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DE3150319A1 - "metallbandhaspel" - Google Patents

"metallbandhaspel"

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DE3150319A1
DE3150319A1 DE19813150319 DE3150319A DE3150319A1 DE 3150319 A1 DE3150319 A1 DE 3150319A1 DE 19813150319 DE19813150319 DE 19813150319 DE 3150319 A DE3150319 A DE 3150319A DE 3150319 A1 DE3150319 A1 DE 3150319A1
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DE
Germany
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drum
shaft
wedges
reel
rod
Prior art date
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Application number
DE19813150319
Other languages
English (en)
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DE3150319C2 (de
Inventor
Ljudmila Kramatorsk Bajzur
Iosif Isaakowitsch Kaganowskij
Dawid Isakowitsch Okun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAJZUR LJUDMILA GRIGOREVNA
Original Assignee
BAJZUR LJUDMILA GRIGOREVNA
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Publication date
Application filed by BAJZUR LJUDMILA GRIGOREVNA filed Critical BAJZUR LJUDMILA GRIGOREVNA
Priority to DE19813150319 priority Critical patent/DE3150319A1/de
Publication of DE3150319A1 publication Critical patent/DE3150319A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3150319C2 publication Critical patent/DE3150319C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/28Drums or other coil-holders
    • B21C47/30Drums or other coil-holders expansible or contractible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages
    • B65H75/248Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction
    • B65H75/2484Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction movable actuator including wedge-like or lobed member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/413Supporting web roll
    • B65H2301/4136Mounting arrangements not otherwise provided for
    • B65H2301/41362Mounting arrangements not otherwise provided for one of the supports for the roller axis being movable as auxiliary bearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Metallurgie, insbesondere auf Hilfsausrüstunglen für das Walzwerkswesen, und betrifft die bauliche Gestaltung einer Metallbandhaspel.
  • Besonders vorteilhaft kann die vorliegende erfindung beim Kaltwalzen von Bändern aus Stahl sowie Buntinetallen an eingerüstigen umkehrbaren und nichtumkehrbaren Walzwerden sowie an mehrgerüstigen Walzwerken verwendet wegden.
  • Es ist eine Metallbandhaspel bekannt (s. beispielsweise Sammelband von NII-INFORMATYASHMSCH "Ab- und Aufrollmaschinen japanischer Firmen" /Rasmototschno-namototschnye maschiny japonskich firm/, H. 1 - 74 - 4, S. 8, 1974).
  • Die erwähnte Haspel enthält ein Gehäuse, in dem eine Haspeltrommel drehbeweglioh gelagert ist, deren freies Ende 4ausschwenkbare sich auf eine und Lagerung abstützt. Die Haspeltrommel ist als Hohlwelle mit Spreizsegmenten ausgeführt. Im Inneren der Welle ist koaxial mit dieser und in ihr in Längsrichtung hin-herdewegbar eine mit den Spreizsegmenten mittels an ihr starr befestigter Keile gekoppelte Treibstange angeordnet. Der Antrieb zur Verschiebung der Treibstange ist als Hydraulikzylinder ausgeführt und - um der Wirkung von achsreohten Außenbelastungen auf die Lager der Haspeltrommelwelle vorzubeugen - unmittelbar an der rotierenden Welle angebracht. Die Zuführung von Druckflüssigkeit zum Hydraulikzylinder findet über einen iiohrwirbel statt.
  • Einer derartigen baulichen Gestaltung des Antriebs zur Verschiebung åer Treibstange zwecks Zusammendrückens beziehungsweise Spreizens der Haspeltrommel haften folgende Nachteile an.
  • Herkömmlicherweise wird der Drehantrieb der Trommel einer solchen Haspel als Antrieb mit geschlossenem Getriebe ausgeführt, da das Ende der Trommelwelle durch den Hydraulikzylinder eingeklemmt ist.
  • Ein Antrieb mit geschlossenem Getriebe vermag aber einen konstantbleibenden Metallbandzug beim Walzvorgang - - im Vergleich zu einem solchen ohne Getriebe - wegen instabiler Getriebeverluste/in einem geringen Maße aufrechtzuerhalten.
  • Bekannt sind auch Haspelmodifikationen, in denen der Trommelantrieb ohne Getriebe ausgeführt wird. Gegebenenfalls kommt ein besonderer Elektromotor mit Hohlwelle zum Einsatz, der die Trommel mittels eines Hydraulikzylinders in Drehung versetzt. Dabei erfolgt die Zuführung der Druckflüssigkeit zum Hydraulikzylinder über einen Rohrwirbel sowie die Hohlwelle des Elektromotors. Dies bedeutet, daß die Übertragung des Drehmomentes mittels Hydraulikzylinders durch Verschiebung der Treibstange zustande kommt, was nicht-besonders von Vorteil ist. Darüber hinaus ist bei Verwendung einer solchen Haspelmodifikation der Einsatz eines viel teueren Elektromotors in Sonderausführung erforderlich.
