DE3102800A1 - Spannvorrichtung zum spannen von werkstuecken auf dem tisch einer werkzeugmaschine - Google Patents
Spannvorrichtung zum spannen von werkstuecken auf dem tisch einer werkzeugmaschineInfo
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Description
C 108 P
Anmelder: Andre CAROSSINO, 88, route de la Princesse
F 78430 Louveciennes, Frankreich
Bezeichnung Spannvorrichtung zum Spannen von Werkstücken der Erfindung: auf dem Tisch einer Werkzeugmaschine
Die Erfindung geht aus von einer Spannvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bekannt sind Spannvorrichtungen (FR-Patentanmeldung Nr. 72 09 940/2169 5/6 vom 28. Januar 1972) zum unverrückbaren Halten eines Werkstückes auf dem Tisch einer Werkzeugmaschine,
wie z.B. einer Fräsmaschine, Rohrmaschine, Schnellhoblsr oder dgl. Die Vorrichtung besteht aus einem
Spannblock, dessen Unterseite Befestigungsmittel aufweist, die im Querschnitt die Form eines umgekehrten T haben und
in entsprechenden Nuten des Maschinentisches varankerbar
sind. Der Block ist nach vorne und zumindest teilweise nach oben offen, damit ein Druck- bzw. Spannorgan, das um
oine im Block gelagerte Achse verschwsnkbar ist, sich um
einen bestimmten Winkel frei verschwenken läßt. Das eigentliche Druckorgan hat hier die Form eines Spannringes mit
einem radial aus dem Block horausragenden Druckfinger.
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Gegenüber dem zum Spannen dienenden Finger weist der
Spannring eino Verzahnung auf, die mit einer tangential
liegenden Einstellschraube sich im Eingriff befindet.
Die Einstellschraube läßt sich mittels eines aus dem
Block herausragenden Mehrkantkopfes drehen, was eine
Winkel-Veränderung des Spannarmes bewirkt, die dann auf das auf dem Maschinentisch liegende Werkstück drückt. Die
derart mittels der Schraube bewirkte Spannkraft drückt punktuell von oben nach unten auf das Werkstück und hält
dieses unverrückbar.
Eine Weiterentwicklung vorbeschriebener Vorrichtung ist aus der FR-PS 77 07 067 vom 10. März 1977 bekannt. Hier
ist dem den Spannhebel tragenden Spannring ein Hebel in Form eines mit Verzahnung versehenem Sektors zugeordnet.
Dieser ist um die gleiche Achse wie der Spannring um einen bestimmten Winkel verschwenkbar. Der Sektor weist im übrigen
zum Stellen dienende Bohrungen auf. Die Bohrungen werden von Hand mit entsprechenden Bohrungen in einer, eine Seite
des Spannringes verlängernden Fahne gebracht. Der Spannring selbst hat keine Verzahnung. Der Druckdaumen und der Zahnsektor
werden durch einen Satz Stifte mit einander gekoppelt. Durch den Zahnsektor mit seinem Hebelram läßt sich eine drei
bis viermal so große Spannkraft als mit der erstgenannten Vorrichtung vom Januar 1972 ausüben.
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Mit den bekannten Vorrichtungen (auch nach dem franz.
