steroide mit den allgemeinen
Formeln
und
worin eine Einfach- oder Doppelbindung darstellt;
R- CH3 oder C3H5 bedeutet; R3 (H)(OR8) oder O bedeutet;
R H oder eine Allcylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
darstellt; R4 H oder OR8 bedeutet; R5 H3, O oder
(H) (C1-3-AIkYl) darstellt; R6 und R7 jeweils unabhängig
voneinander H oder Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten; und R H oder eine Alkanoylgruppe mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt.
2. Verbindungen nach Anspruch 1, worin R der Formeln eine
Methylgruppe bedeutet.
3. Verbindungen nach Anspruch 1, worin R der Formeln
(H) (OH) oder 0 bedeutet.
4. Verbindungen nach Anspruch 1 mit der Formel I, worin R
H oder eine Acetoxygruppe darstellt.
3 1 Ί 4 V T
5. Verbindungen nach Anspruch 1, worin R^ Wasserstoff bedeutet.
6. Verbindungen nach Anspruch 1, worin eine Einfachbindung
bedeutet.
7. Verbindungen nach Anspruch 1 mit der Formel I, worin
r5 H2 bedeutet.
8. Verbindungen nach Anspruch 1 mit der Formel I, worin
1 2
R eine Methylgruppe bedeutet, R ein Sauerstoffatom darstellt, R , R und R jeweils Wasserstoffatome bedeuten
und R5 H2 darstellt.
9. 10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion.
10. 10-(1,2-Propadienyl)-östra-1,4,6-trien-3,17-dion.
11. 4-Acetoxy-10-(1,2-propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion.
12. 10—(1,2-Propadienyl)-östra-1,4-dien-3,17-dion.
13. 17ß-Hydroxy-10-(1,2-propadienyl)-
14. 17ß-Hydroxy-10-(1,2-propadienyl) -Stf-ö
15. 10- (1,2-Propadienyl) -5t£-östran-3,1 7-dion.
16. 10-(1,2-Propadienyl)-östra-4,6-dien-3,17-dion
17. 10- (1,2-Propadienyl) -5c6-östr-1 -en-3,17-dion.
BAD ORIGINAL
18. 4-Hydroxy-1O-(1,2-propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion.
19. 10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,6,17-trion.
20. 10—(1,2-Propadienyl)-steroide mit den allgemeinen
Formeln
III
IV
Vl
worin R1 CH3 oder C3H5 bedeutet; R2 (H) (OR8) oder
O darstellt; R H oder eine Älkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet; R5 H oder eine Älkylgruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet; R H oder eine
Alkanoy!gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt;
J i /. 4 / ι y
R und R zusammen die Bedeutung von ^O aufweisen,
9 10
oder R OH bedeutet und R eine Alkylgruppe mit 1
bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt; und R11 (H) (OH)
oder 0 bedeutet.
21. Pharmazeutische Zubereitung, enthaltend eine Verbindung
nach einem der Ansprüche 1 bis 19 und übliche pharmazeutisch
verträgliche Hilfs- und Trägerstoffe.