  • Der Elektromotor kann weiterhin zwiscnen den Lagern der Trommelwelle angeordnet werden, was das Vorhandensein von steiferen Wellenlagerunglen und einer höneren SteiSigkeit sowohl der Trommel- als auch der Elektromotorwelle erfordert. Dies ist zur Verminderung des Einflusses der sich verändernden Bundmasse sowie des Metallbandzuges auf den spalt zwischen dem Laufer und dem Ständer des Blektromotors notwendig. hieraus folgt, daß auch im gegebenen Fall die bauliche Kompliziertheit der liaspel zunimmt sind die Verwendung eines viel teueren Blektromotors in bonderausführung erforderlich ist.
  • in weiterer wesentlicher Nachteil, der den vorstehend beschriebenen Haspelmodifikationen eigen ist, besteht im Vorhandensein des Rohrwirbels zur Zuführung der Druclcflüssigkeit zum iIj-draulikzylinder zwecks Betätigung der Treibstange. Das Vorhandensein des Rohrwirbels trägt wesentlich zur Komplizierung des Kaspelbetriebs, uesondere des einer hochtourigen Haspel, da er des öfteren einer Reparatur bedarf.
  • Daraus kann gefolgert werden, daß durch alles vorstehend Dargelegte die konstruktive Gestaltung der Haspel kompliziert, deren Herstellungskosten erhöht und die Betriebsbedingungen beeinträchtigt werden.
  • Die vorstehend genannten Nachteile werden durch die bauliche Gestaltung einer Metallbandhaspel (5. Erfindungsbeschreibung zum UdSSR-Urheberschein 201311) weitgehend behoben.
  • Die erwähnte Haspel enthalt ein Gehäuse mit in diesem drehbeweglich gelagerter Haspeltrommel, deren freies Ende sioh auf eine ausschwenkbare Lagerung abstützt. Die Haspeltrommel ist als Hohlwelle mit Spreizsegmenten ausgeführt. Im Inneren der Welle ist koaxial mit dieser und bezogen auf sie in Längsrichtung hin- und herbewegbar eine Treibstange angeordnet. Die Stanze ist mit den Spreizsegmenten-mittels an der Welle angeordneter und an der Stange starr befestigter Keile verbunden.
  • Der Antrieb zur Verschiebung der Treibstange enthält einen Satz Druckfedern, die innerhalb des Gehäuses koaxial mit der Trommelwelle angeordnet sind. Einerseits sind die Federn auf einen an der Trommelwelle starr befeytisten Anschlag und andererseits auf eine an der Treibstange mittels eines Fangkeils über einen Schlitz der Welle starr angebrachte und mit dem Antrieb zur Verschiebung der Stange beim Zusammendrücken der Haspeltrommel in Zusammenwirkung stehende buchse abgestützt. Dabei ist der Antrieb zur Verschiebung der Treibstange als im Haspelgehäuse angebrachter Hydraulikzylinder ausgeführt.
  • Im Verlaufe des Zusammendrückens der ilaspeltrommel wirken die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder auf die Buchse ein und verschieben diese samt Treibstange, infolge dessen sich die segmente dem Mittelpunkt (dr Drehachse) der Haspeltrommel < nähern> . Dabei werden die zwischen dem Anschlag und der Buchse gelegenen Federn zusammengedrückt.
  • Die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder betätigen die Buchse nur bei stilistehender Trommel. Während der Trommeldrehung bleibt zwischen den Kolbenstangen der Hydraulik zylinder und der Buchse unbedingt ein Luftspalt bestehen.
  • Das Spreizen der Segmente der Tremmelwelle kommt mit Hilfe der Federn zustande.
  • Durch Verwendung einer Haspel der vorstehend beschriebenen baulichen Gestaltung wird es moelich, einen Trommelantrieb ohne Getriebe anzuwenden sowie auf den Einsatz des Rohrwirbels zur Zuführung der Druckflüssigkeit zum Hydraulikzylinder zu verzichten.
  • Die obenbeschriebene bauliche Gestaltung der Haspel gestattet aber nur enei Arbeitsstellungen der Treibstange zu gewährleisten, nämlich wenn die Trommel zwecks Abschiebung des aufgewickelten Bundes zusammengedrückt ist und wenn sie gespreizt ist und die Segmente zusammen mit den Keilen die zylindrische Oberfläche der Trommel zum Aufwickeln des Metallband es bilden.
  • Die konstruktive Gestaltung der besagten Haspel gewährleistet aber nicht die Spreizung der Trommel bis auf einen Durchmesser, der den Innendurchmesser des abzuwickelnden Bundes überschreitet, so daß die Verwendung der erwähnten Haspel als Ablaufhaspel unmöglich ist.
  • Ferner gestattet es die bauliche Gestaltung einer solchen raspel nicht, bei Verwendung einer unsymmetrischen Trommel auf dieser eine Spule anzubringen (es muß hervorgehoben werden, daß im modernen Walzwerkswesen das Metallband vorzugsweise nicht auf die Trommel, sondern auf eie Spule aufuewickelt wird).
  • Der brtindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Metallbandhaspel zu entwickeln,derefl konstruktive Ausführung der Vorrichtung zum Zusammendrücken und Spreizen ihrer Trommel es ersöglicht, bei baulicher Einfachheit dieser Vorrichtung das. Aufwickeln gewalzt er Metallbänder uaulittelbar auf die Trommel beziehungsweise auf die auf dieser befestigte Spule sicherzustellen sowie die Einsatzmöglichkeiten der Haspel zu erweitern und sie auch als Ablaufhaspel zu verwenden.
