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DE3106113A1 - "traegerfahrzeug fuer bagger" - Google Patents

"traegerfahrzeug fuer bagger"

Info

Publication number
DE3106113A1
DE3106113A1 DE19813106113 DE3106113A DE3106113A1 DE 3106113 A1 DE3106113 A1 DE 3106113A1 DE 19813106113 DE19813106113 DE 19813106113 DE 3106113 A DE3106113 A DE 3106113A DE 3106113 A1 DE3106113 A1 DE 3106113A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier vehicle
caterpillar
vehicle according
travel
side arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813106113
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Dipl.-Ing. Cordes
Hans Ing.(grad.) 2000 Hamburg Kröger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813106113 priority Critical patent/DE3106113A1/de
Publication of DE3106113A1 publication Critical patent/DE3106113A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
    • E02F9/02Travelling-gear, e.g. associated with slewing gears
    • E02F9/024Travelling-gear, e.g. associated with slewing gears with laterally or vertically adjustable wheels or tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Trägerfahrzeug für ha6ger
  • Die Erfindung betrifft ein Trägerfahraeug mit einem lenkbaren htcckrad für eine Baggereinrichtung zum Lösen und Laden von Erde und anderen MassengUtern, deren Löffel überwiegend quer zur Fahrtrichtung grat.
  • Bei bekannten Universalbaggern trägt das rägeriahrzeug einen sumeist im vollen Kreise schwenkbaren Maschinenrahmen niit der Baggereinrichtung. Das Trägerfahrzeug hat Raupen oder Rader, die alle auf der gleiohen Fahrebene fahren. Es sind auch an einzeln heb-und senkbaren Armen gelagerte, nicht angetriebene Räder bekannt, die sich Geländeunebenheiten gut anpassen.
  • Dabei ist nachteilig, daß die während der Arbeitsbewegungen auf das Trägerfahrzeug ausgeübten Kippmomente erheblich sind. Deswegen muß das Trägerfahrteug entsprechend kräftig und ausladend gebaut sein. Auch muß man je nach Einsatzbedingungen zwischen Raupen und Rädern wählen.
  • Weiter sind i'rägerfahrzeuge für Baggereinrichtungen bekannt, die nur in einem begrenzten Bereich schwenkbar sind und deren Löffel vorwiegend in Fahrrichtung vor dem Fahrwerk gräbt. Auch hier erzeugt die Grabkraft ein großes Kippmoment auf das Trägerfahrzeug.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kippmoment durch die Grab-und Hubkräfte aus den Arbeitsbewegungen zu vermindern, damit ein leichteres Trägerfahrzeug für die Standsicherheit aus reicht. Eine weitere Aufgabe ist, Raupen und Räder im Trägerfahrzeug so ZU vereinigen, daß eine oder mehrere Raupen während der Baggerarbeit und ausschließlich Räder während des Transportes zum Tragen kommen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß am vorderen Ende des Grundrahmens zum Trägerfahrzeug ein um eine quer zu Xahrtrichtung liegende Kippachse schwenkbarer Kippstiel angeordnet ist, der eine Raupe und die Baggereinrichtung trägt, und daß etwa in Mitte des Grundrahmens ein um eine ebenfalls quer zur Fahrtrichtung liegende Achse schwenkbarer Seitenarm angeordnet iet, der an seinem sauberen Ende ein oder mehrere SeitenrSder trägt.
  • Hinter der Raupe kann ein Transportrad in der Weise am Kippetiel angeordnet sein, daß in Arbeitslage die Raupe und in gekippter Lage zum Transport das Transportrad Bodenberührung hat. In weiterer Ausbildung kann am außeren Ende des Seitenarms eine in Fahrtrichtung pendelnde Schwinge mit mindestens zwei Seitenradern angeordnet sein. Auch kann die Pendelbewegung der Schwinge im Rythmus des Spielablaufs zeitweise automatisch gesperrt sein und/oder vom Fahrer gesperrt werden.
  • Die Achse des Seitenarms im Grundrahmen und die Pendelachse für die Seitenräder kennen mit gleichem Winkel gegen die Horizentale geneigt sein, insbesondere in der Weise, daß sich die 9 Spurweite beim Anheben des Seitenarms vergr-ußert. Der Seitenarm kann so stark abgeknickt werden, daß er von einem Löffel, der dicht vor der Raupe und aus der Querlage nach hinten geschwenkt gräbt, während der «rab-und Hubbewegung nicht berührt wird.
  • Das lenkbare Tieckrad kann kraftschlüssig quer verschiebbar am rägerfahrzeug gelagert sein.
  • Vorzugsweise erhalten alle Rader und die pendelnd gelagerte Raupe Antrieb, z. 3. durch Hydraulikmotore. Auch ist es zweckmäßig, die Baggereinrichtung in öha und Neigung verstellbar am Kippstiel zu lagern.
  • Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Seitenräder vermittels des schwenkbaren Seitenarms weit über oder unter der Fahrebene des Tragerfahrz eugs laufen -können. Durch ihre Höhenverstellbarkeit kann seitliches Neigen des Trägerfahrzeugs beim Fahren und Arbeiten an Hangflächen und bei GelXndeunebenheiten vermieden werden.
  • Bei kontinuierlicher oder schrittweiser Vor- oder Rückfahrt während der Arbeit kann man eine Baggereinrichtung anbringen, deren Löffel Uberwiegend quer zur Fahrtrichtung und vor der Raupe gräbt und innerhalb der Spurweite angehoben wird. Dann wird die Standsicherheit durch die Grab-und Hubkräfte nur wenig beansprucht, weil die Grabkräfte zwischen Raupe und Seitenrädern wirken und Losreisen und Heben mit wenig Ausladung erfolgen kann.
  • Wenn sich die Spurweite beim Anheben der Seitenräder vergrößert, kann sowohl geringe Breite für die Straßenfahrt als auch große Spurweite bei hoher Böschung verwirklicht werden. Durch die Raupe kann der Löffel einer Baggereinrichtung dicht vor ihrer großen Aufstandsfläche graben. Sie ermöglicht auch auf weichem Boden zu fahren. Sie kann auch durch Doppelrad oder dgl. ersetzt sein.
  • Durch kräftige Kippbewegung des Kippatiels kann während der Baggerarbeit die Raupe und während Transporten das dahinter liegende Transportrad zum Tragen kommen. Das Transportrad erlaubt Straßen als reines Radfahrzeug zu befahren. Die Baggereinrichtung kann dabei zur Verringerung des Durchfahrquerschnittes kräftig gekippt, also niedergelegt werden.
  • Geringes Vor- oder P.ückkippen des Kippstiels ermbglicht, den Entleerort zu verändern, indem die Entleerung des löffel entweder weiter vor dem Trägerfahrzeug oder weiter hinten erfolgt, wodurch auf Schwenkbarkeit der Baggereinrichtung auch verzichtet werden kann.
  • An dem Kippstiel kann eine schwenkbare Baggereinrichtung angebracht werden, wobei die senkrechte Schwenkachse vorzugsweise nahe der Raupe angeordnet wird. Dann ist es vorteilhaft, zwei in einer Schwinge gelagerte Seitenräder vorzusehen, und die Pendelbewegung der Schwinge sperrbar auszubilden. Dann kann ein Unfall bei aus der Querlage nach vorn geschwenkter Baggereinrichtung ebenso behindert werden wie seitliches Umfallen bei nach hinten geschwenkter Baggereinrichtung, und es kann weitgehend in Richtung auf ein tragendes Seitenrad gegraben werden.
  • Die Sperrung kann durch automatische Steuerung allein während der Unfallgefahr erfolgen, also innerhalb des Ablaufs eines Baggerspiels nur für kurze Zeit, um die Anpassung der Seitenräder an Geländeunebenheiten nicht zu behindern.
  • Durch seitliches Verschieben des lleckrades kann das Tragerfahrzeug ohne Fahrbewegung so geschwenkt werden, daß eine vor der Raupe befindliche Baggereinrichtung seitlich versetzt wird. Dadurch kann der seitliche Baggerabtrag bei der Vorfahrt geregelt werden, während diese Regelung bei der Rückfahrt Uberwiegend durch Lenken des Heckrades erfolgt.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungabeispiel dargestellt.
  • Figur 1 zeigt eine Seitenansicht des rägerfahrzeuge.
  • Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf das lenkbare Heckrad ala Schnitt A-A Figur 3 zeigt einen Mittelschnitt B-B durch das Trägerfahrzeug Am vorderen Endes des Grundrahmens 4 ist ein Kippstiel 2 angeordnet, der um eine quer zur Fahrrichtung liegende Kippachse 1 kraftschlüssig kippbar ist und eine Raupe 3 trägt und das rsnsportrad 9 sowie eine nicht gezeichnete Baggereinrichtung 18 tragen kann.
  • Durch den Hydraulikzylinder 19 kann der Kippstiel 2 aus einer senkrechten Arbeitslage nach vorn oder nach hinten gekippt werden. Bei kräftigem Kippen nach hinten hebt die Raupe 3 vom Boden ab und wird du roh das Transportrad 9 ersetzt. Dabei wird die Baggereinrichtung 18 niedergelegt, 80 daß die Durchfahrthöhe beim Transport vermindert wird. Ein Seitenarm 6 ist etwa in Mitte des Grundrahmens 4 durch einen Hydraulikzylinder 20 schwenkbar um eine quer zur Fahrrichtung liegende Achse 5 angeordnet. Am äußeren Ende hat der Seitenarm 6 einen Lagerzapfen 12, auf dem eine Schwinge 10 mit Rädern 7 und 8 gelagert ist. Er trägt auch einen Hydraulikzylinder 11, dessen Kolbenstange 21 an der Schwinge 10 angreift und dessen Ringraum und Kolbenraum über eine Umlaufleitung 17 und ein Sperrventil 16 miteinander verbunden sind. Durch Schließen des Sperrventils 16 kann die Pendelbewegung der Schwinge 10 blockiert werden. Die Blockierung kann automatisch oder durch den Fahrer erfolgen, sobald Kippgefahr besteht, im übrigen können sich die Räder 7 und 8 Bodenunebenheiten anpassen. Die Achse 5 und der Lagerzapfen 12 sind mit gleichem Winkel gegen die Horizontale geneigt. Dadurch wird die Spurweite beim Transport eingeschränkt und bei der Baggerarbeit mit angehobenem Seitenarm 6 erweitert.
