DE2161582A1 - Mehrzweckbaugerät - Google Patents
MehrzweckbaugerätInfo
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- E02F3/30—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom
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- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Pierre Joseph Pingon Paten ta nwalt
Anney /Frankreich D-7990 Frledrlchsbafert
'· Löwentalsr Str. 3 TeL (07541) 61338
Mehrzweckbaugerät
Die Erfindung betrifft ein Mehrzweckbaugerät, das in vorteilhafter
T-Jeise geeignet ist für Strassenbauarbei-ten, Fahrbahnarbeiten,
Kanalisierungsarbeiten sowie ähnliche Arbeiten.
Derartige Arbeiten erfordern vielfach die Benutzung eines Baugeräts oder eines Baggers, dessen Eigenschaften, ausser
der Leistungsfähigkeit, in der Anpassung an besondere Arbeitsbedingungen wegen des Platzmangels, an Bodenunebenheiten und
Forderungen, die aus z. B. neben der Baustelle errichteten Bauwerken und dem Verkehr abgeleitet werden, liegen. * "** ·
Eine Voraussetzung muss vielfach erfüllt werden: man muss ganz
am Rande eines Hindernisses arbeiten können. Um dieses Problem zu lösen, hat man bisher Anbaugeräte vorgesehen, die sich hinter
dem Fahrzeug, unter anderem hinter einem Schlepper, montieren lassen und aus einem Teil bestehen, auf dem das Gerät seitlich
auf einen Querträger oder entsprechende Führungsbahnen verahiebbar
angeordnet wird, um von einer Seite zur anderen des Fahrzeugs als Trägergerät verstellt werden zu können. Diese Anordnung
gestattet somit seitlich versetzt entlang des Hindernisses
zu arbeiten. Allerdings kann die Einrichtung in diesem Falle eine Drehung von nur 90° ausführen. Deshalb muss das aufzuladende
Fahrzeug neben dem Bartgerät stehen. Oft wird dadurch eine Verkehrsstörung hervorgerufen, so dass diese Lösung in
den [T'";^Len Fällen völlig ungeeignet ist. Die Materialien
müssen «Ί.ίγιΓ! /mf dem Roden abgelegt und danach wieder aufgenommen
wurden, um sie abtransportieren zu können.
3 7/0644 BAD ORIGINAL * f *
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mehrzweckbaugerät zu
schaffen, das diese Nachteile des bekannten Mehrzweckbaugeräts
nicht aufweist und das nicht nur seitlich mit Ausladung arbeiten kann, sondern das auch eine totale Drehung bzw. Schwenkung um
die eigene Achse ausführen kann, um die Möglichkeit zu haben,"
ein sich auf der von der Arbeitsstelle entgegengesetzten Seite befindenden Fahrzeug, d. h. vor oder hinter dem Baugerät, aufladen
zu können, so dass keine unzumutbare Behinderung entsteht oder eine Wiederaufnahme der Materialien notwendig sein· sollte.
Des weiteren soll das Mehrzweckbaugerät auf einfache Weise an Bodenunebenheiten angepasst werden können. Vielfach befindet
sich ein Baugerät solcher Art, das meistens am Rande einer Strasse arbeiten muss, auf einer Böschung, oder es sind die
auf der gleichen Seite befindlichen Räder in einem Graben, oder es soll die Kanalisierimgsarbeit auf einem Abhang ausgeführt werden. Aus vielen Gründen soll jedoch der vom Baugerät
oder von dem Bagger ausgehobene Graben senkrecht verlaufen. Der Hauptgrund liegt aber in der Gefahr eines Bodeneinsturz
bzw. Erdrutsches und somit in der Sicherheit dp«; in der Grube
bzw. Im Greben- arbeitenden Personals, so dass das Gerät
dennoch in der Lage sein muss, einen senkrechten Graben auszuheben, auch wenn es sich auf einem Abhang befindet oder
wenn die Räder einer Geräteseii:e höher (oder tiefer) als die Räder der anderen Seite sind.
Schliesslich ist es wünschenswert, dass das Gerät auch als Lader für kleinere Erd- oder Materialbewegungen, die den Einsatz
eines Spezialgerates rechtfertigen, benützt werden kann.
Zu diesem Zweck ist es zwar bekannt>
Schlepper oder Fahrzeuge, welche eine Baggereinrichtung hinten tragen, mit einer Lade-
,r,^moii:^ C--2-0 9 837/0844 —, ·/·
vorrichtung vorne auszurüsten. Dabei entstehen aber Geräte, die ziemlich unzweckmässig, wenig praktisch und sperrig sind,
und ausserdem den Fahrer zwingen, während der Arbeit innerhalb des Gerätes den Führerstand zu wechseln.
Noch ein anderer Zweck der Erfindung ist es, ein Gerät zu entwickeln,
das so eingerichtet ist, dass die gleiche Einrichtung
sowohl die Baggerarbeiten als auch den Transport und das Laden der Materialien bewältigen kann, während der Fahrer immer auf
dem gleichen Führerstand bleibt und mit ihm bzw. mit der Einrichtung
die Drehbewegung aufführt, ohne sich von seinem Sitz zu entfernen. Dabei werden eine bpssere leistung und Sicherheit
bei kleinerem Anschaffungspreis erzielt, da e.inp einzige Einrichtung
für beide Funktionen eingesetzt werden kann. Schliesslich
ist es wünschenswert, wie es ebenfalls vielfach erforderlich und ein Teil der Aufgabe der Erfindung ist, dass ein fahrbares
Mehrzweckbaugerät die grösstmögliche Bodenfreiheit besitzt.
Gemäss der Erfindung wird ein derartiges Mehr?.we einbaugerät
dadurch geschaffen, dass es aus einem selbstfahrenden Fahrgestell,
einer in dem Fahrgestell eingebauten Kabine, einer auf dem oberen Teil der Kabine angeordneten und um 360 um die eigene
Achse schwenkbaren Arbeitseinrichtung, einem innerhalb der Kabine
befindlichen Sitz für den Fahrer, den Verbindungsteilen zwischen dem Führerstand und der Arbeitseinrichtung - so dass der Sitz
mit dieser Arbeitseinrichtung drehbar ist - und den Steuerorganen für die Arbeitseinrichtung, die vorzugsweise bis in
Griffnähe des in die Kabine sitzenden Fahrers reichen und sich mit der gesamten Einrichtung drehen, besteht. Zweckmassigerweise
wird hierbei der Fahrersitz unmittelbar an der Arbeitseinrichtung innerhalb der Kabine aufgehängt, während die
Steuer- bzw. Bedienungsorgane nach unten zwischen der Arbeitseinrichtung und dem Fahrgestell in Griffnjlähe des
Fahrers angeordnet sind. Somit sJänt der Faher ständig auf
die Arbeitseinrichtung, in welcher Stellung sie sich auch
befindet.
Die Möglichkeit einer totalen Schwenkung der Arbeitseinrichtung um die eigene Achse gestattet den Einsatz derselben Einrichtung
sowohl als Bagger, z.B. auf der rückwärtigen Seite des Gerätes,
als auch vorne als Lader. Dabei befindet sich der Bedienungsmann immer - da er sich mit der Arbeitseinrichtung dreht - in die für
die Steuerung bzw. Bedienung günstigsten Stellung.
Gemäss einer vorteilhaften Anordnung wird die Kabine auf
das Hinterteil des Fahrgestells gesetzt, während das Vorderteil des Fahrgestells das gesamte Triebwerk mit Motor, Getriebe,
Differential, Kupplung, Bremsen und ähnliche Vorrichtungen trägt.
Die Bedienungsorgane des Geräts sind im n/^ch vorne gerichteten
Teil der Kabine zusammen eingebaut, so dass der Fahrer automatisch in die Stellung gebracht wird, die eine einfache Bedienung
des Geräts für das Fahren oder Transport erlaubt, wenn die Arbeitseinrichtung selbst auch nach vorne gerichtet ist.
Ausserdem ist vorgesehen, die vorderen Lenkräder auf einer Achse zu montieren, die in der horizontalen Ebene vorzugsweise
eine C-Form erhält und wobei deren Querstreben etwa in d*r
Mitte mit dem Fahrgestell so verbunden sind, dass sich die ganze Achse um die Längsachse des Geräts drehen kann. Damit
' 209837/0644 : : . ./.