  • Die gestellte Aufgabe wurde dadurch gelöst, das in einer ldetallbandhaspel, enthaltend ein Gehäuse mit in diesem drehbewegbar gelagerter Trommel, deren freies Ende sich auf eine ausschwenkbare Lagerung abstützt und die als Hohlwelle mit Spreizsegmenten ausgeführt ist, in deren Innerem koaxial mit dieser und bezogen auf in Längsrichtung hin- und herbewegbar eine mit den Spreizsegmenten mittels an der Welle angebrachter Keile verbundene Treibstange angeordnet ist, sowie einen im Gehäuseinneren untergebrachten Satz Druckfedern, die koaxial mit der Trommelwelle angeordnet sind und sich einerseits auf einen an der Trommelwelle angebrachten Anschlag und andererseits auf eine an der Treibstange starr befestigte und mit dem Antrieb zur Verschiebung der Stange beim Zusammendrücken der Haspeltrommel zuswnmenwirkende Buchse abstützt, gemäß der Erfindung die Keile an der Trommelwelle längsverschiebbar bezüglich der Treibstange angeordnet sind, mit ser sie zwecks Gewaurleietung unterschiedlicher flubwege der Keile bei demselben Hubweg der Treibstange über ein Triebwerk in Verbindung stehen.
  • reine derartige konstruktive Gestaltung der Haspel gestattet es, unter Beibehaltung einer zugleich hydraulisch und federkraftangetriebenen Vorrichtung zum Zusammendrücken und Spreizen der Haspeltrommel (die sich als baumäßig einfach bewährt hat und die Möglichkeit bietet, den Trommelantrieb ohne Getriebe auszuführen), die Haspeltrommel bis auf einen Durchmesser zu spreizen, der den Innendurchinesser des abzuwickelnden bundes überschreitet. bei der gegegebenen baulichen Gestaltung der Haspel können die die Treibstange mit den Spreizsegmenten verbindenden Keile zwei Arbeitsstellungen einnehmen, d.h. sie vollziehen einen achsrechten Hubweg (entlang der Trommeldrehachse) von unterschiedlicher Länge bei demselben Hubweg der Treibstange. Derart können die Keile zwei Arbeitsstellungen bei demeelben Hubweg der Treibstange einnehmen. i>ie eine, wenn die Außenflächen der Segmente- und Keile die Zylinderfläche der Haspeltrommel bilden, und die andere in dem Fall, wenn die Keile über die Grenher zen der vorstehend erwähnten Zylinderfläche ausragen. Dementsprechend ist die Haspeltrommel in drei Stellungen arretierbar: zusammengedrückte Trommel (Trommeldurchmesser auf ein Mindestmaß gebracht, Keile an die Trommeldrehachse größtmöglichs angedrückt) - bei diesem Zustand erfolgt das einem Abziehen des zu/Bund aufgewickelten Metallbandes bezie- hungsweise das Aufsetzen des Bundes oder einer Spule auf die Trommel; mittlere Trommelstellung (Außenflächen der segmente und Keile bilden die Zylinderfläche der Trommel) -bei dieser Stellung erfolgt das Aufwickeln des Metallbandes unmittelbar auf die Trommel; gespreizte Haspeltrommel (Troumeldurohmesser auf ein Maximum gebracht, Keile sind von der Trolameldrehachse maximal entfernt und ragen über die Grenzen der obenerwähnten Zylinderfläche hervor)~ bei dieser Trommelstellung erfolgt das AuSsetzen der Spule oder des Bundes, falls die Haspel als eine Ablaufhaspel zur Verwendung kommt.
  • Hieraus folgt, daß die erfindungsgemäße konstruktive Gestaltung der Haspel das Aufwickeln der gewalzten Metallbänder sowohl unmittelbar auf die Haspelrommel als auch auf eine an der letztgenannten angebrachte Spule gewährleistet und die Anwendungsmöglichkeiten der Haspel erweitert, indem diese auch als Ablaufhaspel verwendet werden kann.
  • Über die groöte baumäßige Einfachheit sowie die Betriebszuverlässigkeit verfügt eine solche Modifikation der Metallbandhaspel, dergemaß das die Keile mit der Treibstange verbindende Triebwerk l. ein an der Treibstange starr befestigter Flansch mit an diesem anliegenden Drehring sowie sinem Schraubenpaar ausgeführt ist, antehaltend zwei Hülse, von denen die eine an der Treibstange längsverstellbar angeordnet und die andere mit dem Drehring-starr verbunden und an der Treibstange drehbewegbar anbeordnet ist, wobei der Drenring und die Keile mit Vorsprüngen versehen sind.
  • Vorzugs weise wird der Antrieb des die Keile mit der Treibstange verbindenden Triebwerkes als Hydraulikzylinder ausgeführt, dessen Gehäuse an der aueschwenkbaren Lagerung koaxial mit der Haspeltrommelwelle angebracht der und die Kolbenstange mit/Möglichkeit einer aussetzenden Zusammenwirkung mit der an der Treibstange längsverstellbar montierten Schraubenpaarhülse angeordnet ist. Eine derartige konstruktive Gestaltung des Antriebs ist sehr vorteilhaft aus der Sicht dessen Zusammenwirkung mit der Haspeltrommel und erfordert keine bauliche Komplizierung der eigentlichen Trommel.
  • Im weiteren wird die Erfindung an Hand von konkreten Ausf2hrungsbeipielen unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäße Metallbandhaspel mit teilweisen Ausbrüchen, in Gesamtansicht; Fig. 2 eine Modifikation der Haspel mit zusammengedrückter Trommel im Sennitt II - 1-1 nach Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen; Fig. 3 eine Modifikation des die Keile mit der Treibstange verbindenden Triebwerkes in der Stellung, die dem Aufwickeln des Metallbandes unmittelbar auf die Trommel entspricht, im Schnitt III - III nacn Fig. 2; Fig. 4 eine modifikation des die Keile mit'der Treibstange verbindenden Triebwerkes in der Stelluhng, die dem Aufwickeln des Metallbandes auf eine Spule bei Verwendung der Haspel als eine Ablaufhaspel entspricht, im schnitt EV-IV nach Fig. 2; Fig. 5 die zusammengedrückte Trommel im uerscnnitt; Fig. 6 eine Modifikation der gespreizten Trommel in der Stellung, die dem Aufwickeln des Metallband es unmittelbar auf die Trommel entsbricht, im Querschnitt; Fig. 7 eine Modifikation der gespreizten Trommel mit einer auf diese aufgesetzten Spule, im Querschnitt.
  • Eine Metallbandhaspel enthält ein Gehäuse 1 (s. Fig.l der Zeichnungen), in welchem eine Haspeltrommel 2 drehbeweglich gelagert ist. Die Trommel 2 ist im Gehäuse 1 in Wälz- oder Gleitlagern (nicht gezeigt) gelagert und weist ein freies sunde auf, das sich auf eine ausschwenkbare Lagerung 3 abstützt. Hieraus folfflt, daß die auf'/Haspeltrommel 2 während des Betriebs einwirkenden £3elastungen (Bundmasse und ildetallbandzug) durch die vorstehend erwähnten Lager und die ausschwenkbare Lagerung 3 aufgenommen werden.
  • Die Trommel 2 ist als eine Hohlwelle 4 mit Spreizsegmenten 5 und 6 ausgeführt, die an der Welle 4 - wie es aus Fig. 5 bis 7 der Zeichnungen er- sichtlich ist - radial verstellbar angeordnet sind. Dabei sind die Segmente 5 und 6 mit der Welle 4 mittels Bederkraftwerken7 (wie es in Fig. 6 der Zeichnungen vorzüglich gezeigt ist) gekoppelt, die auf die Segmente 5 und 6 ständig einwirken und sie an die Welle 4 andrücken. Die Welle 4 der Trommel 2 ist mit einem Antrieb 8 zum Drehen der Trommel 2 Csiehe Fig.l der Zeichnungen) gekoppelt.
  • Im Inueren der Welle 4 der Trommel 2 ist koaxial mit dieser eine Treibstange 9 angeordnet, die mit den Segmenten 5 und 6 in Zusammenwirkung' steht. Die Treibstange 9 ist bezüglich der Welle 4 in Längsrichtung hin-- und herbewegbar montiert.
  • An der Welle 4 der Trommel 2 sind Keile 10 angeordnet, welche die Treibstange 9 mit den Spreizsegmenten 5 und 6 der Welle 4 (s. Fig. 1,5 bis 7 der Zeichnungen) verbinden. Dabei sind die Keile 10 an der Viel le 4 der Trommel 2 bezüglich der Treibstange 9 langsverstellbar angeordnet und mit der letztgenannten mittels eines Triebwerkes 11 (s. Fig.l und 2 der beiliegenden Zeichnungen) verbunden. Das Triebwerk 11 sichert einen hubweg von unterschiedlicher Lange der Keile 10 bei demselben Hubweg der Treibstange 9. Mit der Außenfläche der Keile 10 stehen Einsatzstücke 12 und 13 (s. Fig. 5 bis 7 der Zeichnungen) in Wechselwirkung, welche die Keile 10 mit den Spreizsegmenten 5 und 6 verbinden und an der Welle 4 der Trommel 2 radialverstellbar angeordnet sind.
  • Im Körper der Welle 4 der Trommel 2 ist ein ein klemmschlitz 14 ausgeführt, in den das Ende des zu walzenden jietallbandes bei dessen Aufwickeln eingeführt wird. Zum Einklemmen des Anfangs des zu walzendes Metallband es ist an der Welle 4 eine Klemmvorrichtung 15 angeordnet, deren Feststellglied 16 in den vorstehend erwähnten Schlitz 14 eingeht.
  • Ici Inneren des Gehäuses 1 ist ein Satz DrucKfedern 17 (siehe Big.l der Zeichnungen) unteroebracht.
