DE3119869A1 - Vorrichtung zum auswaschen von lauge aus bahnmaterial, insbesondere zum stabilisieren von mercerisierter, textiler ware - Google Patents
Vorrichtung zum auswaschen von lauge aus bahnmaterial, insbesondere zum stabilisieren von mercerisierter, textiler wareInfo
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Description
Belegexemplar
foil nicht ggSnM wer kn
31 1SGG9
"'Z) .~* PATENTANWÄLTE
dr. V. SCHMIED-KOWARZIK · dr. P. WEINHOLD · München
CROS9B ESCHENHElMEIt STR.
6000 FRANKFURTAM MAIN
TELEFONi (0611) 281134 + 287014
TELEX: 4ISII0
18. Mal 1981 Gu/lS
Maschinenfabrik Max Coiler 8676 Schwarzenbach/Saale
Vorrichtung zum Auswaschen von Lauge au* Bahnmaterial, insbesondere zum Stabilisieren
von mercerisierter, textiler War«
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswaschen
von Lauge aus Bahnmaterial mit einem Waschbehälter, In dem
In FUhrungsrlchtung dee Bahnmaterials hintereinander
mehrere FUhrungswalzen eintauchen, denen jeweils eine
Aufliegewalze für das Bahnmaterial zugeordnet ist, wobei die Waschflotte über eine Pumpe abgepumpt und über ein
Flottenvertellerrohr dem Waschbehälter von oberhalb der Walzen In einem Kreislauf wieder zugeführt wird, Insbesondere
zum Stabilleieren von meroerisierter, textiler Ware.
Eine derartige bekannte Vorrichtung, die einer Merceriermaschine
nachgeschaltet ist, besteht aus einem oder mehreren hintereinander befindlichen derartigen Waschbehältern. Den
Waschbehältern 1st gemeinsam, daß jeweils mehrere Führungewalzen hintereinander in den Waachbehälter eintauchen. In
jedem Waschbehälter wird also ein und dieselbe Flotte In gleicher Konzentration umgewälzt. Jedem Waschbehälter zugehörig
ist ein Auffangbehälter mit Umwälzpumpe sowie Flottenvertellerrohr.
Hieran ist es aber insbesondere nachteilig, daß zum befriedigenden
Auswaschen des Bahnmaterials sehr viel Frischwasser benötigt wird, bzw. ein entsprechend vergrösserter Waschbehälter
oder auch mehrere hintereinander geschaltete solche Waschbehälter. Spart man an Waschwasser oder an apparativem
Aufwand, so wird die Lauge häufig nicht befriedigend ausgewaschen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auswaschen von
Lauge aus Bahnmaterial vorzuschlagen, die mit wenig Waschwasser bzw, geringem apparativen Aufwand auskommt.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingange genannten Art
gelingt dies gemäß der Erfindung dadurch» daß der Waschbehälter durch Oberlaufblech· in Sektionen unterteilt ist,
und zwar für jede Führungswalze mit zugeordneter Aufliegewalze in Jeweils eine Sektion, und daß Jeder Sektion eine
®£g@n© Umwälzpumpe mit einem Flottenzulaufrohr zugeordnet ist.
Durch diese konstruktiv einfachen Maßnahmen wird der Waschbehälter
(Stabilisierungsabteil) in Sektionen aufgeteilt und es wird ein genauer Gegenstrom der Waschflott· von
Sektion zu Sektion erzielt. Die Flottenkonzentration ist also am Eingang des WasohbehSlters am grüßten, wo auch die Verschmutzung
des Bahnmaterials am größten ist. Das heißt, es wird mit einem in etwa gleichbleibenden Gefall· zwischen
Verschmutzung und Flotte gearbeitet, wodurch sich ein hervorragender Wirkungsgrad ergibt. Damit geht eine wesentlich·
Ersparnis an Waschwasser einher, so daß beim Auswaschen der
War® ein viel besseres Resultat erzielt wird.
Di© Unterteilung des Waschbehälters in die Sektionen wird noch verbessert, wenn jede Sektion durch ein iauchbleeh
von der vor ihr befindlichen Sektion abgeschirmt ist. Das
Tauehblech verhindert weitestgehend den übertritt von Waschflotte
aus der betreffenden Sektion in die vor ihr liegende
Sektion direkt von der Führungswalze, das heißt ohne daß diese Flotte sich mit der Flotte in der betreffenden Sektion
vorher gemischt hat.
Jg-
Es trägt weiterhin wesentlich zur Wasserereparnis bei,
wenn eine Grundmenge des Frischwassers am Ausgang des Vaschbehälters diesem zugeführt wird und davon getrennt
eine Regelmenge des Frischwassers, wobei in einem Regelkreis die am Eingang anfallende Schwachlauge die Zufuhr
der Regelmenge steuert. Dadurch wird gesorgt, daß das Frischwasser in seiner Grundmenge stets am Ausgang des
Vaschbehälters zugeführt wird, wodurch das erstrebte Konzentrat ionsgtfalle erzielt wird. Lediglich eine Regelmenge ent"
sprechend der Menge der jeweils abgezogenen Schwachlauge wird im mittleren oder vorderen Bereich dem Waschbehälter
zugeführt, das heißt, in einem Bereich, wo dessen Flotte bereits merklich verschmutzt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines AusfUhrungsbeispieles
näher erläutert, aus dem sich weitere wiohtige Merkmale
ergeben. Es zeigte
Merkmale der neuartigen Vorrichtung, und zwar einen Waschbehälter mit den wesentlichen zugehörigen
Bauelementen in einer schematischen Seitenansicht;
Fig. 2 - als Ausschnitt eine Sektion des Waschbehälters
naoh Fig. 1 zur Darstellung der baulichen Einzelheiten dieser Sektion;
Fig. 3 - einen Ausschnitt ähnlich Fig. 2 zur Erläuterung
der Umwälzvorrichtung für die Flotte;
Fig. 4 - ein Schema zur Darstellung der Regelung für das Frischwasser.