Zusatzpatent 78 01 765 vom 23. Januar 1978) läßt sich dann keine ausreichende Spannkraft ausüben, wenn sehr große
Werkstücke gespannt werden sollen, oder wenn diese keine geeigneten Spannflächen haben. In solchen Fällen ist festzustellen,
daß, wenn der Druckpunkt des Spannhebels, der Verankerungspunkt des Spannblockes und der Reaktionspunkt
im Niveau der Stellschraube in derselben Ebene liegen und ein Drehmoment auf das Werkstück ausgeübt wird, beim
Werkstück eine Neigung zu beobachten ist, sich in bezug auf den Spannpunkt zu drehen, der sich dann wie ein Drehpunkt
verhält. Dieses Phänomen ist umso ausgeprägter, je länger das Werkstück ist und so wie ein Hebel wirkt, oder
wenn die Spannfläche beschädigt bzw. mit einem Schmiermittel versehen ist. Diese Machteile beruhen auf der Tatsache,
daß die Spannkraft nur auf einen Punkt wirkt und daß die Spannkraft, wie groß sie auch immer sei, auf eine im Verhältnis
zur zu -bearbeitenden Fläche sehr kleine Zone konzentriert ist. Zwar könnte man diesem Nachteil durch
Anwendung mehrerer Spannvorrichtungen begegnen, aber dies ist nicht wirtschaftlich, weil mehrere Vorrichtungen anstelle
einer einzigen beschafft und angewandt werden müssen. Es erhöhen sich die verlorenen Zeiten für das Montieren, Einstellen
und Spannen der Vorrichtungen. Außerdem ist man auch bei kleinen Werkstücken gezwungen, wenigstens zwei Vorrich-
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tungen anzuwenden, wenn das Werkstück über seine Längsarstreckung
unterschiedlich dick bzw. hoch ist. Auch dias erhöht die diversen Verlustzeiten bei den Einzel-Vorrichtungen.
Schließlich ist der Raumbedarf des Spannhebels insbesondere in Tieflage vielfach für die Werkzeugführung
störsnd bzw. hindernd.
Aufgabe der im Patentanspruch 1 definierten Erfindung ist as demnach, die bekannte Spannvorrichtung so waiter zu
entwickeln, daß sie wenigstens zv/ei räumlich getrennte,
nicht in der Ebene der Verankerung bzw. der Spannschraube liegende Spannpunkte aufweist.
entwickeln, daß sie wenigstens zv/ei räumlich getrennte,
nicht in der Ebene der Verankerung bzw. der Spannschraube liegende Spannpunkte aufweist.
Ein besonderer Vorteil der Lösung wird darin gesehen, daß ein einziges Spanngehäuse mit mindestens zwai räumlich
getrennten, entsprechend den Erfordernissen einstellbaran Spannarmen ausgerüstet ist. Außer den niedrigeren Beschaffungskosten für die geringere Anzahl benötigter Vorrichtung is't die Ersparnis an Rüst- und Einstellzeiten beachtlich.
getrennten, entsprechend den Erfordernissen einstellbaran Spannarmen ausgerüstet ist. Außer den niedrigeren Beschaffungskosten für die geringere Anzahl benötigter Vorrichtung is't die Ersparnis an Rüst- und Einstellzeiten beachtlich.
Den Ansprüchen 2 bis 10 sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zu entnehmen.
Einzelheiten der Erfindung und weitere erzielte Vorteile
sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungs-
sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungs-
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beispielen sowie der Zeichnung zu entnehmen; in dieser zeigen:
Fig. 1 die Grundausführung der Spannvorrichtung in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten und
Fig. 3 ain zweites Ausführungsbeispiel der Spannvorrichtung,
als lotrechter Mittelquerschnitt.
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Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung dient nicht nur zum
Spannen von Werkstücken auf dem Tisch einer Werkzeugmaschine, sondern läßt sich auch zum Ermitteln der Festigkeit von
Materialien sowie zum Anbringen von Eindrücken auf Teilen anwenden. Gem. Fig. 1 hat die Vorrichtung zunächst einen
an sich bekannten Spannblock 1, der im wesentlichen die Form eines Parallelepipeds aufweist, dessen Vorderfläche
und Oberfläche 1? wenigstens teilweise eine Ausnehmung haben,
in der sich ein Spannarm 2 durch eine Stell- bzw. Spanneinrichtung um einen bestimmten Winkel verstellen läßt.
