DE3121369C2 - Beregnungsvorrichtung zur Beregnung viereckiger Flächen - Google Patents
Beregnungsvorrichtung zur Beregnung viereckiger FlächenInfo
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- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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- B05B3/02—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
- B05B3/04—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
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- B05B3/0432—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet comprising a liquid driven rotor, e.g. a turbine the rotation of the outlet elements being reversible
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Abstract
Die rohrartige Düse (3) der Beregnungsvorrichtung ist im Antriebsgehäuse (2) um eine parallel zur Standebene (a-a) parallele Schwenkachse (d-d) hin- und herschwenkbar gelagert. Aus der Düse (3) treten die Wasserstrahlen (16) in etwa linearer Reihe aus und bilden eine Abstrahlebene, die nach Vollzug eines halben Schwenkwinkels etwa senkrecht zur Standfläche (a-a) des Standfußes (5) stehen. Die Düse (3) ist mit Bezug auf die Richtung der Abstrahlebene (c-c), beispielsweise durch Verschwenkung des Antriebsgehäuses (2) um eine Achse (1) im Standfuß (5), derart verstellbar, daß die beregnete Fläche ganz oder vorwiegend links oder rechts der Symmetrieebene (b-b) des Standfußes liegt. Dadurch lassen sich auf einfache Weise kleinere Areale auf der einen oder anderen Seite der Symmetrieebene (b-b) beregnen, wobei die jeweilige Einstellung auch aus größerem Abstand aus der Beregnungsvorrichtung erkennbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Beregnungsvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Unter »Abstrahlebene« im Sinne dieses Oberbegrif-
Unter »Abstrahlebene« im Sinne dieses Oberbegrif-
65 fes wird die Ebene der Wasserstrahlen verstanden, weiche
in einem bestimmten Augenblick bzw. in einer bestimmten Schwenkposition der Fächerdüse aus den etwa
linear angeordneten Düsen austreten.
Bei einer bekannten Beregnungsvorrichtung (Viereckregner) dieser Art (DE-PS 19 26 735; US-PS
42 45 786} wird die untersetzte, drehende Bewegung des Turbinenrades über eine Kurbel und ein Hebelgestänge
in die periodische Schwenkbewegung der Fächerdüse übersetzt. Das Hebelgestänge umfaßt ein Verstellelement
(Bereichswähler), mit dessen Hilfe auch Schwenkbereiche der Fächerdüse einstellbar sind, bei welchen
die Abstrahlebene nach Vollzug eines halben Schwenkwinkels eine Richtung aufweist, die von einer senkrecht
zur Standfläche der Beregnungsvorrichtung stehenden Richtung abweicht. Viereckregner zum Beispiel für die
Wasserversorgung der Kulturen im Hausgarten weisen für die Vorwahl der zu beregnenden Fläche in aller
Regel einen solchen Bereichswähler auf, der es ermöglicht zum Beispiel vier Schwenkbereiche der Fächerdüse
einzustellen. Diese Schwenkbereiche werden üblicherweise mit »VoIl«-»Mittel«-»Links«-»Rechts« bezeichnet,
wobei die Leistungsangabe für die Beregnungsvorrichtung, also die Angabe, wieviele Quadratmeter
Fläche von einem bestimmten Stellplatz aus beregnet werden können sich auf das Maximum gemäß
dem Schwenkbereich »Voll« bezieht, bei welchem die Fächerdüse mit gleifbem Schwenkwinkel nach links und
rechts geschwenkt wird. Dies trifft zwar auch für den Schwenkbereich »Mittel« zu; jedoch ist hierbei der
Schwenkwinkel und damit die beregnete Fläche kleiner als bei der Einstellung »Voll«. In den Schwenkbereichen
»Links« wird nur die links und der zur Standebene senkrechten Ebene befindliche Fläche und bei rechts entsprechend
die rechts von dieser Ebene gelegene Fläche beregnet. Die richtige Vorwahl der Schwenkbereiche
mit Hilfe des Bereichswählers setzt also die Kenntnis und Erfahrung der verschiedenen Leistungsbereiche
voraus, wobei auch zu berücksichtigen ist, daß zum Beispiel eine scharfe Abgrenzung zu einem Gebäude oder
einem Nachbargrundstück nicht allein durch die Vorwahl des entsprechenden Schwenkbereiches, sondern
auch durch die Standortwahl des Regners und durch die Regulierung des Wasserdruckes am Hahn und damit der
Wurfweite herbeigeführt wird.
