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DE3107036C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3107036C2
DE3107036C2 DE3107036A DE3107036A DE3107036C2 DE 3107036 C2 DE3107036 C2 DE 3107036C2 DE 3107036 A DE3107036 A DE 3107036A DE 3107036 A DE3107036 A DE 3107036A DE 3107036 C2 DE3107036 C2 DE 3107036C2
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DE
Germany
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spring
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heel holder
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DE3107036A
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DE3107036A1 (de
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Roland 8100 Garmisch-Partenkirchen De Jungkind
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Marker International Co
Original Assignee
Marker International Co
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Publication date
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Priority to US06/347,099 priority patent/US4489956A/en
Priority to AT0064582A priority patent/AT382520B/de
Priority to FR8202806A priority patent/FR2500315A1/fr
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/084Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/0847Details of the manual release
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C9/0841Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw
    • A63C9/0842Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw the jaw pivoting on the body or base about a transverse axis
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    • A63C9/0846Details of the release or step-in mechanism

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fersenhalter einer Sicherheits-Ski­ bindung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Fersenhalter ist aus der DE-OS 26 31 905 bekannt. Der vorbekannte Fersenhalter muß zum Transport mit einer geson­ derten Sicherung verschlossen werden, falls ein Transport mit geöffneter Bindung nicht gewünscht wird. Hierzu wird die Verwen­ dung eines Stiftes vorgeschlagen, der in Bohrungen einzuführen ist, die zunächst in Deckung zu bringen sind. Da bei der bekannten Konstruktion Fortsätze eines Hebels bei geschlossener Bindung in Ausnehmungen der Grundplatte eingreifen, ist es notwendig, vor dem Einstecken des Stiftes den Lagerbock entgegen der Schubfeder noch zusätzlich zu verschieben und beim Einführen des Stiftes in die Bohrung zu halten. Vor dem Herausziehen des Stiftes ist es wieder notwendig, den Lagerbock zu halten, um dadurch den Stift zu entlasten. Darüber hinaus ist es von grund­ sätzlichem Nachteil, einen losen Sicherungsteil wie einen Stift zu verwenden.
In der älteren deutschen Patentanmeldung P 30 33 021.3 ist ein Fersenhalter vorgeschlagen worden, der gegenüber anderen bekannten Fersenhaltern den Vorteil besitzt, daß der Sohlen­ halter auch bei einer Freigabe des Skischuhs am Vorderbacken automatisch seine Offenstellung einnimmt. Somit sind nach Dreh­ sturzauslösungen vor dem Wiedereinsteigen in die Bindung keine Manipulationen am Fersenhalter notwendig. Als Nachteil dieser Bindungen wird es angesehen, daß der Sohlenhalter sich natürlich auch beim Transport und der Lagerung in seiner Offenstellung befindet, was aus verschiedenen Gründen unzweckmäßig ist. So kann beispielsweise beim Transport auf dem Autodach Salzwasser von der Straße in die ungeschützte Bindung spritzen. Die Verwen­ dung üblicher Skisäcke ist im allgemeinen nicht möglich, da diese nicht so weit geschnitten sind, offene Fersenhalter aufzu­ nehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fersenhalter der eingangs angegebenen Art so zu verbessern und zu gestalten, daß er sich bei einfacher Konstruktion und Handhabung nicht nur durch das Eintreten mit dem Skischuh in die Bindung schließen läßt, sondern auch willkürlich von Hand, z. B. zum Transport oder zur Lagerung der Bindung.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Fersen­ halter kann die Transportstellung nicht ungewollt einnehmen, da gleichzeitig mit der Betätigung der Handhabe im Sinne des Öffnens des Fersenhalters der Sohlenhalter in seine Gebrauchs­ stellung zu schwenken ist. Nimmt der Fersenhalter seine Transportstellung ein, so ist es zum Einsteigen in die Bindung nur notwendig, einmal die Handhabe zu betätigen. Kommt anschließend der Skischuh gewollt oder ungewollt von der Bindung frei, nimmt der Fersenhalter automatisch seine Offenstellung ein, so daß die Bindung immer einsteigbereit ist. Zum erneuten Transport ist dann wieder in der beschriebenen Weise zu verfahren, um den Sohlenhalter in seiner geschlossenen Position zu sichern.