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/163,453 US4289762A (en) | 1980-06-27 | 1980-06-27 | 10-(1,2-Propadienyl) steroids as irreversible aromatase inhibitors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3124719A1 true DE3124719A1 (de) | 1982-03-18 |
| DE3124719C2 DE3124719C2 (de) | 1994-03-03 |
Family
ID=22590073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3124719A Expired - Fee Related DE3124719C2 (de) | 1980-06-27 | 1981-06-24 | 10-(1,2-Propadienyl)-östr-4-en-3,17-dion, entsprechendes Zwischenprodukt und pharmazeutische Zubereitungen, die diese Verbindungen enthalten |
Country Status (21)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4289762A (de) |
| JP (1) | JPS5738798A (de) |
| AT (1) | AT377989B (de) |
| AU (1) | AU539215B2 (de) |
| BE (1) | BE889404A (de) |
| CA (1) | CA1173432A (de) |
| CH (1) | CH647532A5 (de) |
| DE (1) | DE3124719C2 (de) |
| DK (1) | DK163129C (de) |
| ES (1) | ES503451A0 (de) |
| FR (1) | FR2485544A1 (de) |
| GB (1) | GB2078750B (de) |
| IE (1) | IE51352B1 (de) |
| IL (1) | IL63142A0 (de) |
| IT (1) | IT1171340B (de) |
| NL (1) | NL8103098A (de) |
| NO (1) | NO156694C (de) |
| NZ (1) | NZ197495A (de) |
| PH (1) | PH16690A (de) |
| SE (1) | SE448878B (de) |
| ZA (1) | ZA814219B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4435368A1 (de) * | 1994-09-22 | 1996-03-28 | Schering Ag | Verwendung von Aromatasehemmern zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung eines relativen Androgenmangels beim Mann |
Families Citing this family (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0100566B1 (de) * | 1982-07-14 | 1986-02-19 | Akzo N.V. | 19-Thioandrostan-Derivate |
| US4495102A (en) * | 1982-09-03 | 1985-01-22 | G. D. Searle & Co. | Aminoalkyl steroids |
| EP0114033B1 (de) * | 1982-12-21 | 1988-10-12 | Ciba-Geigy Ag | Substituierte Azabicycloalkane, ihre Verwendung, pharmazeutische Präparate, welche diese Verbindungen enthalten, und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen |
| DE3323321A1 (de) * | 1983-06-24 | 1985-01-03 | Schering AG, 1000 Berlin und 4709 Bergkamen | Prophylaxe und therapie von koronaren herzkrankheiten durch senkung des oestrogenspiegels |
| US4634694A (en) * | 1984-01-14 | 1987-01-06 | Akzo N.V. | Novel Δ4 - and Δ5 -androstene derivatives and pharmaceutical compositions containing these derivatives |
| GB8531747D0 (en) * | 1985-12-24 | 1986-02-05 | Erba Farmitalia | 10beta-alkynylestrene derivatives |
| GB8624251D0 (en) * | 1986-10-09 | 1986-11-12 | Erba Farmitalia | "1,2-beta-methylene-4-substituted androstene-3,17 dione derivatives |
| DE3705990A1 (de) * | 1987-02-20 | 1988-09-01 | Schering Ag | 1-methyl-15(alpha)-(1-oxyalkyl)-androsta-1,4-dien- 3,17-dione, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende pharmazeutische praeparate |
| DE3714965A1 (de) * | 1987-04-30 | 1988-11-10 | Schering Ag | 3-methylen-4-androsten-17-one, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende pharmazeutische praeparate |
| US4910191A (en) * | 1988-06-28 | 1990-03-20 | Merrell Dow Pharmaceuticals Inc. | 19-substituted progesterone derivatives useful as 19-hydroxylase inhibitors |
| CH683151A5 (de) * | 1991-04-24 | 1994-01-31 | Ciba Geigy Ag | Antikonzeption bei weiblichen Primaten ohne Beeinflussung des menstruellen Zyklus. |
| WO1996024123A1 (en) | 1995-02-01 | 1996-08-08 | Seiko Epson Corporation | Liquid crystal display device, method of its driving and methods of its inspection |