  • Die Federn 17 sind koaxial zur Welle 4 der Trommel 2 angeordnet und stützen sich einerseits auf einen an der zelle 4 angebrachten Anschlag 18 und andererseits auf eine auf die Welle 4 freilaufend aufgesetzte und an der Treibstange 9 mittels eines Fangkeits 20 starr befestigte Buchse 19 ab. Dabei steht die Buchse 19 mit dem Antrieb zur Verschiebung der Stange 9 beim Zusamiaendrücken der Trommel 2 in Wechselwirkung. Der Antrieb der Stange 9 ist als im inneren des Gehäuses 1 untergebrachter Satz Hydraulikzylinder ausgeführt, deren Gehäuse 21 an der deren Wand des Gehäuses 1 befestigt und / Kolbenstangen 22 mit der /möglichkeit einer aussetzenden Zusammenwirkung mit der Buche 19 angeordnet sind.
  • Es ist vollkommen klar, daß das die Keile 10 mit der Treibstange 9 (s. Fig. 1 und 2 der Zeichnungen) verbindende Triebwerk 11 baumäßig verschieden ausgeführt werden kann. Uber die größte baumäßige Einfachheit sowie die Betriebszuverlässigkeit verfügt aber eine solche Haspelmodifikation, in welcher das Triebwerk 11 so gestaltet ist, wie es auA Fig. 2 bis 4 der Zeichnungen hervorgeht. Das besagte Triebwerk 11 enthält einen Flansch 23, der an der Treibstange 9 starr befestigt ist. An cier Stirnfläche des Flansches 23 scüließt von seiten der Stirnfläche der Keile 10 ein Drehring 24 an. Dabei sind an den Stirnflächen der Keile 10 und des Drehring 24 Vorsprünge, enteprechend 25 und 26, ausgeführt.
  • Die Vorsprünge 25 an der Stirnfläche der Keile 10 und die Vorsprünge 26 an der Stirnfläche des Drehringes 24 sind diametral entgegengesetzt. Dabei ist der Abstand zwischen den an der Stirnfläche des Drehringes 24 befindlichen Vorsprüngen 26 so gewählt, daß die ihnen an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprünge (zwischen ihn können. Wenn sich das Triebwerk 11 in der Ausgengsstellung befindet (der Zeitpunkt, ZU dem die Trommel 2 völlig zusanmendrückt ist), sind die an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprünge 25 gegenüber den Lücken zwischen den am Drehring 24 befindlichen Vorsprüngen 26 gelegen. Daoei bleiben zwischen den an den Keilen 10 vorhandenen Vor- sprüngen 25 und den am Drehring 24 befindlichen Vorsprüngen 26 sowie zwischen den an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprüngen 25 und der Stirnfläche des Flansches 23 Spielräume, entsprechend bl und h2, bestehen. Die Größe des Spielraums h2 überschreitet die des Spielraums hl, und Differenz zwischen diesen Größen beträgt die Dicke des Drellringes 24.
  • Zur Drehung des Ringes 24 enthält das Triebwerk 11 ein Schraubenpaar 27 für die Umwandlung der fortsohreitenden Bewegung in eine Drehbewegung. Das Schraubenpaar 27 weist zwei miteinander über Schraubgewinde in Wechselwirkung stehende lIülsen, entsprechend 28 und 29, auf. Die Hülse 28 ist an einer Zwischenhülse 30 längsverstellbar angeordnet, die am Stummel der Treibstange 9 starr befestigt ist. Dabei wird die Hülse 28 in einer ihrer Endstellungen durch eine Feder 31 festgehalten und ist mit einem Antrieb zu deren Axialverstellung gekoppelt.
  • Die andere Hülse 29 des Schraubenpaars 27 ist am Drehring 24 starr befestigt 30 drehbeweglich angeordnet.
  • Es ist klar, daß der Antrieb zur Äxialverstellung der Hülse 28 in der Richtung, die der Wirkungsrichtung der Feder 31 entgegengesetzt ist, in.baulicher Hinsicht verschieden ausgeführt werden kann. In Fig.1 und 2 der Zeichnungen ist eine Modifikation des Triebwerkes 11 dargestellt, das als Hydraulikzylinder gestaltet ist. Das Gehäuse 32 des Hydraulikzylinders ist dabei an der ausschwenkbaren Lagerung 3 koaxial mit der Welle 4 der Trommel 2 angeordnet. Die Kolbenstange 33 des Hydraulikzylinders ist mit Möglichkeit einer aussetzenden Zusammenwirkung mit der Hülse 28 des Schraubenpaares 27 angeordnet. Eine derartige bauliche Gestaltung des Antriebs des Triebwerkes 11 ist aus der Sicht dessen Zusaumenwirkung mit der Haspeltrommel 2 besonders vorteilhaft und erfordert weiterhin keine bauliche Komplizierung der eigentlichen Trommel 2.
  • in Fig. 7 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Modifikation der gespreizten Trommel 2 mit auf diese aufgesetz- ter Spule 34 dargestellt. Dabei sind zur Gewährleistung eines zuverlässigen Kontaktes zwischen der Trommel 2 und der Spule 34 beim Aufwickeln des Metallbandes auf die Spule 34 zumindest auf einem der Einsatzstücke 12 Nasen 35 ausgeführt, welche in Aussparungen 36 der Spule 34 eingehen.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen r.Metallbandhaspel besteht in folgendem.