In konstruktiver Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fersen­ halters kann der Riegel als zweiarmiger, auf der Schwenkachse des Sohlenhalters gelagerter Hebel ausgebildet sein, an dessen zweitem Arm das Zwischenglied angreift. Vorzugsweise ist in diesem Fall das Zwischenglied ein Hebel, der am zweiten Arm des Riegels angelenkt ist, sich über diesen erstreckt und auf diesen zu von einer Feder belastet ist. Da bei dem Fersenhalter ein von einer Andruckfeder belasteter Schlitten vorhanden ist, nimmt der Schlitten, wenn kein Skischuh in der Bindung ist, seine vordere Grenzstellung ein. Wird dann bei betätigter Handhabe der Sohlen­ halter aus seiner Offenstellung nach unten geschwenkt, so wird das Zwischenglied am Anschlag zurückgehalten, während sich beim Loslassen der Handhabe der Riegel in seine Verriegelungsstellung bewegen und darin verbleiben kann, so daß der Sohlenhalter geschlossen bleibt.
Im folgenden ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ausführlich beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 den Fersenhalter im mittleren Längs­ schnitt in der Offenstellung und
Fig. 2 in der geschlossenen Stellung bei nicht eingesetztem Skischuh.
Der Fersenhalter ist in üblicher Weise mit einer Grundplat­ te 1 auf der Oberseite eines Skis zu befestigen. An der Grundplatte ist ein gehäuseartiger Schlitten 2 in Längs­ richtung verschiebbar gelagert. Er steht unter dem Einfluß einer Andruckfeder 3, die ihn bei nicht in der Bindung be­ findlichem Skischuh in seiner vorderen Grenzstellung hält. Bei der dargestellten Ausführung ergibt sich die Grenzstel­ lung dadurch, daß die hintere Querwand 4 des Schlittens an einem Bund 5 einer Verstellspindel 6 anliegt. Die Verstell­ spindel greift mit ihrem Gewinde in ein entsprechendes Ge­ gengewinde in der Grundplatte 1 ein. Die Andruckfeder 1 stützt sich unter Zwischenschaltung eines Federwiderlagers 7 an der Verstellspindel 6 ab. Das Federwiderlager ist Teil eines Formstücks 8, das einen vertikalen Schenkel 9 besitzt, der mit seinem freien Ende einen Anschlag bildet, dessen Zweck im folgenden noch beschrieben wird. An einer Traverse 10 zwischen den Seitenwänden des Schlittens 2 stützt sich die Andruckfeder 3 ab.
In den Seitenwänden des Schlittens 2 ist eine Schwenkachse 11 befestigt, auf der ein in seiner Gesamtheit mit 12 be­ zeichneter Sohlenhalter gelagert ist. Dieser Sohlenhalter steht unter dem Einfluß einer als gewundene Biegefeder ausgebildeten Öffnungsfeder 13, die bestrebt ist, den Soh­ lenhalter in seiner Offenstellung entsprechend Fig. 1 zu halten. Die Öffnungsfeder ist auf die Schwenkachse 11 auf­ gesteckt und stützt sich schlittenseitig an einer parallel zur Schwenkachse in den Seitenwänden des Schlittens 2 gela­ gerten Querachse 14 ab, die einen Sperrhebel 15 trägt. Die­ ser Sperrhebel steht unter dem Einfluß einer Auslösefeder 16, die sich über eine Verstellschraube 17 an der hinteren Querwand 4 des Schlittens abstützt. Die als Federwiderlager dienende, im Schlitten 2 undrehbar gelagerte Mutter 18 in die die Verstellschraube eingeschraubt ist, steht in Mit­ nahmeverbindung mit einem Zeiger 19, der durch ein Fenster 20 auf der Oberseite des Schlittens 12 zur Anzeige der ein­ gestellten Auslösekraft erkennbar ist.
