DE3152999C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60T8/885—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means using electrical circuitry
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des
Bremsmomentes in einer blockiergeschützten, druckmittel
betätigten Fahrzeugbremse und eine Schaltungs-Anordnung
zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bzw. 5.
Bei einer bekannten blockiergeschützten Fahrzeugbremse,
die in der DE-OS 29 01 673 offenbart ist, ist eine
hydraulische Steuerdruckkammer vorgesehen, um ein Hoch
druck-Hydrauliköl in eine hydraulische Drucksteuerein
richtung zum Bremsen von Rädern einzuspeisen, in welcher
der von einem Hauptzylinder erzeugte hydraulische Brems
druck einem Radzylinder zugeführt wird, wodurch die
Betätigung des Radzylinders entsprechend dem in dem
Hauptzylinder erzeugten hydraulischen Druck gesteuert
wird. In dieser bekannten Fahrzeugbremse wird, wenn
das Bremsmoment zu groß ist und die Gefahr einer Rad
blockierung besteht oder die Räder im Begriff stehen,
blockiert zu werden, der hydraulische Druck in der
hydraulischen Steuerdruckkammer durch einen hydraulischen
Steuerdruckkreis gesteuert, der dieses zu große Bremsmoment
ermittelt, um einen derartigen hydraulischen Steuerdruck
zu erzeugen, daß das auf die Räder ausgeübte Bremsmoment
vermindert oder auf einem konstanten Wert gehalten
wird. Dieser hydraulische
Steuerdruckkreis umfaßt ein normalerweise geschlossenes
Einlaßventil, welches durch eine Magnetspule umgeschaltet
und gesteuert wird, und welches zwischen einer Hochdruck-
Hydraulikquelle des Kreises und der hydraulischen Steuer
druckkammer angeordnet ist. Ferner
umfaßt der hydraulische Steuerdruckkreis ein normaler
weise geschlossenes Auslaßventil, welches durch eine
Magnetspule umzuschalten und zu steuern ist und welches
zwischen der hydraulischen Steuerdruckkammer
und einem dem Umgebungsdruck ausgesetzten
Ölbehälter angeordnet ist.
Bei dieser blockiergeschützten Fahrzeugbremse
ist in dem Normalzustand, in welchem keiner
der Magnetspulen ein Signal zugeführt wird, die Steuer
druckkammer von der Druckquelle des
Steuerdruckkreises getrennt, aber sie steht mit dem Ölbehäl
ter in Verbindung und daher wird das auf die Räder aus
geübte Bremsmoment entsprechend der Bremsenbetätigung
durch den Fahrer verändert. Wenn die Gefahr einer Rad
blockierung auftritt und der Magnetspule des Auslaßven
tils ein Signal zugeführt wird, wird dieses Auslaßventil
geschlossen und die Steuerdruckkammer ebenfalls von dem
Ölbehälter getrennt. Dementsprechend wird das Hydraulik
öl in der Steuerdruckkamer eingeschlossen, und das
Bremsmoment wird auf einem vorbestimmten Wert gehalten
ohne Rücksicht auf die Bremsenbetätigung durch den Fahrer.
Wenn die Räder im Begriff stehen, blockiert zu werden
und beiden Magnetspulen Signale zugeführt werden, wird
das Einlaßventil geöffnet, und gleichzeitig wird das
Auslaßventil geschlossen, wodurch das Hochdruck-Hydraulik
öl von der Druckquelle des Steuerdruckkreises unter
Druck in die Steuerdruckkammer eingespeist wird und
gleichzeitig die Steuerdruckkammer von dem Ölbehälter
getrennt wird. Dementsprechend wird der Druck in dem
Radzylinder im Vergleich zu dem in dem Hauptzylinder er
zeugten Hydraulikdruck vermindert. Daher wird das
Bremsmoment ohne Rücksicht auf die Bremsenbetätigung
durch den Fahrer vermindert.
Bei dem geschilder
ten Aufbau kann daher durch angemessene Steuerung der
Zeitpunkte für die Zuführung von Signalen zu den Magnet
spulen zum Öffnen und Schließen des Einlaßventils und
des Auslaßventils eine Steuerung der Fahrzeugbremse
durchgeführt werden. Zur Durchführung die
ser Steuerung ist ein Verfahren erwogen worden, bei wel
chem Referenzsignale erzeugt werden, umfassend ein erstes
Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR1, das die Umfangs
geschwindigkeit des Rades angibt, und dessen Wert niedri
ger ist als die Fahrzeuggeschwindigkeit, ferner ein
zweites Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR2, das be
stimmt wird, indem die Schlupfrate des Rades berücksich
tigt wird, und dessen Wert niedriger ist als VR1, ein
erstes Bezugs-Radbeschleunigungssignal w1, das eine
positive Umfangsbeschleunigung des Rades angibt, ein zwei
tes Bezugs-Radbeschleunigungssignal w2, dessen Wert
höher ist als w1, sowie ein Bezugs-Radverzögerungssignal
-w3, das eine negative Umfangsbeschleunigung des Rades
angibt. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit Vw des Rades in
dem Bereich VR1<Vw<VR2 während des Bremsens ist, wer
den beiden Magnetspulen Signale zugeführt, in dem Augen
blick, in welchem der Wert des Radbeschleunigungssignals
w niedriger ist als -w3. Die Zuführung des Signals
zur Magnetspule für das Einlaßventil wird in dem Augen
blick gestoppt, in welchem das Signal w zunimmt und
-w3 übersteigt. Wenn das Signal Vw niedriger wird als VR2,
werden beiden Magnetspulen Signale zugeführt, bis w zu
nimmt und w1 übersteigt. Gemäß diesem Verfahren wird,
wenn der Bremsvorgang bewirkt wird, während das Fahrzeug
auf einer Straße mit hoher Reibung fährt, in dem Augen
blick, in welchem der Wert des Radbeschleunigungssignals
w höher wird als der Wert des Bezugs-Radverzögerungs
signals -w3, die Verminderung des Bremsmomentes gestoppt,
und daher wird eine übermäßige Verminderung des Bremsmo
mentes vermieden und der Bremsweg kann durch Erhöhung
der Bremsenwirksamkeit verkürzt werden. Wenn das Fahr
zeug sich in einem gebremsten Zustand befindet und von
der Straße mit hoher Reibung auf eine glatte Straße
kommt, wird die Verminderung des Bremsmomentes fortgesetzt,
bis das verminderte Radbeschleunigungssignal w erhöht
wird und sein Wert höher wird als der Wert des ersten
Bezugs-Radbeschleunigungssignals w1, das heißt, bis die
Radbeschleunigung ausreichend wiederhergestellt ist. Dem
entsprechend kann ein Blockieren auf rund übermäßiger
Verminderung der Radgeschwindigkeit sicher vermieden wer
den.
Um bei einer derartigen blockiergeschützten Fahrzeugbremse
das erste Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR1 auf einen
Wert unterhalb der Fahrzeuggeschwindigkeit einzustellen
und auch das zweite Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR2
auf einen Wert unterhalb des Wertes des ersten Referenz-
Radgeschwindigkeitssignals VR1 einustellen, so daß das
Verhältnis des zweiten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals
zu der Fahrzeuggeschwindigkeit weniger als 30% beträgt
(die Schlupfrate ist höher als 70%), ist es erforder
lich, die Fahrzeuggeschwindigkeit zu ermitteln. Es ist
aber keine brauchbare Einrichtung zur direkten Ermittlung
der Geschwindigkeit des Fahrzeugs in gebremstem Zustand
entwickelt worden. Dementsprechend wird die Fahrzeugge
schwindigkeit gewöhnlich aufgrund der Radgeschwindigkeit
angenommen, welche durch einen an das Rad angefügten
Geschwindigkeitsfühler genau ermittelt wird. Solch eine
Annahme der Fahrzeuggeschwindigkeit umfaßt ein Verfahren,
bei welchem der Spitzenwert der Fahrzeuggeschwindigkeit
gespeichert wird, wenn die Verzögerung des Rades niedri
ger als die vorbestimmte Verzögerung ist, und zwar wird,
wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Rades allmählich
vermindert wird, angenommen, daß die Fahrzeuggeschwindig
keit im selbem Maße abnimmt wie das Maß der Verminderung
der Radgeschwindigkeit. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit
des Rades abrupt vermindert wird, wird angenommen, daß
die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend der vorbestimm
ten Verzögerung vermindert wird, und die Fahrzeugge
schwindigkeit wird aufgrund dieser Annahmen bestimmt. Bei
diesem Verfahren zur Bestimmung der Fahrzeuggeschwindig
keit sollte der geschätzte Wert der Fahrzeuggeschwindig
keit auf der Grundlage des Spitzenwertes der Radge
schwindigkeit für jeden Zyklus ihrer Veränderung korri
giert werden. Zu diesem Zweck sollte die vorbestimmte
Verzögerung auf einen Wert oberhalb der tatsächlichen
Fahrzeugverzögerung eingestellt werden. Der Maximalwert
der tatsächlichen Fahrzeugverzögerung beträgt etwa 1,0 G
(G bedeutet die Schwerkraftbeschleunigung). Dementsprech
end wird die vorbestimmte Verzögerung gewöhnlich inner
halb des Bereiches von 1,0 bis 1,2 G eingestellt. Auf
einer sehr glitschigen Straße wie beispielsweise einer
vereisten Straße ist die tatsächliche Fahrzeugverzöge
rung häufig niedriger als 0,2 G. Wenn in solchem Fall das
Bremsmoment auf der kritischen Grenze liegt zwischen dem
Moment, welches das Rad blockiert, und dem Moment, wel
ches das Rad nicht blockiert, ist die Radverzögerung
manchmal niedriger als die vorbestimmte Verzögerung, ob
wohl die Radverzögerung beträchtlich höher ist als die
tatsächliche Fahrzeugverzögerung. Entsprechend dem oben
erwähnten Fahrzeuggeschwindigkeits-Bestimmungsverfahren
wird auch in diesem Fall angenommen, daß die Fahrzeug
verzögerung der Radverzögerung gleich ist, und es wird
kein Signal zur Verminderung des Bremsmomentes erzeugt.
Dementsprechend kann die Antiblockier-Bremsfunktion
nicht ausgeübt werden, und die Räder werden blockiert,
bevor das Fahrzeug zum Stehen kommt.
In dem Fall, in welchem die Radverzögerung zwischen der
tatsächlichen Fahrzeugverzögerung und der vorbestimmten
Verzögerung liegt, ist, da die geschätzte Fahrzeugge
schwindigkeit gleich der Radgeschwindigkeit ist, der Wert
des Radgeschwindigkeitssignals Vw nicht niedriger als VR1
oder VR2, und die geschätzte Radgeschwindigkeit zeigt die
tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit nicht an, und daher
tritt die oben erwähnte Erscheinung auf. Dementsprechend
kann das Auftreten der oben erwähnten Erscheinung ver
hindert werden, wenn die Genauigkeit der Bestimmung der
Fahrzeuggeschwindigkeit für die Einstellung des zweiten
Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR2 bei dem herkömm
lichen Antiblockier-Bremssteuerverfahren verbessert wird.
Versuche haben ergeben, daß die Erscheinung,
bei welcher die Radverzögerung zwischen der tatsächlichen
Fahrzeugverzögerung und der vorbestimmten Verzögerung
liegt und die Räder allmählich blockiert werden, nur an
den Hinterrädern auftritt. Genauer gesagt ist im Fall der
Vorderräder die Bremskapazität relativ zu dem Trägheits
moment des Rades viel größer als im Fall der Hinterräder,
und es wird angenommen, daß eine drastische Verminderung
der Geschwindigkeit der Räder verursacht wird, selbst
wenn nur ein etwas übermäßiger Bremsdruck ausgeübt wird.
Wenn dementsprechend das zweite Referenz-Radgeschwindig
keitssignal VR2 unter Verwendung der Radgeschwindigkeit
eingestellt wird, welche aus der Geschwindigkeit des Vor
derrades auf der rechten Seite (oder auf der linken Seite)
bestimmt wird, und die Antiblockier-Bremssteuerung des
Vorder- und Hinterrades auf der rechten Seite (oder auf
der linken Seite) auf der Grundlage dieses zweiten Referenz-
Radgeschwindigkeitssignals VR2 durchgeführt wird, kann
das Auftreten der oben erwähnten Erscheinung einer all
mählichen Blockierung der Räder verhindert werden.
Aus der Druckschrift ATZ, 1979, S. 569-583 ist bereits ein
Antiblockiersystem für Personenwagen mit digitaler Elektro
nik bekannt, bei dem die Meßgrößen "Radschlupf" und "Dreh
verzögerung" bewertet und nebeneinander verwendet werden.
Dabei werden zwei Referenzgeschwindigkeiten gebildet, die
durch Drehverzögerungs- bzw. -beschleunigungsschwellen er
gänzt sind. Außerdem wird gemäß diesem bekannten Anti
blockiersystem die Bremskraft mit einer Pulsstufenregelung
optimal ausgenutzt. Hierbei spielt nicht nur die Hysterese
der Bremse, sondern auch das Trägheitsmoment derselben eine
wesentliche Rolle.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren der eingangs genannten Art und eine Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, die es
ermöglichen, das Auftreten einer schleichenden Blockierung
von Fahrzeugrädern während des Bremsbetriebes wirksam zu
vermeiden, wenn das Fahrzeug insbesondere auf einer
schlüpfrigen Straße fährt. Dabei soll ein unnötiger Betrieb
bei beispielsweise einer scharfen Wendung oder dergl. ver
mieden werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 5
gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand mehrerer Figuren beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 schematisch einen hydraulischen Druckkreis einer
Ausführungsform der Antiblockier-Bremseinrichtung,
auf die das erfindungsgemäße Verfahren anzuwenden
ist,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung einer Steuersignal-Erzeugungs
schaltung,
Fig. 3 ein Schaltbild einer Steuerschaltung zur
Steuerung
der Vorderräder entsprechend den durch die
Schaltung in Fig. 2 erzeugten Steuersignalen,
Fig. 4 ein Schaltbild einer Steuerschaltung zur Steuerung
der Hinterräder.
In Fig. 1 ist ein Bremspedal 1 betriebsmäßig mit einem
Hauptzylinder 2 verbunden, und wenn das Bremspedal 1
durch den Fahrer niedergedrückt wird, wird durch den
Hauptzylinder 2 ein hydraulischer Bremsdruck erzeugt. Der
Hauptzylinder 2 ist über eine Ölleitung 3 mit einer hy
draulischen Bremsdruckkammer 7 verbunden, die zwischen
einem Paar Kolben 5 und 6 in einem an dem Fahrzeugkörper
angebrachten Radzylinder 4 ausgebildet ist. Die Kolben 5
und 6 sind mit jeweiligen Bremsbacken 8 und 9 verbunden,
welche dazu dienen, durch Reibungskontakt mit einer Brems
trommel Bremsmomente zu erzeugen. Wenn durch Betätigung
des Bremspedals 1 hydraulischer Bremsdruck von dem Haupt
zylinder 2 erzeugt wird, wird dementsprechend dieser hy
draulische Bremsdruck durch die Ölleitung 3 auf die
hydraulische Bremsdruckkammer 7 übertragen, mit dem Er
gebnis, daß die Kolben 5 und 6 gedrückt und so bewegt
werden, daß sie voneinander getrennt werden und die Brems
backen 8 und 9 gegen die Bremstrommel gedrückt werden,
um die auf die Räder ausgeübten Bremsmomente zu erzeugen.
Wenn der Bremsdruck in der Bremsdruckkammer 7 zu hoch ist,
sind die zwischen den Bremsbacken 8 und 9 und der Brems
trommel erzeugten Bremsmomente zu groß, und daher werden
die Räder blockiert. Um diese Blockierung zu vermeiden,
sind zwischen den Kolben 5 und 6 und den Endwänden des
Radzylinders 4 zwei hydraulische Steuerdruckkammern 10
und 11 ausgebildet, und wenn die Möglichkeit oder Gefahr
einer Blockierung der Räder besteht, werden die Bewe
gungen der Kolben 5 und 6 durch den Bremsdruck gesteuert,
indem die hydraulischen Steuerdrucke in diesen Steuer
druckkammern 10 und 11 gesteuert werden.
Der Steuerdruckkreis zur Steuerung der Steuerdrucke in
den Steuerdruckkammern 10 und 11 wird nachfolgend be
schrieben.
Durch eine hydraulische Druckpumpe P wird von einem Ölbehälter
T angesaugtes und komprimiertes Steueröl durch eine
Ölleitung 12 einem Druckspeicher A und auch einer Auslaß
öffnung eines Einlaßventils 13 zugeführt, das durch eine
Magnetspule 18 umzuschalten und zu steuern ist. Das Ein
laßventil 13 ist ein Zweiwege-Umschaltventil mit zwei
Auslaßöffnungen und einer Einlaßöffnung. Die Einlaßöff
nung ist mit den Steuerdruckkammern 10 und 11 über Öllei
tungen 14 bzw. 15 verbunden. Die andere Auslaßöffnung des
Einlaßventils 13 ist durch eine Ölleitung 16 mit einer
Einlaßöffnung eines Auslaßventils 17 verbunden, das durch
eine Magnetspule 19 umzuschalten und zu steuern ist, und
eine Auslaßöffnung des Auslaßventils 17 ist mit dem Ölbe
hälter T verbunden.
Das Auslaßventil 17 ist ein herkömmliches Schaltventil,
und in dem Normalzustand ist das Auslaßventil 17 in die rechte
Stellung geschaltet, wie in Fig. 1 gezeigt. In diesem
Zustand ist die Ölleitung 16 zu dem Ölbehälter T hin ge
öffnet. Wenn der Magnetspule 19 ein Signal zugeführt und
sie betätigt wird, wird das Auslaßventil 17 in die linke
Stellung in Fig. 1 umgeschaltet, um die Ölleitung 16
von dem Ölbehälter T zu trennen.
Im Normalzustand ist das Einlaßventil 13 in die linke
Stellung in Fig. 1 geschaltet, und in diesem Zustand
sind die Steuerdruckkammern 10 und 11 durch die Ölleitun
gen 14 und 15 mit der Ölleitung 16 verbunden, aber von
der Druckpumpe P und der Hochdruckquelle des Druckspei
chers A getrennt. Wenn der Magnetspule 18 ein Signal zu
geführt und diese betätigt wird, wird das Einlaßventil 13
in die rechte Stellung in Fig. 1 geschaltet, und die
Steuerdruckkammern 10 und 11 werden mit der Druckpumpe P
und dem Druckspeicher A verbunden, aber werden von der
Ölleitung 16 abgetrennt.
Der erste Betriebszustand von Fig. 1, in welchem das
Einlaßventil 13 in die linke Stellung und das Auslaßven
til in die rechte Stellung geschaltet sind, und zwar der
Zustand, in welchem den Magnetspulen 18 und 19 kein Sig
nal zugeführt wird, werden nachfolgend beschrieben. Da
in diesem Zustand die Steuerdruckkammern 10 und 11 durch
die Ölleitungen 14 und 15, das Einlaßventil 13, die Öl
leitung 16 und das Auslaßventil 17 zu dem Ölbehälter T
hin geöffnet sind, werden die entsprechenden Kolben 5 und
6 nur entsprechend dem Bremsdruck in der Bremsdruckkammer
7 gedrückt und bewegt. Dementsprechend wird in diesem Zu
stand das Bremsmoment während der Bremsung entsprechend
der Bremsenbetätigung durch den Fahrer unbehindert ver
größert.
In dem zweiten Betriebszustand, in dem das Auslaßventil
17 in die linke Stellung geschaltet ist, nämlich dem Zu
stand, in dem der Magnetspule 19 ein Signal zugeführt
wird, sind die entsprechenden Steuerdruckkammern 10 und
11 von dem Ölbehälter T getrennt, und das Steueröl ist in
den Steuerdruckkammern 10 und 11 eingesperrt. Dement
sprechend wird, selbst wenn der Bremsdruck vergrößert
wird, die Bewegung der Kolben 5 und 6 blockiert. Dement
sprechend wird das Bremsmoment während des Bremsens ohne
Rücksicht auf die Bremsenbetätigung durch den Fahrer auf
einem bestimmten Wert gehalten.
In dem dritten Betriebszustand, in welchem das Einlaß
ventil 13 in die rechte Stellung und das Auslaßventil 17
in die linke Stellung geschaltet sind, nämlich dem Zu
stand, in welchem beiden Magnetspulen 18 und 19 Signale
zugeführt werden, sind die Steuerdruckkammern 10 und 11
mit der Druckpumpe P und der Hochdruckquelle des Druck
speichers A verbunden, aber von dem Ölbehälter T getrennt,
und daher wird das Steueröl von der Druckpumpe P und dem
Druckspeicher A durch das Einlaßventil 13 unter Druck in
die Steuerdruckkammern 10 und 11 eingespeist, und die
Kolben 5 und 6 werden gegen den Bremsdruck in der Brems
druckkammer 7 gedrückt und in der Richtung bewegt, in
der sie einander genähert werden. Dementsprechend wird
das Bremsmoment während des Bremsens ohne Rücksicht auf
die Bremsenbetätigung durch den Fahrer vermindert.
Im vierten Betriebszustand sind das Einlaßventil 13 und
auch das Auslaßventil 17 in die rechte Stellung geschal
tet. In diesem Zustand, in welchem der Magnetspule 18
ein Signal zugeführt wird, sind die entsprechenden Steu
erdruckkammern 10 und 11 durch das Einlaßventil 13 mit
der Hochdruckquelle verbunden, aber von dem Ölbehälter T
getrennt. Dementsprechend wird das Bremsmoment während
der Bremsung ohne Rücksicht auf die Bremsenbetätigung
durch den Fahrer vermindert wie in dem dritten Betriebs
zustand.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Steuersig
nal-Erzeugungsschaltung zur Erzeugung von Steuersignalen
zur Steuerung der Magnetspulen 18 und 19.
Aufbau und Betrieb dieser Steuersignal-Erzeugungsschal
tung wird nachfolgend anhand von Fig. 2 beschrieben.
Ein Drehzahlfühler 121 für das rechte Vorder
rad erzeugt als Ausgangssignal ein der Umfangsgeschwin
digkeit des rechten Vorderrades proportionales Frequenz
signal, und dieses Signal wird durch einen
Wandler bzw. Umsetzer 122 in ein Vorderrad-Geschwindigkeits
signal VwF umgewandelt, das die Umfangsgeschwindigkeit
des rechten Vorderrades angibt. Dieses Vorderrad-Geschwin
digkeitssignal VwF wird einem Radbeschleunigungsberechner
123 und einem Fahrzeug-Geschwindigkeitsschätzer 124 zuge
führt und wird zu Geschwindigkeitsvergleichern 125 und
126 übertragen. In dem Radbeschleunigungsberechner 123
wird das Vorderrad-Geschwindigkeitssignal VwF differen
ziert, um ein Vorderrad-Beschleunigungssignal wF zu er
zeugen, das die Umfangsbeschleunigung des rechten Vorder
rades angibt. Dieses Beschleunigungssignal wF wird Be
schleunigungsvergleichern 127 und 128 und Verzögerungs
vergleichern 129 und 130 zugeführt. Ein erstes Bezugs-
Radbeschleunigungssignal w1, das durch einen ersten
Bezugs-Radbeschleunigungs-Einstellschaltkreis 131 vorein
gestellt wird, wird dem Beschleunigungsvergleicher 127
zugeführt, und dieser erzeugt ein Ausgangssignal α1F,
wenn der Wert des Vorderrad-Beschleunigungssignals wF
höher ist als der Wert des ersten Bezugs-Radbeschleuni
gungssignals w1. Ein zweites Bezugs-Radbeschleunigungs
signal w2, das durch einen zweiten Bezugs-Radbeschleu
nigungs-Einstellschaltkreis 132 auf einen Wert voreinge
stellt wird, der höher ist als der Wert des ersten Be
zugs-Radbeschleunigungssignals w1, wird dem Beschleuni
gungsvergleicher 128 zugeführt, und dieser erzeugt ein
Ausgangssignal α2F, wenn der Wert des Vorderrad-Beschleu
nigungssignals wF höher ist als der Wert des zweiten
Bezugs-Radbeschleunigungssignals w2. Ein erstes Bezugs-
Radverzögerungssignal -w3, das eine negative Radbeschleu
nigung angibt und durch einen ersten Bezugs-Radverzöge
rungs-Einstellschaltkreis 133 voreingestellt wird, wird
dem Verzögerungsvergleicher 129 zugeführt, und dieser
erzeugt ein Ausgangssignal β1F, wenn der Wert des Vor
derrad-Beschleunigungssignals wF niedriger ist als der
Wert des Verzögerungssignals -w3. Ein zweites Bezugs-
Radverzögerungssignal -w4, das durch einen zweiten Be
zugs-Radverzögerungs-Einstellschaltkreis 134 auf einen
negativen Wert voreingestellt wird, dessen absoluter Wert
größer ist als der Wert des ersten Bezugs-Radverzögerungs
signals -w3, wird dem Verzögerungsvergleicher 130 zuge
führt, und dieser erzeugt ein Ausgangssignal β2F, wenn
der Wert des Vorderrad-Beschleunigungssignals wF niedri
ger ist als der Wert des Verzögerungssignals -w4. Wie
bei dem herkömmlichen Verfahren erzeugt der Fahrzeugge
schwindigkeitsschätzer 124 ein geschätztes Fahrzeugge
schwindigkeitssignal VF aus dem Vorderrad-Geschwindig
keitssignal VwF und überträgt dieses zu einem ersten
Referenz-Radgeschwindigkeits-Einstellschaltkreis 135. Der
Einstellschaltkreis 135 stellt ein erstes Referenz-Radge
schwindigkeitssignal VR1 entsprechend einer Schlupfrate
λ₀ ein, die für das geschätzte Fahrzeuggeschwindig
keitssignal VF folgendermaßen voreingestellt wird:
VR1=(1-λ₀)VF
Da die Schlupfrate λ₀ ein positiver Wert ist, ist der
Wert dieses ersten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR1
niedriger als der Wert des geschätzten Fahrzeuggeschwin
digkeitssignals VF. Das erste Referenz-Radgeschwindigkeits
signal VR1 wird zu dem Geschwindigkeitsvergleicher 125
übertragen, und dieser erzeugt ein Ausgangssignal λ1F,
wenn der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeitssignals VwF
niedriger ist als der Wert dieses Signals VR1.
Das Ausgangssignal von dem Fahrzeuggeschwindigkeits
schätzer 124, nämlich das geschätzte Fahrzeug-Geschwin
digkeitssignal VF wird auch einem zweiten Referenz-Radge
schwindigkeits-Einstellschaltkreis 136 zugeführt, und
dieser stellt ein zweites Referenz-Radgeschwindigkeitssig
nal VR2 ein, in welchem die Schlupfrate viel höher ist
als die Schlupfrate, die für das geschätzte Fahrzeug-
Geschwindigkeitssignal VF eingestellt wird, beispielswei
se 70% oder mehr. Dementsprechend ist der Wert des zwei
ten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR2 niedriger als
der Wert des ersten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR1.
Dieses Signal VR2 wird zu dem Geschwindigkeitsvergleicher
126 übertragen, und wenn der Wert dieses Signals VR2
höher ist als der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeits
signals VwF, erzeugt der Geschwindigkeitsvergleicher 126
ein Ausgangssignal λ2F.
Ein von einem Radgeschwindigkeitsfühler 141 für das
rechte Hinterrad erzeugtes Frequenzsignal wird durch
einen Radgeschwindigkeitswandler 142 in ein Hinterrad-
Geschwindigkeitssignal VwR umgewandelt, das die Umfangs
geschwindigkeit des Hinterrades angibt. Das Hinterrad-
Geschwindigkeitssignal VwR wird einem Radbeschleunigungs
berechner 143 und einem Fahrzeug-Geschwindigkeitsschätzer
144 zugeführt und wird zu Geschwindigkeitsvergleichern
145 und 146 übertragen. Der Radbeschleunigungsberechner
143 differenziert das Hinterrad-Geschwindigkeitssignal
VwR, um ein Hinterrad-Beschleunigungssignal wR zu er
zeugen, das die Umfangsbeschleunigung des Hinterrades an
gibt. Dieses Beschleunigungssignal wR wird Beschleuni
gungsvergleichern 147 und 148 und Verzögerungsverglei
chern 149 und 150 zugeführt. Ein erstes Bezugs-Radbe
schleunigungssignal w1, das durch einen ersten Bezugs-
Radbeschleunigungs-Einstellschaltkreis 151 voreingestellt
wird, wird dem Beschleunigungsvergleicher 147 zugeführt,
und dieser erzeugt ein Ausgangssignal α1R, wenn der Wert
des hinteren Radbeschleunigungssignals wR höher ist
als der Wert des ersten Bezugs-Radbeschleunigungssignals
w1. Ein zweites Bezugs-Radbeschleunigungssignal w2,
das durch einen Bezugs-Radbeschleunigungs-Einstellschalt
kreis 152 auf einen Wert eingestellt wird, der höher ist
als der Wert des ersten Bezugs-Radbeschleunigungssignals
w1, wird dem Beschleunigungsvergleicher 148 zugeführt,
und wenn der Wert des Hinterrad-Beschleunigungssignals
wR höher ist als der Wert des zweiten Bezugs-Radbeschleu
nigungssignals w2, erzeugt der Beschleunigungsverglei
cher 148 ein Ausgangssignal α2R. Ein erstes Bezugs-Rad
verzögerungssignal -w3, das eine negative Radbeschleu
nigung angibt, und das durch einen ersten Bezugs-Radver
zögerungs-Einstellschaltkreis 153 voreingestellt wird,
wird dem Verzögerungsvergleicher 149 zugeführt, und wenn
der Wert des Hinterrad-Beschleunigungssignals wR niedri
ger ist als der Wert dieses Verzögerungssignals -w3,
erzeugt der Verzögerungsvergleicher 149 ein Ausgangssig
nal β1R. Ein zweites Bezugs-Radverzögerungssignal -w4,
das durch einen zweiten Bezugs-Radverzögerungs-Einstell
schaltkreis 154 auf einen negativen Wert eingestellt wird,
dessen absoluter Wert größer ist als der Wert des ersten
Bezugs-Radverzögerungssignals -w3, wird dem Verzöge
rungsvergleicher 150 zugeführt, und wenn der Wert des
Hinterrad-Beschleunigungssignals wR niedriger ist als
der Wert dieses Signals -w4, erzeugt der Verzögerungs
vergleicher 150 ein Ausgangssignal β2R. Wie bei dem
herkömmlichen Verfahren erzeugt der Fahrzeuggeschwindig
keitsschätzer 144 aus dem Hinterrad-Geschwindigkeitssig
nal VwR ein geschätztes Fahrzeug-Geschwindigkeitssignal
VR und überträgt dieses zu einem ersten Bezugs-Radge
schwindigkeits-Einstellschaltkreis 155. Dieser Schalt
kreis 155 stellt ein erstes Referenz-Radgeschwindigkeits
signal VR1 mit einer Schlupfrate ein, die für das ge
schätzte Fahrzeug-Geschwindigkeitssignal VR voreinge
stellt wird, und überträgt dieses Signal VR1 zu dem Ge
schwindigkeitsvergleicher 145. Der Geschwindigkeitsver
gleicher 145 erzeugt ein Ausgangssignal λ1R, wenn der
Wert des Hinterrad-Geschwindigkeitssignals VwR niedriger
ist als der Wert des ersten Referenz-Radgeschwindigkeits
signals VR1.
Das Ausgangssignal von dem Fahrzeug-Geschwindigkeits
schätzer 124 des Vorderrades, das heißt, das geschätzte
Fahrzeug-Geschwindigkeitssignal VF, wird einem zweiten
Referenz-Radgeschwindigkeits-Einstellschaltkreis 156 zuge
führt, und auf der Grundlage dieses Signals wird ein zwei
tes Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR′2 eingestellt.
Dieses Signal VR′2 wird zu dem Geschwindigkeitsverglei
cher 146 übertragen, und wenn der Wert des Hinterrad-
Geschwindigkeitssignals VwR niedriger ist als der Wert
dieses Signals VR′2, erzeugt der Geschwindigkeitsver
gleicher 146 ein Ausgangssignal λ2R.
Die so erhaltenen Ausgangssignale werden als Eingangs
signale für die Steuerschaltungen zur Steuerung der Tä
tigkeiten der Magnetspulen der Antiblockier-Bremsein
richtungen für das rechte Vorder- und Hinterrad verwen
det. Fig. 3 und 4 stellen die Steuerschaltung für das
Vorderrad bzw. die Steuerschaltung für das Hinterrad dar.
Aufbau und Betrieb der Steuerschaltung für das Vorderrad
werden nachfolgend anhand von Fig. 3 beschrieben. Das
von der in Fig. 2 gezeigten Steuersignal-Erzeugungs
schaltung erzeugte Ausgangssignal λ1F wird zunächst ei
nem UND-Gatter 161 zugeführt, dem das Ausgangssignal β1F
ebenfalls zugeführt wird. Wenn beide Signale λ1F und
β1F gleichzeitig dem UND-Gatter 161 zugeführt werden,
wird durch dieses ein Ausgangssignal erzeugt. Das Aus
gangssignal λ2F wird einem UND-Gatter 162 zugeführt,
und das Ausgangssignal α1F, welches durch einen Inver
ter 163 invertiert worden ist, wird ebenfalls dem UND-
Gatter 162 zugeführt. Dementsprechend erzeugt das UND-
Gatter 162 ein Ausgangssignal, wenn das Signal λ2F er
zeugt wird und das Signal α1F nicht erzeugt wird. Die
Ausgangssignale von den UND-Gattern 161 und 162 werden
einem ODER-Gatter 164 zugeführt, und wenn wenigstens
eines der UND-Gatter 161 und 162 ein Ausgangssignal er
zeugt, erzeugt das ODER-Gatter 164 ein Ausgangssignal.
Das Ausgangssignal des ODER-Gatters 164 wird zu einem
Impulsgenerator 165 übertragen. Ein Impulssignal wird von
dem Impulsgenerator 165 erzeugt und zu einem ODER-Gatter
166 übertragen.
Wenn die geschätzten Fahrzeug-Geschwindigkeitssignale VF
und VR von der in Fig. 2 gezeigten Steuersignal-Erzeu
gungsschaltung oberhalb eines bestimmten Wertes liegen
(beispielsweise 7 bis 10 km/h), werden von einer (nicht
gezeigten) Schaltung Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssig
nale VSF und VSR erzeugt, und wenn die Bremseinrichtung
betätigt wird, wird ein Bremssignal B erzeugt. Wenn das
Ausgangssignal β2F von der Steuersignal-Erzeugungs
schaltung und das Bremssignal B gleichzeitig erzeugt
werden, erzeugt ein UND-Gatter 167 ein Ausgangssignal
und überträgt dieses zu dem ODER-Gatter 166. Wenn das
ODER-Gatter 166 wenigstens entweder eines der Impulssig
nale von dem Impulsgenerator 165 oder das Ausgangssignal
von dem UND-Gatter 167 erhält, erzeugt es ein Ausgangs
signal und überträgt es zu einem UND-Gatter 168. Wenn das
Ausgangssignal von dem ODER-Gatter 166 und die Bezugs-
Niedriggeschwindigkeitssignale VSF und VSR gleichzeitig
erzeugt werden, erzeugt das UND-Gatter 168 ein Ausgangs
signal, und dieses Ausgangssignal wird durch einen Ver
stärker 169 verstärkt und erregt die Magnetspule 18.