Nach dem aus Fig. 2 ersichtlichen Baispiel kann der Spannarm einen Spannring 3 aufweisen, der um eine Achse 4 sich
verdrehen läßt, deren beide Enden in nicht dargestellten Lagern drehbar gehalten sind. Diese Lager ruhen in den
beiden Wangen 1., des Blockes 1. Ein bestimmter Umfangsbereich
3.. des Spannringes ist mit einer Verzahnung 6 versehen, die in Eingriff steht mit dem Schraubengewinde
einer Spindel 7, welche von der Außenseite des Blockes 1
mittels eines Mehrkantkopfes 8 betätigt werden kann. Verzahnung 5 und Spindel 7 sind derart in Eingriff, daß das
Drehen der Spindel 7 im einen oder anderen Sinne ein Ver-
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stellen des ,Spannringes 3 um einen bestimmten Winkel bewirkt.
Gegenüber der Verzahnung 5 ragt durch die öffnung in der Vorderfläche 11 ein als Vorsprung 9 bezeichneter hebelartiger
Lappen. Dieser Lappen ist nahe seinem äußeren Ende völlig von einer querliegenden Bohrung 10 durchsetzt, in
der eine Spannwelle 11 gelagert ist. Aufgrund eines Stiftes 12, dessen Ende 12.. in eine Vertiefung in der Welle 11
eingreift, macht die Welle 11 die Schwenkung des Spannringes
3 als verbundenes Bauteil mit. Es ist noch zu bemerken, daß der Vorsprung 9 eine schrägliegende Bohrung 13 zum
Einführen des Stiftes 12 aufweist.
Auf der, wie beschrieben, festgelegten Spannwelle 11 sind hier als Spannarme 14 bezeichnete Druck- bzw. Spannorgane
gleitbar angeordnet. Dis Spannarmo sind in erster Annäherung
sichelähnlich gekrümmt geformt und tragen an ihrem äußeren Ende nach unten gerichtete Spanndaumen 14a, während der auf
der Welle 11 gelagerte Bereich seitlich einen Bund 15 aufweist. Dieser ist mit einer Radialbohrung 16 versehen, in
der sich ein Sperrorgan 17, beispielsweise eine Schraube, anordnen läßt. Dieses Sperrorgan sichert die axiale und
winkelmäßige Lage der Spannarme 14, wie nachfolgend erläutert.
Eine Besonderheit der Spannhebel besteht darin, daß si~
nicht direkt in Kontakt mit der Wells 11 stehen. Tatsächlich
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ist jeder Spannarm 14 mit einer Bohrung 18 versehen, deren
Durchmesser größer ist als derjenige der Wells 11. Damit ist das Zwischenfügen eines "Freilauf-Ringes" 19 (roue libre)
zwischen Welle und Arm möglich. Dieser Freilauf-Ring steht direkt in Kontakt mit der Spannwelle 11 und ist derart
eingebaut, daß der mit der Außenpartie des Freilauf-Ringes 19 verbundene Spannarm 14 um die Welle 11 sich nur in nach
unten weisender Richtung verdrehen läßt, weil der Freilauf-Ring 19 ein Verdrehen in Richtung nach oben (Pfeil F) verhindert.
Die Lage der Spannarme 14 läßt sich in axialer Richtung auf der Welle 11 verändern, indem man das Sperrorgan 17 lockert "
und nach Belieben die Spannarme 14 verschiebt. Die Anordnung der Spannarme 14 in bezug auf die Quermittelebene PM durch
die Mitte des Spannblockes 1 kann je nach Typ und Formgestalt des Werkstückes 20 symmetrisch oder auch nicht sein. In
jedem denkbaren Falle bilden die Spannpunkte 14.. der Spannarme
14 mit der Achse der Spannschraube 7,8 ein Dreipunkt-System in Form eines stabilen Spann-Polygons, das ein gutes
Spannen des Werkstückes ermöglicht, weil eben die beiden Spannpunkte einen beträchtlichen gegenseitigen Abstand haben
und nicht in der Mittelebene PM liegen. Bei den bekannten Vorrichtungen lagen Spannpunkt, Verankerung und Spannglied
in der gleichen Ebene.