In üblicher Weise umfaßt der Sohlenhalter 12 einen Nieder­ halteteil 21 sowie einen Trittsporn 22. Um eine horizonta­ le Querachse 23 im Sohlenhalter ist ein Hebel 24 begrenzt schwenkbar. Dieser Hebel ist zweiarmig ausgebildet und trägt an seinem unteren Ende eine Rastrolle 25, die zum Zu­ sammenwirken mit dem Sperrhebel 15 bestimmt ist. Am oberen Ende des Hebels befindet sich eine Mulde 26, die zur Auf­ nahme eines Verriegelungszapfens 27 dient. In bezug auf die Darstellung befindet sich der Verriegelungszapfen am linken Ende eines Verriegelungshebels 28, der im Schlitten auf der Schwenkachse 11 gelagert ist. Zwischen dem Verriegelungs­ zapfen und dem Tragzapfen der Rastrolle 25 befindet sich eine als Schraubenzugfeder ausgebildete Haltefeder 29, die normalerweise den Verriegelungszapfen 27 in der Mulde 26 des Hebels hält. Der Verriegelungshebel 28 besteht aus einem gebogenen Blechstanzstück mit zwei kongruenten Schenkeln und einem diese verbindenden Steg 30. In bezug auf den Verriege­ lungszapfen 27 befindet sich der Steg 30 jenseits der Schwenk­ achse 11.
Im Sohlenhalter 12 ist parallel zur Querachse 23 auf einer Wulst 31 ein Arm 32 eines Kniehebels gelagert, dessen zwei­ ter über das Kniegelenk 33 mit dem ersten verbundener Arm 34 mit einer an seinem freien Ende vorgesehenen abgesetzten Nase 35 in eine Ausnehmung 36 des Steges 30 des Verriege­ lungshebels 28 eingreift. Der am Sohlenhalter angelenkte Arm 32 des Kniehebels ist über das Kniegelenk 33 hinaus ver­ längert. In dieser Verlängerung befindet sich eine Mulde 37, die zum Betätigen des Hebels eine Fingerkuppe oder eine Ski­ stockspitze aufnehmen kann.
Zwischen dem Kniehebel 32, 33, 34 und dem Verriegelungshebel 28 ist das erfindungsgemäße Zwischenstück 38 vorgesehen. Es besteht aus einem Blechstanzstück mit einem rechtwinklig ab­ gewinkelten Lappen 39 und erstreckt sich im wesentlichen über den Steg 30 des Verriegelungshebels. Der Lappen 39 greift mit ausreichendem Spiel in eine Aussparung des Ver­ riegelungshebels, so daß dem Zwischenglied eine ausreichende Schwenkmöglichkeit gegenüber dem Steg 30 gegeben ist. Eine schwache Schraubendruckfeder 40 stützt sich einerseits am Zwischenglied 38 und andererseits am Kniehebel ab, so daß dieser in seiner äußeren ungestreckten Grenzstellung ent­ sprechend Fig. 1 gehalten ist. Da das Zwischenglied rela­ tiv zum Steg 30 begrenzt schwenkbar ist, hält die Feder 40 das Zwischenglied in bezug auf die Darstellung links vom Lappen 39 in Anlage am Steg 30 und rechts vom Lappen in An­ lage an einem Anschlag 41 an der Verlängerung des Kniehebel­ arms 32. Der Anschlag 41 bildet außenseitig noch eine Nase, die eine Kante 42 an einer hinteren Querwand des Sohlenhal­ ers 12 übergreift und somit die Bewegung des Kniehebels nach außen hin begrenzt.
