DE3116865C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine wäßrige polymere Dispersion
aus einem Pfropfencopolymeren von Amylopectinstärke
und Vinylmonomeren. Diese Zusammensetzungen haben einen
hohen Feststoffgehalt (25 Gew.-% oder mehr) und sind
stabil (d. h. sie zeigen keine übermäßige Erhöhung der
Viskosität und bleiben homogen) über längere Zeiträume.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
der Zusammensetzungen und deren Verwendung als Schlichtemittel
für Textilgarne.
Die Herstelung von Pfropfcopolymeren aus Stärke und
Vinylmonomeren, bei denen freie Radikale auf der Stärke
gebildet werden, ist bekannt. Zusammenfassungen sind
von J. C. Arthur, Jr. (Advances in Macromolecular
Chemistry, Bd. 2, Academic Press, London & New York,
Seiten 1 bis 87, 1970) und von G. F. Fanta (Block and
Graft Copolymers, Bd. 1, John Wiley & Sons, London &
New York, Seiten 1 bis 45, 1973) erschienen.
Es sind zahlreiche chemische Aktivatoren bekannt.
Aus US-PS 31 38 564 ist die Pfropfpolymerisation von
1,3-Butadien und Acrylnitril auf Stärke unter Verwendung
von Ozon und Fe(II) bekannt. Aus GB-PS 8 69 501
ist die Herstellung von Stärke-Pfropfcopolymeren unter
Verwendung von Polymerisationsinitiatoren, wie
Wasserstoffperoxid, organischen Peroxiden, Hydroperoxiden
und verdünnten Lösungen von Cerionen bekannt.
Die Ausbeuten kann man verbessern, indem man für
diese Initiatoren Aktivatoren verwendet, wie schwache
Reduktionsmittel, z. B. Eisenammoniumsulfat, Natriumformaldehyd-sulfoxylat
und dergleichen. Aus C. E.
Brockway (Am. Chem. Soc. Div. Org. Coatings Plast.
Chem., Seiten 502 bis 508, 1967) und US-PSen 30 61 471
und 30 61 472 ist die Verwendung von Wasserstoffperoxid
zum Pfropfpolymerisieren von verschiedenen Vinylmonomeren
auf Stärke bekannt. Gemäß C. E. Brockway
(J. Polymer Sci.: Part A, Bd. 2, Seiten 3721 bis 3721,
1964) wird Wasserstoffperoxid für die Pfropfpolymerisation
von Methylmethacrylat auf Stärke verwendet.
In den meisten Fällen sind diese Initiatoren unspezifisch
und leiten eine Homopolymerisation der einzelnen
Monomeren und eine Copolymerisation bei Monomergemischen,
sowie auch die gewünschte Pfropfpolymerisation
des Monomeren oder der Monomergemische auf die Stärke
ein. Dadurch erhält man Produkte, die sich bei der Lagerung
auftrennen. Obwohl eine gewisse Homopolymerisation
durch Verwendung von Cer(IV) erzielt worden ist
(Fanta et al, J. Appl. Polymer. Sci., Bd. 10, Seiten
919 bis 937, 1966) wird die wichtigste Anwendung für
Cer(IV)-Initiierung von freien Radikalen von Fanta
(Block and Graft Copolymers, Bd. 1, Seite 3, Ed. R. J Ceresa,
John Wiley & Sons, London & New York, 1973)
beschrieben, wobei man erwarten kann, Pfropfcopolymere
zu erhalten, ohne jegliche Homo- oder Copolymerisation.
Dieses System ist zum Pfropfen von Vinylmonomeren auf
Stärke in großem Umfang verwendet worden.
In den US-Patentschriften 30 61 471 und 30 61 472 wird
die Pfropfcopolymerisation von "dünnsiedender Stärke"
diskutiert. Dort wird "Stärke" im ursprünglichen Sinne
angewendet und schließt die verschiedenen nativen
Stärken, wie Mais, Kartoffel, wachsartiges Mais, Tapioca-Reis
oder Weizen und die Destrine und die
verschiedenen zugängigen Modifikationen und Derivate
ein. In diesen Patenten werden unter "dünnsiedend"
Stärkeprodukte bezeichnet, unabhängig
davon, ob es sich um Modifizierungen von nativer Stärke
oder Derivaten davon handelt, die beim Gelatinisieren
Pasten ergeben, die weniger viskos, zusammenhängend und
klebrig sind, und die weniger als native Stärke zum
Gelieren neigen. Beispiele für solche Stärken sind
die hypochloritoxidierten, die säuremodifizierten und
die enzymumgewandelten Stärken, sowie die Ether und
Acetate. Die durch Polymerisation mit Acrylsäureestern
von Alkoholen erhaltenen Produkte sind als Schlichtemittel
für hydrophobe Fasern geeignet. Gemäß US-PS
30 95 391 wird die Verwendung von körniger nicht-pastiger
Stärke, körniger hypochloritoxidierter Stärke, säuremodifizierter
körniger Stärke, erhalten durch Erhitzen
von angesäuerten wäßrigen Suspensionen von körniger
Stärke unterhalb der Pastenbildungstemperatur, körniger
Stärke, die mit Ethylenoxid umgesetzt wurde, und körniger
Stärke, die mit Vinylacetat umgesetzt wurde, als
geeignete Materialien für die Polymerisation mit Vinylmonomeren,
einschließlich Vinylacetat, Ethylacetat,
Styrol, Methacrylsäure, den Butylestern von Acryl- und
Methacrylsäuren, Methylmethacrylat, Acrylnitril, Acrylamid,
4-Vinylpyridin und Diethylaminoethylmethacrylat,
offenbart. Diese Produkte sind als Klebstoffe, Flockungsmittel
und Schlichtemittel geeignet.
