DE3113817A1 - Zahnersatz in form einer bruecke und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Zahnersatz in form einer bruecke und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/26—Dentures without palates; Partial dentures, e.g. bridges
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Description
ing. grad. NORBERT W. SEEMANN
Patent- und Zivilinger -jur
Anmelder:
Rolf Kienhöfer
Schubartstraße k
Schubartstraße k
Heiningen
Patentbüro
Brehmstraße 37 D-7320 Göppingen Tel. 07161-71166
Telegramme: „Seepatent"
1. April 1981 PG 8108 Hf Se/bs
Zahnersatz in Form einer Brücke und Verfahren
zu ihrer Herstellung
zu ihrer Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zahnersatz in Form einer aus
mindestens zuiei Pfeilern und einem Zwischenglied bestehenden 3rükke
mit metallischem Unterbau und einer die Metallmasse zumindest teilweise verkleidenden, keramischen Deckschicht o.dgl., wobei in
die Metallmasse des Brückengliedes ein Kern aus einem gegenüber
der Metallmasse leichteren Material, beispielsweise ebenfalls Keramik, eingebettet ist.
Ein derartiges Brückenglied ist als Teil eines entsnrechenden
Zahnersatzes bereits aus der DE-DS 29 13 "\Zk bekannt und zuiar in
der Form, daß der keramische Hern des Brückengliedes vollkommen
in das Metall eingebettet bzuj. von diesem völlig umschlossen ist.
Zur Erzielung der bei der Brückenherstellung für den Abguß erforderlichen
bzw. gewünschten Wandstärke der metallischen Ummantelung sind Stützstifte in den Hern eingelassen, die die notwendige SpaltgröSe
gewährleisten sollen.
Mit dieser bekannten Methode kann zwar bereits eine leichtere Brükke
als zuvor gefertigt und auch eine gewisse Menge des immer teurer werdenden Edelmetalls gegenüber früher eingespart werden, jedoch
enthält diese Lösung insgesamt Nachteile, auf die im einzelnen wie folgt verwiesen wird. Zunächst einmal ist die exakte Abstützung
eines derart " schwimmend " gelagerten Kernes äußerst
schwierig und führt beim Abgießen derart kleiner Teile meistens zu ungleichen Uandstärken; beim Verputzen und Abschleifen der fertigen
Gußteile kann es deshalb passieren, daß die metallische üJand
bis auf den Kern durchgeschliffen wird, was insbesondere dann von
Nachteil ist, wenn dies an später hochbelasteten Stellen geschieht.
.7
Ein ujBiterer wesentlicher Nachteil liegt noch darin, daß die Stützen
des Kernes aus einem höher schmelzenden Material als dem des metallischen
Unterhaus bestehen müssen; hierdurch ist nicht nur beim späteren Abtrennen vom fertigen Gußteil äußerste Vorsicht geboten, sondem
die Verbindung unterschiedlicher Metalle miteinander ist für sich allein schäm problematisch.
An diesen Stand der Technik knüpft nun die vorliegende Erfindung an,
mit der Aufgabe die eingangs erwähnten PJachteile zu beseitigen und
ig die Glieder von Brücken insbesondere derart auszubilden, daß eine
noch größere Einsparung an Edelmetall, bei gleichzeitig höherer Festigkeit und Belastbarkeit der gesamten Brücke erzielt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe dabei bei einer Brücke gemäß dem Oberbegriff
im wesentlichen dadurch, daE der nichtmetallische Kern in seinem Ausgangszustand in etwa der Form und Größe der zu schließenden
Lücke zwischen den Pfeilern entspricht und lediglich durch einzelne korb- bzw. netzartig verlaufende Stränge metallischer Art mit dem
metallischen Unterbau der Pfeiler verbunden ist, wobei die zum Uer-'blenden
des metallischen Unterbaus dienende Aufbrennkeramik im Bereich des Brückengliedes unmittelbar auf den von den Metallsträngen
freien Partien der Oberfläche des Kerns aufsitzt. Eine besondere Festigkeit des metallischen Unterbaus wird dabei dadurch erzielt,
daß die metallischen Stränge den Kopfteil des nichtmetallischen Kernes zangenartig umschließen und/oder durchdringen und die untere
Kernpartie bügelartig umfassen, wobei die einzelnen Stränge in mehreren unterschiedlichen, vorzugsweise im rechten Idinkel zueinander
stehenden Ebenen verlaufen.