Das Ausgangssignal β1F von der in Fig. 2 gezeigten
Steuersignal-Erzeugungsschaltung wird ferner einem weite
ren UND-Gatter 170 zugeführt. Wenn dieses Ausgangssignal
β1F, das Bremssignal B und das Bezugs-Niedriggeschwin
digkeitssignal VSF gleichzeitig dem UND-Gatter 170 zuge
führt werden, erzeugt dieses ein Ausgangssignal. Das
Bremssignal B und das Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssig
nal VSF werden auch einem ODER-Gatter 171 zugeführt, das
mit einem Inverter versehen ist, und wenn das Signal B
oder VSF nicht erzeugt wird, erzeugt das mit dem Inverter
versehene ODER-Gatter 171 ein Ausgangssignal. Das Aus
gangssignal des UND-Gatters 170 wird dem Stelleingang
eines Flipflops 172 zugeführt, und das Ausgangssignal
von dem ODER-Gatter 171 wird dem Rückstelleingang des
Flipflops 172 zugeführt. Dementsprechend wird der Flip
flop 172 gesetzt, wenn das UND-Gatter 170 das Ausgangs
signal erzeugt, und überträgt das Ausgangssignal zu ei
nem Impulsgenerator 173. Wenn das ODER-Gatter 171 ein
Ausgangssignal erzeugt, wird der Flipflop 172 zurückge
setzt. Wenn der Flipflop 172 ein Ausgangssignal erzeugt,
erzeugt der Impulsgenerator 173 ein Impulssignal. Dieses
Impulssignal wird zu einem ODER-Gatter 174 übertragen.
Wenn wenigstens entweder das Impulssignal oder eines
der Ausgangssignale λ1F und α1F von der Steuersignal-
Erzeugungsschaltung erzeugt wird, erzeugt das ODER-Gatter
174 ein Ausgangssignal und führt es einem UND-Gatter 175
zu. Die Ausgangssignale λ2F und α2F werden einem NAND-
Gatter 176 zugeführt, und dieses erzeugt ein Ausgangs
signal, außer wenn beide Signale λ2F und α2F gleich
zeitig erzeugt werden. Dieses Ausgangssignal des NAND-
Gatters 176 wird zu dem UND-Gatter 175 übertragen. Wenn
die Ausgangssignale von dem ODER-Gatter 174 und dem NAND-
Gatter 176 sowie das Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal
VSR sämtlich gleichzeitig erzeugt werden, erzeugt das
UND-Gatter 175 ein Ausgangssignal, und dieses Ausgangs
signal wird durch einen Verstärker 177 verstärkt und er
regt die Magnetspule 19.
Aufbau und Betrieb der Steuerschaltung für das Hinterrad
werden nachfolgend anhand von Fig. 4 beschrieben. Die
von der in Fig. 2 gezeigten Steuersignal-Erzeugungs
schaltung erzeugten Ausgangssignale λ1R und λ2R werden
jeweiligen UND-Gattern 178 und 179 zugeführt. Diesen UND-
Gattern wird auch das Signal β1R zugeführt. Wenn beide
Signale λ1R und β1R gleichzeitigt erzeugt werden, er
zeugt das UND-Gatter 178 ein Ausgangssignal, und wenn
beide Signale λ2R und β1R gleichzeitig erzeugt werden,
erzeugt das UND-Gatter 179 ein Ausgangssignal. Wenn we
nigstens eines der UND-Gatter 178 und 179 ein Ausgangs
signal erzeugt, erzeugt ein ODER-Gatter 180 ein Ausgangs
signal. Das Ausgangssignal des ODER-Gatters 180 wird
einem Impulsgenerator 181 zugeführt, und dieser erzeugt
ein Impulssignal. Dieses Impulssignal wird einem ODER-
Gatter 182 zugeführt. Wenn das Ausgangssignal β2R von
der Steuersignal-Erzeugungsschaltung und das Bremssignal
B gleichzeitig erzeugt werden, erzeugt ein UND-Gatter
183 ein Ausgangssignal, und dieses wird zu dem ODER-
Gatter 182 übertragen. Wenn das ODER-Gatter 182 wenigstens
eines der Impulssignale von dem Impulsgenerator 181 oder
das Ausgangssignal des UND-Gatters 183 erhält, erzeugt
es ein Ausgangssignal und überträgt es zu einem UND-
Gatter 184. Wenn das Ausgangssignal des ODER-Gatters 182
und das Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal VSR
gleichzeitig erzeugt werden, erzeugt das UND-Gatter 184
ein Ausgangssignal, und dieses Ausgangssignal wird durch
einen Verstärker 185 verstärkt und erregt die Magnetspule
18.
Das Ausgangssignal λ1R von der Steuersignal-Erzeugungs
schaltung wird auch einem weiteren UND-Gatter 186 zuge
führt. Wenn dieses Ausgangssignal λ1R, das Bremssignal B
und das Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal VSR gleich
zeitig dem UND-Gatter 186 zugeführt werden, erzeugt
dieses ein Ausgangssignal. Das Bremssignal B und das
Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal VSR werden ferner
einem mit einem Inverter versehenen ODER-Gatter 187 zu
geführt. Wenn das Signal B oder VSR nicht erzeugt wird,
erzeugt das mit dem Inverter versehene ODER-Gatter 187
ein Ausgangssignal. Das Ausgangssignal des UND-Gatters
186 wird dem Setzeingang eines Flipflops 188 zugeführt,
und das Ausgangssignal des ODER-Gatters 187 wird dem
Rücksetzeingang des Flipflops 188 zugeführt. Wenn durch
das UND-Gatter 186 das Ausgangssignal erzeugt wird, wird
dementsprechend der Flipflop 188 gesetzt und überträgt
das Ausgangssignal zu einem Impulsgenerator 189, und
wenn das ODER-Gatter 187 das Ausgangssignal erzeugt, wird
der Flipflop 188 zurückgesetzt. Wenn der Flipflop das
Ausgangssignal erzeugt, erzeugt der Impulsgenerator 189
ein Impulssignal und überträgt es zu einem ODER-Gatter
190. Wenn wenigstens entweder dieses Impulssignal oder
eines der Ausgangssignale λ1R und α1R erzeugt wird,
erzeugt das ODER-Gatter 190 ein Ausgangssignal und gibt
es an ein UND-Gatter 191. Die Signale λ2R und α2R von
der Steuersignal-Erzeugungsschaltung werden einem NAND-
Gatter 192 zugeführt, und dieses erzeugt ein Ausgangs
signal, außer wenn diese Signale λ2R und α2R gleich
zeitig erzeugt werden. Das Ausgangssignal des NAND-
Gatters 192 wird zu dem UND-Gatter 191 übertragen, und
wenn die Ausgangssignale des ODER-Gatters 190 und des
NAND-Gatters 192 sowie das Bezugs-Niedriggeschwindigkeits
signal VSR sämtlich gleichzeitig erzeugt werden, erzeugt
das UND-Gatter 191 ein Ausgangssignal. Dieses Ausgangs
signal wird durch einen Verstärker 193 verstärkt, und
das verstärkte Signal erregt die Magnetspule 19.
Der Grund dafür, daß das mit dem Hinterrad verknüpfte
Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal VSR in der geschil
derten zweiten Ausführungsform zur Steuerung des Vorder
rades angewandt wird, wie in Fig. 3 gezeigt, liegt da
rin, daß die Antiblockier-Bremseinrichtung an einer Be
tätigung gehindert wird, wenn durch abrupte Beschleuni
gung ein Rutschen verursacht wird. In der obigen Be
schreibung sind die Steuerschaltungen für die Antibloc
kier-Bremseinrichtungen des rechten Vorder- und Hinter
rades beschrieben worden. Natürlich können ähnliche
Steuerschaltungen für das linke Vorder- und Hinterrad
verwendet werden.
Nachfolgend wird die Betriebsweise zur Betätigung der Magnet
spulen 18 und 19 durch die entsprechenden Radsteuer
schaltungen beschrieben. Die Steuerschaltung für das
Vorderrad wird zuerst beschrieben.