Die Propfcopolymerisationsreaktionen werden im allgemeinen
in einem wäßrigen Medium durchgeführt, wobei
man Zusammensetzungen als wäßrige Dispersionen bzw.
Latizes erhält. Da der wesentliche Anteil in einem solchen
Latex das Pfropfcopolymer der Dispersion ist, ist
es wünschenswert, daß die Zusammensetzungen einen
möglichst hohen und praktisch anwendbaren Feststoffgehalt
haben. Weiterhin soll ein solcher Latex auch
über die gesamte Anwendungsdauer stabil sein. Das heißt,
daß die Dispersionen sich nicht in zwei oder mehr
Phasen auftrennen sollen oder daß sie während ihrer
üblichen Anwendung keine Viskositätserhöhung in zu
starkem Maße aufweisen sollen. Solche Probleme sind
bei der Herstellung von Polymerzusammensetzungen aus
den bisher bekannten Stärken gemäß US-PS 39 84 361
bekannt gewesen, bei denen gelatinisierte kationische
Stärken mit einem Vinylmonomer unter Bildung von wäßrigen
Dispersionen polymerisiert wurden und dann durch
Beschallung stabilisiert wurden bzw. gemäß US-PS
40 29 616, bei denen wäßrige Dispersionen von Pullulan,
die mit einer Ethylenverbindung polymerisiert wurden,
unterschieden werden von solchen auf Basis von Stärke,
indem sie Stabilität aufweisen und keine Gelierung
oder "Alterung" erleiden.
Aufgabe der Erfindung ist es, stabile wäßrige Polymerdispersionen,
die bei einer Lagerung unter normalen
Bedingungen wenigstens 60 Tage stabil sind und dabei
homogen und flüssig bleiben, auf Basis eines Amylopectinstärke-Pfropfcopolymers
zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch eine stabile wäßrige Polymerdispersion
gemäß Anspruch 1 gelöst.
Der Begriff "Amylopectinstärke" umfaßt Stärken, die
ausschließlich oder fast ausschließlich aus Amylopectin
bestehen. Solche Stärken sind beispielsweise solche,
die von wachsigen Getreiden erhalten werden, wie wachsartigem
Mais, wachsartigem Sorghum, wachsartiger Gerste
und wachsartigem Reis, oder Stärkefraktionen, bei denen
die Stärke vollständig aus Amylopectin besteht.
Bei den hier beschriebenen Amylopectin-Pfropfcopolymeren
bestehen keine Probleme hinsichtlich einer Phasentrennung
oder einer zu starken Viskositätserhöhung
beim Lagern und einem Gelieren, wie dies bei den Produkten
der bisher bekannten Verfahren der Fall ist.
Die Art der Zusammensetzung ist derartig, daß sie leicht
auf den gewünschten Feststoffgehalt verdünnt werden
kann. Infolgedessen wird durch den hohen Feststoffgehalt
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung diesen
ein höherer wirtschaftlicher Wert verliehen, weil man
die beim Lagern und beim Transport von unnötigen
Mengen an Wasser auftretenden Probleme erheblich vermindern
kann.
Die erfindungsgemäßen stabilen Dispersionen können
als Schlichtemittel für hydrophobe Fasern und als Überzugsmittel
und als Klebemittel für Papierprodukte
sowie als Bestandteile für Überzugsmittel, wie Anstrichen,
verwendet werden.
Die neuen Amylopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersionen
erhält man, indem man eine Pfropfpolymerisation
aus einer derivatisierten und verdünnten Stärke mit
einem Vinylmonomer oder Vinylmonomeren durch freiradikalische
Initiatoren, die eine Polymerisation auf
der Stärke bewirken, einleitet, ohne daß eine Initiierung
einer Homo- oder Copolymerisation des oder der
Monomer(en) erfolgt.
Um optimale Ergebnisse bei der Herstellung von stabilen
wäßrigen Amylopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersionen
zu erzielen, soll die Stärke frei von Substanzen sein,
die bei der Pfropfpolymerisationsreaktion eingreifen
oder die fertige Dispersionen nachteilig beeinflussen.
Bei der Derivatisierungsstufe können Reagentien, Salze
oder Nebenprodukte, die solche Wirkungen haben, eingeführt
werden. Solche Substanzen kann man einfach entfernen,
indem man die derivatisierte Amylopectinstärke
wäscht, wobei eine Voraussetzung ist, daß die Stärke
in Kornform verbleibt. Geringere Löslichkeitsgrade
kann man bei einer körnigen Stärke tolerieren, weil man
sie durch die Zugabe von wassermischbaren organischen
Flüssigkeiten, wie Ethylalkohol, zu dem Waschwasser
unterdrücken kann.
Die Amylopectinstärke kann durch chemische Methoden,
wie Säurehydrolyse und anschließende Derivatisierung,
wobei man die Stärke in körniger Form hält, verdünnt
werden. Ebenso kann man die Stärke zuerst derivatisieren
und das körnige Produkt anschließend Gelatinisieren
und verdünnen. Man kann eine Kombination von
Säure- und Enzymverdünnung anwenden. Wenn die Derivatisierung
die erste Stufe ist, dann wird vorzugsweise
das Verdünnen durch enzymatische Verfahren durchgeführt.
Diese Reihenfolge ist die bevorzugte Verfahrensweise
bei der Herstellung der derivatisierten und verdünnten
Stärken.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß die derivatisierte
Stärke sich leicht in Wasser gelatinieren und
dispergieren lassen soll, um die anschließende Polymerisationsreaktion
zu erleichtern.