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bleiben die Lenkräder immer in einer senkrechten Lage zur
Bodenoberfläche, auch wenn sich das Gerät auf einem Gefälle befindet, um seine Lenkbarkeit zu erhalten. Der Vorderachse
können auch HöhenverstellvorriGhtungen, wie Druckzylinder, zugeordnet
werden, um die Bodenfreiheit verändern zu können.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, auf beiden Seiten
des Fahrgestells drehbare Hebel, die die Hinterräder des Geräts tragen, sowie Druckzylinder oder ähnliche: Steuerelemente
zwischen diesen Hebeln und dem Fahrgestell so anzuordnen, dass
die Bewegungen der Hebel entsprechend gesteuert werden können.
Eine gleichzeitige Steuerung der beiden Hebel ergibt die Möglichkeit, den hinteren Teil des Geräts zu heben oder zu
senken, um z.B. die Bodenfreiheit den Verhältnissen entsprechend
zu verändern, während eine Differentialsteuerung erlaubt, ein
Rad höher oder tiefer als das andere zu stellen., obwohl das
Fahrgestell und somit die 'ganze Arbeitseinrichtung ihre waag- ·
rechte bzw. senkrechte. Lage behalten, um z.B. einen einwandfreien
senkrechten Graben ausheben zu können.
Stützen werden zweckmassigerwei.se an dem Hinterteil des Fahriges teils angebracht, um die Stabilität des 'Geräts während der
Arbeit zu gewährleisten. Diese Stützen können auch mit Druckzylinder
oder mit anderen unabhängigen Verstellvorrichtungen ausgerüstet werden.
Ferner befinden sich die Drehpunkte bzw. Anlenkpunkte der Hinterradhebel
am Fahrgestell auf der Höhe des Differentials und dies©
Hebel enthalten Übertragungselemente, wie Zahnrad, Unter se tzratgs*
• ■#·
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getriebe, um die vom Differential kommende Kraft auf die
hinteren Antriebsräder des Geräts zu übertragen.
Die Arbeitseinrichtung wird zweckirüssigerweise auf der Kabine
mittels eines Drehkranzes montiert und besteht aus einem auf dem Drehkranz befestigten Rahmen, der ein Gigengewicht und einen
Querträger bzw. eine quer stehende Führungsbahn trägt, auf dem
die Arbeitseinrichtung sich in Querrichtung bewegen kann; um seitlich mit der notwendigen Ausladung arbeite,n zu können.
Auf diese Weise erhält man ein Mehrzweckbäugerät, das alle
eingangs genannten Bedingungen erfüllt, und zwar.rrnt einer sich
um 360 vm die eigene Achse drehenden Arbeitseinrichtung, die
die Möglichkeit schafft, auf einem Boden mit Gefälle oder Stufen einwandfrei zu arbeiten, und dabei exakt senkrechte Graben auszuheben, und das if vorteilhafter ΐ-Jeiss als Bagger und als Lsder
eingesetzt werden kann.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Afs^ühr^n^sbeisp"5 el des
gemäss der Erfindung ausgebildeten Mehrcrweckhauger^re-s dargestellt
und nachfolgend im einzelnen beschrieben. Diese Beschreibung, die keinen begrenzenden Charakter hat, wird beitragen,
die Erfindung besser zu verstehen. Hierbei zeigt:
Fig. 1 : Das Mehrzweckbaugerät in Arbeitsstellung als
Bagger in Vorderansicht,
Fig. 2 : das Mehrzweckbetigerät getnäss Fig. 1 als Lader,
ebenfalls in Vorderansicht,
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Fig. 3 : das Gerät nach den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht, wobei schematisch die Bewegung der
Vorderräder dargestellt ist,
Fig. 4 : eine Teildraufsicht mit Darstellung der Einbauart
der Vorderräder auf der C-förmigen Lenkachse,
Fig. 5 : in schematischer Darstellung die Einstellbarkeit
der Bodenfreiheit mittels der Vorderräder und
Fig. 6 : eine Draufsicht auf einen Teil der Arbeitseinrichtung ebenfalls in schematischer Darstellung.