Geht man weiterhin davon aus, daß erfindungsgemäß zudem sämtliche,
bei der fertigen Brücke den Kern haltenden Metallstränge
sowie deren endseitige Blöcke beim Modell aus SJachs bestehen
und die freien Kernflächen nach erfolqtem Ausschmelzen des Ldachses beim AbgieGvorgang unmittelbar an den Formwandungen anliegen,
so ist nicht nur eine exakte Kernfixierung beim Gieren
und die Erzielung einwandfreier Abgüsse erreicht, sondern mit
der Erfindung zugleich die Möglichkeit geschaffen worden, daß der Kern mit den 'Jachsstringen und den endseitigen -Blöckan sin
separates Fertigteil bilden kann, das industriell f-Jr eine Reihe
von Zahnformen vorgefertigt als Einzelteil vertrieben bzw. von jedem zahntechnischen Labor bezogen werden kann und somit zu einer
nicht unerheblichen Arbeitsvereinfachung bei der Brückenherstellung
beiträgt. Das netz- bzw. karbartige Umfassen und Fixieren
des Kerns im metallischen Gesamtunterbau erbringt zudem kontrallierbare
Strangstärken und eine enorm hohe Einsparung des immer teurer werdenden Edelmetalls bei gleicher, wenn nicht sogar
höherer Ausgangsfestigkeit des späteren Gesamtfertigteiles.
Weitere erfinderische Einzelheiten sind den Unteransprüchen sowie
der Zeichnung zu entnehmen und anhand letzterer zudem nochmals im Detail beschrieben.
3.
Es zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt durch eine fertige Brücke,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 den Hern als Einzelteil in Ansicht und
Fig. U eine Seitenansicht zu Fig. 3 .
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Rrücke besteht aus einem an
sich bekannten metallischen Unterbau 11 und 21 als Pfeiler 1 und
2, die auf den stumpfförmig im Gebiß des Patienten zugeschliffenen
Zähnen St sitzen bzuj. dort einzementiert sind, ohne das Zahnfleisch
Z zu drücken. Zwischen diesen Pfeilern 1 und 2 befindet sich das zum Schließen der Gebißlücke L dienende, eigentliche
Brückenglied, das erfindungsgemäß aus einem nichtmetallischen,
ζ.3. keramischen Kern 5 besteht, dessen Hopfteil 5a somie Fußteil
5b zangen- oder ringförmig von Metallsträngen 6, 7 gleichen
Materials, ωϊε das des Unterbaus 11, 21 der Pfeiler 1 und 2, umspannt
wird, die an beiden Kernseiten zu Blöcken 11 zusammenlaufen
und in der metallischen Konstruktion in die Anschlußstellen
der Pfeiler 1 und 2 nahtlos übergehen.
Zusätzlich kann in der Ebene E. noch eine Bohrung Θ" ( Fig. 3 )
im Kopfteil 5a vorgesehen sein, die einen weiteren Strang 8 der
metallischEn Kernfixierung bildst, so daß dieser wie in einem
IMetz oder Korb aus Metallsträngen 6, 7, B, die zueinander senkrecht
stehenden Ebenen E1 und E„ verlaufen, gehalten ist. Verblendet
ist letztlich der gesamte metallische Unterbau, bzuj.
von Fall zu Fall auch nur ein Teil desselben, mit der sagenannten
Aufbrennkeramik **-, die im Bereich des Kernes 5 unmittelbar
auf den freien Hernflächen 5a und 5b aufsitzt, einen extrem festen Überzug bildet und der Gesamtkonstruktion eine hohe Bruchsicherheit
und Festigkeit verleiht, bei niedrigem Gewicht und großer Einsparung an Edelmetall. Gerade für die Bruchsicherheit
einer Brücke wichtig ist hierbei auch der äußerst stark gehaltene,
nahtlose Übergang der Stränge S, 7, 8 in Blockform 11 zu
den Anschlußstellen 10 des Pfeilerunterbaus 1' und 2'.
Wie schließlich Fig. 3 und k noch zeigen, kann der Hern 5, je
nach Zahnform gestaltet, beispielsweise derart vorkonfektioniert werden, daß er als Zulieferteil und bereits entsprechend den
späteren Edelmetallhalterungen S, 7, 8 und 11 mit LJachsbekleidung
S1, 7, 8· und 111 zum Einformen in die Gießform bzw. zum Ansetzen
2G an den restlichen Teil des GesamtwachsmodElls vorbereitst, angeboten
und bezogen werden kann. Für zahntechnische Labors ergibt sich daraus zudem eine erhebliche Arbeitserleichterung.
Im übrigen ist bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung eine ex-
· akte Kernfixierung in der Gießform dadurch gewährleistet, daß die
von Wachs freien Kernflächen bei 5a und 5b sich unmittelbar und unverrückbar an den Formwandungen abstützen.