| ES2283541T3 (es) * | 2001-04-17 | 2007-11-01 | Ares Trading S.A. | Inhibicion de aromatasa para mejorar el indice de implantacion. |
| DE10141937A1 (de) * | 2001-08-28 | 2003-03-27 | Alfred Schmidt | Markierung der Aromatase |
| EP1854465A1 (de) * | 2006-05-12 | 2007-11-14 | Alexander Tobias Teichmann | Verwendung von 4,17 beta-dihydroxyandrost-4-ene-3-one zur Behandlung von Krebs |
| CA2794565C (en) | 2010-04-08 | 2018-08-21 | Emory University | Substituted androst-4-ene diones |
| EP3666276A1 (de) | 2018-12-14 | 2020-06-17 | dcic Biopharmaceutical Limited | Medikament gegen östrogen-rezeptor-beta (erbeta)-positiven brusttumor |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3102127A (en) * | 1962-06-12 | 1963-08-27 | Syntex Corp | 19-methylene-androstane derivatives |
| FR1519387A (fr) * | 1966-04-20 | 1968-03-29 | Hoffmann La Roche | Procédé pour la préparation de 19-alcényl-stéroïdes |
| DE2310963A1 (de) * | 1972-04-14 | 1974-09-05 | Schering Ag | Methode zur kontrazeption durch verabfolgung von stufenkombinationspraeparaten |
| CH606101A5 (de) * | 1975-01-30 | 1978-10-13 | Ciba Geigy Ag |
-
1980
- 1980-06-27 US US06/163,453 patent/US4289762A/en not_active Expired - Lifetime
-
1981
- 1981-06-22 PH PH25799A patent/PH16690A/en unknown
- 1981-06-22 NZ NZ197495A patent/NZ197495A/en unknown
- 1981-06-22 ZA ZA814219A patent/ZA814219B/xx unknown
- 1981-06-22 CA CA000380342A patent/CA1173432A/en not_active Expired
- 1981-06-22 IL IL63142A patent/IL63142A0/xx not_active IP Right Cessation
- 1981-06-24 DE DE3124719A patent/DE3124719C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1981-06-25 CH CH4213/81A patent/CH647532A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-06-25 SE SE8103988A patent/SE448878B/sv not_active IP Right Cessation
- 1981-06-26 IE IE1435/81A patent/IE51352B1/en not_active IP Right Cessation
- 1981-06-26 IT IT8148781A patent/IT1171340B/it active
- 1981-06-26 DK DK284481A patent/DK163129C/da not_active IP Right Cessation
- 1981-06-26 GB GB8119814A patent/GB2078750B/en not_active Expired
- 1981-06-26 ES ES503451A patent/ES503451A0/es active Granted
- 1981-06-26 BE BE0/205232A patent/BE889404A/fr not_active IP Right Cessation
- 1981-06-26 FR FR8112643A patent/FR2485544A1/fr active Granted
- 1981-06-26 AT AT0285881A patent/AT377989B/de not_active IP Right Cessation
- 1981-06-26 NL NL8103098A patent/NL8103098A/nl not_active Application Discontinuation
- 1981-06-27 JP JP9909781A patent/JPS5738798A/ja active Granted
- 1981-06-30 AU AU72369/81A patent/AU539215B2/en not_active Ceased
- 1981-07-22 NO NO81812509A patent/NO156694C/no unknown
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| Journ.Biol.Chem., 256, 1981, S. 1076-1079 * |
| Tetrahedron Letters, 23, 1979, S. 2105-2108 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4435368A1 (de) * | 1994-09-22 | 1996-03-28 | Schering Ag | Verwendung von Aromatasehemmern zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung eines relativen Androgenmangels beim Mann |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU539215B2 (en) | 1984-09-13 |
| IT1171340B (it) | 1987-06-10 |
| NL8103098A (nl) | 1982-01-18 |
| US4289762A (en) | 1981-09-15 |
| IE811435L (en) | 1981-12-27 |
| AT377989B (de) | 1985-05-28 |
| IL63142A0 (en) | 1981-09-13 |
| CH647532A5 (de) | 1985-01-31 |
| SE8103988L (sv) | 1981-12-28 |
| NO812509L (no) | 1983-01-24 |
| IE51352B1 (en) | 1986-12-10 |