Das in der Zeichnung dargestellte Mehrzweckbaugerät besteht
aus einem Fahrgestell, im allgemeinen mit dem Bezugszeichen bezeichnet, das aus zwei Längsträgern 2 gebildet ist. Die
Längsträger 2 sind vorne durch einen nicht gezeigten Querträger, der als Gelenkpunkt für die Vorderachse dient, wie es
im folgenden beschrieben wird, und hinten durch einen weiteren, ebenfalls nicht gezeigten Querträger verbunden. Letzterer trägt
an seinen Enden die verschiebbaren Stützen 3. Auf dem Fahrgestell 1 sind mit 4 bezeichnete sehr stabile Pfosten, die die
Kabine bilden und einen Rahmen 5 als Kabinendach tragen, befestigt.
Die Höhe der auf dem hinteren Teil des Fährgestells angeordneten Kabine und des Fahrgestells ist derart ausgelegt,
dass sie ausreichend ist, um .Platz für einen sitzenden Mann
in der Kabine zu geben, während sich die Füsse auf der ftfehe
der Unterseite des Fahrgestells befinden. Diese HöHe* Öer Kabine
kann z.B. ca. 1,60 m. sein.
209S3? %%4V-k ·/·
u-
BAD ORIQINAt
Das Vorderteil des Fahrgestells 1 trägt den Motor 6, den Kühler"7, eine Kupplung 8, das Schaltgetriebe 9 und das
Differential 10, sowie eine Pumpe 11 und andere Nebenaggregate, die an sich bereits bekannt sind.
Auf beiden Seiten des Fahrgestells 1 sind in 12 die Hebel 13, in denen die Hinterräder 14 gelagert sind, angelenkt. In die
Hebel 13 sind die nicht dargestellten Raduntersetzungsge.triebe,
ψ, die einerseits mit dem Differential 10 und andererseits mit
den Hinterrädern 14 verbunden sind, um den Fahrantrieb zu gewährleisten, eingesetzt.
Schematisch dargestellte und nit 15 bezeichnete Druckzylinder
sind zwischen dem aussermittigen Punkt 16 der Hebel 3 3 und
einem Festpunkt 17 des Fahrgestells 1 vorgesehen, so dass man
durch Verstellung der Druckzylinder die «Stellung des jeweiligen Hebels 13 und somit die Höhenlage des entsprechenden Rades
gegenüber dem Fahrgestell 1 des Gerätes einstellen kann.
In Fig. 3 sind schematisch verschiedene mögliche Stellungen der Hinterräder 14 des Gerätes dargestellt. Die Bodenoberfläche
ist hierbei mit S und die normale Stellung der Räder mit 14A angegeben. Man sieht, dass, wenn man von der normalen Stellung
14A ausgeht, die zwei Räder 14 z.B. in die Stellung 14B gebracht werden können, die einer wesentlich grösseren Bodenfreiheit
des Gerätes ermöglicht. Man kann aber auch ein Rad in Stellung 14C bringen,während das andere Rad in Stellung 14B
bleibt, so dass wie es in Fig. 3 gezeigt ist, das Fahrgestell 1 in einer senkrechten bzw. waagrechten Lage gehalten werden kann,
während sich die beiden hinteren Räder des Gerätes auf verschiedenen
Ebenen befinden, das eine Rad z.B. in einem Graben
. ' 209837/06 A 4 :„
N ! "'.">f/' m BAD ORIGINAL
oder auf iiiiem Hang, Der maximale Höhenunterschied jedes Rades
gegenüber der mittleren Stellung kann z.B* ca. 50 cm betragen»
Es ist vorgesehen, im Vorderteil des Gerätes eine Lenkachse 18,
als Vorderachse, welche OForm in horizontaler Ebene hat, einzubauen*
Die Lenkachse 18 ist so montiert, dass sie sich im
Fahrgestell 1 um die waagrechte Achse 19 dreht, die mit der Fahrzeuglängsachse übereinstimmt* .