Da die Viskosität der verdünnten Derivate die Viskosität
der fertigen Amylopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersion
beeinflußt, soll die Viskosität der
Stärkederivate so gewählt werden, daß die Viskosität
der fertigen Dispersion mit dem gewünschten Feststoffgehalt
verträglich ist. Wachsige Maisstärke ist die
bevorzugte Amylopectinstärke.
Die Herstellung von Stärkederivaten ist bekannt.
Um jedoch Amylopectinstärkederivate herzustellen,
die die Eigenschaft haben, stabile Dispersionen bei
der Pfropfpolymerisation mit Vinylmonomeren zu bilden,
ist es erforderlich, den Substitutionsgrad zu
kontrollieren. Die Art des Substituenten hat ebenfalls
einen Einfluß auf die Stabilität der Dispersion.
Ebenso ist es erforderlich, den Verdünnungsgrad
der Stärke genau einzustellen, falls man optimale
physikalische Eigenschaften, wie die Reißfestigkeit
und die Abriebbeständigkeit der Copolymeren erzielen
möchte.
Bei gleichem Substitutionsgrad neigen sperrige und
aufgeladene Substituenten bei der Stärke zur Bildung
von stabileren Dispersionen als kleine oder nichtgeladene
Substituenten. Jeder Substituent, der nicht
die Polymerisation beeinflußt und der Stärkederivate
ergibt mit stabilen Viskositäten bei einem Feststoffgehalt
von etwa 30 bis 45 Gew.-% nach dem Verdünnen,
ist als Substituent geeignet. Dazu gehören anionische,
kationische und nichtionische Substituenten. Die bevorzugten
Substituenten sind kationische und nichtionische
Typen. Beispiele für nichtionische Derivate sind
Carbamylethyl-, Alykl-, Benzyl- und Benzylalkylstärkederivate.
Beispiele für kationische Derivate sind
Dialkylaminoalkylsubstituenten.
Die bevorzugten Stärkederivate sind solche mit Hydroxyalkyl-,
Cyanoalkyl-, Dialkylaminoethyl- und Acylsubstituenten.
Am meisten bevorzugt sind Hydroxyethyl-,
Cyanoethyl-, Diethylaminoethyl-, Carbamylethyl- und
Acetylderivate.
Der gewählte Substitutionsgrad beeinflußt die Veränderung
der Viskosität, der durch die Pfropfpolymerisation
gebildeten Dispersion. Bei höheren Substitutionsgraden
kann man Dispersionen, die ihre Viskosität in 30 Monaten
nicht verdoppeln, herstellen. Für die meisten industriellen
Anwendungen werden aber derartig stabile
Latizes nicht benötigt. Aus praktischen Erwägungen wird
vorgesehen, daß die fertigen Dispersionen nicht so
viskos werden sollen, daß sie schwierig zu handhaben
sind oder daß man sie auf Feststoffgehalte, die zu
dünn für die bezweckte Anwendung sind, verdünnen muß.
Die Anfangsviskosität der Polymerdispersion hängt von
der Anfangsviskosität der Stärkedispersion ab und diese
Viskosität steht im Zusammenhang zu dem Feststoffgehalt
der Stärkedispersion. Erhöht man den Feststoffgehalt,
so erhöht sich auch die Anfangsviskosität der
Polymerdispersion. Wenn ein niedriger Feststoffgehalt
für die bezweckte Verwendung erwünscht ist, dann stellt
man Polymerdispersionen mit einem niedrigen Feststoffgehalt
und einer infolgedessen niedrigen Anfangsviskosität
her, und ermöglicht dadurch einen größeren Anstieg
der Viskosität während der Lagerung, ohne daß das
Produkt zu viskos wird.
Die Erhöhung der Stabilität der fertigen Dispersion
verläuft nicht proportional dem Substitutionsgrad der
Stärke. Bei einem Substitutionsgrad von Null ergibt
eine Amylopectinstärke, beispielsweise wachsartige
Maisstärke, Pfropfcopolymerdispersionen, die nicht
stabil sind und die eine starke Viskositätserhöhung
in einer verhältnismäßig kurzen Zeit aufweisen. Beispielsweise
weisen Pfropfcopolymerdispersionen auf
Basis von nichtsubstituierter wachsartiger Maisstärke
eine Viskositätserhöhung von bis zu 300% der Anfangsviskosität
in weniger als 60 Tagen auf. Solche extremen
und starken Veränderungen der Viskosität machen Dispersionen
aus unsubstituierter Amylopectinstärke für die
praktische Anwendung, den Transport und für die Lagerung
ungeeignet.
Im Gegensatz zu der Instabilität von Stärke-Pfropfcopolymeren
auf Basis von unsubstituierter wachsartiger Maisstärke
tritt eine sprunghafte und unerwartete Stabilitätsverbesserung
auf, wenn man den oben erwähnten kritischen minimalen Substitutionsgrad
berücksichtigt.
Dieser minimale Substitutionsgrad variiert in einem gewissen
Maße mit dem Typ des Substituenten, aber die
merkliche Stabilitätsveränderung scheint bei einem
Substitutionsgrad von etwa 0,01 einzutreten. Diese Stabilitätsverbesserung
wird schon bei etwas geringeren
Substitutionsgraden erzielt, wenn ein voluminöser und/oder
geladener Rest, wie der Diethylaminoethylrest,
als Substituent vorliegt. Eine gleiche Stabilitätsverbesserung
erzielt man mit etwas höheren Substitutionsgraden
mit dem Carbamylethylrest. Die Wirkung hinsichtlich
der Stabilität ist bei Cyanoethyl- und Acetylresten
etwa in der Mitte zwischen der Wirkung des
Diethylaminoethylrestes und dem Carbamylethylrest.