| GB2078750B (en) | 1984-08-22 |
| DK163129B (da) | 1992-01-20 |
| DK163129C (da) | 1992-06-09 |
| IT8148781A1 (it) | 1982-12-26 |
| ES8400449A1 (es) | 1983-11-01 |
| CA1173432A (en) | 1984-08-28 |
| SE448878B (sv) | 1987-03-23 |
| GB2078750A (en) | 1982-01-13 |
| JPS5738798A (en) | 1982-03-03 |
| FR2485544A1 (fr) | 1981-12-31 |
| AU7236981A (en) | 1982-01-07 |
| IT8148781A0 (it) | 1981-06-26 |
| PH16690A (en) | 1984-01-06 |
| DK284481A (da) | 1981-12-28 |
| NO156694C (no) | 1987-11-04 |
| NZ197495A (en) | 1985-01-31 |
| ES503451A0 (es) | 1983-11-01 |
| ZA814219B (en) | 1982-07-28 |
| FR2485544B1 (de) | 1983-12-16 |
| ATA285881A (de) | 1984-10-15 |
| NO156694B (no) | 1987-07-27 |
| BE889404A (fr) | 1981-12-28 |
| JPH0121158B2 (de) | 1989-04-19 |
| DE3124719C2 (de) | 1994-03-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3124780C2 (de) | ||
| DE3124719A1 (de) | "10-(1,2-propadienyl)-steroide und pharamzeutische zubereitungen, die diese verbindungen enthalten" | |
| DD298106A5 (de) | 4-substituierte 17 beta-(cyclopropyloxy)-androst-5-en-3beta-ole und verwandte verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung | |
| EP0129500B1 (de) | 1-Alkyl-androsta-1,4-dien-3,17-dione, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate | |
| DE68922660T2 (de) | 19-Substituierte Progesterone als 19-Hydroxylase-Inhibitoren. | |
| DE68918219T2 (de) | 3-Beta, 17-beta Hydroxy-Steroide und ähnliche Steroid-Verbindungen. | |
| EP0051762B1 (de) | 11-Methylen-delta-15-Steroide, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate | |
| CH621560A5 (en) | Process for the preparation of 3-ketosteroids disubstituted in position 16 | |
| DE3338212C2 (de) | 1-Methyl-androsta-1,4,6-trien-3,17-dione, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate | |
| DE2309328A1 (de) | 3-keto-7(alpha,beta)-nied.-alkyldelta hoch 5-steroide und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE69427634T2 (de) | Delta - 5 - Androstene, die das Halten des Gewichts oder den Gewichtsverlust fördern und Behandlungsverfahren | |
| ALLEN Jr et al. | The synthesis of 16α-methoxyhydrocortisone acetate and congeners | |
| EP0164699A2 (de) | 1,2Beta-Methylen-4-androsten-und 4,6-androstadien-3,17-dione | |
| DE68912422T2 (de) | 19-Fluor- oder Cyano-21-hydroxy-progesteron-Derivate als 19-Hydroxylase-Inhibitoren. | |
| DE69020520T2 (de) | 2,19-Methylenoxy- und 2,19-methylenthiogebrückte Steroide und ihre Verwendung als Inhibitoren von Aromatase und 19-Hydroxylase. | |
| EP0092174A1 (de) | 11Beta-Chlor-Delta15-Steroide, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate | |
| DE3622841C2 (de) | Substituierte Androsta-1,4-dien-3,17-dione und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3525560C2 (de) | 10-Fluor-1-methyl-1,4-östradien-3,17-dion | |
| DE1468604B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 17alpha-Alkyl-,-Alkenyl- oder -Alkinyl-13beta-alkylgon-4-oder-5(10)-en-17beta-ol-3-onen | |
| DE1493114C3 (de) | ||
| US3594407A (en) | 13,17-dialkyl-19-norpregn-4-ene,3,20-diones | |
| DE69111108T2 (de) | Haloethyl substituierte enzymhemmende Steroiden. | |
| DE3719913A1 (de) | Methylenderivate und androst-4-en-3,17-dionen und verfahren zu deren herstellung | |
| US3634467A (en) | 1alpha 2alpha-methylene-6-trifluoromethyl steroids | |
| Roberts | Transformation of Branched-chain Compounds in the Adrenal |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |