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DE3104112A1 - Verfahren zur herstellung schuetzender oxidschichten - Google Patents

Verfahren zur herstellung schuetzender oxidschichten

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DE3104112A1
DE3104112A1 DE19813104112 DE3104112A DE3104112A1 DE 3104112 A1 DE3104112 A1 DE 3104112A1 DE 19813104112 DE19813104112 DE 19813104112 DE 3104112 A DE3104112 A DE 3104112A DE 3104112 A1 DE3104112 A1 DE 3104112A1
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Germany
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mbar
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oxidation process
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DE3104112C2 (de
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August Dipl.-Chem. Dr. 8031 Gilching Mühlratzer
Bruno Dipl.-Chem. 8047 Karlsfeld Stemmler
Hans Dr.-Ing. 8031 Puchheim Zeilinger
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MT Aerospace AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/02Pretreatment of the material to be coated

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  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

gli/sd
M.A.N. MASCIIINEMrARRIK AUGSBIJRn-NORMuERn Aktiengesellschaft
München, 4. Februar 1981
Verfahren zur Herstellung schützender Oxidschichten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung schützender Oxidschichten auf einem metallischen Gegenstand, bei den der Gegenstand nach einer Vorbehandlung einem Oxidationsprozeß unter erhöhter Temperatur unterzogen wird.
Bei den Prozessen der nuklearen Kohlevergasung spielt die Permeation eine wichtige Rolle. Aus Sicherheitsgründen ist es notwendig, die mit den Wasserstoff bzw. Tritium enthaltenden Arbeitsgasen in Verbindung kommenden Bauteile mit Schutzschichten zu versehen, die einen Duchtritt dieser Elemente verhindern sollen.
Eine bekannte Methode, Werkstoffe bzw. Gegenstände gegen den Eintritt von Fremdelementen zu schützen, besteht darin, die Oberfläche des entsprechenden Gegenstandes mit einer Oxidschicht zu versehen.
Rei dem bekannten Verfahren wird die Oxidschicht auf den Gegenstand einfach dadurch erhalten, daß der Gegenstand der Atmosphäre des betreffenden Vergasungsprozesses unter den dem Prozeß zugrundeliegenden physikalischen Bedingungen ausgesetzt wird.
7.2041
Ein derartiges Verfahren eignet sich jedoch nicht zur Anwendung auf Fälle, bei denen der Gegenstand extremen Bedingungen, insbesondere Wasserstoff bei hohen Temperaturen, ausgesetzt wird, wie es z.B. bei der nuklearen Kohlevergasung dor Fall ist.
Die mit dem bekannten Verfahren hergestellten Schichten weisen keine ausreichende Dichtheit und außerdem ke.ine genügende mechanische Stabilität auf. Unter relativ geringen Beanspruchungen bilden sich nämlich bereits Risse in der Schutzschicht oder die Schicht platzt sogar ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren dahingehend zu verbessern, daß die Oxidschicht einen v/i rkungsvol 1 en Schutz gegen die Permeation von Fremdelementen, insbesondere Wassserstoff oder Tritium auch bei hohen Temperaturen bietet.
xu Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß unter Anwendung eines Gegenstandes aus Hochtemperaturlegierungen der Gegenstand einer mechanischen und/oder chemischen Vorbehandlung unterzogen wird, und daß der anschließende Oxidationsprozeß unter Anwendung eines niedrigen Oxidations-
J potentials und einer Temperatur zwischen etwa 900 und 1000°C durchgeführt wird.
Durch das niedrige Oxidationspotential ist eine selektive Oxidation möglich, mit der bei entsprechender Wahl des