  • Nach Abschluß des Walzvorgangs und des -Aufwickelns des vorhergehenden Metallbandbundes wird die Rotation der Trommel 2 (s. F1Z. 1 der Zeichnungen) durch Abschalten des Antriebs 8 eingestellt. Zum Abziehen des aufgewickelten Bundes ist es erforderlich, die Trommel 2 zusammenzudrücken. Das Zusammendrücken der Trommel 2 erfolgt folgenderweise. indian schaltet den Antrieb der Stange 9 ein. Dabei wird Druck in den Gehäusen 21 der Hydraulikzylinder aufgebaut, infolge/dessen ihre Kolbenst angen 22 auf die Buchse 19 einwirken und diese in Richtung des Zusammendrückens der Federn 17 verschieben. Zusammen mit der Buchse 19 wird in Richtung der ausschwenkbaren Lagerung 3 auch die Treibstange 9 samt Keilen 10 verschoben.
  • Dabei werden unter Wirkung der Federkraftwerke 7 die Segmente 5 und 6 (s. Fig. 5 bis 7 der Zeichnungen), und mit diesen auch die Einsatzstücke 12 wid 13, in Radialrichtung zur Achse der Trommel 2 gedrückt.
  • Die Verschiebung der Treibstange 9 (s. Fig.l der Zeichnungen) wird erst dann eingestellt, wenn sich die Kolbenstangen 22 der Hydraulikzylinder auf das.
  • Gehäuse 21 abstützen. Damit läuft der Zusammendrückvorgang der Trommel 2 aus. Die Hydraulikzylinder des Antriebs der Stange 9 blei.ben bis zum Zeitpunkt des Spreizens der Trommel 2 unter Druck. Die vollkommen zusammengedrückte Trommel 2 ist in Fig. 5 der Zeichnungen dargestellt. Nach Beenden des Zusammendrückvorgangs der Trommel 2 wird die ausschwenkbare Lagerung 3 (s. Fig.1 der Zeichnungen) ausgeschwenkt und der Bund gewalzten Metallbandes von der Trommel 2 abgezogen.
  • Wie vorstehcnd bereits dargelegt wurde, befindet sich das die Keile 10 mit der Treibstange 9 verbindende Triebwerk 11 zum Zeitpunkt des vollkommenen Zusammendrükkens der Troinmei 2 in der ausgangsstellung. Diese Stellung ist dadurch gekennzeichnet, daX sich die an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprünge 25 gegenüber den Lücken zwischen den am Drehring 24 gelegenen Vorsprüngen 26 befinden, wie es in Fig. 3 der Zeichnungen vorzüglich gezeigt ist. Dabei bleiben zwischen den Vorsprüngen 25 und den VorsDrüngen 26 sowie zwischen den Vorsprüngen 25 und der Stirnfläche des Flansches 23 Spielräume, entsprechend h1 und hp, bestehen (s. Fig. 2 der Zeichnungen). Die Hülse 28 des Schiaubenpaars 27 wird durch die Feder 31 in ihrer Endstellung festgehalten, während die Kolbenstange 33 des als Antrieb des Triebwerkes 11 dienenden Hydraulikzylinders in das Gehäuse 32 des Hydraulikzylinders völlig eingezogen ist und beim Heranführen der aus schwenkbaren Lagerung 3 (. Fig. 1 der Zeichnungen) an die Haspeltrominel 2 zwischen der Kolbenstange 33 (5. Fig. 2 der Zeichnungen) und der Hülse 28 ein garantierter Spielraum bestehen bleibt.
  • Zum weiteren Betrieb der Haspel wird die Trommel 2 gespreizt. Dabei sind mehrere Betriebszustände der Haspel möglich.
  • In einem dieser Betriebszustände der Haspel wird die Trommel 2 zum Aufwickeln des Metallbandes unmittelbar auf die Trommel gespreizt. Zu diesem Zweck wird nach dem Heranführen der ausschwenkbaren Lagerung 3 an die Trommel 2 die Zuführung der Druckflüssigkeit in die Gehäuse 21 (s. Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen) der Hydraulikzylinder eingestellt. Die Treibstange 9 verschiebt sich unter wirkung der Federn l7 auf die mit diesen gekoppelte Buchse 19 in der Richtung, die der ausschwenkbaren Lagerung 3 entgegengesetzt ist, wobei gleichzeitig die kolbenstangen 22 der Hydraulikzylinder in die Gehänse 21 der letzteren eingezogen werden. Dabei setzt die Verschiebung der Keile 10, und zugleich die Radialverstellung der ßinsatzstücke 12 und 13) (s. Fig. 5 bis 7 der oeiliegenden Zeichnungen) sowie der segmente 5 und 6 (das Spreizen der Trommel. 2) eret dann ein, wenn der Spielraum h2 zwischen den Stirnflächen der an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprünge 25 und der Stirnfläche des Flansches 23 (s. Fiz. 2 der beiliegenden Zeichnungen) ausgeglichen ist. Die Vorsprünge 25 gehen zwischen die Vorsprünge 26 des Drehrings 24 ein, wie es in Fig. 3 anschaulich zum Vorschein tritt.