Befindet sich der Fersenhalter in der in Fig. 1 dargestell­ ten Offenstellung, kann der Skiläufer in die Bindung ein­ steigen, indem er die Spitze des Skischuhs in den nicht dar­ gestellten Vorderbacken einführt und dann die Ferse senkt, wobei das hintere Sohlenende auf den Trittsporn 22 auftrifft und den Sohlenhalter 12 in bezug auf die Darstellung entge­ gen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Gleichzeitig erfolgt auch eine Bewegung des Sohlenhalters und damit des Schlittens 2 entgegen der Kraft der Andruckfeder 3 nach rechts hin. Beim Schwenken des Sohlenniederhalters nach unten hin wird durch die Rastrolle 25 der Sperrhebel entgegen der Kraft der Auslösefeder 16 zurückgedrängt. Anschließend wird die Rast­ rolle 25 und damit der Sohlenhalter 12 vom Sperrhebel 15 niedergehalten.
Das willkürliche Öffnen des Fersenhalters erfolgt durch Nie­ derdrücken des Arms 32 des Kniehebels, wodurch dieser derart gestreckt wird, daß der Verriegelungshebel 28 um die Schwenk­ achse 11 schwenkt. Dadurch wird der Verriegelungszapfen 27 außer Eingriff mit der Mulde 26 im Hebel 24 gebracht, so daß dieser bei einem Schwenken des Sohlenhalters 12 im Uhrzeiger­ sinn mit seiner Rastrolle 25 um den Sperrhebel 15 herumlau­ fen kann, der in seiner vorderen Grenzlage gehalten ist. Nach dem Freikommen des Skischuhs vom Fersenhalter stellt sich dieser unter dem Einfluß der Öffnungsfeder 13 dann in seine Offenstellung, wie sie Fig. 1 zeigt. Der Kniehebel stellt sich unter dem Einfluß der Feder 40 in seine Ausgangsposition zurück. Unter dem Einfluß der Haltefeder 29 wird auch der Verriegelungszapfen 27 wieder in die Rastmulde 26 des Hebels 24 gezogen.
Greift am Niederhalteteil 21 des Sohlenhalters 12 eine nach oben gerichtete Kraft an, die größer ist als die Gegenkraft der Auslösefeder 16, erfolgt in üblicher Weise durch Zurück­ schwenken des Sperrhebels 15 ein Sicherheitsöffnen des Fer­ senhalters, der dann wiederum seine in Fig. 1 dargestellte Position einnimmt.
Erfolgt dagegen eine Freigabe des Skischuhs am nicht dar­ gestellten Vorderbacken, so bewegt sich der Schlitten 2 mit dem Sohlenhalter 12 unter dem Einfluß der Andruckfeder 3 in bezug auf die Darstellung nach links, bis der Schlit­ ten mit seiner hinteren Querwand 4 am Bund 5 der Verstell­ spindel 6 zur Anlage kommt. Bevor dieses jedoch der Fall ist, stößt das Zwischenglied 38 mit seinem freien Ende gegen den Schenkel 9 des grundplattenfesten Formstücks 8, wodurch der Verriegelungshebel 28 um die Schwenkachse 11 geschwenkt wird und damit den Hebel 15 herumlaufen und der Sohlenhalter 12 sich unter dem Einfluß seiner Öffnungs­ feder 13 in die Position nach Fig. 1 bewegen.
