DE3118211A1 - Kettenverbindungsglied fuer rundstahlketten - Google Patents
Kettenverbindungsglied fuer rundstahlkettenInfo
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Description
- Kettenverbindungsglied für Rundstahlketten Die Erfindung betrifft ein Kettenverbindungsglied für Rundstahlketten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, das insbesondere als Aufhängekopf für laststrang-orientierte Anschlagkettengehänge nach dem Baukastensystem geeignet ist.
- Bei laststrang-orientierten Anschlagkettengehängen nach dem Baukastensystem ergibt sich mitunter die Schwierigkeit, daß trotz umfangreicher Vorkehrungen nicht verhindert werden kann, daß an ihnen Anschlagkettenstränge befestigt werden, die eine höhere Tragkraft haben, als dies nach dem betreffenden laststrang-orientierten Anschlagkettensystem zulässig ist mit der Folge, daß entweder das betreffende Kettenverbindungsglied, ein Zwischenglied oder das Aufhängeglied, mit dem das betreffende Kettenverbindungsglied verbunden ist, überbelastet wird und zu Bruch geht, Ein weiterer Nachteil von bekannten Kettenverbindungsgliedern besteht darin, daß diese nicht hinreichend gelenkig sind, um sich den vorkommenden Zugrichtungen der abgehenden Anschlagkettenstränge anzupassen, und dadurch Biegemomenten ausgesetzt werden, die ebenfalls zu einer Uberbelastung und letztlich zu einer Zerstörung der davon betroffenen Verbindungsglieder führen können.
- Die Einzelteile der bekannten Kettenverbindungsglieder bedürfen zudem, selbst wenn sie durch Gesenkschmieden hergestellt sind, an denjenigen Stellen, an denen sie durch den Verbindungsbolzen gelenkig miteinander verbunden sind, einer zum Teil aufwendigen Oberflächenbearbeitung, durch die an den bearbeiteten Stellen der Faserverlauf der Gesenkschmiedeteile zerstört wird, was eine Verringerung der Dauerfestigkeit an den betreffenden Stellen zur Folge hat.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kettenverbindungsglied für Rundstahlketten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, das insbesondere als Aufhängekopf für laststrang-orientierte Anschlagkettengehänge nach dem Baukastensystem geeignet ist, aus einfach gestalteten, hochfesten Gesenkschmiedeteilen so auszubilden, daß es allen vorkommenden Belastungen durch die abgehenden Anschlagkettenstränge in den verschiedensten Richtungen standhält und eine hohe Dauerfestigkeit besitzt.
- Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung im wesentlichen durch den Kennzeichnungsteil des Anspruches 1, während in den Ansprüchen 2 bis 13 besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gekennzeichnet sind.
- Die Erfindung bietet den Vorteil, daß mit dem Aufhängebügel je nach vorkommender Belastungsrichtung ein Einhängeglied derart verbunden werden kann, daß sich der Anschlagbolzen des Einhängegliedes mit dem Verbindungsbolzen zwischen den beiden Gliedteilen entweder in einer gemeinsamen Ebene erstreckt oder in einem Winkel von 900 quer dazu angeordnet ist. Dabei können sowohl der Aufhängebügel als auch das Einhängeglied hochfeste Gesenkschmiedeteile sein, die außer den Bohrungen für den Verbindungsbolzen und den Anschlagbolzen keiner weiteren Oberflächenbearbeitung bedürfen. Die Querbohrung am Kopfteil des Einhängegliedes kann jeweils nach Bedarf parallel zum Anschlagbolzen oder quer dazu ausgeführt werden, und weiterhin ist durch die entsprechende Bemessung der einzelnen Teile des Kettenverbindungsgliedes, und zwar insbesondere des Einhängeschlitzes und des Anschlagbolzens für den abgehenden Kettenstrang, eine absolut sichere Montage der nach dem laststrang-orientierten Baukastensystem zusammengehörenden Gehängeteile gewährleistet, wobei als weiterer Vorteil hinzukommt, daß außer dem Kettenverbindungsglied selbst keine weiteren Zwischen- oder Verbindungsglieder erforderlich sind, um von einem Aufha"ngeglied jeweils eine gewünschte Anzahl von Anschlagketten abgehen zu lassen.