Andererseits ist eine Abgrenzung der beregneten Rächen innerhalb eines Gartens in der Praxis meist von
untergeordneter Bedeutung, so daß im wesentlichen die Schwenkbereiche »Voll« und eventuell noch die beiden
Betriebsstellungen ,»Links« und »Rechts« wichtig sind.
Unter diesem Gesichtspunkt könnte der Bereichswähler als eine nicht unbedingt erforderliche Einrichtung erscheinen,
welche die Fertigung unnötig verteuert. Zudem bedeutet der Bereichswähler auch eine Erschwernis
in der Bedienung, denn vor der Inbetriebnahme muß die Beregnungsvorrichtung in die Hand genommen und
die Einstellung des Bereichswählers anhand der Beschriftung kontrolliert werden. Dabei sind die Aufschriften
auf dem Bereichswähler im Falle des Exports jeweils in der Sprache des Bestimmungslandes zu wählen, wenn
er seinen Zweck einigermaßen erfüllen soll. Dies bedeutet eine Verteuerung der Lagerhaltung, welche dadurch
erheblich umfangreicher wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beregniingsvorrichtung
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß bei verringertem technischen Aufwand,
also n:it geringeren Fertigungskosten möglich und der jeweils eingestellte Schwenkbereich auch auf
eine größere Entfernung erkennbar ist
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst Eine solche
Ausbildung hat zudem den Vorteil, daß auf eine die Schwenkbereiche betreffende Beschriftung in der Regel 5
vollständig verzichtet werden kann. Auch ergibt sich der Vorzug einer höheren Standfestigkeit, auf welche in der
Figurenbeschreibung noch ncher eingegangen wird.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Viereckregner in Seitenansicht,
F i g. 2 den Viereckregtifcr in Stirnansicht mit einer in
Mittelstellung eingestellten Fächerdüse und
F i g. 3, 4 den um den halben Schwenkwinkel nach rechts bzw. links geschwenkten Viereckregner für die
Beregnung einer Fläche rechts bzw. links von der Symmetrieebene des Standfußes.
Der Viereckregner umfaßt einen Standfuß 5, ein vom Standfuß 5 getragenes, zylindrisches Aniriebsgehäuse 2
sowie eine im Antriebsgehäuse 2 gelagerte rohrartige Düse 3 (Fächerdüse), die durch einen linearen Rohrabschnitt
mit linear angeordneten Düsen oder aber auch durch einen gekrümmten Rohrabschnitt mit linear angeordneten
Düsen (Düsenbogen) gebildet sein kann. Im Antriebsgehäuse ist ein vom zuströmenden Beregnungswasser
angetriebenes Turbinenrad (in der Zeichnung nicht sichtbar) angeordnet, dessen mittels Untersetzungsgetriebe
untersetzte Drehbewegung in eine periodische Schwenkbewegung der Fächerdüse 3) übersetzt
ist
Die Fächerdüse ist um eine parallel zur Standebene a-a des Standfußes 5 verlaufende Achse (Schwenkachse)
hin- und herschwenkbar.
Wie aus der F i g. 2 erkennbar, weist die Fächerdüse 3 nach Vollzug eines halben Schwenkwinkels α eine senkrecht
zur Standfläche a-a stehende Richtung ihrer Abstrahlebene, also der Ebene der Wasserstrahlen (16 in
Fig. 1,3) auf.
Über das Anschlußstück 1 wird der Turbine im Antriebsgehäuse 2 aus dem Schlauch 20 Druckwasser zugeführt.
Das zylindrische Antriebsgehäuse 2 ist über einen hohlen Achszapfen 26 in einer Konsole 4 des Standfußes
5 schwenkbar gelagert, der exzentrisch zur Mittelachse c-cdc Antriebsgehäuses 2 liegt
In eingestellter Schwenkposition wird das Antriebsgehäuse nur durch Reibungskraft mittels Spannschraube
9 gehalten, welche mit der Gehäusewand 2a im Gewindeeingriff steht. Die Spannschraube ist ohne Lockerung
unter Überwindung des Reibungswiderstandes in einem Sektorenausschnitt ίθ der Konsole 4 verschiebbar.
Für eine Rastkugel 11 ist in einer Mittelstellung gemäß Fig.2 in der Gehäusewand 2a eine Vertiefung
13 vorgesehen, in welche die Rastkugel 11 unter dem Druck einer Feder 12 merklich einrastet. Das Antriebsgehäuse 2 liegt dabei symmetrisch zum Standfuß 5. Die
Schwenkbewegung der Fächerdüse 3 erstreckt sich nach links oder rechts jeweils über den halben
Schwenkwinkel λ.
Die Fi g. 3 zeigt das nach rechts um den halben Winkel λ geschwenkte Antriebsgehäuse 2. Bei dieser Einstellung
kommt die um ihre Schwenkachse d-d schwenkbare Fächerdüse 3 in eine Betriebsstellung, bei
welcher der Schenke) 14 des Winkels α in die vertikale Stellung überführt ist. Beregnet wird damit ausschließlich
die rechts von der S; rametrieebene b-b des Standfußes
5 befindliche Fläche. Analog hierzu zeigt Fig.4,
wie das aus Antriebsgehäuse 2 und Fächerdüse 3 bestehende Aggregat nach links geschwenkt und damit der
Schenkel 15 des Winkels α in eine vertikale Stellung gebracht werden kann. In dieser Position wird die Fläche
links von der Symmetrieebene b-b des Standfußes 5 beregnet
Außer der einfacheren Bedienungen der bereits aus größerer Entfernung sichtbaren Betriebseinstellung, hat
die Verschwenkung des Antriebsgehäuses 2 noch den Vorzug einer Gewichtsverlagerung und einer größeren
Standfestigkeit bzw. den Vorzug der geringsten Fußabmessungen. Erläutert wird dies anhand von F i g. 3: Die
Düsen der Fächerdüse 3 bewirken eine Reaktionskraft N, die der Abstrahlrichtung der Wasserstrahlen 16 entgegengesetzt
ist Dabei interessiert vor allem die Standfestigkeit des Regners in den extremen Betriebsstellungen
»links« oder »rechts«. Durch die Schwenkachse d-d der Fächerdüse 3 (Stellung 17 in F i g. 3) wirkt die resultierende
Reaktionskraft JV nach F i g. 3. Sie erzeugt mit dem Hebelarm L\ ein Drehmoment a? der Fußkante 18,
das im folgenden als Md\ bezeichne; -wird. Dem entgegen
wirkt das Gewicht G\ des Standfukes 5 mit dem Hebelarm L2 als Mdi und das Gewicht G->
des Regners 2 mit dem Hebelarm Z.3 als Md^. Damit muß also die Summe
aus den Drehmomenten Md-i + Mdi größer sein als
Md\, wodurch eine gute Standfestigkeit gewährleistet ist. Dabei garantiert die Schwenkung ein minimales
Drehmoment Md\, in dem die Schwenkachse d-d aus Stellung 19 (Fig.3) nach Stellung 17 gebracht und damit
der zugehörige Hebelarm um den Hebelarm L) auf den Hebelarm L\ verkürzt wurde, und ein maximales
entgegengesetztes Drehmoment, resultierend aus der Summe der Drehmomente Md2 und JVWj, in dem das
Drehmoment Mdi um die Differenz der Hebelarme
L3 — Li vergrößert wird.
Der Wasserzuführungsschlauch 20 wirkt mit seinem Gewicht zusätzlich stabilisierend auf den Regner. Entscheidend
ist hierbei, daß er direkt unterhalb der Fächerdüse angeschlossen und ausgelegt ist. Es ist außerdem
so, daß die Fächerdüse 3 durch die Schwenkung des Anf>ebsgehäuses 2 mit Fächerdüse 3, also des Regners,
nicht nur in die Betriebsstellungen »LINKS« — »MITTE« — »RECHTS«, sondern auch in jede dazwischenliegende
Stellung gebracht werden kann. Die nach den Fi g. 1 —4 gezeigte Anordnung löst die Aufgabe mit einem
Minimum an technischem Aufwand und stabilisiert den Viereckregner optimal.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1—4 ist der Achszapfen
2b exzentrisch zur Mittelachse c-c des Antriebsgehäuses 2 sowie parallel und diametral zur Schwenkachse
d-d angeordnet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Beregnungsvorrichtung zur Beregnung vierekkiger
Flächen, bestehend aus einem Standfuß, einem vom Standfuß getragenen Antriebsgehäuse sowie
einer im Antriebsgehäuse gelagerten rohrartigen Düse (Fächerdüse), mit einem vom zuströmenden
Beregnungswasser angetriebenen Turbinenrad im Antriebsgehäuse, dessen mittels Untersetzungsgetriebe
untersetzte Drehbewegung in eine periodische Schwenkbewegung der um eine parallel zur
Standebene des Standfußes verlaufende Achse (Schwenkachse) hin- und herschwenkbaren Fächerdüse
übersetzt ist. die nach Vollzug eines halben Schwenkwinkels eine senkrecht zur Standfläche stehende
Richtung ihrer Abstrahlebene aufweist und mit Bezug auf die Richtung der Abstrahlebene relativ
zur Standfläche des Standfußes derart verstellbar ist, daß die beregnete Fläche ganz oder vorwiegend
links oder rechts der Symmetrieebene des Standfußes liegt, dadurch gekennzeichnet, daß
das die Fächerdüse (3) tragende zylindrische Antriebsgehäuse (2) mit Hilfe eines Achszapfens (2b) im
Standfuß in gegensätzlichen Schwenkrichtungen begrenzt schwenkbar und arretierbar gelagert ist.
2. Beregnungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (2b)
zentrisch zur Mittelachse (c-c) des Antriebsgehäuses
(2) sowie parallel und diametral zur Schwenkachse (d-d) angeordnet ist.
3. Beregnnngsvorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück
(1) des das B& egnungjwasser zuführenden
Wasserschlauches (20) über den hohlen Achszapfen (2a) an das Antriebsgehäuse (2); .!geschlossen ist.
4. Beregnungsvorrichtung naich einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine solche Begrenzung der durch Verschwenkung von
Fächerdüse (3) oder Antriebsgehäuse (2) erreichbaren Verstellbarkeit der Richtung der Abstrahlebene,
daß bei einer maximalen Verschwenkung nach rechts der linke Schenkel (14) des Schwenkwinkels
und bei maximaler Verschwenkung nach links der rechte Schenkel (15) des Schwenkwinke's parallel
zur Symmetrieebene (b-b) des Standfußes (5) verläuft.
5. Beregnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2—4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsgehäuse (2) mittels einer Spannschraube (9) mit einer Konsole (4) des Standfußes (5)
in der jeweils eingestellten Schwenkposition durch Friktion gehalten ist.
6. Beregnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche 2—5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsgehäuse (2) mit Hilfe eines federbelasteten Rasteiementes (Rastkugel 11) in einer
Schwenkposition mit der Konsole (4) verrastbar ist, bei welcher die Abstrahlebene der Fächerdüse
(3) parallel zur Symmetrieebene (b-b) des Staßfußes (5) verläuft.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3121369A DE3121369C2 (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 | Beregnungsvorrichtung zur Beregnung viereckiger Flächen |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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- 1982-05-29 JP JP57090528A patent/JPS5830357A/ja active Pending
Also Published As
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