Bei einem Substitutionsgrad von weniger als etwa 0,01
zeigen die wäßrigen Amylopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersionen
eine Viskositätserhöhung von nicht mehr
als 100% während einer 2monatigen Lagerung unter
normalen Lagerbedingungen. Der bevorzugte Bereich für
die Substitution, bei dem die Dispersionen keinen wesentlichen
Viskositätsanstieg während einer Zeit von 2
Monaten aufweisen, liegt bei 0,02 bis 0,4.
Besonders bevorzugt ist ein Substitutionsgrad von
0,06 bis 0,2.
Das Verdünnen kann durch übliche Methoden, wie durch
Säurehydrolyse oder Enzymbehandlung erfolgen. Das
Verdünnen durch enzymatische Maßnahmen, wie durch die Verwendung
von α-Amylase, wird bevorzugt.
Der Verdünnungsgrad der Stärke, bestimmt durch die
Intrinsikviskosität, ist ein wichtiger Aspekt der
vorliegenden Erfindung, weil dadurch die Anfangsviskosität
der Stärke-Pfropfcopolymer-Dispersion, wenn
alle anderen Faktoren gleich sind, bestimmt wird.
Als Faustregel hat die Anfangsstärke-Pfropfcopolymer-Dispersion
eine Eingangsviskosität, die grob gesagt
etwa dem 2- bis 4fachen des verdünnten Stärkederivates
entspricht. Der Verdünnungsgrad hat auch einen Einfluß
auf die Festigkeiten des Produktes und diese
Eigenschaften sind wichtig bei Papierbeschichtungen
und Textilschlichten. Diese Eigenschaften verschlechtern
sich, wenn die Intrinsikviskosität der verdünnten
Stärke unterhalb etwa 0,12 dl/g fällt. Es gibt keine
obere Grenze für die Intrinsikviskosität, abgesehen davon,
daß man eine gute Dispersion und eine ausreichende
Vermischung während der Polymerisationsreaktion
haben muß. Es ist bekannt, daß diese Faktoren auch
von der Ausrüstung, in der die Polymerisationsreaktion
durchgeführt wird, abhängt. Ein weiterer, schon vorher
besprochener Faktor ist die Anfangsviskosität des
beabsichtigten Produktes. Eine gewisse Verdünnung
ist jedoch erforderlich, um befriedigende Produkte
mit einem Feststoffgehalt von 25% und mehr, wie sie
erfindungsgemäß vorgesehen sind, zu erhalten.
Der Bereich der Intrinsikviskosität der
verdünnten Amylopectinstärken liegt bei 0,12 bis
0,28 dl/g. Für optimale Festigkeitseigenschaften
der Pfropfcopolymere wird ein Bereich an Intrinsikviskositäten
von 0,13 bis 0,21 dl/g besonders
bevorzugt.
Jedes Monomer, das auf die derivatisierte und verdünnte
Amylopectinstärke durch freiradikalisch initiierte
Reaktion aufgepfropft werden kann, ist zur Herstellung
der Stärke-Pfropfcopolymere geeignet. Das Monomer oder
die Kombination von Monomeren soll so gewählt werden,
daß die Aminopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersion
wasserunlösliche Pfropfcopolymer-Teilchen, dispergiert
in einer wäßrigen kontinuierlichen Phase, enthält.
Geeignete Vinylmonomere sind beispielsweise
Vinylhalogenide, Vinylester, Vinylether, Alkylvinylketone,
N-Vinylkarbazol, N-Vinylpyrrolidon, Vinylpyridin,
Styrol, Alkylstyrol, Acrylsäure, Alkylacrylate,
Methacrylsäure, Alkylmethacrylate, Acrylamid, substituierte
Acrylamide, Vinylhalogenide, Itakonsäure und
1,3-Butadien. Von diesen werden Acrylnitril,
Methylmethacrylat, Vinylacetat, 2-Ethylhexylacrylat
und die niedrigen Alkylacrylate, wie Methylacrylat,
Ethylacrylat und Butylacrylat, bevorzugt, wenn
nur ein Monomer bei der Bildung des Pfropfcopolymers
verwendet wird.
Die besonders bevorzugten einzelnen Monomeren bei der
Herstellung von Amylopectinstärke-Pfropfcopolymeren
sind Methylacrylat, Ethylacrylat, Ethylmethacrylat
und Methylmethacrylat.
Es ist bekannt, daß Kombinationen von zwei oder mehr
Monomeren zusammen polymerisiert werden können unter
Bildung von Copolymeren oder Blockcopolymeren und
solche Kombinationen kann man auch bei der Herstellung
von Amylopectinstärke-Pfropfcopolymeren mit den derivatisierten
und verdünnten Stärken bilden. Werden zwei
oder mehr Monomere mit der derivatisierten und verdünnten
Amylopectinstärke polymerisiert, so sind die
bevorzugten Monomeren Dimethylaminoethylmethacrylat,
Ethylacrylat, Butylacrylat, Methacrylsäure und Methylmethacrylat.
Jeder Polymerisationsinitiator kann zum Einleiten der
freiradikalischen Polymerisation auf der derivatisierten
und verdünnten Amylopectinstärke unter wesentlichem
Ausschluß der Einleitung einer Homo- oder Copolymerisation
des oder deren Monomeren bei der Stärke-Pfropfcopolymerisation
verwendet werden.
Ein Beispiel für einen solchen Initiator ist Cerammoniumnitrat.
Dieser Initiator kann in Mengen von
etwa 0,5 bis 8 Gew.-%, bezogen auf die derivatisierte
und verdünnte Stärke, verwendet werden. Mengen unterhalb
etwa 0,5% ergeben keine ausreichende Initiierung
der Pfropfpolymerisation und ergeben eine erhebliche
Menge an nichtumgesetztem Monomer. Initiatormengen
von etwa 1,4 bis 4 Gew.-%, bezogen auf die Stärke, werden
bevorzugt.