- Besonders günstige Belastungsverhältnisse ergeben sich insbesondere dann, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Breite des Kopfteils des Einhängegliedes in Richtung des Bolzens zwischen der halben und der vollen Gesamtbreite beider Schenkel des Aufhängebügels liegt, wobei in einer bevorzugten Ausführungsform die Breite des Kopfteils etwa 60 bis 80% der Gesamtbreite beider Schenkel des Aufhängegliedes beträgt.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen. Es zeigen Fig. 1 ein Kettenverbindungsglied in einer ersten Ausführungsform in Vorderansicht, Fig. 2 eine zugehörige Seitenansicht dieses Kettenverbindungsgliedes, Fig. 3 eine abgewandelte weitere Ausführungsform eines Kettenverbindungsgliedes in Vorderansicht, Fig. 4 eine zugehörige Seitenansicht, Fig. 5 und 6 je eine weitere abgewandelte Ausführungsform eines Kettenverbindungsgliedes in Vorderansicht und Fig. 7 eine Seitenansicht des Kettenverbindungsgliedes von Fig. 6.
- Die in der Zeichnung gezeigten Kettenverbindungsglieder sind für Rundstahlketten bestimmt und eignen sich insbesondere als Aufhängekopf für laststrang-orientierte Anschlagkettengehänge nach dem Baukastensystem.
- Jedes der in der Zeichnung gezeigten Kettenverbindungsglieder besteht aus einem gesenkgeschmiedeten U-förmigen Aufhängebügel 1 mit zwei Schenkeln 2, 3, dessen Innenwölbung 4 der Nenndicke 5a eines anschließenden Aufhängegliedes 5 angepaßt ist, und aus einem damit durch einen Bolzen 6 schwenkbar verbundenen Einhängeglied 7 für eine abgehende Anschlagkette 8, die als Rundstahlkette ausgebildet ist, wobei auch das Einhängeglied 7 ein Gesenkschmiedeteil ist.
- Bei allen gezeigten Kettenverbindungsgliedern hat das Einhängeglied 7 nur einen einzigen zwischen die beiden Schenkel 2, 3 des Aufhängebügels 1 ragenden Kopfteil 9, der im Bereich des Verbindungsbolzens 6 einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat und mit einer Querbohrung 10 für den Verbindungsbolzen 6 sowie zwei daran gabelförmig anschließenden Schenkeln 11, 12 ausgebildet ist.
- Die beiden Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 schließen zwischen sich einen Einhängeschlitz 13 für ein Rundstahlkettenglied 8' ein und sind durch einen Anschlagbolzen 14 miteinander verbunden, wobei die Breite 13a des Einhängeschlitzes 13 und der Durchmesser 14a des Anschlagbolzens 14 entsprechend der Nenndicke 8a und der inneren Breite 8b des in den Schlitz 13 einzuhängenden Rundstahlkettengliedes 8' bemessen sind.
- Wie in der Zeichnung weiterhin zu erkennen ist, sind die beiden Schenkel 2, 3 des U-förmigen Aufhängebügels 1 vollkommen massiv ausgebildet und zu ihren freien Enden 2a, 3a hin sowohl in der Ebene des Kettenverbindungsgliedes (Fig. 1, 3, 5 und 6) als auch quer dazu (Fig. 2, 4 und 7) etwa keilförmig verbreitert.