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Ein weiterer wesentlicher Vorteil der neuen Anordnung
besteht darin, daß die gegenüber der Spannwelle 11 verschwenkbaren
Spannarme 14 gemäß Fig. 2 unterschiedliche
Winkelstellungen einnehmen können. Wenn ein stufenförmiges Werkstück 20 zu bearbeiten ist, ermöglicht es die Vorrichtung,
den Spannarm 14.. auf Spannfläche 2O1 und Spannarm
14„ auf Spannfläche 2O_ dieses einen Werkstückes 20
zur Auflage zu bringen. Hierzu genügt es, die Schrauben zu lockern, die Spannarme in Pfeilrichtung F1 zu schwenken,
um nach Auflage auf den zu spannenden Flächen durch einfaches Anziehen der Schrauben 17 die Spannarme wieder festzustellen.
Wenn man danach mittels der Spindel 7,8 die Spannarme betätigt, können sich diese nicht durch ihr Eigengewicht
verschwenken. Danach erfolgt das eigentliche Spannen durch Drehen der Spindel 7.8. Durch Drehen der Verzahnung des
Spannkranzes 3 spannen mit ein und derselben Bewegung beide Spannarme 14.. und 14„ auf verschiedenen Höhen unter progressiver
Drucksteigerung dis beiden Spannflächen 2O1 und
20„. Durch Betätigen der einen Spindel ist somit ein größeres Werkstück mit unterschiedlichen Spannflachen
unverrückbar gespannt. Zur Verbesserung des Spannens können die Spannarme 14 mit selbsteinstellendGn Spanntsilen 21
ausgerüstet sein, deren jedes um einen Zapfen 22 verschwenkbar ist. Wenn ein "Eindruck" (empreinte) auf dem Stück angebracht
werden soll, bringt man sina Rolle odar sine Kugal
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/5*
"tangential" auf dem Stück zur Auflage; auch eine "^iega"
(barceau) mit sphärischer Auflage ist hierfür geeignet.
Am Spannblock befindet sich ferner ein an sich bekannter Ankarschuh 24 mit-T-förmigem Querschnitt, der in einer
entsprechend dimensionierten Mut im Tisch der Werkzeugmaschine
verankerbar ist.
Fig. 3 zeigt eine vorteilhafte Ausgestaltung. Hier beinhaltet
die Stellsinrichtung einen Kranz 25, der mittels einem Zapfen 26 sich drehen kann, dessen ^nden in Lagern ruhen,
die von den Wangen des Spannblockos getragen sind. Dieser Kranz trägt anstelle der Verzahnung 5 gemäß Fig. 2 hier eine
Fahne 27, die in das Innere des Blockes ragt. In dieser Fahne 27 befinden sich verschiedene Bohrungen 28, die zur
Deckung mit einer Bohrung 29 gebracht werden können, dia ein Zahnteil 30 völlig durchsetzt. Das Zahnteil 30 hat die
Aufgabe eines Hebelarmes, wie er aus der FR-Patentanmeldung
77 07 067 vom 10. *4ärz 1977 bekannt ist.
Nach dieser Anordnung kann man das Zahnteil 30 und den
Kranz 25 in verschiedenen gegenseitigen Stellungen unverschiabbar miteinander koppeln, indem man einen dann unbeweglichen
Stift 31 in Bohrungen 28 und 29 einführt. Das Zahnteil 30 ist offensichtlich um den gleichen Zapfen 26 wie der
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Kranz 25 drehbar, so daß in der jeweils gakoppelten Stellung
beido Teile gemeinsam um diese Achso verschwenkbar
sind und derart die Bewegung der Spannarme 14 steuern.