Jeder Arm 20 der Lenkachse 18 ist mittels eingebauter Zylinder,
die sich in den Seitenteilen 21 der Achse 18 befinden, in der
Höhe verstellbar. Die Zylinder sind derart gekoppelt, da?s man
gleichzeitig die Höhenlage der beiden Vorderräder 22 des Cerates
einstellen kann. Die Vorderräder 22 sind schwenkbar um die Bolzen
23 (Fig. 4), die auf den Armen 20 der Lenkachse 18 montiert
sind, angeordnet,
Durch diese Anordnung und wie es insbesondere in Fig. 3 zu er-*
sehen ist, bleiben die Vorderräder 22 des Gerätes ständig In
einer rechtwinkligen Lage zur Oberfläche oder Neigung des
Bodens, so dass die Lenkfahigke.it des. Gerätes auch bei Schrä'gstellung
gewährleistet wird» Aüsserdem gestattet die gleich*
zeitige Steuerung der auf die Vorderachse 18 einwirkenden Drückzylinder und der mit der. Traghebeln 13 für die Hinterräder gekoppelten Zylinder 15 eine Einstellung der Bodenfreiheit des
Gerätes zwischen einem ganz kleinen Wert und einem Wert, welcher
z.B. 1 Meter betragen kann. Dies stellt für die hier gezeigte
ßeräteart einen sehr wichtigen Verteil dar.
Der Drehkranz- 25 des Gerätes ist z.B. mittels Schrauben auf dem
RäbLnendach 5 befestigt» Auf dem Drefokr&nm 25 betlntkt sich ein
■ .
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. Rahmen 26 (Fig. 1, 2 und 6), auf dem wiederum an einer Seite
ein Gegengewicht 27 und an der anderen Seite ein starker Querbalken 28 als Führungsbahn für den Arm oder Ausleger 29 der
Arbeitseinrichtung montiert sind. Der Arm bzw. Ausleger 29
der Arbeitseinrichtung kann auf diese Weise in Querrichtung von einem Ende zum anderen mittels eines Schiebers oder
Schlitten? 30 (Fig. 6) bewegt werden.
m Die Arbeitseinrichtung besteht aus einem Arm oder Ausleger 39,
welcher von beliebiger Art sein kann. In Fig. 1 ist die dargestellte
Einrichtung mit einem Baggerkübel 31 ausgerüstet,· während
die verschiedenen Arbeitszylinder 32, die zur Steuerung der Einrichtung dienen, schematisch gezeichnet sind. Fig. 2
zeigt eine Ladesehauffei 33 sowie die Druckzylinder 32 als
Arbeitseinrlchtung»
Die Zuleitungen für die verschiedenen Druckzylinder und für die Steuerung bzw* den Antrieb der Arbeitseinrichtung sind in einem
Strang so zusammengefasst, wie es bei 34 in den Fig. 1, 2 und6 P schematisch dargestellt ist. Dieser Leitungsstrang ist an
mehrere Verteiler 35 angeschlossen, die auf der schwenkbaren
Einrichtung vorgesehen sind» Sie werden von einem Sammelverteller 36 aus mit Öl versorgt, so dass das von der auf dem
Gerät vorgesehenen Pumpe kommende Öl später in den HauptbehMlter
zurückfliessen kann.
An der drehbaren Arbeitseinrichtung sind zwei Ständer 37 angebracht,
die nach unten bis in die Kabine hineinreichen, und zwar durch ilen Drehkranz 25 hindurch. Die Ständer 37
tragen einen Sitz 38, auf dem der Fahrer oder Bedienungsraann
Platz nehmen kann.
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Der Fahrersitz 38 verdreht sich somit zusammen mit der Arbeltseinrichtung
und die Stellung des Fahrers 39 ist Immer so, dass
sein Blick ständig auf diese Einrichtung gerichtet ist. Die von den Verteilern 35 kommenden Steuerelemente 40 für die Einrichtung
sind derart nach unten in die Nähe der Ständer 37 verlängert, dass sie sehr leicht vom Fahrer bedient werden können.
Es versteht sich, dass in diesem Falle die Steuerelemente 40 sich ebenfalls mit der Arbeitseinrichtung drehen.
Das Gerät wird mit einem Fahrerstand, der in den Fig. 1 und 2 bei 41 schematisch dargestellt ist, ergänzt^- In Fig. 2 sieht
man, dass, venn die Arbeitseinrichtung nach vorne gerichtet ist, der Fahrer vor dem Fahrerstand 41 steht bzw. sitzt. Der Fahrerstand
41 enthält z.B. das Lenkrad, die Bedienungselemente für den Anlasser, die Kupplung, die Schalteinrichtung des Getriebes,
die Gasregelung des Motors,, die Betätigungsglieder für Bremsen, und das Differential * die Hupe usw., sowie die Steuerelemente
für die Verstellzylinder der Räder. In dieser Stellung kann dann das Gerät ohne Schwierigkeiten z.B. auf der Stresse gefahren
werden, ohne dass der Fahrer dabei den Platz zu wechseln braucht.
