DE3033021C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/084—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/0845—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable the body or base or a jaw pivoting about a vertical axis, i.e. side release
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63C9/084—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/0841—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw
- A63C9/0842—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw the jaw pivoting on the body or base about a transverse axis
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Fersenhalter einer Sicherheits-
Skibindung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein aus der DE-AS 14 78 212 bekannter Fersenhalter dieser Art
nimmt bei einer Freigabe des Skischuhes durch den Vorderbacken
nicht automatisch seine Offenstellung ein. Dies bedingt, daß
nach Drehsturzauslösungen, die wesentlich häufiger erfolgen als
Frontalsturzauslösungen, zum Wiedereinsteigen in die Bindung der
Fersenhalter durch besondere Manipulationen in seine Offen
stellung gebracht werden muß, was im schwierigen Gelände proble
matisch sein kann.
Aus der DE-OS 25 35 534 und der AT-PS 3 02 124 sind Fersenhalter
bekannt, die zu einem selbsttätigen Öffnen der Bindung auch dann
führen, wenn der Absatz des Skischuhs aus der Bindung entfernt
wird, ohne daß eine Sicherheitsauslösung an dem Fersenhalter
stattgefunden hat. Bei diesen bekannten Fersenhalter ist jedoch
deren Anpassung auf unterschiedliche Skischuhgrößen nur dann
möglich, wenn diese insgesamt auf dem Ski versetzt werden, was
nur durch Lösen der Verschraubung der Grundplatten und erneutes
Befestigen der Grundplatten möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Fersenhalter der
eingangs angegebenen Art zu schaffen, der zusätzlich eine
selbstöffnende Funktion besitzt, die durch Anpassung an
verschiedene Schuhlängen nicht beeinträchtigt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Fersenhalter der
gattungsgemäßen Art durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Da bei dem erfindungsgemäßen Fersen
halter der das Verriegelungsglied aus einer blockierten
Stellung entriegelnde Anschlag drehbar aber axial unverschieb
lich mit der Verstellspindel verbunden ist, behält dieser auch
bei einer Verstellung des Fersenelements auf andere Skischuh
größen seine relative Stellung zu dem das Verriegelungsglied
blockierenden Teil, so daß die selbstöffnende Funktion des
Fersenhalters auch nach einer Einstellung auf andere Skischuh
größen gewährleistet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Fersenhalters ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der
Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigt
Fig. 1 den Fersenhalter gemäß einer ersten Aus
führung in der Gebrauchsstellung, d. h.
bei eingesetztem Skischuh, im mittleren
Längsschnitt,
Fig. 2 den Fersenhalter in der Darstellung gemäß
Fig. 1, jedoch im Momentanzustand des
automatischen Öffnens bei einer Freigabe
des Skischuhs durch den nicht dargestell
ten Vorderbacken,
Fig. 3 eine den Fig. 1 und 2 entsprechende
Darstellung des Fersenhalters, jedoch in
seiner Offenstellung, und
Fig. 4-6 einen Fersenhalter gemäß einer zweiten
Ausführungsform in den Fig. 1 bis 3
entsprechenden Darstellungen.
Der Fersenhalter gemäß den Fig. 1 bis 3 ist mit seiner
Grundplatte 1 auf der Oberseite eines nicht dargestellten
Skis in üblicher Weise zu befestigen. In ebenfalls übli
cher Weise ist an der Grundplatte ein gehäuseartiger
Schlitten 2 in Längsrichtung verschiebbar gelagert. Der
Schlitten steht unter dem Einfluß einer Andruckfeder 3,
die ihn in der Offenstellung des Fersenhalters (Fig. 3)
in seiner vorderen Grenzstellung hält. Diese Grenzstel
lung ergibt sich durch Anlage der hinteren Querwand 4 des
Schlittens an einem Bund einer Verstellspindel 5. Mit
ihrem Gewindeteil ist die Verstellspindel 5 in ein Gewin
deloch eines Halteteils 6 eingeschraubt, das mit der Grund
platte 1 fest verbunden ist. An der Verstellspindel ist
drehbar aber axial unverschiebbar ein Anschlag 7 gelagert,
dessen Funktion weiter unten beschrieben ist. Gegen die
sen Anschlag und damit gegen die Verstellspindel 5 stützt
sich die Andruckfeder 3 ab.