Die nach hinten weisende Fläche des Zahnteiles 30 träqt die Verzahnung 32. Diese steht in Eingriff mit einer
tangential angeordneten Gewindespindel 8, die wie beim Beispiel gemäß Fig. 2 zum Verstellen der Winkellage der
Spannarme 14 dient.
Der Kranz 25 hat ebonfalls in bezug auf die Vorderfläche
des Blockes 1 nach außen einen Vorsprung 33, der gegenüber der Achse 26 verschwenkbar ist. Der Vorsprung 33 weist
eine Bohrung 34 auf, in der die Spannwelle 11 befestigt ist
(mittels Stift 12, wie bei Fig. 2 erwähnt wurde).
Die letztbeschriebene Ausgestaltung erbringt den Vorteil, daß sich die neue Spannvorrichtung unschwer den verschiedensten
Gegebenheiten anpassen läßt, wobei immer eine entsprechende Winkellage der Spannarme 14 erzielbar ist.
Offensichtlich lassen sich auf einer Spannwelle auch beispielsweise
drei oder vier Spannarme anbringen, die verschiedene Winkellagen einnehmen können. Es ist ein Spannen
auch komplizierter Werkstücke an von einander entfernten Spannpunkten möglich. Hierdurch ist das früher gefürchtete
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Kippen und Verschwenken des Werkstückes vermieden, das beim Spannen über einen einzigen Spannpunkt auftrat.
Der Abstand zwischen den einzelnen Spannpunkten ermöglicht zwischen diesen eine erleichterte Werkzeugführung, zumal
sich die Spannpunkte leichter außerhalb der zu bearbeitenden Fläche vorsehen lassen. Dies war unmöglich, so lange der
Spannarm in der Achse des Spannblockes lag. Auch ist man nicht mehr gezwungen, im Interesse der Unbeweglichkeit
des Werkstückes ein zu großes Spannmoment anzuwenden. Früher konnte dies sogar zur vorzeitigen Zerstörung des
Gewindes der Spannschrauben führen.
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Leerseite
Claims (10)
1.j Spannvorrichtung zum Spannen von Werkstücken auf
dem Tisch einer Werkzeugmaschine mit einem direkt bzw. über ein Zwischenstück auf dem Maschinentisch
bafestigbaren Spannblock, von dem Fußteile in T-Nuten des Maschinentisches verhakt sind, welcher Spannblock
eine Stelleinrichtung zum Verändern der Winkeleinstellung von mindestens einem auf eine Spannfläche des
Werkstückes drückenden Spannarm aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei, in einem gewissen
gegenseitigen Abstand sowie in bezug auf die lotrechte Quermittelebene.(PM) des Spannblockes (1) entfernt
angeordnete Spannarme (14) vorhanden sind.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand zwischen den Spannarmen
(14) einstellbar ist.
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3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekannzeichnet,
daß die Spannarme (14) auf einer Spannwelle (11) verschiebbar angebracht sind, daß mit dieser
Welle ein drehbewegbares Spannteil (Ring 3; Kranz 25), das Bestandteil einer Stellvorrichtung ist, fest
verbunden ist und daß zwischen jedem Spannarm (14) und der Spannwelle (11) je ein Freilaufring (19)
angeordnet ist.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jader die Veränderung der Winkeleinstellung der Spannarme (14) gegenüber der Welle (11)
ermöglichende Freilaufring (19) derart eingebaut ist,
daß die Abwärtsbewegung des vorderen Spannarmendes frei, die Aufwärtsbewegung hingegen gesperrt ist.
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dia Spannarme (14) in einer angehobenen
Bereitschaftsstellung haltbar und gegenüber der Welle (11) sowie in bezug auf die Spannwelle (11)
durch ein Sparrorgan (z.B. Schraube 17), das einen seitlichen Bund (15) an jedem Snannarm durchsetzt,
einstellbar sind.