Bei Betrachtung der Fig. 6 wird man feststellen, dass die Anordnung des Rahmens 26 für die Arbeitseinrichtung diesem
Rahmen die Möglichkeit gibt, mit se.i.neni Gegengewicht 27 und den
Querträger 28 während der ganzen Drehung der Arbeitseinrichtung
innerhalb eines Kreises - der 7..B. einen maximal er. Durchmesser
von 2,5 πι haben kann - zu bleiber., und zwar" "auch bei Arbeiten
mit seitlich versetztem Ausleger.
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Die Arbeitsweise des Mehrzweckbaugeräte geraäss der Erfindung
ist folgende:
Die Bedienung des Gerätes erfolgt in der in Fig. 2 gezeigten Stellung; dabei ist jedoch die Arbeitseinrichtung auf einen
gewissen Abstand vom Boden hochgehoben. Wie bereits erwähnt, hat dann der Fahrer alle Steuerelemente, die für die Bedienung
des Gerätes notwendig sind, vor sich. Durch die Steuerung der Hebe- bzw. Verstellzylinder kann er die Bodenfreiheit nach
Belieben verstellen und auch das Gerät in einer senkrechten Lage auf einem schrägen Boden halten, odor noch-das Gerät einwandfrei
lenken, obwohl die Räder 14 sich auf verschieden« Ebenen befinden und dabei die Lenkachse 18 wie in Fig. 3 gezeigt,
schräg stellt.
Um Arbeiten auszuführen, senkt der Fahrer die Stützen 3 ab,
wenn diese mit unabhängigen Zylindern ausgerüstet sind, oder stellt die Stützen 3, sofern diese mechanischer Art sind, auf
einem geringen Abstand vom Boden ein und steuert die Traghebel 13 so, dass die Räder 14 leicht hochgehoben vrerden, um das
Gerät bzw. seine Stützen auf dem Boden aufzusetzen.
Wie bereits angegeben, sird die Trp^e^el 13 derart -steuerbar,
dass der eigentliche Gerätekörper senkrecht bleibt. Das Gleiche gilt auch für die Stützen 3.·
Um Basgerfsrheiten auszuführen, befindet sich d?s Gerät in der
in Fig. 1 dargestellter! Stellung. Während der Arbeit kann das
Gerät um 360' schwenken, oder pber nur um 180°, wenn es entlang
eines Hindernisses arbeitet, so dass es in der Lage ist. z.B. einen vor ihm stehenden Lastwagen mit Materialien zu beladen.
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am
BAD ORIGINAL
Während dieses ganzen Vorganges bleibt der Fahrer auf seinem
an die Arbeitseinrichtung eingehängten Sitz und dreht sich mit dem gesamten Oberteil des Gerätes, so dass er die Arbelt
gut beobachten kann, ohne seine Stellung wechseln zu müssen. Die Bedienung des Geräte«= ist hierbei ebenfalls sehr einfach,
weil die Stetierel entente sich mit dem Fahrer drehen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann die gleiche Arbeitseinrichtuhg
Materialien aufnehmen und sie während der Fahrt im Ladekübel 33 behalten; in diesem Falle arbeitet das Gerät als Transportlader.
Zu bemerken ist, dass der Einbau der Arbeitseinrichtung
über Her Kabine die Möglichkeit gibt, eine volle Drehung um
360 axich auf geneigtem Boden und wenn einer der Traghebel
in seiner höchsten Stellung steht, vorzunehmen. Somit erhält man ein vollwertiges Baugerät mit einer äusserst einfachen
Bedienung, auch bei Arbeiten unter schwieriger. Bedingungen.
An der beschriebenen Ausführungsart können technisch gleichwertige
Änderungen vorgenommen werden, ohne sich dabei vorder
Erfindung zu entfernen.