Partialdruckes des Oxidationsmittels erreicht werden kann, daß nur einzelne F.lemente, vorzugsweise nur ein Element aus dem zu behandelnden Werkstoff in den Oxidationsprozeß eingeht.
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Hoi lioclii et) i orl.cn Stählen sow it; Ni ck ο I has i r>l egi orungen konnte durch Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens beobachtet werden, daß eine Oxidation desjenigen Bestandteiles der das Oxid mit dem niedrigsten Zersetzungsdrucksich bildet, nämlich Chrom. Durch das langsame Wachstum des Chromoxids wird eine gleichmäßige Bildung der Oxidschicht erreicht. Diese Schichtbildung wurde auch dadurch begünstigt, daß in diesen Legierungen eine relativ gute Chrombeweglichkeit gegeben ist. Durch diese Chrombeweg-
'^ lichkeit erfolgt ein gewisser Machschub von Chrom aus dem inneren Bereich an die Oberfläche, der zur Bildung einer weitaus kompakten Cr^-Schutzschi cht beiträgt.
Untersuchungen haben ergeben, daß diese Cr9O -Schicht einen gleichmäßig dichten überzug ergibt, der eine Permeation von Wasserstoff oder Tritium sowie von anderen Elementen in den Werkstoff in befriedigender Weise hemmt» und zwar auch bei sehr hohen Temperaturen. Es konnte
ebenfalls festgestellt werden, daß diese Oxidschicht on
gleichzeitig einen guten Schutz gegen Hochtemperaturoxidation, gegen Aufkohlung, sowie gegen Schwefelwasserstoff-, Schwefel oxid- und Halogenkorrosion gibt. Die Cr?0 -Schicht zeigt auch eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte mechanische Stabilität auf. 25
Die Qualität der. Schutzschicht läßt sich weiterhin verbessern, indem der Gegenstand einer mechanischen Vorbehandlung, wie z.B. einer Kaltverformung und anschließend einer Glühbehandlung unter Wasserstoff unterworfen wird.
Die mechanische Behandlung, die Schleifen, Honen, Drehen oder Kugelstrahlen sein kann, bewirkt, im Zusammenhang mit der nachfolgenden Temperaturbehandlung eine Verfeinerung der Korngrößen an der Gegenstandsoberfläche, und da-■ mit eine Erhöhung der Chrombeweglichkeit. Diese wird
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' in der anschließenden chemisehen Vorbehandlung dahingehend ausgenutzt, daß die durch den Wasserstoff im Glühvorgang hervorgerufene Cr-Segregation der Legierung eine bemerkenswerte Anreicherung von Chrom im Oberflächenbereich bewirkt. Auf einer derart vorbehandelten, für den Oxidationsvorgang direkt zugänglich gemachten chromangereicher- ■ ten Oberfläche läuft eine über die Fläche annähernd homogen verteilte Oxidation ab, die zu einer sehr dichten und gut haftenden und damit mechnisch sehr stabilen Barriereschicht führt.
Der Glühvorgang wird vorzugsweise bei einer Tenperatur durchgeführt, die der Temperatur für den nachfolgenden Oxidationsprozeß annähernd gleich ist. Dieses hat den 15- Vorteil, daß die beiden ternperaturabhängigen Verfahrens- · schritte zügig hintereinander durchgeführt werden können.
Für den Oxidationsprozeß kann CO2 als Oxidationsmittel verwendet v/erden. Dadurch kann das Hi 1 f sgl eichgewi cht 2C0„ = 2C0+Q„ zur Herabsetzung des Sauerstoffpartial druckes ausgenutzt werden.
Ein bevorzugtes Oxidationsmittel ist Wasserdampf. Mit Wasserdampf kann unter dem Hi 1 f sgl eichqowi cht ?IL,0 = ?.\\ +0 cci
ein noch niedrigeres Oxidationspotential als im Falle von CO9 erreicht werden. Die Verwendung dieses Oxidationsmittels hat in Verbindung mit der Wasserstoffrediktion als Vorbehandlung den weiteren Vorteil, daß zwischen der chemischen Vorbehandlung und dem Oxidationsprozeß kein Spülvorgang