Ein brauchbarer Initiator ist auch die Kombination von
Wasserstoffperoxid und Acetationen. Natriumacetat oder
Eisessig können zum Einbringen der Acetationen verwendet
werden. Dieser Initiator kann mit einem pH
in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 9 und bei Initiierungstemperaturen
von etwa 40 bis 90°C verwendet werden.
Das Molverhältnis von Essigsäure zu Wasserstoffperoxid
liegt bei etwa 2 und die Menge an Peroxid beträgt etwa
0,5 bis 2,0%, bezogen auf das Gewicht der Stärke.
Die Menge des oder der Monomer(en) hängt von den
gewünschten Eigenschaften der fertigen Dispersion ab.
Die erfindungsgemäßen Dispersionen haben einen Feststoffgehalt
von wenigstens 25 Gew.-% (Trockenbasis) und
vorzugsweise von wenigstens 40 Gew.-% (Trockenbasis).
Das Stärke/Monomer-Verhältnis liegt im Bereich von
100 : 25 bis 100 : 200, bezogen auf das Gewicht (Trockenbasis)
und vorzugsweise bei etwa 100 : 40 oder weniger.
Die untere Grenze dieses Verhältnisses ergibt sich
aus den wirtschaftlichen Überlegungen und der beabsichtigten
Viskosität der fertigen Dispersion. In dem
Maße, wie zunehmende Mengen an Monomeren in die Dispersionen
eingeführt werden, vermindern sich die wirtschaftlichen
Vorteile der Verwendung der derivatisierten
und verdünnten Amylopectinstärke, die ja einen
wesentlichen Anteil in dem fertigen Copolymer bilden
soll.
Ein besonders bevorzugtes
Amylopectinstärke/Monomer-Verhältnis liegt im Bereich
von etwa 100 : 40 bis etwa 100 : 100, bezogen auf das
Gewicht (Trockenbasis).
Bei den Anfangspolymerisationsbedingungen soll genügend
Monomeres vorliegen, um die Polymerisation nach
dem Initiieren zu unterstützen. Dies wird bei einem
üblichen ansatzweisen Verfahren erzielt, bei dem das
Monomer oder die Monomeren auf einmal zugegeben werden.
Jede Art der Zugabe, bei der die anfangs gebildeten
freien Radikale ausgenutzt werden, ohne daß Probleme
hinsichtlich der Temperaturüberwachung eintreten,
ist anwendbar, d. h. daß man das oder die Monomer(en)
auf einmal, oder absatzweise während der Polymerisation
oder kontinuierlich zugeben kann, solange wie die
gewünschten Polymerisationsbedingungen erzielt werden.
Werden Gemische von Monomeren verwendet, so kann man
diese so zugeben, daß man die üblichen Copolymerketten,
aufgepfropft auf die Stärke, erhält oder man
kann sie nacheinander zugeben, einzeln oder als spezielle
Mischungen, unter Bildung von Blockcopolymeren,
aufgepfropft auf die Stärke.
Die Temperatur, bei welcher die Polymerisation durchgeführt
wird, hängt von dem Monomersystem und dem verwendeten
Katalysator ab. Ein Erwärmen oder Kühlen oder
beides kann erforderlich werden, um die gewünschte
Polymerisationstemperatur zu erzielen oder aufrecht
zu erhalten. Temperaturen im Bereich von 0 bis 100°C
können in Abhängigkeit von dem Katalysator und dem
Monomersystem angewendet werden. Bevorzugt werden
Temperaturen im Bereich von 25 bis 80°C. Wenn jedoch
ein Katalysator einen niedrigen pH bildet oder erfordert,
kann ein zu langes Aussetzen unter solchen sauren
Bedingungen eine zu starke Hydrolyse der Stärke bewirken
und dies würde nachteilige Einflüsse auf die Eigenschaften
des Endpolymeren haben.
Man kann zum Stabilisieren der Dispersionen während
der Polymerisation oberflächenaktive Mittel verwenden
oder diese nach Beendigung der Reaktion zugeben. Wenn
sie während der Polymerisation zugegeben werden, so
soll das oberflächenaktive Mittel so gewählt werden,
daß es nicht mit dem Initiatorsystem oder in irgendwelcher
Weise in die Polymerisationsreaktion nachteilig
eingreift.
Die erfindungsgemäßen Stärke-Pfropfcopolymer-Dispersionen
können vorteilhaft für Beschichtungen, wie für
Papierüberzüge, für Anstriche auf wäßriger Basis und
dergleichen verwendet werden. Alle üblichen Füllstoffe,
wie Ton, Kalziumkarbonat, Titandioxid und ähnliche
Materialien, sowie Pigmente, sind mit den Dispersionen
verträglich. Zu stark kationische Dispersionen können
die Füllstoffe ausflocken. Da 50% oder mehr der klebenden
Elemente dieser Dispersionen sich von Stärke
ableiten, ergibt die Verwendung dieser Dispersion
ausgeprägte wirtschaftliche Vorteile, weil man teure
Monomere, die sich von den zunehmend knapper werdenden
fossilen Kohlenwasserstoffen ableiten, vermeiden kann.
Darüber hinaus ermöglicht die verhältnismäßig hohe
Viskosität der Dispersionen die Bildung von Überzügen
ohne die Zugabe von Verdickern.
Die erfindungsgemäßen Stärke-Copolymer-Dispersionen
können in üblicher Weise auf Textilgarne zum Schlichten
der Garne oder zum Vermindern von Garnbruch während
der anschließenden Verarbeitung verwendet werden.