  • Die Längsverstellung der Treibstange 9 und der Keile 10 sowie die Radialverstellung der Einsatzstücke 12 und 13 wie auch der Segmente 5 und 6 vollzieht sich bis zu dem Zeitpunkt, wenn sich die Buchse 19 auf die an der Welle 4 der Trommel 2 angebrachten Feststellstücke abstützt. Nach Beenden der Verstellung der Treibstange 9 ist die Trommel 2 zum Aufwickeln des Metallbandes unmittelbar auf sie gespreizt (. Fig. 6 der beiliegenden Zeichnungen).
  • Im anderen Betriebszustand der Haspel wird die Trommel 2 zum Aufwickeln des Metallbandes auf eine auf die Trommel 2 aufgesetzte Spule 34 (s. Fig. 7 der Zeichnungen) beziehungsweise zur Befestigung eines filetallbandbundes auf der Trommel 2 bei Verwendung der Haspel als Ablaufhaspel gespreizt.
  • Zu diesem Zweck wird auf die Trommel 2 eine Spule 34 beziehungsweise ein Bund aufgesetzt und an die Trommel 2 die ausschwenkbare Lagerung 3 (s. Fig. 1 der Zeichnungen) herangeführt. Dann wird in das Gehäuse 32 des Hydraulikzylinders des Antriebs des Trieb werkes 11, das die Keile 10 mit der Treibstange 9 verbindet, die Druckflüssigkeit zugeführt, so daX sich die Kolbenstange 33 bewegt und dabei auf die Hülee 28 (s. Fig. 2 der beiliegenden Zeichnungen) einwirkt. Das Schraubenpaar 27 wandelt dabei die fortschreitende Bewegung der Hülse 28 in die Drehbewegung der Hülse 29 um. ';olcherart kommt die Drehung des Ringes 24 zustande. Dabei stellen sich die am Drehring 24 vorhandenen Vorsprünge 26 gegenüber den an den Keilen 10 ausgeführten Vorsprüngen 25 ein, wie es in Fig. 4 der beiliegenden Zeichnungen ansctlaulich gezeigt ist.
  • Dann schaltet man die Zuführung der Druckflüssigkeit in die Gehäuse 21 (s. Fig. 1 der Zeichnungen) der Hydraulikzylinder ab, die Treibstange 9 fängt an, sich unter Wirkung der Federn 17 zu verschieben und spreizt dabei die Trommel 2, wie es vorstehend beschrieben worden ist.
  • Bei Benutzung der Haspel im gegebenen Betriebszustand setzt die Längsverschiebung der Keile 10 erst dann ein, wenn der Spielraum hl zwischen den Stirnflächen der an den Keilen 10 vorhandenen Vorsprünge 25 und der am Drehring 24 auegeführten Vorsprünge 26 (s. Fig. 2 der beiliegenden Zeicnnungen) ausgeglichen ist. Da aber ist, fangen die Keile 10 bei demselben Hubweg der Treibstange 9 (d. h. genau so, wie beim vorstehend beschriebenen Betriebszustand) eher an, sich zu verschieben-, in-Hubweg der Keile 10 im gegebenen Betriebszustand der Haspel den Hubweg der besagt-en Keile 10 beim vorstehend erläuterten Betriebszustand um eine Größe < übertrifft> , die der Differenz h2 - hl (Dicke des Drehringes 24) gleich ist.
  • Dies nat eine gröbere als im vorstehend beschriebenen Betriebszustand der Haspel,4Radialver.<chiebungder Einstzstücke 12 und 13 sowie der Segmente 5 und 6 zur Folge (s. Fig. 7 der Zeichnungen). Rin um die hervon Tagenden Eineatzstücke 12 und 13 herum umschriebener Kreis nat also einen größeren Durchmesser. Entlang dieser Kreislinie, deren Durchmesser dem Innendurchmesser der Spule 34 beziehungsweise des Bundes gleich ist, erfulgt die Befestigung der letztgenannten ander Trommel 2 durch die von den Einsatzstücken 12 und 13 auf die Innenflächen der besagten Spule 34 oder des Bundes ausgeübten Spreizbelastungen.
  • Der maxiale Metallbandzug wird beim Aufwickeln des Metallbandes auf die Spule 34 durch die Größs der vorstehend erwähnten Spreizkraft bei einem bestimmten Reibungsbeiwert sowie durch die zulässige Flachenpressung an der berührungsstelle der Oberfläche der Aussparung 36 der Spule 34 und der Nasen eines der Einsatzstücke 12 bedingt.
  • Beim Abwickeln des lfletallbandes (die liaspel wird als Ablaufhaspel eingesetzt) wird der maximale Metallbandzug nur dadurch die Größe der Spreizkraft und den Reibungsbeiwert bestimmt.
  • Die Verschiebung der Buchse 19 (s. Fig .1 der Zeichnungen) unter der Wirkung der Federn 17 sowie der mit der erstgenannten gekoppelten Treibstange 9 wird eret dann eingestellt, wenn sich die Einsatzstücke 12 und 15 (s. Fig. 7 der Zeichnungen) auf die Innenfläche der Spule 34 beziehungsweise des zum Abwickeln aufgesetzten Bundes abstützen. Gegebenenfalls stützt sich die Buchse 19 auf die an der .Welle 4 der Trommel 2 (s. Fig. 1 der Zeichnungen) vorhandenen Feststellstücke nicht ab.