Die Andruckfeder wirkt unter Zwischenschaltung eines Druck
stücks 8 auf eine in den Seitenwänden des Schlittens 2 ge
haltene Querachse 9. Auf dieser Querachse ist ein Sperr
hebel 10 gelagert, der unter dem Einfluß einer Auslösefe
der 11 steht, die sich unter Zwischenschaltung einer Mut
ter 12 und einer Verstellschraube 13 an der hinteren Quer
wand 4 des Schlittens 2 abstützt.
Parallel zur Querachse 9 ist in den Seitenwänden des
Schlittens 2 eine Schwenkachse 14 befestigt, auf der ein
in seiner Gesamtheit mit 15 bezeichneter Sohlenhalter ge
lagert ist. Dieser Sohlenhalter steht unter dem Einfluß
einer üblichen und damit nicht dargestellten Öffnungsfe
der, die ihn bei nicht eingesetztem Skischuh in der Offen
stellung gemäß Fig. 3 hält. Der Sohlenhalter 15 umfaßt
einen üblichen Niederhalteteil 16 sowie einen Trittsporn
17.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zum Zusammenwirken
mit dem Sperrhebel 10 eine Rastrolle 18 vorgesehen, die
an einem Hebel 19 gelagert ist, der seinerseits um eine
horizontale Querachse 20 im Sohlenhalter 15 gelagert ist.
Zum Blockieren des Hebels 19 in der Gebrauchsstellung des
Fersenhalters, d. h. bei in die Bindung eingesetztem Ski
schuh (Fig. 1), ist eine Verriegelungsstange 21 vorge
sehen, die mit dem Hebel über die Achse 22 der Rastrolle
18 verbunden ist. Die Verriegelungsstange besitzt eine
Kulisse 23, in der sie auf der Schwenkachse 14 des Sohlen
halters 15 geführt ist. Die Kulisse ist derart winkelför
mig gestaltet, daß sich an einen ersten in bezug auf den
Angriffspunkt am Hebel wenigstens annähernd tangentialen
Teil ein zweiter annähernd radialer Teil anschließt. Eine
Nase 24 an der Verriegelungsstange dient zum Zusammen
wirken mit dem Anschlag 7. Die Verriegelungsstange er
streckt sich mit ihrem in bezug auf die Zeichnung rechten
Ende aus dem Schlitten 2 hinaus. Dieses Ende 25 dient als
Handhabe zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters bei
eingesetztem Skischuh. Die Verriegelungsstange wird von
der nicht dargestellten, weiter vorn schon erwähnten Öff
nungsfeder derart belastet, daß die Kulisse 23 normaler
weise in ihrem tangentialen Teil auf der Schwenkachse 14
gehalten ist.
Der Fersenhalter funktioniert wie folgt:
Zum Einsteigen in die Bindung wird in bekannter Weise ver
fahren und dabei der Fersenhalter aus der in Fig. 3 dar
gestellten Position in die nach Fig. 1 gebracht. Der Ver
gleich der beiden Figuren läßt erkennen, daß einmal der
Schlitten 2 entgegen der Kraft der Andruckfeder 3 in be
zug auf die Zeichnung nach rechts verschoben ist und daß
zum anderen die Rastrolle 18 vom Sperrhebel 10 hintergrif
fen wird.
Greift nun am Niederhalteteil 16 des Sohlenhalters 15
eine nach oben gerichtete Kraft an, die größer ist als
die Gegenkraft der Auslösefeder 11, erfolgt in üblicher
Weise durch Zurückschwenken des Sperrhebels 10 ein Si
cherheitsöffnen des Fersenhalters, der dann wiederum seine
in Fig. 3 dargestellte Position einnimmt.
Das willkürliche Öffnen des Fersenhalters erfolgt durch
Niederdrücken des als Handhabe dienenden Endes 25 der Ver
riegelungsstange 21 und anschließendes Längsverschieben
auf der Schwenkachse 14, was zu einem Freikommen der
Rastrolle 18 vom Sperrhebel 10 führt, der in seiner vor
deren Grenzstellung in üblicher Weise durch einen nicht
dargestellten Anschlag gehalten ist. Nunmehr nimmt bei
Entlastung des Skischuhs der Sohlenhalter 15 unter dem Ein
fluß der Öffnungsfeder die Offenstellung nach Fig. 3 ein.
Mit dem Entlasten der Handhabe nimmt die Verriegelungs
stange ebenfalls unter dem Einfluß der Öffnungsfeder ihre
Verriegelungsposition auf der Schwenkachse 11 ein.
Erfolgt eine Freigabe des Skischuhs am nicht dargestell
ten Vorderbacken, so bewegt sich der Schlitten 2 mit
dem Sohlenhalter 15 ausgehend von der Position nach
Fig. 1 nach links. Bevor nun die hintere Querwand 4 des
Schlittens an dem Bund der Verstellspindel 5 zur Anlage
kommt, läuft die Nase 24 der Verriegelungsstange 21 ge
gen den Anschlag 7, wodurch die Verriegelungsstange um
die Achse 22 geschwenkt und von der Schwenkachse 14 ent
riegelt wird. Den Momentanzustand im Augenblick des An
laufens des Schlittens 2 an die Verstellspindel 5 zeigt
die Fig. 2. Da der Hebel 19 nicht mehr blockiert ist,
schwenkt der Sohlenhalter 15 unter dem Einfluß der Öff
nungsfeder weiter in seine in Fig. 3 dargestellte Posi
tion.
Ebenso wie der soeben beschriebene Fersenhalter ist auch
der Fersenhalter gemäß den Fig. 4 bis 6 mit seiner
Grundplatte 31 auf der Oberseite eines Skis zu befesti
gen. Ein gehäuseartiger Schlitten 32 ist wiederum in
Längsrichtung verschiebbar an der Grundplatte gelagert
und steht unter dem Einfluß einer Andruckfeder 33. In der
Offenstellung entsprechend Fig. 6 hält die Andruckfeder
den Fersenhalter in seiner vorderen Grenzstellung. In
dieser Position liegt die hintere Querwand 34 des Schlit
tens einem Schenkel 35 eines Formstücks 36 an. Der Schen
kel besitzt eine Bohrung, durch die ein abgesetzter Teil
einer Verstellspindel 37 ragt, und liegt einem Bund der
Verstellspindel an. Mit ihrem Gewindeteil ist die Verstell
spindel 37 wiederum in ein Gewindeloch eines Halteteils 38
eingeschraubt, das mit der Grundplatte 31 fest verbunden
ist. Ein parallel zum ersten liegender zweiter Schenkel
39 des Formstücks, der der inneren Stirnseite der Verstell
spindel 37 anliegt, dient als Widerlager für die Andruck
feder 33. Die Feder ist auf einer Stange 40 gehalten, die
von einer Traverse 41 des Schlittens 32 ausgeht, gegen die
die Feder drückt. Die Stange durchsetzt den Schenkel 39
und greift teleskopartig in ein entsprechendes Loch der
Verstellspindel 37 ein.
Der Steg des Formstücks 36 besitzt ein Langloch 42, durch
das sich eine Schwenkachse 43 erstreckt, die in den Seiten
wänden des Schlittens 32 befestigt ist. Auf dieser Schwenk
achse ist ein Sohlenhalter 44 gelagert. Dieser Sohlenhal
ter umfaßt wiederum einen üblichen Niederhalteteil 45
sowie einen Trittsporn 46. Der Sohlenhalter steht unter
dem Einfluß einer Öffnungsfeder 47, die als gewundene Bie
gefeder ausgebildet und auf einer Querachse 48 gelagert ist.
Diese Querachse ist parallel zur Schwenkachse 43 in den
Seitenwänden des Schlittens 32 gehalten. Auf dieser Quer
achse ist ein Sperrhebel 49 gelagert, der unter dem Ein
fluß einer Auslösefeder 50 steht, die über einen Federtel
ler 51 auf einen Querzapfen 52 am Sperrhebel wirkt. Die
Auslösefeder stützt sich unter Zwischenschaltung einer Mut
ter 53 und einer Verstellschraube 54 an der hinteren Quer
wand 34 des Schlittens 32 ab. Der Federteller 51 ist ein
stückig mit einer Stange 55 ausgebildet, die zur Führung
der Auslösefeder dient und mit ihrem freien Ende teleskop
artig in eine Axialbohrung der Verstellschraube 54 ein
greift.
Wie bei der ersten Ausführung dient auch hier zum Zusam
menwirken mit dem Sperrhebel 49 eine Rastrolle 65. Sie ist
an einem Hebel 56 gelagert, der seinerseits wiederum um
eine horizontale Querachse 5 im Sohlenhalter 44 gelagert
ist. Der Hebel ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und
steht unter dem Einfluß einer gewundenen Biegefeder 58,
die auf die Querachse 57 aufgesteckt ist und die Rastrolle
55 gegen den Sperrhebel 49 hin belastet.
Zum Blockieren des Hebels 56 sowohl in der Gebrauchstel
lung des Fersenhalters nach Fig. 4 als auch in der Of
fenstellung nach Fig. 6 dient ein Verriegelungshebel 59,
der im Schlitten 32 auf der Schwenkachse 43, also axial
zum Sohlenhalter 44, gelagert ist. Der Verriegelungshebel
besitzt etwa die Form eines T, wobei sich sein Anlenk
punkt am freien Ende des Steges befindet. In bezug auf
die Figuren ist am freien Ende des linken Schenkels ein
Verriegelungszapfen 60 vorgesehen, der den Hebel 56 bloc
kiert, indem er sich in eine am Hebel vorgesehene Mulde 61
(Fig. 2) legt. Der in bezug auf die Zeichnung rechte
Schenkel des Verriegelungshebels 59 dient als Handhabe 62
zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters bei eingesetz
tem Skischuh. Der Verriegelungshebel steht ebenfalls unter
dem Einfluß der Öffnungsfeder 47, derart, daß er bestrebt
ist, den Hebel 56 zu blockieren. In einem annähernd zentra
len Bereich des Verriegelungshebels 59 ist an diesem noch
eine Nase 63 vorgesehen, die zum Zusammenwirken mit einem
Anschlag 64 bestimmt ist, der durch das Formstück 36 ge
bildet ist.
Die Funktion des Fersenhalters nach den Fig. 4 bis 6
entspricht der des Fersenhalters nach den Fig. 1 bis 3,
so daß von einer ausführlichen Beschreibung abgesehen wird.
Beim Einsteigen in die Bindung wird der Fersenhalter aus
der in Fig. 6 dargestellten Position in die nach Figur
gebracht. Das Sicherheitsauslösen erfolgt durch Überwin
den der Kraft der Auslösefeder 50 und Freikommen der Rast
rolle 65 vom Sperrhebel 49. Der Fersenhalter nimmt dann
wieder seine Offenstellung nach Fig. 6 ein.
Das willkürliche Öffnen des Fersenhalters erfolgt durch
Niederdrücken der Handhabe 62 am Verriegelungshebel 59,
wodurch dieser in bezug auf Fig. 4 im Uhrzeigersinn ge
schwenkt wird, so daß der Verriegelungszapfen 60 außer
Eingriff mit dem Hebel 56 kommt. Nunmehr kann der Hebel
56 entgegen der Kraft der gewundenen Biegefeder 58 um die
Querachse 57 im Sohlenhalter 44 schwenken, wenn dieser
unter dem Einfluß des Skischuhs und/oder der Öffnungsfe
der 47 und/oder des Verriegelungshebels 59 seine Offen
stellung einnehmen will. Beim Entlasten der Handhabe
und/oder kurz bevor der Sohlenhalter 44 seine Offenstel
lung nach Fig. 6 erreicht, kommt der Verriegelungszapfen
60 am Verriegelungshebel 59 wieder in Eingriff mit der
Mulde 61 des Hebels 56.
Erfolgt dagegen eine Freigabe des Skischuhs am Vorder
backen, so bewegt sich der Schlitten 32 mit dem Sohlen
halter 44 ausgehend von der Position nach Fig. 4 nach
links. Dabei läuft die Nase 63 des Verriegelungshebels
59 gegen den feststehenden Anschlag 64 am Formstück 36.
Hierdurch wird der Verriegelungshebel zurückgehalten,
d. h. er bewegt sich um die Schwenkachse 43, wodurch der
Verriegelungszapfen 60 außer Eingriff mit der Mulde 61
des Hebels 56 kommt, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Ein nicht eingezeichneter Anschlag verhindert, daß der
Sperrhebel 49 nicht weiter nach vorne, d. h. in bezug auf
die Figuren nicht weiter nach links geschwenkt werden
kann. Ausgehend von dem Momentanzustand nach Fig. 5
drückt die Öffnungsfeder 47 den Sohlenhalter 44 nach oben,
wobei die Rastrolle 65, die unter dem Einfluß der schwa
chen Feder 58 steht, den Sperrhebel 49 stirnseitig um
fährt, so daß am Ende der Bewegung der Fersenhalter wie
der seine Position nach Fig. 6 einnimmt.
Die dargestellten und beschriebenen Fersenhalter besitzen
eine Handhabe zum willkürlichen Öffnen. Somit lassen sie
sich mit üblichen Vorderbacken zu einer Sicherheits-Ski
bindung kombinieren. Besonders gut eignen sich die erfin
dungsgemäßen Fersenhalter aber auch zu einer Kombination
mit Vorderbacken, die ihrerseits die Möglichkeit eines
willkürlichen Öffnens bieten, nach dem Freikommen vom Ski
schuh aber in ihre Ausgangsposition zurückkehren. In die
sem Fall ist die Sicherheits-Skibindung durch den erfin
dungsgemäßen Fersenhalter auch immer einstiegbereit.
Selbstverständlich kann bei einer derart kombinierten
Bindung auf die Handhabe zum willkürlichen Öffnen am
Fersenhalter verzichtet werden.
Claims (7)
1. Fersenhalter einer Sicherheits-Skibindung mit einer auf der
Skioberseite zu befestigenden Grundplatte, an der ein
gehäusartiger Schlitten in Längsrichtung verschiebbar
gelagert und in der Offenstellung (= bei nicht eingesetztem
Skischuh) unter dem Einfluß einer Andruckfeder in seiner
vorderen Grenzstellung gehalten ist, wobei der Schlitten
durch eine in ein grundplattenfestes Halteteil einge
schraubte Verstellspindel auf unterschiedliche Skischuh
größen einstellbar ist, einen um eine horizontale Querachse
schwenkbaren und von einer Öffnungsfeder beaufschlagten
Sohlenhalter mit Schließpedal sowie einen dazu achsparallel
gelagerten und von einer Auslösefeder belasteten Sperrhebel
trägt, der in der Gebrauchsstellung des Fersenhalters (=
bei eingesetztem Skischuh) ein am Sohlenhalter vorgesehenes
Verriegelungsglied hintergreift, und wobei eine Handhabe
zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsglied (18, 65) an einem an dem Sohlen
halter (15, 44) angelenkten Schwenkhebel (19, 56) vorgesehen
ist und daß sich die Andruckfeder (3, 33) an der Grundplatte
(1, 31) über die Verstellspindel (5, 37) abstützt, auf der
ein Anschlag (7, 64) drehbar aber axial unverschiebbar
gelagert ist, der mit einem das Verriegelungsglied (18, 65)
blockierenden Teil (21, 59) zusammenwirkt.
2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das den Schwenkhebel (19) blockierende Teil eine Verriege
lungsstange (21) ist, die eine Kulisse (23) besitzt, in der
sie auf der Schwenkachse (14) des Sohlenhalters (15)
geführt ist, daß die Kulisse (23) derart winkelförmig
gestaltet ist, daß sich an einem ersten in bezug auf den
Angriffspunkt am Schwenkhebel wenigstens annähernd
tangentialen Teil ein zweiter annähernd radialer Teil
anschließt, und daß unter dem Einfluß der Öffnungsfeder die
Kulisse normalerweise in ihrem tangentialen Teil auf der
Schwenkachse gehalten ist.
3. Fersenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsstange (21) über die Kulisse (23) hinaus
verlängert ist und dadurch die Handhabe (25) zum willkür
lichen Öffnen bildet.
4. Fersenhalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verriegelungsstange (21) dem tangentialen
Teil der Kulisse (23) gegenüberliegend ein Querstück (24)
trägt, das einen Gegenanschlag für den Anschlag (7) bildet.
5. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das den Schwenkhebel (56) mit dem Verriegelungsglied (65)
blockierende Teil ein Verriegelungshebel (59) ist, der im
Schlitten (32) koaxial zur Schwenkachse (43) des Sohlen
halters gelagert ist.
6. Fersenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verriegelungshebel (59) als zweiarmiger Hebel aus
gebildet ist, dessen zweiter Arm die Handhabe (62) zum
willkürlichen Öffnen bildet.
7. Fersenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verriegelungshebel (59) T-Form besitzt und sein
Drehpunkt (43) sich am freien Ende des Steges befindet und
daß der Steg einen Gegenanschlag (63) für den Anschlag (64)
trägt.
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Family Applications (1)
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