B.12. pll E/S
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Claims (11)
- Patentans ρ r ü c h e :Γ 1. j Mehrzweckbaugerät, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem selbstfahrenden Fahrgestell O), einer in de™ Fahrgestell (1) eingebauten Kabire (Pfosten 4) einer auf dem Oberteil (5) der Kabine (4) schwenkbar angeordneten Arbeits ei nrichtung (Drehkranζ 25, Ausleger 29), dip um 360- um die eigene Achse drehbar ist, einem für den Bedienungsmann (39) in die Kabine (4) eingebauten Sitz (38), Verbindungselementen (Stander 37) zwischen dem Fahrersitz (38) und der Arbeitseinrichtung (25, 29), und Steuerorganen (40) für die Arbeitseinrichtung (25, 29), vorzugsweise bis in Griffnähe des auf dem Sit?, sitzenden Fahre?rs reichend und sich ebenfalls mit dem Fahrer drehend, so da^s die Einrichtung (29) sowohl hinter als auch'vor de-n Rerä't arbeiten kann, besteht.
- 2. Mehr zweckbaugerät, nach Anspruch 1, dadur da gekennzeichnet, dass der Fahrersitz (38) unmittelbar mittels Ständer (37) oder dgl. an der Arbeit se inr ich tur-g (Drehkranz 25) innerhalb der Kabine (4) aufgehängt ist.
- 3. Mehrzweckbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabine (4) nach hinten auf der? Fahrgestell (1) versetzt ist und dass da«' Vorderteil des Fahrgestells (1) das Triebwerk mit dem Motor (6), Kupplung (8), Schaltgetriebe (9), Differential (10) und ähnl. Vorrichtungen trägt, wobei die Steuer^rgane de«? Gerätes in dem nach vorne gerichteten Teil der Kabine (Fahrerstand 41) zusammengefasst sind.2 0 9 8 3 7/ 0 644 BAD original
- 4. Mehrzweckbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Lenkräder (22) eine in der waagrechten Ebene vorzugsweise C-förmige Vorderachse (18) vorgesehen ist, welche mit dem Fahrgestell (1) etwa in der Mitte ihres Querstrebens verbunden ist, derart, dass sie um die Längsachse (19) des Gerätes drehbar ist und dabei die Lenkräder (22) ständig etwa rechtwinklig zura Boden verbleiben.
- 5. Mehrzweckbaugerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass HöheneinsteΠ vorrichtungen, wie z.B. Druckzylinder, oder dgl. mit der Vorderachse )(18) gekoppelt oder in dieser eingebaut sind, um die Bodenfreiheit im vorderen Teil des Geräts einstellen zu können.
- 6. Mehrzweckbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass schwenkbare Hebel (13) vorgesehen sind, auf denen die hinteren Räder (14) des Gerätes montiert sind, und dass Druckzylinder (15) oder ähnl. Verstellorgane mit den Hebeln (13) gekoppelt und vorzugsweise Untersetzungsgetriebe in Hebeln (13) eingebaut sind.
- 7. Mehrzweckbaugerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkpunkte (12) der Hebel (13) am Fahrgestell (1) etwa auf der Höbe des Differentials (10) vorgesehen sind.20983770644BAD ORIGINAL
- 8. Mehrzweckbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Stützen (3) am hinteren Teil des Fahrgestells (1) angebracht werden, die mit Zylindern oder unabhängigen Verstellvorrichtungen ausgerüstet sind.
- 9. Hehrzweckbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitseinrichtung (Ausleger 29) mittels eines Drehkranzes ^25) auf der Kabine (4, 5) montiert ist und einen auf dem Drehkranz (25) befestigten Rahmen (26) besitzt, der ein Gegengewicht (27) und einen Querträger (28) bzw. eine Führungsbahn trägt, auf dem bzw. in der die Arbeitseinrichtung (29) in Querrichtung bewegbar ist, um Arbeiten mit seitlicher Ausladung ausführen zu können.
- 10. Mehrzweckbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sammelverteiler (36) vorgesehen ist, der mit einer Gerätepumpe und einem im Fahrgestell (1) befindlichen ölbehälter verbunden ist und an den die Einzelverteiler für die Steuerung bzw. Bedienung des Gerätes angeschlossen sind.
- 11. Mehrzweckbaugerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelverteiler auf dem schwenkbaren Rahmen (26) über der Kabine (4, 5) angeordnet und mit den sich in Griffnähe des Bedienungsmannes (39) befindlichen Steuerelementen .(40) verbunden sind.A1902 JB. 12.1971 E/2Ö9837/Q644
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