Werden die Dispersionen als Schlichten verwendet, so
ist es wünschenswert, derivatisierte und verdünnte
Stärken anzuwenden, um Dispersionen zu erhalten mit
Intrinsikviskositäten im Bereich von etwa 0,12 bis 0,28 dl/g.
Eine Stärke-Pfropfcopolymer-Dispersion, bei welcher
die für die Herstellung des Pfropfcopolymers verwendete
Stärke auf eine Intrinsikviskosität im Bereich
von etwa 0,13 bis 0,21 dl/g verdünnt worden ist, wird
bevorzugt, wenn man die Dispersion für Textilgarne
als Schlichte auftragen will.
Die folgenden Beispiele beschrieben die Erfindung.
Wenn nicht anders angegeben, sind die Viskositäten
bei 24°C mit einem Viskosimeter vom Typ H. A. T. Brookfield
mit einer geeigneten Spindel bestimmt worden.
Alle Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht der
Stärke auf Trockenbasis.
Wenn nicht anders angegeben, bedeutet der hier verwendete
Ausdruck "Feststoff" die gesamte trockene Substanz
einschließlich der Amylopectinstärke und, sofern
zutreffend, aller bei der Herstellung der Stärke-Pfropfcopolymer-Dispersion
verwendeten Monomeren. Die Viskositäten,
angegeben in mPa · s, wurden, wenn nicht
anders angegeben, bei 24°C mit einem Viskosimeter vom
Modell H. A. T. Brookfield mit einer geeigneten Spindel
gemessen. Die in der Beschreibung und in den Ansprüchen
verwendeten Ausdrücke und Verfahrensweisen werden nachfolgend
erklärt:
Die Aktivität von löslichen α-Amylasezubereitungen
wurde mittels einer modifizierten Standardtestmethode
AATCC 103, 1965 "Bacterial Alpha Amylase Enzymes Used
in Desizing, Assay of" veröffentlicht in der 1967-Ausgabe
des Technical Manual of American Association
of Textile Chemists and Colorists, Bd. 43, Seiten B-174
und B-175, gemessen. Das Verfahren wurde wie folgt
modifiziert: Die Pufferlösung für das Stärkesubstrat
wurde hergestellt, indem man 25,3 g handelsübliches
Natriumhydroxid und 340 g handelsübliches Kaliumdihydrogenphosphat
in Wasser löste und die Lösung auf
2 l verdünnnte; 125 ml der Pufferlösung wurden zu dem
gekühlten pastösen Stärkesubstrat gegeben und dann
wurde das Substrat auf 500 ml Volumen verdünnt. Der
pH des Stärkesubstrates wurde bestimmt und erforderlichenfalls
auf 6,20 ± 0,05 eingestellt; eine 0,025
molare Kalziumchloridlösung, hergestellt durch Auflösen
von 11,1 g wasserfreiem Kaliumchlorid in Wasser
und Verdünnen des Volumens auf 4 l wurde für die
Verdünnungen der Enzymproben verwendet. Die Ergebnisse
wurden in Liquifone umgerechnet, wobei eine bakterielle
Amylaseeinheit 2,85 Liquifonen entspricht.
Die Intrinsikviskositäten der derivatisierten und
verdünnten Amylopectinstärken wurden aus den Intrinsikviskositäten
von Maisstärken, die unter gleichen
Bedingungen derivatisiert und verdünnt wurden,
bestimmt. Die Intrinsikviskositätsmessungen wurden
mit einer Anzahl von 32%igen Maisstärkepasten, die
zuvor verflüssigt und verdünnt worden waren, auf
Brookfield-Viskositäten im Bereich von 40 mPa · s bis
30.800 mPa · s durchgeführt. Die Messungen der reduzierten
Viskosität wurden zunächst bei fünf Verdünnungen
(0,5 g/100 ml, 1,0 g/100 ml, 1,5 g/100 ml, 2,0 g/100 ml
und 2,5 g/100 ml) einer jeden Probe gemäß dem Verfahren
von Myers and Smith "Methods in Carbohydrate
Chemistry", Bd. IV, Seiten 124 bis 127, herausgegeben
von R. L. Whistler, Academic Press, New York, 1964,
durchgeführt. Die Intrinsikviskositätswerte wurden dann
durch Extrapolieren der reduzierten Viskositätswerte,
bei denen fünf Verdünnungen auf eine Konzentration von
Null erhalten worden waren, abgeleitet.
Folgende Formeln wurden zum Berechnen der reduzierten
Viskositätswerte verwendet. In diesen Formeln bedeutet
t₀ die Fließzeit in dem Ubbelohde-Viskosimeter
für die reine Lösung (1,00 M NaOH-Lösung), t die
Fließzeit in dem Cannon-Ubbelohde-Viskosimeter für die
verdünnte Stärkelösung, die gegenüber NaOH 1,00 M eingestellt
wurde, und C die Konzentration der verdünnten
Stärke in Gramm pro 100 Milliliter.
Kjeldahl-Analyse auf Stickstoff wurde mittels der Standardanalysemethode
durchgeführt.
Der Substitutionsgrad (D von S) wurde durch folgende
Formeln bestimmt:
A = Molekulargewicht des Stickstoff
enthaltenden Restes minus eines
Cyanoethyl, A = 53.
Die Herstellung einer stabilen wäßrigen Amylopectinstärke-Pfropfcopolymer-Dispersion
wird in den nachfolgenden
Beispielen gezeigt, wobei wachsartige Maisstärke
als Prototyp einer Amylopectinstärke verwendet wird.