Claims (1)
- Patentansprüche1.J Zahnersatz in Form einer aus mindestens zuiei Pfeilern und einem Zwischenglied bestehenden Brücke mit metallischem Unterbau und einer die Metallmasse zumindest teilweise verkleidenden, keramischen Deckschicht α.dgl., wobei in die Metallmasse des Brückengliedes ein Hern aus einem gegenüber der Metallmasse leichteren Material, beispielsweise ebenfalls ig Keramik, eingebettet ist,dadurch gekennzeichnet,daß der nichtmetallische Kern ( 5 ) in seinem Ausgangszustand in etwa der Form und Grö'3e der zu schließenden Lücke (L) zwischen den Pfeilern ( 1 und 2 ) entspricht und lediglich durch einzelne korb- bzw. netzartig verlaufende Stränge C 6, 7, 8 ) metallischer Art mit dem metallischen Unterbau ( 11, 21 ) der Pfeiler ( 1 und 2 ) verbunden ist.2. Zahnersatz nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verblenden des metallischen Unterbaus ( 1', 21 )dienende Aufbrennkeramik ( k ) im Bereich des Brückengliedes ( k ) unmittelbar auf den von den Metallsträngen ( G, 7, 8 ) freien Partien ( 5a, 5b ) der Oberfläche des Kerns ( 5 ) aufsitzt.
53. Brückenglied nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet,1D daß die metallischen Stränge ( 6, 7, 8 ) den Kopfteil ( 5a ) des nichtmetallischen Kernes ( 5 ) zangenartig umschließen ( 6 ) und/oder durchdringen (B) und die untEre Kernnartie ( 5a ) bügelartig ( 7 ) umfassen.if. Brückenglied nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet,daß die einzelnen Strenge ( S, 7, 8 ) in mehreren unterschiedlichen, vorzugsweise im rechten Winkel ( ) zueinander stehenden Ebenen ( E1 und E„ ) verlaufen.5. Brückenglied nach den Ansprüchen 3 und U, dadurch gekennzeichnet,daß die einzelnen Stränge ( 6, 7, B ) in rinnenförmigen Aussparungen ( 51 ) auf der Oberfläche des Kerns ( 5 ) und/oder den Kern ( 5 ) durchsetzenden Kanälen ( 5" ) verlaufen.6. Brückenglied nach den Ansprüchen 3 bis 5,dadurch gekennzeichnet,daß die Enden der den Kern ( 5 ) umfassenden Strenge ( 6, 7, θ ) an den zu den Pfeilern ( 1 und 2 ) führenden Anschlußstellen ( 10 ) beidseits zu einem Block ( 11 ) zusammengefaßt sind.7. V/erfahren zum Herstellen einer als Zahnersatz dienenden Brücke gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, uiobei unter Verwendung von Wachs ein Modell hergestellt und in eine Formmasse zum Abgießen eingebracht uird, das den nichtmetallischen Kern bereits enthält,dadurch gekennzeichnet,daß sämtliche, bei der fertigen Brücke den Kern ( 5 ) haltenden Metallstränge ( 6, 7, ß ) sowie deren endseitige Blöcke ( 11 ) beim Modell aus Ulachs bestehen und die freien Kernflächen ( 5a, 5b ) nach erfolgtem Ausschmelzen des Wachses beim Abgießvorgang unmittelbar an den Formuandungen anliegen.-U-B. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,daß der Kern ( 5 ) mit den idachsstrSngen ( 6-, 71 , ö1 ) und den endseitigen Blöcken ( 11' ) ein separates Fertigteil ( Fig. 3 ) bildet.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19813113817 DE3113817A1 (de) | 1981-04-06 | 1981-04-06 | Zahnersatz in form einer bruecke und verfahren zu ihrer herstellung |
| US06/365,463 US4431418A (en) | 1981-04-06 | 1982-04-05 | Dental prosthesis |
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| GB8210133A GB2096004B (en) | 1981-04-06 | 1982-04-06 | Dental bridge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19813113817 DE3113817A1 (de) | 1981-04-06 | 1981-04-06 | Zahnersatz in form einer bruecke und verfahren zu ihrer herstellung |
Publications (1)
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| DE3113817A1 true DE3113817A1 (de) | 1982-10-28 |
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ID=6129460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813113817 Withdrawn DE3113817A1 (de) | 1981-04-06 | 1981-04-06 | Zahnersatz in form einer bruecke und verfahren zu ihrer herstellung |
Country Status (4)
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| JP (1) | JPS57177742A (de) |
| DE (1) | DE3113817A1 (de) |
| GB (1) | GB2096004B (de) |
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