Wenn der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeitssignals VwF
niedriger ist als der Wert des ersten Referenz-Radgeschwin
digkeitssignals VR1 und gleichzeitig der Wert des Vorder
rad-Beschleunigungssignals wF niedriger ist als der
Wert des ersten Bezugs-Radverzögerungssignals -w3, oder
wenn der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeitssignals VwF
niedriger ist als der Wert des zweiten Referenz-Radgeschwin
digkeitssignals VR2 und gleichzeitig der Wert des Vorder
rad-Beschleunigungssignals wF niedriger ist als der
Wert des ersten Bezugs-Radbeschleunigungssignals w1,
erzeugt das ODER-Gatter 164 ein Ausgangssignal und der
Impulsgenerator 165 erzeugt einen Impuls. Dementsprechend
erzeugt das ODER-Gatter 166 ein Ausgangssignal, welches
mit hoher Frequenz intermittierend ein und aus ist, und
wenn der Wert des geschätzten Fahrzeug-Geschwindigkeits
signals höher ist als jeder der Werte der Bezugs-Niedrig
geschwindigkeitssignale VSF und VSR, wird die Magnet
spule 18 intermittierend mit hoher Frequenz ein- und
ausgeschaltet mit dem Ergebnis, daß das Einlaßventil 13
intermittierend in die rechte und die linke Stellung in
Fig. 1 umgeschaltet wird, und daß das Hochdruck-Steuer
öl von der Druckpumpe P und dem Druckspeicher A inter
mittierend nach und nach den Steuerdruckkammern 10 und 11
zugeführt wird und das Bremsmoment allmählich vermindert
wird. Wenn der Reibungswiderstand der Straßenfläche
während des Bremsens abrupt vermindert wird und der Wert
des Vorderrad-Beschleunigungssignals VWF niedriger wird
als der Wert des zweiten Bezugs-Verzögerungssignals -w4,
wird ein Ausgangssignal durch das UND-Gatter 167 erzeugt
und dem ODER-Gatter 166 zugeführt. Dementsprechend wird
das Ausgangssignal des ODER-Gatters 166 in ein konti
nuierliches Signal verwandelt, der intermittierende Ein-
Aus-Betrieb des Magnetventils 18 wird beendet, und die
Magnetspule 18 wird in dem eingeschalteten Zustand ge
halten mit dem Ergebnis, daß das Bremsmoment abrupt ver
mindert wird. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit auf solch
einem niedrigen Wert ist, daß die Antiblockier-Brems
steuerung überflüssig ist, wird wenigstens eines der
Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignale VSF und VSR nicht
erzeugt, und das UND-Gatter 168 erzeugt kein Ausgangs
signal. Dementsprechend wird das Einlaßventil 13 in der
linken Stellung in Fig. 1 gehalten.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit während des Bremsens
größer ist als ein bestimmter Wert und der Wert des
Vorderrad-Beschleunigungssignals wF niedriger ist als
der Wert des ersten Bezugs-Radverzögerungssignals -w3,
erzeugt das UND-Gatter 170 ein Ausgangssignal zur Be
tätigung des Flipflops 172, und durch den Impulsgenera
tor 173 wird ein Impulssignal erzeugt. Wenn an diesem
Punkt der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeitssignals VwF
höher ist als der Wert des zweiten Referenz-Radgeschwindig
keitssignals VR2 und/oder der Wert des Vorderrad-Beschleu
nigungssignals wF niedriger ist als der Wert des zweiten
Bezugs-Beschleunigungssignals w2, erzeugt das UND-Gatter
175 ein Ausgangssignal, welches intermittierend mit hoher
Frequenz ein und aus ist, und die Magnetspule 19 wird mit
hoher Frequenz intermittierend ein- und ausgeschaltet
mit dem Ergebnis, daß das Auslaßventil 17 intermittierend
in die linke und die rechte Position in Fig. 1 umgeschal
tet wird. Wenn der Wert des Vorderrad-Geschwindigkeits
signals VwF niedriger ist als der Wert des ersten Referenz-
Radgeschwindigkeitssignals VR1 und/oder der Wert des Vorder
rad-Beschleunigungssignals wF höher ist als der Wert des
ersten Bezugs-Beschleunigungssignals w1, erzeugt das
ODER-Gatter 174 ein kontinuierliches Ausgangssignal.
Dementsprechend wird die Magnetspule 19 in dem eingeschal
teten Zustand gehalten, und das Auslaßventil 17 wird in
die rechte Stellung in Fig. 1 umgeschaltet und in dieser
Stellung gehalten. Wenn der Bremsvorgang nicht ausgeführt
wird oder die Fahrzeuggeschwindigkeit auf solch einem nied
rigen Wert ist, daß die Antiblockier-Bremssteuerung über
flüssig ist, oder wenn der Wert des Vorderrad-Geschwindig
keitssignals VwF niedriger ist als der Wert des zweiten
Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR2 und gleichzeitig
der Wert des Vorderrad-Beschleunigungssignals wF höher
ist als das zweite Bezugs-Radbeschleunigungssignals w2,
wird das Auslaßventil 17 in der rechten Stellung in Fig. 1
gehalten, da von dem UND-Gatter 175 kein Ausgangssignal
erzeugt wird.
Die Betriebsweise zur Betätigung der Magnetspulen 18 und
19 durch die Steuerschaltung für das Hinterrad werden nach
folgend beschrieben.
Wenn der Wert des Hinterrad-Geschwindigkeitssignals VwR
niedriger ist als der Wert des ersten Referenz-Radgeschwin
digkeitssignals VR1 oder des zweiten Referenz-Radgeschwin
digkeitssignals VR′2 (erhalten aus dem Vorderrad-Geschwin
digkeitssignal VwF) und gleichzeitig der Wert des Hinter
rad-Beschleunigungssignals wR niedriger ist als der Wert
des ersten Bezugs-Radverzögerungssignals -w3, erzeugt das
ODER-Gatter 180 das Ausgangssignal, und der Impulsgenera
tor 181 gibt ein Impulssignal ab. Dementsprechend erzeugt
das ODER-Gatter 182 ein Ausgangssignal, welches inter
mittierend mit hoher Frequenz ein und aus ist. Wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit größer ist als ein bestimmter Wert,
wird die Magnetspule 18 durch das Ausgangssignal von dem
UND-Gatter 184 intermittierend mit hoher Frequenz ein- und
ausgeschaltet mit dem Ergebnis, daß das Einlaßventil 13
intermittierend in die rechte und die linke Stellung in
Fig. 1 mit hoher Frequenz umgeschaltet wird und das Brems
moment allmählich vermindert wird. Wenn der Wert des Hin
terrad-Beschleunigungssignals wR niedriger wird als der
Wert des zweiten Bezugs-Radverzögerungssignals -w4, er
zeugt das UND-Gatter 183 das Ausgangssignal, und dieses
Signal wird dem ODER-Gatter 182 zugeführt. Dementsprechend
wird das Ausgangssignal des ODER-Gatters 182 in ein kon
tinuierliches Signal verwandelt, und der intermittierende
Ein-Aus-Betrieb der Magnetspule 18 wird beendet und diese
in dem eingeschalteten Zustand gehalten mit dem Ergebnis,
daß das Bremsmoment abrupt vermindert wird. Wenn die Fahr
zeuggeschwindigkeit auf solch einem niedrigen Wert ist, daß
die Antiblockier-Bremssteuerung überflüssig ist, wird das
Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignal VSR nicht erzeugt,
und das UND-Gatter erzeugt kein Ausgangssignal, und daher
wird das Einlaßventil in der linken Stellung in Fig. 1
gehalten.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit während des Bremsens
größer als ein bestimmter Wert ist und der Wert des Hinter
rad-Geschwindigkeitssignals VwR niedriger ist als der Wert
des ersten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR1, wird
durch das UND-Gatter 186 ein Ausgangssignal erzeugt und
der Flipflop 188 betätigt, und es wird ein Impulssignal
durch den Impulsgenerator 189 produziert. Wenn zu diesem
Zeitpunkt der Wert des Hinterrad-Geschwindigkeitssignals
VwR höher ist als der Wert des zweiten Referenz-Radgeschwin
digkeitssignals VR′2 und/oder der Wert des Hinterrad-Be
schleunigungssignals wR niedriger ist als der Wert des
zweiten Bezugs-Radbeschleunigungssignals Vw2, erzeugt das
UND-Gatter 191 ein Ausgangssignal, welches intermittierend
mit hoher Frequenz ein und aus ist, und die Magnetspule 19
wird intermittierend mit hoher Frequenz ein- und ausge
schaltet. Wenn der Wert des Hinterrad-Geschwindigkeits
signals VwR niedriger ist als der Wert des ersten Referenz-
Radgeschwindigkeitssignals VR1 und/oder der Wert des
Hinterrad-Beschleunigungssignals wR höher ist als der
Wert des ersten Bezugs-Beschleunigungssignals w1, wird
die Magnetspule 19 in dem eingeschalteten Zustand gehal
ten, da das ODER-Gatter 190 ein kontinuierliches Ausgangs
signal erzeugt, und das Auslaßventil 17 wird in die linke
Stellung in Fig. 1 umgeschaltet und in dieser Stellung
gehalten. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit niedriger ist
als ein bestimmter Wert oder wenn der Wert des Hinterrad-
Geschwindigkeitssignals VwR niedriger ist als der Wert
des zweiten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR′2 und
gleichzeitig der Wert des Hinterrad-Beschleunigungssignals
wR höher ist als der Wert des zweiten Bezugs-Radbeschleu
nigungssignals w2, wird das Auslaßventil 17 in der rech
ten Stellung in Fig. 1 gehalten, da von dem UND-Gatter
191 kein Ausgangssignal erzeugt wird.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der blockiergeschützten Fahr
zeugbremse bei Einsatz der geschilderten Steuerschaltung
beschrieben.
Wenn das Bremsmoment auf die Räder in dem Zustand ausge
übt wird, in welchem die Werte der geschätzten Fahrzeug-
Geschwindigkeitssignale VF und VR höher sind als die
Werte der Bezugs-Niedriggeschwindigkeitssignale VSF bzw.
VSR, werden das Bremssignal B und die Bezugs-Niedrig
geschwindigkeitssignale VSF und VSR zunächst von der in
Fig. 4 gezeigten Steuersignal-Erzeugungsschaltung erzeugt.