Für den Fachmann ist ersichtlich, daß andere Stärken
mit ähnlichem Amylopectingehalt, wie wachsige Sorghumstärke,
wachsige Reisstärke, wachsige Gerstenstärke
und Stärkefraktionen, bei denen die Stärke vollständig
oder nahezu vollständig aus Amylopectin besteht, anstelle
der wachsigen Maisstärke mit ähnlichen Ergebnissen
verwendet werden können.
Zu 10 l Handelsüblicher (A. E. Staley Mfg. Co.) wachsiger
Maisstärke-Aufschlämmung (40,87 Gew.-% Stärketrockensubstanz)
wurden 10%iges wasserfreies Natriumsulfat (% bezogen
auf die trockene Stärkesubstanz) und 590 ml
kaustische Salzlösung (eine Lösung von Natriumhydroxid
und Natriumchlorid mit 1,65 Äquivalenten titrierbarem
Alkali pro Liter und mit einer Dichte von 27° Baum´
bei 20°C) gegeben. Die Alkalität der Aufschlämmung
(ml von 0,1 N HCl, die erforderlich sind, um 30 ml der
Aufschlämmung zu neutralisieren) betrug 24,0. In sechs
2 Liter-Gefäße wurden jeweils 1584 ml der Aufschlämmung
(Äquivalent von 728 g Trockensubstanzstärke pro
Gefäß) gegeben. Die Gefäße waren mit Rührern und
Einlässen für die Zugabe von Reagentien ausgerüstet und
wurden in ein Wasserbad von 45°C gestellt. Die geeignete
Menge an Acrylnitril wurde zu jedem Gefäß gemäß
den Angaben in der nachfolgenden Tabelle zugegeben.
Nach 16stündiger Reaktionszeit wurde das Gemisch
auf pH 6,3 eingestellt, filtriert, zweimal gewaschen und
dann bei etwa 83°C getrocknet. Jede Probe wurde auf
Kjeldahl-Stickstoff analysiert und aus dem Stickstoffwert
(weniger als 0,04%) wurde der Substitutionsgrad
an Cyanoethylgruppen berechnet.
Die Cyanoethyl-Maisstärkederivate wurden enzymverdünnt
und pfropfpolymerisiert und die Viskositätsstabilität
der erhaltenen Produkte wurde bestimmt.
Das nachfolgende Verfahren wurde zur Herstellung von
Pfropfcopolymeren von jeder der Proben in (A) durchgeführt.
In ein 2 Liter-Harzgefäß, das mit einem Rührer, einem
Thermometer, einem Rückflußkühler und einem Stickstoffeinlaßrohr
ausgerüstet war, wurden 650 g entionisiertes
Wasser und dann 350 g (auf Trockenbasis) derivatisierte
wachsige Maisstärke vorgelegt, unter Ausbildung einer
35%igen Stärkeaufschlämmung. Der pH wurde auf 7,5 bis
7,8 eingestellt und anschließend wurden 4350 Liquefone
von α-Amylaseaktivität, erhalten von B. subtilis., zugegeben.
Die Aufschlämmung wurde 45 Minuten auf 78°C
erwärmt und dann bei 78°C gehalten, bis die Viskosität
der gelierten Stärke annähernd 200 mPa · s betrug (24°C
Brookfield Nr. 2 Spindel 20 Upm), was einer Intrinsikviskosität
von etwa 0,16 dl/g entspricht. Das Enyzm wurde
durch Erhitzen auf 96°C inaktiviert und die verflüssigte
Stärke wurde auf annähernd 60°C gekühlt. Bei einer
Temperatur von nicht mehr als 60°C wurde das Einleiten
von Stickstoff begonnen und dann wurden 12,5 g Triton®
X-200 (oberflächenaktives Mittel) zugegeben und anschließend
278,5 g Ethylacrylat. Bei einer Temperatur
von 48 bis 52°C wurden 6,13 g Cerammoniumnitrat, gelöst
in 15 g entionisiertem Wasser, zugegeben. Nach
Beendigung der exothermen Reaktion (wobei die Temperatur
auf etwa 20°C anstieg) wurde die Reaktionstemperatur
während 3 Stunden bei 75°C gehalten. Dann wurden
jeweils 0,5 g Ammoniumpersulfat und Natriummetabisulfit
zu dem Reaktionsgemisch gegeben um die nichtumgesetzten
Monomeren zu vermindern. Die Mischung wurde eine weitere
Stunde bei 75°C gehalten und dann auf Raumtemperatur
gekühlt und der pH wurde mit 28%igen Ammoniumhydroxid
auf 8,5 eingestellt. Die fertigen Zubereitungen
hatten einen Feststoffgehalt von annähernd 45,0%.
In der nachfolgenden Tabelle werden die erzielten Viskositätsstabilitäten
der Proben zusammengefaßt.
In diesem Beispiel wird die Herstellung von Stärke-Pfropfcopolymeren
nach dem Verfahren gemäß US-PS
30 61 472 beschrieben. Die Lehre des Beispiels 1 von
US-PS 30 61 472 wurde nachgearbeitet, wobei jedoch
Igepal® CO-887 anstelle von Igepal® CO-630 verwendet
wurde und wobei eine entsprechende Menge an 29%igen
Wasserstoffperoxid anstelle von 50%igem Wasserstoffperoxid
verwendet wurde. Die Nacharbeitung erfolgte
zur Herstellung von Produkten mit Feststoffgehalten
von 16%, 25%, 30% und 48%.