- Um zu vermeiden, daß das Kettenverbindungsglied mit einem Aufhängeglied 5 mit einer zu großen Nenndicke 5a verbunden werden kann, endet der Kopfteil 9 des Einhängegliedes 7 in einem Abstand 9a von dem inneren Scheitelpunkt 4a des Aufhängebügels 1, der nur geringfügig, und zwar maximal etwa 10 bis 15%, größer ist als die Nenndicke 5a des anschließenden Aufhängegliedes 5.
- Besonders gute Festigkeitseigenschaften des Kettenverbindungsgliedes werden dabei dadurch erreicht, daß die Breite 9b des Kopfteiles 9 in Richtung des Bolzens 6 zwischen der halben und der vollen Gesamtbreite (2b + 3b) beider Schenkel 2, 3 des Aufhängebügels 1 liegt und vorzugsweise etwa 60 bis 80% der Gesamtbreite (2b + 3b) beider Schenkel beträgt.
- Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel eines derartigen Kettenverbindungsgliedes liegen der Verbingungsbolzen 6 und der Anschlagbolzen 14 in der gemeinsamen Darstellungsebene von Fig. 1, und die beiden Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 sind beiderseits des Einhängeschlitzes 13 bis unter die Schenkelenden 2a, 3a des Aufhängebügels 1 etwa T-förmig verbreitert. Die verbreiterten Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 sind außerdem im Anschluß an die Kontur la des Aufhängebügels 1 zu ihren freien Enden 11a, 12a hin und in Richtung auf den Einhängeschlitz 13 etwa keilförmig verjüngt, so daß insbesondere in der gestreckten Lage des Kettenverbindungsgliedes die äußeren Konturen 1a, 7a des Aufhängebügels 1 und des Einhängegliedes 7 ohne Absätze und Sprünge im wesentlichen kontinuierlich ineinander übergehen.
- Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2 sind bei den Ausführungsbeispielen von Fig. 3 bis 7 der Verbindungsbolzen 6 und der Anschlagbolzen 14 nicht in einer gemeinsamen, sondern in zwei um 900 gegeneinander versetzten Ebenen angeordnet.
- Während bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 3 und 4 die beiden Schenkel 11, 12 des gabelförmigen Einhängegliedes 7 zwischen den beiden Schenkelenden des Aufhängebügels 1 leicht V-förmig und mit jeweils gleichbleibender Breite abwärts gerichtet sind, sind bei den Ausführungsbeispielen von Fig. 5 und 6 die beiden Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes an den Stellen 11b, 12b parallel zum Einhängeschlitz 13 bis unter die Schenkelenden 2a, 3a des Aufhängebügels 1 verbreitert. Die beiden Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 sind bei beiden gezeigten Ausführungsbeispielen im Bereich 7b zwischen den nach beiden Seiten gerichteten Verbreiterungen 11b, 12b etwa kreisbogenförmig abgerundet.
- Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 sind die beiden Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 parallel zu den freien Enden 2a, 3a des Aufhängebügeis 1 etwa umgekehrt T-förmig verbreitert, und bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 6 und 7 sind die beiden Schenkel 2, 3 des Aufhängebügels 1 zu ihren freien Enden 2a, 3a keilförmig verjüngt und schließen einen Winkel von etwa 600 bis 1200, vorzugsweise etwa 900, zwischen sich ein und die Verbreiterungen 11b, 12b der Schenkel 11, 12 des Einhängegliedes 7 sind in einem parallelen Abstand dazu winkelförmig gegeneinander gerichtet.