Da die Geschwindigkeit der Räder gleichzeitig mit der Aus
übung des Bremsmomentes abzunehmen beginnt, sind die
Werte der Rad-Beschleunigungssignale wF und wR von Null
zu negativen Werten gerichtet. Dementsprechend wird zu
diesem Zeitpunkt keines der Signale α1F, α1R und α2R
erzeugt. Gleich nach Einsetzen des Bremsvorganges wird
keines der Signale λ1F, λ2F, λ1R, λ2R, β1F, β2F,
β1R und β2R erzeugt, da die Werte der Radgeschwindig
keitssignale VwF und VwR höher sind als der Wert des
ersten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR1 und die Wer
te der Radbeschleunigungssignale wF und wR. Dement
sprechend wird der Magnetspule 18 oder 19 kein Signal zu
geführt, die blockiergeschützte Bremseinrichtung befindet sich in
dem ersten Betriebszustand, und das Bremsmoment wird ent
sprechend der Bremsbetätigung durch den Fahrer vergrößert.
Wenn die Verzögerung der Räder zunimmt und die Werte der
Radverzögerungssignale wR niedriger werden als der Wert
des ersten Bezugs-Verzögerungssignals -w3, werden die
Signale β1F und β1R erzeugt. An diesem Punkt beginnt
die Tätigkeit des Flipflops 172 in der Steuerschaltung
für das Vorderrad, und die Magnetspule 19 wird inter
mittierend ein- und ausgeschaltet, mit dem Ergebnis, daß
die Bremseinrichtung intermittierend den
Betrieb des ersten Zustands und den Betrieb des zweiten
Zustands ausführt und das Bremsmoment allmählich ver
größert wird. Wenn die Räder weiter verzögert werden und
die Werte der Radgeschwindigkeitssignale VwF und VwR
niedriger werden als der Wert des ersten Referenz-Radge
schwindigkeitssignals VR1, werden die Signale λ1F und
λ1R erzeugt. An diesem Punkt erzeugen in der Steuer
schaltung für das Vorderrad das UND-Gatter 161 und das
ODER-Gatter 174 Ausgangssignale, und es wird ein Ein-
Aus-Signal zu dem UND-Gatter 168 übertragen, während
gleichzeitig ein kontinuierliches Signal zu dem UND-
Gatter 175 übertragen wird, mit dem Ergebnis, daß die
Magnetspule 18 intermittierend ein- und ausgeschaltet
wird, während die Magnetspule 19 kontinuierlich betätigt
wird. Dementsprechend führt die zugehörige Antiblockier-Steuerein
richtung intermittierend den Betrieb des zweiten Zustan
des und den Betrieb des dritten Zustandes abwechselnd aus,
und das Bremsmoment wird vermindert. Die Werte des Rad
beschleunigungssignals wF und wR werden mit der Ver
minderung des Bremsmomentes vergrößert und werden höher
als der Wert des ersten Bezugs-Radverzögerungssignals
-w3. An diesem Punkt werden die Signale β1F und β1R
nicht weiter erzeugt, und die Erregung der Magnetspule
18 wird beendet. Jedoch werden die Signale λ1F und λ1R
noch erzeugt, und die Magnetspule 19 wird erregt gehalten.
Dementsprechend befindet sich die zugehörige Antiblockier-Steuerein
richtung im zweiten Betriebszustand, und das Brems
moment wird auf seinem konstanten Wert gehalten. Wenn die
Beschleunigung der Räder weiter vergrößert wird, werden
die Werte der Radbeschleunigungssignale wF und wR höher
als der Wert des ersten Bezugs-Radbeschleunigungssignals
w1, und die Signale α1F werden erzeugt, aber die Anti
blockier-Bremseinrichtung wird noch in dem zweiten Be
triebszustand gehalten. Wenn die Werte der Radbeschleuni
gungssignale wF und wR höher werden als der Wert des
zweiten Bezugs-Radbeschleunigungssignals w2, werden die
Signale α2F und α2R erzeugt, aber die Erzeugung der
Ausgangssignale von den NAND-Gattern 176 und 142 wird
beendet, mit dem Ergebnis, daß die Erregung der Magnet
spule 19 endet, und die zugehörige Antiblockier-Steuereinrichtung
wird in den ersten Betriebszustand umgeschaltet, und das
Bremsmoment wird erhöht.
Wenn die Räder während des Bremsvorgangs von einer grif
figen Straße mit relativ hohem Reibungskoeffizienten auf
eine glatte oder glitschige Straße mit relativ niedrigem
Reibungskoeffizienten kommen, kommt es oft vor, daß die
Verzögerung der Räder drastisch vergrößert wird oder die
Geschwindigkeit der Räder drastisch vermindert wird, und
in solch einem Fall wird ein Blockieren der Räder prompt
veranlaßt. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden
aber die Signale β2F und β2R erzeugt, wenn die Werte
der Radbeschleunigungssignale wF und wR niedriger wer
den als der Wert des zweiten Bezugs-Radverzögerungssig
nals -w4, das einen negativen Wert hat, dessen abso
luter Wert größer ist als der des ersten Bezugs-Radver
zögerungssignals -w3, und die UND-Gatter 167 und 183
erzeugen die Ausgangssignale und übertragen sie kontinu
ierlich zu der Magnetspule 18. Dementsprechend wird diese
Antiblockier-Bremseinrichtung im dritten Betriebszu
stand gehalten, das Bremsmoment wird abrupt vermindert
und ein Blockieren der Räder wird vermieden. Wenn die
Werte der Radgeschwindigkeitssignale VwF und VwR niedri
ger werden als die relativ niedrigen Werte der zweiten
Referenz-Radgeschwindigkeitssignale VR2 und VR′2, werden
die Signale λ2F und λ2R erzeugt, und hinsichtlich des
Vorderrades wird das Bremsmoment vermindert, bis der
Wert des Vorderrad-Beschleunigungssignals wF gleich dem
Wert des ersten Bezugs-Radbeschleunigungssignals w1 wird,
mit dem Ergebnis, daß die Beschleunigung der Räder aus
reichend wiederhergestellt wird und ein Blockieren der
Räder vermieden wird. Bezüglich des Hinterrades hat sich
als Ergebnis von Versuchen herausgestellt, daß während
der Steuerung dieser Antiblockier-Steuereinrichtung die Schwankungen
des Hinterrad-Geschwindigkeitssignals VwR sehr klein sind
und der Wert dieses Signals kaum nahe an Null herange
bracht wird. Dementsprechend braucht die Anwendung des
Bremsmoment-Verminderungssignals nicht fortgesetzt zu
werden, bis das Signal α1R erzeugt wird, und selbst wenn
die Verminderung des Bremsmomentes beendet wird, wenn die
Erzeugung des Signals β1R endet, können in der Praxis
ausreichende Wirkungen erzielt werden. Aus diesem Grund
ist in der in Fig. 4 gezeigten Ausführung die Anordnung
so getroffen, daß in dem Fall, in welchem der Wert des
Hinterrad-Geschwindigkeitssignals VwR niedriger ist als
der Wert des zweiten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals
VR′2, die Übertragung des Signals zu der Magnetspule 18
beendet wird, wenn der Wert des Hinterrad-Beschleunigungs
signals wR den Wert des ersten Bezugs-Radverzögerungs
signals -w3 übersteigt. Wenn diese Anordnung angenommen
wird, wird das Signal zur Verminderung des Bremsmomentes
nicht erzeugt, wenn nicht der Wert des Hinterrad-Be
schleunigungssignals wR niedriger wird als Wert des
ersten Bezugs-Radverzögerungssignals -w3. Dementspre
chend braucht das zweite Referenz-Radgeschwindigkeitssignal
VR2 nicht auf einen niedrigen Wert eingestellt zu werden
(die Schlupfrate braucht nicht vergrößert zu werden), und
der unnötige Betrieb dieser Antiblockier-Steuereinrichtung
während einer scharfen Wendung oder dgl. kann vermieden
werden, und die Kapazität der blockiergeschützten Fahrzeugbremse
kann vergrößert werden.
Wenn ein Bremsmoment an der Grenze zwischen dem Bremsmo
ment, das ein Blockieren der Räder verursacht, und dem
Bremsmoment, das kein Blockieren der Räder verursacht,
auf einer glatten Straße, wie beispielsweise einer ge
frorenen Straße, ausgeübt wird, kommt es manchmal vor,
daß die Hinterräder allmählich blockiert werden. In der
vorliegenden Ausführungsform wird aber, da das zweite
Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR′2 für das Hinterrad
unter Verwendung des geschätzten Fahrzeug-Geschwindig
keitssignals VF eingestellt wird, das aus der Geschwindig
keit des Vorderrades geschätzt wird, der Wert des Hinter
rad-Geschwindigkeitssignals VwR vor dem Blockieren des
Hinterrades niedriger als der Wert des zweiten Referenz-
Radgeschwindigkeitssignals VR′2, das Signal λ2R wird
erzeugt, und das Bremsmoment wird vermindert, wodurch ein
Blockieren der Hinterräder sicher vermieden werden kann.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, wird gemäß
dieser Ausführungsform der Erfindung ein Blockieren
der Räder während des Bremsens auf einer glatten Straße
verhindert und kann auch ein überflüssiger Betrieb der
blockiergeschützten Fahrzeugbremse vermieden werden, da die
Antiblockier-Bremseinrichtungen für die Vorder- und Hin
terräder unabhängig voneinander durch unabhängige Steuer
signale gesteuert werden und das zweite Referenz-Radge
schwindigkeitssignal VR′2 für das Hinterrad eingestellt
wird unter Verwendung des Fahrzeuggeschwindigkeitssignals
VF, das aus dem Vorderrad-Geschwindigkeitssignal VwF ge
schätzt wird. Daher wird gemäß dieser Ausführungs
form der Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer
blockiergeschützten Fahrzeugbremse in einem Fahrzeug geschaf
fen, bei welchem eine ausgezeichnete Antiblockier-Brems
steuerwirkung ausgeübt werden kann, wobei ein Blockieren
der Räder verhindert wird und eine ausgezeichnete Brems
wirkung jederzeit sicher erhalten werden kann.