Um nun den Fersenhalter nicht in seiner Offenstellung ent­ sprechend Fig. 1 transportieren oder lagern zu müssen, kann wie folgt verfahren und der Fersenhalter auch bei nicht in der Bindung befindlichem Skischuh in seiner ge­ schlossenen Position gehalten werden. Ausgehend von Fig. 1 wird zunächst durch Niederdrücken des Arms 32 der Knie­ hebel gestreckt und der Verriegelungshebel 28 mit seinem Verriegelungszapfen 27 außer Eingriff mit der Mulde 26 des Hebels 24 gebracht. In diesem Zustand, d. h. also bei nie­ dergedrücktem Arm 32, wird der Sohlenhalter 12 in die ge­ schlossene Lage entsprechend Fig. 2 geschwenkt. Dabei wird das freie Ende des Zwischengliedes 38 nicht am freien Ende des Schenkels 9 vorbeigeführt, da ja der Schlitten 2 nicht entgegen der Kraft der Andruckfeder 3 verschoben wird. Wird nun zunächst der Arm 32 des Kniehebels freigegeben, so er­ folgt unter dem Einfluß der Haltefeder 29 eine Verriegelung des Hebels 24, indem der Verriegelungszapfen 27 in die Mul­ de 26 gezogen wird. Entgegen der Kraft der schwächeren Feder 40 wird dabei das Zwischenglied 38 gegenüber dem Ver­ riegelungshebel 28 durch den Schenkel 9 zurückgehalten. Auf diese Weise ist der das automatische Öffnen des Fersenhal­ ters bewirkende Anschlag außer Funktion gesetzt und der Fer­ senhalter bleibt geschlossen.
Zum Öffnen des Fersenhalters vor dem Einsteigen in die Bin­ dung ist lediglich der Hebel 32 des Kniehebels niederzu­ drücken und dadurch der Hebel 24 zu entriegeln. Der Fersen­ halter nimmt dann automatisch seine Offenstellung ein.

Claims (5)

1. Fersenhalter einer Sicherheits-Skibindung mit einer auf dem Ski befestigbaren Grundplatte, an der ein Schlitten ent­ gegen der Kraft einer Andruckfeder aus einer vorderen Grenz­ stellung verschiebbar gelagert ist, der einen um eine hori­ zontale Querachse schwenkbaren und von einer Öffnungsfeder beeinflußten Sohlenhalter mit Schließpedal trägt sowie ein dazu achsparallel schwenkbares oder in Skilängsrichtung ver­ schiebbares und von einer Auslösefeder beeinflußtes Sperr­ glied, das einen im Sohlenhalter beweglich gelagerten und in der Gebrauchsstellung des Fersenhalters durch einen mit dem Sohlenhalter schwenkbaren Riegel blockierten Teil hintergreift, wobei zum Überführen des Riegels entgegen der Kraft einer Haltefeder in seine Entriegelungslage und damit zum Öffnen des Fersenhalters sowohl ein dem Riegel zugeord­ neter Entriegelungsanschlag an der Grundplatte angeordnet als auch eine willkürliche Handhabe zum Öffnen des Fersen­ halters vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Handhabe ein vom Riegel (28) gesonderter Öff­ nungshebel (32) vorgesehen ist, und daß zwischen diesem und dem Riegel (28) ein Zwischenglied (38) angeordnet ist, das einen Gegenanschlag zum Entriegelungsanschlag (9) trägt und am Riegel (28) in Skilängsrichtung abgestützt sowie gegen­ über diesem derart beweglich ist, daß es einem Schwenken des Sohlenhalters (12) bei betätigtem Öffnungs­ hebel (32) in seine Gebrauchsstellung an dem Entriegelungs­ anschlag (9) vorbeiläuft und dem Riegel (28) das Einnehmen einer Lage gestattet, in der er den vom Sperrglied (15) hintergriffenen Teil (25) im Sohlenhalter verriegelt.
2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel als zweiarmiger, auf der Schwenkachse (11) des Sohlenhalters (12) gelagerter Hebel (28) ausgebildet ist, an dessen zweitem Arm das Zwischenglied (28) angreift.
3. Fersenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied ein Hebel (38) ist, der am zweiten Arm des Riegels (28) angelenkt ist, sich über diesen erstreckt und auf diesen zu von einer Feder (40) belastet ist.
4. Fersenhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Schraubendruckfeder (40) ist und sich am Öffnungshebel (32) abstützt.
5. Fersenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungshebel (32) einen Arm eines Kniehebels bildet, dessen zweiter Arm (34) am Riegel (28) angreift.
DE19813107036 1981-02-25 1981-02-25 Fersenhalter einer sicherheits-skibindung Granted DE3107036A1 (de)

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