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6. Spannvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spannar^e (14) in bezug auf die lotrechte Ouermittelebene (PM) ,
eintj stabile Dreieck-Anordnung bildend, versetzt
angeordnet sind.
angeordnet sind.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstelleinrichtung einen Spannring (3) beinhaltet, der auf einer Achse (4) beweglich
ist, deren beide Enden in von den Wangen (13) des Spannblockes (1) getragenen Lagern gelagert sind,
daß dieser Spannring (3) einen außen vorstehenden Vorsprung (9) trägt, der eine von der Spannwelle (11)
durchsetzte Bohrung (10) aufweist und daß ein Umfangsbereich O1) dieses Spannringes (3) mit einer Verzahnung
(5) versehen ist, die mit einer von der Außenseite des Spannblockes (1) aus zugänglichen und bedienbaren
tangentialen Gewindespindel (7) in Eingriff steht.
8. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung gebildet ist aus:
8.1 einem drehbar gelagerten, mit einem nach außen ragenden Vorsprung (33) versehenen Kranz (15) sowie
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8.1.1 siner von der Spannwelle (11) durchsetzten Bohrung (34) im Vorsprung (33) und mit
8.1.2 einer in die dem Vorsprung diametral entgegengesetzte und ins Innere des Blockes weisende
Richtung ragenden, mit Bohrungen (28) versehene Fahne (27) ,
8.2 einem hebelarmförmigen Zahnteil (30) mit
Bohrungen (29), die mit den Bohrungen (28) zur Deckung verbringbar sind sowie
8.2.1 einem durch entsprechend den gewünschten
Winkellagen von Zahnteil (30) und Fahne (27) am Kranz (25) zur Deckung gebrachte Bohrungen
(28;29) steckbaren, unbeweglichen Stift (31) und aus
8.3 einer am Zahnteil (30) angebrachten Verzahnung
(32) , die
8.3.1 mit einer tangentialen, von außen bedienbaren Gewindespindel (8) in Eingriff steht.
9. Spannvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende des Spannarmes (14) ein einstellbares Spannteil (21)
gelenkig angebracht ist.
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10. Spannvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des
Spannarmes eine im Werkstück Eindrucke bewirkende Rolle bzw. Kugel (23) angebracht ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8027449A FR2496530A1 (fr) | 1980-12-24 | 1980-12-24 | Dispositif pour le bridage de pieces a usiner sur la table d'une machine-outil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3102800A1 true DE3102800A1 (de) | 1982-07-08 |
| DE3102800C2 DE3102800C2 (de) | 1983-12-29 |
Family
ID=9249478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813102800 Expired DE3102800C2 (de) | 1980-12-24 | 1981-01-28 | Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken auf dem Tisch od.dgl. einer Werkzeugmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3102800C2 (de) |
| FR (1) | FR2496530A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4500081A (en) * | 1983-01-05 | 1985-02-19 | Carossino Freres | Clamp apparatus, especially for clamping a part onto a machine tool |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2651706B1 (fr) * | 1989-09-11 | 1991-11-29 | Carossino Freres | Element de pression pour bridage de pieces a usiner. |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1441509A (fr) * | 1965-02-26 | 1966-06-10 | Materiel Telephonique | Presse-pièce pour machine-outil |
| FR2169516A5 (de) * | 1972-01-28 | 1973-09-07 | Carossino Andre |
-
1980
- 1980-12-24 FR FR8027449A patent/FR2496530A1/fr active Granted
-
1981
- 1981-01-28 DE DE19813102800 patent/DE3102800C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR1441509A (fr) * | 1965-02-26 | 1966-06-10 | Materiel Telephonique | Presse-pièce pour machine-outil |
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| US4500081A (en) * | 1983-01-05 | 1985-02-19 | Carossino Freres | Clamp apparatus, especially for clamping a part onto a machine tool |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2496530B1 (de) | 1984-08-17 |
| DE3102800C2 (de) | 1983-12-29 |
| FR2496530A1 (fr) | 1982-06-25 |
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