eingesetzt werden muß. Der hierbei während der Oxidation vorhandene Oberschuß von Wasserstoff wirkt sich sogar noch positiv auf den Prozeß aus, indem dieser Wasserstoff eine weitere Herabsetzung des Sauerstoff-Partialdruckes hervorruft.
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Um eine Durchführung des Oxidationsprozesses unter vermindertem Druck und damit die Verwendung von Vakkumapparaten zu vermeiden, wird vorgeschlagen, das Oxidationsmittel in einem inerten Trägergas, vorzugsweise einem Edelgas, insbesondere Helium oder Argon, über den zu beschichtenden Gegenstand zu leiten. Das Oxidationsmittel kann dabei vorzugsweise in einem geschlossenen Kreislauf aber auch in einer teilgeschlossenen oder
offenen Betriebweise geführt werden. 10
Rei der Verwendung von C0„ als Oxidationsmttel wird ein Oxidationspotential von' unter 50 mbar, vorzugsweise etwa· 10 mbar verwendet, während der Wasserdampfpartialdruck niedrigerer als 100 mbar ist, wobei diese Werte auf Normal-
'5 bedingungen bezogen sind. Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Oxidationsprozesses nit Wasserdarpf unter einem Partialdruck von etwa 20 mbar. Diese Bedingungen lassen sich direkt bei Atnosphärendruck und Raumtemperatur erreichen.
Es ist vorteilhaft, wenn die Oxidschichtdicke unter 4/</^ Vorzugs v/ei se im Bereich von 2^mIi egt. Eine derartige Schicht ist gegenüber Spannungen und anderweitigen
Beanspruchungen resistent und demzufolge stabil. ·
Ausführungsbeispiele:
Beispiel 1
Zur Beschichtung einer unter dem Warenzeichen "Haste!oy X"
bzw. "Inconel 625" bekannten Nickel bas.i si egierungen mit der Zusammensetzung: 22% Cr, 9% Mo, 19% Fe, Si, Mn, Rest Nickel bzw. mit der Bezeichnung NiCr22Mo9Nb wurden folgende Verfahrensschritte durchgeführt:
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' a) Zunächst wurde die Oberfläche mechanisch durch Schleifen (Körnung 320), Honen oder Kugelstrahlen vorbehandelt.
b) Danach wurde der Gegenstand bei 1000'C 5 Stunden lang mit H„ reduziert, und anschließend mit Argon gespült,
c) hierauf wurde der Oxidationsprozeß bei der gleichen Temperatur, also 1000"C mit 20 mbar Wasserstoff in Argon eingeleitet.
d) Nach einem 4-stündigen Oxidationsprozeß wurde eine TO dichte Cr?0 -Schicht von 1 bis 2μ·ΐη erhalten.
Beispiel 2
Ein Gegenstand aus hochlegiertem Stahl mit 32% Ni, 20% Cr, 0,1% C, Al, Ti, Rest Fe wurde einer Vorbehandlung wie in Beispiel 1 (Verfahrensschritte a) und b) unterzogen.
c) Danach wurde die Oberfläche bei 900 bis 950°C nit bis 20 mbar Wasserdampf in Argon oxidiert.
d) Auch in diesen Fall konnte in 4 Stunden eine kompakte
Chromoxidschicht von 1 bis 2^.m hergestellt werden.
Beispiel 3 ■ . ■
Es wurde ein Gegenstand aus hochlegiertem Stahl wie im Beispiel 2 mit der gleichen Vorbehandlung verwendet, wobei
jedoch nach der Glühbehandlung der Wasserstoff nicht entfernt, sondern für den Oxidationsprozeß beibehalten wurde. Die Oxidation wurde bei 1000°C durch Hinzufügung von Wasser dampf in Argon eingeleitet.
Der Wasserdampf-Partialdruck betrug zwischen 10 bis 20 mbar und der des H2 0,1 bis 0,8 bar. Die Schichtdicke nach 4 Oxi dationssttinden betrug ebenfalls 1 bis 2an.
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-10-
Rei diesem Verfahren konnte gegenüber den Beispiel 2 eine höhere flaf t: fos I. i i)k i· i t (\t>r OxidschichL festgestellt, werden, DdS Roispiel 2 1 cifJt. sich dagegen bcii niedrigeren Temperaturen durchführen.
In allen Fällen konnte festgestellt werden, daß die Oxidschicht eine hohe Stabilität hatte und einen bemerkenswerten Schutz gegen Wasserstoff- bzv/. Tritiumpermeation bewirkte.
(M Λ)? . 19H1