  • Das Hecks i3 lauft etwa in der Spur der Raupe 3 und ist über den Lenker 4 am Grundrahmen 4 gelagert. Es kann durch den Hydraulikzylinder 15 gelenkt und durch den Hydraulikzylinder 22 seitlich verschoben werden, wobei der Hydraulikzylinder 15 als Parallellenker wirkt, so daß keine Lenkkorrektur nötig ist. Durch die seitliche Verschiebung des Heckrades wird die vor der Raupe grabende Baggereinrichtung entweder näher an die Abbauwand herangeführt oder von ihr entfernt.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Trägerfahrzeug mit einem lenkbaren Heckrad für eine Baggereinrichtung zum Lösen und Laden von Erde und anderen Massengütern, deren LUffel ffberwiegend quer zur Fahrtrichtung @räbt, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Grundrahmens (4) mit lleckrad (13) ein Kippstiel (2) angeordnet ist, der um eine quer zur FaErrichtung liegende Kippachse (i) kraftschlüssig kinphar ist und eine Raupe (3) trägt sowie eine Paggereinrichtung (18) tragen kann, und daß etwa in Mitte des Grundrahmens ein um eine ebenfalls quer zur Fahrrichtung liegende Achse (5) Xraftsehlüssig schwenkbarer Seitenarm (6) angeordnet ist, der an seinem äußeren Ende ein oder mehrere Seitenrader (7/8) tragt.
  2. 2. Trägerfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Raupe (3) ein Transportrad (9) in der Weise am Kippstiel (2) angeordnet ist daE durch die Kippbewegung einmal die Raupe (3) und tum anderen das Transportrad (9) Bodenberührung hat.
  3. 3. Trägerfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Endes des Seitenarms (6) eine in Fahrtrichtung pendelnde Schwinge (10) mit mindestens zwei Seitenrdern (7/8) angeordnet ist.
  4. e. Trägerfahrzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelbewegung der Schwinge (10) durch einen Hydraulikzylinder (11) mit Sperrventil (16) in der Umlaufleitung (17) sperrbar ist und im Rythmus des Raggerspiels zeitweise automatisch gesperrt id und/oder vorn Fahrer gesperrt werden kann.
  5. 5. Tragerfahrzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (5) des Seitenarms (6) im Grundrahmen (4) und der Lagerzapfen (12) fur die Schwinge (10) mit gleichem Winkel gegen die Horizontale geneigt sind, insbesondere in der Weise, daß sich die Spurweite beim Anheben des Seitenarms vergrößert.
  6. 6. Trägerfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenarm (6) so stark abgeknickt ausgebildet ist, daß er von einem Löffel, der dicht vor der raupe (7) und aus der Querlage nach hinten geschwenkt grabt, während der Grab-, Hub- und Senkbewegung nicht berührt wird.
  7. 7. Trägerfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lenkbare Heckrad (13) durch zwei Lenker (14/15) oder dgl. kraitschlussit querverschiebbar am Trägerfahrzeug gelagert ist.
DE19813106113 1981-02-19 1981-02-19 "traegerfahrzeug fuer bagger" Withdrawn DE3106113A1 (de)

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DE3106113A1 true DE3106113A1 (de) 1982-09-09

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DE19813106113 Withdrawn DE3106113A1 (de) 1981-02-19 1981-02-19 "traegerfahrzeug fuer bagger"

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DE (1) DE3106113A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993000789A1 (en) * 1991-07-08 1993-01-21 Laitilan Machine Laine Oy Ditch excavator
DE20018519U1 (de) * 2000-10-28 2001-12-20 Rutz, Lothar, 29553 Bienenbüttel Kleinhydraulikbagger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993000789A1 (en) * 1991-07-08 1993-01-21 Laitilan Machine Laine Oy Ditch excavator
DE20018519U1 (de) * 2000-10-28 2001-12-20 Rutz, Lothar, 29553 Bienenbüttel Kleinhydraulikbagger

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