Eine Stärkepaste wurde hergestellt durch Verrühren
von 67,5 g einer handelsüblichen Maisstärke, die mit
Natriumhypochlorid oxidiert worden war und etwa 1,0%
Carboxylgruppen enthielt, in 143 g Wasser und Erhitzen
auf 98 bis 99°C während 30 Minuten. Während die Paste
abkühlte, wurden 613,5 g Wasser zugegeben. Zu diesem
Gemisch wurden 1,0 g Eisessig, 0,30 g Eisen(II)ammoniumsulfat
und 9,4 g Igepal® CO-887 (71%ige Lösung
eines Nonylphenoxyethers von Polyoxyethylen mit durchschnittlich
30 Oxyethylengruppen pro Molekül) gegeben.
Igepal® CO-887 wurde als bevorzugtes oberflächenaktives
Mittel in Tabelle 1 des Beispiels 3 von US-PS
30 61 472 angegeben. Die Paste wurde auf 48°C abgekühlt
und dazu wurden 67,5 g Ethylacrylat und anschließend
1,55 g Wasserstoffperoxid gegeben. Innerhalb weniger
Sekunden erhöhte sich die Temperatur in dem Reaktionsgemisch.
Die Temperatur wurde dann während 3 Stunden
auf 60°C eingestellt und dort gehalten. Während
dieser Zeit wurde das Reaktionsgemisch ständig kräftig
gerührt. Nach 3 Stunden wurde das Produkt auf
Raumtemperatur gekühlt. Die Viskosität des Produktes
bei 24°C betrug 1380 mPa · s.
Das Verfahren gemäß (A) wurde wiederholt, wobei der
Gesamtfeststoffgehalt auf 25% erhöht wurde, indem man
die Gesamtmenge an Wasser auf 410 g verminderte. Man
erhielt ein weiches Gel mit einer Viskosität von mehr
als 13.000 mPa · s bei 24°C.
Das Verfahren gemäß (A) wurde wiederholt, wobei der
Gesamtfeststoffgehalt auf 30% erhöht wurde, indem man
die Gesamtwassermenge auf 320 g verminderte. Man erhielt
ein festes fettiges Gel mit einer Viskosität von
mehr als 30.000 mPa · s bei 24°C.
Das Verfahren von A wurde wiederholt, jedoch in einem
größeren Ansatz und der Feststoffgehalt wurde durch
Verminderung des Anteils an Wasser auf 48% erhöht.
Das erhaltene Produkt war eine feste kautschukähnliche
Masse. Die Viskosität war nicht meßbar.
Von den Produkten (A) bis (D) konnte nur das Produkt,
das mit 16% Feststoffgehalt hergestellt worden war,
als flüssig bezeichnet werden. Beim Lagern dieses
Produktes erfolgte in weniger als 1 Monat eine Phasentrennung,
was die Instabilität der Emulsion anzeigt.
Claims (14)
1. Stabile wäßrige Polymerdispersion, enthaltend
wenigstens 25 Gew.-% (Feststoffe) eines
Pfropfcopolymers aus wenigstens einem Vinylmonomer und
einer derivatisierten und verdünnten Amylopectinstärke
mit einem Substitutionsgrad von 0,01 bis 0,4 und einer
Intrinsikviskosität von 0,12 bis 0,28 dl/g, worin das
Stärke/Monomerverhältnis des Pfropfcopolymers 100/25
bis 100/200, bezogen auf das Gewicht, beträgt.
2. Dispersion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polymerdispersion wenigstens 40 Gew.-%
Feststoffe des Stärke-Blockcopolymers enthält.
3. Dispersion gemäß Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stärke wachsartige Maisstärke
ist.
4. Dispersion gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Vinylmonomer Acrylnitril,
Vinylacetat, Methylacrylat, Ethylacrylat oder
Methylmethacrylat ist.
5. Dispersion gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Substituent an der
derivatisierten Stärke ein nichtionischer Substituent
ist.
6. Dispersion gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Substituent an der
derivatisierten Stärke ein kationischer Substituent
ist.
7. Dispersion gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Substituent an der
derivatisierten Stärke Acetyl, Hydroxyethyl,
Cyanoethyl, Carbamylethyl oder Diethylaminoethyl ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer stabilen wäßrigen
Polymerdispersion gemäß Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß man ein Blockcopolymer von einer
derivatisierten und verdünnten Amylopectinstärke mit
einem Substitutionsgrad von 0,01 bis 0,4 und einer
Intrinsikviskosität von 0,12 bis 0,28 dl/g und
wenigstens einem Vinylmonomer mittels eines Initiators
bildet, der zum Einleiten einer Pfropfcopolymerisation
auf der Stärke unter im wesentlichen Ausschluß der
Einleitung eines Homopolymerisation oder einer
Copolymerisation des oder der Vinylmonomer(en) wirkt,
wobei das Stärke/Monomer-Verhältnis der verdünnten und
derivatisierten Stärke zu dem oder den
Vinylmonomer(en) 100/25 bis 100/200 Gew.-% beträgt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Initiator eine Ce(IV)-Verbindung verwendet.
10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Stärke nach der
Derivatisierung in Kornform verwendet.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dispersion wenigstens
40 Gew.-% des Stärke/Blockcopolymers enthält und daß
das Stärke/Monomer-Verhältnis der verdünnten und
derivatisierten Stärke zu dem oder den
Vinylmonomer(en) im Bereich von 100 : 40 bis 100 : 200,
bezogen auf das Gewicht, beträgt.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die verdünnte und derivatisierte Stärke
hergestellt worden ist durch aufeinanderfolgende
Stufen der Bildung einer körnigen derivatisierten,
wachsartigen Maisstärke und anschließender
Gelatisierung und Verdünnung der Stärke.
13. Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die verdünnte Stärke durch enzymatische Maßnahmen
gebildet wurde.
14. Verwendung einer stabilen wäßrigen Polymerdispersion
gemäß Ansprüchen 1 bis 7 als Schlichtemittel für
Textilgarne.
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