In Fig. 1 ist schematisch ein oben offener Waachbehälter 1
gezeigt, durch den zu stabilisierende, textile Bahnen von einem Eingang 2 in Riohtung des Pfeiles 3 bis zu einem
Ausgang 4 geführt werden. Der Waschbehälter ist durch ttberlaufbleche
5 - vergleiche auch Fig. 2 - in Querrichtung in Sektionen 6 unterteilt. In Jeder Sektion taucht eine
Führungswalze 7 in die Flotte ein, vor und hinter der sich jeweils eine Aufliegewalze 8 befindet. Außerdem ist vor Jeder
Führungswalze und vor jedem Oberlaufbleoh ein Tauchblech
6 vorgesehen, das in die Flotte eintaucht und zu einem fühl·*
baren Anteil aus der Flotte nach oben Übersteht. Das Tauch·
blech ist in geringem Maße zu seiner Führungswalze 7 hinge*
neigt.
Fig. 3 läßt außerdem erkennen, daß jeder Sektion «in Kreis**
lauf für die Flotte zugeordnet ist, bestehend aus einem an die Sektion angeschlossenen Saugrohr 10 mit Pump· 11 und
Flottenzulauf rohr 12, das über der betreffenden Führungswalze
7 mündet.
Das Regelschema nach Fig. 4 zeigt, daß ein· Grundmenge an Frischwasser über eine Handeinstellung 13 in Richtung des
Pfeiles 14 dem Ausgang 4 des Waschbehälters 1 zugeführt wird. Eine Regelmenge des Frischwassers wird in Richtung des Pfeiles
15 dem Waschbehälter über ein Regelventil 16 und ein Zulaufrohr 17 zugeführt. Dieses Zulauf rohr befindet sich etwa Über
dem vorderen Drittel des Waschbehälters 1.
Das Regelventil 16 wird in einem Regelkreis 1Θ von einem
Meßfühler 19 beaufschlagt, der die in Richtung des Pfeiles anfallende und aus dem Waschbehälter 1 abgezogene Schwachlaugenmenge
mißt.
Leerseite
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Auswaschen von Lauge aus Bahnmaterial
mit einem Waschbehälter, in dem in Füllungsrichtung des Bahnmaterlale hintereinander mehrere
FUhrungawalzen eintauchen, denen jeweils eine Aufliegewalze für das Bahnmaterial zugeordnet ist, wobei die
Waschflotte über eine Pumpe abgepumpt und über ein Flottenverteilerrohr dem Waschbehälter von oberhalb
der Walzen in einem Kreislauf wieder zugeführt wird, insbesondere zum Stabilisieren von meroerisierter,
textiler Ware,
dadurch gekennzeichnet, daß der WaschbehMlter (1) durch Uberlaufbleuhe (5) .
in Sektionen (6) unterteilt ist, und zwar tür jede
Führungswalze (7) mit zugeordneter Aufliegewalze (8) in jeweils eine Sektion, und daß jeder Sektion (6) eine
eigene Umwälzpumpe (11) mit einem Flottenzulaufrohr (12)
zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet* daß jede Sektion (6) durch ein Tauchblech (9) von der vor ihr befindlichen Sektion abgeschirmt 1st*
dadurch gekennzeichnet* daß jede Sektion (6) durch ein Tauchblech (9) von der vor ihr befindlichen Sektion abgeschirmt 1st*
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Grundmenge des Frischwasser am Auegang des Waschbehälters (1) diesem zugeführt wird und davon
getrennt eine Regelmenge, und daß in einem Regelkreis die am Eingang anfallende Schwachlauge die Zufuhr der
Regelmenge steuert.
1 1 ο ·-· ^
I I ν; V^ ν
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelmenge dem Waschbehälter (1) in dessen vorderen oder mittleren Drittel zugeführt wird.
Der Patentanwalt:
Dr. D. Gudel
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3119869A DE3119869C2 (de) | 1981-05-19 | 1981-05-19 | Verfahren zum Auswaschen von Lauge aus bahnförmigem Textilgut, insbesondere zum Stabilisieren von mercerisierter, textiler Ware |
| DE8282103715T DE3262948D1 (en) | 1981-05-19 | 1982-04-30 | Method and apparatus for washing sheet-like textile materials subsequent to mercerization |
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- 1982-05-19 JP JP57083324A patent/JPS57193567A/ja active Granted
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| DE3119869C2 (de) | 1983-10-13 |
| JPS57193567A (en) | 1982-11-27 |
| JPS641580B2 (de) | 1989-01-12 |
| EP0065158B1 (de) | 1985-04-10 |
| EP0065158A1 (de) | 1982-11-24 |
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