  • Nach Befestigung der Spule 34 (s. Fig. 7 der Zeichnungen) beziehungsweise des Bundes auf der Trommel 2 ist die Haspel zum Aufwickeln oder Abwickeln des näcnsten Bundes bereit. Während der Drehung der Trommel 2 bleibt zwischen der Kolbenstange 33 (s. Fig. 2 der Zeichnungen) des Hydraulikzylinders und der Hülse 28 ein Spielraum bestehen, dessen Breite dem Hubweg der Treibstange 9 gleich ist.
  • Nach Beendigung des Auf- beziehungsweise Abwickelns wird die Trommel auf die vorstehend beschriebene diese zusammengedrückt. Nach Abschluß der Verschiebung der Treibstange 9 in Richtung der ausschwenkbaren Lagerung 3 (Stellunt der völlig zusammengedrückten Trommel 2) wird die Kolbenstange 33 des Hydraulikzylinders ein der Hülse 28 abgeführt, indem man den Druck im gehäuse 32 des dydraulikzylinders abbaut. Unter Wirkung der Feder 31 verschiebt sich die Hülse 28, dreht dabei die Hülse 29 und bringt samt dieser auch den Drehring 24 in die Ausgangsstellung des Triebwerkes 11.
  • Nach Beendigung des Zusammendrückvorgangs der Trommel 2 und nachdem das Triebwerk 11 in die Ausgangsstellung gebracht ist, ist die Trommel 2 für die Ausführung nachfolgender Arbeitsgänge wie -preizen zum Aufwickeln des gewalzten Metallbandes unmittelbar auf dis Trommel be- ziehungsweise auf die Spule, wie auch zum Aufsetzen des nachfolgenden Bundes bei Verwendung der Haspel als Ablaufhaspel, bereit.
  • Es ist offenkundig, dass vorstehend nur einzelne Ausführungsbeispiele der Erfindung angeführt werden konnten, welche verschiedene, fär den Fachmann auf diesem Gebiet der Technik offensichtliche Änderungen und Ergänzungen zulassen. Möglich sind auch andere Modifikationen, wobei aber der Erfindungsinhalt und -umfang im Rahmen der nachstehend gebrachten Patentansprüche erhalten bleiben. Leerseite

Claims (3)

  1. METALLBANDHASPEL P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Metallbandhaspel, enthaltend ein Gehäuse mit in diesem drehbewegbar gelagerter Trommel, deren freies Ende sich auf eine aussohwenkbare Lagerung abstutzt und die als Hohlwelle mit Spreizsegmenten ausgeführt ist, in deren Innerem koaxial mit dieser und in ihr in Längsrichtung hin- und herbewegbar eine mit den Spreizsegmenten der Welle mittels an der zelle ant,ebrachter Keile verbundene Treibstange angeordnet ist, sowie einen im Gehäuseinneren untergebrachten Satz Druckfedern, die koaxial mit der Trommeiwelle angeordnet sind und sich einerseits auf einen an der Trommelweile angebrachten Anschlag und andererseits auf eine an der Treibstange starr befestigte und mit dem Antrieb zur Verschiebung der Stange beim Zusammendrücken der Trommel zusammenwirkende Buchse abstützt, d a d u r c h e e k e n n z e i c h n e t, das die Keile (10) an der Weile (4) der Trommel (2) längsverschiebbar bezüglich der Treibstange (9) angeordnet sind, mit der sie zwecks Gewahrleistung unterschiedlicher Hubwege der Keile bei demselben Hubweg der Treibstange (9) über ein Triebwerk (11) in Verbindung stehen.
  2. 2. Haspel nach Anspruch 1, d a d u r c h g k e n n z e i c h ne t, daß das die Keile (10) mit der Treibstange (9) verbindende Triebwerk (11) als ein an der Treibstange (9) starr befestigter Flansch (23) mit an diesem anschließenden Drehring (24) sowie einem Schraubenpaar (27) ausgeführt ist, enthaltend zwei Hülsen (28) und (29), von denen die ersteaufder Treibstange (g) längsverstellbar angeordnet und die zweite mit dem Drehring bezüglich (24) starr verbunden und/ der Treibstange (9) drehbewegbar angeordnet iet, wobei der Drehring (24) und die Keile (10) mit Vorsprüngen, (26) beziehungsweise (25), vereeiien sind.
  3. 3. Haspel nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antrieb des die Keile (10) mit der Treibstange (9) verbindenden Triebwerkes (11) als Hydraulikzylinder ausgeführt ist, dessen Gehäuse (32) an der ausschwenkbaren Lagerung (3) koaxial mit der Welle (4) der Trommel (2) angebracht und die Kolbenstange (33) mit'Jvlöglichkeit einer aussetzenden Zusammenwirkung mit der auf der Treibstange (9) längsverstellbar montierten Hülse (28) des Schraubenpaares (27) angeordnet ist.
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