Claims (10)
1. Verfahren zur Regelung des Bremsmoments in einer
blockiergeschützten, druckmittelbetätigten Fahrzeug
bremse,
- - bei dem unabhängig voneinander die Umfangs geschwindigkeiten mindestens eines Vorder- und mindestens eines Hinterrades erfaßt und in ein Vorderrad-Geschwindigkeitssignal VwF bzw. ein Hinterrad-Geschwindigkeitssignal VwR umgesetzt werden,
- - bei dem unabhängig voneinander aus den Rad-Geschwin digkeitssignalen VwF und VwR Signale VF bzw. VR zum Nachbilden der Fahrzeuggeschwindigkeit für das Vorderrad und das Hinterrad erzeugt werden, sowie für das Vorderrad und das Hinterrad ein jeweiliges Drehverzögerungs- bzw. Drehbeschleuni gungssignal wF bzw. wR gebildet werden,
- - bei dem ein jeweiliges Referenzsignal VR1F bzw. VR1R aus den Nachbildungssignalen VF und VR und einem vorbestimmten Schlupf abgeleitet wird,
- - bei dem die einzelnen Rad-Geschwindigkeitssignale VwF und VwR mit den zugehörigen Referenzsignalen VR1F bzw. VR1R verglichen werden,
- - bei dem die einzelnen Drehverzögerungs- bzw. Drehbeschleunigungssignale wF und wR mit jeweils zugehörigen Schwellenwerten w1F bzw. w1R und -w3F bzw. -w3R für Radbeschleunigung und für Radverzögerung verglichen werden und
- - bei dem das Bremsmoment an den Vorderrädern oder Hinterrädern verringert wird, wenn der Wert des jeweiligen Rad-Geschwindigkeitssignals VwF bzw. VwR kleiner ist als der Wert des jeweiligen Referenz signals VR1F bzw. VR1R und gleichzeitig das Drehver zögerungssignal wF bzw. wR den jeweiligen Schwellenwert -w3F bzw. -w3R in Richtung größerer Radverzögerung überschritten hat,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein zweites, für die Hinterräder verwendetes Referenzsignal VR′2 aus dem Nachbildungssignal der Vorderräder erzeugt wird, dessen Wert kleiner ist als das des ersten Referenzsignals VR1F, und
- - daß das Bremsmoment an den Hinterrädern verringert wird, wenn sowohl das Hinterrad-Geschwindigkeits signal VwR unter das zweite Referenzsignal VR′2 fällt als auch gleichzeitig das Hinterrad-Dreh verzögerungssignal wR seinen Schwellenwert unter schritten hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremsmoment an den Vorderrädern verringert
wird, wenn das Vorderrad-Geschwindigkeitssignal
VwF niedriger ist als ein zweites Referenz-Rad
geschwindigkeitssignal VR2 und gleichzeitig das
Vorderrad-Beschleunigungssignal wF nicht höher
ist als das erste Bezugs-Radbeschleunigungssignal
w1.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verringerung des Bremsmoments an den
Vorderrädern und Hinterrädern intermittierend
bewirkt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorderrad-Beschleunigungssignal wF und
das Hinterrad-Beschleunigungssignal wR mit einem
auf einen negativen Wert eingestellten zweiten
Referenz-Radverzögerungssignal -w4 verglichen
wird, dessen absoluter Wert größer ist als der
des Referenz-Radverzögerungssignals -w3, und
daß das Bremsmoment an den Vorderrädern oder
Hinterrädern kontinuierlich verringert wird,
wenn der Wert des Vorderrad-Beschleunigungssignals
wF oder des Hinterrad-Beschleunigungssignals
wR niedriger ist als das zweite Bezugs-Rad
verzögerungssignal -w4.
5. Schaltungs-Anordung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 mit
- - Drehzahlfühlern (121, 141) zum unabhängigen Abtasten der Umfangsgeschwindigkeit der Vorder- und Hinter räder auf der linken oder der rechten Seite des Fahrzeugs,
- - Umsetzern (122, 142) zur Umsetzung der Umfangsge schwindigkeiten in ein Vorderrad-Geschwindigkeits signal VwF und ein Hinterrad-Geschwindigkeitssignal VwR,
- - Schaltungen (124, 144 und 123, 143) zur unabhängigen Erzeugung eines die Fahrzeuggeschwindigkeit nach bildenden Signales VF und VR sowie von Vorderrad- und Hinterrad-Beschleunigungssignalen wF und wR aus den Radgeschwindigkeitssignalen VwF und VwR,
- - Generatoren (131, 133, 151, 153) zur Erzeugung eines ersten Schwellenwertes des Signals w1 und eines ersten Schwellenwertes des Radverzögerungs signals -w3 für die jeweiligen Vorder- und Hinter räder,
- - Generatoren (135, 155) zur Erzeugung eines ersten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR1 auf der Grundlage einer vorgegebenen Schlupfrate und den nachgebildeten Fahrzeug-Geschwindigkeitssignalen VF und VR,
- - Vergleichern (125, 145) zum Vergleichen der Vorderrad- und Hinterrad-Geschwindigkeitssignale VwF und VwR mit dem zugehörigen ersten Referenz-Rad geschwindigkeitssignal VR1,
- - Vergleichern (127, 129, 147, 149) zum Vergleichen der Vorderrad- und Hinterradbeschleunigungssignale wF und wR mit den Schwellenwerten Vw1 und -Vw3
- - einer Steuereinrichtung zum Verringern des Brems momentes an Vorderrädern oder Hinterrädern, wenn das Radgeschwindigkeitssignal VwF oder VwR niedriger ist als das erste Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR1 und gleichzeitig das Signal wF oder wR den Schwellenwert -w3 in Richtung größerer Radver zögerung überschritten hat,
gekennzeichnet durch
- - eine Einstelleinrichtung (136, 156) zur Erzeugung eines zweiten Referenz-Radgeschwindigkeitssignals VR2 für die Vorderräder und eines zweiten Referenz- Radgeschwindigkeitssignals VR′2 für die Hinterräder auf der Grundlage des geschätzten Fahrzeug-Ge schwindigkeitssignals VF für die Vorderräder und eines Schlupfes, der kleiner ist als das erste Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR1, und
- - eine Steuereinrichtung, die das Bremsmoment an den Hinterrädern verringert, wenn das Hinterrad- Geschwindigkeitssignal VwR kleiner ist als das zweite Referenz-Radgeschwindigkeitssignal VR′2 und gleichzeitig das Radverzögerungssignal VwR unter seinen ersten Schwellenwert -w3 fällt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung das Bremsmoment an
den Vorderrädern verringert, wenn das Vorderrad-
Geschwindigkeitssignal VwF niedriger ist als
das zweite Referenz-Radgeschwindigkeitssignal
VR2 und gleichzeitig das Vorderrad-Beschleunigungs
signal wF nicht höher ist als das erste Bezugs-Rad
beschleunigungssignal w1.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung eine Oszillatoreinrichtung
(165, 173) zum intermittierenden Vermindern des
Bremsmomentes aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
- - einen Generator (134, 154) zur Erzeugung eines zweiten Bezugs-Radverzögerungssignals -w4, dessen Absolutwert größer ist als der des ersten Bezugs-Rad verzögerungssignals -w3,
- - einen Vergleicher (130, 150) zum Vergleichen des Vorderrad-Beschleunigungssignals wF und des Hinterrad-Beschleunigungssignals wR jeweils mit dem zweiten Bezugs-Radverzögerungssignal -w4, wobei die Steuereinrichtung ferner das Bremsmoment an den Vorder- oder Hinterrädern kontinuierlich verringert, wenn das Vorderrad- Beschleunigungssignal wF oder das Hinter rad-Beschleunigungssignal wR jeweils niedriger ist als das zweite Bezugs-Radverzögerungssignal -w4.
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| JP11673980A JPS5741237A (en) | 1980-08-25 | 1980-08-25 | Anti-skid brake control |
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| DE3152999C2 true DE3152999C2 (de) | 1991-04-18 |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Family Applications Before (1)
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| DE19813132663 Granted DE3132663A1 (de) | 1980-08-25 | 1981-08-18 | Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines antiblockier-bremssystems in einem fahrzeug |
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