Claims (1)

  1. gü/sd
    M.A.N. MASCHINENFABRIK AUGSBURG-NORNBERG Aktiengesellschaft
    München, 4. Februar 1981
    Patentansprüche
    /-■
    1'. Verfahren zur Herstellung schützender Oxidschichten auf Gegenständen, bei dem der Gegenstand nach einer Vorbehandlung einem Oxidationsprozeß unter erhöhter Temperatur unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anwendung des Verfahrens für Gegenstände aus Hochtemperaturlegierungen der Gegenstand einer mechanischen und/oder chemischen Vorbehandlung unterworfen
    wird, und daß der anschließende Oxidationsprozeß unter Anwendung eines niedrigen Oxidationspotentials und einer Temperatur zwischen etwa 900 und 1000°C durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbehandlung in einer mechanischen und einer anschließenden Glühbehandlung unter V/asserstoff besteht.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die chemische Oberflächenbehandlung bei einer Temperatur durchgeführt wird, die der Temperatur für den nachfolgenden Oxidationsprozeß annähernd gleich ist.
    7.2041
    ' 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel CO2 ist.
    ^ ' 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der CO?~Partialdruck, bezogen auf Normalbedingungen, niedrigerer als 50 mbar, vorzugsweise etv/a 10 mbar ist.
    6. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel Wasserdampf ist.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserdampf-Partial druck, bezogen auf Normalbedingungen, niedriger als 100 mbar, vorzugsweise etwa 20 mbar ist.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, da-
    durch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel
    in einem inerten Trägergas, vorzugsweise Edelgas, wie Argon oder Helium über den zu beschichten den Gegenstand geleitet wird.
    9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Oxidationsdauer je nach gewünschter Schichtdicke zwischen 2 und Stunden beträgt.
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Oxidschichtdicke unter 4M>" vorzugwei se unter 3^1"" 1 iegt.
    7.2041
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    11. Verfdhrah nach πιηοιπ flor vorhortiohondon Arinpriichr», unter Anwendung eines Gegenstandes aus Nickelbasislegierung, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand nach einer mechanischen Vorbehandlung etwa-•5 3 Stunden mit H2 bei 1000T reduziert wird und anschließend einem 4- bis 8-stündigen Oxidationsprozeß bei 1000*C mit etwa 20 mbar Wasserdampf in Edelgas unterworfen wird.
    IQ . 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis lo,
    und unter Anwendung eines Gegenstandes aus hochlegiertem Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand nach einer mechanisehen.Vorbehandlung etwa 3 Stunden mit H2 bei lOOCTC reduziert wird und anschließend einer 4- bis 8-stündigen Oxidationsbehandlung bei etwa lOOOT unterworfen wird, und daß die Oxidationsatnosphäre aus Wasserdampf, Wasserstoff und Argon besteht.
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, und unter Anwendung eines Gegenstandes aus hochlegiertem Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand nach einer mechanischen Vorbehandlung etwa 3 Stunden mit H„ bei 10000C reduziert wird und
    anschließend einem 4- bis 8-stündigen Oxidationsprozeß bei 900 bis 950"C mit Wasserdampf in Edelgas unterworfen wird.
    7.2041
    04.02.1981
DE19813104112 1981-02-06 1981-02-06 Verfahren zur Herstellung von Oxydschichten Expired DE3104112C2 (de)

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