Claims (13)
- Patentansprüche 1. Kettenverbindungsglied für Rundstahlketten, insbesondere Aufhängekopf für laststrang-orientierte Anschlagkettengehänge nach dem Baukastensystem, bestehend aus einem U-förmigen Aufhängebügel1 dessen Innenwölbung der Nenndicke eines anschließenden Aufhängegliedes angepaßt ist, und einem damit durch einen Bolzen schwenkbar verbundenen Einhängeglied für eine Rundstahlkette, dadurch gekennzeichnet, daß das Einhängeglied (7) einen zwischen die beiden Schenkel (2, 3) des Aufhängebügels (1) ragenden Kopfteil (9) mit einer Querbohrung (10) für den Verbindungsbolzen (6) und zwei daran gabelförmig anschließende Schenkel (11, 12) aufweist, die einen Einhängeschlitz (13) für ein Kettenglied (8') zwischen sich einschließen und durch einen Anschlagbolzen (14) miteinander verbunden sind, wobei die Breite (13a) des Einhängeschlitzes (13) und der Durchmesser (14a) des Anschlagbolzens (14) entsprechend der Nenndicke (8a) und der inneren Breite (8b) des in den Schlitz (13) einzuhAngenden Kettengliedes (8') bemessen sind.
- 2. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (2, 3) des Aufhängebügels (1) massiv ausgebildet und zu ihren freien Enden (2a, 3a) hin sowohl in der Ebene des Kettenverbindungsgliedes als auch quer dazu etwa keilförmig verbreitert sind.
- 3. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (9) des Einhängegliedes (7) im Bereich des Bolzens (14) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat und in Richtung der Längssymmetrieebene des Kettenverbindungsgliedes in einem Abstand (9a) von dem inneren Scheitelpunkt (4a) des Aufhängebügels (1) endet, der nur geringfügig - maximal etwa 10 bis 15 % -größer ist als die Nendicke (5a) des anschließenden Aufhängegliedes (5).
- 4. Rettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (9b) des Kopfteils (9) des Einhängegliedes (7) in Richtung des Bolzens (6) zwischen der halben und der vollen Gesamtbreite (2b + 3b) beider Schenkel (2, 3) des Aufhängebügels (1) liegt.
- 5. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (9b) des Kopfteils (9) etwa 60 bis 80 % der Gesamtbreite (2b + 3b) beider Schenkel (2, 3) des Aufhängegliedes (1) beträgt.
- 6. Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (6) und der Anschlagbolzen (14) in einer gemeinsamen Ebene liegen.
- (Fig. 1 und 2) 7. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11, 12) des Einhängegliedes (7) beiderseites des Einhängeschlitzes (13) bis unter die Schenkelenden (2a, 3a) des Aufhängebügels (1) verbreitert sind.
- 8. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verbreiterten Schenkel (11, 12) des Einhängegliedes (7) im Anschluß an die Kontur (1a) des Aufhängebügels (1) zu ihren freien Enden (11a, 12a) hin und in Richtung auf den Einhängeschlitz (13) etwa keilförmig verjüngt sind. (Fig. 1)
- 9. Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (6) und der Anschlagbolzen (14) in zwei um 900 gegeneinander versetzten Ebenen angeordnet sind. (Fig. 3 bis 7)
- 10. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11, 12) des Einhängegliedes (7) parallel zum Einhängeschlitz (13) bis unter die Schenkelenden (2a, 3a) des Aufhängebügeis (1) verbreitert sind. (Fig. 5 und 6)
- 11. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11,12) des Einhängegliedes (7) im Bereich (7b) zwischen den beidseitigen Verbreiterungen (11b, 12b) etwa kreisbogenförmig abgerundet sind.(Fig. 5 und 6)
- 12. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11, 12) des Einhängegliedes (7) parallel zu den freien Enden (2a, 3a) des Aufhängebügels (1) etwa umgekehrt T-förmig verbreitert sind.(Fig. 5)
- 13. Kettenverbindungsglied nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkelenden (2a, 3a) des Aufhängebügels (1) einen Winkel von etwa 600 bis 1200, vorzugsweise etwa 900, zwischen sich einschließen, und daß die Verbreiterungen (11b, 12b) der Schenkel (11, 12) des Einhängegliedes (7) parallel zu den Schenkelenden (2a, 3a) winkelförmig gegeneinander gerichtet sind. (Fig. 6)
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